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Herkunft entscheidet über Zukunft

Über die Zukunft des jungen Leben entscheidet in hohem Maße die Herkunft mit. Kinder, die aus Familien mit Hauptschulabschluss stammen, deren Eltern arbeitslos und auf Hartz IV angewiesen sind, können sich noch so abstrampeln. Sie haben nahezu keine Chance es auf eine berufliche und gesellschaftliche Ebene zu schaffen, wie Kinder, deren Eltern gut verdienende und/oder selbständige Akademiker sind. Und je weiter die Schere zwischen arm und reich auseinander geht, desto mehr zementieren sich auch die Zukunftsaussichten der Kinder aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten.

Halbe Wahrheiten und ein gescheitertes Glück

Und dazu wäre im Allgemeinen zu sagen:

Die Qualität der Absolventen in jeder Schulart nehmen dramatisch ab. Abschluss oder nicht, das ist oftmals nicht mehr entscheidend.
Viel mehr ist es wichtig, einen Absolventen zu ergattern, der im Allgemeinen Qualitäten mitbringt.
Dazu gehören für die Polizei der Rechtschreibtest, bei dem akut viele Bewerber schon scheitern. Die Allgemeinbildung in Einstellungstests zeigen deutlich die gravierenden Mängel der Bewerber.
Mangelnde Teamfähigkeit und eine überzogenes Selbstwertgefühl lassen so manchen Vorstellungstermin zum Supergau explodieren.

Die Herabsetzung der Standards, hat mehr Abschlüsse ermöglicht, aber die Qualität nachhaltig beeinträchtigt...so empfindlich, dass die Wirtschaft lieber Stellen offen lässt, als diese mit nicht tauglichen Bewerbern zu füllen.
Politik saniert ihr Ansehen, die Wirtschaft soll es ausbaden.
Tatsächlich gehen die Angebote von Ausbildungsstellen in vielen Betrieben zurück, weil man sich den Ballast nicht antut.

Um die Startchancen von

Um die Startchancen von Jugendlichen zu beurteilen, müssten auch Zahlen von vorhandenen Ausbildungsplätzen genannt werden. Das ist hier genauso wie bei den Arbeitslosenzahlen. Auch dabei geht es gar nicht darum, wieviele Arbeitslos sind, sondern, wieviele Arbeistplätze zur Verfügung stehen. Aktuell gibt es ca 2,7 Millionen Arbeitslose aber nur ca 675.000 freie Stellen. So ähnlich sieht es aber wahrscheinlich auch bei Lehrstellen aus. In allen Bereichen gibt es mehr Menschen als Arbeitsplätze, aber die Menschen werden gezwungen, sich um Arbeitsplätze zu bemühen, die gar nicht vorhanden sind. Und mit der Industrie 4.0 wird sich die Lage noch verschärfen. Noch nie wars "Hellgrün" auf dem Ausbildungsmarkt. Nicht in den letzten 40(!) Jahren.

Und ewig grüsst das Murmel....,

eine andere Antwort fällt mir dazu nicht ein!
Jeder sollte mal die nächsten Monate darauf achten welche Politiker bzw. Parteien sich diesem Thema widmen werden und dann mal bei vergangenen Wahlprogrammen entsprechend recherchieren, wie oft sich dieses Thema bei verschiedenen Parteien wiederholt und das Ergebnis spiegelt diese Studie wieder! Gründe dafür gibt es sicher einige, z.B. zu wenig Lehrpersonal oder die Kommunen leiden unter chronischem Mangel an Geld, gilt übrigens auch für Kitaplätze! In der Stadt, in der ich lebe wird aktuell über eine drastische Erhöhung der Kitagebühren heftig diskutiert und auf der anderen Seite wird Geld für Investitionen ausgegeben, die diesen Namen nicht verdient haben! Wie heisst es so schön, mit reden kann man niemand überzeugen aber mit handeln! Netten Gruß aus Osnabrück!

@um 15:48 von Thomas Wohlzufrieden

Und je weiter die Schere zwischen arm und reich auseinander geht, desto mehr zementieren sich auch die Zukunftsaussichten der Kinder aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten.
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Das ist nur eine Seite der Medaille.
Denn die andere zeigt auch, dass abgehängte Eltern keine besonderen Bemühungen zeigen, ihren Kindern mehr zu bieten, als sie selbst geleistet haben.
Schulen sind durchlässig. Es gibt Nachhilfe und Migrantenunterricht kostenlos. Es gibt Lesepaten und die Lehrer sind heute ansprechbarer, als noch vor 20 Jahren, wenn es um Innovation in der Schule geht.
Aber man muss es auch nutzen und nicht seine Kinder aus der Schule holen, weil sie jeden 2. Tag über Bauchweh klagen, oder weil sie ihr Handy nicht nutzen durften.
Es ist hanebüchen, was Eltern heute für ihre Kinder verlangen, ohne dass die Kinder gefordert werden.
Eltern müssen Verantwortung für Kinder übernehmen und nicht ausschließl. der Staat. Die allseitsregelnde DDR ist zum Glück vorbei! Eigenverantwortung, bitte!

Zwei-Klassen-Bildungssystem

und das wird immer gravierender. Während in den öffentlichen Schulen die Standards weiter und weiter gesenkt werden, um auch die Lernschwachen und-faulen mitzunehmen, rettet sich die begüterte Gesellschaft mit Privatschulen. Im Ergebnis haben wir immer mehr Abiturienten mit 1er Abitur, die trotzdem kaum studierfähig sind.
Da können sich die Bildungspolitiker noch so sehr selbst auf die Schultern klopfen- das Abitur verkommt zu einem Nachwurfartikel ohne besonderen Wert.

"3,7 Millionen Kinder und

"3,7 Millionen Kinder und Jugendliche zählt sie zu den Verlierern"

und jemand schwadroniert von "grüner Farbe" einer Ampel. Das ist bitter!

Unterschiedliche Chancen

Es wird immer so sein, dass begüterte Eltern ihren Kinder bessere Startchancen kaufen können, als weniger begüterte. Das wird man nie ganz weg bekommen, man kann nur versuchen, den Vorteil zu verkleinern.
Dass aber immer alles auf "das System" geschoben wird kann auch nicht sein.
Schule ist erst mal kostenlos und ein Gymnasium ist zumindest 9 Jahre lang nicht teurer als eine "Mittelschule".
Es gibt selbst im angeblich so strengen Bayern die Möglichkeit Abitur zu machen, selbst wenn man nach der 4. Klasse auf die Mittelschule gewechselt hat. Aber das ist Arbeit und zwar muss jeder die Lateinvokabeln selbst lernen, egal wie viel Geld die Eltern haben.
Der Unterschied liegt auch darin, ob ich bis zum Abschluss der Pubertät mal ein Buch gelesen habe.
Gleiche Chancen ohne eigenes Zutun ist so seriös wie "Abnehmen im Schlaf".

wenn ein Kind

zu den Verlieren um die Startchancen zählt, weil beide Elternteile nicht arbeiten, dann müsste man daraus ja schlussfolgern, dass arbeitslose Eltern, ein Risiko für ihre Kinder sind. Müssten sie nicht besonders viel Zeit haben, sich um ihre Kinder zu kümmern und sie zu fördern? Dazu muss man nicht teure Ausflüge machen, da ist vorlesen, auf dem Spielplatz spielen und Wald und Wiese erkunden genauso geeignet wie das Heimatmuseum und die Bücherei am Ort. Das Pech wenig engagierte Eltern ( die gibt es sicher nicht nur bei arbeitslosen ) zu haben, kann eine Kita Erziehung nur teilweise ausgleichen, da die Kinder ja zum Glück doch immer noch einen wesentlichen Teil ihres Tages in der Familie verbringen.

Die Erkenntnis

ist aber so neu wie das es früher einen Kaiser gab, das Chancen im Leben mit dem Vermögen und Möglichkeiten der Eltern steigt ist schon immer so.
Weil schon allein das Umfeld ein anderes ist, auch der Freundeskreis ein anderes Niveau hat.
Gültig bis auf Ausnahmen die es in der Beziehung auch gibt, früher und auch heute gültig.

Es kommt doch darauf an wie Schulklassen zusammengesetzt sind und auf die Größe, im NRW kommt es schon allein darauf an ob man rechts in dem Viertel von einer Straße wohnt oder auf der linken Seite bei den besseren.

Berichte gibt es doch in den Öffentlichen reichlich zu sehen.
Jeder der lesen kann braucht sich doch nur die Reporte der Bundesländer ansehen, und wie es um die Struktur der Länder aussieht wo die Schüler noch einiger Maßen abschneiden.

Dann haben wir Alles zusammengerechnet 3,7 Millionen Menschen die Arbeit benötigen, aber nur einen Bruchteil Arbeitsplätze dafür.
Und Fakt ist das Jährlich mehr abgehängt werden, so wie die Armut steigt.
Gruß

@Tomas Wohlzufrieden

Über die Zukunft des jungen Leben entscheidet in hohem Maße die Herkunft mit. Kinder, die aus Familien mit Hauptschulabschluss stammen, deren Eltern arbeitslos und auf Hartz IV angewiesen sind, können sich noch so abstrampeln. Sie haben nahezu keine Chance es auf eine berufliche und gesellschaftliche Ebene zu schaffen..
Warum wird immer wieder diese alter Leier herausgeholt? Manchmal muß man sich echt wundern.Ich selbst kenne viele positive Beispiele und zähle mich selbst dazu, daß das eben NICHT SO IST, wie es immer heißt!!!
Keinem Kind egal aus welchem Elternhaus wird der Zugang zu Bildung verweigert. Jedes Kind kann zur Schule und selbstverständlich auch einen Abschluss machen.Die Frage, die eigentlich zu klären wäre ist, warum Kinder aus der, wie es so schön heißt, sozialen Unterschicht, anscheinend öfter von Schulabbrüchen oder fehlender beruflicher Ausbildung betroffen sind als andere.
Liebe Politiker geht doch der Frage wirklich mal auf den Grund und findet Lösungen dafür.

Querverbindung zwischen Armut und Industrie 4.0 tabu?

Die Debatte in Deutschland ist bekannt und alles andere als neu. Viel zu viele Kinder und Jugendliche landen in der Armut und jedes Kind, das ohne eine abgeschlossene Ausbildung bleibt ist eines zuviel. Kein Kind in Deutschland wie es gestern erst der neue Kanzlerkandidat gesagt hat darf zurückbleiben und dies trifft natürlich auch auf die Rentner zu, die von der Altersarmut bedroht werden. Jede Person in jedem Alter dazwischen kann da natürlich inzwinschen auch hineinrutschen. Das nennt man dann auch "Arm trotz Arbeit".
Dann stelle ich aber ebenso fest, dass am selben Tag, an dem Schulz fordert, dass keine Person zurückbleiben darf in einer anderen Stadt, in Hannover mal wieder die Computermesse CEBIT von der Kanzlerin eröffnet wird. Und Japans Regierungschef Abe ist als Gast auch dabei. Kein Land soll so eine ausgeprägte Technik haben wie Japan. Und viele sind beeindruckt von den neuen Möglichkeiten ohne zu fragen, ob es eine Verbindung zwischen Armut und Industrie 4.0 geben könnte.

Dicke Berta

Sie gehen davon aus, dass Menschen, die sich selbst nicht richtig und gut versorgen können, ihren Nachwuchs richtig und gut versorgen können?

Damit sind keine Leute gemeint, die mal vorübergehend auf Arbeitssuche sind.
Damit sind eher Leute gemeint, die generell ihr Leben nicht so organisieren können. Und das Päckchen bekommen dann eben leider auch die Kinder zu spüren, vorausgesetzt, dass die die nicht zufällig mit viel Intelligenz gesegnet sind, was auch sein kann.

Es erscheinen mir...

... einseitige und vorurteilsbelastete Einschätzungen zu sein, die hier aufgeführt sind.
Die Standarts der Schulen sind verändert, aber nicht herabgesetzt. Schule hat sich entwickelt und stellt sich zukunftsträchtig auf.
Anders als meine Generation lernen unsere Kinder vielmehr eigenständige Denkprozesse sowie das Hinterfragen gängiger Mehrheitsmeinungen. Als Legastheniker wusste ich schon immer, dass Rechtschreibung nicht alles ist, was zählt.

Die Chancen für Kinder sind

Die Chancen für Kinder sind heute so gut wie noch nie. Man vergleiche nur mal die % Zahl der Kinder, die heute eine Hochschulreife erlangen mit der Zahl vor 10, 20 oder 30 Jahren.

@wenigfahrer

"Dann haben wir Alles zusammengerechnet 3,7 Millionen Menschen die Arbeit benötigen, aber nur einen Bruchteil Arbeitsplätze dafür."

Sie sollten dies differenzierter betrachten.
1. Wenn die bisherigen offenen Stellen besetzt würden, käme dies einem Schub im Inlandskonsum gleich, welcher sicherlich weitere Arbeitsplätze schaffen würde.
2. Ich weiß nicht, ob Sie bei Ihrer Berechnung diejenigen berücksichtigt haben, die aus verschiedenen Gründen (und damit meine ich nicht ausschließlich sogenannte "Sozialschmarotzer" sondern auch Frauen, die sich der Erziehung mehrerer Kinder widmen, während der Mann genug verdient, um die Familie mitzuversorgen) nicht arbeiten wollen. Sollten Sie dies nicht getan haben, dann überdenken Sie bitte Ihre Schätzung.

Neue Aspekte

Es gilt auch neue Aspekte zu berücksichtigen.

Ich lebe in einer Gesellschaft, in der die Großeltern kaum die Schule besuchten, deren Kinder allerdings ganz inhomogen sehr unterschiedliche Bildungswege aufweisen -auch unter Geschwistern: die einen machten Abitur wurden Ingenieure, Ärzte, Rechtsanwälte. Dann kam der Mittelbau mit Lehrern-eher weiblich-, Bank, Pflegeleitung und ganz krass daneben trotz gleicher Bedingung, nämlich ermöglichen Schulbesuch, sogar kostenpflichtig, aber es gibt keine lehrinhalte betref. Hilfe, Hilfsjobber, Bauhelfer und co. Rettung noch Selbständigkeit als Ladeninhaber und co.

Diese Phase gibt es in Deutschland nicht mehr, gleiche Bildung und Intelligenz heiratet . Die Chance intelligente Kinder zu haben steigt plus lehrstoffhilfe!

Gleiche Chancen treffen auf neue gespaltene Gesellschaft.

Ich wäre bereit gewesen...

... 500 km von meinem Elternhaus entfernt eine Berufsausbildung zu starten, wenn nicht kurz vorher noch eine Stelle in der Nähe frei geworden wäre.
Ich bin davon überzeugt, dass alle Jugendlichen Ausbildungsstellen finden würden, wenn sie bereit wären, dafür Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen.
Ich bin übrigens aus Jahrgang 1964 - für uns gab es immer Mangel - da wir der geburtenstärkste Jahrgang sind. Da muss man durch - und nicht andauernd jammern.
Michael Streibel

Es Bedarf eigener Anstrengungen (19:10)

Wir haben zwei Kinder und ein Elternteil hat zu Beginn der Grundschulzeit seine Arbeitsstunden reduziert und dann ganz in Richtung Kindererziehung umgeschwenkt. Ausschweifenden Konsum wie z.B. auch teure Urlaubsreisen haben wir aufgegeben und das Privatfernsehen gänzlich abgeschaltet. Dadurch ist sehr viel Zeit für gemeinsame Aktivitäten freigeworden und wir konnten unsere Kinder jeweils "sehr gut" durch die Grundschule und anschließend auf das Wunschgymnasium zu bringen - und ihnen dabei noch eine Vielzahl an (sportlichen) Freizeitaktivitäten ermöglichen. Die Leistungen und auch der Spaß am Gymnasium sind gegeben. Im Rahmen des Studiums wollen wir unsere Kinder später ermutigen ins englischsprachige Ausland zu gehen, und sich ggf. dort anschließend auch eine Existenz aufzubauen. Es würde uns freuen. Die "Einfach in der Schule abgeben" Strategie geht u.E. nicht auf und es bleibt einem auch nicht der Besuch der diversen Schulen erspart, um jeweils etwas adäquates zu finden.

@traurigerdemokrat

""3,7 Millionen Kinder und Jugendliche zählt sie zu den Verlierern"

und jemand schwadroniert von "grüner Farbe" einer Ampel. Das ist bitter!"

An der Zahl alleine würde ich das nicht festmachen. Sind allerdings andere Artikel, die die Studie zitieren, glaubhaft, dann entspricht dies 28% der Kinder. Da weiterhin keine Vergleichszahlen aus den vergangenen Jahren vorliegen, würde ich es ebenfalls nicht als hellgrün betrachten, da nicht erkennbar ist, ob der Trend positive oder negativ ist. Allerdings ist die pure mathematische Betrachtung einer Verkehrsampel hier dennoch korrekt, wenn man die Grenze von grün zu gelb mit 33-34% ansetzt.

@MichaStr

"Ich wäre bereit gewesen 500 km von meinem Elternhaus entfernt eine Berufsausbildung zu starten, wenn nicht kurz vorher noch eine Stelle in der Nähe frei geworden wäre.
Ich bin davon überzeugt, dass alle Jugendlichen Ausbildungsstellen finden würden, wenn sie bereit wären, dafür Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen."

Meine Ausbildungsstelle war knapp 300km von meinem Elternhaus entfernt. Im Grunde gebe ich Ihnen recht. Jedoch muss ich auch vorsichtig sein, da ich:
a) die heutigen Vergütungen im ersten Lehrjahr nicht kenne und
b) die Preise für ein Zimmer in einer WG heutzutage ebenso nicht kenne.

Wenn die Vergütung (+Kindergeld, das ihnen und nicht den Eltern in diesem Fall zustände) nicht für ein WG Zimmer und minimalste Lebenshaltungskosten ausreicht, dann werden Menschen aus Hartz IV Familien, dann haben diese Menschen nicht wirklich eine Chance, auch jeden beliebigen Beruf zu ergreifen.

Warum passiert nichts, weil die Dummen ............

Nun ist die Erkenntnis das Bildung, Weiterbildung und Erfolg im Beruf massgeblich abhaengig sind vom Einkommen und Hintergrund der Eltern. Das war schon vor beiden Weltkriegen. Nach dem letzten Krieg, so lange ist es her, wurde gross von allen Parteien von der Chancengleichheit fuer Kinder gesprochen und zugesagt. Die CDU/CSU aus einem Christlichen Blickwinkel, von der SPD und Linken aus sozialistische Gleichheitsueberlegungen. Leider ist es
h e u t e schwieriger als vor 40/ 50 Jahre die Chancengleichheit zu realisieren. Volkswirtschaftlich werden hier Milliarden verspielt, menschlich koennte soviel mehr zum Glueck und Erfolg beigetragen werden.
Der wahre Grund warum nichts passiert ??
Man braucht genuegend Dummen um die Wohlhabenden den H...... abzuputzen.

Die 3,7 Millionen Kinder und

Die 3,7 Millionen Kinder und Jugendliche sind ja nur die aktuelle Zahl. Das massenhafte Fehlen von genügend Arbeitsplätzen hält mittlerweile seit ca 40 Jahren an. Da müsste man die auf der Strecke gebliebenen Kinder und Jugendlichen der letzten 40 Jahre noch mitzählen, viele von denen gehören heute zu den Harz4- Empfängern und die sind fast alle da nicht mehr herausgekommen. Aber auch für diese bedauernswerten Menschen gab es schon über 40 Jahre hinweg nicht genügend Arbeitsplätze. Und für die sind Politiker und Arbeitgeber verantwortlich, nicht die Arbeitslosen. Oder die vorhandene Arbeit wird extrem verringert, dank Industrie 4.0, und was an Arbeit für Menschen noch nötig ist, wird auf alle Arbeitnehmer aufgeteilt. Einhergehend mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ab Geburt. Für Leute , die mit Geld nicht umgehen können, gerne auch mit einem eigenen, beratendem Sozialarbeiter.

"Gleichzeitig haben immer

"Gleichzeitig haben immer mehr junge Menschen gute Chancen, so die Arbeitsgemeinschaft. Jedes dritte Kind unter drei Jahren besucht eine Kita, die Zahl hat sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt. "

Was soll denn das nun wieder heissen ? Ich habe mich bis zu 3 Jahren selbst um meine Tochter gekümmert. In Kinderzeiten hat sich meine Mutter um uns 5 Kinder gekümmert. Wir haben alle Abitur gemacht, studiert (obwohl wir eine Arbeiterfamilie haben).

Der Besuch oder nicht einer Kita hat ja wohl mit den Berufschancen nichts zu tun. Hört doch endlich einmal auf, auf den selbsterziehenden Eltern rumzuhacken !
Was kann denn schon die liebevolle Betreuung durch die eigenen Eltern ersetzen ?

Die Eltern entscheiden über die Bildung

Art 6 Abs 2 GG gibt den Eltern die Verantwortung für Bildung und Erziehung. Nur während der Schulzeit ist die Schule mit im Boot - da haben Schule und Eltern zusammenzuarbeiten. Das steht in den Landesschulgesetzen.------------------
So, und weil keiner das GG aufklappt und mal drin liest, sind wir "alle Jahre wieder" total überrascht. Seit den 50ern ist das doch das Gleiche. Schulen sind nicht dazu da, Elternfehler und Vernachlässigung auszugleichen - und die Jugendämter sind uns zu teuer. Die kommen nur, wenn das Leben bedroht ist - nicht die Zukunft von KIndern mit unfähigen oder unwilligen Eltern.------------- Kinder, die nicht schulfähig in die Schulen kommen, sind chancenlos. Für die Schulfähigkeit sind die Eltern verantwortlich - am besten mit einer guten Kita. Die SChulen sind voll. 30er Klassen (plus ggf "Inklusion") sind nur ausreichend, wenn die Eltern mitbilden.------------------
So, wer das alles knallhart findet - hat Recht. Es steht aber genauso geschrieben. Siehe oben.

Flüchtlingskinder gegen deutsche Kinder

In meinem Bekanntenkreis und Verwandtenkreis sehe ich sehr viel kostenlose ehrenamtliche Hilfe für Flüchtslingskinder.
Die Kinder aus armen deutschen Familien, die durch Arbeitslosigkeit der Eltern, durch hohe Geschwisterzahl usw. benachteiligt sind, erhalten diese kostenlose ehrenamtliche Hilfe leider nicht.
Auf dem Auge sind wir scheinbar blind.
Das verursacht in mir ein merkwürdiges Gefühl der Schuld.
Werden diese ungleichen Bildungschancen also von uns allen jeden Tag gemacht?

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