Kommentare

Das gibt mal einen tollen Film!

Running title: "Trump - Chaos im Weißen Haus!"
Die besten Drehbücher schreibt immer noch das real life.

Felix Amerika

Amerika hat es besser.

Zweifelhafte Ministerkandidaten müssen erst eine Hürde passieren.

Wenn man sich solche Koriphäen wie den NRW Innenminister Jäger oder sPd Justizminister Maas ansieht, würde man sich wünschen, es gäbe diese Hürden auch in Deutschland.

Leichte Beute USA

Entsetzlich, dieses neuerdings klaffende Machtvakuum. Sagen wir, die Weltelite des Schachspiels ist zusammengekommen. Wie lange wird es wohl dauern, bis man bemerkt, dass am Platz des bislang amtierenden Weltmeisters nicht geblufft wird, sondern wirklich ein Stümper sitzt? Die anderen werden sich nicht lange bitten lassen. Der Titel darf somit als vakant bezeichnet werden. Leichte Beute USA. Danke, Trumpwähler!

Unwichtig

Ob da ein weiterer dubioser Herr das Trump-Team verlässt, freiwillig oder unfreiwillig, ist solange unwichtig, wie es nicht dazu dient, die latente Aggressivität wieder stärker zu aktivieren. Sollte der neue Herr im Weißen Haus tatsächlich geglaubt haben, er könne etwas gegen die Strippenzieher amerikanischer Politik ausrichten, so erlebt er gerade deren Macht.
Ich höre gerade: "den kritischen Faden der Obama-Regierung wieder aufzunehmen...". Heißt, nicht nur im Nahen Osten wird neu gezündelt, sondern auch die ererbte Russenphobie feiert Urständ.
Schlimm ist vor allem, dass auch aus Deutschland Beifall für eine neue Rüstungsspirale kommt.

Chaos im Weißen Haus - Weiterer Rücktritt

"Kein gutes Vorbild, beklagte die republikanische Senatorin Susan Collins"
Da hat sie wohlrecht und das ist eben das typische Bild des Trump-Teams. Was sagen denn nun die Trump-Anhänger in Deutschland dazu? Der Aufschrei wäre bestimmt sehr groß.

Okay... immer mehr Chaos in den USA

Je größer das Chaos und die Verwerfungen in den USA selbst, um so weniger hat El Presidente Zeit, außenpolitisch Porzellan zu zerschlagen.

Chaos im Weißen Haus

Was dort läuft hat es seit Richard Nixon nicht mehr gegeben! Der Zirkus fängt schön sehr früh an. Die USA haben offensichtlich einen Präsidenten der seinem Amt nicht gewachsen ist. In der Republikanischen Partei läuten schon die Alarmglocken!
Sollte es eine Russland Connection geben
dann war es das mit Trump! Seine Dekret
Orgie schon zu Beginn seiner Amtszeit zeigt
doch das er politisch nichts gestalten kann.
Die Arbeit trotz Mehrheit in bei Kammern des Kongress lässt ein klares Manko an Demokratieverständnis klar zu Tage treten!Das sieht mir auf die Dauer nach einem
Impeachment aus! Die Republikanische Partei wird an die Grenzen ihrer eigenen
Demokratischen Einstellung geführt!
Das wird spätestens im November nächsten Jahres bei den Zwischenwahlen des Kongress klar zu Tage treten. Auch ein vorzeitiges Ende ist möglich! Einen Streit mit der Presse hat noch kein Präsident
überlebt! Da ist auch Twitter keine Alternative, eher ein Zeichen der Schwäche!

..... Zehn kleine Jägermeister....

die hatten sehr viel Macht... sie wurden mal schnell angezählt, da waren's nur noch acht. Wann fällt der Nächste, fragen sich alle.

Im Ernst : In den USA verliert Trump mit seiner Regierung immer mehr Zustimmung.

Man muß schon sehr egozentrisch sein, um diesen ganzen Zirkus immer noch gut zu finden und zu unterstützen. Spannend ist es allemal, wie da die Kräfte aufeinander treffen, aber ich glaube mal in diesem einen Fall ist das Unterhaltungsbedürfnis unserer amerikanischen Freunde restlos gesättigt

Kann es mal einen Tag ohne

Kann es mal einen Tag ohne "Trump-Nachrichten" geben? Oft im Aufmacher, meist mehrere Artikel, meist eine herabsetzende, hämische Note. Ich lese sie nicht mehr. Gibt es für DEutschland nicht Wichtigeres?

Alte Denkmuster regieren

"Nicht nur die Demokraten, auch immer mehr Republikaner fordern Aufklärung über Trumps Russland-Kontakte."

In der US-amerikanischen Politik scheinen Kontakte zu Russland etwas ähnliches zu sein, wie es Hexerei im Mittelalter war - eine Anschuldigung reicht und das Opfer landet auf dem Scheiterhaufen.

Und diese Denkmuster sind derart festgefahren, dass niemand den Unsinn dahinter erkennt bzw. erkennen will.

man muss sich das auch mal auf der Zunge zergehen lassen

wen Mr. Trump sich da als Arbeitsminister verpflichten wollte. Einen Mann, für den, wie für den Präsidenten selbst, Arbeitnehmer lediglich einen Kostenfaktor darstellen, der lästigerweise auch noch Rechte hat (auch wenn die wahrscheinlich ganz schnell "reformiert" worden wären). Der Bock- und Gärtner-Vergleich ist da fast schon lächerlich. Das ist, als würde man hierzulande einem Herrn Maschmeier das Verbraucherschutzministerium anbieten.

Das wird auf Dauer nicht gut gehen

Auch wenn es im Weißen Haus schon manche Fehlbesetzung gab - derartige Vorkommnisse wie sie sich gegenwärtig abspielen, haben sich in dieser Form noch niemals ereignet.
Seit seiner Kandidatur und nun auch Präsidentschaft ereilen uns fast täglich irgend welche Hiobsbotschaften.
Ich denke, Trumps Amtszeit wird die kürzeste, die je ein US-Präsident hatte.
Mit dieser zelebrierten Unfähigkeit wird er nicht lange an der Spitze des Landes bleiben können.
Dieser Mann ist einer der Realitätsfernsten Menschen, die ich je gesehen habe.

@Einfach Unglaublich

... und trotzdem hat es ein Herr Trump geschafft, alle Hürden zu passieren. Hoffentlich bleibt uns so etwas erspart.

Armutszeugnis für die US-Politik

"Das Fass zum Überlaufen brachte ein 27 Jahre altes Interview [...]"

... mit zurückgezogenen (also falschen?) Anschuldigungen. Wenn das die Basis ist, auf der Personalentscheidungen gefällt werden, dann stellt sich die US-Politik damit selbst ein Armutszeugnis aus. Es scheint, als arbeiten alle Mächte gegen Trump, um diesen Fremdkörper im System zu beseitigen oder ihn wenigstens derart zu manipulieren, dass er die von seinen Wählern verhasste Politik letztendlich doch fortsetzen muss.

"Experten sind sich sicher, dass nicht nur Nordkorea, sondern auch andere feindlich gesinnte Länder den neuen US-Präsidenten testen wollen."

Ich möchte behaupten, dass Nordkorea seit Jahrzehnten die Weltgemeinschaft testet. Es ist also falsch, hier einen Bezug zu Trump konstruieren zu wollen. (Und als "Experte" gilt doch sowieso jeder, der die richtige Meinung vertritt.)

Dilletantismus

dass der Trump-Regierung offensichtlich unklar war, wie angreifbar der designierte Arbeitsminister war

Man muss ehrlich zugeben, dass es auch schon anderen Regierungen als der von Trump passiert ist, dass bei einem Mitglied "Leichen im Keller" auftauchten. Aber ich hatte bisher den Eindruck, dass in den USA so was vorher immer akribisch gecheckt wird, gerade weil dort im Wahlkampf eher mehr "Schlammschlachten" stattfinden, als z.B. bei uns.

Aber je mehr man sich selbst als "Saubermann" hinstellt und je mehr man auf den Verfehlungen der Gegenseite rumhackt, desto genauer wird eben auch bei einem selbst hingeschaut. Und desto tiefer fällt man. Kennen wir auch aus D.

Das jetzt als "Verschwörung des Establishments" abzutun greift zu kurz. Damit jemand einfach so zurückzieht muss ihm auch die Unterstützung der eigenen "Freunde" gefehlt haben.

Willkommen in der Realität.

Milliardäre unter sich

Das Lebensziel der Mitglieder der Trump - Regierung hat in der Vergangenheit ausschließlich daraus bestanden, Geld und Macht anzuhäufen. Dies schafft man nur als extremer Egozentriker bzw. nach neueren Forschungsergebnissen als Psychopath mit völligem Mangel an Empathie den Mitmenschen gegenüber.
Es ist logisch, dass sich solche Leute auch mit ihrer eigenen Gattung schwer tun, denn so etwas wie Zusammenarbeit haben sie nie gelernt. Es ist ein Rätsel, daß Menschen, die sehr reich sind, immer noch als nachahmenswerte Vorbilder dienen.
Dabei ist dieser materielle Reichtum das Krankheitsbild menschlichen Versagens.

Vorübergehend außer Betrieb

Einfach Unglaublich: "Zweifelhafte Ministerkandidaten müssen erst eine Hürde passieren."

Eine sehr interessante Interpretation. Aber ihr Optimismus ist doch etwas widersprüchlich. Wenn ihre Theorie stimmt, dann bedeutet das auch, dass Trump offenbar ganz besonders viele "zweifelhafte Ministerkandidaten" in sein Schattenkabinett geholt hat.

Und diese Sachlage zu loben, ist doch etwas seltsam.

Keine guten Vorzeichen

Für die kommende Regierungszeit sind das alles schlechte Vorzeichen.
Wer möchte einer derart schwachen Besetzung im Weißen Haus noch trauen?
Die "Jugendsünden" von industriellen Machthabern werden diese jetzt spätestens in der Politik einholen.
Trump wird lernen müssen, dass er für das Amt gänzlich ungeeignet ist.
Einigen Befürwortern und Wählern von Trump dürfte es nun wohl auch so langsam dämmern, dass ein Trump auf der politischen Weltbühne eine höchst blamable Figur abgibt.
Ich erwarte noch einigen Zündstoff für das Weiße Haus.

7.34@Einfach Unglaublich - Eignungspruefung -

"Amerika hat es besser- Ministerkandidaten muessen erst eine Huerde passieren"
Einfach Unglaublich, ich moechte Ihnen beipflichten . Es waere sehr zu begruessen wenn Ministerkandidaten oder Kandidaten fuer ein hohes Amt in Bruessel auch ein Mindestnachweis ihrer Eignung nachweisen wuerden. Und zwar in fachlicher Hinsicht und in ihrem Respekt vor Recht und Gesetz. Da waere uns so manches erspart geblieben.

gut so!

einen unternehmer, dem arbeitnehmerrechte sowas von egal sind, der sich selbst auf kosten schlechtbezahlter arbeiter die taschen vollmacht und dann noch nicht mal den anstand hat, einem US-amerikaner einen halbwegs gutbezahlten job als haushaltshilfe zu geben, stattdessen eine illegal eingewanderte mit hungerlohn ausbeutet, der hat einfach nicts in einer regierung verloren.

was mich aber eher aufschreckt, ist das militärische säbelrasseln aus Trumps Goldzimmer (ehemals Oval Office). man denkt ja mittlerweile laut darüber nach, bodentruppen nach Syrien zu schicken.

ham-lem

"Kann es mal einen Tag ohne "Trump-Nachrichten" geben?"

Das wünschte ich mir auch, aber da sollten Sie besser Trump fragen und nicht uns oder die Medien. Die Schlagzeilen liefert schließlich er selbst bzw. seine Entscheidungen (hier: Schattenkabinett mit zweifelhaften Ministern).

Die Berichterstattung erscheint nur deshalb so umfänglich, weil so viel passiert in Trumps Umfeld. Ich hab eher das Gefühl, dass man die Inhalte schon massiv komprimiert, um das alles überhaupt in wenige Berichte zu quetschen.

"Gibt es für DEutschland nicht Wichtigeres?"

Die USA sind das mächtigste Land auf dieser Erde. Das ist also schon "ganz schön dolle" wichtig. Die Nachrichten aus Deutschland werden unvermindert weiter gesendet: Abgasskandal, Merkel/NSA, Ditib, Opel...alles nachzulesen.

Das Chaos,

vor welchem die Rechten immer bei den linken/grünen Regierungen warnen, tritt vorallem bei den Konservativen auf.
Denkt man noch an den konservativen französischen Präsidentschaftskandidat, der seine Familie scheinbeschäftigt hat, wünscht man sich als konservativ denkender Mensch, dass die Wähler dieses Verhalten endlich bestrafen!

@ham-lem :
Das wäre ja fatal, wenn man nicht mehr berichten würde! Das kann nicht ihr Ernst sein, oder?

@Camaro

"Ich denke, Trumps Amtszeit wird die kürzeste, die je ein US-Präsident hatte. Mit dieser zelebrierten Unfähigkeit wird er nicht lange an der Spitze des Landes bleiben können.
Dieser Mann ist einer der Realitätsfernsten Menschen, die ich je gesehen habe."
Ja, da haben die Republikaner wohl den Bock zum Gärtner gemacht? Und das ganze Team noch dazu.

re einfach unglaublich

"Amerika hat es besser.

Zweifelhafte Ministerkandidaten müssen erst eine Hürde passieren."

Trump-Fans haben es besser.

Die können sich Chaos noch schönreden.

Bin mal gespannt, ob es irgend eine der deutschen Medien

gibt, die mal eine einzige positive Meldung über Trump verbreitet. Seit Trump auf der Bildfläche erschienen ist, habe ich ausschliesslich Schlechtes über ihn gelesen/gesehen.
In den USA stehen die republikanischen Wähler immer noch hinter ihm. Die Protestversammlungen gegen Trump sind auch fast verschwunden. Die US-Bürger haben sich mit dem Problem Trump wohl schon abgefunden oder aber warten auf den "grossen Knall" dass doch zeitnah etwas passiert, was Trump zum Aufgeben veranlasst. Seine für uns wichtigen Minister (Aussen- und Verteidigung) machen auf mich keinen schlechten Eindruck. Seine Auswahl an wichtigen anderen Mitarbeitern ist desaströs. Dass Trump seine Familie mit ins Regierungsteam genommen hat, war ebenfalls
ein Griff ins ......
Wenn ich auch kein Merkel-Fan bin, lobe ich mir die Zurückhaltung unserer Kanzlerin in Sachen Trump. Das ist m.M. notwendig, um das an sich gute Verhältnis zur USA
nicht unnötig zu beschädigen.

Eigentlich wollte ich Herrn Trump

die 100 Tage Frist geben, bevor ich eine Bilanz ziehe.

Aber so wie die Teile des Establishment, die bisher die Politik bestimmt haben nun mit vollem Rohr auf ihn und seine Mannschaft feuern befürchte ich, dass ich nur seinen Abgang kommentieren könnte, wenn ich die 100 Tage warte.

Dass er selbst immer wieder Steilvorlagen für seine Gegner liefert kommt noch dazu.

Sollte er die ersten 100 Tage im Amt "überleben", gehe ich mittlerweile davon aus, dass er zum "Bettvorleger" geworden ist.
Wenn es in den USA schon ein Skandal ist, dass man Kontakte zu Russland hat, dann kann es mit Toleranz nicht weit her sein.

@Nachfragerin

"In der US-amerikanischen Politik scheinen Kontakte zu Russland etwas ähnliches zu sein, wie es Hexerei im Mittelalter war - eine Anschuldigung reicht und das Opfer landet auf dem Scheiterhaufen."

Hier wird durch die Republikaner Aufklärung gefordert und nicht gleich verbrannt. Das ist der Unterschied zu dem Mittelalter. Da die Beziehungen zu Russland angespannt sind, ist es auch nichts Ungewöhnliches, dass man die Art der Beziehung hinterfragt.

Chaos

Aber was passiert wenn er weg ist seine Mannschaft bleibt, es wird keine Neuwahlen geben,
da dann automatisch Pence ins Amt kommt.
Ob das viel besser ist wag ich zu bezweifeln.

Russlandkontakte:

Weil ich hier immer wieder lesen darf, daß diese Gespräche von zukünftigen Regierungsmitarbeitern mit offiziellen Vertretern Rußlands überbewertet würden:

Stellen Sie sich mal vor, Sie treten demnächst einen neuen Job im Vorstand eines großen Konzerns an und diskutieren dann ihre zukünftigen strategischen Planungen mit der Konkurrenz. Ohne sich mit Ihren künftigen Vorgesetzten darüber abzustimmen. Sobald das auffliegt, hatten Sie diesen Job! Und ob dieses Fauxpas würde Sie daraufhin nicht mal die Konkurrenz nehmen.

Sowas kann sich keiner ausdenken.

Dieser Präsident schafft das, was noch keiner in den Vereinigten Staaten geschafft hat. Er konnte innerhalb eines Monats seiner Amtszeit, ein Chaos nie dagewesenen Ausmaß anstellen, das allein gibt ihm schon die Chance in die Geschichte seines Landes ein zu gehen. Ein Platz im Gedächtnis jeden Amerikaners ist Donald Trump sicher.
Das ist doch das was er eigentlich wollte. Oder nicht?

Mich grauset's

Merken die Befürworter Trumps nicht, was der für ein Spiel spielt?
Er baut Mist und gibt dafür anderen die Schuld - und er schreckt nicht einmal vor offenen Lügen zurück - nachweisliche Lügen (und bitte, jetzt sollte man nicht wieder fragen, wo er denn gelogen habe ... so blind kann keiner sein!).
Er hat zudem Versprechen gebrochen, z. B. dass er seine Steuererklärung veröffentlichen würde (wahrscheinlich hat er ähnliche Leichen im Keller wie sein Arbeitsminister). Seine Order bezüglich Obamacare (Kosteneinsparung...) wird von Collins als verwirrend bezeichnet. Sein Umgang mit Israel (Natanjahu sollte warten, keine brauchbare Alternative zur 2-Staaten-Lösung) ist genauso wenig durchdacht wie der mit Russland.
Das Schlimme: Statt einsichtig zu sein, versucht er sich die Welt nach seiner paranoiden Vorstellung zu bauen und reißt damit ein Volk mit sich.
Was wird stärker sein? Seine präsidiale Macht samt seiner manipulativen Twitternachrichten und Denunzierungen - oder die Demokratie?

Die Berichterstattung über

Die Berichterstattung über Trump ist in der ARD sowie in den meisten deutschen Medien stark einseitig gefärbt.
Ich bin absolut kein Verfechter der Trump-Regierung, aber ich wünschte mir sehr eine objektivere Wortwahl in der Darstellung der Nachrichten.
Diese dilettantische Einseitigkeit ist der Grund für das weitverbreitete Gefühl, daß wir durch die Medien einseitig manipuliert werden.
Leider scheinen die Berichterstatter oft selber nicht zu bemerken, wie vorurteilsbelegt ihre Wortwahl oft ist. Schade!

@Juergen

"Aber so wie die Teile des Establishment, die bisher die Politik bestimmt haben nun mit vollem Rohr auf ihn und seine Mannschaft feuern befürchte ich, dass ich nur seinen Abgang kommentieren könnte, wenn ich die 100 Tage warte."

Was denn für ein Abgang?
Trump ist und bleibt Präsident. Diese Schlammschlacht werden wir zwar während seiner gesamten Amtszeit nun so erleben, aber es gibt keinen Grund für Abgang.

@09:04 von Juergen

Aber so wie die Teile des Establishment, die bisher die Politik bestimmt haben...

"Establishment", "Eliten", aber auch "Populisten" verkommen inzwischen zu Kampfbegriffen, unter denen jeder was anderes versteht. Wichtig ist - es sind die jeweils anderen.

Ich werde nie verstehen, wie ein Kabinett, das überwiegend aus Millionären besteht sich nicht als "Establishment" sieht. Die konnten alle nur so reich werden, weil sie von dem System, so wie es ist profitiert haben. Das sei ihnen gegönnt, aber zu erwarten, dass gerade so eine Truppe die Probleme der "einfachen Menschen" löst ist albern. Das hätte jeder von denen in seiner Firma schon mal anfangen können.

Trump und seine Minister sind es gewöhnt, dass "ihr Wille Gesetz ist". Das lernt man als General, als autokratischer Firmenboss oder als Goldmann-Sachs-Verantwortlicher. Letztere halten sich ja sowieso für die "Master of the Universe".

You´ve got what you vote for.

Eine andere Meinung

Hier mal eine andere, irgendwelcher politischer Prioritäten unverdächtiger Meinung:
Professor Allan Lichtman (in "Washington Post“)
„Ich möchte noch eine Vorhersage machen. Diese beruht nicht auf meinem System. Das ist nur mein Gefühl. Sie wollen Trump nicht als Präsidenten, weil sie ihn nicht kontrollieren können. Er ist unberechenbar. Sie würden sich über Pence freuen – einen direkten, konservativen und kontrollierbaren Republikaner. Und ich bin ganz sicher, dass Trump Anlässe für eine Amtsenthebung geben wird“, so Lichtman.
Leider machen unsere Medien bei diesem unwürdigen Spiel mit. Oder warum taucht inzwischen schon ein Mc Cain fast genau so oft in der Berichterstattung auf, wie der Präsident der USA?
Geflissentlich verschweigt man aber gleichzeitig die aktive Reisetätigkeit diese Herrn. Scheint KEIN Problem hier darzustellen, daß ein Senator Parallelaußenpolitik betreibt! (am WE sogar in München!)

Weiterer Trump-Kandidat gibt auf.....

Bezeichnend in dem Artikel von M.Ganslmeier ist aber,daß kaum auf inhaltliche Dinge eingegangen wird.
Als CEO der Restaurantkette CKE tat sich Puzder hervor in Billiglöhnerei und Arbeitsunrecht."Wir stellen die Besten der Schlechten ein"so eine Aussage von ihm.
Und die müssen den ganzen Tag lächeln.

Aber sowas ist offenbar nicht der Kritikpunkt für die Medien.

Bis jetzt ist noch kein Meister

vom Himmel gefallen. Trump ist ein politischer New-Comer, deshalb ist es ganz normal, dass zur Anfangszeit Probleme innerhalb des Personals auftauchen. Ich sehe darin überhaupt nichts Schlimmes. Geduld haben und abwarten.

@ Old Lästervogel

"Bin mal gespannt, ob es irgend eine der deutschen Medien gibt, die mal eine einzige positive Meldung über Trump verbreitet. Seit Trump auf der Bildfläche erschienen ist, habe ich ausschliesslich Schlechtes über ihn gelesen/gesehen."
Erwarten Sie denn eine positive Meldung? Da sind sich wahrscheinlich fast alle Medien und auch viele Bürger einig, dass es keine positive Meldung gibt.

Am 16. Februar 2017 um 09:29 von Bernd39

Irgendwie hat die ARD-Tagesschau den Satz, den man Gajus Julius Cäsar zuschreibt
"Ich liebe den Verrat, aber ich haase Verräter" umgedreht in

"Ich hasse Verrat aber ich liebe die Verräter."

Nur so kann man sich erklären wie der Senator von Arizona und Vorsitzende des Streitkräfte-Ausschusses des Senats der USA , den sehr ehrenwerten Senator McCain es schafft, häufiger in den deutschen Medien genannt und zitiert zu werden als der regierende Präsident dies schafft.

Schon seine Rede in Riga vor kurzem war aus meiner Sicht blanker Verrat.

@birdycatdog - zweifelhafte Maßnahmen

09:07 von birdycatdog:
"Hier wird durch die Republikaner Aufklärung gefordert und nicht gleich verbrannt. Das ist der Unterschied zu dem Mittelalter."

Der Unterschied ist marginal, denn was früher der wütende Mob war, ist heute der Medienhype um eventuelle Russland-Kontakte von Trump oder seinem Team.
Allein die Tatsache, dass es Beschuldigungen und Untersuchungen gibt, zeigt doch, wie irrational diese Denkmuster sind. Man stelle sich einmal vor, es würde an jedem Politker so ein Exempel statuiert, der irgendwelche Kontakte zum Ausland (z.B. nach GB, Kanada, Saudi-Arabien, Israel, ...) hätte.

"Da die Beziehungen zu Russland angespannt sind, ist es auch nichts Ungewöhnliches, dass man die Art der Beziehung hinterfragt."

Und jeder, der diese Beziehungen verbessern könnte, wird öffentlich verbrannt. Gibt Ihnen das nicht zu Denken?

@dr.bashir, 16. Februar 2017 um 09:27

Zustimmung. Auf den Punkt gebracht!

Chaostruppe

Bisher ist die neue rechts-konservative US-Regierung unter dem Milliardär Trump nur durch markige Sprüche, versuchte Reisebeschränkungen, Rücktritte und Chaos aufgefallen. Was für ein kläglicher Start.

Inkompetenz

@ Jürgen Schwark:
Chaos im Weißen Haus. Was dort läuft hat es seit Richard Nixon nicht mehr gegeben!

Nixon war aber wesentlich kompetenter als Trump. Das ist ja gar kein Vergleich.

@imalipusram - fehlerhaftes Szenario

09:29 von imalipusram:
"Stellen Sie sich mal vor, Sie treten demnächst einen neuen Job im Vorstand eines großen Konzerns an und diskutieren dann ihre zukünftigen strategischen Planungen mit der Konkurrenz. Ohne sich mit Ihren künftigen Vorgesetzten darüber abzustimmen."

Ihr Szenario enthält zwei Fehler.
Trump deutete schon im Wahlkampf eine Zusammenarbeit mit Russland gegen den internationalen Terror an. In diesem Punkt wäre Russland also keine Konkurrenz, sondern Partner. Der zweite Fehler ist die Tatsache, dass der "künftige Vorgesetzte" Trump selbst ist und Sie daher davon ausgehen müssen, dass dieses Vorgehen sehr wohl mit ihm abgesprochen war.

Lese ich da Schadenfreude raus?

Müsssen es täglich wirklich mehrere Artikel über Trump sein, gibt es gar keine anderen Probleme mehr in Deutschland und der Welt? Was macht die Griechenlandkriese? Wie geht es weiter in Syrien? Wie ist die Lage im Donbass? Auch von Junkers und Co. hört man kaum noch was. Die Wahlen in den Niederlanden und Frankreich stehen an, da entscheidet sich das Schicksal der EU.
Wenn man nach der täglichen Anzahl der Artikel über Trump geht, dann hat er sein Ziel "Make Amerika great again!" erreicht.

@ Bernd Kevesligeti 09:32

Warum Sie behaupten, dass der Artikel kaum auf inhaltliche Dinge eingeht, erschließt sich mir nicht. Zu Puzder z.B. finden sich drei relevante Punkte:
- Einwanderin ohne Arbeitserlaubnis schwarz beschäftigt
- Vorwurf häuslicher Gewalt, zwar später zurück genommen, aber Puzder ist dadurch angreifbar
- höhere Mindestlöhne abgelehnt und sich oft geweigert, Überstunden auszubezahlen.

Letzteres und ersteres also zu Ihrer Information bezüglich "Billiglöhnerei und Arbeitsunrecht".
"Aber sowas ist offenbar nicht der Kritikpunkt für die Medien" schreiben Sie trotzdem noch?

Wenn schon Medienschelte, dann bitte fundiert und in sich stimmig, meine ich dazu.

Trump sollte an Rücktritt denken.

Niemals ist America so Peinlich gewesen, niemals hatte America einen Präsidenten für den man sich so Fremdschämen muss.
Dazu noch seine peinlichen Anhänger die nichts auslassen ihn dennoch zu loben.
Wenn seine ausgesuchten Mitarbeiter nichts taugen, muss er zuerst gehen.

Verkauft?

@ Nachfragerin:
In der US-amerikanischen Politik scheinen Kontakte zu Russland etwas ähnliches zu sein, wie es Hexerei im Mittelalter war

So würde ich es nicht bagatellisieren. Wenn Trump sein Land an Putin verkauft hat, ist er weg vom Fenster, dann muss er gehen. Umgekehrt wäre das in Russland mit einem Politiker, der das Land an die Amerikaner verkauft wohl genau so. Wachsamkeit gegenüber Russland ist für die US-Gesellschaft unabdingbar.

Mindestlohn

Dass dieser Arbeitsminister dem amerikanischen Volk erspart bleibt, ist kein Verlust. Dieser Herr ist für Lohnsenkung und Streichung von Arbeitnehmerrechten bekannt.
Trump wird wohl oder übel einen anderen rechts-konservativen Unternehmer für den Job finden.

@christerix - Trump spielt nicht.

09:24 von christerix:
"Merken die Befürworter Trumps nicht, was der für ein Spiel spielt?"

Wer einmal hinter die Kulissen dieser künstlichen Aufregung blickt, wird erkennen, dass es inzwischen Trump ist, mit dem gespielt wird. Es ist das Spiel des "Establishments", in dem Demokraten, republikanische Trump-Gegner und die Medien gemeinsam versuchen, Trump wieder loszuwerden.

Trumps einzige Rettung dürfte darin bestehen, genau das zu tun, was die Republikaner von ihm verlangen. Das erfordert einige Kurswechsel, denn der von ihm angestrebte Dialog mit Russland ist dann garantiert Geschichte.

"Was wird stärker sein? Seine präsidiale Macht samt seiner manipulativen Twitternachrichten und Denunzierungen - oder die Demokratie?"

Ich staune, dass Sie diese machtpolitischen Vorgänge für demokratisch halten. Mit dem Volkswillen hat das nichts zu tun.

Wie lange hält Vizepräsident Mike Pence noch still ?

Donald Trump hatte ihn 2 Wochen lang
in Punkto Flynngate im Dunkeln gelassen.
Von Vertrauensvoller Zusammenarbeit
braucht man wohl da nicht mehr reden.

Krieg zwischen den Geheimdiensten

Michael Flynn ist ein »Sündenbock«,
Ich sehe die Dämonisierung Putins, Russlands und Flynns als Teil einer Kampagne der Neokons, der Geheimdienstgemeinde und der Demokraten, welche ständige Feindseligkeit mit Russland wollen.

Letztlich geht es im Zusammenhang mit der außenpolitischen Ausrichtung der Vereinigten Staaten um sehr viel Geld und enorme Schatten-Budgets des militärisch-industriellen Komplexes.

Rechte Presse

@ Old Lästervogel:
Bin mal gespannt, ob es irgend eine der deutschen Medien gibt, die mal eine einzige positive Meldung über Trump verbreitet

Klar gibt es diese Medien. Unternehmernahe Blätter finden den neoliberalen Einschlag der Trump Regierung ganz toll. Klar, wenn Arbeitnehmerrechte gekappt und Unternehmenssteuern gesenkt werden. Da gibt's in D viele, die Trump zujubeln, die Wirtschaftselite und die Rechten.

@ Bernd Kevesligeti

Sie scheinen zwischen pro und contra Trump hin und her gerissen zu sein. Mir ist ein konsequent linker Standpunkt wichtig und der ist natürlich contra Trump.

Abgesehen vom

Chaos mit der Trumpregierung:
Die Idee mit der Annäherung an Russland finde ich persönlich gar nicht so schlecht.
Die Angst vor den Russen ist doch sehr übertrieben. Putin hat die Bedrohung durch islamistische Terroristen längst erkannt und würde sicher mit den USA gerne zusammenarbeiten.
Im Übrigen: Trump hin oder her. Wie steht es eigentlich mit unserer Energiewende und der sozialen Gerechtigkeit?
Es gibt immer etwas an anderen zu kritisieren, aber mein Lebens- und Arbeitsmotto ist:
"Machen wir es besser und sprechen davon!"
Hört sich naiv an, aber das ist wenigstens autentisch.

@Nachfragerin, 9:56

Der zweite Fehler ist die Tatsache, dass der "künftige Vorgesetzte" Trump selbst ist ...

Ja, leider ist das genau so. In Trumps Welt ist er der Vorgesetzte der USA, wenn nicht gar der Eigentümer. Und somit hat an dem, was er tut, niemand rumzumeckern. Das merken wir ja täglich.

@Nachfragerin

"Und jeder, der diese Beziehungen verbessern könnte, wird öffentlich verbrannt. Gibt Ihnen das nicht zu Denken?"

Nennen Sie ein Beispiel. Verbrannt wurde keiner. Ich erinnere mich nur, dass Clinton dafür verbrannt wurde, dass sie Kontakte zu Saudi Arabien hat. Wer persönliche wirtschaftliche Interessen mit Russland hat, ist unter Umständen erpressbar zum Schaden der amerikanischen Nation. Dies sollte untersucht werden, bevor diese Person ein öffentliches Amt bekleidet. Meinen Sie nicht?

Ach ja, Saudi Arabien: Trump hat dieses Land nicht auf die Bann-Liste gesetzt, obwohl nachweislich Terroristen von dort gekommen sind. Warum hat er es nicht auf die Liste gesetzt? Sind dort wirtschaftliche Interessen im Spiel, die er ÜBER die Sicherheit seiner amerikanischen Bürger stellt?

@von dem müden Landbote

Es wird einige Wähler Trumps geben, die unter ihm und seiner Regierung leiden werden müssen.
Denn es sollen unter diesen auch einige Arbeitnehmer und Nichtmillionäre sein.
Mein Mitgefühl kennt aber Grenzen.

Trump-Kandidat gibt auf ... natürlich, aber das ...

war doch nur der Beginn des tatsächlichen Scheiterns einer Schlagwort Politik die auf Ressentiments und der Nutzung von Ressentiments kleinbürgerlicher Kreise basiert.
Das Ressentiment ist aber weder eine ausreichende Grundlage für Politik (es ist eher deren fadenscheiniger Ersatz) und kleinbürgerliche Milljöhs sind ja nicht die Brutstätte von Anstand und Moral, sondern von Eigennutz und Angst ... was also dabei herauskommen wollte, sollte uns Angst machen und nicht nehmen!

Angreifbar?

(...) in dem Puzders Ex-Frau über häusliche Gewalt ihres Mannes berichtete. Auch wenn sie die Vorwürfe später zurücknahm, äußerten sich Experten entsetzt, dass der Trump-Regierung offensichtlich unklar war, wie angreifbar der designierte Arbeitsminister war.

Wenn also jemand verunglimpft wird und das anschließend zurückgenommen wird, dann macht ihn das angreifbar?

Was ist das für eine Fake News Argumentation auf Superillu-Niveau?

Wenn die Medien zu jeder Aussage mißliebiger Politiker einen sog. Faktencheck produzieren, der wegen seiner eindeutigen Zielsetzung der Entkräftung korrekter "Gegendarstellung" heißen sollte, auf der anderen Seite jedes Statement des Establishments massiv mit Gerüchten, Hörensagen, Behauptungen, diffusen Experten, Vermutungen und subjektiven Einschätzungen zu untermauern versuchen, anstatt sie ebenso kritisch zu hinterfragen, ist der Vorwurf des asymmetrischen Berichterstattung durchaus gerechtfertigt.

@ ham-lem

Ich bewundere Ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten: Einen Artikel über Trump nicht lesen ("Ich lese sie nicht mehr"), diesen aber dennoch kommentieren können. Wow... Nee, im Ernst: Die Nachrichten produzierten Trump und sein "Team" ja nun selber, einen herabsetzenden Unterton kann ich nicht erkennen - der einzige, des bisher andere herabgesetzt hat, egal ob Organisationen, Staaten oder Personen), ob die Nato ("obsolet"), Frauen ("Pussys"), Behinderte (durch Nachäffen), Mexikaner (pauschal als "Verbrecher" und "Vergewaltiger"), Muslime ("Terroristen"), Richter ("unfähig") etc. war und ist Trump.

Wer austeilen kann, muss auch einstecken können!

Erbärmlich...

...wie man nun die aus dem Kalten Krieg stammende Russlandphobie der Amis aus der Mottenkiste holt, um gegen Trump Stimmung zu machen - nachdem man sich eingestehen mußte, daß sich die Unterstützung von Trumps Maßnahmen durch einen signifikanten Teil des US-Volkes nicht durch eine permanente Schmutzkampagne und durch die Suggestion eines Volksaufstandes brechen ließ.

Nicht etwa Obama steht in der Kritik, der in einer Nacht-und-Nebel-Aktion kurz vor seinem Amtsende autokratisch per Dekret Sanktionen aufgrund dubioser Hackerangriffe angeordnet hat. Unterstellungen, die bis heute nicht bewiesen sind und von denen ein Teil sogar zurückgenommen werden mußte.

Nein, im Fokus steht der Gegner solcher Sanktionen, und zwar, weil er quasi als Wahlversprechen die Aufhebung der Sanktionen in Aussicht gestellt hat.

Wenn Martin Schulz Erdogan zusagt, daß mit ihm die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei nicht abgebrochen werden, dann wäre das illegal, weil er ja Kanzlerkandidat der SPD ist?

re nachfragerin

"Wer einmal hinter die Kulissen dieser künstlichen Aufregung blickt, wird erkennen, dass es inzwischen Trump ist, mit dem gespielt wird. Es ist das Spiel des "Establishments", in dem Demokraten, republikanische Trump-Gegner und die Medien gemeinsam versuchen, Trump wieder loszuwerden."

Ich sehe, Sie haben das Trump-Prinzip schon verinnerlicht:

Bei mir geht nichts schief. Und wenn doch, dann sind die anderen schuld
- sogenannte Richter
- Lügenpresse
- intrigante Republikaner
- intrigante Demokraten
- Kaufhäuser, die meine Tochter unfair behandeln

33 Jahre nach 1984 (George Orwell)

In dem berühmten Roman gibt es das Ministerium für Wahrheit (Ministery of Thruth). Dieses war dafür zuständig, alle in den Medien gemachten Angaben rückwirkend so zu ändern, dass sie stets mit den aktuellen Ereignissen übereinstimmten.
.
Wir haben nun ein "Ministery of Trump", das ähnliche Aufgaben erfüllt, nämlich die überflüssige Nato wird zu einem wichtigen Baustein, ein Mann, der einen illegalen Flüchtling beschäftigt, wird fast Arbeitsminister unter einem Chef, der alle Illegalen rausschmeißen will, etc., etc..
.
All das kann echte Trump-Fans nicht erschüttern, denn sie lieben "Doublespeak", also eine Sprechweise, die das Gegenteil mit einbezieht.

hbacc

"...Strippenzieher ameriksanischer Politik..." Stimmt genau! Von Soros angefangen, der schon während der Wahl seine Gegnerschaft ankündigte bis hin zu den Wahlverlierern.......

Sympathisch

Der Multi-Millionär und Chef einer Fast-Food-Kette hatte jahrelang eine Einwanderin ohne Arbeitserlaubnis schwarz als Haushaltshilfe beschäftigt.

Falls dies stimmen sollte, sollte dieser Mann den Gegnern von Trump doch sympathisch sein, haben doch die meisten von ihnen kein Problem damit, daß Millionen Einwanderer sich illegal in den USA aufhalten und die meisten von ihnen ohne Arbeitserlaubnis arbeiten?

Daß solche Individuen auch schwarz beschäftigt werden, ist logisch, und dient hier nur der weiteren Ausgestaltung der Schmutzkampagne. Oder kann mir jemand sagen, wie man jemanden ohne Arbeitserlaubnis ordnungsgemäß versteuern soll?

re von junge welt

Es ging um den Artikel:Seine Rolle als CEO bei CKE kam kaum vor.Möglichst unqualifizierte Arbeiter einstellen um wenig bezahlen zu müssen,die Leute in kundenarmen Zeiten mitten in der Schicht nach hause schicken,um nicht bezahlen zu müssen,den Hauptsitz von Kalifornien ins Niedriglohnland Tennesse verlegen."Und die Leute dürfen nicht mit schlechten Zähnen am Tresen stehen,auch wenn sie noch so wenig verdienen",sagte der CEO mal.
Und "konsequent links",was ist daß ? Auf keinen Fall den Medien oder dem Clinton-Pärchen hinterherlaufen.

Neoliberal

Man hat Hillary Clinton immer vorgeworfen neoliberal zu sein. Aber einen solchen Arbeitsminister, der so klar auf Kurs des Kapitals ist und sich so abfällig über Arbeiter äußert, hätte sie nie präsentiert.

@Hermjard

"Falls dies stimmen sollte, sollte dieser Mann den Gegnern von Trump doch sympathisch sein, haben doch die meisten von ihnen kein Problem damit, daß Millionen Einwanderer sich illegal in den USA aufhalten und die meisten von ihnen ohne Arbeitserlaubnis arbeiten?"

Eventuell hat das etwas mit Empathie zu tun. Im Übrigen erscheint mir ihr Kommentar sehr zynisch.
Ist halt auch eine Meinung, das muss man so akzeptieren.

@junge Welt - Können Sie Ihre Ansichten begründen?

10:04 von junge Welt:
"Wenn Trump sein Land an Putin verkauft hat, ist er weg vom Fenster, dann muss er gehen."
> Wie sollte Trump das tun? Es gibt in den USA keine staatlichen Firmen, die er an ausländische Investoren verkaufen könnte.

"Umgekehrt wäre das in Russland mit einem Politiker, der das Land an die Amerikaner verkauft wohl genau so."
> Richtig. Aus dem Grund wurde Putin Jelzins Nachfolger.

"Wachsamkeit gegenüber Russland ist für die US-Gesellschaft unabdingbar."
> Gilt Ihre These gleichermaßen für die russische Gesellschaft? Und wen meinen Sie überhaupt mit "Gesellschaft"? Die US-Bürger werden es ja kaum sein, denn kaum ein anderes Land ist für sie so weit weg. Tatsächlich unabdingbar ist die "Wachsamkeit" (ich nenne es Militarismus) für die Profiteure dieses Konfrontationskurses. Das sind namentlich die Rüstungsindustrie und natürlich Politiker, deren Denkweise noch immer im Kalten Krieg feststeckt.

Trump hin oder her, was soll das?

Die USA sind unser wichtigster Partner und es ist eher unwahrscheinlich, das Trump gestürzt wird. Wir werden also mit ihm und seinen Marotten leben müssen. Ich bin kein Merkel-Fan, aber ich lobe ihre ruhige Art in Bezug zu Trump. Sie weiß, was auf dem Spiel steht. Wir können uns keine Konfrontation mit den USA leisten. Also sollten auch wir (auch die Medien) in unserem Verhältnis zu Trump etwas zurückhaltender sein, ohne kriecherisch zu wirken.

Madman-theory

"Experten sind sich sicher, dass nicht nur Nordkorea, sondern auch andere feindlich gesinnte Länder den neuen US-Präsidenten testen wollen."

Das Gegenteil wird wohl eher richtigsein. Da die meisten Regierungschefs Trump für einen neurotischen unberechenbaren Charakter halten dürften, der aber dennoch die größte Militär-, Wirtschafts-, Finanz- und Kulturmacht der Welt im Rücken hat, werden fast alle kuschen. Diese Strategie hat schon Reagan, der auch von nix Ahnung hatte und als Schauspieler das Weiße Haus betrat, gegen die Sowjetunion eingesetzt. Man nannte das Mad-Man-Strategy, also der Verrückte-Mann-Strategie. Damit hat er zwar fast einen Dritten Weltkrieg ausgelöst, aber eben auch zum Ende des kalten Krieges beigetragen.

Was die Arbeit in den USA angeht, die Amerikaner arbeiten statistisch gesehen am längsten, haben den wenigsten Urlaub von den entwickelten Industriestaaten und mit die höchste Produktivität. Ihre reale Lohnentwicklung ist etwa seit den 70ern stehengeblieben.

Kurswechsel Trumps gegenüber Russland ?

Dieser Arbeitsminister-Kandidat musste offensichtlich abdrehen, weil er in punkto Beschäftigungsverhältnisse einen Verhaltenskodex gezeigt hat, der von den Republikanern nicht toleriert werden kann. Wie sollten sie ansonsten unter umgekehrten Vorzeichen noch mit den Demokraten streiten können ?

Interessant finde ich, dass die "Kehrtwende" Trumps in seiner Russland/Krimpolitik ("Rückgabe der Krim"/"Obamas Russland/Ukraine Politik zu lasch") noch nicht bei den Trump-Anhängern durchgeschlagen hat, für welche diese Politik der Hauptgrund für dessen Unterstützung ist. Sind die noch keine Weisungen eingetroffen ?

Pence - die Hoffnung der GOP

Die Hoffnung der Republikanischen Partei ruhen auf Pence. Er hat Parlaments- und Regierungserfahung, weiß wie die Verfassung und die Institutionen funktionieren, kennt die Mechanismen im Kongress, hat eine klare konservative Agenda, einen tadellosen Verhaltens- und Benehmenskodex und hat den Überblick. Alles Dinge, die dem erratischen Trump fehlen. Außenpolitisch ist sein Blick nicht durch Geschäfte oder die Hoffnung auf zukünftige Geschäfte getrübt. Sein Verhältnis mit Moskau wäre durch Realismus geprägt, das er mit Mattis auf der Basis von Stärke und Klarheit entwickeln würde. Verständigung auf der Grundlage von Ergebnissen anstatt von Wesensverwandtschaft.

Die Gretchenfrage für die GOP ist: wann und wie kommt die Gelegenheit für den Wechsel ?

Waffenlobby kann sich abschreiben

Wenn sich Trump nun mit Putin verbündet, dann kann ich mir die Milliardenverluste der Parteien, die von diesem Konflikt gelebt haben aber schwer vorstellen.

So ein Mist aber auch. Es gibt keinen Krieg mit Rußland, obwohl Obama es doch fast soweit gebracht hatte.
All die Bemühungen von Obama den Konflikt zu verschärfen sind umsonst gewesen.

@ birdycatdog 10:23

"Ach ja, Saudi Arabien: Trump hat dieses Land nicht auf die Bann-Liste gesetzt, obwohl nachweislich Terroristen von dort gekommen sind. Warum hat er es nicht auf die Liste gesetzt? Sind dort wirtschaftliche Interessen im Spiel, die er ÜBER die Sicherheit seiner amerikanischen Bürger stellt?"

So wie Sie das hier getan haben, wurde das Fehlen Saudi Arabiens in den Foren hier immer wieder angeführt. Kein "Trump-Fan" hat dazu bisher Stellung bezogen, so wie ich das sehe.
Vermutlich ist es so, wie Sie es schreiben. Aber es gibt noch nicht einmal ein Bemühen, es anders zu begründen.

Dieter S.

Dem Kommentar kann ich 100 %ig zustimmen. Dieses Herumtrampeln auf Trump ist schon fast peinlich und sicherlich nicht objektiv.

Es ist doch

gut dass sich die Spreu vom Weizen trennt. Dann entseht ein fruchtbares Kabinett welches gute Ergebnisse erziehlen kann!

@Medienkritiker und Trump-Fans

Damit die Medien positiv über Trump berichten, muss er erst einmal etwas positives tun. Bisher hat Trump nichts in der Richtung gezeigt. Es mag ja sein, dass er einen grandiosen Plan hat, der alles besser macht, nur kann den niemand nachvollziehen und er erläutert diesen auch nicht. Stattdessen ignoriert er das Interesse der Bevölkerung an Transparenz und alles, was er tut, macht den Eindruck von blindem Aktionismus.

@Nachfragerin: Voreingenommenheit trübt ...

.. die Wahrnehmung, wenn man beständig für die Verteidigung des diktatorischen Regimes an der Moskwa eintreten muss.

"Richtig. Aus dem Grund wurde Putin Jelzins Nachfolger"

Falsch. Putin wurde von Jelzin selbst ausgewählt und hatte primär die Aufgabe, den Vorgänger vor gerichtlicher Verfolgung aufgrund kleptokratischer Verfehlungen zu schützen. Das war schlicht ein Deal.

Es ist ja nachvollziehbar, dass Trump mit seiner eingeschränkten Sicht auf das Regime im Kreml und auf den in Sachen Autokratie wesensverwandtenden WP der Hoffnungsträger derjenigen ist, für welche Interessen Moskaus die höchste Priorität haben. Da muss dann die kritische Aufarbeitung von Verfehlungen wie bei Flynn wie ein Komplott der Medien und eine Verschwörung des Establishments sein.

Für die Amerikaner und die westliche Welt liegen die Dinge anders: sie brauchen eine Führung im weißen Haus, welche auf der Basis von Realismus mit den Machthabern in Russland umgeht.

Geld=Fähigkeit

Dass eine große Nation nur unfähige Geldmänner an die Macht lässt mit allen ihren Deformitäten,zeigt doch,dass die Grundsätze (regeln) falsch sind.Wer sagt,dass viel Geld klüger macht?Warum gibt es keine Prüfung der geistigen Kapazität?(Regel für viele Bereiche)Das Establishment vernichtet jedes Können,jeden Geist,der nicht seinen Leitlinien folgt?
Dies sind keine nationalen Eigenschaften.Aber wer gibt sich schon Mühe unter dem schönen Deckchen nach zu schauen?

@Am 16. Februar 2017 um 11:12 von ser04

"So wie Sie das hier getan haben, wurde das Fehlen Saudi Arabiens in den Foren hier immer wieder angeführt. Kein "Trump-Fan" hat dazu bisher Stellung bezogen, so wie ich das sehe."

Genau das ist mir auch schon aufgefallen. Der Umgang der "Lügenpresse" mit Trump wird als unfair und einseitig hingestellt. Aber wenn es um belastbare Fakten geht kommt da überhaupt nichts. Was sagt uns das? Viel !

Genauso könnte man einem gewissen Prozentsatz von Nordkoreanern Fakten über ihr Staatsoberhaupt erzählen, die sie niemals glauben würden. Das dies auch in westlichen Demokratien mehr und mehr um sich greift ist äußerst beunruhigend

@Orfee: Hinter Ihrer Zeit zurück

"Wenn sich Trump nun mit Putin verbündet, dann kann ich mir die Milliardenverluste der Parteien, die von diesem Konflikt gelebt haben aber schwer vorstellen. "

Mit so einem einfachen Weltbild braucht die Welt keine Farben mehr. Schwarz und weiß genügen völlig.

"So ein Mist aber auch. Es gibt keinen Krieg mit Rußland, obwohl Obama es doch fast soweit gebracht hatte."

Wieviele Tage haben Sie keine Nachrichten mehr gelesen ?

Obama hatte noch von jeglicher militärischer Option, inklusive Waffenlieferungen in der Ukraine abgesehen. Eigentlich schon auf eine Weise passiv, die den Kreml nur noch zu mehr versteckter und offener Aggression in der Ukraine eingeladen hat. Putin hat die Intervention russischer Kräfte ("keine regulären") in seiner Neujahrsansprache 2015/2016 selbst zugegeben. Einfach googeln.

Trump hat ganz klar geäußert, dass Russland die Krim zurück geben muss.
Sie scheinen sich also dieser Meinung anzuschließen. Geht doch.

@10:26 von Hermjard

,Die Medien' - in diesem Fall die ARD - berichtet korrekt. Nämlich darüber, dass es Vorwürfe zu häuslicher Gewalt gibt und zugleich wird gesagt, dass seine damalige Frau ihre Aussagen zurückgezogen hat. Experten sagen, dass er dadurch angreifbar ist und wundern sich, dass so jemand als Minister vorgeschlagen wird. Was um alles in der Welt ist daran ,asymmetrische Berichterstattung'?

@junge Welt

wenn man schon zugeben muss, dass Nixon deutlich kompetenter war wie Trump es jemals sein wird...offensichtlicher kann das dilemma nicht beschrieben werden, in welchem die USA seit der amtsübernahme stecken.

ach so, der präsident mit der kürzesten amtszeit war übrigens William Henry Harrison, der es auf einen schlappen monat gebracht hat, und dem auch seine inaugurations-ansprache zum verhängnis wurde (zwei stunden geplappert in der kälte mit anschliessender lungenentzündung). den hat Trump schon mal überholt. aber platz zwei wäre ja auch ganz nett für Trump...

Ich finde es gut, wenn der

Ich finde es gut, wenn der ganze Mist den die Trump Regierung fabriziert auch öffentlich gemacht wird.
Das passiert halt, wenn man ahnungslose Populisten zum Regierungschef erhebt. Ich hoffe, dass alle Wähler von Extremistischen Parteien hier zumindest mal eine Braue heben und darüber nachdenken...

Obama hat was?! Also sollte

Obama hat was?!
Also sollte er die Annexion der Krim einfach durchgehen lassen? Oder, dass Russland nachweislich die Wahlen zugunsten eines Kandidaten manipuliert hat?

Denk bitte mal darüber nach. Obama hat nur auf den Mist reagiert, den Putin hinterlässt.

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