Kommentare

Man könnte ja fast auf die

Man könnte ja fast auf die Idee kommen das mobbing und Amokläufe miteinander zusammenhängen.

Der arme junge Mann

konnte gar nicht anders handeln, weil ihn die Mitschüler mobbten und körperlich misshandelten. (In welcher Form eigentlich? Warum gab es kein Lehrer, der dies merkte)

So könnte man die Zusammenfassung des Beitrags beschreiben.
Immer sind es die äußeren Umstände - niemals hat man selbst Schuld.

Doch die Schießübungen des jungen Mannes haben sich ausgezahlt - hatte er eine Trefferquote von sagenhaften 77% - und das auf bewegende Ziele. Der junge Mann war kein guter, nein er war ein sehr guter Schütze. (keine Ironie!)

Hätte er mal sein Talent lieber in positive Richtung genutzt.....

PS. Ich wurde auch gemobbt und diskriminiert, und bei der Bundeswehr war ich kein guter Schütze. Aber Rachegelüste hatte ich keine....

Es gibt keinen Grund, der

Es gibt keinen Grund, der eine solche Tat entschuldigen könnte.

Es gibt aber auch keinen Grund, der Mobbing - auch nicht die Duldung davon durch Wegschauen, Kleinreden, Schuldverschiebung etc. - entschuldigen könnte. Hier sind Erzieher und Lehrer in der Pflicht die sozialen Beziehungen, die in ihrem Wirkungsbereich herrschen, genau zu beobachten und ggf. einzugreifen. Desweiteren sind Regeln für einen respektvollen Umgang aufzustellen und deren Einhaltung ist - im Sinne der Prävention - immer wieder einzufordern, auch ohne konkreten Anlass. Es muss klar sein, dass die erziehende Institution Mobbing oder ähnliches nicht toleriert und einTäter mit massiven Konsequenzen zu rechnen hat.

Eltern haben ihrerseits ihren eigenen Nachwuchs zu angemessenem Sozialverhalten anzuleiten. z. B.: Was du nicht willst dass dir man tu, das fügt auch keinem andern zu.

Der volkswirtschaftliche und der gesellschaftliche Schaden sind einfach zu groß, als dass man darüber hinwegsehen könnte.

Werden nun die Mobbenden...

... auch dafür verantworten müssen? Die Antwort ist: nein.
.
Schade.

Wäre mal interessant zu wissen,

ob die Schüler, die ihn jahrelang misshandelt haben, auch aus dem "südosteuropäischen Raum" stammen, gegen den der Schütze laut Ihrem Bericht besondere Aggression hegte.
Aber da könnte man ja evtl. wieder Informationen geben, die nicht dem Mainstream entsprechen und deren Veröffentlichung so evtl. nicht der journalistischen Etikette entspricht...

Wann...

...wird das Thema Mobbing - vor allem an Schulen - endlich so ernst genommen wie es ist? Es gibt immer noch viel zu viele Verantwortliche an Schulen und in Schulbehörden, deren wesentliche Sorge es nicht ist, Mobbing zu erkennen, es zu verhindern bzw. zu beenden. Stattdessen richten sie ihr Augenmerk darauf, Mobbing möglichst nicht zu sehen und es nach außen möglichst unsichtbar zu machen - vor allem zulasten Betroffener.
Das ist kein Plädoyer für den Täter und/ oder zur "Entschuldigung" oder "Verharmlosung" der Tat!
Nur: Wer bei Gewalt (körperlicher wie seelischer) im Kleinen (oder Mittleren) die Augen schließt, muss leider damit rechnen, dass es "Züge gibt, die dann entgleisen". Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Und dann trifft es fast immer Unschuldige.

@ morgentau19

"Warum gab es keinen Lehrer, der dies merkte?"
Gute Frage. Weil die moderne Schule die Augen davon verschließt, alles wird schöngeredet. Und weil man ja nicht "petzen" darf. Die schlimmsten Dinge geschehen immer dann, wenn kein Lehrer in der Nähe ist, das war doch wohl schon immer so. Und wenn ein Lehrer sowas aufgreifen würde, würde vermutlich die Schulleitung sagen: "psst, wir wollen doch das Ansehen unserer Schule nicht beschädigen". Und wenn die Schulleitung es aufgreifen würde, dann würden die Schulbehörden das sagen usw. usw. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass man gerne dem Mobbing-Opfer eine Mitschuld zuweist (warum ist er denn nicht beliebt genug?).
Das alles rechtfertigt natürlich kein Schießen. Die Frage ist tatsächlich, welche Optionen er sonst gehabt hätte. Da müsste man Mitschüler und Lehrer mal fragen. Aber die Mitschüler werden nicht die Wahrheit sagen. "Petzen" ist verboten.

Wir können noch so liebevolle Eltern sein

wir schaffen es nicht in die Seelen unserer Kinder zu sehen.
Weil Sie es selbst schaffen wollen.
Das gehört zum "Großwerden" dazu.
Selbstvertrauen wollen wir geben.
Doch was können Eltern tun wenn die "Kinder" Seelen von der Gesellschaft nicht Mit"genommen" werden?
Es liegt an uns allen!
An den Eltern, Kindern aber auch sehr viel an der Gesellschaft.

Die Gesellschaft hat auch eine Verantwortung für "Ihre" Kinder.

Wir brauchen keinen "Religionsunterricht" wir... unsere Kinder brauchen ...."Sozialunterricht".
Wie gehen wir miteinander um!
Was können wir tun das wir einander da sind!
Unsere Kinder sind in einer Situation in der sie die Welt nicht mehr verstehen.
Und das ist

UNSERE SCHULD!

Wenn man gemobbt wird....

.... gibt es genügend Möglichkeiten sich zu wehren.... andere deshalb zu erschießen ist absurd.

Bekanntes Muster

Das liest man praktisch nach allen Amokläufen. Die Täter waren praktisch immer junge Männer, die wenig Freunde hatten. Sonderlinge, die gehänselt wurden. Das ist glaube ich auch nicht als Entschuldigung gedacht, sondern als Hinweis, um gefährdete Jugendliche vielleicht in dem einen oder anderen Fall vorher zu erkennen.
Aber bei aller Sensibilisierung wird es schwer, so etwas im Vorfeld sicher zu erkennen. Gerade Jungs, die sehr zurückgezogen leben, suchen nicht von selbst Hilfe.
Und zum Glück dreht nicht jeder, den seine Klassenkameraden hänseln in der Form durch. Zum Glück ertragen es die meisten und leiden vor sich hin.
Schlimm finde ich, dass Kinder und Jugendliche tw. so "gemein" zueinander sind, sich wegen äußerer (zu dick u.a.) oder innerer Abweichungen von der Norm dermaßen auszugrenzen.

@Morgentau19

Etwas befremdlich ihr Lob für den Schützen. Noch rätselhafter wo sie die 77% herhaben. 9 + 5 bei 59 Schüssen (14/59) ergibt 23%. Haben sie einen genaueren Bericht mit augeführten Mehrfachtreffern gelesen oder nur einen Rechenfehler gemacht?

@ Znarelot um 15:00

>>Es gibt keinen Grund, der eine solche Tat entschuldigen könnte. <<

Es geht nicht um Entschuldigung.
Es geht um Verstehen.
Wer die Zusammenhänge versteht, kann in der Zukunft Unheil verhindern.

Hervorragende Aufklärung

Psychisch krank, unpolitisch, Einzeltäter, keine Verbindung zu ähnlichen Taten, hat mit Politik alles nichts zu tun...
Alles klar. Dann darf man ja wieder beruhigt in die Zukunft sehen.

Wie beim Herne-Täter

Vor einigen Tagen bei einem Stern-TV-Beitrag gesehen:
Es wurden ein paar "coole" (südosteuropäische) Jungs interviewt zum Herne-Täter.
Ihre Aussage:
"Der war ganz komisch. Der hat sich auch NIE gewehrt, wenn wir ihn gehänselt haben."

Und die Gesellschaft wundert sich, dass die Einzelgänger vom Einzelgemobten zu Einzeltätern werden.

Es hat halt nicht jeder Lust, sich in (der) Gesellschaft zu profilieren. Zu traurig, dass jede immer zum Opfer und daraus folgend manchmal auch zum Täter werden.

Ihr müsst es Be"greifen"

@ steuerzahler-xy
@onMartin

Wäre Ihr Kind besagtes Kind würden Sie sicher anders denken.

Natürlich ist es dramatisch für die Opfer.
Das steht ausser Frage!

Aber ist ein Mobbingopfer nicht auch Opfer?

Die Tat der Mobber kann doch nicht "gewertet" werden als geringer?

Hätte es nicht die Jahrelange seelische Verletzung gegeben hätte es nicht zu einer solchen Tat gegeben!

Hier zeigt sich das ein Mobbingopfer ( ein in die Dränge gefühlter Mensch seine "Krallen" ausgefahren hat)
Schrecklich aber logisch.

Denken Sie bitte mal darüber nach.
Je böser man behandelt wird desto schrecklicher die Antwort!

Das ist keine

Das ist keine Entschuldigung!

Aber vorher mit dem Vater in dem Land aus dem sie geflohen sind Schießübungen machen?
"https://www.rosenheim24.de/bayern/muenchen-amoklaeufer-machte-schiessuebungen-seinem-vater-6638203.html"

@ zyklop um 15:07

>>Am 17. März 2017 um 15:07 von zyklop
@ morgentau19
"Warum gab es keinen Lehrer, der dies merkte?"
Gute Frage. Weil die moderne Schule die Augen davon verschließt, alles wird schöngeredet. Und weil man ja nicht "petzen" darf. Die schlimmsten Dinge geschehen immer dann, wenn kein Lehrer in der Nähe ist, das war doch wohl schon immer so. Und wenn ein Lehrer sowas aufgreifen würde, würde vermutlich die Schulleitung sagen: "psst, wir wollen doch das Ansehen unserer Schule nicht beschädigen". Und wenn die Schulleitung es aufgreifen würde, dann würden die Schulbehörden das sagen usw. usw. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass man gerne dem Mobbing-Opfer eine Mitschuld zuweist (warum ist er denn nicht beliebt genug?).<<

--> Darf ich fragen, aus welcher Zeit Ihr Wissen stammt?
In den Schulen, in denen ich regelmäßig bin, gibt es umfassende Programme zur Prävention von Mobbing, sowie unterstützende Anlaufstellen für Betroffene. Das Thema ist längst in der Schulpraxis angekommen.

15:05 von derdickewisser

"Aber da könnte man ja evtl. wieder Informationen geben, die nicht dem Mainstream entsprechen und deren Veröffentlichung so evtl. nicht der journalistischen Etikette entspricht..." - Langsam wird's albern...

Leider wird zu wenig

gegen Mobber getan. Ob in der Schule im Betrieb, da es für viele Verantwortliche ja auch unangenehm ist. Von dem volkswirtschaftlichen Schaden, der in Betrieben geschieht mal ganz abgesehen. Den Schaden hier durch den Amoklauf sieht man ziemlich deutlich. Soweit hätte es nicht kommen dürfen. Es werden ja immer die Schwächeren gemobbt, da die Stärkeren sich zu wehren wissen.

Gesellschaftsfragen

Wenn jeder um sich schießen würde, der gemobbt wird, wäre die tägliche Luft sehr geschosshaltig, ja ein wahrer Hagelschlag. Denn so richtig von Herzen gemein können nur Mitschüler, Kollegen, Vorgesetze, Banken, Arbeitgeber ....und und und ....sein!
Also kein Grund, den Täter nach der alten 68-er Lehre: "Täter sind Opfer der Gesellschaft und die Opfer sind selber schuld!" in die Opferrolle zu schieben.
Es wäre viel wichtiger, wie in Skandinavien eine Antio-Mobbing-Gesetz zu erlassen, um präventiv Mobbingopfer zu schützen und die rafinierten Mobber zu bestrafen. Das würde gut zum Antidiskriminierungsgesetz passen, denn Mobbing ist nichts anderes als Diskriminierung, weil einem auch da irgend ein Merkmal am Anderen nicht passt.

Aber da traut sich keine Partei ran - lieber schützt man die Mobber als Ursache von Amokläufen und stellt die Täter als Opfer hin und die Opfer, die dabei ihr Leben verlieren läßt man alleine. Tja, wahre Werte der Wertschätzung zu leben ist halt schwer.

Wieso Anklage wegen

Wieso Anklage wegen fahrlässiger Tötung? Wer illegale Waffen beschafft sollte in jedem Fall mindestens für Beihilfe zum Mord dran sein. Waffenbeschaffung wird hierzulande immernoch behandelt als wäre sie ein Kavaliersdelikt, dabei setzt sie eine lebensverachtende Gesinnung voraus, die extrem gefährdend für alle ist. Mobbing ist was schlimmes, aber wer daraus solche Reaktionen ableitet ist definitiv kein Opfer.

insbesondere nicht, wenn an der Schule offenbar so wenig Aufmerksamkeit herscht, daß es übersehen wurde.

Nur durch aufmerksame Eltern konnten wir seinerzeit mehrere Schüler (nur eine Jahrgangsstufe) an einem bayerischen Gymnasium vor weiteren Angriffen schützen und dafür sorgen, daß an der Schule endlich nicht mehr weggeguckt wurde.

Schade, daß auch die Eltern nichts davon mitbekommen haben.

Ich hoffe, die Gemeinschaft lernt daraus, daß gegenseitige Aufmerksamkeit zum friedlichen Miteinander beiträgt.

@dr.bashir 15.21

da ist viel Wahres an dem, was Sie schreiben. Natürlich sollten Lehrer und Eltern da aufmerksam sein, wenn es um Mobbing geht. Meine Tochter wurde nach einem umzugsbedingten Schulwechsel auch gemobbt und keine Lehrerin und kein Lehrer haben sie geschützt, im Gegenteil. Trotzdem ist sie heute eine verantwortungsvolle, tüchtige sozial eingestellte junge Frau. Und auch zu unserer Schulzeit gab es Mobbing, hieß nur noch nicht so. Das rechtfertigt aber alles in keiner Weise die schreckliche Bluttat . Warum kommen solche Menschen so leicht an Waffen?

Mobbing-Prävention

Mobbing hat schon viele junge Menschen in den Suizid getrieben. Bis zum erweiterten Suizid ist es dann nicht mehr so weit, wenn man die "Schuldigen" mit in den Tod nimmt. Das heißt nicht nur aus Sicht des Amokläufers: Wer mobbt oder sich an Mobbing beteiligt, lädt auf jeden Fall Schuld auf sich.

Das Phänomen wird einerseits von den Betroffenen weitgehend verheimlicht, was verheerende seelische Folgen hat, andererseits aber auch von den Pädagogen an den Schulen verharmlost oder ignoriert. "Vertrauenslehrer" und "Schulpsychologen", wo vorhanden, sind sicher ein guter Weg, aber es müsste an den Schulen viel offensiver damit umgegangen werden: einerseits obligatorische Mobbing-Prävention durch Aufklärung über fatale Folgen, andererseits Strafandrohung für die ganz unbelehrbaren Intriganten.

Schwierig !

Die mobbenden lernen ja auch nicht draus wann gut ist.
Ich hätte das bei meiner Schule damals vielleicht auch machen sollen.

Ja David S. Hat nicht unrecht.
Was soll man gegen eine Meute von sadisten und Arschlöchern tun?

Greift man zur Gewalt ist man der böse!

Tut man nix bekommt man den Schaden und wird noch als komisch und gar verrückt hingestellt!

Solche Arschlöcher und sadisten sollten aus Deutschland abgeschoben werden. Ich empfehle den Mond.

Mobbing und Sadismus brauchen wir nicht in Deutschland.

Solche Leute die andere Mobben zerstören das zusammen leben der Menschen in Deutschland.
Sie vergiften die Gesellschaft.

Unrecht ist Unrecht egal wer es schafft und was er glaubt!

@15:09 von GeKo69

Ihre Worte haben mir sehr bewegt!
Vielen Dank für diese Offenheit!

Ich selber war nie Mobbingopfer, da ich mich eher unsichtbar machte und daher uninteressant war. Einfach hatte ich es aber auch nicht.
Als Mutter habe ich nun nochmals einen anderen Blick darauf und daher will ich nochmals etwas unterstreichen das sie geschrieben haben:
Lehrer und auch Eltern schauen weg, ist doch so viel einfacher und man hat Ruhe.
Ganz, ganz schlimm. Ist auch heute so!!!

In unserer Klasse gab es auch total ätzende Typen die andere gemobbt haben.
Einer davon ist nun bei der Polizei (ich glaube sogar Kriminalpolizei, weiß es aber nicht sicher) eine Art Gruppenführer und somit Vorgesetzter. Kämpft für Recht und Ordnung.
Da bekommt man das würgen!

ach immer diese Opfer wurde zum Täter-Nummer

Natürlich ist es nicht schön, gemobbt zu werden, ich kenne das selbst aus eigener Erfahrung, aber im Mobbing die Begründung für einen Amoklauf zu suchen, finde ich falsch. Hier wird wieder mal die Psychogeschichte Opfer wurde zum Täter genommen. Das ist zu einfach. Viele Menschen wurden schon mal gemobbt, manche vielleicht auch regelmäßig und sicherlich auch schon mal massiver aber deswegen werden sie doch nicht alle zu Mördern oder gar Amokläufern.
Ich finde, Mobbing darf hier keine pauschale Entschuldigung sein. Ich könnte ansatzweise verstehen, wenn ein Mobbingopfer sich ganz konkret an seinen Mobbern rächt, wobei es natürlich nicht gleich zum Äußersten kommen muss, aber nicht, wenn jemand mehr oder weniger wahllos und ziellos agiert.

15:36 von Adelante

Welches Ermittlungsergebnis wären Sie denn bereit zu glauben? Vermutung von mir: Wenn es ein islamistischer Flüchtling gewesen wäre... Dieses grundlose Misstrauen gegen die Ermittlungsergebnisse ist nur noch nervig! Oder haben Sie Erfurt, Winnenden usw. schon wieder vergessen?

@ steuerzahler-xy

Es gibt genügend Möglichkeiten sich zu wehren?
Was ist Ihre Möglichkeit der Gegenwähr?
Sind Sie Jugentlicher?
Ich kann Ihnen sagen das ich selbst mal nach Möglichkeiten suchte.
Antworten wie.... och ja das ist wohl ein wenig Übertrieben.
Oder der hier ist auch toll.
Sie sollten mal was zur Beruhigung einnehmen.
Im Betrieb wurde die klauende Mitarbeiterin hoch gelobt und ich musste gehen weil die Mitarbeiterin Gerüchte über mich verbreitete.
Mobbing gibt es so oft das Ihnen übel werden würde.
Ein Mensch der älter ist schaffte es vielleicht damit klar zu kommen.
Aber ein junger Mensch zerbricht und handelt voller Wut weil er diese Art der Gemeinheit nicht mehr ertragen kann.
Dann tut er Dinge die ein "horror" für die Gesellschaft ist.
Aber er handelt aus "Rache" oder weil er "Genugtuung" fordert!
Am Ende merkt er das es falsch war aber dann ist es zu spät!
Was wollen Sie daran ändern?
Laut aufschreien ?
Für wen?
Opfer oder Opfer?
Denken Sie einfach nach!

Mobbing gibt es überall ...

... nicht nur in Schulen.

Natürlich kann man erkennen, dass es das gibt. Man kann auch versuchen, dem ganzen vorzubeugen, in dem man Aufklärung betreibt. Vielleicht kann man dabei sogar winzig kleine Erfolge erzielen und den ein oder anderen Fall unterbinden, ABER ...

Mobbing wird es immer geben!

Es wird in einer Gruppe, Klasse, Gemeinschaft, in einem Verein, etc. etc. immer den einen "Schwachen" geben, der das "Opfer" sein wird. So sind die Menschen und das wird sich -egal was wir dagegen auch tun- niemals ändern.

Für mich selbst habe ich aufgrund dieser Tatsache folgendes "Lebensmotto" entwickelt: Du musst nicht der Beste oder gar ein Anführer sein. Das einzige, worauf du achten musst, ist es, nicht ganz am Ende der "Nahrungskette" zu stehen. Kurz gesagt: Du darfst einfach nur nicht der "Schlechteste" sein. Sollte das nämlich so sein, sollte man alle Kontakte in diese Richtung abbrechen und sich um ein neues Umfeld bemühen.

Hm

Das Problem ist das meistens unschuldige ( Leute die gar nix mit dem Unrecht an ihm zutun haben) dafür bezahlen.

Wenn er die Mobbenden trifft erscheint das immer noch in einem scheißlicht ist aber anders zu bewerten.
Da die Provokation nicht von ihm ausgeht!
Und auch er nach mehrmaligem drauf hinweisen auf das Unrecht Trotzdem weiter misshandelt wurde.

15:07 von Irgendwer3

Sorry, aber das ist dummes Zeug. Das war vielleicht vor 20 Jahren so, heute ist es anders: Schulsozialarbeit, Mobbingprävention und -intervention, Sozialtraining... alles Dinge, die seit Jahren in den allermeisten Schulen selbstverständlich sind. Leider nicht selbstverständlich ist oft eine entsprechende Basis durch die elterliche Erziehung, wenn von dort nicht Empathie und Toleranz gefördert werden, steht jede Schule auf verlorenem Posten. Und damit keine Missverständnisse aufkommen: Natürlich entschuldigt das Mobbing gar nichts. Aber die Information darüber hilft zu verstehen, wie ein junger Mensch zu so einer grausamen Tat kommen kann.

Wann hört es endlich auch

Wann hört es endlich auch hier in den Kommentaren auf, eine Analyse der Hintergründe (Mobbing, Gewaltopfer) einer Tat zu verwechseln mit einer Rechtefertigung, Bagatellisierung etc.? Das eine hat zunächst mit dem anderen nichts zu tun, geht in manchen Fällen verständlicherweise in das Strafmaß ein, wenn ein Täter vor Gericht gestellt werden kann. Es ist ein Kennzeichen einer guten Rechtsordnung, wenn zur Erhebung der Einzelheiten einer Tat auch die biographischen Hintergründe der Täter einbezogen werden. Hinter diese guten differenzierten Standards sollten wir nicht zurückfallen. Sie haben übrigens eine nicht unerhebliche Bedeutung für die Prävention und auch das Profiling.

Alle Achtung...

Am 17. März 2017 um 15:50 von tobeorwhat
Sie haben eine sehr gute Realität beschrieben.
Danke!

nichts überraschendes

Das kommt einem doch alles sehr bekannt vor. Ich warte schon auf den nächsten Hype gegen Videospiele, weil die ja bei diesen Gelegenheiten immer mit verantwortlich gemacht werden.
Aber mal im Ernst: Es sind immer ähnliche Muster bei diesen Amoktaten, warum wird dagegen nichts unternommen? Wahrscheinlich ist die Inzidenz einfach zu gering, erst wenn sich diese Taten zu sehr häufen werden vielleicht mal entsprechende Maßnahmen zur Prävention unternommen...

Mal eine Frage?

@ morgentau!

Du bist selbst wohl niemals in der schule gemobbt und misshandelt worden!

Du hast keine Ahnung wie man sich fühlt dabei!

Mobbing ist Krieg!
Du gehst in die schule und weißt nicht was mit dir passieren wird!
Du hast durch Lehrer oder Eltern keinen Schutz!

Es gibt niemanden der die Situation auf gleichberechtigte Füsse stellt!
Der ein Prinzip der Fairness und Rationalität denn Schülern lehrt!

Es entsteht das faustrecht!

@ morgentau:

Welche Grenze muss man bei dir überschreiten bis auch du zum faustrecht greifst?

Demütigen, bestehlen, Verleumdung, Sadismus!

Es geht in dir was kaputt, was man nicht reparieren kann!

@um 15:07 von Irgendwer3

Mobbing ist nur deshalb auf dem Vormarsch, weil die Kontrolle und der Druck (sich ordentlich zu verhalten) von den Eltern fehlt. Diese sind ja oft genug beide arbeiten ODER es ist sogar nur noch ein Elternteil da der dann arbeiten gehen MUSS. Und dank der Forderung nach Mobilität UND der propagierten "ich will mit 16 zu Hause ausziehen"-Mentalität, werden die anderen Generationen der Familie abgeschnitten und können eben diesen Teil der Erziehung nicht mehr übernehmen.

Naja das ist eben jetzt eine Folge der Globalisierung, des Feminismus UND der "lass die Kinder ihre eigenen Erfahrungen sammeln"-Erziehung der 70er. Kein Politiker und keine Feministin wird dies aber zugeben.

Opfer........ du Opfer!

Allein der Gedanke das ein Mensch als "Opfer" bezeichnet wird zeigt doch das wir in einer "desolaten" Gesellschaft leben.
Was ist ein Opfer?
Ein Toter? Ein Armer? Ein Betrogener?
Wir, so denke ich sollten Opfer in allen Bereichen sehen.
Ein "Opfer" wäre kein "Opfer" geworeden hätten wir besser zugehört.

Im Vorliegendem Fall ist ein Opfer zum Täter geworden.
Ist der Täter nun Täter oder Opfer?
Diese Frage sollten wir uns als Gesellschaft stellen.
Machen wir Opfer zu Tätern und verachten wir die Täter obgleich wir genau wissen das Sie die Täteropfer sind?

"Wir brauchen keinen

"Wir brauchen keinen "Religionsunterricht" wir... unsere Kinder brauchen ...."Sozialunterricht".
Wie gehen wir miteinander um!
Was können wir tun das wir einander da sind!
Unsere Kinder sind in einer Situation in der sie die Welt nicht mehr verstehen.
Und das ist

UNSERE SCHULD!"

Stimme Ihnen vollkommen zu, drei Viertel aller Unterichtsstunden die ich bisher im Leben "genießen" durfte brauche ich bis heute nicht. Wir brauchen endlich eine umfassende Schulreform, wenn wir verhindern wollen das die Welt uns langsam aber sicher abhängt. Mehr wichtige Inhalte, viel mehr Soziales, weniger "googlebares" "Wissen" wie zB. Geschichte. Und mehr Zeit für die Stärkung eines Gemeinschaftsgefühls, durch gemeinsame Klassenaktivitäten, vllt. mal an der frischen Luft? Die Kinder heute werden aber bisweilen zu Einzelkämpfern "trainiert". Und diese "Kämpfer" können dann auch ganz schön heftig werden, darum kann ich das Motiv "alte seelische Verletzungen" erstmal gut verstehen. Traurig!

Erfahrung zu konkreter Bereitschaft unserer Schule

In der Grundschule!, ländlich, Nähe München, meiner beiden Söhne, Stand 2013 bis 2016, lief der Umgang mit körperlicher Gewalt wie folgt ab:

1. Stufe: Kinder haben sich bei den Lehrer über Angriffe, Gewalt und Verletzungen beschwert und um Hilfe gebeten. Antwort: Was Lehrer nicht sehen kann man nicht behandeln. Streitschlichter sollen helfen, Ende.

2. Stufe: Wir Eltern haben uns mündlich in Gesprächen mit den Lehrern über die Probleme und Berichte der Kinder unterhalten. Ergebnis: siehe 1 + Entschuldigungsbriefe austauschen.

Das zog sich 2 Jahre hin.

3. Stufe: Jede Verletzung und Aktion der mißhandelnden Schüler wurden schriftlich an die Direktorin gemeldet mit dem Hinweis, schriftlich zu antworten, daß alle Vorgänge für rechtliche, strafrechtliche und schulbehördliche Schritte nachvollziehbar belegt sind.

Ergebnis: Es wurde ein externer Dienst mit Kostenteilung zwischen der Schule und dem Elternverein beauftragt. Der besuchte die Klasse 4x2 Stunden. Immerhin eine Reaktion :-)

@irgendwer3

Die Schuld hier bei den Schulen zu suchen geht aber zu kurz.
Sicher läuft dort einiges falsch, viele "Pädagogen" haben sich irgendwann einmal ein Schema "F" angelegt, das wird durchgezogen und weder im fachlichen noch im sozialen nach Links oder Rechts geschaut - Scheuklappenmentalität - Minimal-Dienst - Nur nicht einmischen etc.
ABER - die Aufgabe der Sozialisierung der Jungen Menschen liegt bei den Eltern/Erziehungsberechtigten. Und gerade hier liegt heutzutage sehr viel im Argen. Und das nicht nur in den sozial schwächer gestellten Schichten.

Viele Menschen brauchen eben leider einen "Prügelknaben"...

Es ist leider immer wieder in sämtlichen Gruppen der Gesellschaft zu beobachten, dass "Prügelknaben" bzw. "Prügelmädchen" auserkoren werden, die als Blitzableiter für die Frustrationen und Agressionen der Gruppe herhalten müssen.

Zwar gibt es Gesetze, die solche Situationen bekämpfen sollen, aber es wäre die Gesellschaft selbst, die sowas ächten und nicht noch, wie in vielen Fällen, befördern müsste. Das fängt schon im Kindergarten an. Solange es als "zwar unschön, aber halt normal" gilt, dass Menschen gemobbt werden, damit sich andere besser fühlen können, werden sich Tragödien wie die in München leider wiederholen müssen.

Nichts kann die Taten dieses armen Menschen rechtfertigen, aber wir sollten aus der Tragödie lernen und überlegen, was sich verbessern lassen könnte. Niemand hätte es verdient, im seelischen Metabolismus von Gruppen oder im Öffentlichen Leben als Prellbock missbraucht zu werden, was ja fast immer hinter dem Rücken ins Werk gesetzt wird...

@um 16:02 von andererseits

Das hört hoffentlich NIEMALS auf, denn eine Analyse der Gründe ist die einzige Möglichkeit eine weitere solche Tat vorher abwenden zu können ... und genau deshalb MÜSSEN wir über Mobbing reden. Und zwar ehrlich und ohne "goldene Kälber" die nicht angetastet/kritisiert werden dürfen.

@Nemesis87

"Was soll man gegen eine Meute von sadisten und Arschlöchern tun? Greift man zur Gewalt ist man der böse" Am 17. März 2017 um 15:52 von Nemesis87

Das ist wirklich ein Problem, aber eine andere Lösung habe ich nicht gefunden. Die Sadisten suchen sich bewusst Augenblicke ohne (relevante) Zeugen aus.

Daher erlaube ich meinen Kindern sich zu wehren.

Das beste war eine Mutter, die sich beschwert hatte, dass mein Sohn ihrem einen Finger umgeknickt hat. Dabei kannte sie die komplette Situation:
3 Viertklässler haben meinen Zweitklässler gepiesackt, der Drittklässler kam dazu und wollte mitmachen. Mein Zweitklässler kam gegen die Viertklässler nicht an, aber der Drittklässler hat alles abbekommen. Und die Mutti beschwerte sich noch bei mir...

Ne, die Mobber-Eltern bekommen alles mit, eigentlich sollten die auch noch bestraft werden.

Mobbing ist soziale

Mobbing ist soziale Tötung.

Genauso wie Verleumdung ... Ist auch eine soziale Tötung.

Rufmord etc. Pp.

Das sind alles Verbrechen.

Mobber sind Verbrecher.

Verleumder sind Verbrecher.

Aber in allen solchen Fällen leben die Opfer und könnten gegen die Täter strafrechtlich vorgehen.

Mord ist ein Verbrechen das nicht mehr ausgeglichen werden kann. Der Ausgang ist unabänderbar und das Opfer hat keine Chance mehr seine Gerechtigkeit zu fordern.

Deshalb kann Mord mit keinem anderen Verbrechen verglichen werden.

an Zahnbürstchen

"Man könnte ja fast auf die Idee kommen das mobbing und Amokläufe miteinander zusammenhängen."

Auf die Idee kann man schon kommen.
Das Schlimme ist eben, dass unsere Gesellschaft Waffen unter der Zivilbevölkerung duldet, und dass der, der eben gern mal schießen möchte, dazu die Möglichkeit findet.
Es wird nicht der letzte sein!

@um 15:59 von LifeGoesOn

"Mobbing wird es immer geben!"

Das ist sehr wohl wahr, ABER das ist kein Grund die Hände in den Schoß zu legen und nichts zu tun. Früher gehörte ich auch zu den "mobbing Opfern", nur nannte man es damals "Hänseln" UND die Dosis war erträglicher ... es fand nicht ständig statt. Nur manchmal ist eben mein Ranzen aus dem Fenster geflogen (2. Stock). Ein Teil des Problems dabei lag aber an mit selber, denn ich bin immer ausgerastet ... und das machte das Hänseln "interessant". Naja zumindest solange bis ich dank des Schulpsychologen eine "mir doch egal" Haltung eingenommen habe.

Ihr Lebensmotto ist übrigens ganz mies, denn es ist 100% egozentriert. Sie erkennen das Problem und weigern sich die Lösung - den Schwachen zu helfen - zu übernehmen. 1770 schrieb Edmund Burke: "Wenn schlechte Menschen sich zusammentun, dann müssen die Guten zusammenhalten, oder sie sterben alle einsam einen bemitleidenswerten Tod." [ad hoc Übersetzung]

@16:02 von andererseits

Volle Zustimmung.

Erklärungen werden häufig für Rechtfertigungen gehalten.

Dabei ist es eigentlich einfach. Es gibt bei vielen schweren Straftaten typische Täterbiographien.
Wenn wir wollen, dass diese Straftaten abnehmen, dann sollten wir verhindern, dass diese Täterbiographien entstehen. Damit ist jedem geholfen.

Einen Brand verhindert man ja auch nicht durch mehr Feuerwehr, sondern durch ordentlichen Brandschutz.

Ausnahmefälle gibt es natürlich immer, dafür ist dann die Polizei/Feuerwehr da. Die sind jedoch nicht die Lösung des Problems.

an Nemesis87

Ja, hier geht es aber nicht um "Faustrecht", sondern eben um Waffenrecht, und das ist wohl gut?
Und dann noch auf Personen, die wirklich mit der Sache nichts zu tun hatten, ist das in Ordnung.

Die ganz Geschichte....

... ist einfach unfaßbar und traurig. Wer zieht denn die Mobbenden endlich mal zur Verantwortung, nicht nur auf diesen Fall bezogen. Und was ist mit den Lehrern ? Geschah dies während der Pausen auf dem Schulhof oder außerhalb der Schule. Was ist mit den Eltern des Schützen? Wußten sie Bescheid, hat er sich ihnen anvertraut oder alles regelrecht in sich hineingefressen?

Mobbing, ein gesellschaftliches Problem

Mobbing ist ein gesellschaftliches Problem, das entschieden angegangen werden muss. Mobbing erodiert unser gesellschaftliches Miteinander und die Schuld für die Zunahme dieses gesellschaftlichen Phänomens gebe ich zum Teil auch populären Fernseh-Shows von GNTM bis Dschungelcamp, die auf der öffentlichen Erniedrigung von Menschen zur Belustigung Dritter basieren.

Mobbing

Mobbing ist in unserer Gesellschaft so weit verbreitet, dass es als solches überhaupt nicht mehr wahrgenommen wird. Es gehört wie selbstverständlich dazu in einer Gruppe jemanden auszugrenzen. Und das wird sich gerade in der derzeitigen politischen Lage die nächsten Jahrzehnte auch nicht ändern.

Dennoch kann man damit auch keinen Mehrfachmord rechtfertigen. Man kann es erklären. Man kann Theorien aufstellen wie es zu dieser Tat kam. Aber man kann niemanden anderem als dem Täter die Schuld geben. Dieser hat sich die Waffe besorgt, damit geübt und letzten Endes Unschuldige an seiner Situation fast schon hingerichtet.

Wir müssen uns alle dagegen auflehnen, dass Menschen solch einen Hass entwickeln, der Sie die Grundregeln jeglichen Zusammenlebens vergessen lässt. Aber wenn einer austickt, dann hat er selbst die Schuld

Leute verstehen es nicht

Viele der Kommentare hier scheinen es nicht zu verstehen.
Es ist weder eine Verharmlosung der Tat, noch ist es eine Rechtfertigung, sondern einfach nur die Erklärung wie es dazu kommen konnte.
In Amerika ist es doch schon gang und gebe das gemobbte Schüler Amoklaufen, und wären Waffen hier genausoweit verbreitet gäbe es hier sicher auch bereits viele dutzende Fälle.

Aber bei denen wo Mobbing und Waffe zusammenkommen sieht man ja was passiert, tun wir doch bitte nicht alle so als sei Erfurt schon so lange her.

Schulen, Lehrer und Co müssen viel mehr gegen Mobbing unternehmen, das führt bei vielen zu Sucididversuchen und schweren Psychischen schäden und bei einigen wenigen explodiert dieser imense Hass einfach und dann passiert so eine Tat.

Hass wenn er explodiert ist nicht gerichtet der ist gegen ALLES, wen man einen Menschen bis zu diese Stufe bringt dann ist sowas eben die Folge ... man muss hier viel früher das Problem angehen.

tjo

ja das kann bei IHNEN ja so gewesen sein, hätte ich mit 14 zugriff auf eine geladene Pistole gehabt wäre ich jetzt nicht sicher ob ich diese nicht benutzt hätte ...

Wenn man erstmal so voller Hass ist durch das gemobbte dann kann sich das eben entladen, manche haben Glück und bekommen Hilfe, andere ...

Es geht nicht darum wer SCHULD ist an dem Massaker, natürlich ist es der Täter, sonder um den GRUND wie es soweit kommen konnte und was ihn dazu brachte.

Erweiterter Suicid

Was viele hier nicht verstehen wollen mit "das entschuldigt nix" blabla, ist das der Junge sich quasi zum Suicid entschlossen hatte.
Er wurde soweit gemobbt das er Selbstmord begehen wollte und einige sind dann eben auch bereit da die in Ihren augen "Täger" mitzunehmen.

Ich möchte nichts rechtertigen

aber vor so einem pathologischen Hintergrund wäre kaum einer von uns gefeit nicht über kurz oder lang genauso auszuticken und die Jahrelang erlebte Ohnmacht zumindest einmal in Macht und Rache zu verwandeln - und wenn es das Leben kostet. Das ist nach jahreklangem Mobbing und körperlicher Misshandlung ein zutiefst menschlicher "Reflex".

Aber. Das ist nur ein Erklärngsversuch.
Es entschuldigt nichts, und es macht nichts gut, besser, richtiger oder gar ungeschehen.

Tada

"Daher erlaube ich meinen Kindern sich zu wehren."

Das hab ich meiner Tochter auch erlaubt, als sie mir erzählt hat, dass ihr Freundin von einem älteren Jungen gewürgt wurde.

Auf meine Frage, was die beiden dann gemacht haben, sagte sie, sie seien weggelaufen. Auch eine gute Idee, solange es funktioniert.

16:01 von Nemesis87

Hm

Das Problem ist das meistens unschuldige ( Leute die gar nix mit dem Unrecht an ihm zutun haben) dafür bezahlen.

Wenn er die Mobbenden trifft erscheint das immer noch in einem scheißlicht ist aber anders zu bewerten.
Da die Provokation nicht von ihm ausgeht!
Und auch er nach mehrmaligem drauf hinweisen auf das Unrecht Trotzdem weiter misshandelt wurde.
////
*
*
Ein Schuft der glaubt, das sich das auch mit der sozialen Gerechtigkeit des Messias Martin im Herbst kein Stück ändern wird.
*
Und der Nach-68-Autoritätsverzicht der Pisajobber hat auch nichts damit zu tun.
*
Sie können ja immer nicht begreifen, welche Kinder Ihnen Ihr erster Output zurückschicken würde?

@ StöRschall

"Auf meine Frage, was die beiden dann gemacht haben, sagte sie, sie seien weggelaufen. Auch eine gute Idee, solange es funktioniert" Am 17. März 2017 um 17:03 von StöRschall

Aber es ist eben der Unterschied, ob zwei vor einem weglaufen, oder einer vor vier.
Da hilft es halt an dem 4. ein Exempel zu statuieren, damit aus den 4 nicht 5 oder 6 werden.

@LifeGoesOn, 15:59

Für mich selbst habe ich aufgrund dieser Tatsache folgendes "Lebensmotto" entwickelt: Du musst nicht der Beste oder gar ein Anführer sein. Das einzige, worauf du achten musst, ist es, nicht ganz am Ende der "Nahrungskette" zu stehen.

Und Ihnen kommt gar nicht der Gedanke, dass genau das für viele der Grund ist, sich am Mobbing zu beteiligen? Gemeinsam dafür sorgen, dass jemand anders der "Arsch" ist, um selber weiter oben auf der Leiter zu stehen, ist doch grade da Motiv!

Waffenbesitz Normalität?

Stellt hier vielleicht mal irgendjemand pivaten Waffenbesitz in Frage?
Schießen hin, Shießen her, problematische Menschen wird es immer aus irgenwelchen Gründen geben.
Der Waffenbesitz und dessen Duldung unserer Gesellschaft ist an dieser Tat hauptschuldig.
Kann es denn sein, dass im öffentlich rechtlichen Fernsehen schon, ich sag mal fast verdeckte Werbesendungen für kleine Waffenscheine und leichte Waffen laufen.
Ein sächsischer Minister will z.B. waffenfreie Zonen in Städten einrichten, gehts noch?????
Muss ich mir ohne Waffe als Außenseiter langsam vorkommen?
Wo sind wir hingekommen?

@ Alfons Popp

"Sorry, aber das ist dummes Zeug. Das war vielleicht vor 20 Jahren so... "

Meine Erkenntnisse sind leider aktuell. Sicherlich hat sich an einigen Schulen etwas verbessert, vielleicht auch an vielen. Aber dass es toll klingende Programme und behördlich eingerichtete Anlaufstellen mit tollen Namen gibt, heißt noch lange nicht, dass Lehrer/innen, Behörden und behördliche Anlaufstellen auch tatsächlich hingucken und eingreifen (wollen). Leider ist (nicht nur in unserem Fall) oft das Gegenteil der Fall. Die ganzen Programme sind dann nur (politisches) Feigenblatt. Die Opfer bleiben allein.

Dass die elterliche Erziehung wichtig ist, ist natürlich richtig. Aber die Schule steht nicht auf verlorenem Posten, wenn die Eltern von Mobber/innen nicht mitarbeiten. Es gibt viele Möglichkeiten für die Schulen, die auch dann greifen können. Nur sind die sehr oft mit sehr viel Arbeit verbunden. Und als ohnehin überlastete/r Lehrer/in ist das Weggucken allemal einfacher...

18:25 von frosthorn

@LifeGoesOn, 15:59

Für mich selbst habe ich aufgrund dieser Tatsache folgendes "Lebensmotto" entwickelt: Du musst nicht der Beste oder gar ein Anführer sein. Das einzige, worauf du achten musst, ist es, nicht ganz am Ende der "Nahrungskette" zu stehen.

Und Ihnen kommt gar nicht der Gedanke, dass genau das für viele der Grund ist, sich am Mobbing zu beteiligen? Gemeinsam dafür sorgen, dass jemand anders der "Arsch" ist, um selber weiter oben auf der Leiter zu stehen, ist doch grade da Motiv!
///
*
*
Was muss man da ein besonderes Motiv haben.
*
An jeder Schlange steht doch naturgemäß hinten schon immer einer?

also doch

also doch wieder nur eine tat, die duch psychische probleme des täters, der vieliecht auch shcon mal selbst opfer war, verursacht wurde und die so gar nichts mit CIA-verschwörungen oder IS-terrorismus zu tun hat.

vollkommen unpolitisch! wie schrecklich!

das wird den verschwörungstheoretikern aus der rechts- und linkextremen ecke aber gar nicht gefallen.

Jugendstrafrecht reformieren - Kindererziehungsrecht einführen!

Ich war auch ein Opfer von massivem Mobbing (4 Jahre in der Grundschule von einem psychisch gestörten Jungen und 3,5 Jahre "Psychoterrror" von einem brutalem Sadisten mit ca. 5 Mittätern im Gymnasium).
Hätte ich damals einen Todes-Knopf für den Sadisten gehabt ich hätte auch draufgedrückt. Insofern verstehe ich den Amokläufer.
Ich fordere daher die Einführung eines Kinder-Erziehungsrechtes und eine Reform des Jugendstrafrechts. Kriminelle, brutale Kinder ab der 1. Klasse und in besonders schweren Fällen im Kindergarten sollen in Erziehungsanstalten gebracht werden, solange sie gefährlich für andere sind. Sie sollen in Einzelzellen sein um nicht weitermobben zu können und über sich nachdenken. Zudem müssen sie dort zur Schule gehen. Auch in Jugendgefängnissen müssen es immer Einzelzellen sein und es muß eine Schulpflicht geben!

Dipl-Phys. Martin Wagner

Das war kein Amoklauf sondern

Das war kein Amoklauf sondern ein RECHTSEXTREMER Terrorakt bzw. Massenmord und daher sehr wohl politisch motiviert, das Mobbing kam nur als weiteres NEBENSÄCHLICHES Motiv hinzu!

Der junge Mann war zwar kein Deutscher, aber iranischer Herkunft und war stolz darauf 'Arier' zu sein, hat aber die falsche Definition der Nazi-Propaganda verinnerlicht und war deshalb Nazi- und Hitlerverehrer und hatte während der Tat einem Augenzeugen zugerufen, er sei stolz darauf Deutscher zu sein und dass er Ausländer hasse (was auch seine Computer-Auswertungen im Nachhinein zeigten), kurioserweise habe er aber laut einer muslimischen Augenzeugin trotzdem auch (wahrscheinlich aufgrund seiner muslimischen Herkunft und angeblichen geistigen Verwirrung) 'Allahu akbar' (Gott ist groß) gerufen. Die Opfer seiner feigen schwerkriminellen Tat waren ALLESAMT Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund - die meisten davon weiblich und muslimisch!

Kindern wird verboten, sich zu wehren

Das noch: In allen Grundschulen in unserer Nähe (Niedersachsen) wird den Kindern (1.-4. Klasse) verboten, sich zu wehren, wenn sie geärgert oder geschlagen werden. Und das wird von der Landesschulbehörde auch noch, wenn nicht vorgegeben, so zumindest gedeckt.

Man muss keinen Doktortitel haben, um zu verstehen, wohin das führt: Für die Kinder, die sich ohnehin nicht an Regeln halten, die eher Täter als Opfer werden, ist das eine offene Einladung!
Die "Lieben", die "Vorsichtigen", die "Sanften" dagegen werden zum Spielball. Und werden auch noch gemaßregelt, wenn sie sich doch mal trauen, sich zu wehren.

So züchtet man Mobbing. Staatlich verordnet. Nicht vor 20 Jahren. Heute.

@all, denen mein oben geschildertes Lebensmotto ...

seltsam vorkommt:

Mir geht es nur darum, nicht selbst am Ende der Schlage zu stehen, wie Boris.1945 es formuliert. Es geht mir aber NICHT darum, andere zu mobben. Allerdings bin ich über den Punkt hinweg, mich für diese Leute einzusetzen ... zumindest nicht öffentlich. Dadurch besteht einfach zu sehr die Gefahr, sich selbst wieder dem Schlangenende zu nähern.

Fällt mir etwas auf, gibt es kleine aber doch sehr bestimmte Hinweise an meine Vorgesetzten. Dann liegt es in deren Verantwortung, etwas zu tun. Dafür sind sie Chef und bekommen ein entsprechendes Gehalt.

Klar kann man jetzt sagen, ich mache es mir einfach oder ich mache da zu wenig, aber so funktioniert bei mir nun mal das Leben am besten und ohne derartige Probleme (für mich).

@Boris.1945

"An jeder Schlange steht doch naturgemäß hinten schon immer einer?" Am 17. März 2017 um 18:36 von Boris.1945

...und das beim Mobbing, beim Besitz, beim Wissen.

Das darf aber kein Grund dafür sein, sich an ihm auszutoben.

Einige sagen hier, ...

... dass es mit nichts zu entschuldigen wäre, derart "auszurasten", wie es in diesem Fall passiert ist. Ich bin da anderer Meinung. Viele derartige Fälle zeigen sich oft gar nicht so sehr, dass man es richtig erkennen kann. Somit bleibt auch oft keine Zeit, überhaupt gegenzusteuern.

Der Punkt ist, dass der Moment, in dem in einem alles zusammenbricht, oft sehr plötzlich kommt. Während andere noch meinen, das alles wäre gar nicht so schlimm, ist es für den Betroffenen selbst schon zu spät.

Und wenn eben dieser Punkt gekommen ist, an dem für den Betroffenen kein Sinn mehr am Leben/an der Situation besteht, dann eskaliert es eben und sprudelt aus einem heraus ... wie ein Vulkan, der ganz plötzlich ausbricht.

Die Folgen sind dann oft übel, wenn auch (zum Glück!) nicht immer so schlimm, wie in diesem Fall, bei dem unschuldige Dritte mit hinein gezogen wurden.

Beleidigung und Mobbing

Was ich auch nicht verstehe ist, daß man schon wegen einer geringfügigen Beleidigung, also z.B. ein Vogel oder "Du Depp" , selbst wenn sie absolut berechtigt ist wie bei schweren Verstößen im Straßenverkehr, vor Gericht kommt und typischerweise 30 Tagessätze zahlen muß, die ein Normalverdiener erst nach einigen Monaten oder einem Jahr abbezahlen kann.
Bei Psychoterror und Mobbing hat man kaum eine Chance und kommt eventuell selber noch in die Psychiatrie.
In unserem System ist einiges faul!

Dipl.-Phys. Martin Wagner

Kein Wunder!

Wenn ein Lehrer, der einen Schüler an der Bushaltestelle auf die Schulter tippt und ihn bittet, etwas ruhiger zu sein, von der Schulleitung zu dessen Eltern geschickt wird, um sich für diesen "Übergriff" zu entschuldigen, dann muss man sich nicht wundern, wie´s bei uns aussieht. Mir hat ein Schulleiter gesagt, dass die Schüler heute am längeren Hebel säßen und ich deshalb als Lehrer Angriffsfläche vermeiden sollte. Meine Tochter wurde in der Schule verprügelt und das wurde von der Schulleiterin untersucht: Die Schlägerin begründete das mit der "Hochnäsigkeit" meiner Tochter. Ergo sollte die Schlägerin sich fürs Schlagen entschuldigen, meine Tochter für ihre "Hochnäsigkeit".

Das wäre ja eigentlich die logische Folgerung.

19:04 von Irgendwer3

>>In allen Grundschulen in unserer Nähe (Niedersachsen) wird den Kindern (1.-4. Klasse) verboten, sich zu wehren, wenn sie geärgert oder geschlagen werden. Und das wird von der Landesschulbehörde auch noch, wenn nicht vorgegeben, so zumindest gedeckt.<<

Wusste ich nicht.

Danke sehr für ihren Hinweise.

Das ist allerdings ein ziemlicher Klops.

Natürliche Reaktionen eines Menschen sollen aberzogen werden! Das allerdings ist nichts neues. (siehe Rassismus)

Oper werden staatlich erzogen!

Was könnte wohl der Grund sein, warum es gesetzlich geregelt wurde, dass Eltern ihre Kinder bereits ab 0 Jahren in den Kindergarten abgeben können, damit beide Geld verdienen....

Der desaströse Polizeieinsatz

Ich finde es faszinierend, wie wenig das Vorgehen der Polizei im Rahmen dieses Amoklaufs beleuchtet wird. Als jahrelanger Anwohner des OEZ kenne ich das Areal. Durch das diletantische Vorgehen der Polizei hätte der Täter tausende Menschen töten können, ohne dass die Polizei eine Chance gehabt hätte, den Täter zu stellen. Die Wohnhäuser auf der anderen Straßenseite der Riesstraße sind unterirdisch miteinander vernetzt. Durch das mühelose Eindringen in diese Wohnanlage "Olympiapressestadt" war es ein Glück, dass der Täter keine weiteren Opfer wollte. Hätte die Polizei - nachdem es der Täter aus einem simplen und unverschachtelten Parkhaus geschafft hat - die das OEZ umgebenden Straßen beobachtet, hätte der Täter nicht flüchten können. Stattdessen vergessen einige Einheiten, sich das Schild "Polizei" auf den Rücken zu packen, damit das Gerücht umhergeht, dass es eine ganze Terrortruppe aktiv ist. Bravo, ein kleiner Racheengel hält für Stunden die ganze Welt in Atem.

Mobbing

Es ist ja nicht so, dass nur in Schule und Arbeit gemobbt wird.
Auch in der sogenannten "Familie" wird oft ein Kind zum Sündenbock gemacht. Eltern und Geschwister hacken dann auf ihm rum.
Und auch Desinteresse am Kind ist für mich schon Mobbing.
Manche werden depressiv und ziehen sich zurück.
Andere ziehen sich zurück, um sich dann auf den Gegenschlag vorzubereiten.
In unserer Gesellschaft ist was faul.

kommt mir

bekannt vor.
An unserer Schule wird gerade auch ein Schüler von seinen südosteuropäischen Mitschülern gemobbt.
Er möchte jetzt seine Aubildung abbrechen und hat einen extremen Hass auf die mobbenden Mitschüler entwickelt.

Einen Massenmord mit Mobbing

Einen Massenmord
mit Mobbing zu entschuldigen,
das ist entweder
naiv oder zynisch.

I

@morgentau19, 19:54

Natürliche Reaktionen eines Menschen sollen aberzogen werden! Das allerdings ist nichts neues. (siehe Rassismus)

Gerade weil diese Ihre Einlassung wohl gar nichts mit dem Thema zu tun hat, muss es erlaubt sein, darauf zu antworten.
Sie haben den Rassismus also derart verinnerlicht, dass er Ihnen als natürlich erscheint. Wundert es Sie nicht, dass der überwiegende Teil der Menschheit so "unnatürlich" denkt?

@Anonymer-User

Nein, der Junge hat sich sich für seine Rachegelüste etwas zurechtgelegt.
Er war nicht politisch organisiert oder ähnliches.

18:21Tada

"Aber es ist eben der Unterschied, ob zwei vor einem weglaufen, oder einer vor vier.
Da hilft es halt an dem 4. ein Exempel zu statuieren, damit aus den 4 nicht 5 oder 6 werden."

Absolut.
Kleiner Tip an den Sohnemann - sag ich auch meiner Maus - immer dem Anführer den Finger umdrehen, dann läuft der Rest von selbst davon;)

Der Anführer ist meistens der mit der großen Klappe ...

Na, das hat ja wieder funktioniert...

zig Beiträge über Mobbing und am Ende erscheint der Massenmörder als das arme Opfer. Was ist denn mit den wirklichen Opfern- wie viel Aufmerksamkeit wurde denen und ihren Hinterbliebenen zu Teil? Ich weiß auch, dass Mobbing Mist ist, aber so wie es hier läuft, das ist auch Mist. Hier wird regelmäßig für jede Untat noch ein Erklärungsmuster gesucht und die Täter zu Opfern stilisiert.

Irgendwer3

Also gegen geärgert werden hilft auf Durchzug stellen.

Die Eltern haben dann halt den Klotz am Bein, dass sie das erstmal bemerken m7ssen, dann müssen sies ernst nehmen und dann das Kind aufbauen und innerlich stärken.

Bei Körperlichen Attacken ist wehren IMMER erlaubt.
Das ist schon m Strafgesetzbuch verankert.

Und das würd ich auch schüchternen und zurückhaltenden oder generell schwachen Opfern genau so sagen.
Oftmals ist es für den Täter schon heilsam wenn er einmal von seinem Opfer eine auf die Nase bekommen hat, damit die Sticheleien und Gängeleien aufhören.
Wenn nicht, kommt halt mal der Papa mit ...

@Irgendwer3

"Kindern wird verboten, sich zu wehren" Am 17. März 2017 um 19:04 von Irgendwer3

Das ist bei meinem Kindern doch auch so.

Ich habe es trotzdem erlaubt und die Kinder sollten es den Lehrern auch so sagen. Ich habe auch eine konkrete Handlung vorgeschlagen.

Meine Tochter hat es gemacht, ist aus der Sportstunde geflogen und die Lehrerin wollte es ihr nicht glauben.
Darauf hin bin ich zu den Lehrern gegangen, habe erzählt, dass es stimmt, dass ich dafür bin, dass es in der Schule gelöst wird, es würde aber seit 6 Monaten nicht gelöst, das andere Kind entschuldigt sich vor der Lehrkraft, kaum ist die weg geht es weiter, und mein Kind ist kein Fußabtreter und es hat von mir die ausdrückliche Erlaubnis sich zu wehren.

@der_der_recht_hat

"Es wurden ein paar "coole" (südosteuropäische) Jungs interviewt zum Herne-Täter. Ihre Aussage:
"Der war ganz komisch. Der hat sich auch NIE gewehrt, wenn wir ihn gehänselt haben" Am 17. März 2017 um 15:36 von der_der_recht_hat

Eine Verwandte von mir hat eine Störung. Ich weiß nicht, wie diese heißt, aber sie kann normal reden, wenn sie mit einer Person im Raum ist. Wenn es aber zu viele sind, bekommt sie kein Wort raus.
Darauf muss man halt Rücksicht nehmen.

David S.

Wie sich dieser Name gewandelt hat. Letztlich hat sich die Bezeichnung der SZ durchgesetzt.

Leider stimmt dieser Name nicht mit dem Namen in seinen Ausweisdokumenten überein. Muss man als Journalist aber nicht beachten.

@StöRschall (20:21)

Na, Sie denken doch nicht, dass der Anführer sich an meine Kinder (oder eins der anderen gepiesackten Kinder) getraut hat.

Der hat immer schön seine Mitläufer vorgeschickt.

@deutlich, 20:24

Hier wird regelmäßig für jede Untat noch ein Erklärungsmuster gesucht und die Täter zu Opfern stilisiert.

Ihre Alternative? Gar nicht mehr nach Erklärungen suchen? Das dürfte kaum dabei helfen, die Wahrscheinlichkeit ähnlicher Taten in der Zukunft zu senken. Oder es dabei belassen, das solche Amokläufe einfach nur den Hintergrund haben, dass der Täter eben böse ist. Sprich, die Gesellschaft mit Kriminalität nur insoweit zu tun hat, dass eben immer wieder schlechte, charakterlose, unverbesserliche Elemente geboren werden. Ja, geboren. Denn es gibt ja dann nichts, was den Täter irgendwie in dieser Richtung beeinflusst haben könnte. Der war eben schlicht schon immer ein Schweinehund. So einfach?

20:24, deutlich

>>Ich weiß auch, dass Mobbing Mist ist, aber so wie es hier läuft, das ist auch Mist. Hier wird regelmäßig für jede Untat noch ein Erklärungsmuster gesucht und die Täter zu Opfern stilisiert.<<

Nein, hier wird niemand zum Opfer stilisiert. Es werden auch keine Erklärungsmuster gesucht, sondern Erklärungen. Um zu verstehen, was passiert ist. Und warum es passiert ist.

20:59, mauri

>>David S.
Wie sich dieser Name gewandelt hat. Letztlich hat sich die Bezeichnung der SZ durchgesetzt.

Leider stimmt dieser Name nicht mit dem Namen in seinen Ausweisdokumenten überein. Muss man als Journalist aber nicht beachten.<<

Welche Ausweisdokumente meinen Sie denn? Die iranischen oder die deutschen. Er wird beide gehabt haben, da der Iran niemanden aus der Staatsbürgerschaft entlässt und auch Kinder von iranischen Staatsangehörigen automatisch die iranische Staatsbürgerschaft haben.

Haben Sie die Dokumente eigentlich gesehen?

@frosthorn, fathaland slim

wenigstens gehen Ihre Kommentare wieder zum Thema zurück. Klar muss man die Augen bei Mobbing aufhalten und den Opfern helfen- aber das Hauptproblem ist doch, dass dieser Davud zu leicht an Waffen kommen konnte und er unbemerkt noch Schießübungen im Keller machte. Da stimmt doch auch im engeren Umfeld vieles nicht. Für mich ist es einfach nicht nachvollziehbar, wie ein Minderjähriger so leicht an scharfe Waffen kommen kann. Und warum sich niemand kümmerte, als er intensiv Killerspiele spielte. Zu meiner Schulzeit hieß Mobbing noch "Hänseln", aber das gab es auch schon. Und Keiner von den Gehänselten wurde zum Massenmörder.

Asparagus

>Eine Verwandte von mir hat eine Störung. Ich weiß nicht, wie diese heißt, aber sie kann normal reden, wenn sie mit einer Person im Raum ist. Wenn es aber zu viele sind, bekommt sie kein Wort raus.<

Sg Tada,

vielleicht eine Form von Asperger? (Dies ist die mildeste Form von Autismus.)

Ich bin anscheinend selber davon betroffen (und hab's mittlerweile gut akzeptiert - s. mein Nick ;-)). Zwar kann ich mich auch mit mehreren Personen gleichzeitig unterhalten, aber ich habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass ich mich zwar im Gespräch mit einem Einzelnen vielleicht sogar überdurchschnittlich gut auf diese Person einstellen kann, im Gespräch mit mehreren hingegen meine Aufmerksamkeit bald kippt, und ich mich (zunächst mental, dann - wenn möglich - auch physisch) zurückziehe.

Ich hatte immer Probleme mit Gruppen; war zwar nie wirklich Mobbingopfer, aber da war vielleicht auch ein bisschen Glück dabei, dass ich nie an echte "Mobber" geraten bin.

MfG A.

Darstellung: