Kommentare

Wer schon mal

in den Siegerländern zu Besuch war kann das gut nachvollziehen, das Leben ist anders.
Da kann das ach so Reiche Deutschland nicht mithalten, Exportweltmeister ist die eine Seite.
Leben für Menschen mit Natur oder in dieser ist eine Sache die in Deutschland nur noch an wenigen Stellen möglich ist.

Stress und volle Städte und auf dem Land alles abgezogen sind Dinge die eben nicht glücklich machen.
Bis auf die Schweiz mit Ihrem hohen Standard haben die meisten eben mehr Natur als Menschen und eine geringe Bevölkerungsdichte.

Der Mensch braucht eben ein gewisses Maß an Geld und Natur und Platz um glücklich zu sein.

Gruß

unvergleichbares vergleichen

4 der 6 Kriterien sind rein subjektiv, und die Frage nach der Korruption hängt lediglich daran, wie man Korruption überhaupt definiert (zB gibt es den Ansatz, daß die hier bei uns grassierenden "Netzwerke" sowie die Lobbypolitik ein erhebliches Maß an Korruption darstellt, offiziell haben wir aber keine Korruption). Alleine bei der Lebenserwartung hat man überhaupt eine einigermaßen vergleichbare Zahl, die dann - oh Wunder - dazu führt, daß die Zufriedenheit praktisch mit der Lebenserwartung steigt.

Kann ich so

nur unterschreiben.
Es ist einfach die Schere die hier nicht so weit auf geht, ne vernünftige Bildungspolitik ( Kinder zu haben ist hier nicht assozial, da kann es schon sein das man sagt , was NUR ein Kind ?????) sowie ein gesundes Maß an Selbstvertrauen und auch die kritikfähigkeit der Regierenden machen viel aus.
Gejammert wird auch hier am Polarkreis , allerdings auf wirklich " allerhöchstem " Niveau über Dinge wo man in Deutschland nur den Kopf schütteln würde.

(((- :

Das Handicap Deutschland

ist wohl die relativ gefestigte, soziale Ungleichheit und die Tatsache, dass wir einen großen Teil unserer ostdeutschen Neubürger ratlos zurück gelassen haben. Sie leben in den schönsten Städten und sind unzufrieden.

Ich freue mich mit Norwegen

wobei ich den letzten Punkt der Rangliste *das Fehlen von Korruption in Regierung und Wirtschaft* wohl eher als ersten Punkt vermutet hätte!

Heute früh berichtete der Deutschlandfunk darüber

U. a. wurde an Deutschland gelobt, dass die ärztliche Versorgung so gut sei - ein Glücksfaktor. Sicher handelte es sich bei dem Rundfunkredner um einen in Bayern lebenden Privatpatienten, der Sachsen-Anhalt, Meck-Pomm und das Glück, welches Kassenpatienten dort bei der Suche nach einem überlasteten Facharzt haben. Nun gut, was Nagelstudios, Windräder, Landaufkäufer und Schützenvereine betrifft, ist Ostdeutschland wohl eines der glücklichsten Gebiete Europas. Wenigstens was.

Die dunklen Seiten Skandinaviens

Zum Beispiel die Dänen: Umfragen zufolge halten sie sich für die glücklichsten Menschen auf Erden. Warum aber haben sie dann hinter den Isländern den zweithöchsten Verbrauch an Antidepressiva?

Beispiel Finnland: Es weist die höchste Mordrate ganz Westeuropas auf. Unter den nordischen Ländern hat es bei weitem die höchste Selbstmordrate. Alkohol ist für Männer dort die Todesursache Nummer Eins.
Wenn die so glücklich sind, warum bringen sich dort so viele selber um und saufen sich zu Tode?

Und was ist

mit dem Allgäu?
Spaß beiseite, wir haben einen großen Anteil an Leuten, die den Hals nicht voll kriegen können und noch die ganze Zeit rumjammern (ich weiß wovon ich spreche, einer davon ist mein Onkel ;-)
Er hat im gesamten Haus Panzerglas einbauen lassen und ist als Mensch kaum zu greifen. Er hat nichts mit den gemeinen Bürgern in Deutschland zu tun. Mit mir wohl auch nicht, wäre ich nicht sein Neffe.
Genauso geht es mir hier mit den Wohlhabenden meiner Stadt - diese haben kaum Anteilnahme am urbanen Leben.
Andererseits gibt es hier in meiner Stadt viele Menschen aus prekären Verhältnissen. Zum Teil selbst verschuldet, wie ich meine, denn deren Konsumverhalten kann ich nicht nachvollziehen. Man kann so vielen regelrecht ansehen, dass es das Leben nicht gut mit ihnen meint.
Alles zusammen keinen gute Stimmung - aber die lasse ich mir nicht verderben - mir geht es gut.

Äpfel und Birnen

Im reichen Norwegen, mit einer geringen Bevölkerungsdichte und hohen Öleinnahmen ist es auch leichter glücklich zu sein, als in "Subsahara". Aber natürlich gehört dazu auch eine Regierung, die die Öleinanhmen nicht in die eigenen Taschen steckt, sondern dafür sorgt, dass diese der Bevölkerung zu Gute kommen.
Ansonsten ist Glück auch immer eine Frage des persönlichen Anspruchs. Wer dauernd darüber lamentiert, was alles nicht gut ist, der tut sich schwer, glücklich zu sein. Vermutlich gibt es auch unglückliche Millionäre und glückliche "Normalos".
Ist das Glas halb voll oder halb leer.
Über die Frage könnten viele in D auch mal nachdenken.

Vor allem das Wort Freiheit

Vor allem das Wort Freiheit sollte man einmal näher untersuchen, dennmir scheint den meisten Menschen egal wo auf der Welt (besonders in Europa, USA usw.) scheint das Wort etwas anderes zu bedeuten als mir. Sie glauben, "Freiheit zu", ich glaube "Freiheit von" ist wichtiger.

Freiheit von Nöten und Zwängen und dem erpresserischen Politsystem der Reichen. Es hat auch eine Statistik gegeben vor kurzem, die die Lebenserwartung reicher Leute herausstellte (sie sei länger als bei armen). Man ging auch dort davon aus, dass vor allem das Gefühl von Unabhängkeit das Leben verlängert.

Aber wir nehmen sowas ja nicht ernst weil "Arbeit ist Freiheit"! Wenns denn wenigstens die Arbeit wäre, die wir wirklich für UNSERE Exisenz bräuchten, wie WIR uns ausgesucht haben.

Wenn man Korruption ernsthaft erfassen wollte.

Wäre Deutschland und die USA Spitzenreiter. In den USA wären es die Wahlkampfspenden und bei uns der Lobbyismus, die Beraterverträge, Gastvorträge und und und.
Korruption bekämpfen aber bei den anderen.

Einige Zweifel an dieser UN-Studie

"Unter den Top Ten befinden sich außerdem Finnland, die Niederlande, Kanada, Neuseeland, Australien und Schweden. Deutschland landet auf Platz 16 von 155 untersuchten Ländern."

Wie passt das dazu, dass die Selbstmordrate in Deutschland geringer ist als in Schweden und Finnland? Siehe hier: http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/File:Causes_of_death_%E2%80%94_standardised_death_rate,_2013_(per_100_000_inhabitants)_YB16-de.png

Am 20. März 2017 um 11:15 von Manfred Korte

Ich kenne mich zwar nicht so aus mit Städten aber durch Reisen ist mir bei schönen Städten eher der Süden und die Richtung Nordwesten aufgefallen.

Welche sollten das in der anderen Richtung denn sein, wäre interessant.

Gruß

Falscher Titel!

Die angewendeten Parameter lassen keine Aussage über das Glück zu. Zwar beeinflussen sie das Glück, es wird aber maßgeblich, zum Teil noch stärker von anderen Faktoren beeinflusst. Zum Beispiel: Familienstrukturen, Traditionen, sozialer Zusammenhalt, Werte

UN studie Der Norden ist glücklicher Neu

Freuen wir Nordländer uns doch einfach darüber , dass wir ohne
eigene Initiative in unserem- Land
leben und es genießen dürfen so wies ist. Wir sollten also hin und wieder dankbar sein und etwas mehr
an Ärmere abgeben als bisher..

Selbstmordrate??

Die Nordländer haben eine überdurchschnittlich hohe Selbstmordrate.
In Schweden ist Selbstmord die höchste Todesursache bei 15-40 Jährigen. Wie passt das in den Glücksindex?

Seit vielen Jahren schon

mache ich Urlaub in DK,Schweden u. Norwegen.Die Entspannung beginnt bereits schon wenn ich die Autobahn in D verlassen habe.In diesen Lädern fährt man einfach ruhiger und gelassener.Das sind meine Erfahrungen.Somit scheinen die Menschen doch ihr Leben beser zu gestalten als wir hier in D.

Genetisch bedingt?

Vielleicht ist das Leben und deren Zeit mitunter den Lebensumständen auch noch genetisch bedingt? Ein Pferd lebt nur so und so lange aber ein Hund eben so und so und eine Schildkröte lebt eben viel länger, dann könnte das eventuell je nach Ethnischer Herkunft auch verschieden sein? Nur reine Theorie von mir.

Schwere Frage.

Gluecklich ist ein sehr relativer Begriff. Das Fragen nach dem momentanen Gluecklichkeitsgefuehl noch mehr. Wieviele Werte, Umstaende und Normen sind zu beruecksichtigen. Ich denke fast 8 Milliarden, soviel wie es Erdbewohner gibt.

UN Studie

drei Dinge gehören für mich zum "Glücklichsein"...Persönliches Wohlergehen...Heimatverbundenheit und schönes Wetter. Wenn ich da an die 2 - 3 monatigen Dunkelwinter denke, kämen die nordischen Länder nicht in Frage.

UN studie - Effizienz bei der Glückserzeugung

Ich bevorzuge Studien, die "Glück" auf den "ökologischen Fußabdruck beziehen. Damit erhält man die Effizienz mit der Glück erzeugt wird. Wir benötigen sehr viel Resourcen, um nur etwas glücklicher als weniger wohlhabende Menschen zu sein.

Norden ist dunkel und kalt !

der Winter ist sehr lange und dunkel und kalt !Deshalb bin ich kritisch zu der Studie !Denke im Süden sind die Menschen fröhlicher !Selbstmorrate und Alkohol-Exzesse sind geringer !Was sagte Churchill : Ich glaube nur an eine Studie , die ich selbst gefälscht habe !

@marciaroni

Stimme Ihnen zu. Auch für mich haben sogenannte Netzwerke, gerade auf kommunaler Ebene, eine bedrückende Nähe zur Korruption, auch wenn man es hier anders nennt. Vetternwirtschaft war es früher, heute nennen sich die Vettern Genossen oder Kollegen.
Ein weiteres Problem ist die zunehmende Verdichtung der Städte, bei gleichzeitigem Ausbluten und Vernachlässigen der ländlichen Regionen. In meinem Wohnort, einem kleinen norddeutschen Stadtstaat, versucht die Politik, "Kohle zu machen", indem die Bebauung immer mehr verdichtet wird. Wir haben hier außer der fast schon "normalen Gartenbebauung" teilweise eine dritte Reihe, in der Folge eine gefährliche Verdichtung auf den Straßen, die man es schon fast einen Verdrängungkampf der Verkehrsteilnehmer nennen kann, Mangel an Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, wenig "Grün" - insgesamt eine ungesunde Enge, die man so in keinem nordeuropäischen Land findet. Das ist bedrückend und langfristig unattraktiv.

Naja...

...für wen wird denn auch das Leben in Deutschland immer besser? Bestimmt nicht für diejenigen die 2 oder 3 Jobs haben um die Familie zu ernähren.
Dazu immer mehr Lärm, Schmutz, Gewalt, Zuwanderung, gerade in den Städten im Ruhrgebiet.
Würde auch gerne aufs Land ziehen nur das kann ich nunmal leider nicht.

klar...

wo die Löhne am höchsten sind,sind die Menschen glücklicher...ein Mindestlohn wie in Dänemark würde schon eine Menge bewirken...

Und was sagen die bewerteten Menschen?

"Die Rangliste wurde nach sechs Kriterien erstellt [...]"

Ich bezweifle, dass sich anhand dieser Faktoren das persönliche Glücksgefühl beschreiben lässt.

1) Bruttoinlandsprodukt pro Kopf - Ist ein unnützer Durchschnittswert, der die reale Verteilung vernachlässigt.
2) Lebenserwartung - wertlos, wenn die Altersarmut wartet.
3) Freiheit - Was nutzen die jährlichen sechs Wochen Reisefreiheit, wenn man die restlichen 46 Wochen im Job funktionieren muss?
4) Großzügigkeit - Die eigene oder fremde?
5) soziale Unterstützung - Von Familie, Freunden oder dem Staat?
6) Fehlen von Korruption - Korruption verschwindet nicht, wenn man sie Lobbyismus nennt.

Gesundheit, soziale Kontakte und fehlende Zukunftsängste sind meiner Ansicht die weitaus wichtigeren Zutaten für ein glückliches Leben.

Definitionssache

Welches Land die glücklichsten Bewohner hat, ist eine Frage der Definition von Glück. Wenn ich mir anschaue, wie wenig Kinder in D gezeugt werden, wie wenige Menschen also Hoffnung in die Zukunft haben, sehe ich Deutschland nicht auf einem der vorderen Plätze, eher sehr weit hinten, trotz des im Vergleich zu vielen anderen Ländern hohen materiellen Wohlstands, relativer Sicherheit und Stabilität.

Glück ist auch und insbesondere eine emotionelle Angelegenheit. Vielleicht hätte man die Menschen fragen sollen, und nicht einen "Glücksfaktor" aus nackten Zahlen kreieren sollen, um eine tatsächliche, der Wirklichkeit entsprechende Aussage treffen zu können.

Glück ist auch Einstellungssache...

Das Empfinden von Glück hat nicht nur mit äußeren Einflüssen ( und den eigenen Ansprüchen ) dafür aber umso mehr mit der eigenen Einstellung zu sich selbst UND zu dem "Leben leben" zu tun.

Es gibt dazu ein interessantes Gedankenspiel:

1) Haben Sie ein Problem in Ihrem Leben ?
===> Nein ===> Warum machen Sie sich dann Sorgen ?

2) Haben Sie ein Problem in Ihrem Leben ? ===> Ja ===> Können Sie etwas dagegen tun ? ===> Ja ===> Warum machen Sie sich dann Sorgen ?

3) Haben Sie ein Problem in Ihrem Leben ? ===> Ja ===> Können Sie etwas dagegen tun ? ===> Nein ===> Warum machen Sie sich dann Sorgen ?

Stark vereinfacht, aber durchaus nicht unrealistisch. Es liegt oft an den eigenen Erwartungen und der eigenen Einstellung, WAS man WANN, WO und WIE als Glück oder Unglück empfindet.

Und das pro Kopf...

Einkommen, so wie das Ersparte ist bei denen auch viel höher! Aber beim Exportweltmeister, und EU Zahlmeister, ist ja alles gut;-) Hier läuft was gewaltig schief in Deutschland, das werden die etablierten Parteien auch nicht ändern (wollen)!

@Ernst- Studie methodisch fehlerhaft?

11:34 von Ernst-:
"Zum Beispiel die Dänen: Umfragen zufolge halten sie sich für die glücklichsten Menschen auf Erden. Warum aber haben sie dann hinter den Isländern den zweithöchsten Verbrauch an Antidepressiva?"

Das spricht wahlweise für die Wirksamkeit dieser Mittel oder aber für methodischen Fehler in dieser Studie.

"Wenn die so glücklich sind, warum bringen sich dort so viele selber um und saufen sich zu Tode?"

... oder spielen düstere Metal-Musik?
Antwort: Weil fehlendes Sonnenlicht Depressionen begünstigt.

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass diese Studie diese Länder bewertet hat, ohne deren Bewohner direkt zu fragen.

fangen wir doch einfach mal an etwas zu ändern:

Entstresst den Verkehrswahn auf deutschen Straßen! Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 km/h auf den Autobahnen, Güterverkehr auf die Bahn, Ausbau des Fahrradwegenetzes, Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und ihr werdet sehen die Anspannung vieler Betroffener wird sich zum Guten senken.
Wenn dann auch noch den Automobilisten ein Riegel vorgeschoben werden sollte dann sind wir auf dem richtigen Weg.
Leute fahrt Fahrrad, dass ist so etwas von guttuend und befreiend.

Fehlmeldung

ich habe in Finnland 14 Jahre lang gelebt und gearbeitet, habe doppelte Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in Helsinki (Arbeit z.Zt in Asien). In Finnland ist keiner glücklich ausser den Touristen aus Deutschland. Der Lebensstandard ist niedrig, die medizinische Versorgung völlig zusammengebrochen, die Renten reichen für viele nicht mehr zum Leben. Arbeitslosenhilfe und Studentenförderung wurde zusammengestrichen. Die Wirtschaftskrise nimmt kein Ende. Die Verzweifelung sucht sich ein Ventil: Nationalistisch-rassistische Strömungen haben massiven Zulauf: Persut (etwa AfD/NPD), Odinin Soturit (etwa NSU), dazu dann in der Flüchtlingskrise die "rajat-kiinni" Bewegung (= Grenzen dicht). Das verschärft noch die internen Spannungen. Wie Finnland da hoch auf die Liste gekommen sein sollte ist mir völlig unverständlich.

Zahlenfriedhof

>Wie passt das dazu, dass die Selbstmordrate in Deutschland geringer ist als in Schweden und Finnland?<

Sg Ernst-,

wow, habe mir mal Ihre Statistik angeschaut. Man könnte den Eindruck bekommen, dass schönes Wetter und viel Sonne gut gegen Selbstmord ist: Griechenland 4,8, Italien 6,6, Malta 5,1, Portugal 9,8, Spanien 8,1, Türkei 2,1 (!), Zypern 5,2 (jeweils Selbstmorde pro Jahr auf 100.000 Einwohner). Die einzigen anderen Länder mit Zahlen < 10 sind UK, Luxemburg, Liechtenstein und Bulgarien (letzteres ist ja auch "Süden").

Skandinavien: Dänemark 11,3, Finnland 16,4, Norwegen 11,3 und Schweden 13,0. Island taucht leider auf der Liste nicht auf.

Zum Vergleich: D 11,8.

MfG A.

Seltsame Studie

mit seltsamen Parametern. Ich habe viel Zeit meines Lebens im Ausland verbracht. Unter anderem in Gabun(Westafrika), Laos(Südostasien) und Mexico. Besonders in Gabun und Laos ist mir allerdings aufgefallen, daß die Menschen dort objektiv "glücklicher" zumindest aber zufriedener sind als im immer nörgelnden und dem nächsten Statussymbol hinterherhechelnden Europa. Die Studie mit diesen "Glücklichkeitsindikatoren" halte ich für sinnfrei.

Na und?

Warum sollen die glücklicher sein, wenn es denen schlechter geht, als uns!

Falsche Wiedergabe der Studie

In der Studie wird das Länderranking nicht wie im Artikel beschrieben über die Indikatoren: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, Lebenserwartung, Freiheit, Großzügigkeit, soziale Unterstützung und das Fehlen von Korruption in Regierung und Wirtschaft gemessen. Stattdessen wird gefragt, ob die Menschen auf einer Skala von 0-10 subjektiv eine positive Bewertung ihres Lebens ziehen würden. Die obigen Indikatoren sind nur erklärende Variablen um die Unterschiede in der Lebenszufriedenheit erklären zu können.

Link zur Studie: https://s3.amazonaws.com/sdsn-whr2017/HR17_3-20-17.pdf

Glück

bei uns ist es die Politikverdrossen heit,die uns nicht glücklich werden lässt.

@Duisburg - Mutmaßungen

Korruption gibt es überall. Woran Sie allerdings festmachen wollen, Deutschland sei das korrupteste Land überhaupt, ist mir schleierhaft. Das klingt nach subjektiver Verbitterung statt nach Fakten.
.
Da wir Normalos nichts gegen Korruption in Wirtschaft und Politik machen können, seien wir doch einfach froh darüber, dass wir wenigstens nicht immer einen Umschlag mit Geld aufs Amt, zum Arzt oder zur Polizei mitbringen müssen. Darüber hinaus gibt es nicht allzu viele Belege für ausufernde Korruption in der Politik. Unseren ehemaligen Bundespräsidenten haben wir wegen eines 700-Euro-Geschenks aus dem Amt gejagt. So schlimm können die Zustände hier also gar nicht sein.

Wir Deutsche gehen

zum Lachen in den Keller. Wir sind viel zu Geldgeil und Machtversessen als das wir erkennen, das dass Leben Freude hat und das es nur EIN Leben gibt.

@12:46 von Nachfragerin

Was nutzen die jährlichen sechs Wochen Reisefreiheit, wenn man die restlichen 46 Wochen im Job funktionieren muss?

... oder man sich eine Reise finanziell überhaupt nicht leisten kann?

Viele Arbeitnehmer haben im Übrigen keine 30, sondern nur 24 oder 25 Tage Urlaub im Jahr.

Ich hoffe es ist den

Ich hoffe es ist den Kommentartoren hier klar, dass sich einige hier gerade über mangelnde Information/Tiefe eines Pressetextes beschweren, der einen 188 Seiten Report zusammenfasst. Kann jedem nur empfehlen sich das mal durchzulesen. Da sind auch die Faktoren für "Glück" nochmal aufgeführt.

@12:57 von naiver Positivdenker

Die Zeit für den Weg zum Arbeitsplatz durch noch mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen und den Zwang zur Benutzung des ÖPNV zu verlängern trägt nicht gerade zum Stressabbau bei. Wenn man dann auch noch naß und verschwitzt mit dem Fahrrad ankommt (bei mir wären das 30km pro Richtung, mit über 300m Höhenunterschied, die auf zwei knackige Steigungen verteilt sind) und sich erstmal duschen und umziehen muß, natürlich ohne für den Zeitaufwand bezahlt zu werden, erhöht das den Streß für die meisten Arbeitnehmer noch weiter.

Güterverkehr auf die Schiene, das würde auch mich glücklicher machen.

Glück und Gerechtigkeit sind aus einem Holz

Die Unzufriedenheit in Deutschland hat sich hier in gleichem Maße verfestigt, wie die soziale Ungerechtigkeit. Die Leute lassen sich eben nichts erzählen,sondern sehen ja an ihrer persönlichen Lebenssituation, wie die wahren Verhältnisse sind. Ein Glück, (um beim Thema zu bleiben) das sich ja jetzt ein Kanzlerkandidat darum kümmern möchte, soziale Gerechtigkeit wieder herzustellen.

@13:23 von Neuländer

seien wir doch einfach froh darüber, dass wir wenigstens nicht immer einen Umschlag mit Geld aufs Amt, zum Arzt oder zur Polizei mitbringen müssen.

Auf dem Amt: Nützt der Umschlag mit Geld nichts, da man ohne Rechtsanwalt oft ohnehin nur auf Sturheit trifft und genau gar nichts gemacht wird. Das gilt glücklicherweise nicht für alle (einige Beamte sind sogar ausgesprochen menschlich und nett), passiert aber mittlerweile leider immer öfter.

Beim Arzt: Als GKV-Versicherter sollte man bereit sein, in die eigene Tasche zu greifen, wenn man gesund werden will, und das dem Arzt auch sagen. Für 20€ GKV-Pauschale im Monat ist man ein Patient 4. Klasse für einen Arzt - auch wenn man der GKV den Höchstbeitrag zahlt. Viele Diagnose- und Therapiemethoden gibt es ohne Eigenzahlung nicht. Und die meisten Top-Ärzte arbeiten nur gegen Eigenzahlung.

Bei der Polizei: Siehe Amt.

Da wäre mir lieber, gleich einen Umschlag abgeben zu können. Das wäre wenigstens ehrlich.

Selbstgemachtes Unglück

Wenn ich so manchen Post hier lese, dann wundere ich mich, dass wir es auf Platz 16 geschafft haben.

Da wird gejammert über "nur" 24 bis 30 Tage Urlaub und ähnliches Unglück. Wenn Menschen in anderen Ländern solche Maßstäbe anlegen würden müssten die Selbstmordraten dort ins Unermessliche steigen.

"Politikverdrossenheit" machen wir uns selbst. Jeder, der in Internetforen weiß, wie es besser geht ist herzlich aufgerufen, sich in der Politik zu engagieren. Sonst machen es immer nur die, die es angeblich so schlecht machen.

Wenn ich mir immer nur einrede, dass Andere es besser haben, mehr Geld verdienen usw. dann werde ich nie glücklich werden. Und wenn ich nicht gerade zu den "Oberen 10000" gehöre werde ich immer welche sehen, die es "besser" haben als ich.

Ein verregneter Urlaub wird mies, wenn ich den ganzen Tag über das Wetter jammere und wird besser, wenn ich mir überlege, was ich bei Regen unternehmen kann.

Ausgenommen sind natürlich Menschen, denen es wirklich schlecht geht.

@dr-Bashir von 11:44

Ich habe erst vor ca. 2 Wochen eine Weisheit von höchstem Kaliber von einem Menschen gehört, der wirklich viel Pech in seinem Leben hatte (schwer krank, Berufsunfähig und ein Unfall)

Er sagte:
"Man ist umso glücklicher, je näher die persönliche Realität am persönlichem Anspruchsdenken liegt."

Ich werde versuchen mir diese Maxime fest zu Herzen zu nehmen.

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Liebe User,

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Erstaunt...

Ich bin erstaunt- und zeitgleich erschrocken
wenn ich manchen Kommentar lese.
Es scheint durchaus so zu sein, dass so Mancher das eigene Glücksempfinden in erster Linie von Anderen ( sprich Dritten ) abhängig macht - bzw. darauf schielt, was andere so denken ( meist von Einem ) oder aber haben (meist was man selbst nicht im gleichen oder gar größeren Masse besitzt - dabei ist es variabel ob materieller oder immaterieller Natur ).

DAS finde ich tatsächlich erschreckend.
Und es zeigt m.E. nach, dass vor allem das Denken in "Masstäben" das "Unglücklichsein" oder aber auch die Unzufriedenheit fördert.

Glücksgefühle sind aber nicht zwingend immer "groß" oder "überwältigend". Die Kunst ist es, DAS zu entdecken,, was einem einen Moment des Glücksgefühls, der Positivität schenkt, egal ob es "groß" oder "klein", "lang" oder "kurz" ist.
Und dies dann wertzuschätzen, zu genießen und nicht für alltäglich zu nehmen.

Dann kann man nämlich selbst in problematischen Zeiten glücklich sein.

@Rapunzelei

Zitat: "bei uns ist es die Politikverdrossen heit,die uns nicht glücklich werden lässt."

Falscher Begriff. Nicht Politikverdrossen, sondern Unzufriedenheit mit der deutschen politischen Truppe.

Die deutsche Politik sieht Dinge nicht kommen und reagiert, wenn zu spät ist, oft mit den falschen Mitteln. Beispiel: Wenn ein Kanzler nach 20 Jahren etablierte Technologie von "Neuland" spricht.

Innovationsfähigkeit = 0
Reaktionszeit = unendlich
Antwortenqualität: Unlogisch und unsinnig.

12:36 von rowed

Ich kann Sie beruhigen. Ich wohne in Schweden und hier gibt es KEINE 2 - 3 Monate Dunkelwinter.
Schweden z.B. ist 1600 km lang und die Schweden haben sich nicht alle im äussersten und dunkelsten Norden angesiedelt.

12:39 von Demokrat1950

"Norden ist dunkel und kalt !"

Das ist ein Vorurteil!
Es sei denn Sie meinen den Polarkreis.

Geld kann glücklich machen,

stellt die Philosophin Tara Smith in einem lesenswerten Essay (http://www.libinst.ch/publikationen/LI-Essay-Smith-Geld.pdf ) fest. Sie stellt jedoch klar: das bedeute nicht, dass dies in jedem Fall geschehe.

Die Philosophin führt aus: “Im Kern hängt Glück vom Erfolg ab. Dieser stellt sich ein, wenn wir unsere Ziele erreichen. Das Geldverdienen (im Grunde die Produktion von Reichtum) ist der eigentliche Prozess, wie wir unsere Werte erreichen. Geld ausgeben ist ein Mittel, um andere Güter und Dienstleistungen zu erwerben, die den Werten einer Person entsprechen oder deren Möglichkeit, ihre Werte zu realisieren, verbessert. … Geld bestärkt eine Person darin, das zu bekommen und zu tun, was sie will. Als solches sollte das Geld gefeiert, bejubelt und erstrebt werden.“

Erfolg ist eng mit Freiheit verbunden. Ohne Freiheit kein Erfolg, an dem man sich erfreuen kann. Demnach müssten Menschen in freien Gesellschaften glücklicher sein als in unfreien.

@riewekooche - Bedingungslose Grundfrustration?

Ich kenne niemanden, der auf dem Amt den Beistand eines Juristen brauchte. Was wickeln Sie denn für Angelegenheiten ab? Es ist richtig, dass Privatpatienten bevorzugt werden, aber nur weil es zwei Klassen bei der Gesundheitsversorgung gibt, haben wir immer noch keine Korruption im Alltag.
.
"Da wäre mir lieber, gleich einen Umschlag abgeben zu können. Das wäre wenigstens ehrlich."
.
Nee, das wäre eben NICHT ehrlich und Sie wollen das sicher nicht wirklich.
.
Manchmal habe ich das Gefühl, manche Menschen würden sich richtige Missstände wünschen, damit ihre einfach so vorhandene Frustration wenigstens einen Grund hätte. Dass man sich aber das Unglück regelrecht einreden muss, ist wohl ein Indiz dafür, dass es uns eigentlich ziemlich gut geht.
Suchen Sie nicht das Haar in der Suppe. Dafür ist Ihre Zeit zu schade.

@15:52 von Prof.

Politik mach halt unglücklich.

Meine These: Je weniger Einfluss die Politik hat, je glücklicher sind die Menschen.

@13:53 von Thomas Wohlzufrieden

Das dauernde Gerede von "sozialer Gerechtigkeit" macht nach meinem Eindruck eher unglücklich, da jeder darunter etwas anderes versteht und daher oft meint er sei sozial ungerecht behandelt.

Alles relativ

Ich würde mit keinem Finnen oder Norweger tauschen wollen, im Leben nicht! Bis auf 2 Monate im Sommer ist das Wetter dort überwiegend deprimierend.

Unglück ignorieren, Glück zulassen

"Glücksgefühle sind aber nicht zwingend immer "groß" oder "überwältigend". Die Kunst ist es, DAS zu entdecken,, was einem einen Moment des Glücksgefühls, der Positivität schenkt, egal ob es "groß" oder "klein", "lang" oder "kurz" ist."
.
Genau das ist der springende Punkt. In Skandinavien gewinnen die Menschen ja auch nicht täglich im Lotto, sondern wissen zu schätzen, was sie haben.
In Deutschland sind wahrscheinlich so viele Menschen unglücklich, weil sie das Unglück regelrecht feiern und suchen. Die Dänen z.B. meiden es über negative Themen zu sprechen, wenn sie sich den Tag schön machen wollen.
.
Zum Abschluss noch was von Mark Twain (sinngemäß): "Ich habe in meinem Leben so viele schlimme Dinge erlebt. Die meisten sind zum Glück nie eingetreten."

Fehlt da was?

Wie konnten nur Werte, die Familie und sozialer Zusammenhalt in dieser Studie ausser Acht gelassen werden?

Ach ja, verfasst wurde sie von einem Ökonom..

@11:45 von OrwellAG

Freie Marktwirtschaft, freies Geld, freie Menschen, das ist die Zivilisation des Rechts. Und das sind Ingredienzien, die zum glücklich Sein nötig sind.

@Ernst- Erfolg nur durch Geld?

Das ist aber eine recht bedrückende Ansicht, die Sie da zitieren. In der Realität haben die meisten Menschen zu wenig Geld, also ist es unklug sein Glück vom Geldeingang abhängig zu machen.
Viel sinnvoller und erfolgsversprechender ist die Wertschätzung, von dem, was man schon hat. Viele Dinge, die Glück erzeugen können, sind ohnehin unabhängig von Geld: Freunde, bewusstes Leben und Erleben, ein schöner Sonnenuntergang usw.
Die wenigsten Sachen kann man kaufen und reiche Menschen sind nicht automatisch glücklicher, auch wenn man natürlich nicht unterschätzen sollte, dass finanzielle Sicherheit zumindest finanzielle Sorgen mindert. Aber die meisten Deutschen haben genug Geld.

12:53 von firefighter1975

"Das Empfinden von Glück hat nicht nur mit äußeren Einflüssen ( und den eigenen Ansprüchen ) dafür aber umso mehr mit der eigenen Einstellung zu sich selbst UND zu dem "Leben leben" zu tun."

Seh ich nicht so.
Wenn um mich herum Menschen leiden und es reicht, wenn es nur einem nicht gut geht,
Dann kann ich nicht glücklich sein.

Mein Wohlbefinden ist maßgeblich von dem, der anderen abhängig.

Um mich hab ich mir z.B. noch nie sorgen gemacht ...
Dafür aber immer um andere und das ist richtig aufreibend, weil sie an manchen Schicksalen nicht wirklich was ändern können.
Sie müssten schon die andere Person sein, das geht aber nicht.

Die Glückindikatoren finde

Die Glückindikatoren finde ich sehr interessant und die lassen sich ja auch messen und überprüfen, ob das mit dem Durchschnittsbefinden zusammen passt.

Ein Glücksministerium fände ich super, das sich ausschließlich um das Glücklichsein kümmert:)

Deutschland landet nur auf

Deutschland landet nur auf Platz 16 bei diesen sechs Kriterien: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, Lebenserwartung, Freiheit, Großzügigkeit, soziale Unterstützung und das Fehlen von Korruption in Regierung und Wirtschaft.

Da die Deutschen eine hohe Lebenserwartung haben, die Korruption sich in diesem Land in Grenzen halten dürfte, die Deutschen das großzügigste Land der Welt sind was Spenden anbelangt und hier Freiheit herrscht, kann das schlechte Abschneiden eigentlich nur bedeuten:

Die Deutschen verdienen schlecht, obwohl sie angeblich in einem „reichen Land“ wohnen und Exportweltmeister sind.

Und so ist es auch: Die Reallöhne sinken seit 15 Jahren, und die Mehrheit der Deutschen profitiert nicht wirklich von der starken Wirtschaft.

I

Ich wäre jedenfalls sehr viel glücklicher

ohne all' die Wahlfang-Euros von Politikern, die sie mir in die rechte Tasche stecken, um sie dann aus meiner linken Tasche wieder herauszunehmen. Ich brauche (in Anlehnung an Roland Baaders Taum) keine subventionierte Butter, kein Quoten-Rindfleisch und keine preisgarantierte Milch, keine EG-genormten Planwirtschafts-Erbsen und keine ministergelisteten Medikamente; ich brauche keinen Almosen-Freibetrag für meine pflegebedürftige Großmutter, auch keine Kilometerpauschale. Aber: Lasst mich dafür auch in Frieden.

Was ist Glück?

Mir fällt bei dieser Frage sofort wieder das Interview vom NRK mit den syrischen Flüchtlingen ein.

Die meisten hatten wohl ganz falsche Vorstellungen von Norwegen und den Norwegern: Wo waren die beindruckenden Gebäude, die große Karrossen - vielleicht sahen sie mal ein Volvo 800er-Serie oder einen Tesla.

Da waren also viele Syrer dabei, die sich fragten: Ist das wirklich das reichste Land der Erde?

Aber sie waren begeistert von der freundlichen Aufnahme, der guten Versorgung und der guten Infrastruktur. Es war kein Problem die Kinder in die Schule zu senden, selbst einen Platz im verpflichenden Sprachlehrgang zu bekommen und ordentliche Unterkünfte waren auch da.

Die meisten Norweger, die ich kenne sind zurecht stolz und zufrieden mit ihrem Land. Selbst mit ihren Politikern sind sie recht zufrieden - ich habe noch keinen Ministerpräsidenten erlebt, der mehr als 2 Perioden hintereinander regierte. Selbst der Abgehobenste kehrt so ganz schnell auf den Boden zurück - oder geht.

@16:38 von Neuländer

"@Ernst- Erfolg nur durch Geld?"

Nein, davon war in meinem Beitrag nicht die Rede.

@Kajsa

""Norden ist dunkel und kalt !"

Das ist ein Vorurteil!
Es sei denn Sie meinen den Polarkreis."

Das ist ebenso falsch.
1. Kalt? Gemessen an anderen Breitengraden: ja.
2. Dunkel? Nur im jeweiligen Winter. Im Sommer ist es dort länger hell als bei uns,

Unzufriedenheit entsteht häufig gepaart mit Neid. Der hat mehr. Wieso? Ich will das auch! Insbesondere dann, wenn man einen höheren Standard gewohnt ist, der sich so aufgrund schwieriger Zeiten nicht mehr tragen lässt, dann gibt es einen Schub in der Unzufriedenheit. In diesen Zeiten machen sich dann auch die Parteien am rechten Rand stärker bemerkbar - wie im Moment.

Ich bin glücklich und zufrieden

wenn es mir und meiner Familie gut geht.Gesundheid ist ein wichtiger Punkt sowie ein ausreichendes Einkommen,aber das ist nicht Alles.Ein erholsamer Spaziergang in einer Natur die noch heil ist,ist mir sehr wichtig.Das erlebe ich im Urlaub in den Nordischen Ländern,aber auch hier bei uns in der Lüneburger Heide.

Nachtrag zu 16:38

Ich meine den Satz "In der Realität haben die meisten Menschen zu wenig Geld" natürlich so, dass es vielen Menschen subjektiv so vorkommt, weil sie sich zu hohe Ziele setzen, während sie wahrscheinlich schon glücklich mit dem bereits Erreichten sein könnten.

Für die einen ist das Glas

Für die einen ist das Glas halb voll, für die anderen ist das Glas halb leer.

Die Deutschen gehörten schon immer zur zweiten Gruppe und sind geborene Mäkler und Meckerer.

Lebensfreude und Leichtlebigkeit gibt es leider nur anderswo.

I

@Stimme77

Was hindert sie daran ? Abgesehen davon weiß ich ja nicht wo Sie im Ruhrgebiet wohnen. Mir gefällt es hier sehr gut.
Und wenn ich Grün sehen will gehe ich entweder neben an in den Stadtpark, oder fahre zur Ruhr runter.
Gewalt habe ich in meinem leben hier im Ruhrgebiet sehr selten erlebt.
Für einen so großen Ballungsraum ist es übrigens laut Kriminalstatistik sehr sicher.
Ich wohne fast im Stadtzentrum von Bochum, trotzdem ist es hier auch nicht laut.
Zuwanderung ? Die gibt es doch hier schon seit Jahrhun derten. Ob es Polen,Italiener,Türken sonst wer ist:
das macht doch gerade den Charme aus: ich habe selten so eine liberale, weltoffene Gemeinschaft wie hier kennengelernt. ich habe vorher im Münsterland gewohnt, da war man dann 15 Jahre wohnhaft und war immer noch zugezogener. Nee, nie wieder. Das Ruhrgebiet ist weltoffen und tolerant. Man hat in kaum einer anderen Gegend Deutschlands So viele Möglichkeiten wie hier. Klar haben wir auch Probleme.Aber z.B. nach Bayern? Nie im leben.

Jetzttexteich

"wobei ich den letzten Punkt der Rangliste *das Fehlen von Korruption in Regierung und Wirtschaft* wohl eher als ersten Punkt vermutet hätte!"

Den Punkt z.B. halte ich eher für grundlegend bezüglich der anderen Indikatoren.

Das ist eigentlich gesellschaftlich gesehen der allerunterste Basispunkt in der "Glücklichkeitspyramide" ( in Anlehnung an die "Bedürfnispyramide")

Auch in Norwegen ist nicht alles eine heile Welt

Woher kommt eigentlich diese permanente positive Auslegung der skandinavischen Länder wie in diesem Falle der These, dass die glücklichsten Menschen der Welt in Norwegen leben?
Ich muss vorweg zugeben, dass wenn man sich das Land als Deutscher bei einer Reise oder länger mal angesehen hat, dann stellt man schnell fest, dass das Land viel weniger kompliziert ist in vielen Bereichen. Die Arbeitnehmer haben bei etwa 5 Millionen Bewohnern mit weniger Mitbewerbern auszukommen, die Menschen leben häufig viel weiter auseinander als in den deutschen Städten, die Schulklassen sind häufig nicht so unübersichtlich groß und unpersönlich wie in Deutschland.
Weil es gerademal mit Oslo, Bergen, Trondheim und Stavanger vier Großstädte gibt sind auch die Konsumgüter der Shoppingmeilen viel weniger und gesünder als in Deutschland. Allerdings sind die Sommer auch sehr kurz, weil es auch im Juni schneit.
Es gibt sogar nur 1 Parlament in Oslo, das bekanntlich auch schon im Juli 2011 ein Terrorziel war.

Des Anderen Last

>Wenn um mich herum Menschen leiden, und es reicht, wenn es nur einem nicht gut geht, dann kann ich nicht glücklich sein. Mein Wohlbefinden ist maßgeblich von dem der anderen abhängig.<

Sg StöRschall,

uff, Sie machen es sich ja richtig schwer! Ich behaupte mal, dass der Schuh, den Sie sich da anziehen, nicht nur für Sie, sondern für jeden Menschen auf der Welt (wenn’s vielleicht nicht gerade der Dalai Lama oder so jemand ist, und auch da hätte ich meine Zweifel) ein paar Nummern zu groß ist.

Könnte geradewegs aus Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“ stammen. Wie Sie selbst schreiben, können Sie an den Schicksalen anderer nicht wirklich etwas ändern. Und – das ist auch nicht Ihre Aufgabe. Dieses eines Tages erkennen und annehmen zu können, wünsche ich Ihnen von Herzen.

MhG Asparagus

p.s.: Dieser Kommentar ist ernst gemeint, keine Ironie, keine Häme.

@16:23 von Neuländer

Was wickeln Sie denn für Angelegenheiten ab?

Beispielsweise einen Immobilienschaden durch ein ungenehmigtes, und laut Gutachter nicht genehmigungsfähiges Bauprojekt eines Nachbarn. Bevor das Bauamt endlich einschritt und den Rückbau verlangte, verging ein Monat mit undichtem Dach, mehreren Wasserschäden und der ständigen Angst, daß die als zu dünn begutachteten Deckenbalken einbrechen würden. Der entstandene Schaden ist bis heute nicht beglichen. Ohne juristischen Beistand hätte es keinen Rückbau gegeben.

Es ist richtig, dass Privatpatienten bevorzugt werden

Das geht aber so weit, daß GKV-Patienten nicht einmal gesagt wird, welche Diagnose- und Therapiemöglichkeiten es gibt. Wedelt man als GKV-Patient mit einem Geldschein, öffnen sich völlig neue Welten. Der Effekt ist also der gleiche wie wenn ich in manch anderem Land dem Arzt einen Umschlag mit Geld zustecke. Mit dem Unterschied, daß ich dort damit rechne und lebe, hier aber nicht, und hier dumm sterbe.

Resilienz ist der Schlüssel zur anhaltenden Glückseligkeit

Ob aus Skandinavien, aus Mittel- oder Südeuropa. Oder ob aus Kriegs- und Katastrophengebieten kommend - Glück ist erlernbar, allerdings muss mit der Lehre damit von Geburt an begonnen werden.
Resilienz kann selbst Menschen mit hunderten traurigen Schicksalsschlägen und tausenden dramatischen Rückschlägen glücklich machen!

Kartoffelpuffer (so sagt man hier)

Sie verspüren offenbar den Zwang, Ihren Ärzten ein zusätzliches Honorar geben zu müssen. Ich war bisher der Meinung, daß Kassenpatienten n u r bei sogenannten IGEL-Leistungen (das sind Extras, die der Patient sich selbst aussucht) draufzahlt. Alle Kassenleistungen werden von Ihrer Krankenkasse bezahlt (von Ihren Beiträgen). Wenn es in den von Ihnen besuchten Praxen anders zugehen sollte, empfehle ich Rücksprache bei Ihrer Krankenkasse oder der für Ihren Arzt zuständigen KV. Bekommen Sie überhaupt eine Rechnung oder Quittung für Ihre Spende ? Wenn nein, ist sogar das Finanzamt ein Ansprechpartner.

Glück und Zufriedenheit

kann sich nicht durch den Aufenthalt oder durch Staatsbürgerschaft in einem "Land" einstellen....das kann nur im "inneren" des Menschen reifen. Ich weiss wovon ich rede...ich habe in vielen Berufen (ja, mit richtigem Abschluss aber auch mit Anlehren) in verschiedenen Ländern gelebt, Schicksal reisst den Menschen überall und immer wieder in Zweifel, aber immer wieder geht die Sonne auf...jeder ist seines Glückes Schmied....

KORREKTUR im Artikel erforderlich...

...veemutlich hat niemand in der Redaktion die Studie gelesen. Sonst würde im Artikel nicht behauptet werden dass die Rangliste aufgrund dieser sechs Parameter erstellt wurde.

Die Rangliste wurde aufgrund von BEFRAGUNGEN von Menschen erstellt. Die im Artikel angegebenen Kriterien wurden hauptsächlich zur erklärung der befragungsergebnisse herangezogen.

Lesen bildet...hier der Originalbericht:

s3.amazonaws.com/sdsn-whr2017/HR-V1_web.pdf

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