Ihre Meinung zu: Forscher sagen Lebenserwartung von mehr als 90 Jahren voraus

22. Februar 2017 - 5:20 Uhr

Lange hielten Altersforscher es für unmöglich, doch: Die Lebenserwartung in den Industrieländern soll ab 2030 auf mehr als 90 Jahre steigen. Auch die Deutschen werden immer älter - und die Kluft zwischen Männern und Frauen schrumpft.

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Kommentare

Auch die Deutschen werden älter ??

Altersforscher haben auch herraus gefunden das die normale Bevölkerung dieses Lebensalter nie erreichen wird auf Grund ihre Finanziellen Situation.

Und wenn ich in meinem Bekanntenkreis umschaue stimmt das auch.

90% unter 65 und 9% unter 75 sterben, 1% unter 85.

Soll uns damit suggeriert werden das wir bis 75 Arbeiten müssen !!

Alles kein Problem, wenn genug junge Menschen da wären

Es ist erfreulich, dass Menschen immer länger leben. Sie können länger aktiv sein - und das heißt nicht nur joggen, sondern auch arbeiten. Natürlich ist die Arbeitsfähigkeit in höherem Alter weit unterschiedlicher als in jüngeren Jahren und daher müssen differenzierendere Lösungen her als bisher. Wer länger arbeiten kann, soll dies auch tun, wer nicht, sollte dennoch nicht zuviel weniger Rente bekommen. Vielleicht Altersrente ab 80, alles vorher ist Erwerbsunfähigkeitsrente. Das Hauptproblem ist aber die kippende Bevölkerungspyramide. Wir haben schon bei unveränderter Lebenserwartung zuwenig Nachwuchs, bei der weiteren Steigerung der Lebenserwartung kommen wir mehr und mehr in wirtschaftlich extreme Situationen. Hier ist eine Generation, die einfach zuwenig Nachwuchs bewirkt hat und das Einkommen statt dessen in einem noch nie dagewesenen Kosumrausch verbraucht hat. Wir haben unseren Spaß gehabt, aber die Party ist bald vorbei. Bei der Anspruchshaltung wird das ein böses Erwachen.

Der eigentliche Hintergrund

der ganzen Studie findet sich wohl in diesem unscheinbaren Satz im Bericht:

In der Studie wird zudem vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter zu verschieben

In D stagnierte die Lebenserwartung für Neugeborene in den letzten 7 Jahren bei ca. 78 (Männer ) bzw 83 (Frauen) Jahren, ging gelegentlich (2013 und 2015) sogar wieder runter (Quelle: lebenserwartung.info).

Beschäftigung älterer Arbeitnehmer

Die Politik müsste entsprechende Anreize schaffen, auch Arbeitnehmern jenseits der 50 den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. In Japan tut man das schon lange, auch in den USA ist es für Ältere leichter einen Job zu finden, als in Deutschland. Wenn das nicht geschieht bleibt für viele nur HARTZ IV. Die deutsche Industrie hat für Stellenbesetzungen nicht selten Altersbeschränkungen. In den USA dagegen sind solche Beschränkungen nicht erlaubt.

Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin

aber ich habe etliche Menschen gekannt, die in den letzten Jahren verstorben sind und nur um die 50 Jahre alt wurden. Ohne daß sie einen Unfall gehabt hätten.

Wenn ich mir die medizinische Normalversorgung anschaue, bei der zB die zweijährliche "Hauptuntersuchung" bei Männern mit einem Blutbild ohne Cholesterin und Lipide gemacht wird, dann sehe ich für alle die, die aktuell in diesem Alter sind und allein auf die GKV-Leistungen und deren Umsetzung durch die Ärzte vertrauen, keine großen Chancen, überhaupt das Rentenalter zu erreichen.

Insofern wage ich, diese Prognosen anzuzweifeln. Die Lebenserwartungsstatistik in D, die in den letzten 7 Jahren stagnierte, stützt meine Zweifel.

@ 06:15 von Autograf

Hier ist eine Generation, die einfach zuwenig Nachwuchs bewirkt hat

Wie wäre es denn damit: Wer - außer aus nachgewiesenen medizinischen Gründen (aber dann könnte man immer noch adoptieren) - keinen Nachwuchs hat, der kriegt auch keine staatliche Rente.

Keine Bange.

"Es sei jedoch wichtig, dass die Politik auf die alternde Bevölkerung angemessen reagiere."

Das hat sie schon. In fünfzehn Jahren werden 50% der Rentner Einkommen unterhalb der Armutsgrenze haben, dann regelt sich das mit der höheren Lebenserwartung schon wieder.

Altersrente nur für Kinderhabende?

"Wer - außer aus nachgewiesenen medizinischen Gründen (aber dann könnte man immer noch adoptieren) - keinen Nachwuchs hat, der kriegt auch keine staatliche Rente"

Das ist nicht Ihr Ernst, oder? Jeder, der einzahlt, soll auch etwas bekommen. Menschen, die keine Kinder haben, finanzieren die Kinder der anderen durchaus mit. Und: Keiner bekommt Kinder, um dem Staat Steuerzahler zu schenken. Oder?

Altersgrenze

Es überrascht mich immer wieder, wie man glauben kann, dass die Lebensarbeitszeit nicht angehoben werden muss. Früher hat man bis 60 gearbeitet und ist mit 62 gestorben. Wenn wir 90 Jahre alt werden aber immer noch mit 60 in die Rente wollen, dann wären wir 30 Jahre lang in Rente. Dass das nicht finanzierbar ist, kann ich mir auf dem Bierdeckel ausrechnen.

Glaube ich nicht

Tut mir leid, aber diese Studie kann mich nicht davon überzeugen, dass wir plötzlich alle länger leben werden. Schon gar nicht, weil mir eine andere Studie viel glaubwürdiger erscheint:

Nach einer Studie der Amrican Heart Association wird die Generation meiner Enkel die erste Generation seit Menschengedenken sein, die eine geringere Lebenserwartung hat, als ihre Elterngeneration. Der Grund: Ein Drittel aller heute in Westeuropa und Nordamerika lebenden Kinder ist übergewichtig.

Wenn also die 2030 Geborenen wirklich 90 Jahre alt werden sollten, dann haben wir gerade mal noch eine halbe Generation Zeit, unseren Kindern und Enkeln abzugewöhnen, zum Frühstück einen Big Mac zu vertilgen der mehr Kalorien hat, als die Mahlzeit einer kompletten Familie in Äthiopien oder Bangladesch.

nicht schon wieder

Ob die Gesellschaft genug produziert, um alle, einschließlich der Rentner, zu versorgen, hängt nicht von der Anzahl der Einzahler oder Empfänger ab und nicht vom deren zahlenmäßigem Verhältnis, sondern von der erwirtschafteten Gesamtleistung. Grundrechenarten anwenden, aber richtig. Man erkläre mir dies:
Familie A, zwei Kinder, beide Eltern berufstätig, Gesamteinkommen 5000 Euro brutto. Familie B, nur ein Erwerbstätiger, Einkommen 6000 Euro brutto. Nach der hier immer wieder angestellten Rechnung müsste Familie A finanziell deutlich besser gestellt sein als Familie B. Wer hat jetzt in Mathe nicht aufgepasst?

Lebenserwartung

Mal wieder eine der üblichen Meldungen, die die Bevölkerung auf Rentenkürzungen vorbereiten soll.
Es gibt zwar praktisch keine oder kaum Jobs für Ältere, aber das wird vorsichtshalber weg gelassen; ebenso die vielen politischen Eingriffe ins Rentensystem, die normalerweise von allen, sprich den Steuerzahlern, zu tragen wären.......aber das wäre ja wirkliche Information und würde den Zweck der Meldung konterkarieren.

Traue keiner Statistik die du nicht selber…..

Vor kurzem wurde noch berichtet das die Krebsrate in den Letzen Jahren enorm angestiegen ist.
Was heute noch richtig erscheint kann morgen schon grundfalschsein.
Für mich ist erschreckend wievielte in meinem Umfeld an Krebs erkrankten in der letzten Zeit.
Gut die Behandlungsmetoden haben sich auch sehr verbessert, aber sind die Betroffenen noch so volleinsatzfähig?!
Statistiken werden Zweckgebunden in Auftrag gegeben, das sollte jedem klar sein.

@ 06:32 von riewekooche

Richtig. Keine Rente für Kinderlose wäre der Drei-Generationen-Vertrag, im Unterschied zu dem heutigen wackligen Zwei-Generationen-Vertrag. Wer keine Kinder hat - ob gewollt oder nicht - hat jedenfalls gegenüber demjenigen, der für Kinder unterhaltspflichtig ist, genug Geld übrig, um sich die Altersvorsorge privat zu finanzieren, der braucht keine staatliche Rente. Das will natürlich keiner wahr haben, es macht soviel Spaß, das Geld für Konsum und Luxus auszugeben statt fürs Alter zu sparen. Aber im Zwei-Generationen-Vertrag werden den Leuten mit Kindern ein Großteil der Kosten aufgebürdet, was ok ist, jeder ist frei Kinder zu haben oder nicht, und während nachher deren Produktivität sozialisiert wird - dadurch wird das Spiel dann unfair.

Das geplante verwässern der

Das geplante verwässern der Agenda 2010 durch die den neuen Messias der SPD kommt da ja gerade passend.

Wählerfang weit links weil die Mitte schon besetzt scheint und entgegen dem demografischen Trend. Das zeugt von Weitblick.

Länger Schule statt kürzer Rente!

Die Konsequenz kann nur sein, das Schulaustrittsalter zu verschieben. Nichts mit G8 oder G9. Nach der Grundschule kommt G15. Dank vieler Menschen, die zu uns kommen können, haben wir dann auch die Möglichkeit sehr viele Lehrer auszubilden, damit es kleinere Klassen geben kann und wenigstens 2 Lehrer pro Klasse. Abitur gibts frühestens mit 25. und nazwerden auch alle anständig bezahlt. Schöne neue Welt. Welch überragende Aussichten für alle Menschen, die endlich das Wirtschaftssystem ändern wollen zugunsten unserer Kinder. Die sind ja das Wichtigste.

@07:09 von ikatya

Das war ein nicht ganz ernstgemeinter Vorschlag meinerseits, den ich zur Diskussion stellte.

Mein tatsächlicher Vorschlag zur Altersversorgung würde weitaus anders aussehen:

- Alle Einkommensempfänger, gleich, woher das Einkommen stammt, sind rentenberechtigt und zahlen einen anteiligen Beitrag zu einer allgemeinen Rentenversicherung. Das schließt Selbständige, Beamte, Freiberufler und Arbeitnehmer ein, auch Unternehmen über deren Steuer auf die Gewinne.

- Alle og. Rentenberechtigten erhalten entsprechend ihren Beiträgen, aber auf einen Maximalwert gedeckelt, ab dem regulären Renteneintrittsalter aus diesem Topf eine Rente.

Da die Rentner mit ihrer Arbeit zum allgemeinen Wohlstand beigetragen haben, sollte die Rente auch allgemein finanziert werden.

Quasi entspräche dies einer Rentenfinanzierung über eine allgemeine, am Einkommen orientierte, Steuer. Übrigens würde ich auch die Krankenversicherung auf diese Weise finanzieren.

@ 07:33 von frosthorn

Ok, ich habe im Mathematikunterricht nicht aufgepasst, aber das hatte andere Gründe (war zu trivial). Die beiden Rentner bekommen dann je ein Brötchen morgends, wenn die Aktiven zwei mehr produzieren, als sie selbst verbrauchen. Das hängt von beidem ab, der Zahl der Aktiven und deren Produktivität, durch das Produkt bestimmt sich die erwirtschaftete Gesamtleistung. Um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten, muss die Produktivitätssteigerung zwei Effekte kompensieren, steigende Lebenserwartung und zurückgehende Zahl der Aktiven. Das ist sportlich, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Fibonacci-Folge nur in der Theorie gegen unendlich konvergiert - irgendwann haben die Kaninchen in einer endlichen Welt alles kahl gefressen. Oder anders: Wirtschaftswachstum kann nicht unbegrenzt stattfinden, und schon gar nicht geometrisch oder gar exponentiell. Die Hoffnung auf eine alles rettende Erfindung, z.B. Fusionskraftwerke, sollte nicht Grundlage des Handelns sein.

Lebensqualität im hohen Alter ?

Sicherlich gibt es sehr alte Menschen , die noch eine gute Lebensqualität haben.
Die meisten sind aber im hohen Alter auf
Hilfen in unterschiedlicher Art und Weise angewiesen, die die Lebensqualität in vielen Fällen erheblich einschränkt. Hier kommt das alte Sprichwort " Das Alter ist eine Last "
wieder ins Spiel. Medikamente und gesündere Lebensweisen können sicherlich hilfreich für
einen schönen Lebensabend sein, viele werden aber dennoch mit Krankheiten zu kämpfen haben, die überwiegend im Alter auftreten und ihnen das Leben mit seinen positiven Seiten erschweren.
In dem Beitrag wird nur die zu erwartende höhere Lebenserwartung angesprochen.
Die Zahl der alterbedingten Erkrankungen wie z. B. Demenz geht rapide nach oben, da die Lebenserwartung steigt. Das sollte man nie unerwähnt lassen, wenn man sich
diesem Thema stellt, da hier die Ängste vor dem Alter liegen.

Glaub ich nicht!

Wenn allein der Anstieg von Diabetes so fortschreitet, werden bald die Eltern ihre Kinder überleben.
In meinem Umfeld sind so viele Menschen schon mit ca 50 gestorben, dass ich gefühlt, dieser Studie wenig abgewinnen kann.

@07:33 von frosthorn

Ob die Gesellschaft genug produziert, um alle, einschließlich der Rentner, zu versorgen, hängt nicht von der Anzahl der Einzahler oder Empfänger ab und nicht vom deren zahlenmäßigem Verhältnis, sondern von der erwirtschafteten Gesamtleistung.

Ja, aber...

Niemand ist bereit, von seinem Einkommen 50% in die Rentenkasse abzugeben. Auch, wenn das hinsichtlich Lebensstandard oft kein Problem wäre. Und ein Teil der Gesellschaft trägt trotz Einkünften überhaupt nichts zur Rentenkasse bei, denn nur Einkünfte aus eigener Arbeit werden beim Rentenbeitrag angerechnet.

Zu Ihrer Matheaufgabe: Gäbe es kein Ehegattensplitting (wie manche Parteien fordern), müßte man tatsächlich rechnen, wer besser gestellt ist...

Altersgerechte Tätigkeiten

Auf dem Arbeitsmarkt ist es tatsächlich schwierig im Alter (ab45) eine angemessene Tätigkeit zu finden, es gibt jedoch Nischen in denen noch Luft nach oben ist. In diesem Nischen wird Lebenserfahrung geschätzt und eine gewisse Flexibilität sowie Lernbereitschaft ist erforderlich. Meine persönlichen Erfahrungen sind gut, vor allen Dingen ist es überraschend, was sich auftut wenn man sich auf den Weg macht und eine neue Welt entdeckt.

Für mich habe ich die 30-30-30 Regel entdeckt.
30 Jahre: lernen -> vom Laufen bis Stuidum
30 Jahre: Aufbau -> Karriere, Familie, etc..
30 Jahre: Das Tun, was Freude bereitet.
Damit ist n i c h t gemeint: Kreuzfahrt, Weltreise oder auf die Enkel aufpassen, bis der Arzt kommt. Sondern ein sinnvolle Tätigkeit die mich bis ins hohe Alter mit entsprechendem Einkommen gut Leben lässt, Gesundheit vorausgesetzt.

@Sasquatch 07:15

Genauso sehe ich das auch.
Ich bin mir nämlich überhaupt nicht sicher, dass bei der Studie die mannigfaltigen lebensverkürzenden Faktoren wie Luftverschmutzung, falsche Ernährung, Gifte in Nahrungsmitteln, vor allem in Wasser usw., deren Wirkung erst in 10 oder 20 Jahren erkennbar sein und sich in einer ansteigenden Sterblichkeitskurve niederschlagen werden, hinreichend berücksichtigt oder eingerechnet wurden. Die überall zu beobachtende Fettleibigkeit von jungen Menschen kann nicht ohne Folgen bleiben und wird sich unweigerlich auf die statistische Lebenserwartung auswirken.

@um 06:11 von Romanovi

Ich könnte bis zu meinen Lebensende arbeiten, wenn ich doch nur so einen tollen Job und so eine gute Bezahlung wie die Politiker hätte: Kein Problem.

Man merkt es nicht

"In der Studie wird zudem vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter zu verschieben und den Übergang von der Arbeit in die Rente zu erleichtern."

Ich arbeite in medizinischem Bereich und siehe jeden Tag Patienten. Renteneintrittsalter zu verschieben z.B. auf 70 ist unverantwortlich. Es gibt wenige Menschen, die mit 70 tatsächlich noch gesund sind. Man kann die Leute nicht bis 70 arbeiten lassen. Das werden die Meisten nicht schaffen.
Man kann auch nicht erwarten, daß sie eine volle Leistung erbringen selbst wenn sie eine Büroarbeit verrichten.

Um das Renteneintrittsalter zu verschieben, müßten die Leute auch in diesem Alter noch gesund sein. Das sind aber die Meisten nicht.

Na endlich - das klingt doch super...!

Jetzt müssen die Forscher nur noch herausbekommen, w.e.r. künftig 90 und älter wird und genau die sollten dann mit einem späteren Renteneintrittsalter rechnen. Schaue ich mir aktuell jedoch die Traueranzeigen an, dann sind da - für mich gefühlt - verdammt viele dabei, die von ihrer jahrelang eingezahlten Rente nicht all zu lange partizipiert haben. Frage ich mich natürlich gleich, was mit dem eingezahlten Geld gemacht wird, bzw. wer da nun mitfinanziert wird...
Ironie ist hier nur teilweise versteckt! Letztendlich sehe ich persönlich das sowieso etwas anders: Wer relativ gesund ist und Lust am Arbeiten hat, der macht sich um die Rente sowieso weniger Gedanken und ist gerne bereit, auch im Alter hier und da noch zu arbeiten. Und damit meine ich nicht einmal diejenigen, die wg. drohender Altersarmut bis 70 und länger arbeiten müssen. Das ist bitter und diesen Menschen muß dringendst geholfen werden. Das sind keine Versager oder Faulpelze, sondern u.a. die "Generation Praktika"... !

für Lebensglück ist nicht die Lebenserwartung entscheidend

sondern die gesunde Lebenszeit. Diese nimmt nachweislich nicht zu. Die erhöhte Lebenserwartung ist überwiegend nur einer effektiveren Krankenbehandlung zu schulden. Es verlängert sich das Siechtum.

@ Hackonay

Ja, dann wäre ich doch ganz einfach Politiker geworden! Oder hat es dazu nicht gereicht?

@harry_up 0826 Uhr

Bin der gleichen Meinung. Gifte in Nahrungsmitteln ist ein sehr gut gewählter Ausdruck; zu meiner Kindheit hießen die noch LEBENSmittel.

Eher würde ich mich umbringen, bevor ich die 90+ erreiche,...

...denn die Aussicht definitiv in einem Pflegeheim mit den schon jetzt teilweise Menschen unwürdigen Pflegesystem finanziell mittellos herum zu vegetieren
ist für mich nicht wünschenswert.

Ich lebe, existiere, von „Hartz IV“.
Und daran wird sich bis zum derzeitigen Renteneintrittsalter 2035 bei mir aus gesundheitlichen
Gründen auch nichts ändern.
Im Rentenalter dann die Grundsicherung, die ich jetzt schon seit genau 11 Jahren in der Praxis übe.
Dann mit hoher Wahrscheinlichkeit werde ich ein Pflegefall ohne Hilfe von Angehörigen etc.

Und wenn ich dann überlege ich könnte weit über 90 werden ist das eher ein never ending nightmare.

Nein danke.
Aber wer weiß, vielleicht handeln die Politiker ja und stufen das Renteneintrittsalter von derzeit 67 auf 93. Wäre eine gute Maßnahme um Rentenlücken in jeglicher Hinsicht zu schließen.

P.S.: Ich hoffe mein morgendlicher Beitrag zu diesem Thema, regt nicht allzu viel zum nachdenken an und ist daher eher eine Randnotiz.

@06:11 von Romanovi, Soll uns damit suggeriert werden,...

daß wir bis 75 Arbeiten müssen !!

Diese Frage ist doch garnicht so abwegig.

Warten Sie ruhig noch einmal 10 Jahre und Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit erleben, daß dann das Renteneintrittsalter 75 Jahre sein wird.

Von 67 - 75 sind nur 8 Jahre Unterschied.

Alles möglich und bestimmt kein Blödsinn.

@06:28 von Möbius Die Politik müsste entsprechende Anreize,...

...schaffen, auch Arbeitnehmern jenseits der 50 den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern.
... .
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Wie schön, daß Sie noch Träume haben.

Ich wünschte mir, ich hätte Ihre Fantasie und Zuversicht in die Zukunft.
Aber ich schätze bei mir ist da Hopfen und Malz verloren, wie man so schön sagt.

Na dann Gute Nacht

Ja, schon heute leben die Menschen länger als vor einigen Jahrzehnten. Und ich glaube auch gerne, dass sich das noch etwas steigern könnte. Gleichzeitig sehen wir aber auch schon heute, mit wieviel immer größerem medizinischen Aufwand dies verbunden ist. Wer vor dreißig Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall überlebt hat, hat dann meistens nach ein paar Jahren den zweiten nicht überstanden. Heute wird man ein ums andere mal "zusammengeflickt", um dann mit etwas Pech mit 80 sich nicht mehr erinnern zu können, dass man für's Geschäft auf die Toilette gehen muss.
Ich bin jetzt fast 50, und ALLE meine noch lebenden älteren Familienmitglieder leben nur noch dank massiver ärtzlicher Hilfe.

Mal sehen, wie lange sich dieses System noch aufrecht erhalten lässt, sei es finanziell, oder auch vom notwendigen Personal (Ärzte und Pfleger). Ich glaube nicht, dass diese Faktoren bei dieser tollen Prognose berücksichtigt wurden.

Das Problem bei solchen

Das Problem bei solchen "Forschungen" und ist die Statistik. Na klar werden die Menschen immer älter, ABER WIE LEBEN SIE DANN? Sind die Menschen dann noch so fit, dass sie ohne fremde Hilfe überleben können ODER werden wir 10% unserer arbeitenden Bevölkerung dauerhaft für die Betreuung der Senioren brauchen? Dann müssen wir unsere Gesellschaft radikal umstellen, denn dies müsste finanziert werden ... und das ist nicht drin. Deshalb müssten wir wieder zurück zum Familienmodell von früher, wo mehr als nur zwei Generationen zusammenleben und die jüngeren die älteren unterstützen, während die älteren noch einen sinnvollen Teil innerhalb der Familie übernehmen können.

Dummerweise aber geht dies vollkommen der "egozentrischen Gesellschaft" entgegen, wo "ich will mit 16 unbedingt ausziehen" gilt UND wo der Wohnungsmarkt nur noch Kleinstwohnungen produziert. Ihre "persönliche Freiheit" werden sich die linken der Gesellschaft nicht nehmen lassen wollen, nicht für eine "überholte" Familie.

@biocreature, 9:04

...denn die Aussicht definitiv in einem Pflegeheim mit den schon jetzt teilweise Menschen unwürdigen Pflegesystem finanziell mittellos herum zu vegetieren
ist für mich nicht wünschenswert

Auch das ist eine unzulässige Pauschalisierung. Meine Nachbarin (101) muss zwar versorgt werden. Das übernimmt aber ihre Schwester (103). Kein Witz.
Es gibt keine allgemeine Altersgrenze, ab der die Lebensqualität von "gegeben" in "nicht mehr gegeben" kippt.

@06:28 von riewekooche, Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin,.

...nein sind Sie nicht.

Ich muß wegen schwerer Krankheit sehr starke Schmerzmittel täglich einnehmen.
Insgesamt 4 verschiedene Medikamente für div. Krankheiten.
Ich bin jetzt im Jan. 49 geworden aber auf meine erste von der Krankenkasse bezahlte Koloskopie muß ich noch ein Jahr warten.
Ein möglicher Krebs im Darm, der ein Jahr Zeit hat zu wachsen und sich auszubreiten kann und würde wahrscheinlich tödlich sein.

Ich könnte jetzt noch zig weitere Beispiele anführen, dies ist aber müsig.

Um 90+ zu werden, da gehören viele Faktoren dazu dies auch gesund zu erreichen.
Und dann noch der finiazielle Aspekt.

@06:32 von riewekooche

"Wie wäre es denn damit: Wer - außer aus nachgewiesenen medizinischen Gründen (aber dann könnte man immer noch adoptieren) - keinen Nachwuchs hat, der kriegt auch keine staatliche Rente."
#
#
Wer bekommt den eine "staatliche Rente!????
Sie fordern allen Ernstes, das Menschen keine Rente erhalten, obwohl diese in die Rentenkasse eingezahlt haben????
Sie vergessen auch, das diese Mitbürger durch höhere Einkommensteuer und Krankenkassenbeiträge (bei den Familien ist jedes Mitglied kostenlos mit versichert) ein lebenlang auch Ihren Beitrag gezahlt haben.

90 jahre im Schnitt? Das wird

90 jahre im Schnitt?
Das wird die Jugend freuen. 89% Abgaben über 46 Arbeitsjahre sind zu erwarten. Und dann kann man 26 Jahre altersarmut genießen.
Entweder man löst dieses Problem medikamentös oder man krempelt rente und sozialsysteme mal ordentlich um.
Die schneeballrente kann nicht funktionieren, egal was Adenauer und Blüm sagten.

Bezweifel ich

Mich würden da ja mal die methodischen Grundlagen dieser Studie interessieren. Aus eigenem Erleben bezweifle ich das gelesene eher. In der Generation meiner Großeltern wurden die meisten in meiner Familie weit über 80, z.T. weit über 90 Jahre alt. Heute sehe ich viele Freunde und Kollegen mit deutlich unter 60 sterben. Die onkologischen Ambulanzen sind voll mit relativ jungen Menschen. Und da versucht man uns weiß zu machen, wir würden immer älter werden?

@Autograf

Sie lassen in all Ihren Kommentaren vollkommen außer Acht, dass die Produktivität sich aufgrund von Technologie verVIELfacht hat und viele Bereiche unserer Wirtschaft mittlerweile nur noch Selbstzweck sind. Die Zukunft bietet nicht annähernd unserer heutigen Bevölkerung in Europa genügend Arbeitsplätze. Die einzige annähernd humane Lösung ist es, die Gewinne durch Automatisierung gleichmäßiger als heute zu verteilen (z.B. durch eine Art von Maschinensteuern, so schwierig das auch zu regeln sein mag) und dadurch mehr Raum für private Altenpflege und/oder eine bezahlbare institutionelle Altenpflege zu schaffen.

Und Vorstellungen, nach denen die Bevölkerung sich nur vermehren muss wie verrückt, um den Wohlstand zu wahren, sind absurd. Eher ist das Gegenteil der Fall (was ist z.B. mit Afrika?) - mit einer wesentlich kleineren Bevölkerung wäre langfristig nicht nur D und Europa, sondern der ganzen Welt gedient. Und das geht eben nur über ein vorübegehendes Ungleichgewicht Junger und Alter.

Die Glaskugel sagt die Zukunft voraus weil es

Wissenschaftler sind . Aber andere Wissenschaftler haben jetzt schon nachgewiesen das sozial Abgehängte Präkarier im Schnitt 10 Jahre weniger Lebenserwartung zu erwarten haben u. das auch die zukünftien die mit der Glaskugel zu erwarten sind mal mehr oder etwas weniger. Wer weiß das schon? Die Hoffnung stirbt zuletzt, der Optimismuß wenn du tot umfällst?Hoffentl. klaut den 70-90 Jährigen keiner die Krücken zum Denken oder so?

Alles Blödsinn

Forsche sagen die Zukunft vorraus?
Da kann ich nur Lachen!
Statistiken werden so hingedreht wie der Gesetzgeber es haben will.
Ich bin nach 47 Jahren "Arbeiten" mit 63 in Rente gegangen. Bin gesundheitlich angeschlagen. Werde bestimmt keine 90 Jahre werden.
In der Firma wo ich beschäftigt war, haben die meisten nicht mal die 60 erreicht. (Arbeiter!)
Kommt immer darauf an, in welchen Berufen
gearbeitet wurde.

interessante Nachricht

Das finde ich eine interessante Nachricht.

@um 09:16 von Pflasterstein

ERGÄNZUNG

Diese Art von "numerischer Betrachtung" einer Statistik haben wir auch bei Zahlen zum Arbeitsmarkt. Auch da werden nur stur die Arbeitsplätze gezählt ... aber niemals die Qualität dieser (und der Entlohnung). Ein Arbeitsplatz bei Amazon zählt da so viel wie ein Professorenjob oder eine 450€ Stelle ... und genau das ist das Problem:

WIR BRAUCHEN STATISTIKEN DIE DIE QUALITÄT MIT EINBEZIEHEN ... Lebens"fähigkeit" bei älteren Menschen und Arbeitsplatzqualität in der Statistik des Arbeitsamtes. Das erfordert ein Umdenken bei den Statistikern ABER AUCH BEI JOURNALISTEN, denn diese wollen eine kurze und vor allem knackige Überschrift haben. So ist das Leben aber nicht!

@09:11 von Tinkotis, Ich danke Ihnen für diesen Beitrag, da...

...dies auch aus eigener Erfahrung erleben mußte.

Nur ein Beispiel.
Meine liebe Oma ist 93 Jahre geworden.
Ihre letzten 8 Jahre mußte sie in einem Pflegeheim leben, sorry eher existieren, bis sie dann 2006 erlöst wurde.
Das letzte Jahr war sie komplett bettlägrig und hatte Pflegstufe 3+ (Demenz).

Jedes Haustier wird von uns besser behandelt als wir uns selber behandeln.
Dort wird ein tot krankes Tier eingeschläfert.
Eine sehr humane Art um abzutreten.

Nicht falsch verstehen, dies ist kein Aufruf zum töten von Menschen.

Aber wenn ich todkrank bin und sterben möchte, muß ich eine fast unüberwindliche politische Hürde
übergehen, damit mir dies ermöglicht wird.

Und warum, weil viele Politiker und auch Bürger meinen, daß "Selbstmord" eine Sünde wäre.
Immer wird bei solchen Gesetzen Gott ins Spiel gebracht.

Ich persönlich glaube nicht an diesen menschengemachten Hokuspokus.
Ich will über mein Ableben selber entscheiden dürfen.
Und das gefälligst mit Würde, schmerz- und Angstfrei.

@09:16 von Pflasterstein

Ich muß Ihnen ein wenig widersprechen, obwohl ich Sie verstehe.
Es ist also keine Kritik an Ihren Beitrag, sondern eine mögliche Korrektur dessen.

Es ist möglich all diese Menschen zu pflegen.

Es ist nur eine Frage der Qualität.
Denn über die Quantität lassen sich sehr viele Menschen später pflegen.
Dann fählt es eben an der Qualität.

Z.B. ein großer Schlafsaal mit 50, 100 oder mehr Patienten.

Individuelle Betreuung ist dann eben eine Sache des Sparbuches.
So einfach kann Pflege sein.

P.S.: Ich sage nicht, daß dies menschwürdig oder gar erstrebenswert ist.
Es ist nur eine Möglichkeit, die Aufgabe zu stemmen.

Da werden nicht beweisbare Thesen aufgestellt

Das schlimme an solchen Studien ist, dass sie oft falsch interpretiert und missbraucht werden. Versicherer bekommen bei der Aussicht auf 90 Lebensjahre Argumente, Beiträge zu erhöhen, wenn die Lebenserwartung das rechtfertigt. Renteneintrittsalter wird diskutiert, bevor sich zeigen kann, ob die Studien stimmen. Wenn man überlegt, die 2030 geborenen könnten im Jahre 2120 also 90 Jahre alt sein- oder auch nicht. Keiner von denen, die heute solche Prognosen aufstellen, werden dann noch leben! Nach meiner Erfahrung sind Zeiträume von 30 Jahren oder mehr in die Zukunft nichts anderes als eine wage Prognose, die sich auch als völlig daneben herausstellen kann. Beispiel: Fusionskraftwerke müssten heute Standard sein laut der Prognosen in den Anfang 80er Jahren. Heutige Schätzungen gehen wieder von ca. 30 Jahren aus. Was mich noch bei der Lebenserwartung interessieren würde: Welche Lebenserwartung haben die 1940, 1950 und 1960 geborenen?

Das ewige Märchen !

Das ewige Märchen vom "Wir werden immer älter" und somit müssen wir auch länger arbeiten, hält sich mindestens so hartnäckig wie das Märchen der Banken...wo jeder vergebene Kredit mit den Spareinlagen der Kunden abgesichert sei.
Im übrigen gehört meine Familie dann nicht zu denen der Statistik, denn da starben alle weit vor den besagten Zeiten.

@09:16 von frosthorn,Auch das ist eine unzulässige,...

...Auch das ist eine unzulässige Pauschalisierung.

-----

Ich habe nur über mich und meine Zukunft gesprochen.
Also keine unzulässige Pauschalisierung.

Außer Sie kennen eine Lösung für mein Problem.
Ich bin ganz Ohr.

Gruß

@um 06:11 von Romanovi

"das wir bis 75 Arbeiten müssen"

Mein Vater ist 82 und arbeitet immer noch. Er hat das Glück "zu Hause denken zu können" für diese Arbeit. Etwas anderes kennt er gar nicht und wenn er das nicht mehr könnte/dürfte, dann würde er schnell sterben ... aus Verzweiflung.

Das ist doch genau das Problem: Der RUHESTAND. Man hat lange gearbeitet und dann? Jede Menge Freizeit und man weis nichts damit anzufangen. Genau deshalb ist "das traditionelle Familienmodell" ja so wichtig, denn da gibt es für die ältere Generation noch "Unterhaltung" und "Beschäftigung". Da können sich die Großeltern noch um die Enkel kümmern ... und man spart den Platz in der Kita und hat eine selbst gekochte warme Mahlzeit nach der Schule und vielleicht auch Hilfe bei den Hausaufgaben ... alles Dinge die heutzutage nicht geleistet werden, weil ja "Hausfrau sein" auch für Feministinnen der absolute Ekel ist ... und man von einem Einkommen nicht mehr leben kann.

Senioren brauchen nicht nur "Leben" sondern eine AUFGABE!

Am 22. Februar 2017 um 06:32 von riewekooche

"Wie wäre es denn damit: Wer - außer aus nachgewiesenen medizinischen Gründen (aber dann könnte man immer noch adoptieren) - keinen Nachwuchs hat, der kriegt auch keine staatliche Rente."

"Ihnen ist aber schon klar das die Singel und Kinderlosen aus welchen Gründen auch immer Ihren Kindern die die Schulbildung und Ausbildung plus Kindergeld finanziert haben.
Denn die zahlen die meisten Steuern, und die mit Kinder die wenigsten."

Und die haben auch meist die längsten Arbeitsjahre und haben eingezahlt für das was Sie bekommen.

Das Altern hängt im großen Maß auch von den Lebenssituationen ab, Menschen in den Unteren Klassen werden nicht so alt.
Alles eine Frage des Geldes, dafür gibt es auch Studien.

Gruß

Am 22. Februar 2017 um 06:32 von riewekooche

"@ 06:15 von Autograf"
Dann zahlen sie mal ein Leben lang Steuerkl. 1 wenn sie dürfen u. lassen sich z.B. im Winter u. auch sonst wegen sclecht Wetter oder gesetzl. Gründen ein Leben lang zuerst kündigen u. rechnen sie nicht mit einer Rente die aus 45 Jahren Einzahlungszeit zu wahrscheinl. unter Hartz 4 Niveau oder Existenzminimum führt u. schauen auf die Zuschüsse der Famieleien die es geschafft haben sich ein Häuschen zu bauen nicht zuletzt von den Förderungen für Verheiratete oder Familien usw.
Sorry die Welt sieht nicht immer aus einer anderen Perpektive so aus wie andere sich das so zusammendenken. Und ich habe nur einen Bruchteil von Nachteilen zu Gunsten von Ehen u. Familien angesprochen.

@um 09:40 von Biocreature

Natürlich KANN man ältere Menschen "kaserniert betreuen" ... und dies dann auch irgendwie finanzieren. Darauf würde es aber hinauslaufen und genau deshalb würde ich mit aller Macht versuchen dagegenzusteuern.

Das "traditionelle Familienmodell" hat so viele Vorteile, dass wir versuchen sollten dort wieder hinzukommen:
- es gibt eine persönliche Beziehung zwischen den Beteiligten
- die ältere Generation kann sich sinnvoll einbringen und z.B. die Kinder beschäftigen
- die Einbeziehung in das Leben der restlichen Familie bringt den älteren Menschen eine AUFGABE anstatt nur im Altersheim herumzusitzen und sich über Belanglosigkeiten zu unterhalten oder Rommé zu spielen

Dagegen spricht nur der Egoismus der jüngeren Generation UND unsere Bauwirtschaft. Das zu ändern ist eine Mammutaufgabe, aber es ist machbar ... wenn man will. Die Alternative ist jedenfalls schlechter und da es um die - immer längere - Zukunft der jüngeren Generation geht, sollten diese nicht dagegen sein.

Alt werden?Gerne..

Gerne,solange das Hirnkaschtl mitmacht,wie eine Freundin immer zu sagen pflegt.

Als Fachkrankenpfleger in der Gerontopsychiatrie erlebe ich leider immer mehr Bürger,denen das nicht vergönnt ist..

@Biocreature um 09:04

Keine Angst, diese Lebenserwartung gilt nur für ab 2030 geborene.

Da Sie
- ca. 60 Jahre vorher geboren wurden
- finanziell wahrscheinlich leider nicht die Möglichkeit haben sich allzu gesund zu ernähren
- aus gesundheitlichen Gründen ebenso nicht in der Lage sein werden, Sport zu machen

liegt Ihre Lebenserwartung weit darunter. Ich sehe da statistisch gesehen sogar mit der Rente schwarz.

Ausnahmen gibt es natürlich immer und ich wünsche Ihnen nur das Beste.

@ Autograf: Nein und nochmals nein :-)

Ich will 2 Anmerkungen zu Ihrem Kommentar los werden:

1.) der "noch nie dagewesene Konsumrausch": Dieser hat unseren wirtschaftlichen Aufschwung mit ermöglicht. Geld das durch Sparen dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird führt nicht zu Wirtschaftswachstum. Ist das nachhaltig? Darüber kann man streiten. Aber: Ohne diesen Konsum wäre Deutschland wirtschaftlich (damit auch der Wohlstand) auf einem viel niedrigeren Level.

2.)"Hauptproblem kippende Bevölkerungspyramide". Das ist eigentlich grundsätzlich falsch, aus 2 Gründen:
- Langanhaltendes Bevölkerungswachstum bringt früher oder später eigene Probleme mit sich, das kann man vielerorts auf der Welt sehen.
- Bekannte Statistik-Wissenschaftler rechnen ihren Studenten vor: Würden die Deutschen an der Produktivitätssteigerung partizipieren durch angemessene Lohn/Gehaltssteigerungen würde die Einkommenssteigerung die steigenden Kosten für die Sozial- und Rentensysteme locker überkompensieren. Der Niedriglohn ist das Problem.

@09:17 von Biocreature

"Ich bin jetzt im Jan. 49 geworden aber auf meine erste von der Krankenkasse bezahlte Koloskopie muß ich noch ein Jahr warten.
Ein möglicher Krebs im Darm, der ein Jahr Zeit hat zu wachsen und sich auszubreiten kann und würde wahrscheinlich tödlich sein."
#
#
Das ist doch Quatsch.
Wenn Sie zu einem Urologen gehen, und sagen Sie haben vermehrt flüssigen Stuhl und schmerzen im Darmbereich wird eine Koloskopie durchgeführt, egal wie Alt Sie sind.

@09:50 von Pflasterstein, Sehr geehrter User,...

...ich kann Sie gut verstehen und bin zu 100% auf Ihrer Seite.

Die Frage ist: Wer noch?

Am 22. Februar 2017 um 06:15 von Autograf

So Menschen wie Ihnen kann ich nur empfehlen, sich mal mit der "Industrie Revolution IV" (IRIV)u befassen.

Ich bin zum Beispiel richtig froh darüber, dass die Geburtenzahlen so schwach sind. Andernfalls müssten neben den Rentnern/Pensionären auch Millionen Arbeitslose finanziert werden. Die Profiteure von IRIV werden sich schon dagegen wehren, die Rentner finanzieren zu müssen.
Bei der IRIII gabe es noch Bereiche zum Ausweichen und/oder Länder in die man auswandern konnte. Beides fällt bei IRIV weg.

Nachdem das mit dem Import

von massenhaft qualifizierten Facharbeitern nicht so ganz funktioniert hat ist das ein Vorbote der Abschaffung der Rente und des Rentenalters wie einem scheint. Flankierend zu einer Gesundheitsfürsorge und Altenpflege die gefühlt immer schlechter wird, der Agenda 2010 wo man Zahnersatz und Brillen aus den Leistungen der Krankenkassen genommen hat und man den sozialen Status eines Menschen an dem Zustand seiner Zähne beurteilen kann ist der Artikel ein zynischer Beweis, wie es mit den unteren Schichten der Gesellschaft angeblich "aufwärts" geht.

Der Artikel ist meiner Ansicht nach falsch. Aufgrund schrittweiser gesundheitlicher Vernachlässigung ganzer Bevölkerungsgruppen im Alter sinkt die Lebenserwartung nach der Einschätzung anderer Fachleute auf diesem Gebiet EU-weit bereits, auch in Deutschland.

@ 07:59 von nie wieder spd

Nach der Grundschule kommt G 15.
Abitur gibts frühestens mit 25.
Sie haben da ja eine ganz tolle Idee ,wenn sie uns nun auch noch verraten wollen wer denn für die Kinder bis zum 25.Lebensjahr bezahlen soll und dann für das folgende Studium welches dann wohl bis zum 40.Lebensjahr gehen wird bin ich mit ihrem Vorschlag einverstanden. Übrigens wie lange sollen die G15 Abiturienten denn anschließend arbeiten? Bis 85 Jahre damit sie ihre 45 Berufsjahre voll bekommen?
Ich für meine Person musste schon mit 14 arbeiten und hatte mit 17 meine Gesellenprüfung /Freisprechung hinter mir.

Supi

...dann bin ich für Rente ab 95. Wir haben ja viel zu wenig Abschiebe- Altenpflegeheime GmbHs für diese Menschen.... Gell Frau Sozialministerin? Vor allem: wie sollen sich diese Menschen ernähren? Die haben ja nie etwas verdient!

Na ja wenn man es sich nicht

Na ja wenn man es sich nicht mit den Lobbyisten verscherzen will, muss man alle Naselang eine andere Sau durchs Dorf treiben.
Wer unfähig ist das Rentensystem an die Industrialisierung 2.0 /4.0 anzupassen, der sucht nach Ausreden und hofft das es genug gibt die diese Ausreden verteidigen ohne gerechte Lösungen zu fordern.

Lebenserwartung...aber steigt auch die Arbeitsfähigkeit?

Die Medizin hat allerlei Fortschritte gemacht, unser Leben zu verlängern. Das heißt aber oftmals nicht, dass das Ergebnis ein arbeitsfähriger Mensche ist.

Ich kenne wenig 70 Jährige, die noch ein Dach decken könnten oder den ganzen Tag Schubkarren fahren, Boden legen, Kranke pflegen etc.
Und ich kenne viele Ältere, die zwar noch halbwegs fit sind, man aber deutlich merkt, dass die geistige Leistungefähigkeit nach lässt.

Leben heißt nicht arbeitsfähig sein.

Außerdem: So lange der Arbeitsmarkt keine Menschen über 55 Jahren haben will ist eine Erhöhung des Renteneintrittsalters nur eine Rentenkürzung. Und da es hier nach unten ein (Existenz-) Minimum gibt, welches nach glaubwürdigen Hochrechnungen bald sowieso für die Mehrzahl der Rentner gilt wäre die Maßnahme umso nutzloser.

Mediziner für späteren Renteneintritt?!

"ein Team um den Mediziner Vasilis Kontis vom Imperial College London"

"In der Studie wird zudem vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter zu verschieben"

Wow, diese Mediziner sind ja Multitalente. Können nicht nur Medizin, sondern auch Sozialpolitik. Vielleicht sollte man Vorschläge zum Renteneintrittsalter aber lieber von Soziologen machen lassen, oder?!

@09:56 von spetzki, Der Niedriglohn ist das Problem. ...

...na wenigstens gibt es doch noch einige, die das Problem erkennen.

Danke.

@09:45 von wenigfahrer

Und die haben auch meist die längsten Arbeitsjahre und haben eingezahlt für das was Sie bekommen.

Lösen Sie sich von der schönen Idee, daß man für seine eingezahlten Rentenbeiträge seine Rente bekommt, quasi die Rentenbeiträge als Geldanlage betrachtet. Bei unserem umlagefinanzierten Rentensystem ist das nicht so. Sie haben nicht eingezahlt für das, was Sie bekommen, sondern für die Rente derjenigen, die zu Ihrer aktiven Zeit Rentner waren.

Lösen Sie sich auch von der Vorstellung, daß Kinderlose durch höhere Steuern Kinder paritätisch mitfinanzieren - wenn Sie die Kosten für Kinder mal zusammenrechnen, werden Sie erkennen, daß das keineswegs der Fall ist.

@biocreature, 9:43

Außer Sie kennen eine Lösung für mein Problem.

Meine Lösung ist so einfach wie unbefriedigend: eine veränderte Gesellschaft. Aber die wird's so schnell nicht geben.
Wir können einige Anstöße geben, wie Sie es tun, z.B. was das selbstbestimmte Ableben betrifft, da bin ich völlig bei Ihnen. Aber die Trostlosigkeit der derzeitigen Situation, in der Renten- wie überhaupt in der gesamten Sozialversicherung überwinden wir erst, wenn wir den Kapitalismus überwinden.
Halten Sie mich nicht für zynisch, wenn ich Nelson Mandela zitiere, es ist für Sie und mich kein Trost mehr, aber es versöhnt einen ein wenig:

"Die Zeit ist mit den Unterdrückten".

10:08 von mac tire

"Ich für meine Person musste schon mit 14 arbeiten und hatte mit 17 meine Gesellenprüfung /Freisprechung hinter mir."

ich war ein Jahr später, also 15 und 18, danach GWD beim Bund, dann ein paar Gesellenjahre sammeln und Meister mit 28 auf Abendschule versteht sich ohne meine Steuerzahlenden Mitmenschen Übergebühr zu belasten.
Auf Grund des Weges den ich eingeschlagen habe bin ich jetzt noch in Lohn und Brot (relativ gut bezahlt) und werde es auch anscheinend noch bis in die Rente so schaffen.
Mein Bruder hat da nicht so viel GLÜCK der hat es auch mit 14 und 17 in den Beruf geschafft, aber ist in diesem geblieben und dann war mit 51 Schluss mit lustig, Gering-Verdiener, gelenke im A…. usw.
Wir werden immer von den Seilschaftseliten nach unserer Leistung beurteilt und unserem Voraussehen, dreht man den Spies aber mal um und beurteilt diese nach ihren Leistungen und ihrer Voraussicht, so ist man schnell als Rechter deklariert, oder?

von Quak auf dem Bierdeckel

Leider haben Sie das bisherige Rentensystem nicht verstanden. Die heutigen Rentner bekommen nicht etwa ihre eingezahlten Beiträge ausgezaht, sondern werden von der gegenwärtig arbeitenden Generation finanziert, genauso wie sie zu ihrer Zeit ein Generation von Rentnern unterstützt haben. Das richtet sich in der Höhe zwar nach den eigenen Beiträgen, aber es handelt sich nicht um die "Auszahlung" eines angesparten Vermögens.
Deshalb haben diejenigen durchaus nicht unrecht die einen Faktor "Nachwuchs" ins Spiel bringen wollen. Ohne starke neue Generationen kann der Generationenvertrag nicht klappen.
Auch wenn es nicht jeder versteht und akzeptiert das aktuelle Rentensystem beruht auf Solidarität zwischen den Generationen und nicht auf Kapitalmarktfaktoren.

Die Rente gehört abgeschafft

Die immer höhere Alterserwartung ist ein weiterer Grund für das bedingungslose Grundeinkommen, da der Generationenvertrag diesen Zuwachs nicht mehr stemmen kann.

Alt aber nicht besser

Eine Heimmitarbeiterin, die meinen fast neunzig jährigen Vater pflegte, sagte einmal zu mir. "Die Menschen werden zwar immer älter, aber nicht immer gesünder."Welchen Sinn hat also ein so genannter "medizinischer Fortschritt" der die Menschen im Prinzip ja nicht immer älter werden lässt, im Hinblick auf die Lebensqualität, sondern eine Medizin, welche lediglich das Siechtum immer weiter verlängert?

@ 07:09 von ikatya

"Neu
Am 22. Februar 2017 um 07:09 von ikatya
"Altersrente nur für Kinderhabende?
...
Das ist nicht Ihr Ernst, oder? Jeder, der einzahlt, soll auch etwas bekommen. Menschen, die keine Kinder haben, finanzieren die Kinder der anderen durchaus mit. Und: Keiner bekommt Kinder, um dem Staat Steuerzahler zu schenken. Oder?

Da liegen Sie weitgehend falsch. Es gibt seit langem Untersuchungen, was Kinder die Familien kosten. Abzüglich aller Vorteile (Kindergeld, Steuer...) verbleiben durchschnittlich Kosten je Kind im sechsstelligen Bereich.
Ihr letzter Satz hat mit der Problematik nichts zu tun. Wer Kinder hat, hat Nachteile. Und die gilt es zu mindern. Eine Erhöhung der Rente pro Kind ist durchaus ein richtiger und guter Ansatz.

Ich denke das die Generation 75 +

heute ein höheres Alter erreicht. Nach dem Krieg gab es noch keine Chemie um viele Lebensmittel schnell zu produzieren. Da war noch Alles Bio! (Handmade)
Die Generation 50+ hat dazu viel von allen für die Masse und Größe verantwortlichen "Produkten" konsumiert. Mehr unbewust als gewollt.
Und hier zeigt sich, das doch Viele die Rente durch Krebs und was weis noch nicht erreichen.

Ich glaube nicht das das Lebensalter sehr viel höher wird.

Am 22. Februar 2017 um 10:34 von Thomas Wohlzufrieden

Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das diese Bezeichnung verdient... da bin ich bei Ihnen... die Frage ist nur, wie das absichern. Deutschland wird bis zum Jahr 2050 nicht mehr unter den G7 sein, so wie die Dinge sich entwickeln. Wir sind in einem gewaltigen Umbruch und Europa ist in 10 Jahren weg vom Fenster. Die USA werden nach jüngsten Prognosen die Einzigen sein, die man in den G 20 von den "alten Mächten" im Jahre 2050 wiederfindet.
Ich halte nicht viel von Studien... bis auf diese hier https://www.pwc.com/im/en/publications/assets/pwc_world_in_2050_report_j...
kurz: https://tinyurl.com/zaphmut

Die sollte jedem klar machen, wohin der Hase läuft... und was das für uns bedeuten wird. Die "fetten Jahre" sind vorbei. Jetzt.

10:34 von Thomas Wohlzufrieden

" Die Rente gehört abgeschafft " ????
Wie hoch muss denn das bedingungslose Grundeinkommen sein um die Rente zu ersetzen denn es gibt natürlich Renten im 300€ Bereich aber auch im Tausender Bereich,was der Arbeitnehmer mit seinen Beiträgen in langer Berufszeit eingezahlt hat.
Über das Rentensystem lässt sich durchaus streiten. Ich persönlich favorisiere das Schweizer Model.

@ 06:32 von riewekooche

"Wie wäre es denn damit: Wer - außer aus nachgewiesenen medizinischen Gründen (aber dann könnte man immer noch adoptieren) - keinen Nachwuchs hat, der kriegt auch keine staatliche Rente."

Ich kann diese Überheblichkeit Kinderlosen gegenüber nicht mehr hören. Wollen Sie mir tatsächlich erzählen, dass Mann/Frau beschließen, Kinder bekommen, um dem Sozialstaat etwas Gutes zu tun?! Und im Übrigen: für Familien gibt es über 150 staatlich geförderte Leistungen. Von Steuerfreibeträgen und günstigeren Steuerklassen und der kostenfreien Krankenversicherung für Ehegatten/Kinder mal ganz zu schweigen. Wer bezahlt das eigentlich alles; warum kann das überhaupt funktionieren? Vielleicht weil zum nicht unerheblichen Teil die Arbeitnehmer mit der Steuerklasse 1 ihr, um einiges höhere, monetärere Scherflein dazu beitragen?

Grüße
Elwe

Neiddebatte ist nicht das Thema

Die Lebenserwartung hat nichts mit der Rentenhöhe zu tun. Gesunde Ernährung, Sport, Körperpflege und nicht zuletzt die Gene sind entscheidender. Gesund ernähren und Sport treiben kann auch ein Sozialempfänger.

"Die Rente ist sicher"

Wer erinnert sich nicht an den immer noch gerne zitierten legendaeren Ausspruch von Norbert Bluem?
.
Was mich immer wieder erstaunt ist, dass die Politik sich mit diesem Problem sich nicht beschaeftigen mag. Weder CDU/CSU noch SPD haben daran ein Interesse. Lieber werden immer mehr "soziale wohltaten" (natuerlich wegen der "Gerechtigskeitsluecke" fuer die heutigen (potenziellen) Rentenbeziehern versprochen oder finanziert. Wen interessiert da die "junge Generation"?
.
Irgendwann ist dieses "Umlagesystem" am Ende und die Politiker werden davon total ueberrascht sein (Bundestag und Regierung). Leider ist auch die Privatfinanzierung unter Druck, da ja der EURO um jeden Preis gerettet werden muss und ide EZB die Zinsen bei fast Null haelt.
.
Ein Handeln waere erforderlich! Vielleicht braucht man ja wirklich mal einen anderen Kanzler als Merkel, Schulz & Co. Dazu gehoeren auch unkonventionelle Entscheidungen, bei denen es nicht moeglich ist, es allen recht zu machen.
.
"Weiter so" ????

@10:34 von Thomas Wohlzufrieden Die Rente gehört abgeschafft

Die Idee finde ich gut - vor Allem, weil die künftigen Generationen, die müssen nämlich das bedingungslose Grundeinkommen finanzieren, ja immer mehr aus hoch- mitiviert,ausgebildeten und -bezahlten Facharbeitern bestehen werden... ( Ironie Ende) Fakt ist der: die künftigen "Zahler" ( und da meine ich bewußt nicht die Menschen mit Migrationshintergrund) bestehen zunehmend aus desinteressierten, kaum ausbildungsfähigen und verwöhnten Jugendlichen, deren einzigstes Interesse darin zu bestehen scheint, ob sie auch überall WiFi für ihr dämliches What´sApp haben. (Löbliche Ausnahmen hier einmal ausgenommen - die gibt es, die allein werden aber die immensen Kosten für ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht sichern!) Nein, ich sehe schwarz, sowohl für die Rente, als auch für ein BGE! Die Rente gehört- abgeschafft, mit dem gesparten Geld sollte sich dann jeder gefälligst sich selbst versorgen müssen! Das wäre gerecht, ist aber von staatswegen nicht gewollt, weil das Geld ist längst verbraten

Hoch interessant....

....diese Beiträge zu lesen. Die einen glauben einfach mal der Studie nicht, weil im Bekanntenkreis Menschen mit 50 gestorben sind,.. übrigens: mein Vater ist 93, meine Mutter 90, meine Schwiegermutter ist mit 87 und mein Schwiegervater mit 88 gestorben), vor allem aber, weil die Studie wieder mal belegt, dass Mathematik eben stimmt: wenn man bis 25 studiert hat, ab 65 in Rente geht, und 90 Jahre lebt, hat man eben 40 von 90 Jahren nur Geld gekostet und keines produziert. Passt irgendwie nicht so richtig ins linke Weltbild. Dann die Behauptung, man könne die Rente halten, wenn halt eben die Konzerne etwas Gewinn in die Rentenzahlung abgeben würden. Kurze Überschlagsrechnung: durchschnittlich haben Konzerne deutlich unter 10% Gewinn, aber knapp 50% Lohnkosten. Würde man die 5-10% verteilen, würde ergo im Schnitt alle Mitarbeiter ca 15% mehr erhalten. Nicht schlecht, aber bei weitem nicht ausreichend um das Problem zu lösen. Zumal der Betrieb recht schnell pleite wäre....

alles spricht für die Reform des Rentensystems....

....wegen der Schwankungen von Generationen und Alterspyramiden ist die 'Direkt-Rente' überfällig:

-- jeder erhält genau das, was er für seine Altersversorgung einzahlt zurück

-- Mißbrauch durch Nichteinzahler wie heute wird dann verhindert

-- wer nichts einzahlt, erhält aus der Rentenkasse nichts

Künftig muß schon aus Umwelt-Schutzgründen die Zahl der Kinder abnehmen. Ideal wäre die EinKindPolitik weltweit für 100 Jahre. Nur so erreichen wir die Balance einer nachhaltigen Biosphäre und Weltbevölkerung.....

Kinder mit chronischen Krankheiten

Heutzutage gibt es viele Kinder die unter chronischen Krankheiten leiden. Sie bekommen täglich Medikamente, da die Krankheiten als nicht heilbar gelten. Das können Psychopharmaca (ADS, ADHS...), Cortison (Allergien, Neurodermitis) Inhalationssprays (Asthma) usw. sein.

Ob diese unter chemischem Dauerbeschuss lebenden Kinder so alt werden, das wird sich zeigen, da Langzeitstudien unter solchen Medikamenten nicht vorliegen.

Die vielen Chemischen Substanzen mit denen wir tagtäglich umgehen, von Schampoo über Seife, aber auch Haarfarbe. Dauerwelle, Färbechemie in Kleidungsstücken, die vielen E - Substanzen in den sog. Lebensmitteln. Auch von denen gibt es auf Menschen bezogen keine Langzeitsudien.

Dann kommen Strahlen von Handys, DECT Telefonen, Radioaktivität aus Tschernobyl oder Fukuschima. Auch da gibt es keine Langzeitstudien.

Luftverschmutzung durch Feinstaub, aber auch in unseren energetisch dichten Häusern von Baustoffen, Möbeln....

Ich könnte noch einiges aufzählen...

So wie ich das sehe

wehrter Herr Thomas Wohlzufrieden
ist die Rente bereits abgeschafft.
hat nur noch keiner klar geäussert.
Das was viele noch "Rente" nennen ist mittlerweile ein "Grundeinkommen" für den aller größten Teil der Bevölkerung.
Ein Teil der Bevölkerung nämlich die Beamten haben keine Rentenbeiträge geleistet aber bekommen "Rente" . Sie haben in gewisserweise an der Plünderung stillschweigend ihren Teil dazu beigetragen.
Nein ich erinnere mich nicht das einer von denen auf die Strasse ging und sich solidarisch zeigte.
Die Regierung hat das auch unterstützt.
Und das ist nur ein Beispiel!
Wer 40/45 Jahre arbeitet muss die gleichen Ansprüche auf seine Altersversorgung erwerben können. ( abgesehen vom Gehalt an sich, das ist staffelbar)
Dieser Unterschied aber macht die "Rente" zum " Grundeinkommen".
Im Grund sind wir alle "Staatsbedienstete" weil wir alle Steuern zahlen ( Rentenbeitrag
der die Rentenkassen füllen sollte)doch dummerweise nicht von allen.
Das Alter allein ist es sicher nicht.

Lebenserwartung ist nicht gleich Leben...

Diese Prognose hat mächtig Schlagseite...
Ich empfehle jedem mal einen Gang über eine durchschnittliche Intensivstation, durch eine internistische Abteilung oder durch ein Pflegeheim.
Ja...dort sind viele Patienten über 85Jahre, auch 90 und 94 sind keine Seltenheit mehr. Aber vollkommen dement, bettlägerig, infizierte Dekubitalgeschwüre an Gesäß und Fersen, inkontinent, oben und unten jeweils ein bis zwei Schläuche drin, künstliche Ernährung und alle 2 Tage zur Dialyse....und keiner traut sich zu sagen, das auch irgendwann mal Schluss sein darf.
Der Mensch altert wie eh und je...auch wenn Herzschrittmacher, Dialyse und Co oft noch 10-15 Jahre rausholen.

Ja, die moderne Medizin kann viel...ich glaube aber eine der wichtigsten Debatten der Zukunft sollte sein, ob sie das auch immer muss. Noch schimpft sich das (juristisch in dieser Situation völlig allein gelassene) Klinikpersonal ins Fäustchen. Aber das Problem muss an die große Öffentlichkeit..früher oder später. Es betrifft und alle

Machen Sie sich keine Sorgen

wehrte/r Romanovi
wenn Sie drei Jobs stemmen müssen um über die Runden zu kommen, vielleicht alleinerziehend mit allem alleingelassen werden, nachts nicht schlafen können weil Ihnen die Sorgen keine Ruhe gönnen und Sie von dem Nachwuchs ständig zu hören bekommen "ich wünsche mir so sehr...was auch immer"
Sie überlegen ob Sie wohl mal an drei Tagen hintereinander wohl Nudeln anbieten können?
Und so weiter, dann liebe/r Romanovi werden Sie sicher nicht so lange Arbeiten müssen weil Sie so alt gar nicht werden.
;-)
Und Humor ist wenn man trotzdem lacht!

@Romanovi, 06.11.h

Wenn ich die Todesanzeigen in meiner Tageszeitung lese, so komme ich zu einem ganz anderen Ergebnis als Sie.
Da bin ich manchmal betroffen, dass jemand in meinem Alter (74J.) schon stirbt.

06:32 von riewekooche

"Wie wäre es denn damit: Wer - außer aus nachgewiesenen medizinischen Gründen (aber dann könnte man immer noch adoptieren) - keinen Nachwuchs hat, der kriegt auch keine staatliche Rente." - Das ist genau so unsinnig wie wenn jemand fordern würde: Kinderlose bezahlen weniger in die Arbeitslosenversicherung ein, da sie keine potentiellen Leistungsempfänger in die Welt setzen.

@11:21 von cornelius.k., nun ja, im mögl. Wissen das wir alle...

...älter werden sehe ich Ihren Vorschlag als Fehler.

Definition Fehler:
Ich bin der festen Überzeugung, daß eine Gesellschaft nur im Ganzen funktionieren kann, wenn die Starken auch für die Schwachen einstehen.

Das heißt ja im Umkehrschluß nicht, daß die Schwachen nutzlos wären und nichts zur Gesellschaft beitragen können.
Sie tun es auf jeder Ebene.
Das zu erklären, würde hier aber den Beitrag sprengen.

Mein Fazit:
Ein zukünftig durchdachtes Renten-Pflege-Gesundheitssystem kann alle Bedürfnisse decken.

Das Gegenteil von dem o. erwähnten Gesellschaftsmodell wäre Anarchie.

Jeder ist sich der nächste und kämpft alleine ums überleben.

"Denken Sie einmal darüber nach, ob ein Sozialstaat nicht doch die bessere, humanere Lösung ist."

Lebenserwartung 90 Jahre

Guter Trend, da mach ich mit. Irgendwann werden aber auch die 90 Jahre überholt sein. Durch Ernährung, Medikamente, Tranplantate, Gentechnik, Stammzellentechnik, DNA-Manipulation und andere medizinische Errungenschaften werden die Menschen früher oder später auch den Tod besiegen. In Zukunft gilt: Lebenserwartung: unsterblich.

Statistiken sind oft..

sowas von Absurd. Wird einer nur 40 und der andere 90 ist der durchschnitt 65 Jahre.
Und in der Regel werden die besser verdienenden und gut Ausgebildeten ein höheres Lebensalter erreichen als das Normale Arbeitervolk.
Die Statistik wird erst Glaubhafter wenn man Berufe, Einkommen und Sozialer Status gesondert berrechnet. Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild. Das würde aber auch bedeuten das man für viele Menschen aus der unter und Mittelschicht bessere Lebensbedingungen schaffen muß das dann mit Kosten verbunden ist, und daran hat der Staat kaum interesse weil er schon heute nicht mehr weiß wie er die Renten Finanzieren soll. Es kursierte mal das Wort von "Sozialverträgliches Ableben". Wenn man sich die Altersarmut heute schon anschaut sind wir auf den besten Weg dorthin.

Kulturpessimismus - Rente abschaffen?

Die hier vielfach geäußerte negative Einschätzung der jungen Leute ist völlig aus der Luft geriffen. Bloß weil die Leute statt Briefe zu schreiben Whatsapp verwenden sind sie nicht dämlich. Bloß weil sie sich nicht mehr von Peter Frankenfeld und Rudi Carell unterhalten lassen, youtube schauen sind sie nicht asozial.
Daraus den Schluss zu ziehen, dass jeder selbst seine Rücklagen unter dem Bett horten solle und damit vorsorgen solle ist einfach absurd. Denn bei Banken ist das Geld nur sicher solange diese davon Gewinn haben. Gestern wurde es den Bausparkassen erlaubt Altverträge zu kündigen. Die Sparkasse Leipzig kündigt Sparpläne wegen zu hoher Prämien zu denen sie sich verpflichtet hatten. (siehe Dlf 11.40 Uhr) Von den Verlusten in Sachen Fonds im Zuge der Bankenkrise ganz zu schweigen. Das Rentenystem hat 2 Weltkriege überstanden und ich sehe nichts besseres...

@cornelius.k.

"Fakt ist der: die künftigen "Zahler" ( und da meine ich bewußt nicht die Menschen mit Migrationshintergrund) bestehen zunehmend aus desinteressierten, kaum ausbildungsfähigen und verwöhnten Jugendlichen, deren einzigstes Interesse darin zu bestehen scheint, ob sie auch überall WiFi für ihr dämliches What´sApp haben." Am 22. Februar 2017 um 11:21 von cornelius.k.

LOL
Sie selbst waren natürlich gaaaanz anders als Jugendlicher. Ja, klar. ;-)
Ich auch, ich auch! Ich hatte damals vor über 30 Jahren nicht einmal ein einfaches Handy und ich wollte auch keins haben! :-D
Das hätte mich mit dem par Kilo Gewicht eh nur gestört.

Ich sage nur "Krieg der Knöpfe" - als Beispiel für Jugendliche früher. :-)

Schön, dass es Sachen gibt, die sich nicht ändern, wie der Generationenkonflikt.

Ich empfehle

die Doku, lief in 3sat und hieß "Im Land der Lügen" - Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen Manilulieren. Sehr aufschlussreich.

Kinder großzuziehen ist eine Sache der Gemeinschaft.

Punkt!

Dazu gehört die - u.a. finanzielle - Beteiligung der Gemeinschaft an der Ausbildung und medizinischer Versorgung. (Wobei Ausbildung breiter ausgelegt werden kann: Nicht nur stumpfes Pauken in der Schule, sondern auch auserschulische Beschäftigung.)

Dazu gehört auch, dass die Kinder später nicht nur ihren Eltern, sondern auch der Gemeinschaft etwas zurückgeben - je nachdem wie gut in die Kinder investiert wurde.

Da ist Entbehrung, wie wir sehen können, gar kein guter Lehrer, denn die gönnt einem Anderen später nicht mal Butter auf dem Brot ("Du bist verwöhnt! Ich hatte das damals auch nicht!").

@11:29 von Scarabus1964, und Ihre Vorstellung der Gesellschaft..

...nennt man.

Evolution.

@11:30 von nadannalso,Im Grund sind wir alle "Staatsbedienstete"

...natürlich, alles andere würde nicht funktionieren.

Die Frage ist, welche Ameise sich am besten im Nest gegen Widersacher verteidigen kann.

O.K. ich gebe zu, dieser Vergleich ist ein wenig Abstrakt.
Aber wenn man sich erst einmal damit abgefunden hat, daß man im Grunde nur ein kleinster Teil vom Großen ist, kann man das Leben ertragen.

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