Ihre Meinung zu: Putin für neue Ukraine-Verhandlungen

7. Februar 2017 - 18:34 Uhr

Russlands Präsident Putin hat sich in einem Telefonat mit Kanzlerin Merkel für neue Verhandlungen im Ukraine-Konflikt ausgesprochen. Ein Treffen der Außenminister werde bald geplant, teilte der Kreml mit.

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Kommentare

Das darf doch einfach nicht wahr sein,

das sind doch nicht unsere so oft von unseren Politikern beschworenen Werte! Könnte Merkel bitte auch mal genau hinschauen, dass auch die Ukraine Verpflichtungen aus Minsk 2 hat, wie z.B. die entsprechende Änderung der ukr. Verfassung, leider aber nicht erfüllt?!
Es kann doch nicht sein, dass Merkel es für gut heißt, dass jemand (in diesem Fall Russland) sanktioniert wird, obwohl ein anderer (hier die Ukraine) sich offenbar wenig um die Vereinbarung schert und im Gegenteil damit dann auch noch die Macht hat, die Sanktionsaufhebung gegen Russland nach Belieben zu hinauszuschieben!

Ziemlich einseitig, die

Ziemlich einseitig, die Lesart der Konflikt - Ursachen. Immer die Separatisten, immer Russland? Kaum zu glauben, selbst wenn wir alle nicht die Wahrheit kennen.

Natürlich muss es endlich ein Minsk-3 geben!

Und zwar ein solches, das die Abgeordneten der Rada (ukr. Parlament) von Anfang an mit einbezieht. Es kann schließlich nicht sein, dass sich die Verhandlungspartner über Vertragsbedingungen einig werden, dieses aber im Parlament abgelehnt wird. Und seltsam, dass dieser Umstand niemals erwähnt wird.

Zitat "Die Zeit" vom Februar 2016:
"Das Parlament in Kiew besteht jedoch auch aus Volksvertretern, die weder das Sonderwahlgesetz noch eine Verfassungsreform zur Föderalisierung unterstützen wollen, nicht, solange in ihrem Land weiter geschossen wird."

Jaja

Zu Holen gibt's im Donbass nichts mehr und so ist die Unterstützung der Separatisten für Rußland nur noch ein Kostenfaktor, der aufgrund der mittlerweile um einiges schlagkräftigeren ukrainischen Streitkräfte eher noch ein verstärktes Engagement verlangen würde. Dazu ist der Kreml offenbar nicht mehr bereit und so wird er nun versuchen, sich mit viel Ablenkung aus der Affäre zu stehlen.

Trotzdem sollte man die Situation jetzt nicht unterschätzen und daran denken, dass Gespräche und Verhandlungen Kriegskalkül sind und dem Kreml dazu dienen, militärische Erfolge zu konsolidieren. Es gilt also mit wachem Geist in diese Verhandlungen zu gehen und sich mit dem Wunsch nach einer Beilegung des Konfliktes nicht gleichsam am Nasenring durch die Manege zerren zu lassen.

Sanktionen find ich gut,

denn sie befeuern die russische Wirtschaft, sich in vielen Bereichen auf eigene Füße zu stellen.
In der russischen Landwirtschaft gibt es zurzeit einen Boom nur aufgrund der Sanktionen
Der Westen hat sich als unzuverlässiger Partner erwiesen, da kann die Folge nur die Suche nach zuverlässigeren Handelspartner oder neue Investitionen in die eigene Wirtschaft sein.
Mal abgesehen davon hat man wahrscheinlich vergessen zu erwähnen, dass Merkel auch auf ihre Schützlinge in Kiew einwirken soll, so wie Putin auf die Rebellen.
Denn sonst wird es mit dem Frieden nichts, wenn nur eine Seite willig ist.

Verhandlungen zur Beendigung

Verhandlungen zur Beendigung des Konfliktes wären sehr zu begrüßen. Nachdem Trump die Annexion der Krim gutgeheißen hat, könnte sich Russland aus der Unterstützung der Separatisten gesichtswahrend zurückziehen.

"Laut Angaben des Kremls wies

"Laut Angaben des Kremls wies Putin die Kanzlerin im Gespräch auf Anzeichen, wonach ukrainische Regierungstruppen an der Eskalation bei der Industriestadt Awdijiwka nördlich von Donezk schuld seien."

In Awdijiwka hat erst letzte Woche ein BBC-Reporter mehrere Panzer gefilmt,während OSZE-Mitarbeiter sich mit ukrainischen Soldaten unterhielten & ihre Fahrzeuge praktisch neben den Panzern,welche zwischen Wohnhäusern standen,geparkt hatten.

Die OSZE hatte dies auch in einem Bericht vermerkt.
Denn lt. Minsker Abkommen dürfen in Awdijiwka KEINE schweren Waffen wie Panzer stehen!

Aber daran ist offenbar auch Moskau & nicht Kiew Schuld - darum ja auch der Verweis von Merkel auf die Sanktionen gegen Russland...

Wie ja auch Russland daran Schuld ist,dass
das ukr. Parlament in Kiew lt. Minsk 2 eine Autonomie „bestimmter Regionen der Gebiete Lugansk und Donezk“ beschließen sollte,es aber nicht tat...

...denn sonst gäbe es ja auch Sanktionen gegen die Ukraine,oder ?

Was braucht Mekel eigentlich noch?

Wenn es schon so weit ist, daß selbst in deutschen! Medien der ukrainischen Seite die Verantwortung für die Eskalation zugewiesen wird (eZeitung). Wenn selbst ukrainische Militärs davon sprechen, ihre Truppen rücken "Schritt für Schritt vor", wenn die BBC Bilder von ukrainischen Panzern zeigt, wo sich gar keine befinden dürften (in Anwesenheit von OSZE-Beobachtern!).
Wie faktenresistent muß man eigentlich sein, das alles nicht zur Kenntnis zu nehmen?
Muß man sich jetzt Sorgen um die Regierungsfähigkeit eines deutschen Staatsoberhauptes machen?
Langsam näher wir uns der Endphase der Regierungszeit von H. Kohl, wo nur noch Starrsinn und Uneinsichtigkeit herrscht.
Einfach nur in den Mienen bei der gestrigen "Friedenskonferenz" CDU/CSU lesen!

Anti zweierlei Maß - Was RU darf, darf UA nicht weniger...

Irgendwie befinden sich ukrainische Truppen auf ukrainischem Gebiet. Das ist weder russischer Boden noch ein mit Russland verbündetes Land, welches scheinbar angegriffen wurde.

Es befinden sich aber russische Spezialisten auf ostukrainischem Gebiet, was haben die da zu suchen? Putin gab das ja bereits in einer seiner inszenierten Fragestunden zu. Das wurde aber von so manchem RT und Sputnik-Anhänger hier im Forum verschlafen und weiter geleugnet bzw. Beweise gefordert, siehe lenamarie & Co.

Jede separatistische Bewegung innerhalb Russlands würde mit aller Schärfe von der russ. Regierung bekämpft werden egal ob es zuvor ein abgekartetes Referendum gibt oder nicht. In Tschetschenien seinerzeit wurde nicht verhandelt sondern weggebombt. Werte Putinfreunde, verlangt von den Ukrainern nicht mehr als ihr selbst nicht halten könnt.

keine Engel

Die Ukraine ist nicht die Heimat der Engel. Es wäre also wünschenswert wenn von Seiten der EU neutraler an die Situation herangegangen würde. In einer militärischen Auseinandersetzung wie dieser gibt es nicht nur einen Schuldigen. Deshalb sind die weiterbestehenden Sanktionen ein fragwürdiges Mittel der Politik, dass nichts gebracht hat als wirtschaftliche Einbrüche auf beiden Seiten. Sie wurden auf Obamas Druck durch die EU widerwillig verhängt, deshalb sollten die Europäer aufpassen, dass sie nicht plötzlich zwischen beiden Stühlen sitzen, wenn Trump sie aufhebt.

Ich kann mich nur der Kritik

Ich kann mich nur der Kritik meiner Vorkommentatoren anschließen: Es wird immer noch einseitig BERICHTET[1] ... UND einseitig GEDACHT.

[1] http://www.tagesspiegel.de/medien/ukraine-konflikt-ard-kritisiert-ard/10...

LERNT endlich etwas daraus und KRITISIERT MERKEL wenn sie eindeutig falsch liegt. Bei Trump haltet ihr euch ja auch nicht zurück, also ist es der Tagesschau durchaus erlaubt Kanzler und Präsidenten zu kritisieren. Wenn die Argumente fehlen ... einfach mal hier die Kommentare lesen.

Mit dem Kopf durch die Wand

Die Bundesregierung ist in diesem Punkt, wie auch in vielen anderen einfach nicht mehr tragbar. Trotz der Beweise, dass die ukrainischen Truppen an der erneuten Eskalation schuld sind (Zusammenziehen von schweren Waffen an der Frontlinie, usw)
wird immer noch Russland die Schuld in die Schuhe geschoben!
Mit Verlaub wie lächerlich will man sich noch machen?
Die Ukrainische Regierung hat keinen einzigen Punkt des Minsk 2 Abkommens erfüllt und hat dies auch nicht vor und trotzdem wird Russland an der nicht Einhaltung als Schuldiger auserkoren?
Durch das ständige wiederholen einer Lüge wird sie auch nicht zur wahrheit!
Wenn Russland wirklich eingreifen würden, dann wäre die Ukraine in zwei Tagen befreit!
Das sind Tatsachen die endlich zur Kenntniss genommen werden sollten!

@frankd 18:03 Na dann ist ja gut...noch mehr Sanktionen!

Na dann ist es ja gut, wenn die Sanktionen der russ. Wirtschaft gut tun.

Weiter so...und ich hatte schon daran gedacht, die Mehrheit der Ukrainer so lange zu unterstützen bis Russland der wirtschaftliche Atem ausgeht und Russland inoffiziell das Interesse verliert die Separatisten zu unterstützen und offiziell den "Klügeren markiert" und die Separatisten fallen lässt.

Eigene Realität von Die Ukraine ist...

Zitat:
"Es befinden sich aber russische Spezialisten auf ostukrainischem Gebiet, was haben die da zu suchen?"

Die sind da geboren und leben dort!

Ich finde es

etwas einseitig den die Ukraine hält sich ja auch so gut wie an nichts, zumindest wenn es unabhängige Berichte gibt und an Engel glaube ich auf beiden Seiten nicht.

Und es kommen ja wieder neue Verhandlungen die dann vielleicht Nummer 3 bekommen und in paar Jahren sind wir dann vielleicht bei Nummer 10 angelangt.
Wenn zwischenzeitlich nicht einer die Nerven verliert.

Und es kann ja auch noch passieren das es dieses Jahr 2 neue Ansprechpartner für Putin gibt in den Beiden Ländern.

Angst das die Sanktionen aufgehoben werden braucht niemand zu haben, die bleiben durch die Krim bist ewig erhalten.
Im Osten wird es irgendwann mal Ruhe werden wenn die Menschen nicht mehr können oder aufgeben, die Krim gibt aber Russland wohl eher nicht zurück.

Also bleibt alles wie es ist, so ist zumindest der Stand der Dinge.

Gruß

Neue Eskalation

...dafür sind dann die ukr.Streitkräfte verantwortlich,wie auch unsere Medien berichteten(ganz leise)

Entschlossene Sanktionen

Der Westen sollte Putin endlich unmissverständlich sagen, dass er seine Truppen aus der Ostukraine abziehen muss. Und zwar umgehend.
Es ist höchste Zeit für wirkliche Sanktionen, die bisherigen sind höchstens ein Schmusekurs.

Es hat noch nie jemand behauptet,.....

daß Poroschenko absolut "sauber" ist oder daß sich derzeit unter seinen Unterstützern fragwürdige "Gestalten" bewegen oder daß es in der Ukraine genau wie in Russland keine Korruption gäbe! Der Unterschied zu Putin ist nur, daß er ein Land übernommen hat, das jahrzehntelang zwangsweise in der UdSSR war. Übrigens hat sich in der Zeit Putin einen Dreck um das Selbstbestimmungsrecht der Ukrainer gekümmert! Und die Ukraine hat sich wohl oder übel mit "sanftem" Druck zur Übergabe der Atomwaffen an Russland "überreden" lassen und ist dann mit der Wegnahme der Krim "belohnt" worden. Der Vertrag über die Souveränität und territoriale Integrität liegt vor und ist nach wie vor gültig - aber eben nur ein Fetzen Papier in den Augen Putins. Was sollen neue Verhandlungen an der Gesamtsituation ändern? Erstaunlich ist nur, daß offenbar Putin und auch Erdogan glauben, sie würden ewig leben und sich nicht vorstellen können, daß ihr Pläne und Absichten vermutlich bald nach dem Ableben obsolet sind!

Verträge einhalten

Putin scheint gar nicht daran zu denken, endlich Minsk I und Minsk II einzuhalten. Das sollte man ihm nicht einfach durchgehen lassen. Dann macht er nämlich so weiter.

@17:56 von Phonomatic

"Zu Holen gibt's im Donbass nichts mehr und so ist die Unterstützung der Separatisten für Rußland nur noch ein Kostenfaktor, der aufgrund der mittlerweile um einiges schlagkräftigeren ukrainischen Streitkräfte eher noch ein verstärktes Engagement verlangen würde."

Das hast du anscheinend von U.Lielischkies gehört :-))

Unlogisch

um 18:15 von Die Ukraine ist... "Es befinden sich aber russische Spezialisten auf ostukrainischem Gebiet, was haben die da zu suchen? Putin gab das ja bereits in einer seiner inszenierten Fragestunden zu."

Erstens würde in einer inszenierten Fragestunde eine solche Frage sicher gar nicht zugelassen, und zweitens gab es nichts "zuzugeben"´. Dass da russische "Leute" sind, hat er ja nie geleugnet.

"Das wurde aber von so manchem RT und Sputnik-Anhänger hier im Forum verschlafen und weiter geleugnet bzw. Beweise gefordert, siehe lenamarie & Co. "

Sie wissen noch, wer hier was Ende 2015 geschrieben hat?

Juristisch gesehen halten die "Separatisten" an der Verfassung

... fest. Und nach der ist Janukowitsch nie abgesetzt worden.
@18:15 von Die Ukraine ist...

Wenn ich es richtig verstanden habe, sind gehen die heutigen Forderungen der Antiputschisten in Richtung einer gewissen Regionalisierung oder einem föderalen Modell.
Das war in der alten Sowjetunion, einem Vielvölkerstaat, sogar noch in der Verfassung verankert.

Nachdem die Regierung in Kiew die eigene Bevölkerung im Osten bombardiert hat, erscheint die simple Rückkehr zum alten Modell nicht mehr wahrscheinlich.

Rückgabe der Krim

Ich hoffe, dann wird auch über die Rückgabe der Krim verhandelt. Putin wäre da mal am Zuge.

@Die Ukraine ist.., 18.15h

Natürlich befinden sich russische Truppen in der Ostukraine und selbstverständlich hat Putin dies auch schon bestätigt.
Sie vergessen nur, dass die dort nicht kämpfen, sondern Urlaub machen.
So lautete einst die offizielle Begründung aus Moskau.

wenn hier schon Tschetschenien erwähnt wird,

dann sollte man nicht vergessen, dass es dort eine Volksabstimmung über den Verbleib in Russland gab und dass es unter Präsident Kadyrow, übrigens ein ehemaliger Rebell der gegen Russland gekämpft hat, eine relative Unabhängigkeit gibt.
Natürlich ist Kadyrow keine lupenreiner Demokrat im westlichen Maßstab, aber eine bessere Alternative gab es nicht außer einen ewigen Bürgerkrieg.
Mehr als eine förderale Ukraine mit mehr Eigenständigkeit ihrer Region verlangen die Menschen im Donbass auch nicht, was ist daran so schlimm, dass sich dem die Regierung in Kiew verweigert.
Dann bräuchte die ukrainische Armee nicht mehr auf ihre eigenen Landsleute schießen, denn die Zivilisten haben bisher die meisten Opfer dort zu beklagen auch von Regierungsseite.

Verträge einhalten Russland Deutscher???

Zitat:
"Putin scheint gar nicht daran zu denken, endlich Minsk I und Minsk II einzuhalten. Das sollte man ihm nicht einfach durchgehen lassen. Dann macht er nämlich so weiter."

Wenn sie etwas über Veträge einhalten schreiben, sollten sie wenigstens wissen, was drin steht!
Bisher halten sich nur die Ukrainer nicht an die Verträge!
Russland kann sich gar nicht daran halten, weil sie gar nicht Bestandteil derer ist!

Merkel

macht das ganz gut,Sie laesst sich nicht von Putin verarschen!

abziehen

ich waere dafuer das all Russischen Seperatisten aus der Ukraine abziehen,und ruhe ist!

um 18:49 von karlheinzfaltermeier

" die Ukraine hat sich wohl oder übel mit "sanftem" Druck zur Übergabe der Atomwaffen an Russland "überreden" lassen und ist dann mit der Wegnahme der Krim "belohnt" worden. "

Das bei der Zerschlagung der Sowjetunion nur EINE Atommacht übrig bleiben würde war von vornherein der Konsens mit dem diese betrieben wurde noch bevor die Aufteilung im Freundeskreis Jelzin vollzogen wurde
Es gab zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal eine Ukraine die auf irgendetwas hätte verzichten können.
Das das ganze hinterher in Verträgen der Staaten festgehalten wurde ändert nichts daran das niemand den Irrsinn eines Atomwaffen Besitzes noch vom letzten Kleinklekerstan in Geldnot gewollt hätte
was Glauben sie wieviele Abermilliarden jeder der versprochen hätte das zu verhindern an Mitarbeiter zu vergeben gehabt hätte?
Nebenbei demonstriert das derzeitige Geschrei die Richtigkeit dieser Maßnahme

@Am 07. Februar 2017 um 20:19 von weltoffen

„ich waere dafuer das all Russischen Seperatisten aus der Ukraine abziehen,und ruhe ist!“

Wie bitte?

Sie wollen, daß die dort geborenen, seit Jahrzehnten dort lebenden Menschen Ihre Heimat verlassen?

Waren Sie jemals dort und wissen, wer dort lebt?
Ich war dort, und da sprach niemand ukrainisch...

16:54 von antizweierleiMaß

"Könnte Merkel bitte auch mal genau hinschauen, dass auch die Ukraine Verpflichtungen aus Minsk 2 hat, ...."

Merkel müsste nicht nur hinschauen , als Physikerin müsste sie in der Lage sein zu analysieren , müsste Zusammenhänge Ursache und Wirkung erkennen .
Sie will es nicht !

Warum sollte Putin verhandeln?

Nachdem Putin bei Trump und seinen Milliardären so geschätzt ist, kann er gegenüber der EU dick auftreten. Von den USA ist kein Biss zu erwarten, von der UN, der NATO und den Chinesen auch nicht. Also hat Putin seinen Standpunkt, sein Verhandlungsziel schon in der Tasche.

Symbolik

Das Deutschland von vornherein von Sanktionen gegen einen so wichtigen Partner wie Russland nicht begeistert war ist bekannt; das man sich schließlich ins Bündnis fügt zentrales Politikelement
Das Gute an Menschen wie Trump oder Babybush ist das sie einem Bewegungsraum verschaffen
Hätte es mit einem Obama, einem oder einer Clinton ein "i'm not convinced" gegeben?
Sowenig wie gegenüber einem Nixon.
So wie es jetzt steht würde niemand Europa einen "Seperatfrieden" mit Russland verdenken...nur muss dafür ein Anlass geschaffen werden; irgendetwas wird Putin tun oder geben müssen um es zu rechtfertigen
ein Symbol muss her
denn so ist Politik nunmal
Manchmal reicht ein Orden
Manchmal ein Abzug von Truppen mit klingendem Spiel die man nur dafür irgendwo in einer Nacht und Nebelaktion hingebracht hat
die Geschichte kennt massenhaft Beispiele
Der Ball ist in seinem Feld
ist er clever genug ihn zu spielen?

Am 07. Februar 2017 um 20:38

Am 07. Februar 2017 um 20:38 von Nemez

Noe, ich rede von den Bewaffneten Seperatisten, die von Russland einschleusten.

Warum?

"Wer ist Schuld an Eskalation?

Am Montag hatte Seibert betont, dass aus Sicht der Bundesregierung "die Hauptverantwortung für den Konflikt in der Ostukraine (...) bei den von Russland bis heute massiv unterstützten Separatisten liegt".

Warum nicht einfach mal den letzten OSZE Bericht lesen? Ist es zu viel verlangt? Und TS macht einfach mit und erwähnt diesen nicht einmal.

Der hat sich doch verkrümelt

@ krittkritt:
Juristisch gesehen halten die "Separatisten" an der Verfassung fest. Und nach der ist Janukowitsch nie abgesetzt worden.

Ich glaube nicht, dass sich in der Ukraine heute noch jemand an diesen korrupten Politiker erinnert.

@ Am 07. Februar 2017 um 20:44 von Gassi

„Also hat Putin seinen Standpunkt, sein Verhandlungsziel schon in der Tasche.“

Interessant, sind Sie Teil des engeren Kreises um Präsident Putin, oder woher kennen Sie seinen Standpunkt oder sein Verhandlungsziel?

Schluss mit dem Krieg - jetzt

Wenn heute Putin seine Truppen aus der Ostukraine abzieht und die Waffenlieferungen an die Separatisten einstellt, ist der Krieg in drei Wochen um und niemand muss mehr sinnlos sterben.

@ Am 07. Februar 2017 um 20:48 von Der Lenz

Sehe ich anders.
Der Ball ist im Feld der Ukraine. Sie muß endlich direkte Gespräche mit der anderen Seite führen und ihre Provokationen und den Beschuß von Wohngebieten und Infrastrukturobjekten unterlassen.
Und das nicht erst seit letzter Woche...

Recht des Stärkeren ist kein Recht

@ Werner40:
Nachdem Trump die Annexion der Krim gutgeheißen hat, ...

Eine Annexion ist Unrecht und sie bliebe selbst dann Unrecht, wenn Trump sie gut heißen würde. Das hat er in Wirklichkeit aber gar nicht getan.

@ Am 07. Februar 2017 um 20:58 von Mustafa Schulz-Gülen

„Schluss mit dem Krieg - jetzt“

Stimme Ihnen zu.

„Wenn heute Putin seine Truppen aus der Ostukraine abzieht und die Waffenlieferungen an die Separatisten einstellt, ist der Krieg in drei Wochen um und niemand muss mehr sinnlos sterben.“

Hier irren Sie!
Wo sind offizielle russ. Armee-Einheiten im Donbass?
Es gibt keine! Oder haben Sie Beweise?
Was passiert, wenn sich die Menschen, die ihre Heimat Donbass verteidigen zurückhalten, konnte man eindrucksvoll Ende letzter Woche sehen, als ukrainische Freiwilligenverbände „Meter für Meter“ vorrückten und damit gegen Minsk 2 verstießen.
Lesen Sie mal ukrainische Zeitungen und Webseiten und beachten die Rhetorik und den Haß, der dort verbreitet wird.

@Mustafa Schulz-Güllen

"
Am 07. Februar 2017 um 20:58 von Mustafa Schulz-Gülen

Schluss mit dem Krieg - jetzt

Wenn heute Putin seine Truppen aus der Ostukraine abzieht und die Waffenlieferungen an die Separatisten einstellt, ist der Krieg in drei Wochen um und niemand muss mehr sinnlos sterben."

.

In einem Punkt haben Sie Recht. Es wird Zeit dass der Krieg endet. Allerdings die daraus für Sie resultierende Forderung ist in meinen Augen falsch. Falsch weil Russland hat keine Truppen in der Ostukraine. Wenn sie dort wären, dann wären sie uns schon mit großen Tam Tam vorgeführt worden. Ihre Forderung müsste richtiger weise sein dass wir Kiew aufhören zu unterstützen, denn Kiew setzt Minsk2 nicht um. Die Ostukrainer schon. Nur darüber wird nicht berichtet.

Ich kann nur staunen wie

Ich kann nur staunen wie realitätsfremd und historisch oberflächlich manche Aussagen der verehrter Foristen sind...

Warum fragt niemand die Bewohner,

wie sie leben wollen. Besonders begeistert scheinen sie von der ukrainischen Armee nicht zu sein, sonst würde man deren begeisterte Meinungen im Westen zeigen.
Und die russische Armee scheint auch spurlos verschwunden zu sein, sonst wären die OSZE-Beobachter doch längst auf sie gestoßen, denn die fahren auch durch die Separatistengebiete.

um 20:44 von Gassi

" Von den USA ist kein Biss zu erwarten"

Grau lieber Freund...
Sicher
Exxon will seine von Russland ersteigerten Schürfrechte in der Arktis nutzen
aber
die sind bezahlt
die Verträge unterschrieben
der Unterzeichner jetzt Minister
warum noch gleich sollte er sich nicht einfach nehmen was ihm gehört?
wie weit würde Russland in dem Falle gehen?
Warum noch gleich sollte die jetzige US-Regierung der Meinung sein das ausgerechnet sie den Ko-tau machen soll?
Sehen sie
der Westen wird keinen Krieg wegen der Krim oder der Ukraine beginnen
wieviel glauben sie kann man Russland einfach wegnehmen weil man eine Riesen Armee hat die dies tun kann (und die nicht die Profiteure sondern der Steuerzahler bezahlt)ohne das es anders reagiert?
Machtpositionen sind etwas Fragiles

@18:29 von Putintroll777

Wenn Russland wirklich eingreifen würden, dann wäre die Ukraine in zwei Tagen befreit!

Befreit? Die Ukrainer, die ich kenne, fühlen sich bereits ziehmlich befreit. Aber egal.

1. gab es in der Geschichte schon häufiger solcher Prognosen, die bisher immer schief gingen,

2. würde das nicht mal gehen, selbst wenn die Panzer ohne Pause und Gegenwehr einfach nur durchführen und

3. ließe sich der Krieg dann nicht mehr leugnen und DAS ist der entscheidende Punkt, weswegen das auch nicht passieren wird.

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