Kommentare

"Und wenn Trump kommt - will er dann überhaupt reden?"

Ach, lasst ihn doch reden! Länger als eine Minute (für 140 Zeichen) wird es kaum dauern ;-)

Laßt ihn reden ...

... sofern er denn will.

Heißt doch nicht, daß irgendein Abgeordneter gezwungen wäre dabei zuzuhören.

Vielleicht hat man ja gerade einen anderen "wichtigen" Termin, muß Rasenmähen, mal kurz zur Toilette oder hat gerade unbändigen Hunger und huscht mal eben zur nächsten Fish and Chips-Bude ...

Oder Frau May empfängt ihn einfach auf St.Helena, das ist auch britischer Boden.
Soll ja sehr schön da sein und ein historisch bedeutsamer Ort ist das auch.
London wird doch eh total überbewertet als Reiseziel, Trump war bestimmt schon oft da, gönnt ihm mal was neues.

Gruß, zopf.

Demokratie, Arbeitnehmerrechte und Sicherheit

Trump führt eine Bewegung zur Erneuerung der Demokratie an. An die Stelle des korrupten Establishment will Trump die Arbeitnehmerinteressen stellen.

Warum soll diese neue Politik nicht auch den Parlamentariern vorgestellt werden?

GB ist aus der EU ausgetreten. Die Mehrheit will nicht Merkels Flüchtlinge aufnehmen. Den Kritikern von Trump steht die schweigende Mehrheit gegenüber, die sehr wohl Grenzschutz und Schutz vor Terror zusammen denken können.

Dass die demokratisch gesinnten Abgeordneten

des Unterhauses kein Interesse daran haben, einem Rassisten als Auditorium zu dienen, ist nicht verwunderlich.

Leider bliebe es immer noch ein weiter Schritt, bis der Möchtegern-König aus den USA zur persona non grata erklärt würde.

Großbritannien wird wohl doch

Großbritannien wird wohl doch nicht der 51. Bundesstaat der USA, sondern bleibt doch das 7. Mitglied der EU.... nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.....

Und nun?

Zitat: "Eine Petition im Internet gegen den Staatsbesuch des Republikaners unterschrieben bislang mehr als 1,8 Millionen Menschen."

Das heißt 58,2 von 60 Mio. Briten haben diese Petition nicht unterschrieben. Deutliche Mehrheit für eine Rede Trumps im britischen Parlament.

Trump wird reden!

Aus dem Artikel:
"Die Regierung Großbritanniens erwägt offenbar, eine Rede Trumps vor dem Unter- und Oberhaus des Parlaments in London zu verhindern, wie die Zeitung "Guardian" berichtet."

Ist die Berufung auf eine unbelegte Behauptung auch eine unbelegte Behauptung? Ich meine ja.

Am Vorabend des Brexit werden es sich die Briten nicht mit dem Land (und seinem Präsidenten) verscherzen, das die wichtigste Säule zur Verhinderung eines Post-EU-Bankrotts ist. Zumal Trump im eigenen Land zeigt, wie die Brexit-Kernforderungen (Einwanderungsrestriktion, wirtschaftliche Abkopplung) umzusetzen sind.

Natürlich wäre....

Trumps Staatsbesuch des UK außerhalb der Sitzungszeiten des Unterhauses zumindest eine Möglichkeit einen Affront zu vermeiden! Aber dumm sind die Berater von Trump sicherlich nicht! Es darf also bezweifelt werden, ob Sean Spicer mit der Lösung einverstanden ist oder Bettyann Conway wieder einmal einen alternativen Fakt entdeckt! Die Frage ist besonders, ob Frau May und manche Abgeordneten auf Dauer die fast 1,8 Millionen Gegner von Trumps Staatsbesuch ignorieren können? Vielleicht ist das aber auch ein Fall für Mr. Farage?

Parlament [Substantiv, Neutrum]

Das Parlament [Substantiv, Neutrum]: von altfranz. parlement ‚Unterredung‘; französisch parler ‚reden‘.

Das Parlament und die Demokratie - die die Briten miterfunden haben - ist der Ort der freien Rede, der offenen Debatte auch über strittige Themen. Um zu zelebrieren, dass man einer Meinung ist, brauch man das Parlament nicht. Dazu würde ein Sitzkreis mit Räucherstäbchen und Ingwer-Tee genügen.

Die freie Rede und der offene, demokratische Diskurs ist das beste Instrument, um die Richtiges vom Falschen zu trennen, um in aller Öffentlichkeit erkennen zu lassen, wenn jemand etwas sagt, dass keinen Sinn ergibt, erlogen ist, logisch nicht stimmig oder sonst wie abzulehnen ist.

Sehr bezeichnend, dass die hysterischen Anti-Trump-Leute diese Auseinandersetzung mit offenem Visier scheuen.

Ich als überzeugter Demokrat/AfD-Wähler, würde mit jedem in eine Debatte eintreten, schon alleine deshalb, weil ich von meinen Positionen überzeugt bin und diese ARGUMENTATIV verteidigen kann, jederzeit.

Stell dir vor, er hält eine

Stell dir vor, er hält eine Rede und keiner hört zu.

Ja stimmt, man könnte dabei telefonieren oder Frisby spielen ...

@Veto

Sehr humorvoller Kommentar ;-) Danke!

Ist eigentlich irgendeinem anderen POTUS weltweit jemals so viel Abneigung entgegengebracht worden? Im Falle UKs kann ich den besonderen Ärger auch noch verstehen. Hat Trump doch einen schönen Golfplatz mit 1.000 neuen Arbeitsplätzen versprochen. Die schottische Küste ist an einer Stelle verschandelt und kaum 100 Arbeitsplätze geschaffen worden.

@martin1234
"Nehmen Sie doch endlich zur Kenntnis, dass Trump der erfolgreichste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist. Seit seinem Amtsantritt ist Amerika sicher geworden (es gab keinen einzigen Terroranschlag mehr) und er hat Hunderttausende neuer Jobs geschaffen!"
Trump ist seit 3 Wochen im Amt und Sie verkaufen ihn als erfolgreichsten Präsidenten in der Geschichte der USA? Hunderttausende Jobs geschaffen? Sie glauben also es geht so:
POTUS: "Importzölle rauf!"
CEO von FORD, GM, etc. SOFORT einstimmig: "100,000 neue Jobs in den USA, Mr. POTUS!"

Sie haben keine Ahnung von Konzernen...

Soso... (um 10:56)

"Den Kritikern von Trump steht die schweigende Mehrheit gegenüber"
Behaupten kann man ja alles (Stichwort Fake-News), aber können Sie das auch beweisen?
Ich kann Ihnen das Gegenteil beweisen:
"74 Prozent der Deutschen finden diese Art des Regierens "abstoßend"
Aus einer Emnid-Umfrage in Deutschland zu Trump vom 9.2.2017.

Politischer Korrektheit ist verrückt!

Politischer Korrektheit ist verrückt!

Großbritannien lässt islamische Terroristen ins Land, echte Hassprediger, die Terror und Gewalt gegenüber "Ungläubigen", Frauenunterdrückung/-verachtung predigen. Reaktion des politischen Mainstreams: ZERO

Ein demokratisch gewählter Präsident besucht Großbritannien. Reaktion: helle Aufregung bei den selbstgerechten Moralaposteln der Linken.

:-)

Großbritannien mit Volldampf vorwärts in die Weltisolation

Nun sind es inzwischen schon wieder fast acht Monate, als die Briten in einem Referendum für einen Austritt aus der Europäischen Union stimmten. Am selben 23. Juni 2016 noch war Cameron zurückgetreten.
Seit diesem Tag hat sich die Politik der britischen Insel etwas zur Inselpolitik bzw. zur Isolationspolitik entwickelt. Nicht nur die EU und der Euroraum aus der sie die Briten rausbekommen will, auch die Flüchtlingspolitik sowie die Hilfszahlungen verschuldeter Staaten wie Griechenland sind einfach keine britischen Angelegenheiten.
Und dann müssen bitte auch ungeliebte Staatsgäste, die Reden halten wollen wie Trump aus dem House of Commons draußen bleiben, wenn es umstrittene Gesetze in den USA gibt. Von dem nicht vom Volk gewählten, nur bestimmten Menschen von Adel mit viel Geld vorbehaltenen House of Lords mal vorsichtshalber gar nicht erst zu reden.
Lang ists her, als die nun isolierten Briten im Mai 2003 gemeinsam mit den USA gegen große Proteste einen Präventivkrieg eröffneten.

Alles nicht relevant. Die Sache zählt!

Zur Not kann er ja auf dem Speaker's Corner im Hyde Park sprechen. Und sich dort direkt ans britische Volk wenden.

Aber so wichtig ob der Trump jetzt zur britischen Nation spricht ist das nun auch wieder nicht.

Schöner wäre sowieso man würde sich weniger auf Personen und mehr auf die Sache fokussieren. Also was zwischen GB und den USA an Kooperation und Verträgen vereinbart wird. Letztlich betrifft nur das das britische und amerikanische Volk.

@Initiative Neue...

"An die Stelle des korrupten Establishment will Trump die Arbeitnehmerinteressen stellen."

Sie glauben also einem Milliardär? Sie glauben, dass er die Unternehmensbedingungen für seine Kinder verschlechtern wird? War das Dekret zur Einschränkung von Obamacare ein Sieg für die Arbeitnehmer gegen die korrupten Unternehmer oder nicht doch ein Verlust für die Arbeitnehmer, die mehr und mehr den Schutz einer Krankenversicherung verlieren? Und wie wird die "phänomenale" Steuerreform aussehen, die Trump vollmundig angekündigt hat? Meine Vorhersage: einen Krümel für die Arbeitnehmer, einen Goldklumpen für die Arbeitgeber. Natürlich wird er das als Erfolg verkaufen. Schließlich werden die Arbeitgeber das Geld in neue Arbeitsplätze investieren. Wie viel davon in der eigenen Tasche bleibt - wird wahrscheinlich nie untersucht. Es geht aber zu Lasten des Haushalts. Trump hat ja versprochen, die $19 Bio Schulden in zwei Amtpersioden abzutragen. Erfolgschance: 0%

11:27 von El Chilango

"Das heißt 58,2 von 60 Mio. Briten haben diese Petition nicht unterschrieben. Deutliche Mehrheit für eine Rede Trumps im britischen Parlament."

Interessante Art zu Rechnen ?

Eine nicht - im Internet und per Computer, Tablet oder Smartphone - abgegebene Unterschrift ist noch nicht zwingend als universelle Zustimmung zu werten ?

Es mag auch Leute gegen, die sich enthalten.

Ist - somit gemäß Ihrer Art zu kalkulieren - jede Form der Enthaltung demzufolge für SIE also bereits ein eindeutiges Pro ?

Ich denke, die Trump-Gegner

Ich denke, die Trump-Gegner geraten vollkommen aus der Fassung. Ist es Trumps Engagemant für die US-Amerikanischen Arbeitnehmer, warum so viele hier ihre Contenance verlieren ? Die Linke hat doch ihren Einfluß auf die Arbeitnehmer endgültig verloren, weil sie die Interessen der Marktradikalen vertreten. Schlechtes Gewissen ? Ekelgefühle gegenüber Cindy aus Marzahn ?
Ein amerikanischer Präsident wird von der übergroßen Mehrheit der Briten immer gerne begrüßt.

Schönrechnen

Zitat: "Das heißt 58,2 von 60 Mio. Briten haben diese Petition nicht unterschrieben. Deutliche Mehrheit für eine Rede Trumps im britischen Parlament."

Dem gegenüber könnte man konstatieren:

Nur 25,5 % der US-Wahlberechtigten gaben ihre Stimme für Trump ab.
Das ergibt mit 74,5 % der Wahlberechtigten eine gewaltig Mehrheit gegen Mr. Trump als US-President.

Sollte er da nicht schleunigst sein Amt wieder niederlegen ?

Auch der Brexit wäre nach Ihrer Rechnung vom Tisch.

Gruß, zopf.

re klara rinnsal

"Zumal Trump im eigenen Land zeigt, wie die Brexit-Kernforderungen (Einwanderungsrestriktion, wirtschaftliche Abkopplung) umzusetzen sind."

Hier eine Vergleichbarkeit herzustellen kann nicht mal mit maximaler Dehnung der Phantasie gelingen.

Ist es nicht reichlich

Ist es nicht reichlich undemokratisch anderen den Mund verbieten zu wollen?
Für mich schon, denn auch wenn ich die Meinung anderer nicht teile, so kann ich diese aber jederzeit aushalten und respektieren, so lange nicht zu Gewalt oder ähnlichem aufgerufen wird.

Ich frage daher nochmals: wer ist da die eigentliche Gefahr?

Man kann auch

alles etwas übertreiben.
Bislang ist nichts eingetreten was vorher von der Presse und einigen hochgespielt wurde.
Nato normal und China auch wieder normal und so kann die Liste weitergehen.
Einige sollten mal wieder Boden unter die Füße bekommen, niemand isst ein Gericht so heiß wie es gekocht wird.

GB braucht die USA als Partner nach dem Austritt aus der EU, und ich würde den Briten jetzt keine Dummheit unterstellen wollen.

Sollte auch mal wieder etwas Verstand auf Allen Seiten einsetzen.

Gruß

@martin1234

"Nehmen Sie doch endlich zur Kenntnis, dass Trump der erfolgreichste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist. Seit seinem Amtsantritt ist Amerika sicher geworden (es gab keinen einzigen Terroranschlag mehr) und er hat Hunderttausende neuer Jobs geschaffen!"

DAS haben Sie doch gewiss mit einer gehörigen Prise Sarkasmus geäußert, oder ?

@@Am 11. Februar 2017 um 11:07 von kommentator_02

Zitat: "Dass die demokratisch gesinnten Abgeordneten des Unterhauses kein Interesse daran haben, einem Rassisten als Auditorium zu dienen, ist nicht verwunderlich."

Zwei Fragen:

1. inwiefern und wo genau soll Donald Trump ein "Rassist" sein? Haben Sie dafür auch Belege/Beweise?

2. Wenn das Unterhaus demokratisch gesinnt ist, dann sollte es doch keine demokratische Auseinandersetzung fürchten, oder wie meinen Sie das?

11:46 von Pustefix

"Ein amerikanischer Präsident wird von der übergroßen Mehrheit der Briten immer gerne begrüßt."

Haben Sie dafür eindeutig nachvollziehbare Nachweise ( bitte verlinken, danke ) oder handelt es sich dabei um einen scheinargumentationsstärkenden
"Conway´schen Alternativfakt" ?

@Am 11. Februar 2017 um 11:45 von firefighter1975

Zitat: "Eine nicht - im Internet und per Computer, Tablet oder Smartphone - abgegebene Unterschrift ist noch nicht zwingend als universelle Zustimmung zu werten ?

Es mag auch Leute gegen, die sich enthalten."

Stimmt.

Und nun?

Zitat: "Ist - somit gemäß Ihrer Art zu kalkulieren - jede Form der Enthaltung demzufolge für SIE also bereits ein eindeutiges Pro ?"

Nein. Ich bin ja nicht die EU, die bspw. bei dem letzten EU-Referendum in Ungarn bei einer Wahlbeteiligung von 40 % so getan haben, als hätte die EU eine Zustimmung von 60 %, auch wenn von den 40 % der Ungarn, die zur Wahlen gingen, zu 93 % gegen die EU gestimmt hatten.

Petitionen brauchen keine Mehrheiten

"Das heißt 58,2 von 60 Mio. Briten haben diese Petition nicht unterschrieben. Deutliche Mehrheit für eine Rede Trumps im britischen Parlament."

Selbstverständlich kann man aus der Nicht-Beteiligung an einer Petition nicht auf die Meinung einer Person schließen.

Selbst Petitionen zu Volksentscheiden brauchen daher keine Mehrheit, sondern nur eine als relevant festgelegte Mindestzahl an Unterstützern.

Wer will das schon hören:

Great Britain SECOND!

Zerocool76

"Ist es nicht reichlich undemokratisch anderen den Mund verbieten zu wollen?"

Zu wollen, nicht.

Undemokratisch ist es, anderen das wollen zu verbieten.

Den Mund verbieten, allemal!

Aber überlegen Sie mal, ob es wirklich undemokratisch ist, jemandem den Mund zu verbieten, der sehr vielen anderen den Mund verbietet?

Ist es recht, jemandem die Freiheit zu nehmen, der anderen ihrer Freiheit beraubt?
Ja, ist es!

Ist es undemokratisch, Demokratie zu schützen?

Die deutsche Verfassung beispielsweise begrenzt die freie Meinungsäußerung deutlich, sobald die Grundlagen der Demokratie angegriffen werden.

Auf Trump bezogen: Sollte jemand, der die Pressefreiheit in seinem Land durch Lügenvorwürfe an die freie Presse zu untergraben versucht, selbst frei reden dürfen?

Ich bin auch in Trump-Gegner..

...aber gerade deshalb würde ich ihn dort reden lassen, damit er sich weiter so herrlich blamieren und bloßstellen kann, wie er es in den letzten 3 Wochen schon so oft getan hat. Wann kriegen Parlamentarier statt trockener Berichte und Reden schon mal derart köstliche Realsatire zu hören. Aber dann bitte auch an den richtigen Stellen lachen, das ist man in den USA so gewohnt, dann braucht man es nicht nachträglich einzufügen

@El Chilango, @Klara Rinnsal, @Initiative Neue...

Zunächst bedeuten 1,8 Millionen nicht die Schlussfolgerung von El Chilango, es gibt schliesslich auch die Gegenpetition.
307.323 Unterzeichner und da schließe ich auch nicht draus, dass 59,7 Mio Briten gegen den Besuch sind ;)

Klara, dass Trump da nicht sprechen wird ist keine Vermutung. Um da Sprechen zu dürfen braucht man die Zustimmung aller 3 Sprecher des Unterhauses und der im Artikel erwähnte John Bercow ist einer davon und hat -bisher zumindest- dazu eine recht eindeutige Meinung.

Und Initiative Neue...
Schön wäre es, wenn Trump etwas für die Arbeiter tun würde, aber statt den Establishment-Sumpf trocken zu legen hat er bisher nur spekulative Investmentbanker gefördert.
Die Arbeiter werden die teureren Autos bezahlen und die Folgen der nächsten Spekulationsblase, ihre Gesundheitskosten werden sie sich eh nicht mehr leisten können.

El Chilango

" Das heißt 58,2 von 60 Mio. Briten haben diese Petition nicht unterschrieben. Deutliche Mehrheit für eine Rede Trumps im britischen Parlament.
Typisch populistische Logik. Sie können den Willen der 58,2 Mio Briten die nicht unterschrieben haben nur kennen, wenn sie diese danach befragt haben. Nun haben sie eine Umfrage bei diesen 58,2 Mio gestartet ob sie pro oder contra einer Trump Rede sind?

@Pustefix

"Ein amerikanischer Präsident wird von der übergroßen Mehrheit der Briten immer gerne begrüßt."

49% sehe ich nicht als übergroße Mehrheit der Briten. Auch wenn sich in derselben Umfrage nur 36% der Briten dagegen aussprachen.

Wenn sich dieselbe Übertreibung durch Trumps Präsidentschaft bis zum Ende durchzieht, dann werde ich am Ende zustimmen: er war der größte und erfolgreichste Präsident aller Zeiten - bedeutet es doch wirklich: er war gerade mal knapp unter Mittelmaß.

Quo vadis, Demokratie?

Wo ist eigentlich das Problem, eine Rede des Herrn Trump über sich ergehen zu lassen?

Er benutzt halt keine feinen, verschleiernden Worte um unangenehme Dinge zu sagen. Ist das so unerträglich?

Ich glaubte in einer Demokratie muss man auch andere Meinungen ertragen, selbst wenn man sie überhaupt nicht teilt.

Nichts dagegen, wenn man ihn dafür kritisiert, dass er keine anderen Meinungen tolerieren kann - aber muß man da auf das gleiche Niveau fallen?

@zerocool76

"Ist es nicht reichlich undemokratisch anderen den Mund verbieten zu wollen?
Für mich schon, denn auch wenn ich die Meinung anderer nicht teile, so kann ich diese aber jederzeit aushalten und respektieren, so lange nicht zu Gewalt oder ähnlichem aufgerufen wird."

Wer verbietet denn einem anderen den Mund? Keiner verbietet Trump den Mund! Es geht lediglich um den Ort, den man im nicht dafür überlassen möchte. Wie ein anderer Forist schon schrieb: es steht ihm frei, Speaker's Corner für seine tremendous great #MAGA speech zu verwenden. Buh-Rufe muss er sich trotzdem gefallen lassen.

@zerocool76

Es geht nicht darum ihm den Mund verbieten zu wollen.
(Mal angesehen davon, dass das nur Twitter wegen offensichtlicher Verletzung der Nutzungsregeln könnte)

Das britische Parlament ehrt durch die Einladung vor dem Parlament Menschen, - und eben die, die in ihrer Sicht eine Ehrung verdienen.

Hören tun sie ihn auch sonstwo und reagieren auch, beziehungsweise befinden sich auch im Dialog mit ihm, so wie sie fordern und ich es auch gut finde.

Aber diese Ehrung wollen sie ihm eben nicht automatisch gewähren, das ist doch ok, oder nicht?

@11:28 von Klara Rinnsal

Zumal Trump im eigenen Land zeigt, wie die Brexit-Kernforderungen (Einwanderungsrestriktion, wirtschaftliche Abkopplung) umzusetzen sind.

Wenn GB mit Strafzöllen daher käme, wäre es in 2 Monaten pleite. Wenn GB diese auch nur androhen würde, würde sofort eine Abwanderung von Firmen stattfinden, nämlich derer, die sich dort angesiedelt haben, um Zugang zum EU-Binnenmarkt zu erhalten.

@Am 11. Februar 2017 um 12:30 von von Schlotterstein

Zitat: "Typisch populistische Logik"

Stimmt!

Das hat man ja beim EU-Referendum in Ungarn gesehen, wo bei einer Wahlbeteiligung von 40 % Politik und Medien so getan haben, als hätte die EU eine Zustimmung von 60 %, auch wenn von den 40 % der Ungarn, die zur Wahlen gingen, zu 93 % gegen die EU gestimmt hatten.

Vollkommen richtig. Das ist eine populistische "Logik"!!

Zweikammer-System der Briten lässt an Demokratie sehr zweifeln

Während noch darüber diskutiert wird, wer im britischen House of Commons reden oder nicht reden darf, und ob diese Person in den USA mit der Mehrheit oder der Minderheit der Stimmen gewählt wurde, möchte ich nur kurz bemerken, dass es nicht sehr an Demokratie erinnert, dass eine der beiden britischen Kammern, das House of Lords nicht vom Volk gewählt, sondern von sogenannten "besseren Leuten" besetzt wird, zu denen englischer Adel und Großgrundbesitzer gehören.

@11:27 von El Chilango

Das heißt 58,2 von 60 Mio. Briten haben diese Petition nicht unterschrieben. Deutliche Mehrheit für eine Rede Trumps im britischen Parlament.

Was für ein Unsinn. Sie meinen also, wenn jemand eine Petition aufsetzen würde, die verlangt, Trump im Parlament reden zu lassen, würden dann 58,2 Mio Briten unterschreiben? Ich bitte Sie...

@achja

"...aber gerade deshalb würde ich ihn dort reden lassen, damit er sich weiter so herrlich blamieren und bloßstellen kann, wie er es in den letzten 3 Wochen schon so oft getan hat. "

Tja, die Personen vor Ort hätten Spaß. Aber hätten sie dann nicht die Zeit für Wichtigeres nutzen können? Ob Trump dort redet oder nicht, ist wie die Frage, ob in China ein Reissack stehengeblieben oder umgefallen ist. Wichtig ist seine Selbstbeweihräucherung und das Schlechtmachen von anderen, was 95% der Redezeit ausmacht.

Demokratie

Trump als Erneuerung der Demokratie? Ohne unabhängige Justiz, ohne freie Presse? Großartig. Arbeitnehmerinteressen? Die Abschaffung des Mindestlohns oder zumindest dessen Halbierung? Die Arbeitnehmer werden sich freuen. Vielleicht wenigstens über die geplante Steuersenkung für Großverdiener - falls die Arbeitnehmer halt dazugehören. Oder über die Aufhebung von Einschränkungen für die Banken, damit die bald wieder mit Steuergeldern gerettet werden können, weil sie ungehindert ihrer Profitsucht nachgeben durften. Dient ja alles den Arbeitnehmern.
Übrigens: Wenn jemand glaubt, GB sei aus der EU schon ausgetreten, was soll man dann erwarten. Bisher haben sie sich ja noch nicht getraut.

@Am 11. Februar 2017 um 12:25 von DemokratieZuerst

Zitat: "Die deutsche Verfassung beispielsweise begrenzt die freie Meinungsäußerung deutlich, sobald die Grundlagen der Demokratie angegriffen werden. "

Na, dann bin ich ja beruhigt.

Denn nichts, was Trump bisher gesagt hat, hat die Grundlagen der Demokratie angegriffen. Ein Politik der offenen Grenzen ist - so viel ich weiß - nicht Teil der Demokratie.

Zitat: "Auf Trump bezogen: Sollte jemand, der die Pressefreiheit in seinem Land durch Lügenvorwürfe an die freie Presse zu untergraben versucht, selbst frei reden dürfen?"

Was ist denn das mal wieder für eine "Logik"?
Selbst wenn die Lügenvorwürfe Trumps an gewisse US-Medien, was würde dies an der grundsätzlichen Meinungsfreiheit des POTUS ändern??
Seit wann haben die Medien eine Art Heiligenstatus, dass man sie nicht kritisieren darf oder aufzeigen darf, wenn die Berichterstattung nicht den Tatsachen entspricht?

Wieso nutzen Sie nicht Ihre Meinungsfreiheit und sagen dann allen, inwiefern die Lügenvorwürfe Trumps unberechtigt sei?

12:07 von El Chilango

"Nein. Ich bin ja nicht die EU..."
Mit dem Eröffnen eines Nebenschauplatzes => EU hier vom Ausgangsthema der "genehmen Rechenkunst" abweichen ?

Respekt. Sie haben das Argumentationsschema eines Populisten wie D. Trump voll erfasst.

Mehrheit

26,2 Prozent der Wahlberechtigten, haben Trump in der USA gewählt (immerhin 26,4 % Frau Clinton). Also: 73,8 % gegen ihn, in dieser Logik gerechnet. Kinder und Jugendliche nicht einmal mit eingerechnet, also wenn man schon mit der Einwohnerzahl "argumentiert".

Sie werden Trump gerne reden lassen.

Wie gestern gesehen ist das britische Wachstum mit 4,3 Prozent das Höchste in der EU. Und das allen Unkenrufen zum Trotz.
Donald Trump wird die Briten in den höchsten Tönen loben und sehr vielen Briten wird das Balsam auf die Seele sein und ihren Entschluß für den harten Brexit stützen. Trumps Rede vor dem Parlament wird vielen Parlamentariern nicht gefallen weil viele auch so denken wie die Demokraten in den USA. Aber man hat in den USA und GB gesehen,Volk ist anderer Meinung als Establishment. Man wird sich schwer hüten Trump zu verprellen. Er ist der beste Verbündete da die EU Oberen und viele Regierungschefs die noch am Ruder sind den Briten eins auswischen wollen.
Von daher Entspannung ist angesagt und viele Regionen in der EU sind auf dem richtigen Weg und haben in Donald Trump einen guten Unterstützer.

@11:34 von El Chilango

Sehr bezeichnend, dass die hysterischen Anti-Trump-Leute diese Auseinandersetzung mit offenem Visier scheuen.

Im Parlament eines anderen Landes reden zu dürfen - egal wo - ist immer eine Ehre. Es ist niemals der Zeitpunkt oder der Ort für Auseinandersetzungen "mit offenem Visier".

11:46, Pustefix

>>Ich denke, die Trump-Gegner geraten vollkommen aus der Fassung. Ist es Trumps Engagemant für die US-Amerikanischen Arbeitnehmer, warum so viele hier ihre Contenance verlieren ? Die Linke hat doch ihren Einfluß auf die Arbeitnehmer endgültig verloren, weil sie die Interessen der Marktradikalen vertreten.<<

Und Sie meinen, ein Milliardär, der mehrere Pleiten hingelegt hat, die die Arbeitnehmer, die davon betroffen waren, auszubaden hatten, dessen Kabinett aus Milliardären, Hedgefondsmanagern und Goldman-Sachs-Bankern zusammengesetzt ist und der den Bankensektor deregulieren möchte, verträte die Interessen der Arbeitnehmer und nicht die der Marktradikalen?

Ich kann das nicht einmal ansatzweise verstehen.

very unbritish

Großbritannien zelebriert ja sonst die "freedom of speech" bis aufs Äußerste, z.B. an der Speaker's Corner am Hyde Park. Dort darf jeder religiös Verwirrte und Jede VerschwörungstheoretikerIn die krudesten Thesen verbreiten- insofern passt das und auch die online-Petition nicht zu GB. Man könnte fast sagen, die Briten verraten ihre heiligen Prinzipien.

@ 11:27 von El Chilango

"Das heißt 58,2 von 60 Mio. Briten haben diese Petition nicht unterschrieben. Deutliche Mehrheit für eine Rede Trumps im britischen Parlament."

Und wieviele Personen haben die pro-Trump Petition unterzeichnet? Ach, gar keiner? Das ist ja ein Ding.

Die Briten haben sich leider einen sehr peinlichen Verbündeten ausgesucht. Es sind halt "special relations" zwischen den USA und dem vereinigten Königreich. Zum Einschleimen reicht es, aber das er im heimischen Unterhaus seinen Blödsinn zum Besten gibt will man dann lieber doch nicht.
Auch wenn sowohl May als auch Trump zur konservativen Partei ihres Landes gehört. Trump hat doch mit den traditionellen Konservativen des Westens nicht viel zu tun. Seine Verbündeten im Geiste heißen Orban, Wilders, Le Pen und Höcke.

re zerocool76

"Ist es nicht reichlich undemokratisch anderen den Mund verbieten zu wollen?"

Trump hat 1000 Möglichkeiten, seine Ansichten zu verbreiten, und außerdem noch twitter.

Da ist es schon absurd, von "Mund verbieten" zu reden.

Und vor einem Parlament zu sprechen ist kein Recht, sondern ein Privileg.

11:56, zerocool76

>>Ist es nicht reichlich undemokratisch anderen den Mund verbieten zu wollen?
Für mich schon, denn auch wenn ich die Meinung anderer nicht teile, so kann ich diese aber jederzeit aushalten und respektieren, so lange nicht zu Gewalt oder ähnlichem aufgerufen wird.<<

Herr Trump kann ja reden, wann immer er will. Niemand verbietet ihm den Mund. Das heißt aber noch lange nicht, daß er reden darf, wo er will. Niemand hat ein einklagbares Recht, vor dem britischen Parlament zu reden, bis auf die britischen Parlamentarier.

"Wo ist eigentlich das

"Wo ist eigentlich das Problem, eine Rede des Herrn Trump über sich ergehen zu lassen?"
..
Ich kann schon verstehen daß etliche Parlamentarier im eigenen Hause nicht beleidigt werden wollen.

@12:04 von El Chilango

"1. inwiefern und wo genau soll Donald Trump ein "Rassist" sein? Haben Sie dafür auch Belege/Beweise?"

Ich bin unschlüssig ob ich Trump als Rassisten bezeichnen würde. Er nimmt mindestens billigend in Kauf, dass seine Aussagen für rassistische Parolen genutzt werden - ohne die Kernaussage verfälschen zu müssen.
Die Aussage, dass die Mexiko eben nicht seine besten Leute in die USA schicken würde, sondern v.A. Drogendealer, Verbrecher und Vergewaltiger hatte zum Ziel rassistisch motivierte Ängste zu schüren und dem Bild der mexikanischen Bevölkerung im Heimatland zu schaden. (tatsächlich hat er allerdings nicht alle Mexikaner pauschal als kriminell bezeichnet)

"2. Wenn das Unterhaus demokratisch gesinnt ist, dann sollte es doch keine demokratische Auseinandersetzung fürchten, oder wie meinen Sie das?"

Mit dieser Begründung müsste man auch Kim Jong Un ins Unterhaus einladen, man hat ja keine Angst vor einer Diskussion. Um eine Auseinandersetzung geht es bei solchen Reden aber nicht.

Engagement für Arbeitnehmer?

Es wird behauptet, dass Trump sich für die amerikanischen AN engagiert? Irgendwie habe ich scheinbar etwas verpasst. Vielleicht klärt man mich auf, was Trump für die AN geleistet hat?
Bisher habe ich nur gesehen, wie er bestimmte Völker unter Generalverdacht stellt. Er hat völlig vergessen, dass er der Sohn von Migranten ist.
Ansonsten hat er sich für den VErkauf der Waren seiner Tochter engagiert.
Ein Teil der Gesungeitsversorgung der Ärmsten beschnitten. Pipelines durch Naturschutzgebiete will er erlauben. Die Banken deregulieren? Habe ich alles gelesen. Nur wo sind die Verbesserungen für die AN?
Da bin ich auf Antworten gespannt.

Ein Sexist, Rassist,

Ein Sexist, Rassist, Narzisst, ein Verachter von Gewaltenteilung und Medien hat in einem Parlament nichts zu suchen.

Die Briten sind also

Die Briten sind also weltoffen und haben nichts gegen Einwanderung..... Und was ist der BREXIT? Den findet Trump zumindest auch gut.
MfG

Natürlich

wollen gewisse Kräfte Trump am liebsten den Mund verbieten. Schließlich hat man die argumentative Debatte mit ihm längst verloren. Jetzt wird eine dumpfe Diffamierungskampagne gg ihn forciert. Dasselbe hatten wir schon mit Putin, Syrien, Brexit etc. pp. Aber Soros und seine Lakaien haben verloren, wissen es nur noch nicht.

@Am 11. Februar 2017 um 12:52 von cowboy8

Zitat: "Im Parlament eines anderen Landes reden zu dürfen - egal wo - ist immer eine Ehre. Es ist niemals der Zeitpunkt oder der Ort für Auseinandersetzungen "mit offenem Visier"."

Von mir aus.

Die Frage, ob Hrn. Trump diese Ehre zuteil werden soll, scheint eine strittige Frage zu sein.

Auch wenn ich den Anlass für nicht ausreichend bedeutend halte: wie schön, wenn man doch eine direkte Demokratie, mit einer direkten Volksabstimmung hätte ..

... aber das wäre ja nur eine dieser Forderungen von diesen "bösen AfDler" ... und das geht ja gaaaaar nicht! :-)

@Am 11. Februar 2017 um 12:45 von cowboy8

Zitat: "Was für ein Unsinn. Sie meinen also, wenn jemand eine Petition aufsetzen würde, die verlangt, Trump im Parlament reden zu lassen, würden dann 58,2 Mio Briten unterschreiben? Ich bitte Sie..."

Beweisen Sie das Gegenteil :-)

PS: es war mir schon klar, dass wenn 1,8 eine Petition unterschrieben haben, es nicht umgekehrt bedeutet, dass 60 - 1,8 Mio. dann dagegen sind.

Brilliant wie ich bin, habe ich lediglich die "Argumentation" vorführen wollen, die wie von mehreren Useren zurecht als "populistisch" bezeichnet wurde, also genau die "Argumentation", die EU-Verfechter verwenden, wenn bei einer Wahlbeteiligung von 40 % bspw. in Ungarn sich 93 % gegen die EU aussprechen und dies dann noch als "Sieg" auswerten wollen.

@El Chilango - argumentieren

"ARGUMENTATIV verteidigen"
Grossbuchstaben gelten per Netiquette als brüllen - brüllen statt argumentieren ist ein Markenzeichen von Trumpisten & anderer Rechtsaussen aber nicht aber gerade ein Zeichen des demokratischen Diskurses ...

Re Initiative Neue Asoziale

Re Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft 11:56. "Demokratie , Arbeitnehmerrechte , Demokratie". Ihre Behauptungen überzeugen nicht. Es wäre mir neu , dass er ein Freund von Demokratie wäre , siehe die agressivem Angriffe gegen Richter und Gewaltenteilung .Dass er sicj für die Stärkung von Arbeitnehmerrechte einsetzen würde ist geradezu absurd naiv, sehen Sie sich doch die Zusammensetzung seines Kabinetts an , zudem will er wieder die Finanzmärkte deregulieren , was ja gerade die letzte Krise und Arbeitslosigkeit verursacht hat. Und Sicherheit ? Warum verbietet der Herr nicht die Einreise aus den Staaten , wo am meisten Terroristen herkommen und wo Trump Geschäfte betreibt?

Entweder man sieht den

Entweder man sieht den Sarkasmus oder man glaubt an den großen guten Donald. Jeder wie er mag...

Mr. Trump, noch immer Wahlkämpfer

Er ist doch bis jetzt noch nicht über das Stadium Wahlkampf hinausgekommen.
Wäre selbst mal gespannt, ob er auch eine Rede mit Substanz hinbringt?
Die Briten benötigen jetzt keine Wahlkämpfer, sondern fähige Verhandler. Der Brexit sollte auch mit Vernunft verhandelt werden, die EU und die Briten verdienen ein gutes Abkommen.

Zitat: "Ist es Trumps

Zitat:
"Ist es Trumps Engagemant für die US-Amerikanischen Arbeitnehmer, warum so viele hier ihre Contenance verlieren "

hahaha - so herrlich "alternativ faktisch"

weil -> Trumps EIGENE Tochter lässt ihre Mode-Sachen IN CHINA fertigen
und
der Papa findet dies als Präsident total toll

Nee - er staucht sie nicht zusammen und verlangt von ihr das sie die Sachen in den USA fertigen lässt!

also das typische -> öffentlich Wasser predigen aber selber Wein "saufen"

die "Trumpisten" aka "Trump-Fans erinnern mich immer mehr an Anhänger einer pseudo-religiösen Sekte - deren Chef (Trump) so eine Art von "Gott" ist - an dem eine Kritik so etwas wie Gotteslästerung ist - komplett egal ob dieser 3 mal in der Minute die zentralen "Glaubens"-Grundsätze ändert
*sarkasmus*

re hallelujah

"Wie gestern gesehen ist das britische Wachstum mit 4,3 Prozent das Höchste in der EU. Und das allen Unkenrufen zum Trotz."

Würde mich ja mal interessieren, wo man das gesehen hat.

Ich sehe 1,84 % Wachstum in 2016.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14557/umfrage/ wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-grossbritannien/

1,9% Wachstum in 2016

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsdaten104.html

@El chilango 11:34. Sie

@El chilango 11:34. Sie schreiben hier sehr viel ohne überzeugend zu argumentieren. Ist tatsächlich die freie Rede das beste Mittel um richtig von falsch zu trennen? Ist ein überzeugter Afd-Wähler ein Demokrat ? Vielleicht verstehen andere untere Demokratie etwas ganz anderes als Sie. Ist jeder der anderer Meinung als Sie und Trump ist hysterisch? Was sind Sie dann? Ein fanatischet unkritischer Trump-Fan?

@ 14:33 von deutlich

Zitat: "Großbritannien zelebriert ja sonst die "freedom of speech" bis aufs Äußerste, z.B. an der Speaker's Corner am Hyde Park. Dort darf jeder religiös Verwirrte und Jede VerschwörungstheoretikerIn die krudesten Thesen verbreiten- ..."

Ich bin ziemlich sicher, daß man auch Mr. Trump erlauben wird am Speaker's Corner seiner Verwirrung Ausdruck zu verleihen und seine kruden Thesen vorzutragen.

Nur die besondere Ehre, vor dem Parlament zu sprechen möchte man ihm nicht gewähren.

Sie wissen doch: Ehre, wem Ehre gebührt !

Gruß, zopf.

@ 10:03 Initiative

"Trump führt eine Bewegung zur Erneuerung der Demokratie an." Das Gegenteil ist der Fall: Opposition, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit und mehr sind für ihn lästige Elemente, die es zu bekämpfen und zu beschimpfen gilt - und das von einem, der kein Politiker war, ist oder sein wird, sondern ein eiskalter narzistisch geprägter Geschäftsmann. Es ist verständlich, dass man Trump nicht vor dem britischen Parlament reden lassen möchte.

15:12, karwandler

>>re hallelujah
"Wie gestern gesehen ist das britische Wachstum mit 4,3 Prozent das Höchste in der EU. Und das allen Unkenrufen zum Trotz."

Würde mich ja mal interessieren, wo man das gesehen hat.

Ich sehe 1,84 % Wachstum in 2016.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14557/umfrage/ wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-grossbritannien/

1,9% Wachstum in 2016

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsdaten104.html<<

Kleine Ergänzung, da ja das britische Wirtschaftswachstum immer als pro Brexit-Argument herhalten muss: GB ist nach wie vor in der EU und wird das auch noch mindestens zwei Jahre bleiben. Das wissen auch die Entscheider der Wirtschaft.

@Am 11. Februar 2017 um 15:14 von Advokat76

Zitat: "Ist tatsächlich die freie Rede das beste Mittel um richtig von falsch zu trennen?"

Nicht immer.

Es kommt nicht auf eine "freie" Rede an, sondern auf eine kritische, sachliche und objektive Auseinandersetzung mit Fakten und Argumenten an. Die freie Rede und die Meinungsfreiheit befördern diese jedoch am meisten. Oder haben Sie einen besseren Vorschlag?

Zitat: "Ist ein überzeugter Afd-Wähler ein Demokrat ?"

Was soll diese pseudo-intellektuelle Frage?

Meine Antwort: Ja.

15:01 von de_imausland ... Grossbuchstaben gelten ..

Das aber ist doch der Kern des Problems. Im Englischen Parlament sitzen doch alle so schön dicht beieinander - wenn der Trump sich dort (aus Not oder Kalkül) zu ereifern beginnt und darüber eine feuchte Aussprache bekommt, dann müssen die armen Vorderbänkler die Taschentücher zücken, sofern sie nicht unstandesgemäß die Regenschirme mit in die heilige Halle nehmen.
Die Engländer täten also gut daran, ihn irgend wo vor dem Haus auftreten zu lassen, dann können sich die Massen dort versammeln und gebürend Abstand halten.

@Am 11. Februar 2017 um 15:14 von Advokat76

Zitat: " Vielleicht verstehen andere untere Demokratie etwas ganz anderes als Sie."

Ja. Scheint so ...

Das würde zumindest all die gewalttätigen Randale erklären, die von linken Gruppen/Antifas vom Stapel gelassen werden, wenn sie auf etwas stoßen, was für sie vielleicht vollkommen ungewöhnlich ist: Menschen mit anderer Meinung, gegen die sie ARGUMENTATIV nicht ankommen.

Zitat: ". Ist jeder der anderer Meinung als Sie und Trump ist hysterisch?"

Nö.

Wer hat das behauptet? Ihre Art und Weise, unsachliche Strohmann-"Argumente" zu ziehen, deutet an, dass sie eher zu den hysterischen Zeitgenossen gehören, ob Sie nun Trump befürworten oder ihn ablehnen.

@Am 11. Februar 2017 um 15:01 von de_imausland

Zitat: ""ARGUMENTATIV verteidigen"
Grossbuchstaben gelten per Netiquette als brüllen - brüllen statt argumentieren ist ein Markenzeichen von Trumpisten & anderer Rechtsaussen aber nicht aber gerade ein Zeichen des demokratischen Diskurses ..."

Was Sie nicht alles sagen ...

Sie können ja gerne einmal Videos von Veranstaltungen von Anti-Trump-Aktivisten ansehen ... also wenn Sie durch die Rauchschwaden, ausgelöst von Molotov-Cocktails oder Böllern etwas erkennen können.

Wie auch immer, letztendlich ist die Lautstärke, mit dem man etwas sagt, irrelevant. Es zählt nur die Faktizität des Argumentes.

"ARGUMENTATIV" habe ich bewusst in Großbuchstaben gesetzt, weil dies eine Betonung ausdrückt --> i.e. der Hinweis, dass man Trump-Gegner vielleicht einmal ernst nehmen könnte, wenn sie sich einmal eines Argumentes bedienten!

:-)

@Am 11. Februar 2017 um 14:46 von WiPoEthik

Zunächst: ich muss lobend erwähnen, dass Sie als einer der ganz wenigen Trump-Gegner tatsächlich zu ARGUMENTIEREN versuchen. Lob!

Zitat: "Die Aussage, dass die Mexiko eben nicht seine besten Leute in die USA schicken würde, sondern v.A. Drogendealer, Verbrecher und Vergewaltiger hatte zum Ziel rassistisch motivierte Ängste zu schüren und dem Bild der mexikanischen Bevölkerung im Heimatland zu schaden. (tatsächlich hat er allerdings nicht alle Mexikaner pauschal als kriminell bezeichnet)"

Eben.

Trump hat davon gesprochen, dass viele Vergewaltiger und Kriminelle unter den Mexikanern sind, die in die USA illegal einwandern.

Und dies ist eine Aussage, die erst einmal nur den Tatsachen entspricht.

Wer diese Tatsachen als "Rassismus" darstellen möchte, kann ich nicht ganz für voll nehmen.

(mein Username deutet eh an, dass ich Verwandte in Mexiko habe).

@Am 11. Februar 2017 um 14:46 von WiPoEthik

Zitat: "Mit dieser Begründung müsste man auch Kim Jong Un ins Unterhaus einladen, man hat ja keine Angst vor einer Diskussion. Um eine Auseinandersetzung geht es bei solchen Reden aber nicht."

Ja, da muss ich Ihnen recht geben bzw. meinen Kommentar teilweise berichtigen.

Eine Rede als ausländischer Staatsgast im Unterhaus zu geben, gehört nicht zum notwendigen Protokoll eines Staatsbesuch. Insofern stellt diese Rede eine besondere Ehre da, über die Briten gerne debattieren oder entscheiden sollen, ob sie diese Trump gewähren sollten.

Der Punkt, den ich machen sollte, ist, dass man Trump (und auch Kim Jung Un) jede Chance einräumen sollte, um eine offene Debatte zu ermöglichen. Dass dies nicht unbedingt im Rahmen einer Rede im britischen Unterhaus sein muss, habe ich mittlerweile verstanden. Mein Fehler.

@Am 11. Februar 2017 um 15:12 von karwandler

Zitat: ""Wie gestern gesehen ist das britische Wachstum mit 4,3 Prozent das Höchste in der EU. Und das allen Unkenrufen zum Trotz."

Würde mich ja mal interessieren, wo man das gesehen hat.

Ich sehe 1,84 % Wachstum in 2016.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14557/umfrage/ wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-grossbritannien/"

Also, Hr. Karwandler, Sie gefallen mir am besten! Wirklich!

Sie kommen mir vor, wie der schwarze Ritter bei der Ritter der Kokosnus von Monthy Phyton, der maximal konzedieren möchte, dass es ein unentschieden ist, obwohl man ihm beide Beine und Arme abgeschlagen hat.

Ganz großes Kino, mein lieber Hr. Karwandler! Ganz groß! :-)

Und jetzt schauen wir uns einmal an, mit wie viel Prozent die EU und insbes. der Euroraum im Durchschnitt herumkrebst: seit 5 Jahren 0,3-0,4 % Wachstum.

So was :-)

Karlh7

"Wäre selbst mal gespannt, ob er auch eine Rede mit Substanz hinbringt?"

Bestimmt nicht.

Bei einem Präsidenten, der pöbelt, beleidigt und andere offen erniedrigt, darf man wohl keine Rede im eigentlichen Sinn erwarten, eher eine Pöbelei.

re elchilango

"Brilliant wie ich bin,"

kein Kommentar ...

@El Chilango

"Wieso nutzen Sie nicht Ihre Meinungsfreiheit und sagen dann allen, inwiefern die Lügenvorwürfe Trumps unberechtigt sei?"

Aktuelles Beispiel: Trump warf den Medien vor. über 78 terroristische Events nicht oder nur unzureichend berichtet zu haben. Ok, das ist nicht der Vorwurf über das Lügen sondern das Verschweigen von Ereignissen. Jeder Mensch mit Zugriff auf eine Internetsuchmaschine kann diese Behauptung Trumps jedoch umgehend widerlegen.

Aber gehen wir drei Wochen zurück zu Trumps Vereidigung. Trump behauptete, dass er die meisten Menschen jemals bei einer Präsidentenvereidigung gehabt hätte. Als die Medien Bilder vorlegten (nein, nicht die, die Stunden zuvor von dem Areal gemacht wurden sondern während seiner Inauguration), bezeichnete er sie als Lügner.

Es gibt noch viele weitere Beispiele. Sie dürfen auch gerne selbst recherchieren.

@Lügenix

"Natürlich wollen gewisse Kräfte Trump am liebsten den Mund verbieten. Schließlich hat man die argumentative Debatte mit ihm längst verloren."

Keiner will ihm den Mund verbieten. Ich wünschte mir nur, dass diejenigen, die ihm so zujubeln, endlich wirklich einmal genau hinhörten und verstünden, was er sagt.

Eine argumentative Debatte mit Trump verloren? Wann hat er denn jemals wirklich eine geführt? Außer den Worten desaster, great deal, #MAGA und ähnlichen leeren Worthülsen kommt doch von ihm nichts, was in einer argumentativen Debatte verwendbar wäre. Sehen Sie sich doch einmal die Pressekonferenz mit Abe an. Erst hetzt er im Wahlkampf gegen Japan, dass es die USA nur ausnutzt und wirtschaftlich benachteiligt und dann bezeichnet er Japan als wichtigen Partner.

Ich kann voll und ganz verstehen, warum Teile der britischen Regierung dieses Geschwafel nicht in ihrem Gebäude ertönen lassen wollen.

15:32El chilango

"Zitat: "Ist ein überzeugter Afd-Wähler ein Demokrat ?"

Was soll diese pseudo-intellektuelle Frage?

Meine Antwort: Ja."

Wussten Sie, dass Menschen generell auf Fragen dann mit Gegenfragen antworten, damit sie mehr Zeit haben, sich eine alternative Antwort zur Wahrheit einfallen zu lassen, dies sie dann anschliessen?

deutlich, 14:33

||Großbritannien zelebriert ja sonst die "freedom of speech" bis aufs Äußerste, z.B. an der Speaker's Corner am Hyde Park. Dort darf jeder religiös Verwirrte und Jede VerschwörungstheoretikerIn die krudesten Thesen verbreiten- insofern passt das und auch die online-Petition nicht zu GB. ||

Die Petition richtet sich ja nicht dagegen, dass The Donald an der SC auf 'ner Apfelsinenkiste seine Botschaften verbreitet. Insofern passt Ihr "passt nicht" nicht.

@ El Chilango

Zitat: “Brilliant, wie ich bin ...“

Sie ähneln Ihren Vorbildern und haben deren rethorischen Stil der Rabulistik verinnerlicht.

Kritik wird als undemokratisch oder als Lüge und Hetze abgetan, gleichzeitig fordert man für sich den Grundsatz der alleinigen Wahrheit ein.

Und das - u.a. - auf Basis von irrationalen Rechenbeispielen.

Als unbequem empfundene Nachfragen werden nicht klar beantwortet, sondern entweder auf Drittsachver halte verwiesen oder aber als “ pseudointellektuell“
diskreditiert.

Und dann wollen Sie sich hier als Bewahrer der Diskussionskultur gerieren ?

Ich beginne zu vermuten, daß Sie einfach innerhalb eines anderen Strings dieses Raum-Zeit Kontinuums existieren als ich und unsere Realitätswahrnehmung sich daher grundlegend unterscheidet.

P.s. Mit String ist hier nicht ein Unterbekleidungsstück gemeint.

re el chilango

"Und jetzt schauen wir uns einmal an, mit wie viel Prozent die EU und insbes. der Euroraum im Durchschnitt herumkrebst: seit 5 Jahren 0,3-0,4 % Wachstum."

Erstens habe ich eine falsche Angabe zum britischen Wirtschaftswachstum korrigiert. Offenbar zu Recht, denn Sie wissen auch nichts Anderes anzubieten.

Zweitens müsste ich jetzt eine zweite falsche Angabe, nämlich Ihre oben zitierte korrigieren.

Die Mühe spare ich mir aber, und Ihnen die Gelegenheit, weitere alternative Fakten aufzutischen.

Karwandler

"Und vor einem Parlament zu sprechen ist kein Recht, sondern ein Privileg."

Für einen, der sich alles kauft, gibt es keine Privilegien ... Für den gibt es nur Preise.

Und Geld haben, heisst Rechte haben.

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