Kommentare

davor

es ist vor der wahl... da kommen immer so schlechte werte.... leute verlangt trotzdem lohnzuwächse im 2 stelligen bereich... dax unternhemen können sogar in "schlechten" zeiten wie diese ,in milliardenhöhe strafen zahlen.. angstmacherei auf billigem wahlmodusniveau!

deutschland ist exportweltmeister... schäuble sitzt auf milliarden steuergewinnen und die wirtschaftsweisen erzählen unweisheiten.

da geht es auch mit der wahrheit noch besser.

etwas mehr üben die herren!

Erstaunlich.

Die Konjunkturprognose ist erstaunlich positiv. Dies ist wieder erwarten. Ob der letzte Amerikabesuch der Kanzlerin und die Freihandelsgespraeche in Baden Baden schon beruecksichtigt wurden ?? Jedenfalls hoehere Inlandsinvestitionen sind dringend anzuraten.
Der Weisheit letzter Schluss sind ueberhoehte
USA Investitionen sicher nicht, auch wenn Trump das will. Wenn man die letzte Steuerreduzierungsplaene der USA sieht profitieren die Topeinkommen am meisten, wieder nicht die Mittelschicht, die fuer ein Konjunkturaufschwung noetig sind. Zu hoffen sind eine Belebung der Exportmaerkte in Russland,China, Indien und Suedamerika.

Wie oft...

... in den letzten, sagen wir mal 10, Jahren lagen diese sogenannten "Weisen" teilweise ziemlich heftig daneben ?

Ich denke mal "zu oft", von daher...

Die Aussage "Deutschland geht es gut" ...

... bedeutet, dass die deutschen Unternehmen und ihre Arbeitnehmer im nationalen und globalen Wettbewerb einen guten Job machen und Produkte/Dienstleistungen anbieten, die von ihren Kunden nachgefragt werden. Hier verkaufen nicht Länder an Länder, sondern Unternehmen an andere Unternehmen oder Endkunden, denen erstmal egal ist, ob ihre Kunden diesseits oder jenseits einer imaginären Grenze sitzen. Interessant wird das allenfalls mit der Frage, welche wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen dort vorgefunden werden.

Erfolge der deutschen Unternehmen, auch und insbesondere im gehobenen Mittelstand, werden mit gut ausgebildeten und fair bezahlten Arbeitnehmern erzielt. Dieses Zerrbild von dem Erfolg überwiegend über Dumpinglöhne und Zeitarbeit ist einfach weltfremd und wirtschaftsfern.

Wenn ich die Polemiken über die deutsche „Exportweltmeisterschaft“ lese, frage ich mich immer, ob und wo diese „Kritiker“ denn beschäftigt sein mögen und ihr Geld verdienen ?

Die Wirtschaftsweisen ...

lagen in den letzten Jahren niemals richtig in ihrer Prognose.
Nur so als Information nebenbei.
Darum sind das bei mir auch nur "Experten".

Wir brauchen Investitionen ? Ja, vor allem private ....

Deutschland braucht natürlich als Land Investitionen

- in die Infrastruktur von Verkehr und Telematik
- die Digitalisierung
- die Universitäten und duale Ausbildung

Das Gros der Investitionestätigkeit wird jedoch von privaten Unternehmen geleistet. Sie brauchen stabile wirtschafts- und finanzpolitische Rahmenbedingungen, barrierefreie Zugänge zu ihren Märkten, innovationsfreundliche Steuergesetze und Freiheit von Bürokratie und Experimenten zum "Austesten von Belastungsfähigkeit".

Es sind diese Investitionen, welche für zukunftssichere Jobs und nachhaltige Beschäftigung sorgen.

0,1 Prozentpunkte als Headliner-Überschrift?

Sollte man dies nicht mal als Anlass nehmen, eher über die finalen Überlebensmechanismen (wirtschaftlich / fiskalisch / journalistisch) des ausgehenden Spätkapitalismus zu berichten?

@um 12:21 von Shantuma

Die Wirtschaftsweisen haben ihre Weisheit auch noch aus den Sechzigern und sind deshalb mit ihren Ratschlägen komplett falsch. Dank Freihandel und immer stärker aufklappender Schere zwischen Arm und Reich sind die Probleme nicht mehr "wie machen wir noch mehr Geld" sondern "wie wird das Geld so verteilt, dass alle Menschen zufriedener sind und nicht nur die Reichen".

Das grundsätzliche Problem ist die Tatsache, dass eigentlich die Wirtschaft nur "Mittel zum Zweck" der Gesellschaft sein sollte, inzwischen aber als "wichtiger als die Menschen" angesehen wird. Da muß es gerade bei den "Weisen" ein Umdenken geben, das diese dann in die Politik verbreiten müssen. Ein paar Prozent weniger Gewinn und dafür mehr Zufriedenheit sind IMMER besser!

@um 12:16 von MehrheitsBürger

Jemand der von anderen Schutzgeld erpresst macht - nach Ihrer Definition - auch einen guten job, denn er ist Erfolgreich und hat riesige Gewinne.

Entscheidend ist nicht nur "wieviel Geld", sondern "wie wird dies verdient". Klassisches Beispiel sind unsere Hühnermastbetriebe. Die haben 100.000 Tiere und produzieren extrem unethisch ... damit die bequemen Deutschen dann ihre Hähnchenbrust ohne Knochen haben. Die Flügel und den anderen ungewollten Rest EXPORTIERT MAN NACH AFRIKA UND MACHT DORT DIE LOKALEN FARMER KAPUTT ... mit der Folge dass diese dort dann kein Geld mehr verdienen UND ALS FLÜCHTLINGE BEI UNS ANKLOPFEN.

Genauso sieht es mit der Unterbezahlung bei Textilien aus, wo eine Näherin in Mittelamerika gerade mal 1€ pro Marken-T-Shirt bekommt und der Sportartikelhersteller dies dann für 80€ bei uns verkauft.

Es geht nicht nur um "wieviel", sondern um "wie macht die Wirtschaft ihr Geld". ETHIK.

@um 12:16 von MehrheitsBürger

Oh und: "Deutschland geht es gut" ... AUF KOSTEN ANDERER LÄNDER!

@florreknirb: mit der Realität geht es am besten

"leute verlangt trotzdem lohnzuwächse im 2 stelligen bereich"

In der Realität sind Arbeitnehmer, die engagiert in den Unternehmen arbeiten, nicht anfällig für externe, markige "Ratschläge" . Sie wissen, dass ihnen am meisten gedient ist, wenn sich ihr Unternehmen nachhaltig am Markt behauptet und ihr Arbeitsplatz ihnen und Ihren Familien langfristige Stabilität gewähren.

"dax unternhemen können sogar in "schlechten" zeiten wie diese ,in milliardenhöhe strafen zahlen.."

Zwei Drittel der Arbeitnehmer sind nicht in Dax-Konzernen sondern in mittelständigen Unternehmen beschäftigt und wollen das meist auch bleiben.

Die operative Marge dieser Unternehmen liegt im Schnitt bei 4 %.
Hidden Champions schaffen bis zu 10 %.
Selbst die EBIT-Margen der Dax-Konzerne liegen im Schnitt nur zwischen 8 und 10 %. Einfach mal Geschäftsberichte lesen.

Strafen sind Einzelfälle, haben aber nichts mit dem Regelfall zu tun.

Wahlwerbung statt seriöser Prognose?

Das die Konjunkturprognosen ein halbes Jahr vor der Bundestagswahlen immer besser ausfallen wundert mich nicht gerade, ganz im Gegenteil ich habe erwartet, das jetzt von den so genannten "Weisen" Merkel der Rücken gestärkt wird. Ob sich das aber auf das Wahlergebnis wirklich auswirkt wage ich zu bezweifeln, denn viele Leute sehen ja (wie ich) selber, das sie immer weniger Geld zur Verfügung haben.

Trefferquote der Wirtschaftsweisen nicht das Wichtigste

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ Davon können derzeit vor allem Ökonomen ein Lied singen. Weite Teile der Öffentlichkeit messen deren Leistungsfähigkeit an der Trefferquote der Prognosen – obwohl das sinnlos ist. Eine Prognose kann immer nur auf Basis bereits bekannter Informationen erfolgen. Unvorhersehbare Ereignisse wie die Pleite der Bank Lehman Brothers können die Wirtschaftsdynamik aber erheblich beeinflussen. Wichtiger als die Trefferquote ist daher die Indikatorfunktion von Prognosen: Als Frühwarnsystem weisen sie auf Handlungsbedarf hin. Dieser Aufgabe sind die führenden Institute auch im turbulenten Herbst des vergangenen Jahres gerecht geworden.
Quelle: http://www.wiwo.de/politik/konjunktur/denkfabrik-die-oekonomie-...

So sehe ich es auch. Niemand kann die Zukunft planen oder vorhersagen.
Aber man kann Tendenzen ausmachen und eine gute Vorbereitung treffen.
Damit stand Dt. in den letzten Jahren gut dar. Die Wirtschaftsleistung ist top.

Das schaffen wir !

Den Verein der "Weisen" sollt man auflösen, kostet
viel , bringt aber nichts relevantes !
Was muß passieren ?

Ganz einfach, Löhne anheben, speziell d. Lohngruppen bis 15 EU.
Also alle Löhne a. 15 EU anheben, das senkt sicherlich d. gigantischen
Exportüberschuss , der einen Staat nach dem anderen an d. Wand drückt , weil , sei können nur noch mit Schulden zahlen, was dann zu deren Kollaps führt !.
Dafür braucht man Eier !

Berlin ist dazu nicht in d. Lage, leider.
Sept gibts ein neues Spiel
u. neues Glück .
auf denn, ihr Deutschen
Malocher !
Das schaffen wir !

Darstellung: