Kommentare

Klingt vernünftig

Seit vier Jahren bin ich Mitglied im Carsharing, hätte schon früher einsteigen sollen. Funktioniert in Verbindung mit gutem Nahverkehr und Fahrrad.
In der Summe gebe ich weniger Geld aus, schone die Umwelt und nutze die Fahrzeuge optimal nach Bedarf und Größe. Die Region Karlsruhe ist bekannt für ein gutes System.

CarSharing statt ÖPNV?

Also, in Gegenden, wo man lieber CarSharing macht als ÖPNV, ist Letzterer offensichtlich unterrepräsentiert und man muss nachsteuern.

Von HH kann ich sagen: CarSharing mache ich dann, wenn ich per ÖPNV irgendwo nicht hinkomme oder etwas transportieren muss. Denn CarSharing ist (in den meisten Fällen) deutlich teurer, umständlicher und langsamer als ÖPNV.

In 20 Jahren werden die Wenigsten noch ein eigenes Auto ...

... besitzen. Schon alleine weil es wirtschaftlich nur wenig Sinn ergibt. Automobile stehen i.d.R. den überwiegenden Teil ungenutzt rum. Ungenutzt, weil die Besitzer im Büro oder zuhause sind, weil sie auf Reisen sind oder weil es keinen Sinn ergäbe, sich mit dem eigenen Auto in den städtischen Berufsverkehr zu begeben.

Man bezahlt 100% Auto für vielleicht 10% oder 20% Nutzen. Carsharing haut genau in diese Kerbe und gerade in den Städten ist Carsharing die Zukunft - und gleichzeitig die einzige reale Chance, individuellen Verkehr mit den Anforderungen an den Klimaschutz und die Luftreinhaltung in Einklang zu bringen.

Die klassische Automobilindustrie, die heute wie vor 50 Jahren mit Individualität und Leistung wirbt, wird das vor arge Probleme stellen, wenn sie sich nicht jetzt und heute auf diesen Wandel einstellt. Für uns alle ist das aber eine echte Chance und der einzige Weg, die Städte Benzin- und Dieselfrei zu bekommen. Die Anbieter müssen allerdings Geschäftsgebiete ausweiten

Unterstützung für DUH

Ich stimme der Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe zu, dass diese neuen Formen des Car-Sharing eher kontraproduktiv sind. Wir vom VCD haben uns mal die Konzepte für die Innenstadtmobilität in der Zukunftsschmiede InnoZ auf dem Berliner EUREF-Campus angeschaut. Was wir da zu sehen bekamen, war eher gruselig. Lauter kleine Car-Sharing-Autos, die irgendwelche prekär beschäftigten Menschen dann wieder an ihre Ausgangsorte zurückfahren müssen, statt im Berliner Innenstadtbereich einfach S- und U-Bahn und M-Bus zu benutzen.

Nein...

Der Trend geht zum Motorrad fahren

Am 21. Februar 2017 um 11:31 von Tuba Libre

wie es in 50 Jahren ist weiß ich nicht, die meisten die hier schreiben werden das auch nicht erleben.
Da es ein reines Stadtangebot ist bleibt das Land wie immer außen vor.
Dann mal eine Frage, was kostet denn das Auto pro Tag, ich hab noch nirgends eins gesehen weil ich selten in die Stadt komme, und was machen die Menschen die täglich einen Arbeitsweg haben und nur das Auto nutzen können.

Gruß

ambivalent

Für carsharing benötigt man eine bestimmte kritische Masse an Kunden und damit ist es nur interessant für Innenstädte. Und da haben wir in den meisten Fällen ein sehr gutes Angebot an ÖPNV.
D.h. anstatt sich in den Randgebieten zu ergänzen, kannibalisiert das carsharing in der City den ÖPNV, weil es gerade von Haus zu Haus ohne Umsteigen so bequem ist.

Carsharing funktioniert nur in Ballungsgebieten

M.E. ist Car Sharing nur dort eine gute Alternative, wo sich kurze Wege ergeben und ein gut ausgbauter ÖPNV vorhanden ist - sie Systeme müssen sich ergänzen, um erfolgreich zu sein, nicht konkurrieren.

In ländlich geprägten Strukturen mit teilweise desaströsem ÖPNV und weiten Entfernungen ist das Carsharing bislang nur bedingt tauglich und die -gerade auch berufstätige pendelnde Bevölkerung ( von denen als Arbeitnehmer auch immer mehr Mobilität verlangt wird) - in meinen Augen zu unflexibel und derzeit keine Konkurrenz zum eigenen - immer verfügbaren privaten Pkw.

WARUM Smarts?

Carsharing schön und gut aber dann bitte auch benutzbare autos,
Wenn ich ein auto Brauche dann Meist weil ich was größeres und schwereres Transportieren muss,
Da wäre es hilfreicher wenn die Combis und Vans im angebot hätten.

Konzept ist verbesserungswürdig

Dass Car-Sharing dem öffentlichen Nahverkehr Konkurrenz macht, liegt zum großen Teil daran, dass der Geschäftsbereich für Car-Sharing hauptsächlich auf die Innenstädte konzentriert ist, wo der ÖPNV ja sowieso schon meist gut ausgebaut ist. Hier wäre es nur außerhalb der Betriebszeiten für Bus und Bahn eine gute Alternative.
Wesentlich effektiver wäre dagegen der Ausbau des Geschäftsbereiches der Car-Sharing-Anbieter in den Randgebieten der Metropolen, wo der ÖPNV deutlich schwächer etabliert ist oder durch "optimierte" Routenführung mit vielen Haltestellen sehr lange Fahrzeiten entstehen.

Umwelthilfe? Umweltgegner!

"Für die Deutsche Umwelthilfe ist diese Entwicklung aus ökologischer Sicht im Gegenteil bedenklich.(...)Das ist eine Verkaufsförderung für die Autoindustrie."
Schon sehr bedenklich, oder...?! "In innenstadtnahen Wohngebieten ersetzt ein Carsharingfahrzeug heute bis zu 20 private Pkw."
Umweltverbände lassen wirklich oft kein gutes Haar an sinnvollen Alternativen. Was ist bedenklich am Tausch 20 Privatautos gegen ein Sharing-Car?? Und viele Carsharing-Nutzer würden ohne diese Mölichkeit eben nicht Bus o. Bahn fahren, sondern wieder ein eigenes Auto besitzen...!

Carsharing ist eine prima Sache.

Wenn ich den dramatischen Anstieg der Gebuehren fuer oeffenliche Verkehrsmittel in den Niederlanden sehe, dann festellen muss wie miserabel der Service ist, insbesondere bei der Bahn, dann das die oeffentliche Sicherheit zunehmend vor allem im Westen des Landes in den oeffentlichen Verkehrmittel nicht mehr gewaehrleistet ist und die Regierung unfaehig und nicht bereit ist dagegen was zu tun, sollte man sich nicht wundern das immer weniger Menschen sie benutzen. Die Umwelt wird schon laengst nicht mehr geschuetzt durch die Nichtbenutzung der oeffentliche Verkehrsmittel. Carsharing ist eine prima Sache.

es gibt aber auch Nachteile die gerne "übersehen" werden...

Jeder kennt die Vorteil des Carsharings oder hat schon gehört wie toll es funktioniert: Geringere Kosten für den Einzelnen, geringere Umweltbelastung, etc..
Aber keiner spricht über potentielle Risiken, Gefahren und Unannehmlichkeiten!

Ich möchte darum zwei Denkanstöße liefern:
Bsp. 1) Für die Fahrt zum Vorstellungsgespräch nutze ich Carsharing. Beim Einsteigen stellt sich heraus, dass das Fahrzeug vom Vorbenutzer völlig dreckig und verstunken zurückgelassen wurde. Aber wegen dem Zeitdruck muss ich dieses Fahrzeug nutzen => Resultat: ein wirklich bleibender Eindruck beim potentiellen neuen Chef.
(Extrem-)Bsp. 2) Bei einer Polizeikontrolle schlägt der Drogenhund an. Unter dem Sitz wird eine Tüte mit illegalem Inhalt gefunden. Auch wenn die Beweislast beim Kläger liegt, ist es unmöglich den Vorwurf zu 100% aus der Welt zu schaffen! Vom Zeitaufwand und den Unannehmlichkeiten ganz zu schweigen!

ÖPNV

Carsharing (z.B. auch Studibusse zum Umziehen) wie auch der Erfolg der Fernbusse zeigen, dass gerade junge Leute in Städten kein eigenes Auto mehr haben und oft auch nicht haben wollen.
Diese Tendenzen zeigen leider auch, dass der ÖPNV wie auch der Fernverkehr (die Bahn) oft nicht gut genug ausgebaut oder zu teuer ist, denn ansonsten bräuchte es weder Carsharing (höchstens noch zum Transport von z.B. Möbeln) noch Fernbusse.
Ich hoffe, dass PKWs in Zukunft durch einen besseren und kostenlosen ÖPNV und Bahnfernverkehr überflüssig werden. Wenn all die Parkplätze und Parkhäuser nicht mehr gebraucht werden, ergibt sich auch eine Menge freier Raum.

Statistik

Mich würde dann aber auch mal die Zahl der Nutzer oder sonst irgend ein Vergleichswert interessieren, z.B. generierte Umsätze.
Aus der Zahl registrierter Mitglieder kann man doch keine wirklichen Rückschlüsse ziehen...

@Tuba Libre , super Erkenntnis. Ich überlege jetzt schon, ob ich ein Geschäft für Kaffeemaschinen-Sharing aufmache ;)

Keine Reduktion der Luftverschmutzung - oder?

Vielleicht blicke ich es ja nicht aber:
In einer Stunde fahren 1000 Leute mit ihren 1000 unterschiedlichen, eigenen Autos auf der Hauptstraße. Dann parken Sie ihr Auto.

Alternativ:
In einer Stunde fahren 1000 Leute mit 100 Car-Sharing Autos auf der Hauptstraße. Die Car-Sharing Autos sind sehr stark in Betrieb.

Wo fallen bitte in diesem Szenario weniger Abgase an?

Man braucht weniger Parkplätze und weniger Rohstoffe zum herstellen der Autos - ja - aber die Luftverschmutzung dürfte annähernd gleich sein - oder?

Was für ein Trend?

Zur Wahrheit gehört:

In Deutschland sind im vergangenen Jahr so viele neue Autos verkauft worden wie seit sieben Jahren nicht mehr.
Und es geht weiter, im Januar wurden so viele Neuwagen verkauft wie seit Jahren nicht mehr.

Der Absatz legte in der EU um 6,8 % auf 14,6 Mio zu. In Deutschland um 4,5 % auf 3,35 Mio Pkw gegenüber dem Vorjahr. Unter den großen Absatzländern erzielte Italien den stärksten Zuwachs mit fast 16 Prozent.

Carsharing ist nur eine Alternative für eine kleine Minderheit. Die damit verbundenen Probleme werden ausgeblendet. Die ganze Wahrheit sieht anders aus. Da ist kein Trend. Der Großteil wird auf ein eigenes Fahrzeug nicht verzichten können, nicht verzichten wollen.

Da war schon Bike-Sharing angeblich ein Zukunftsmarkt. Ich sehe nur ungenutzte teure Räder in noch teuer von der Allgemeinheit finanzierten Leihstationen. Über die Flops wird nicht berichtet!

Als das Tanzstudio von

Als das Tanzstudio von meinem Stadtteil in einen anderen umzog, habe ich überlegt, für die Fahrt dorthin beim Carsharing mitzumachen. Mit ÖPNV ist eine Strecke - mit Fußweg - eine Stunde lang - mit Auto in ca 15 Min zu bewältigen.

Ich hätte für die knapp 2 Stunden, die ich das Auto gebraucht hätte, über 20 Euro bezahlen müssen - und bei 6 - 8 mal Tanzen im Monat - kann sich jeder ausrechnen, dass sich das nicht rechnet.
Ich bin sonst sehr gut per ÖPNV unterwegs, würde aber schon gerne das Carsharing zwischendurch nutzen, wenn es eben nicht so teuer wäre und auch flexibler.
Leider darf man auch keine Tiere mitnehmen - muss ja nicht in jedem Auto möglich sein, aber auch dafür könnte man extra Autos zur Verfügung stellen.

Also für mich ist das Carsharing noch nicht nutzbar, da für meinen Geldbeutel zu teuer - hoffe es wird immer weiter ausgebaut und preiswerter - denn ansich finde ich diese Sache schon toll.

Als ich noch in Hamburg wohnte, bin ich wann immer möglich

ÖPNV gefahren, weil es schnell war und man nicht lange zu warten brauchte bis ein Bus / eine U-Bahn kam.

Ein Auto hatte ich trotzdem, es gab noch kein Carsharing. Das wäre heute anders.

Inzwischen wohne ich in NRW auf dem sogenannten platten Land. Hier geht als Berufstätiger ohne eigenes Auto nichts. Es sei denn, man wohnt in Fahrradentfernung zum Arbeitsplatz.

Unangenehme Wahrheit

Ohne jeglichen Dogmatismus: jede Autofahrt ist schädlich für die Umwelt (Luft, Lärm, Energie)
Eine gute Alternative: zu Fuß. Mit dem Rad.
Und genau dabei ist mehr möglich.
Vermutlich werden aber die Bequemen und "Realisten" weiterhin Konzepte vertreten, die schon jetzt die Luft zum Atmen in den Städten vergiftet. Auch mit car sharing.

Bus/Bahn, Fahrrad, Motorrad, Auto

Seit ich mein Auto (erst einmal testweise) gegen Car-Sharing-Mitgliedschaften eingetauscht habe, fahre ich persönlich noch viel weniger Auto als zuvor. Scheint auch ohne zu gehen. Momentan vermisse ich die Parkplatzprobleme zumindest nicht - und mit dem Motorrad (Ersatzanschaffung, damit man sich nicht ganz so "nackt" fühlt) kommt man, wenn man`s denn nutzt, ggf. sowieso viel schneller und auch spaßiger ans Ziel, geeignetes Wetter vorausgesetzt. ;-)

Wie immer schaut der ländliche Raum zu

und das ärgert mich sehr! Ich kann ja verstehen, wenn alles durch die Brille der Wirtschaftlichkeit gesehen werden muss, aber Mobilität gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und die muss auch im ländlichen Raum gewährleistet sein. Wenn nicht schnell der ländliche Raum in die Konzeptionen der Ballungsgebiete einbezogen wird und eine interkommunale Zusammenarbeit stattfindet, dann verpufft die Idee des car sharings, weil der ländliche Raum trotzdem mit dem PKW und Verbrennungsmotor in die Städte einpendelt. Mir ist bewusst, dass ich nicht mit dem ÖPNV alle Orte zu jeder Zeit anfahren kann, aber deshalb ist es ja so wichtig, den ländlichen Raum in die car sharing Konzeptionen unbedingt einzubeziehen. Gerade in den kleineren Gemeinden nimmt der Parkdruck immer mehr zu, weil jeder Haushalt zwei und mehr PKW betreibt. Car sharing wäre hier eine gute Abhilfe.

Carsharing? Ich schere mich drum

Ich gehe davon aus, das Carsharing nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist. Ich möchte nicht auf die ununterbrochene Mobilität verzichten, die mir durch mein eigenes Auto gegeben ist. Der einzige Grund warum Carsharing anzieht besteht darin, das sich immer weniger Menschen ein eigenes Auto leisten können. Das hat mit Umweltbewusstsein nichts zu tun.

um 11:50 von frankd

"D.h. anstatt sich in den Randgebieten zu ergänzen, kannibalisiert das carsharing in der City den ÖPNV, weil es gerade von Haus zu Haus ohne Umsteigen so bequem ist."
Sorry, das ist aber allgemein falsch.
Carsharing ist die logische Konsequenz verzopfter Innenstädte, Parkplatznot UND mangelhafter ÖPNV. Während es in den Stoßzeiten von Vorteil sein kann ! mit dem ÖPNV unterwegs zu sein, ist es außerhalb dieser fast unmöglich.
Und wenn Fahrzeuge ihren Weg allein finden, ist der Massentransport nur noch die günstigere Alternative.
Und wer beim Carsharing Billiglohner sieht und gleichzeitig das Taxigeschäft hervorhebt, ist entweder Lobbyist oder weiß diesbezüglich rein gar nichts.
Ich persönlich muss die Autobauer loben, die das noch nicht lukrative Geschäft beleben aber in die Zukunft schauen.
Und die lautet wohl in 50 Jahren Individual-öffentliche-Verkehrsmittel (wie Carsharing) 50 Prozent, ÖPNV 30 und Private Fahrzeuge 20 Prozent.

um 11:47 von skydiver-sr

"Der Trend geht zum Motorrad fahren"
das gilt aber nur im Winter, oder?

@kba - Carsharing und Umweltschutz

11:59 von kba:
"Umweltverbände lassen wirklich oft kein gutes Haar an sinnvollen Alternativen. Was ist bedenklich am Tausch 20 Privatautos gegen ein Sharing-Car?"

Am Tausch selbst ist nichts bedenklich. Es bringt allerdings auch nichts, da ein Leihwagen dieselben Schadstoffe ausstößt, wie ein privates Auto. Und kontraproduktiv wird es, wenn ÖPNV-Nutzern die Möglichkeit gegeben wird, aufs bequeme Auto umzusteigen.

"Und viele Carsharing-Nutzer würden ohne diese Mölichkeit eben nicht Bus o. Bahn fahren, sondern wieder ein eigenes Auto besitzen...!"

Verstehe ich Sie richtig: Ehemalige Autobesitzer fahren mehr Bus und Bahn, weil es Carsharing gibt? Wie soll das funktionieren und wie praxisnah ist das?

Der Umwelt wäre nur geholfen, wenn durch Carsharing weniger Personenkilometer mit dem Auto zurückgelegt werden würden.

12:59 von Thomas Wohlzufrieden

In letzter Zeit stelle ich immer öfter fest dass wie die gleiche Meinung vertreten.
Auch hier, volle Zustimmung von meiner Seite.

12:59 von Wohlzufrieden Carsharing? Ich schere mich ...

Dachte ich vorher auch. Ununterbrochene Verfügbrkeit gibt es mit guten Verleihern ebenso.
Bei mir im Umkreis von 600 m stehen meist 8 Autos zur Verfügung. Für Großeinkäufe Van oder Kleinbusse, wenn Autos von Mehreren genutzt werden ist der Umweltgedanke vorrangig und nicht die Kosten.

@Gambit - Kreative Probleme

@Gambit:
Verpatzte Bewerbungsgespräche und schnüffelnde Drogenhunde sind wohl seltenste Einzelfälle. Das Hauptproblem des Carsharings ist - neben den zweifelhaften Umweltaspekten - die Verfügbarkeit der Fahrzeuge.

@WilhelmWolff - Die bessere Alternative: ÖPNV

12:19 von WilhelmWolff:
"Ich hoffe, dass PKWs in Zukunft durch einen besseren und kostenlosen ÖPNV und Bahnfernverkehr überflüssig werden."

Diesem Wunsch kann ich mich nur anschließen. Allerdings wird es ein Wunsch bleiben, solange die Automobilindustrie an den entsprechenden Gesetzen mitwirkt.

Am 21. Februar 2017

Danke für Ihre Antwort. Nun ja, Stichwort "Verfügbarkeit." Ich gehe aus dem Haus, und bin in zehn Sekunden an meiner Garage. Großeinkäufe und sonstiges passt prima in unseren Dacia Sandero, und für Arztbesuche steht er auch rund um die Uhr zur Verfügung, und das Fahrzeug wird nur von meiner Frau und mir (Langstreckenfahrten) genutzt, das aber intensiv. Gruß.

Solange ..

man erst mal 3 oder mehr Km mit dem Bus zur nächsten Carsharingstation fahren muß und wieder zurück kann man das knicken. 1Pes. mit Bus(Ticket) Auto holen, nach Hause fahren Frau holen, einkaufen fahren, Frau und Einkauf nach hause fahren, Auto wegbringen, mit Bus(Ticket) wieder nach hause?

@Schalk01 - In Berlin geht's ohne Auto.

12:45 von Schalk01:
"Auch die meisten kleinen oder selbst großen Städte (ohne Berlin & Hamburg) haben keine Alternative zum eigene Fahrzeug - und nicht jeder kann oder möchte Strecken von 10 und mehr km mit dem Fahrrad zurücklegen."

Das ist falsch, da beide Städte über ein ausgesprochen gutes Nahverkehrsnetz verfügen. Tagsüber dürfte es kaum eine Strecke geben, die sich mit dem Auto schneller bewältigen ließe als mit den öffentlichen Verkehrsmittel (Parkplatzsuche nicht vergessen!). Das Hauptargument gegen den ÖPNV sind die eigene Bequemlichkeit und die Ticketpreise.

In ländlichen Gebieten wären abrufbereite Sammeltaxis ein brauchbarer Kompromiss zwischen unrentablen Buslinien und privaten Kfz.

@SydB und Thomas Wohlzufrieden 12:59 Uhr

Mit dem was Sie schreiben gehe ich davon aus, dass Sie auf dem Land leben. Menschen gerade in der Stadt teilen sich ein Auto, weil sie verstanden haben, dass es ein extrem teures Hobby ist. Das Auto steht ca. 22 Stunden täglich rum. Wenn es fährt verbraucht es teuren Sprit, kostet Steuern und Versicherung und einen Parkplatz gibt es in der Stadt schon lange nicht mehr und auf dem Land wird es auch immer knapper. Immer weniger junge Menschen in Städten machen den Führerschein und nutzen dafür den ÖPNV. Übrigens geht der Trend des Teilens gerade bei teuren Gebrauchsgegenständen immer mehr zum Teilen bzw. Leihen. Warum sollte ich teuer einen Gegenstand kaufen, wenn ich ihn nur wenig nutze? Dies ist keine Modeerscheinung, sondern eine nicht aufzuhaltende Entwicklung - Zum Glück!

@Tuba Libre - 11:31

"Automobile stehen i.d.R. den überwiegenden Teil ungenutzt rum. Ungenutzt, weil die Besitzer im Büro oder zuhause sind, weil sie auf Reisen sind oder weil es keinen Sinn ergäbe, sich mit dem eigenen Auto in den städtischen Berufsverkehr zu begeben.
Man bezahlt 100% Auto für vielleicht 10% oder 20% Nutzen."

Milchmädchenrechnung!
Gegenbeispiel gefällig? Ihr Bett steht den größten Teil des Tages ungenutzt rum. Weil Sie arbeiten sind oder fernsehen oder mit dem Hund unterwegs sind. Oder weil Sie einfach nicht müde sind. Manchmal schlagen Sie sich sogar die Nacht um die Ohren (Kino, Theater, Disco - am schlimmsten: Silvester) und senken die Ausnutzung noch weiter. Sie bezahlen also 100% Bett für vielleicht 30% Nutzen.

Zu Teuer, Zu unflexiebel..

Mein Hauptproblem beim Car Sharing ist das ich die Kiste genau zu der vereinbarten Zeit und an den genau vereinbarten Ort wieder abstellen muss. Kommt man 10 min zu spät wird es teuer und wenn dadurch jemand seine Anschlussbuchung vepasst auch nicht mehr "freundlich". Ich buche also das Auto länger als ich es brauche, damit wird es noch teurer.
Und 10 Euro die Stunde... da kommt man wenn man wirklich nicht nur den Monatseinkauf holen will schnell auf einen Batzen Geld. Wenn ich mal was zum transportieren habe, miete ich mir bei einer Autovermietung was richtiges.

Bei mehr als 10 Stunden Nutzung im Monat kommt man mit einem eigenem billiger.

Der Trend geht zum Carsharing

Carsharing ist auf jeden Fall eine Alternative, wenn man nur noch wenig mit dem Auto fährt, zum Beispiel wenn man einmal in der Woche einen größeren Einkauf machen muss oder wenn der Öffentliche Nahverkehr gut ausgebaut ist. Oder für Leute, die Rentner sind und nicht jeden Tag zur Arbeit fahren müssen. Allerdings darf der Weg bis zur nächsten Station, wo man das Auto abholen und wieder abgeben kann, nicht weit von der Wohnung entfernt sein. Außerdem spart man sich natürlich viele Kosten für die Garage und den Autounterhalt.

@Nachfragerin (13:14)

"Verstehe ich Sie richtig: Ehemalige Autobesitzer fahren mehr Bus und Bahn, weil es Carsharing gibt? Wie soll das funktionieren und wie praxisnah ist das?"

Wer kein Auto mehr hat, überlegt sich, wenn er schlau ist, möglicherweise 2x, wie er am geschicktesten von A nach B kommt.

Carsharing hat nicht nur den Vorteil, dass man das Auto unterwegs stehen lassen kann (wenn man z.B. spontan mit Freunden etwas trinken gehen möchte).

Man überlegt sich auch, ob es sich überhaupt lohnt, mit dem Auto zu fahren.

Warum sollte ich die Strecke (a) für ca. 20 Euro fahren, die ich mit der Bahn vielleicht für 3 Euro (oder mit Monatskarte) fahren kann?

Wie sieht es überhaupt mit Stau- und Parkplatzproblemen aus? Brauche ich mit dem Auto (b) nicht eigentlich viel länger?

Möchte (c) vielleicht flexibel bleiben, so dass ich in der City auf einer Seite aussteigen und auf der anderen Seite der Stadt (z.B. nach dem Einkaufsbummel) wieder einsteigen kann, ohne zurück zu meinem Auto zu laufen?

@Wolf Duttlinger - 12:22

"In einer Stunde fahren 1000 Leute mit ihren 1000 unterschiedlichen, eigenen Autos auf der Hauptstraße. Dann parken Sie ihr Auto.
Alternativ:
In einer Stunde fahren 1000 Leute mit 100 Car-Sharing Autos auf der Hauptstraße. Die Car-Sharing Autos sind sehr stark in Betrieb.
Wo fallen bitte in diesem Szenario weniger Abgase an?"
Alternative 2: Wenn in einer Stunde 500 Leute die gleiche Straße erst in die eine und dann in die andere Richtung fahren (also insgesamt 1.000) dann kann man die auch in einen Bus setzen, der regelmäßig hin und dann her fährt. Nennt sich ÖPNV. Reduziert den Fahrzeugverkehr zu Ihrem Car-Sharing-Konzept noch einmal um den Faktor 100.
ABER: Die 1.000 Leute, die mit ihrem Privat-Pkw in die Straße fahren und ihn dann abstellen, haben zwar offensichtlich das gleiche Ziel aber nicht den selben Start.

@COJO - verstopfte Innnenstädte

13:13 von COJO:
"Carsharing ist die logische Konsequenz verzopfter Innenstädte, Parkplatznot UND mangelhafter ÖPNV."

Die letzten beiden Punkte sind nachvollziehbar, nur der erste ist es nicht. Eine verstopfte Innenstadt lässt sich mit einem Leihwagen auch nicht besser passieren, als mit einem privaten Kfz.

"Ich persönlich muss die Autobauer loben, die das noch nicht lukrative Geschäft beleben aber in die Zukunft schauen."

Wenn es nicht lukrativ wäre, würden es auch keiner machen.

@KarlH7 - Welcher Umweltgedanke?

13:30 von KarlH7:
"Für Großeinkäufe Van oder Kleinbusse, wenn Autos von Mehreren genutzt werden ist der Umweltgedanke vorrangig und nicht die Kosten."

Der Umweltgedanke kommt aber erst zum Tragen, wenn Sie Fahrgemeinschaften bilden - am besten in einem Bus oder einer Bahn.

@ Nachfragerin

"Ich hoffe, dass PKWs in Zukunft durch einen besseren und kostenlosen ÖPNV und Bahnfernverkehr überflüssig werden."
Diesem Wunsch kann ich mich nur anschließen. Allerdings wird es ein Wunsch bleiben, solange die Automobilindustrie an den entsprechenden Gesetzen mitwirkt.

Und vor allem solange der ÖPNV immer weiter privatisiert wird :-((( und "Quersubventionen" zum Ausgleich nicht mehr erlaubt sind.

@Totengräber 13:53 Uhr

Wenn ich das Bett nur zum Schlafen nutze, haben Sie ggf. recht. Kommt natürlich drauf an, wo das Bett steht und ob es in der Mietswohnung oder in der Eigentumswohnung steht und ob die im wohnraumknappen Ballungsgebiet oder auf dem Land ist. Achso, wenn ich die Kosten für mein Bett senken will, melde ich mich bei AirBnB an und vermiete es einfach und schon bin ich beim car sharing. Wir teilen uns einfach die Kosten! Danke für das anschauliche Beispiel.

@Axtos(13.53 Uhr)

"Bei mehr als 10 Stunden Nutzung im Monat kommt man mit einem eigenem billiger."

Rechnen Sie mal genau:

Anschaffung/Abschreibung (Wertminderung), Parkplatz/Garage, Steuern, Versicherungen, Werkstattkosten/Verschleiß/Reparaturen, Benzin, Öl, Reinigung, TÜV-Kosten, ...

Ich glaube, man betrügt sich da schnell selbst und vergleicht vielleicht einen alten Kleinstwagen (verbunden mit "kostenlosen" Bastelstunden) mit dem gepflegten Neuwagen des Carsharing-Anbieters, der an jeder Ecke fahrbereit zur Verfügung steht.

Wenn Ihr PKW 1000 Euro pro Jahr kostet, können Sie dafür ca. 50 Stunden Neuwagen fahren (Cabrio, SUV, ..., was auch immer Sie gerade fahren möchten) - oder auch eine ganze Menge Taxi.

Bei mir stand ein Fahrzeugwechsel an und ich konnte mich für kein aktuelles Modell entscheiden. Da habe ich`s halt erst einmal gelassen. "Geiz ist geil." ;-)

@Axtos - es geht auch flexibel

13:53 von Axtos:
"Mein Hauptproblem beim Car Sharing ist das ich die Kiste genau zu der vereinbarten Zeit und an den genau vereinbarten Ort wieder abstellen muss."

Es gibt Anbieter, deren Fahrzeuge per App aufgespürt und gebucht werden können. Bezahlt wird nach Kilometern und Nutzungsdauer - alles ohne irgendwelche Vorvereinbarungen, Termine oder Fristen.

Sorry, aber das sind doch keine richtigen Autos

Ich da ganz ehrlich: Smart, Twingo und Co sind für mich keine richtigen Autos. Sowas möchte ich nicht als Privatwagen haben und schon gar nicht gescharred oder wie das heißen soll. Autos müssen für mich einen vernünftigen Motor haben, damit das Fahren Spaß macht, Autos müssen eine große Knautschzone haben, damit man sich sicher fühlt, und sie müssen einen vernünftigen Kofferraum haben, damit man was transportieren kann. Für mich kommen diese Auto-Scharrer daher nicht in Frage. Ich bleib bei meinem eigenen Auto.

@Nachfragerin - 13:14

""Und viele Carsharing-Nutzer würden ohne diese Mölichkeit eben nicht Bus o. Bahn fahren, sondern wieder ein eigenes Auto besitzen...!"
Verstehe ich Sie richtig: Ehemalige Autobesitzer fahren mehr Bus und Bahn, weil es Carsharing gibt? Wie soll das funktionieren und wie praxisnah ist das?"
Ganz einfach: Bisher hatte man z.B. in Berlin ein Auto und erledigte damit alle Fahrten. Auch die zur Stoßzeit zur Arbeit. Weil das Auto ja ohnehin da war. Trotz Auto den ÖPNV benutzen hieße ja, seine Mobilität doppelt zu bezahlen.
Steht aber ein Car-Sharing-Fahrzeug zur Verfügung, kann man ohne Probleme und wahrscheinlich sogar mit einem zeitlichen Vorteil für die Fahrten zur Arbeit den ÖPNV nutzen und ein Auto nur dann nehmen, wenn man es wirklich braucht.
Und zu Ihrer zweiten Frage: Sehr praxisnah.

@Nachfragerin

"Der Umweltgedanke kommt aber erst zum Tragen, wenn Sie Fahrgemeinschaften bilden - am besten in einem Bus oder einer Bahn."

Hm, wenn ich nachts die S-Bahnen sehe, die in ihren sechs Wagen 10 Fahgäste transportieren, dann frage ich mich, ob dies wirklich so umweltbewusst ist. Sicher, in der Rush Hour ist es besser. Nur leider haben sich die S-Bahnen nachts nie von ihrem "Ballast" getrennt und sind nur als verkürzter Zug unterwegs gewesen. Mit den neu aufgekommenen durchgängigen Zügen ist dies jetzt auch gar nicht mehr möglich.

Bahn, ÖPNV vs. Carsharing oder Mietwagen

Ich habe seit über 15 Jahren keinen eigenen PKW, obwohl ich beruflich Vielfahrer war.
Die wohl kalkulierte Mischung der eigenenen Auswahl ist wohl das wichtigste und vernünftigste - und preiswerteste.
Ich lebe glücklicherweise - bezogen auf Mobilität - in der Stadt. Ein grösserer Einkauf aber (z.B. 2-Wocheneinkauf der Lebensmittel) ist mit ÖPNV nahezu unmöglich und auch nicht billig. 7 EUR für Carsharing oder 9 für ÖPNV mit ewig viel Umsteigen und langen Fusswegen mit "reichlich Gepäck" ist kaum attraktiv. Mache ich den Ausflug dafür nach Frankreich sieht der Vergleich zu Ungunsten von Bahn noch drastisch schlechter aus. Für mehrere Personen zusammen braucht gar nicht erst anfangen zu rechnen. Den "Kleinkram" kann man auch mit Fahrrad oder zu Fuss erledigen.
Die Carsharing Leute hier bauen zudem die Flotte der E-Fahrzeuge auch weiter aus.

@ Nachfragerin

Es gibt Anbieter, deren Fahrzeuge per App aufgespürt und gebucht werden können. Bezahlt wird nach Kilometern und Nutzungsdauer - alles ohne irgendwelche Vorvereinbarungen, Termine oder Fristen.
Prima und dann fahr ich statt 3km zur nächsten Station 10Km um das gewünschte Auto zu bekommen, weil die Kisten zufällig alle gerade in Pusemuckel stehen?

@Nachfragerin - 14:04

"Der Umweltgedanke kommt aber erst zum Tragen, wenn Sie Fahrgemeinschaften bilden..."
Wie viele Leute kennen Sie denn, die zu genau der gleichen Zeit wie Sie den genau gleichen Weg zurücklegen müssen?
Geht Ihr Nachbar zur gleichen Zeit wie Sie aus dem Haus und wenigstens in die selbe Richtung (schon mal als erstes Zugeständnis - "mit dem gleichen Ziel" wäre wahrscheinlich zu viel verlangt)? Wieviele Ihrer Kolleginnen wohnen in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft, oder zumindest so, dass Sie entweder bei denen oder diese bei Ihnen vorbeikommen?
Und, würden Sie mit allen eine Fahrgemeinschaft bilden?
Oder soll sich für jede Fahrt eine eigene Fahrgemeinschaft zusammenfinden? Dann bis ich jetzt mal dran: Wie soll das funktionieren und wie praxisnah ist das?

Welche Variante ist besser?

Letzten endes muss jeder selber entscheiden, welche Variante für ihn günstiger ist, ob eigenes Auto, Carsharing, ÖPNV oder Fahrrad. Das hängt vom eigenen Geldbeutel und von den örtlichen Bedingungen ab. Wer auf dem Land lebt, für den ist das eigene Auto angebrachter, als für jemand der in der Großstadt lebt.

um 14:04 von Nachfragerin - Welcher Umweltgedanke?

Das geht auch mit Sport- oder privaten Freunden. Wir nutzen häufig 9-Sitzer mit 7-8 Personen für Ausfahrten in weniger mobile Gegenden, meine Freunde freuen sich, wenn sie vor der Haustür abgeholt werden.
Außerdem fährt man weniger PKW im Laufe der Zeit (Erfahrung).

Carsharing billiger?

Ich fahre ein altes Auto, Versicherung 30 %, Wartung mache ich selber, Wertverlust am Auto keiner mehr. Ich brauche das Auto jeden Tag zur Arbeit. Bei gutem Wetter fahre ich mit dem Fahrrad oder gehe zu Fuß. Wie soll sich das Carsharing da lohnen? Hinzu kommt der Stress und die Sorge um ein passendes Auto. Vielleicht hat der Vornutzer ansteckende Krankheiten oder seine Hund darin gelassen.

@bobbi3001 - 14:04

"Kommt natürlich drauf an, wo das Bett steht und ob es in der Mietswohnung oder in der Eigentumswohnung steht und ob die im wohnraumknappen Ballungsgebiet oder auf dem Land ist."
Solange Sie es selbst täglich nutzen, ist das egal. (Aufs Carsharing übertragen würden wir sonst nur über Campingmobile reden.)
"wenn ich die Kosten für mein Bett senken will, melde ich mich bei AirBnB an und vermiete es einfach ..."
Und wann soll Ihr AirBnB-Gast Ihr Bett benutzen? Nachts, wenn der Bedarf nach einem Bett besteht? Sorry - aber da liegen Sie selber drin.
"und schon bin ich beim car sharing."
Eben - genauer bei den Nachteilen: Der Kunde muss sich nach der Verfügbarkeit (Standort, Größe, "ausgebucht") der Fahrzeuge und nicht nach seinen Bedürfnissen richten.
"Danke für das anschauliche Beispiel."
Gerne - auch wenn es das Gegenteil dessen beweist, was Sie dort herausgelesen haben.

Carsharing und Fernverkehr

Carsharing ist auch eine gute Ergänzung zum Bahnfernverkehr. Land : Leider sind die Angebote in der Fläche noch recht dünn. Auch weil die Menschen dort wegen des schlechten ÖPNV noch viel mehr auf ihren Pkw fixiert sind. Dabei könnten sich gerade Ältere nach der Berufsphase gut Autos teilen. Vielleicht erlebe ich noch das selbstfahrende Carsharingauto, dass auf Bestellung auch auf dem Dorf kommt und nach Benutzung zum Nächsten zuckelt.

Umwelthilfe MAHNT!!!

Die Entwicklung der Carsharing Modelle ist eine wirkliche Entlastung für die Ballungsräume. Denkt man das Modell weiter können Innerstädtisch große (Park)flächen für andere Nutzungen, auch bzw. vor allem Fahrradwege frei werden.
Das Modell ist eine Optimale Ergänzung zum ÖPNV.
Wie allerdings die Umwelthilfe mahnen kann ist völlig unverständlich: Motto, wenn wir alle Autos verbieten, haben wir das Problem mit dem Individualverkehr gelöst, TOLL!!!

Fakt ist doch...

...das wir im ersten Anlauf bei car sharing nicht von Langstrecken sprechen, sondern von den Kurzstrecken. Weit die Mehrheit der Fahrten, die täglich mit dem Auto zurückgelegt werden liegen unter 10 km. Dafür ein teures Auto vorzuhalten mit dem man noch ein Parkplatz suchen muss und bezahlen (z.B. Parkhäuser), ist doch höchst unvernünftig. Wenn wir alles durch die Brille der Wirtschaftlichkeit sehen wollen, müssen wir uns doch eingestehen, dass die Mobilität mit dem eigenen Auto bei kurzen Fahren teuer und damit unvernünftig ist. Wenn ich mit einem sharing Auto, das elektrisch betrieben ist, nicht nur meinem Geldbeutel etwas Gute tue, sondern auch noch der Umwelt und meinen Mitmenschen, warum solle ich es dann nicht machen?

car sharing statt S oder U- Bahn?

Wer das behauptet, fährt wahrscheinlich gut verdienend Firmen PKW. Es macht weder zeitlich Sinn und es geht vor allem ins Geld, wenn ich car sharing täglich nutze.

Trend ?

Es ist erstaunlich, was uns alles als Trend verkauft wird. Besonders bei Dingen, die mit Umwelt und Auto zu tun haben, ist die Anhäufung aktuell auffällig. Dazu gibt es die abenteuerlichsten Rentabilitätsrechnungen. Ich werde den Verdacht nicht los, daß hier massiv Manipulation betrieben wird.
Ob sich Carsharing lohnt hängt vom Wohnort, dem Transportbedarf, der Lebenssituation und den finanziellen Möglichkeiten ab. Dazu kommt der individuelle Geschmack, Stichwort Sauberkeit. Ich verstehe nicht, wie Leute Pappbecher oder gröberen Müll irgendwo "fallen lassen". Da sehe ich bei weitgehend anonym verliehenen Autos schwarz. Es kann sich jeder seinen individuellen Kompromiss bauen.

Carsharing gut, Flexibilisierung ÖPNV besser

Carsharing in dieser Form ist schon gut, aber realistischer ist doch derzeit ein guter Ausbau des ÖPNV und eine Flexibilisierung von ihm. Das kann man schon als Vorstufe, was sich Klaus941538 so vorstellt, werten, wenn man das Besitzdenken, was leider noch in uns Vielen ist, abschaffen könnte. Und noch eins: Carsharing ist zwar eine gute Alternative zum ÖPNV, aber immer noch teurer als der ÖPNV für den Einzelnen und daher nur eine Zwischenlösung.

Carsharing..?

Für mich nicht nutzbar!

Wohne in einer historischen Kleinstadt,wo man nur fürs eigene Auto eine Parkplakette bekommt..der ÖPNV ist umständlich und der Weg zur Arbeitsstelle nur per Auto in vernünftigen Zeiten durchführbar..

Also was für Großstädter,die aber eher ÖPNV nutzen sollten..

@Karussell - 16:17

"Dazu kommt der individuelle Geschmack, Stichwort Sauberkeit. Ich verstehe nicht, wie Leute Pappbecher oder gröberen Müll irgendwo "fallen lassen". Da sehe ich bei weitgehend anonym verliehenen Autos schwarz."
Da bin ich völlig bei Ihnen. Darauf zielte auch meine bisher unbeantwortete Frage an @Nachfragerin ab.
Die Leute meiden ja den ÖPNV aus gerade diesen Gründen: Kriminalität, Bedrohung(sempfinden), Schuhe und/oder Dönersauce auf dem Sitz, ausgelaufene Getränke auf dem Boden, Alkohol-, Knoblauch- etc., Schweiß- und Fäkaliengestank. Nur der unangenehme Gegenüber fällt beim Car-Sharing weg.

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