Ihre Meinung zu: EU-Parlamentspräsident: Keine Entscheidung im zweiten Wahlgang

17. Januar 2017 - 11:48 Uhr

Auch nach dem zweiten Wahlgang steht noch nicht fest, wer neuer Präsident des EU-Parlaments wird. Beste Chancen hat weiterhin der Kandidat der konservativen EVP, Tajani. Die absolute Mehrheit verfehlte er allerdings erneut.

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Kommentare

Dadurch wird die EU nicht

Dadurch wird die EU nicht glaubwürdiger. Ständig von Mitgliedsstaaten die abgelegten Politiker ins EU Parlament zu wählen.

Entscheidung im vierten Wahlgang

Das dauert noch bis zum späten Abend. Wer sich - auch aus den kleineren Fraktionen - zu früh aus dem Rennen nimmt, verliert Verhandlungsmasse :-)

Ein Italiener wieder, nun das

Ein Italiener wieder, nun das ist noch ein Grund mehr das es die deutsche Bevölkerung nicht mehr interessieren sollte wer da in Brüssel was tut. Viel mehr sollte es sie interessieren wo unsere Steuergelder hingehen und wo sie nicht mehr hingehen sollten. Wahlen 2017 !

Was soll das?

Wozu einen neuen Präsidenten eines Parlamentes wählen das keine Macht hat und dessen Abstimmungsergebnisse von den Regierungschefs der EU nicht mal zur Kenntnis genommen werden geschweige dann umgesetzt.
EU Politik heißt Klüngel,Lobbyisten und Hinterzimmer.
Glaubt wirklich noch jemand,daß dieses Konstrukt,das von einem Rechtsbruch zum Nächsten stolpert,noch lange hält?
Einer späteren Generation wird es vergönnt sein noch einmal neu anzufangen,ehrlich und demokratisch mit Zustimmung der Völker durch Volksabstimmungen legitimiert.
Das derzeitige Konstrukt ist kaputt,vielleicht schon tot,aber keiner merkt es.

Na dann Glück auf edle Wertegeinschaft

Ein Kommissionspräsident, der verhindern lässt zu untersuchen, ob er an Steuerschlupflöchern mitgearbeitet hat -
und vielleicht ein Parlamentspräsident, der sehr eng mit Berlusconi, dem Bunga-bunga
Politiker Italiens, zusammengearbeitet und dort vermutlich viel gelernt hat.
Und da wundert man sich vielfach noch darüber, wie das Vertrauen vieler Menschen, die täglich ärmer werden,in diese Wertegemeinschaft schwindet......

Das darf doch nicht wahr

Das darf doch nicht wahr sein! Ausgerechnet jemand aus dem Berlusconi-Lager als EU-Parlamentspräsident. Da trauere ich ja plötzlich Martin Schulz hinterher.

Absprachen?

Die EVP wirft ihm vor, mit seiner Kandidatur gegen die Vereinbarung zu verstoßen, nach der das Amt des EU-Parlamentspräsidenten nach zweieinhalb Jahren - also jetzt - an die EVP gehen soll. Pittella argumentiert dagegen, dass dann alle drei EU-Institutionen von der EVP geführt würden: EU-Kommissionspräsident ist Jean-Claude Juncker, Donald Tusk steht dem Europäischen Rat vor.
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Aber den Sozialisten ist sicherlich zu Gute zu halten, das Sie bei der Absprache nicht alle Möglichkeiten verstanden hatten?
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Wie auch Gabriel nicht wusste, mit seinem Steinmeiervorschlag vorgesprescht, gegen Termine der Koalitionsabsprachen zu verstossen.
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Oder dürfen Sozialisten das immer?

Paradebeispiel für die...

...EU-"Demokratie". Primitives Postengeschachere abgelegter Politiker.
Kein wunder, dass die Industrie- und Finanzlobby in Brüssel ein derart leichtes Spiel hat...

EU-Parlamentspräsident: Tajani

...so lautet der Name des nächsten.
Die "Wahl" -reine Formsache.

Die Absprache,dass ein EVP-Kandidat der nächste EU-Parlamentspräsident sein wird,stand schon bei der Wahl von Schulz fest.
Ebenso,dass Schulz 2017 den Posten räumt.
Tajani steht als Kandidat auch schon lange fest,mindestens seit 2015.

-> so sehen gelebte EU-Werte wie "Demokratie" aus...
..darum ist auch das Verhältnis zu arabischen Scheichs & afrikanischen Gewaltherrschern so gut...

Unverantwortlich...

Was Herr Veerhofstadt macht und Lambsdorf sagt
Bedeutet im Umkehrschluss es ist uns wurscht
So wird die EU bald nur noch ein Häufchen statt eine Macht!
Weiter so! Dann naht euer Ende bestimmt!

287 Tajani | 200 Pittella | 66 Stevens

Ergebnis nicht vor 21 Uhr

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