Kommentare

Was nützt eine EU.......

Wenn jedes Land das machen kann was es will?

Diese Zustände führen nur dazu das die EU immer weiter den Bach runter geht.

Das EU VOLk erwartet gemeinsamkeiten wo sich jeden land daran halten soll.

Was nützt es wenn Politker sich darüber beschweren und trotzdem sorgt man nicht für klare Verhältnisse.

Auch hier wieder

Maßgeblich ist nur das politische WOLLEN.
Bei Fluglinien aus nichteuropäischen Ländern ist man doch schnell dabei, aus Sicherheitsgründen die europäischen Landerechte zu entziehen. Das zeigen zumindest Dokumentationen, bei denen auch die Piloten, nicht nur der Zustand der Maschinen, einer intensiven Kontrolle unterzogen werden. Dabei handelt es sich allerdings nur um Länder, mit denen wir politisch nichts am Hut haben.
Wenn man will, scheint es ja zu gehen. Mit solch einer Kommissarin allerdings nicht.

Wenn etwas boomt ...

... dann wohl das Winkeladvokatentum, welches solche Konstrukte der "Selbstständigkeit" auf "Rechtmäßigkeit" hinbiegt!

Mir wäre mein Leben zu wertvoll, um es kranken und von Finanzsorgen zu Boden gedrückten, an der Grenze zur Hoffnungslosigkeit ("Es muss ja irgendwie weitergehen") dahinvegetierenden Piloten anzuvertrauen: Wer garantiert mir denn, dass dieser arme, ausgepresste Mensch da irgendwann am Steuerknüppel nicht zu dem Schluss kommt, dass das doch alles keinen Sinn mehr hat?

"Hauptsache Billig" wird da doch zum Russischen Roulett!

Deswegen vielen Dank für die Veröffentlichung: Solche Unternehmen sollte man dringend meiden - auch als Fluggast, der ja in der Luft dem von Krankheit und Sorgen niedergedrückten Piloten hilflos ausgeliefert ist!

Und ?

Es wäre an der eu und an den nationalen Regierungen, einen regulatorischen Rahmen/Gesetze zu schaffen, um solche Auswüchse zu verhindern.

ZB durch schärfere Gesetze gegen Scheinselbständigkeit.
Auch durch einen verbot von Verträgen mit variabler Stundenzahl (0 hour contracts, einem Mittel das zusehends von Arbeitgebern zum aushebeln des Mindestlohns verwendet wird).

Vor allem notwendig :
Schärfere Strafen im Fall der Verletzung entsprechender Gesetze.

In Teilen gibt es bereits Gesetze, die das führen eines Unternehmens bei vorliegen von Vorstrafen verbieten....
Eine entsprechende Ausweitung dieser Gesetzgebung könnte verwendet werden, um Unternehmer/Manager mit Zuviel krimineller Energie unter Kontrolle zu halten.

Das nur wenig von dem oben genannten passiert, zeigt, das diese Verhältnisse genau so gewollt sind.

Die in der EU durchgehend vorliegende Wirtschaftspolitik ist rein angebotsorientiert.

Die Früchte einer solchen Wirtschaftspolitik kann man nun sehen.

Was ist mit der EU?

Das ist eine der großen Schattenseiten dieser EU. Solange man es nicht auf die Reihe bekommt wenigstens einigermaßen einheitliche Sozialstandards einzuführen, ist diesem "Raubkapitalismus" Tür und Tor geöffnet. Da ist Brüssel gefordert, dort kocht halt leider immer noch jeder sein eigenes Süppchen und so braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Menschen immer skeptischer werden, bei der Frage für wen dieses Europa-Parlament eigentlich da ist ?

Auf einer Baustelle in D habe ich

zwei Kontrollen vom Zoll innerhalb von 4 Wochen erlebt. Auf dieser Baustelle hat man streng darauf geachtet, keine illegalen Arbeiter selbst oder bei Subunternehmen zu beschäftigen.
.
Trotzdem besuchte uns der Zoll in dieser Häufigkeit.
.
Warum sind solche Kontrollen in anderen Bereichen nicht möglich und warum in dieser Intensität auf den Baustellen?

Wie immer

sind wir alle mitverantwortlich. Mal eben für 39 Euro nach Malle jetten, dass das unangenehme Nebeneffekte hat muss jedem klar sein.

nicht die einzige Branche...

in der in prekären Beschäftigungsverhältnissen gearbeitet wird aber Hauptsache dem Land gehts gut und die Arbeitslosenstatistik ist um einige tausend Menschen geschönt. Da derartige Beschäftigungsverhältnisse der Mehrheit der deutschen Gesellschaft gleichgültig ist,wird sich daran auch in Zukunft grundsätzlich überhaupt nichts ändern. Und die Politik nimmt es ebenfalls "mißbilligend" hin,ändert aber an derartigen Beschäftigungsmethoden nichts.

Das erledigt sich von selbst

Auch wenn es derzeit nochg schwer vorstellbar sein mag. Bald fliegen auch Flugzeuge autonom. Ohne menschliche Fehler zu begehen, ohne Streiks und deutlich billiger.

Die Technik ist fast schon soweit. Nur der Mensch begibt sich lieber in die Abhängigkeit von zwei anderen unzuverlässigen Menschen als sich von einer deutlich sicheren Technologie fliegen zu lassen.

Nicht nur bei Piloten ein Problem...

Scheinselbstständigkeit ist leider nicht nur bei Piloten ein großes Problem. Viele Firmen drängen so genannte Dienstleister in diese Zwickmühle: Kleine und kleinste Firmen bekommen Aufträge und sind oft nur oder zum größten Teil von einem Auftraggeber abhängig. Hier kann man dann prima die Kosten immer weiter nach unten drücken und sich im Krankheitsfall aus der Verantwortung drücken.

Dies geschiet auch bei der Pflege, in der Werbebranche, bei Buchhaltung, im Vertrieb.

Soziale Verantwortung wird klein geschrieben um noch den letzten Cent mehr an Gewinn für die Anteilseigner auf Kosten dieser letztlich abhängig Beschäftigten herauszuholen.

Dafür kann man dann prima in Prospekten und auf den Webseiten dieser Unternehmen davon lesen, wie toll das Compliance-Management dieser Firmen auch im Hinblick auf die Mitarbeiterführung ist. Der reine Hohn.

Offenlegen

Wenn ich als Kunde wüsste, wie die Piloten beschäftigt sind, welche Arbeitsbedingungen sie haben, dann könnte ich mir die Airline nicht nur nach dem günstigsten Preis sondern auch nach der größtmöglichen Sicherheit auswählen. Es sollte eine Ampelkennzeichnung vom TÜV geben, wie gut Airlines mit ihren Mitarbeitern umgehen.
(Im übrigen wäre das für viele Dienstleister ein Projekt).

Keine Dumpingloehne an deutschen Flughaefen.

Wer meint fuer 10 Euro Flieger zu muessen sollte das aus dem Ausland heraus tun.Es gilt fuer alle ,sei es die , die Sicherheitskontrollen durchfuehren , das Bodenpersonal , das Kabinenpersonal und auch die Piloten diese Menschen muessen ordentlich bezahlt werden und auch sozial abgesichert werden. Die Menschen die mir einen Service geben die muessen zufrieden sein ansonsten kann man doch nicht mit guten Gewissen reisen.Wer mit Dumpingloehnen bezahlt sollte keine Landegenehmigung in der europaeischen Gemeinschaft bekommen.Wieviel Umsatz wird denn von Ryanairreisenden an deutschen Flughaefen gemacht ?? Wenn die Loehne der unteren Lohngruppen angehoben werden , bei einer Begrenzung der hoeheren Loehne ,dann koennen die Menschen auch Flugreisen kaufen bei denen das Personal an Flughaefen und in den Flugzeugen auch ordentlich bezahlt werden kann und sozial abgesichert wird.

Geht es vielleicht etwas konkreter?

Es wird geschrieben, dass seit Jahren ermittelt wird, offenbar ergebnislos. Die Piloten haben sehr starke Lobbyverbände und schimpfen sehr schnell über Ausbeutung etc., auch bei Verdiensten über € 200.000 bei ehemaligen Staatscarriern. Da hätte ich schon gerne belastbarere Aussagen als "könnte ... Betrug".

Jeder, der in so einen Flieger steigt ...

... sollte verpflichtend diesen und andere Artikel über die Billigfliegerei in die Hand bekommen.

Erinnert sich jemand an den Tag in 2012, wo gleich drei RA-Flügen in Spanien der Sprit ausging?

Irgendwann rummst es, und dann hat es wieder mal keiner vorher gewusst ...

Hier kann die EU sich mal profilieren

In einem europäischen Binnenmarkt für Fluganbieter muss es auch europäische Sicherheitsstandards geben, genauso wie bei Bananen und Versicherungen. Zu diesem Sicherheitsstandard muss die soziale Absicherung jedes Piloten im Fall der Fluguntauglichkeit gehören. Eine Fluggesellschaft, die dies nicht gewährleistet, sollte man aber auch als Verbraucher nicht wählen. Wenn schon eine diesbezüglich äußerst vorbildliche Gesellschaft wie Germanwings (letztlich Lufthansa) hier mit dem Unglück in Frankreich getroffen wurde, müssen andere Gesellschaften wie Ryanair geradezu als Zeitbomben betrachtet werden. Seit ich die Arbeitsverhältnisse von Ryanair-Piloten kenne, habe ich (als sehr viel Vielflieger) keine Ryanair-Maschine mehr betreten. Dies richtet sich nicht gegen die Piloten der Ryanair, die sicher mit viel Enthusiasmus ihren Traumberuf ausüben, sondern gegen das verwerfliche Geschäftsmodell des Unternehmens. Das bedeutet aber auch, dass wir alle dafür zahlen müssen. Sind wir dazu bereit?

Wenn die SPD Globalisierung

Wenn die SPD Globalisierung will, dann muß sie auch die Arbeitsstandard an der Internationalen Konkurrenz ausrichten. In Deutschland hat die Regelungswut der Politik schon seit Jahren überhand genommen.

Sie werden meist nur bezahlt, wenn sie fliegen. Leistungen wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? - Fehlanzeige. Oft müssen sie Unkosten für Übernachtungen, Uniformen und Trainings selber zahlen, können jederzeit von ihrer Fluglinie fallen gelassen werden. Dazu kommen oft mehrere Zehntausend Euro Schulden aus der teuren Ausbildung, die abgetragen werden müssen.
*
Im LKW-Geschäft ist das auch schon lange Praxis....und die Fahrer touren durch die EU in noch viel größerer Zahl.
Sind diese Mängel weniger Wert?
Nein, denn auf den Straßen Dt. häufen sich die LKW-Unfälle und die Entwicklung von LKW-Transporten nimmt weiter zu.
Einige LKW-Fahrer werden nicht einmal bezahlt, nachdem sie die Touren übernommen haben. Wer klagt, kann gehen.

Ob Pilot oder LKW-Fahrer, die Praxis ist verheerend.
Aber der Kunde hat es in der Hand. Er kauft gerne günstig, oder kann es auch nur noch. Teuer ist den wenigen gut Betuchten vorbehalten und selbst so mancher Mercedesfahrer kauft lieber beim Discounter!

Genau deshalb lobe ich mir

Genau deshalb lobe ich mir den alljährlichen Pilotenstreik der Lufthansa. Die Piloten lassen sich vom Management nicht auf der Nase rumtanzen. Es wird Zeit, dass die Pilotenfirmen sich als Art Gewerkschaft zusammenschließen. Der EU Kommissar wird aber wegen der Gründung ei es Kartells einschreiten und Millionenstrafen gegen die sich zusammenschließenden Pilotenfirmen erheben. Geht also auch nicht. Ein ausgeklügeltes System in der Tat.

Das alles sei völlig legal...

Was nutzen also Regeln und Gesetze, die Menschen schaden? Lässt dieser Umstand nicht auf die politischen Vertreter zurückschließen? Für wen wäre es zum Vorteil, wenn Menschen geschadet wird? Ich will in so einem System nicht leben und arbeiten.

Schuld von uns allen

Wer es normal findet, dass ein Flug an den Strand weniger kostet, als ein Tagesticket im Münchner Verkehrsverbund, der ist mit schuld an so einer Entwicklung.
Da man aber von den meisten Kunden offenbar nicht erwarten kann, dass sie bei der Kaufentscheidung ihre eigenen Ethikstandards anlegen, muss so etwas eben "von oben" geregelt werden.
Das ist so wie bei Käfigeiern. Alle bedauern die Hühner und kaufen dann Eier für 5 Ct. pro Stück.

""Es gibt keine

""Es gibt keine Scheinselbständigkeit, wenn Ihre Fluglinie von Irland aus gemanagt wird"

Und diese "Fluglinie" beschäftigt zufälligerweise nur eine Person - den Piloten. "Hans Müller Airlines" sozusagen, die ihre Dienstleistungen an Ryanair vermietet.

Ich frage mich, ob der Ryanair-Manager ernsthaft selbst an das glaubt, was er erzählt. Warum stellt man sich nicht einfach ehrlich hin und sagt: "Ja, wir benutzen diese Tricks weil der Kunde nunmal billig-billig will"? Warum um den heißen Brei herumreden?

Wenn die EU-Kommission vor der Lobby einknickt, gibt es übrigens noch eine - mächtige - Gruppe, die derlei Methoden einen Riegel vorschieben kann: Die Kundschaft.

Einfach derlei Airlines vermeiden, wo es nur geht. Normale Airlines buchen, die ihre Angestellten wie Menschen behandeln.

Was meint ihr, wie schnell Ryanair vor der Macht des Kunden einknicken würde.

Solange die Kundschaft derlei Modelle unterstützt, wird es sie geben.

Das ist alles völlig legal, na klar

US Wirtschaft und Britische Firmen diktieren was legal ist.
was klar ist wir müssen unsere Steuren/Sozialversicherung als Arbeitnehmer bezahlen.
Die Staatsanwaltschaft ist MACHTLOS.

Wurde auch Zeit die "Ich-AG" Sklaven der Billig Airlines zu ...

Der ICH AG Pilotensklave, welcher seine
Ausbildung, Flugzeiten,Weiterbildung,Flugsimmulatornachweise,Flugtauglichkeitstests,
auf eigene Kosten vorlegen soll.
Welcher nur einen Flug hat und auf dem
privaten unausgeschlafen Rückflug zur nächsten Auftrag fliegt

07:53 von JFDee

"Erinnert sich jemand an den Tag in 2012, wo gleich drei RA-Flügen in Spanien der Sprit ausging?"

Ja, daran erinnere ich mich. Nur fällt mir auf dass Sie hier die Gründe und Zusammenhänge entweder verschweigen weil von Ihnen in Vergessenheit geraten oder uns ganz bewusst vorenthalten.
Doch nicht etwa um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen?

@uphill

"Auch wenn es derzeit nochg schwer vorstellbar sein mag. Bald fliegen auch Flugzeuge autonom. Ohne menschliche Fehler zu begehen, ohne Streiks und deutlich billiger.

Die Technik ist fast schon soweit. Nur der Mensch begibt sich lieber in die Abhängigkeit von zwei anderen unzuverlässigen Menschen als sich von einer deutlich sicheren Technologie fliegen zu lassen."

Den meisten Menschen (mich eingeschlossen) widerstrebt es, autonom zu fliegen. Insbesondere, da Computer heutzutage noch nicht die Flexibilität der Entscheidungen eines Menschen haben und damit eben (noch) nicht die "deutlich sichere Technologie" darstellt. Zudem fühle ich mich bisher immer sicherer, wenn ein Mensch im Cockpit (mit ganz seltenen Ausnahmen) auch sicher zuhause ankommen möchte, statt mich auf einen Techniker am Boden zu verlassen, der im Notfall in die Flugsteuerung eingreift und nicht um sein eigenes Überleben kämpft.

ich kann mich nicht aufregen...

so lange es schoen billige fluege gibt, bin ich als konsument doch vollauf zufrieden.

und was das prekariat angeht, warne ich vor falschem mitgefuehl. schauen sie sich einfach mal an, was an deutschen universitaeten durch umstellung von C auf W-besoldung und entsprechende auswirkungen auf ruhestandsgelder im moment an prekariat herumlaeuft.

ich verstehe jedenfalls nicht ganz, warum ein W3 professor effektiv nicht mehr einkommen hat, besonders im ruhestand, als ein studiendirektor.

prekariat all-ueberall. wird das durch schultz anders werden?

Gnadenloser Preiskampf bei Billig-Airlines.....

Der Artikel beweißt:Die Behauptungen mancher Medien beim letzten Piloten-Streik,hier würden "Privilegierte" zu Unrecht streiken war doch ziemlich absurd.

Und außerdem zeigt die Aussage von der EU-Kommissarin für Verkehr,Violetta Bulc "es bestehe kein Handlungsbedarf,kein Grund regulierend einzugreifen",wofür die EU-Kommission steht.Für mehr Prekarisierung.

Schon erstaunlich wie oft

Schon erstaunlich wie oft sich hiesige Journalisten mit Scheinselbständigkeit beschäftigen, wenn es sich um eine irische Fluglinie handelt. Kleiner Tipp: Recherchieren Sie doch auch einmal, zu welchen Bedingungen Lehrkräfte an Volkshochschulen Integrationskurse durchführen.

Einfach an die Gesetze halten....

Und wieder das Gejammere über eine Firma, die sich an europäisches Recht hält (wie Amazon, Apple, Starbucks etc...) und der Ausbeutung und Fahrlässigkeit unterstellt wird. Ich fliege gerne mit Ryanair, hatte nie das Gefühl, dass irgendjemand im Flugzeug seinen Job nicht gerne macht und ich in diesen Maschinen dem Tode geweiht bin. Diese Leute sollten zu Hause bleiben oder mit guten "deutschen" Gesellschaften fliegen, staatlich unterstützt und mit Preisen für die oberen 10.000. Bislang ist noch niemand bei der grössten europäischen Fluggesellschaft zu Tode gekommen und das Cockpit wird schon seit Jahrzehnten immer mit mindestens 2 Personen besetzt......

11:01 von Bernd Kevesligeti

"Der Artikel beweißt:Die Behauptungen mancher Medien beim letzten Piloten-Streik,hier würden "Privilegierte" zu Unrecht streiken war doch ziemlich absurd."

Der Artikel beweist überhaupt nichts.
Hier geht es um mutmaßliche "Scheinselbstständigkeit" von Piloten die für die Airline "Ryanair" eine Dienstleistung, hier ein Flugzeug führen, verrichten.

Bei den von Ihnen genannten Pilotenstreiks geht es um sehr gut bezahlte, in einem festen Arbeitsverhältnis beschäftige Piloten bei der Airline "Lufthansa", deren Gewerkschaft der Meinung ist dass die bei ihnen organisierten Piloten zu beim Altersruhestand, Wechsel zu einer LH Tochter u.ä. übervorteilt werden könnten.

@un pirata

"US Wirtschaft und Britische Firmen diktieren was legal ist."

Ryanair ist ein irisches Unternehmen.

@Bernd Kevesligeti

"Der Artikel beweißt:Die Behauptungen mancher Medien beim letzten Piloten-Streik,hier würden "Privilegierte" zu Unrecht streiken war doch ziemlich absurd."

Welche Medien meinen Sie? Ich habe hier bei Tagesschau nichts derartig Wertendes gefunden - außer, wenn die LH Chefs oder manche Passagiere zitiert wurden, und natürlich hier in den Kommentaren.

Allerdings muss man die Beschäftigungsverhältnisse bei Ryanair und Lufthansa genau betrachten, da es extreme Unterschiede gibt. Während LH Piloten gern als Privilegierte dargestellt werden (im Vergleich zu Ryanair Piloten mag das auch so erscheinen), sind die Piloten von Ryanair dagegen eher "arme Schlucker". Viele junge Piloten nutzen Ryanair als Flugstundensammler, um später mit diesem Erfahrungsschatz an Jobs bei anderen Airlines heranzukommen.

Wenn man die Arbeitsbedingungen bei Ryanair betrachtet, dann sollte man auch auf die bei den stark gewachsenen Golf-Carriern schauen. Aber gut, die gehören nicht zur EU...

11:18 von MickM

"Schon erstaunlich wie oft sich hiesige Journalisten mit Scheinselbständigkeit beschäftigen, wenn es sich um eine irische Fluglinie handelt."

Stimmt, und besonders pikant in diesem Zusammenhang, die meisten Journalisten sind, ähnlich den Ryanair Piloten von denen sie berichten, freiberuflich tätig.
Auch dort könnte man, zumindest ein bestimmten Fällen, eine "Scheinselbstständigkeit" unterstellen.

Skandalöses Verhalten der EU-Kommission

namentlich der Kommissarin Bulc.
Es wird hier überdeutlich worum es in der EU geht - um Lobbyarbeit-Wirtschaft-Ausbeutung.
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Noch ein Tipp für Ryan-Air:
Einfach dem Beispiel von UBER folgen und die Kisten von interessierten Privatleuten fliegen lassen. Sicher findet sich ein EU-Kommissar, der das absegnet.

Hmm... irisches Recht?

Eine irische Firma (das Ein-Mann-Unternehmen des Piloten) bietet einer anderen irischen Firma eine Dienstleistung nach irischem Recht an. Erfüllungsort ist Deutschland, da steht nämlich zufällig gerade das Flugzeug, das er fliegen soll. So weit keine deutsche Zuständigkeit.

Aber: Das Luftfahrt-Bundesamt ist zuständig für "die Erteilung und [den] Entzug von Verkehrsrechten (Betriebsuntersagung) für ausländische Luftfahrtunternehmen" (lba.de); kann man da nicht den Ein-Mann-Unternehmen den Betrieb untersagen, weil sie offensichtlich nicht zuverlässig genug sind, um in Deutschland tätig zu sein? Juristen sollten einfach mal ein bisschen kreativer sein, Ryanair probiert doch auch nur was geht!

re von SydB

Der Artikel sagt doch aus,wohin die Reise bei den Airlines geht,wenn sich die Beschäftigten nicht wehren.Wenn die Prekarisierung nicht bekämpft wird.
Vielleicht haben Sie damit Probleme,daß die Leute sich wehren könnten.

re von birdycatdog

Die meisten Medien hatten etwas gegen den Cockpit-Streik:Kölner Stadt-Anzeiger,von Springer nicht zu reden,n-tv,ZDF.

Aber natürlich,die meckern generell über Streiks im Niedrigstreikland Deutschland.Bei 6 ausgefallene Arbeitstage auf 1000 Beschäftigte in 2016).2015 war es etwas mehr.

Darstellung: