Kommentare

Wir brechen die Regeln: Obergrenze 6 %

"Brüssel hatte hier aber eine ganz andere Obergrenze festgelegt: sechs Prozent. Seit vier Jahren wird sie überschritten.

Bisher hatte die Bundesregierung auf Brüsseler Mahnungen kaum reagiert."
In der Realität ist es ein Betrug auch am deutschen Arbeiter, dem sein Anteil an der Wirtschaftsentwicklung vorenthalten wird. Oder der das Ungleichgewicht erst durch den größten Niedriglohnsektor möglich machen musste.

Es ist aber auch einfach nur noch dumm: Eine Bauernweisheit sagt, die Kuh, die man melken will, darf man nicht schlachten.
Genau das haben aber Schäuble/Merkel gemacht, indem sie gegen jede wirtschaftliche Vernunft Schuldnerländern wie Griechenland durch unsinnige Atmen - zur wirtschaftlichen Erholung - nahmen.

Irgendwie....

erscheint mir diese Rüde der EU aus Brüssel lobby-gesteuert! Die Gefahr eines solchen Misverhältnisses zwischen Export und Import ist klar, kann ganz leicht in eine Abhängigkeit umschlagen und in einer wirtschaftlich begründeten Hegemonie enden! Und genau darum geht es - auch wenn es wie immer niemand laut sagt! Die Lösund ist nur, wenn die Qualität deutscher Waren erheblich sinkt und gleichzeitig so teuer wird, daß im Ausland sogar einheimischer Schrott gekauft wird ! Die EU hat noch nicht erkannt, daß es nicht sehr viel Qualität zu importieren gibt!

Deutschland ist immer noch vorn - mit oder ohne EU

Gut, dass die EU unserem Finanzminister Schäuble (dem Verfechter der "schwarzen Null") keine Weisungen erteilen kann, sonst sähe es bei uns aus wie in vielen anderen EU-Staaten. Wollen wir das?

Na, bravo!

Wer ist denn der größte Nettozahler in der EU?

Das Verhalten der EU-Kommission ist schon befremdlich.

Überschuss

Wer zwingt denn das Ausland zum Kauf???

Exportweltmeister nützt

Exportweltmeister nützt nichts, wenn für fast 800 Milliarden Euro ( Saldo nicht einbringbare Forderungen der Bundesbank ) Waren nicht bezahlt wurden. Die Südländer leben auf Pump, schreiben an und wir arbeiten und arbeiten und ernähren sie im Grunde .

Es geht schon los. Wie ich es vorhergesagt habe.

Schon vor vielen Monaten. Und natürlich hätte ich lieber nicht recht behalten.

Jetzt, wo GB geht, fehlt D ein wichtiges, marktwirtschaftlich denkendes, Land in der EU.

Und die Länder, die mit zu viel Sozialismus und mit zu viel Geld auf Pump lebten, wollen langsam mehr Unterstützung von D für ihre, hausgemachte, Misere.

Und das ist nur der Anfang. Denn die Forderungen werden sich langsam steigern. Und D wird durch sie, immer isolierter werden. Denn nur ein großes, reiches Land und alle anderen größeren Länder haben wirtschaftliche Schwieirgkeiten in der EU - das sorgt für Konflikte.

Das sind die Auswirkungen von Merkels Politik.

Sie zerriss Europa, zertrümmerte die EU, in dem sie alle Länder immer enger zusammen zurren wollte, den Brüsseler immer mehr Macht geben wollte. Die EU zur Einwanderungs-Union machen wollte.

Jetzt sehen wir langsam die Folgen. Am Ende wird die Forderung stehen, dass D den anderen großen Ländern bei deren Budget hilft. D nicht nur GR, sondern auch F, I SP,

Seltsame Logik

Wenn ein Ungleichgewicht zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen besteht folgt die EU offensichtlich der Logik verschlechere gutes , da man offensichtlich schlechtes nicht verbessern kann oder will. Nur die EU ist nicht der Nabel der Welt und andere insbesondere asiatische Staaten interessieren sich für gute Produkte und gute Preise .

EU moniert?

Warum moniert die EU eigentlich nicht dann im gleichen Atemzug das Deutschland Zahlemann Nummer 1 in die EU-Kasse ist?

Sind die anderen EU-Staaten die richtigen Ratgeber?

Die deutsche Wirtschaft boomt - und das ist gut so.
Finanzminister Schäuble hat sich bisher allen Anfeindungen entgegengestellt - ich bin froh, dass Deutschland trotz aller Ausgaben und Schwierigkeiten immer noch so gut dasteht. Ist es wirklich ratsam, sich nach den Ratschlägen der anderen EU-Länder, die weit weniger leistungsfähig sind, zu richten? Welche Interessen stehen dahinter? Ob Steuersenkungen das richtige Mittel sind, die drängenden staatlichen Aufgaben besser wahrzunehmen, das wage ich zu bezweifeln. Das Geld wird doch für viele staatlichen Aufgaben, z.B. Bildung, gebraucht!

Exportmeister

Es gibt doch schon höhere Löhne und Investitionen und Steuersenkungen, aber eben für den Big Boss und seine Herren und Damen im Umfeld nur. Der kleine Mann soll bis 67 arbeiten und wenns geht gar lieber, bis er den Löffel abgibt.

Exportmeister

Es gibt doch schon höhere Löhne und Investitionen und Steuersenkungen, aber eben für den Big Boss und seine Herren und Damen im Umfeld nur. Der kleine Mann soll bis 67 arbeiten und wenns geht gar lieber, bis er den Löffel abgibt.

Exportüberschuss in die EU sind 750 MRD Target

Ende 2016 andererseits. Also ein gekaufter Exportüberschuss. Viele Länder wie Griechenland können diese Bilanz weder jetzt noch in den nächsten Jahren ausgleichen.
Wir sollten lieber Investionen in die eigene Infrastruktur ( Bahn, Straße, Digitalität, Schulen...) und die Bildung vornehmen. Was hilft die schwarze Null wenn andere Schulden machen und wir dafür haften über Kreditschirme. Der Sparer verliert am Schluss.
Jeder Kaufmann überlegt sich ein "Wechselgeschäft" gut.

Länderfinanzausgleich

um 17:27 von Joes daily World …
Das sind die Auswirkungen von Merkels Politik.
Sie zerriss Europa, zertrümmerte die EU, in dem sie alle Länder immer enger zusammen zurren wollte, den Brüsseler immer mehr Macht geben wollte. Die EU zur Einwanderungs-Union machen wollte.
Jetzt sehen wir langsam die Folgen. Am Ende wird die Forderung stehen, dass D den anderen großen Ländern bei deren Budget hilft. D nicht nur GR, sondern auch F, I SP,

Ja, das kann passieren. Deutschland hilft den ärmeren Ländern, so wie das in den letzten 40 Jahren im Länderfinanzausgleich bei uns geschehen ist. Letztendlich zu unser aller Vorteil. (Wenn nur die Bayern, lange Nutznießer der Regelungen nur nicht so prahlerisch auftreten würden)

Hatte nicht Trump das gleiche

Hatte nicht Trump das gleiche Problem angesprochen?

@eine_anmerkung

"Warum moniert die EU eigentlich nicht dann im gleichen Atemzug das Deutschland Zahlemann Nummer 1 in die EU-Kasse ist?"

Pro-Kopf stimmt das nicht...

Offensive muss jetzt in Richtung Süden gehen

Es ist an der Zeit, dass gutgehende deutsche Firmen mehr in den südlichen Ländern investieren. Der Aufbau Ost hat 20 Jahre gedauert. Eine ähnliche Offensive muss jetzt in Richtung Süden voran getrieben werden.

Es kann nicht sein, dass Deutschland auch noch aufgrund der guten Beschäftigungslage Fachkräfte aus den Südländern abzieht. Die Betriebe müssen zu den Menschen kommen.

@Joes daily World um 17:27 Uhr

Sie meinen das hoffentlich nicht ernst, oder? Seit wann ist GB ein marktwirtschaftlich denkendes Land?

Falsche Vorstellungen

@ rr2015:
Wir sollten lieber Investionen in die eigene Infrastruktur ( Bahn, Straße, Digitalität, Schulen...) und die Bildung vornehmen.

Da muss ich eine falsche Vorstellung korrigieren. Die Exporte bestehen aus Produkten und Dienstleistungen privater Firmen. Wenn man diese Exporte stoppt, befinden sich ja keine höheren Beträge in den öffentlichen Kassen, die in die Bahn, die Straßen usw. investiert werden könnten - im Gegenteil, es käme zu Arbeitsplatz-Abbau und geringeren Steuereinnahmen.

Investitionen im Innland. Da kann ich nur zustimmen,...

...hier ein Beispiel:

In meiner kleinen schönen sehr alten Heimatstadt
in der Nähe der Rattenfängerstadt ist das Straßennetz zu 95% mehr als marode.

Eine komplette Sanierung würde der Stadt viele Vorteile bringen.
Nicht nur das man endlich wieder mit einem normalen Pkw über die Straßen fahren könnte ohne sich gleich einen Geländewagen zu kaufen.
Nein, mehr Kurgäste, Arbeitsplätze, zufriedene Bürger
die dann wieder mehr Lust verspüren könnten sich in der Stadt un Cafe's und Einkaufsläden zu bummeln und zu konsumieren usw.

Das Problem an Export verbunden mit dem Niedriglohnsektor wird uns eines Tages um die Ohren fliegen.

Es gibt noch unzählige Beispiele, nur die Zeichen reichen nicht aus.

@Hackonya2

"Es gibt doch schon höhere Löhne und Investitionen und Steuersenkungen, aber eben für den Big Boss und seine Herren und Damen im Umfeld nur. Der kleine Mann soll bis 67 arbeiten und wenns geht gar lieber, bis er den Löffel abgibt."

Ich kenne eine Menge der "Big Bosse", kaum jemand von denen arbeitet nur bis 67...und Steuern zahlen die alle deutlich mehr als die "kleinen Männer".

Und in Bezug auf Investitionen verstehe ich Ihre Aussagen auch nicht? Soll der kleine Mann denn investieren?

Sparer verlieren nicht

@ rr2015:
Der Sparer verliert am Schluss.

Das ist ebenfalls nicht richtig. Die Sparer erhalten wenig bis keine Zinsen. Sie verlieren aber nicht.

Ich frage mich...

...wie die User hier reagieren würden, wenn ein "anderes Deutschland" hier in der EU mit rumänischen Löhnen und fehlenden Sozial- Renten- und Krankenversicherungssystemen der "Exportweltmeister" wären, wo wir nicht mithalten könnten. Wären dann die User auch dafür dass wir "rumänische Zustände" hätten oder dann doch eher, dass die Menschen in diesem Land sich unserem Standard annähern?

Gegen China, Vietnam und Bangladesch werden wir auf Dauer so oder so verlieren, auch als "Export-Europameister".

Wie soll das gehen?

Steuersenkungen, d.h. geringerer Einnahmen und gleichzeitig mehr ausgeben (für die Rüstung, Migranten, Migrationsverhinderung, Banken - Äh Griechenlandrettung, Investitionen..) - wie soll das denn gehen?

Aber zahlen dürfen wir auch weiterhin - oder ist das am Ende gar nur virtuelles Geld?

Wer sich bewegen möchte, sollte den Motor nicht beschimpfen

Dies zeigt einmal mehr die Abwegigkeit Brüsseler Denkens. Deutschland floriert und exportiert.Seine keineswegs billigen Offerten finden weltweit Käufer.Ein Ergebnis hoher Produktivität und der vielgescholtenen Schröderschen Reformen.Bei allen Detailmängeln haben sie uns davor bewahrt, heute so auszusehen wie Frankreich. Die EU baut seit Beginn der Illusions- und Eurorettung auf Deutschlands Mitwirkung.Ohne starke Wirtschaft ist dies nicht möglich. Nun gefällt es einmal mehr nicht, weil es die Gleichheitsfiktion des Brüsseler Apparates stört.Die Anpassung des (letzten) Gesunden an die Kranken kann keine Lösung sein. Vermutlich weiß man das alles.Aber solche Kritik paßt in die gegenwärtige Strategie., über Umverteilungsversprechen den Einfluß Brüssels zu sichern.Schade , das England geht.Sie haben solche Versuche oft vor uns abgebremst. Ob Merkel oder gar Schulz dies allein können oder wollen? Wenn nicht, droht die Stunde der Populisten aus enttäuschten Hoffnungen.

An wen richtet sich die EU?

Wenn die Beschwerden der EU an die Bundesregierung gerichtet sind, ist das definitiv der falsche Adressat. Die Regierung kann die Exporte nicht drosseln, dazu hat sie nämlich kein Recht.

Ein Unternehmen, das konkurrenzfähige Produkte bietet, hat das Recht, sie auch zu exportieren. Das könnte eine Regierung in einem Rechtsstaat nicht verhindern. Das sollte auch die EU wissen.

rr2015 um 17:33 Uhr

Haben Sie schon mal daran gedacht, daß wenn lieber in Bahn, Straße, Digitalität, Schulen usw. investiert wird, dies fast zwangsläufig auch wieder zur Erhöhung des Exports beiträgt? Oder sehen Sie die Zusammenhänge nicht? Vermutlich sollte man einfach verbieten, daß Gewinn gemacht wird oder daß man besser ist als andere! Das wäre interessant, wenn die anderen Staaten nicht mehr wissen, welche Kuh sie melken sollen und auf die revolutionäre Idee kommen, daß die Gründe vielleicht doch bei ihnen selbst zu suchen sind! Tragisch ist dann, daß sie zwar keine Agenda 2010 haben, es aber ihnen sozial wie auch arbeitsrechtlich schlechter geht!

Falsche Ratschläge!

„Einen Ausweg, ohne die Exporte zu bremsen, gäbe es: Die heimische Nachfrage müsste angekurbelt werden. Die EU-Kommission denkt an höhere Löhne.“

Das sind falsche Ratschläge aus der keynesianischen Mottenkiste.

Keynesianer denken, dass die Ursache für Wohlstand der Konsum ist. Deswegen hört man die Politiker in Krisen fordern: „Gebt mehr Geld aus, konsumiert mehr!“ Wohlstand kommt aber nicht von Konsum, sondern von Produktion. Eine Gesellschaft wird reicher, wenn mehr produziert wird.

Andere Länder in der EU wird dadurch nicht geholfen. Ganz im Gegenteil, wenn die deutsche Volkswirtschaft geschädigt wird, fällt sie als Nettozahler für die EU in Zukunft über kurz oder Lang aus. Dann bricht in der EU aber die große Panik aus. Denn wer zahlt dann noch für Griechenland oder die Italienischen Pleitebanken?

@18:00 von grübelgrübel, sie müssen dem User Joes daily World

...verzeien.

Es gibt eben auch Menschen (im übrigen hier viele, gerade aus der Ecke der rechten) die haben eben vergessen das Deutschland auch einmal ein Entwicklungsland war und andere Länder auch in Europa geholfen haben.

So ist der Mensch.

>Der EU-Wirtschaftspolitiker Alexander Graf Lambsdorff

von der FDP sieht auch diejenigen in der Pflicht, die über Deutschlands Exportstärke klagen. Sie müssten selbst mehr für Wachstum tun: "Gerade Frankreich und Italien werden aufgerufen, mehr zu tun, wenn es darum geht, ihre Wirtschaft auf Vordermann zu bringen."<

Damit hat er nach meiner Überzeugung vollkommen Recht. Nicht die (noch?) starke Volkswirtschaft Deutschland ist das Problem, sondern die viel zu schwachen übrigen - und zum Teil eher sozialistisch geprägten - Volkswirtschaften in der EU.

Man hilft den Armen nicht, indem man es Reichen weg nimmt. Das gilt auch im Verhältnis zwischen Staaten, nicht nur innerhalb von Staaten.

@ Am 22. Februar 2017 um 17:31 von Hackonya2

„Es gibt doch schon höhere Löhne und Investitionen und Steuersenkungen, aber eben für den Big Boss und seine Herren und Damen im Umfeld nur. Der kleine Mann soll bis 67 arbeiten und wenns geht gar lieber, bis er den Löffel abgibt.“

Ja, das ist die Realität!

Wer sind denn diejenigen, die sich so sehr gegen vernünftige Löhne wehren?
Doch nicht etwa die, die sich mit den Niedriglöhnen eine Goldene Nase verdienen?

Größtes Defizit

@ sonderbar:
Hatte nicht Trump das gleiche Problem angesprochen?

Nein, da verwechseln Sie etwas. Die USA haben ein gewaltiges Handelsbilanz-Defizit. Die USA importieren Waren und Dienstleistungen für etwa 800 Mrd Dollar mehr, als sie der Welt wieder zurück geben, und zwar auf Pump. Herr Trump hat versprochen, das zu ändern. Man darf gespannt sein.

Ich kann das Thema nicht mehr ertragen

Wer hat denn die Zeit vergessen, in der Deutschland das große Sorgenkind in der Europa war? Sicher ist Deutschland nicht mehr das Hochlohnland vergangener Zeiten. Und sicher muss Arbeit in bestimmten Bereichen gerechter bezahlt werden. Nur exportiert Deutschland ja nicht deshalb überproportional, weil man uns so lieb hat oder wir den anderen unsere Produkte aufquatschen. Es ist die Wettberwerbsfähigkeit in der Produktion, die Qualität der Produkte die die Nachfrage ohnehin steuert. Sollen wir einfach das, was in der Restrukturierung bitter erkämpft wurde wieder zurückfahren und uns auf das Niveau von Ländern begeben, die ihre Hausaufgaben eben nicht gemacht haben? Das ist eben der Knackpunkt. Reformiert anderswo in der EU und der Wettbewerb würde die Überschüsse nach unten regeln. Aber das mag man in der EU natürlich niemandem ins Gesicht sagen. Es fehlt an Rückgrat, wie üblich.

Freie Marktwirtschaft

Dass die einen mehr erwirtschaften als die anderen ist ein Teil der freien Marktwirtschaft.

@18:19 von partei mit glied

"Wenn die Beschwerden der EU an die Bundesregierung gerichtet sind, ist das definitiv der falsche Adressat. Die Regierung kann die Exporte nicht drosseln, dazu hat sie nämlich kein Recht."
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Sie können oder wollen den Bericht nicht verstehen.
Durch Steuersenkung oder Investition in der Infrastruktur hat der (deutsche) Bürger mehr Geld oder Geld durch seine geleistete Arbeit. Dadurch kann er Produkte kaufen, auch aus dem Ausland. Dadurch wird der Handelsüberschuss von DE geringer.

Gegen höhere Löhne hab ich

Gegen höhere Löhne hab ich überhaupt nichts einzuwenden. Da ist mir Brüssel ausnahmsweise mal sympatisch.
Die Wirtschaft tut ja so als würde wie Welt untergehen, wenn die Löhne hierzulande steigen.
Gerade im Dienstleistungs- und Sozialbereich besteht hier dringender Bedarf.
Womit Physiotherapeuten, Krankenschwestern und andere Berufe (z.B. in der Pflege) abgespeist werden, spottet jeder Beschreibung.

@Ernst-

"Denn wer zahlt dann noch für Griechenland oder die Italienischen Pleitebanken?"

Das ist doch nicht Ihr ernst oder?
Damit wird der Nicht-Beistand-Klausel der EU gebrochen. Sie sagen, daß die EU sich in eine Transferunion verwandeln müßte.

Wenn die Wirtschaft in den Südländern oder anderen EU Ländern durch die Exportüberschüsse Deutschlands zerstört wird, dann gibt es auch mehr Arbeitslose in den schwächeren Ländern.
Die sollen arbeitslos bleiben, wir sollen mehr arbeiten mit weniger Lohn und sollen auch noch die Schulden anderer Länder tragen.

Gehts noch?
Wenn das die EU der Zukunft sein soll, dann muß man sie aber sofort auflösen.

das fehlt auch noch...

das wir uns das von brüssel vorschreiben lassen.

800 Milliarden Euro blanko!

Und über diesen teuren Freundschaftsdienst Deutschlands an Europa beschweren sich nun die EU-Bürokraten?

Das lässt tief blicken. Da fehlt es offensichtlich an gesundem Menschenverstand.

Diese 800 Milliarden € verstecken sich in den Target2-Salden. Was im Prinzip kostenlose Überziehungskredite für andere Staaten sind.

um 17:24 von KU

"Wer ist denn der größte Nettozahler in der EU?
Das Verhalten der EU-Kommission ist schon befremdlich."
Warum? Berechtigt das Einhalten der einen Regel - die Zahlungen an die EU erfolgen ja gemäss Verträgen, also regelkonform - zum Brechen einer anderen? Seltsame Logik.
Tatsache ist, dass massive Exportüberschüsse wie der Deutsche das Gesamtsystem erheblich belasten, schliesslich müssen dem ja zwingend Handelsbilanzdefizite gegenüberstehen. Man kann schon argumentieren, da müssten die anderen eben mehr tun, aber dann blendet man aus, dass das deutsche Exportwunder auf einem stetig wachsenden Niedriglohnsektor beruht, in gewissen Industrien - etwa Fleisch - direkt, in anderen indirekt. Und dies wiederum unterminiert mittelfristig die Grundlagen des Erfolgs.

@ Ernst-

Sie treten hier ja häufiger mit Rezepten aus der marktradikalen Mottenkiste auf. Wie soll den Wohlstand geschaffen werden, wenn niemand die tollen Produkte kaufen kann? Mal ganz davon abgesehen, dass die für die erhöhte Produktion notwendigen Rohstoffe auch erst mal gefunden werden wollen...

Ihre Lösungen, die die Allgemeinheit zu Gunsten des Geldadels schaden, wurden bereits einmal ausprobiert: In den ersten 20 Jahren des letzten Jahrhunderts, vornehmlich in den USA. Die Golden Zwanziger waren eine Folgen, die Weltwirtschaftskrise eine andere (inklusive der politischen Folgen!)

Aber sie haben natürlich recht! Die Welt sollte einfach dem deutschen Beispiel folgen um ebenfalls einen Exportüberschuss erzielen! *Ironie aus...

17:22 von c.schroeder

[Gut, dass die EU unserem Finanzminister Schäuble (dem Verfechter der "schwarzen Null") keine Weisungen erteilen kann, sonst sähe es bei uns aus wie in vielen anderen EU-Staaten. Wollen wir das?]
sie haben aber schon realisiert, dass sich D bei der Staatsverschuldung der 3-Billionen-Grenze nähert?
nennen sie uns ein anderes EU-Land das ähnlich verschuldet ist?
sagen sie jetzt bloss nicht Griechenland.....

Es kommt nicht nur schlechtes von der EU

Mir wurde bei einer Unterhaltung in Belgien gesagt, dass wir deutschen auch den Belgiern die Löhne kaputt machen.
Der Herr hatte einen Job in einem Schlachthof, der noch relativ anständig bezahlt wurde. Seine Sorge war, dass sein Betrieb nicht mehr lange gegen die in Deutschland in dieser Branche üblichen Dumpinglöhne bestehen könnte.
Wie lange soll dieses Rattenrennen noch weitergehen? Bis die Löhne in allen EU Staaten auf Pakistan Niveau liegen?
Andere Frage: Wohin wird dann exportiert, wenn in Europa alle auf griechischem Niveau angelangt sind und keine Kauflust (bzw. nix mehr in der Tasche) haben?

@rr2015 "Exportüberschuß in die EU sind 755 MRD Target"

Danke für diesen Beitrag. Sie sind einer der wenigen die diese Dinge im Blick haben.
Die Kaskade Staatsanleihenkäufe der EZB, Unternehmensanleihenkäufe der nationalen Zentralbanken reicht nicht aus die Targetsalden glattzustellen. Über Geldmengenausweitung verheizen wir zusätzlich den Wert der Altersversorgungsansprüche.

@18:21 von Ernst-

„Gebt mehr Geld aus, konsumiert mehr!“ Wohlstand kommt aber nicht von Konsum, sondern von Produktion. Eine Gesellschaft wird reicher, wenn mehr produziert wird.
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Eine Gesellschaft wird reicher wenn die Produkte gekauft werden können, das produzieren alleine reicht nicht.
Wir haben in DE schon die ersten Anzeichen eine Deflation, diese Alarmglocken sollte jeder bemerken. Wer nach Abzug von Steuern, Miete usw. kaum noch Geld hat, kann die schönen Produkte nicht kaufen.

partei mit glied, 18:14

||Die Sparer erhalten wenig bis keine Zinsen. Sie verlieren aber nicht.||

Denn es gibt ja weder Inflation noch Bankgebühren.

Stabilitätsgesetz: Ausgeglichene Handelsbilanz

Das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz im GG schreibt neben z.B. Wachstum eine ausgegliche Handelsbilanz vor. Deutschland bricht sein eigenes Stabilitätsregeln und die EU-Regeln. Die Elite der deutschen Wirtschaft und Politik begehen diesen Regelbruch bewußt. Sie haben die Vision einer Parasiten-Ökonomie. Die deutschen Reallöhne und Kaufkraft stagniert seit 1990. Die deutsche Binnennachfrage stagniert seit Jahrzehnten. Deutsches Wachstum und neue Arbeitsplätze entstehen ausschließlich über ausländische Nachfrage.

Wenn nun Frankreich, Italien oder die USA ebenfalls, z.B. über Lohndumping, ihre Exportchancen erhöhen würden, bricht die Weltwirtschaft ein. Das exotische Wirtschaftsmodell der "Parasiten-Ökonomie" ist nicht zu verallgemeinern. Handeln alle Länder wie das egoistische Deutschland ist das der sichere Weg in die Hölle.

Ein kräftiges Lohnplus und eine nachholende Lohnentwicklung die deutlich über dem Wachstum liegt ist alternativlos. Die fetten Jahre für den BDI sind vorbei!

@18:24 von Biocreature

Deutschland auch einmal ein Entwicklungsland war und andere Länder auch in Europa geholfen haben.

Wann soll das gewesen sein?

Umgekehrt wird ein Schuh

Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
Andere Länder müssen wettbewerbsfähiger werden. Mehr Investitionen bringen nichts, da es sowieso schon Vollbeschäftigung gibt. Im übrigen muss Deutschland selbst seine Wettbewerbsfähigkeit sichern, da in den nächsten Jahren durch Strukturwandel ( Automotive Industrie, Robotic etc.) einige Millionen Arbeitsplätze verloren gehen werden. Eine Agenda 2020 ist dringend angesagt.

Aspekt Nr. 1: Deutschland exportiert soviel, weil

die hergestellten Waren eben weltweit gesehen spitzenklasse sind, auch zu günstigen Preisen.
Aspekt Nr. 2: es stimmt, dass die anderen Staaten in der EU
darunter leiden, es steht ihnen aber frei, ebenfalls erstklassige Waren herzustellen. Aspekt Nr.3: die Qualität unserer Waren und die Abwicklung dieser Verkäufe haben bei den Käuferländern eben bewirkt, dass man uns vertraut.
Deutschland ist der Motor der EU und es ist somit gut, dass wir soviel verkaufen, denn dadurch kaufen wir auch viel.
Wenn die südeuropäischen Länder dafür sorgen würden, dass man sich als deutscher Urlauber dort wohlfühlen kann und bezahlbare Preise anbieten, würden auch wieder mehr Deutsche dort Urlaub machen. Und das bringt viel mehr Geld. Solange man aber das Gefühl hat abgezockt zu werden und Deutschfeindseeligkeit erlebt, verbringen wir eben unsen Urlaub im eigenen Land, auf Kreuzfahrten oder ausserhalb Europas.

Folgen der Strebsamkeit

Sicher, Deutschland liefert höchste Qualität. Deutschland ist das reichste Land in der Euro-Zone. Deutschland glänzt und feiert sich selbst. Alles in Butter also? Nein! Denn neben den Folgen für die anderen Länder sind die für viele Arbeitnehmer in Deutschland verheerend. Die Konsequenzen für die anderen EU-Staaten sind bekannt. Doch auch im Land selbst hat das Folgen: Die Zahl der Burn-Outs wächst, psychische Erkrankungen sind auf Rekordhoch, immer jüngere Menschen stehen unter immensem Druck, die Zahl der Workoholics ist hoch wie nie, krankhafter Kosum ist weitverbreitet etc.pp. Bravo! Deutschland hat seine Seele dem Kapitalismus verkauft und bedient vor allem die Reichen und Superreichen dieser Welt mit Luxusware Made in Germany. Da können wir aber stolz darauf sein...

Wenig Einfluss?

"Problem dabei ist, dass die Politik auf Tarifverhandlungen wenig Einfluss hat."

Achja? Und was ist mit dem Öffentlichen Dienst? Aktuell winken die Länder angesichts zu hoher Lohnforderungen ab. Und ich wüsste nicht dass die Kanzlerin schonmal ihre Hoffnung geäussert hätte, dass Verdi bei den
Tarifverhandlugen erfolgreich sein möge.

Zu behaupten, die Politik könne nichts tun ist nichts weiter als arbeitgeber-freundliche Augenwischerei.

Es gibt keinen Export!

Zumindest in die Länder der Euro-Zone.

Die gemeinsame Währung bedeutet, wir sind in einem Binnenmarkt!

Man kann zwar auf eine gemeinsam abgestimmte Wirtschaftspolitik pfeifen und auf Teufel komm raus 'exportieren', wenn dann aber schwächere Länder gestützt werden müssen ist das genau die Kehrseite der Medaille.

In Deutschland gibt es den Länderfinanzausgleich, in der Eurozone halt ESM und EZB und Troika usw.

Nochmal, hämmert euch das in die Schädel, User und Politiker und Journalisten, es gibt keinen Export in die Eurozone!

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