Kommentare

So so

"Trumps strategy ist die aggressive Herabsetzung und Verletzung von anderen"

So, so und was ist mit der Fake News ueber Trump von gestern.

Wer hat da wen herabgesetzt und verletzt?

ich würde mir solch ein gutachten

von dem experten auch mal von Frau Dr. Merkel veröffentlicht sehen!!

Genau ...

... da gäbe es jedenfalls nichts von Psychopathologie zu berichten.

Ferndiagnosen

die sind nicht statthaft.
Soll aber niemanden davon abhalten detaillierte Charakterbeschreibungen abzugeben.
Von einem Menschen, von dem man nur Momentaufnahmen sieht.
Nur das kennt, was er zeigt.

Beruflich war ich sehr konservativ, eine harte Verhandlungsgegnerin.

Und was machte ich privat: ich trieb mich vor allem in Gothic-Clubs rum.

Darauf wäre nie jemand gekommen. Keiner sah es mir an, keiner merkte was.

Ich reagiere sehr schnell. Auf den ersten Blick wirkt das impulsiv. War es allerdings nie, ich habe einfach kurze Reaktionszeiten.

Was man sieht und was ist, das unterscheidet sich.

Interessant ist übrigens ein Artikel aus dem Jahr 2014 in der Zeit:

"Auffällig viele Psychopathen werden Chef".

Und: Trump wirkt plump und oberflächlich. Aber bei seinen Kindern legte er Wert auf eine sehr gute Ausbildung. Nix von wegen: ey wir haben Geld und herrschen dadurch.
Auch das eine Facette.

Die Welt ist komplizierter, als man sie vielleicht gerne hätte.

Mußte das jetzt auch noch sein?

"Psychiatrische oder psychologische Diagnosen sollte man nicht stellen, ohne mit einem Menschen persönlich intensiv gesprochen zu haben. Man kommt sonst zu oberflächlichen Fehldiagnosen. Außerdem widersprechen Ferndiagnosen der psychotherapeutischen Ethik."
Spätestens hier hätte ein verantwortungsbewußter Mensch das Interview beenden müssen.
Wer an den Fall Gustl Mollath denkt, sollte von solchen Dingen medial möglichst die Finger lassen.

Also moment mal,

bereits diese Aussagen gehen mir doch zu weit für eine Ferndiagnose. Auch ein Weltbild einer Person lässt sich nicht vom bequemen Sessel weit weg daraus fertigen, was an die Massenmedien-Öffentlichkeit gelangt, dazu bedarf es schon mehr.
Man tut den psychologischen/psychiatrischen/psychotherapeutischen Berufsständen so keinen Gefallen.
Dünnhäutig auf Fragestellungen - finden Sie nicht, es kommt auch auf die "Kritik" in den Fragestellungen an, wie jemand reagiert? Da wabert so ein ungeprüfter Riesenverdacht durch die Medien, und diesem Mann wird daraufhin Dünnhäutigkeit unterstellt?

Ob derartige

Ob derartige Berichterstattung irgendwann mal ein Ende findet? Hoffnung stirbt zuletzt....

Unser Gehirn macht keinen Unterschied...

... zwischen Privatleben und Berufsleben. Von daher verhalten sich Menschen in ihren Grundzügen grundsätzlich immer gleich. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das bei Ihnen nicht anders ist, auch wenn sie etwas anderes behaupten. Wenn sie beruflich sehr konservativ aufgetreten sind und gleichzeitig in Gothic-Clubs waren, ist das kein Widerspruch, da zwar das erste mit ihren Charaktereigenschaften zusammenhängt, aber nicht das zweite.

Ich glaube schon, dass man die Wesensgrundzüge eines Menschen erfassen und dann auch bewerten kann, wenn eine Person häufig genug in der Öffentlichkeit steht und zwar in unterschiedlichem Kontext, also bei einem Politiker z. B. in einer Pressekonferenz, während Wahlkampfveranstaltungen, Äußerungen in sozialen Medien, Interviews und anderen Aktivitäten.

Mr. Quick sagt dazu.. | 12:23 von IBELIN

Haben Sie nicht gelesen - Psychoanalytiker.. ? Das wirkt bestimmt Glaubwürdiger..

Für was...

brauchen wir die nie beweisbaren Diagnosen eines Psychologen usw.? Die "angry, white men" mit ihren altmodisch bebrillten Ehefrauen aus dem "rust-belt" haben ihn jubelnd gewählt - so, what? Jeder bekommt das, was er verdient, oder nicht?

Mr. Quick sagt dazu..

Es hat den Anschein dass der schmutzigste Wahlkampf den es je in den USA gegeben haben soll, nun auf anderer Ebene weitergeführt wird..

Trumpverteidiger

Wie kommt es eigentlich, dass ein solcher politischer und rhetorischer Stil von vielen hier, die zudem auch selten was Gutes an der TS finden, hier verteidigt wird?

Mir scheint, es geht hier nicht um eine objektive Bewertung dessen, was ein künftiger Toppolitiker mit vielfachen Einflussmöglichkeiten von sich gibt. Es geht wahrscheinlich mal wieder um einen Akt des Auflehnens gegen das "Establishment" und "seine Medien (also die TS)"...

Meiner Meinung nach sollten solche Leute hier nicht posten.

@ 15:43 von Nachdenklich67

"... Alle fuehren sie ein Theater auf, das verachtenswuerdig und ein Abgesang auf die Demokratie ist."

Eigendlich doch nur Herr Trump!

Charaktereinschätzung

Natürlich kann man keine Psychoanalyse aus der Ferne stellen, aber man kann sehr wohl den Charakter eines Menschen einschätzen. Wer die Reden Trumps der letzten eineinhalb Jahre verfolgt hat, sieht immer wieder das gleiche Muster. Narzissmus, Herabsetzung von Menschen, Übertreibungen und Verallgemeinerungen in Kombination mit einer impulsiven Rhetorik, die für ein Staatsoberhaupt inakzeptabel ist.

@ 12:23 von IBELIN

Es ist und war erstmal nur eine Meldung, mit dem eindeutigen Hinweis darauf das diese Meldung derzeit NICHT belegt werden kann!
Damit wird ein Herr Trump weder herabgesetzt noch verletzt! Es hätte genügt wenn er gesagt hätte das (a) es keine solchen sexuellen Aktivitäten damals in Moskau seinerseits gegeben hat und (b) demnach auch keine kompromittierenden Filme existieren können!

Dadurch das er einfach nur lospoltert Fake News Fake News kann man allerdings immer noch vermuten das er sich sehr sicher ist das es von (a) keine Bilder gibt - oder aber es (a) und (b) gibt und er einfach nur nach dem Motto "Getroffener Hund Bellt!" reagiert hat ;-)

Im übrigen finde ich sein gehabe extrem albern. Erinnert mich so ein bisschen an den Kindergarten wo sich das eine Kind beschwert das die anderen einfach zurück hauen :-))

Bitte Nachrichten

Mich würden vielmehr sachliche Informationen tatsächlichen Inhalts über Trump und seine Mannschaft interessieren.

Lassen Sie mich dann doch selbst beurteilen, ob ich daraus eine impulsgesteuerte Person zu erkennen vermag oder nicht.

Ich brauche nicht die permanente Meinungsaufbereitung, die mir als Bevormundung vorkommt.

Ich fühle mich intellektuell ausreichend ausgestattet, um die von Ihnen vorweggenomme Einschätzung selbst vornehmen zu können.

ich bedaure, dass ich mich mit meiner Kritik manchmal auf einer Seite wiederfinde, auf der ich nicht stehen möchte.

"Trump vertritt eine Moral,

"Trump vertritt eine Moral, besser gesagt eine Pseudo-Moral der Rücksichtslosigkeit. Er sieht soziale Beziehungen nur unter dem Gesichtspunkt der Macht und der Nützlichkeit für ihn selber. Er instrumentalisiert andere Menschen."
Oh, da mußte ich gleich an Linke/innen und Grüne/innen denken. Instrumentalisierung durch Nähren von Schuldkomplexen. Angestrebt wird eine "Zwangsbeglückung" durch die "offene Gesellschaft", rücksichtslos den eigenen Maximen folgend. Diesbezügliche Volksentscheide - ih, igitt, bäh!

@ 15:47 von antizweierleiMaß

"... Dünnhäutig auf Fragestellungen - finden Sie nicht, es kommt auch auf die "Kritik" in den Fragestellungen an, wie jemand reagiert? Da wabert so ein ungeprüfter Riesenverdacht durch die Medien, und diesem Mann wird daraufhin Dünnhäutigkeit unterstellt?"

Naja, anderer seits sollte man sich nicht wundern das wenn man permanent mit Dreck schmeisst auch mal etwas an einem selbst kleben bleibt ;-)

15:47, antizweierleiMaß

>>Dünnhäutig auf Fragestellungen - finden Sie nicht, es kommt auch auf die "Kritik" in den Fragestellungen an, wie jemand reagiert?<<

Definitiv nein.

Wer sich als Politiker der Öffentlichkeit stellt, muß damit umgehen können, auch hart, gemein und unfair angegangen zu werden.

Das bleibt keinem, wirklich keinem Politiker erspart. Die allerwenigsten reagieren aber wie beleidigte Kinder.

Trumps Verhalten ist höchst unprofessionell und seines Amtes nicht würdig.

16:15, ham-lem

>>
"Trump vertritt eine Moral, besser gesagt eine Pseudo-Moral der Rücksichtslosigkeit. Er sieht soziale Beziehungen nur unter dem Gesichtspunkt der Macht und der Nützlichkeit für ihn selber. Er instrumentalisiert andere Menschen."
Oh, da mußte ich gleich an Linke/innen und Grüne/innen denken. Instrumentalisierung durch Nähren von Schuldkomplexen. Angestrebt wird eine "Zwangsbeglückung" durch die "offene Gesellschaft", rücksichtslos den eigenen Maximen folgend. Diesbezügliche Volksentscheide - ih, igitt, bäh!<<

Ich glaube, Sie haben hier etwas nicht verstanden.

Es geht nicht um politische Überzeugungen, sondern um soziales Verhalten.

Außerdem finde ich mich in Ihrer Charakterisierung nicht wieder. Ich bin linksgrünversifft, wie Herr Meuthen so nett sagte, aber frei von jeglichen Schuldkomplexen. Zwangsbeglücken möchte ich auch niemanden, ebensowenig wie ich national zwangsbeglückt werden möchte.

God (Trump) himself speaks

Neben meinen 140 Twitterzeichen sollt ihr
keine anderen Presse neben mir haben.
Lange kann er diesem Größenwahn nicht aufrechterhalten, da viele US Amerikaner
hinter den Waltons Mountains ihn gar nicht empfangen können.

Leidensdruck?

Braucht Donald Trump einen Therapeuten? Ich denke, nein! Ihm geht es doch gut, er hat keinen Leidensdruck, nette Frau, nette Familie, auch beruflich läuft alles bestens. Die ihn gewählt haben, dürfen sich als Sieger der Geschichte fühlen, Machtergreifung gebongt. Also, wo ist das Problem? Und die anderen, die Verlierer, können sich jetzt schon freuen auf die erfüllende Aufgabe, die in spätestens 4 Jahren auf sie zukommt: Trümmer aufräumen, Gesellschaft entgiften, Buße tun, Muff aus den Trumpjahren beseitigen, Vergangenheit bewältigen und die Frage stellen, wie es so weit hatte kommen können?

16:14, Klaus.Guggenberger

>>ch brauche nicht die permanente Meinungsaufbereitung, die mir als Bevormundung vorkommt.<<

Warum fühlen Sie sich bevormundet? Weil jemand eine Analyse liefert, deren Ergebnisse Sie nicht teilen? Das passiert mir ständig. Ich nehme das dann interessiert zur Kenntnis und versuche, die offerierte Position zu entkräften bzw. zu widerlegen. Das schult den Intellekt ganz ungemein.

>>Ich bedaure, dass ich mich mit meiner Kritik manchmal auf einer Seite wiederfinde, auf der ich nicht stehen möchte.<<

Und bei diesem Bedauern lassen Sie es bewenden und denken nicht darüber nach, daß der Grund dafür vielleicht auch in Ihnen selbst zu suchen ist?

Zu dem Psychoanalytiker ...

... im Nachrichtenteil der ARD haben genügend Kommentatoren Richtiges gesagt.
Jedoch als Krönung der heutigen Berichterstattung zu Trump empfinde ich den Beitrag "Die Rocky Horror Trump Show" der Hauptstadtleiterin Hassel.
Eine Horror-Show von Trump hat die Hauptstadtleiterin gestern gesehen. Ich nicht.
Ihrer folgenden Feststellung "Trump teilt die Welt in Freund und Feind - auch die der Journalisten" kann man nur engegenrufen:
Ja, Frau Hassel, was machen Sie denn und ihre Kollegen?
Sie teilen die Welt in ihrer Arbeit tagtäglich in Freund und Feind ein. Und was nun?

16:01, JSK

>>Wie kommt es eigentlich, dass ein solcher politischer und rhetorischer Stil von vielen hier, die zudem auch selten was Gutes an der TS finden, hier verteidigt wird?

Mir scheint, es geht hier nicht um eine objektive Bewertung dessen, was ein künftiger Toppolitiker mit vielfachen Einflussmöglichkeiten von sich gibt. Es geht wahrscheinlich mal wieder um einen Akt des Auflehnens gegen das "Establishment" und "seine Medien (also die TS)"...

Meiner Meinung nach sollten solche Leute hier nicht posten.<<

Doch, sie sollen hier ruhig posten.

Das Problem ist nur, daß irgendwann die anderen Foristen, die an einer nachdenklichen Diskussion interessiert sind, nicht mehr posten, da es sinnlos ist, und sich mit Grausen abwenden. In extremer Form sieht man das momentan bei den "Flüchtlingsthreads", die mittlerweile zu fast 100% von der von Ihnen beschriebenen Klientel gekapert wurden. Würde man dort wählen lassen, käme die AfD auf knappe 100%.

Ich poste da auch nicht mehr. Zu unappetitlich.

Trump beweist sehr wohl, dass er Einfühlungsvermögen besitzt.

Mindestens, das für Politiker übliche.
Als die republikanischen Hardliner ihm signalisierten, dass sein Außenminister nicht durch Anhörungen kommen würde, hat er genau soviel "zugegeben", wie nötig war, um sein Ziel zu erreichen.

"Frage, ob Trump die Sensibilität hat, sich in andere Bevölkerungsgruppen und Nationen einzufühlen und zu sehen, wie man in Kontakt kommen kann."

Offensichtlich gab es Bevölkerungsgruppen, in die sich die Clintonseite nicht genügend einfühlen konnte.

Nicht zu vergessen ist auch, dass US-Pressekonferenzen tatsächlich vom "Chef" geleitet werden.
Bei uns übernimmt das Jemand aus den Reihen der Journalisten, was mir persönlich viel sympathischer ist.

Es sieht nicht so aus

als könnte sich der "Neue" irgendwie von dem frei machen, was der sich zuletzt als Kalter Krieger gebärdende Vorgänger ihm hinterlassen hat.
Die orthodoxen Reps, die schon Obamas Ansätze einer geistigen Modernisierung zunichte machten, werden genau so die Macht behalten und ihren militärischen Sektor zu schützen wissen. Dort scheint der Glaube besonders verbreitet zu sein, man könne mit Waffen und Säbelgerassel bis zum Sankt Nimmerleinstag weitermachen. Aber die Welt dreht sich weiter und vermutlich wird in absehbarer Zeit wirtschaftliche Stärke dominieren. Irgendwann wird man für das massenhafte Drucken von Dollars nicht mehr die ganze Welt als Zahlemann erhalten können.
Und Trumpsche Abschattung wird da nicht viel helfen. Vielleicht findet sich doch der eine oder andere, der begreift, dass ein (jetzt noch relativ billiger) Interessenausgleich mit dem größten Land des Planeten akut ist.
Die Chinesen werden weitaus schwieriger - ohne Waffen.

Tja, hier ist eindeutig eine

Tja, hier ist eindeutig eine miese Herabsetzungsstrategie der Gegener Trumps im Gange.
Warum darf ein zukünftiger Präsident nicht sagen, Amerika zuerst?
Wo sind die ganzen Beweise der Geheimdienste, dürfen die nicht veröffentlicht werden, weil diese Schergen selber Dreck am Stecken haben.
Was ist, wenn die neue Mannschaft von Mr. President die Arbeit aufnimmt, wird dann immer noch versucht, jemanden mit unfairen Behauptungen zu schaden?
Amerika hat sich nur in einer Hinsicht blamiert, sie hat schon Frau Clinton gekrönt, obwohl das Volk gegen sie war.
Und warum wird die böse Machenschaft gegen ihren Gegner nicht gnadenlos verurteilt, stattdessen wird der unschuldige Mitbewerber ( Trump ) verantwortlich gemacht.
Spätestens nächsten Monat ist diese Schlammschlacht vorbei, und dann Business as usual.
Viel Erfolg Mr. President.

Liebe Tagesschau, bitte

Liebe Tagesschau, bitte erklärt mir, warum dieses Interview geführt wurde. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals eine psychoanalytische Ferndiagnose über irgendeinen Politiker gelesen zu haben. Aus guten Grund, denn sie sind ohne glaubwürdige Grundlage. Aber sobald es um Trump geht werden die alten Regeln über Bord geworfen. Der Mann ist noch nicht mal im Amt und beinahe täglich gibt es Artikel darüber wie ungeeignet er doch ist. Ich selbst halte auch nicht viel von ihm, aber er wurde nun mal rechtmäßig gewählt. Bitte behandelt ihn auch so und bezieht euch auf Fakten. Diese Emotionalisierung bringt doch auch nichts. Selbst wenn ganz Deutschland ihn für ungeeignet hält, wird es nichts an der Tatsache ändern, dass er zum Präsidenten gewählt wurde.

Fakten oder Gefühle?

„Das sind Diagnosen, die man heute gar nicht mehr verwendet, weil sie eine Abwertung beinhalten.“

Eine psychische Diagnose sollte doch nicht von ihrer (möglichen) Wirkung abhängen, sondern einzig davon, ob sie zutrifft.

Was soll das eigentlich?

Gibt es immer noch Personen im Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens, die noch keine Psychoanalyse zu Trump geschrieben oder vor der Kamera erklärt hat?

Egal, ob da noch 100 überflüssige Meinungen und Analysen verbreitet werden, an der Wahl von Trump ändert das nichts.

Wenn man sich nur mit einem Prozent der Akribie, die diese Leute jetzt bei Trump an den Tag legen, mit der Vergangenheit mancher früherer Spitzenpolitiker, zum Beispiel der Grünen, beschäftigt hätte, wäre manch Unheil uns erspart geblieben. Aber Amerika ist ja weit weg, da hat Redakteur x oder y kein Forum und kommt auch niemals mit Trump in Berührung. Dann kann man ganz stark sein oder zumindest so tun, als ob.

Goethe könnte helfen,

um zu ergründen, was da gerade geschieht: Von Goethe stammt eine Weisheit, deren Wahrhaftigkeit ich zeitlebens überprüfen konnte:

"Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege"
Und das stimmt.

Ja, es mag extrem impulsgesteuert sein, wenn ein Präsidentschaftskandidat zu meinem Entsetzen (und großer Freude) Tabus bricht, indem er Dinge in die Öffentlichkeit bringt, die Amerika so noch nie von einem ihrer Präsidentschafts-Kandidaten gehört hat. Die Form gefällt uns offenbar nicht.
Na und?

Der Inhalt einiger Aussagen ist für mich erschütternd genug.
Interessant finde ich, wenn man sich selbst und andere bei der Diskussion beobachtet. Im kleinen Kreis. Unter Nachbarn. Sobald man tiefer geht, wird es immer mehr "impulsgesteuert". Willkommen in der Wirklichkeit.

"Die Rocky Horror Trump

"Die Rocky Horror Trump Show"

Sorry, aber das ist Bildzeitungsniveau.

Trump ist unser Spiegel

Klar ist er narzisstisch, aber das sind doch die meisten Politiker. Da regt sich doch sonst auch niemand drüber auf.

"Trump vertritt eine Moral, besser gesagt eine Pseudo-Moral der Rücksichtslosigkeit. Er sieht soziale Beziehungen nur unter dem Gesichtspunkt der Macht und der Nützlichkeit für ihn selber. Er instrumentalisiert andere Menschen."

Und das ist exakt die deutsche Wirtschaftsmoral. Da wird das doch immer als leistungsorientiert hochgejubelt. Warum ist dasselbe bei Trump schlecht?

Trump entspricht vielleicht mehr der deutschen Gesellschaft als uns bewusst ist. Vielleicht wird er deshalb so hysterisch bekämpft. Spiegel und so.

@ Nachdenklich67

Glauben Sie ernsthaft, die Meinung eines Experten auf einem deutschen Nachrichtenportal hat irgendeinen Einfluss darauf, ob Trump aus dem Amt gebracht wird? Und falls ja, wie soll dieser Mechanismus aussehen?

@ fathaland slim

"Trumps Verhalten ist höchst unprofessionell und seines Amtes nicht würdig."
Zumindest ist es unklug von ihm, sich jetzt schon die eine oder andere Blöße zu geben. Er sollte sich besser bedeckt halten und lieber seine Gegner die Fehler machen lassen. Vor der ersten ernsthaften Krise muss man jetzt schon Sorge oder gar Angst haben. Wie wohl Trump die Kuba-Krise gemanagt hätte? Kennedy war schlau und verantwortungsvoll dazu und hat im Prinzip alles richtig gemacht durch Verständigung mit dem Gegenspieler im richtigen Moment. Wehe, wenn Trump und Putin mal aneinander geraten.

nachdenklich....

macht mich dieses Interview!
und es treibt mich wieder zum hinterfragen!
Was will uns TS und Herr Therapeut sagen?
Ich denke:
D.T. sollte ungeeignet sein und sein Amt nicht antreten!
Leute das ich Wunschdenken! D.T. wird nächste Woche ins Amt eingeführt und als Präsident vereidigt!
Die Leute die das nicht wollen weil Sie Ihn nicht mögen, für flegelhaft halten, ihn als Blender darstellen weil..... manigfaltige Gründe! können sich dann irgendwann wieder zu Wort melden wenn oder wenn es keine Erfolge gibt!
Wir sollten uns ab jetzt vielleicht mehr auf Europa und Deutschland konzentrieren!
Das ist genug zu kommentieren!

Vielen Dank, liebe TS für das

Vielen Dank, liebe TS für das Führen und Bereitstellen dieses Interviews. Trump ist für diesen Job völlig ungeeignet.

Trumpanhänger sind sehr Dünnhäutig

wie ich schon festgestellt habe, ja so ist das mit der Heldenverehrung nur keine Kritik.
Die sache ist die, er hat sich Kritik verdient und zwar harte.

Ich finde ihn einfach Klasse

Er ist einfach so herrlich politisch unkorrekt. Und die so unglaublich politisch korrekten Biedermänner und Frauen beißen sich mit Schaum vor dem Mund die Zähne an ihm aus. Ich kann nicht beurteilen wie seine Präsidentschaft ausfällt, gewählt hätte ich ihn wahrscheinlich auch nicht aber jetzt wo er da ist, ist er eben da und damit Basta. Absolut widerwärtig ist die gegenwärtige Schmutz- und Verleumdungskampagne die von den "politisch korrekten" Biedermänner und Frauen schon eher in Raserei und blind um sich schlagen ausartet.

@IBELIN

Ich weiß jetzt nicht, welche "Fake-News" sie meinen, aber wenn es diese über einen gibt, heißt das ja noch lange nicht, das man deswegen eben nicht herabsetzend und verletzend ist.

Was soll also Ihr Post uns sagen? Es gibt auch andere herabsetzende Menschen? Dem würde ich zustimmen. Nur sind die nicht in dem Amt.

oberflächliche Fehldiagnose

Herr Wirth erklärt gleich zu Anfang des Interviews, dass Einschätzungen ohne direkten Kontakt zu der betreffenden Person zu "oberflächlichen Fehldiagnosen" führen.

Das hilft, den Rest des Interviews richtig einschätzen zu können.

einfach herrlich

ich habe selten so gelacht wie an dieser Pressekonferenz.
Wie er diesen selbstgefälligen Journalisten von CNN zurechtgewiesen hat einfach zum schmunzeln. Schon bei der Wahl waren sie um 5% daneben und haben auf den falschen Kandidaten gesetzt. Dazu noch die Frage die Hillary von CNN schon im voraus zugespielt wurde.

All diese verdutzten hochdekorierten Möchtegern Journalisten sassen danach verdutzt und ungläubig auf Ihren CNN Plätzen und mussten eine mehrstündige Korrektur und Talksendung machen was wie und warum sie so berichtet haben.

16:01 JSK

Meiner Meinung nach sollten solche Leute nicht posten.......
klar nur die edlen, reinen evtl. Professoren, Monitoren, Tutoren und Mentoren und selbstverständlich alle die ihrer Meinung sind sollten posten dürfen.

Realshow

Ich möchte mich einigen Kommentatoren anschließen, für die diese psychologische Einschätzung des Donald Trump keine journalistische Aufgabe ist, sondern vielmehr einem Voyeurismus dient.

Ich persönlich habe mich gefreut, als Trump CNN mit "Fake news" abkanzelte. Im Nachhinein wurde gerade durch das Image eines bedeutenden Nachrichtenkanals eine Meldung von einem bezahltem Exspion aufgewertet, nur mit dem Ziel den ungeliebten aber gewählten Präsidenten in den Dreck zu ziehen.

Und was überhaupt ein McCaine in der Sache wiedereinmal zu wühlen hat, erschließt sich mir nicht, McCaine der hier in der TS ständig als Leuchtturm der Republikaner feuern darf, sehr "unterhaltsam"....

@JSK - Wunsch nach qualitativem Journalismus

16:01 von JSK:
"Wie kommt es eigentlich, dass ein solcher politischer und rhetorischer Stil von vielen hier, die zudem auch selten was Gutes an der TS finden, hier verteidigt wird? [...] Meiner Meinung nach sollten solche Leute hier nicht posten."

Ich habe alle Beiträge vor Ihrem gelesen und konnte niemanden finden, der Trumps Verhalten verteidigt. Daher vermute ich, dass Sie Ihre Kritik auf den vielfach geäußerten Wunsch nach qualitativ hochwertigen Journalismus beziehen. Ist das für Sie wirklich nicht nachvollziehbar?

der Trump

... wurde vom amerikanischen Volk gewählt
könnten das unsere Medien auch mal zur Kenntnis nehmen
... und zur Tagesordnung übergehen

17:38, Bernd39

>>Wer sich die Livebefragungen der Ministerkandidaten bei CNN ansieht, ist leider nich überall möglich, wird Erstaunliches feststellen.
Das ein Kandidat von der Opposition, hier also die Demokraten, "gegrillt" wird, kennen wir ja aus D.
Das allerdings jemand aus den eigenen Reihen demontiert wird, erstaunt schon.<<

Ihre Bemerkung, daß wir ja ähnliches aus Deutschland kennen würden, offenbart Ihre Ahnungslosigkeit, was die amerikanische Politik betrifft.

Amerikanische Parteien lassen sich mit unserer Auffassung von "Partei" nur unzureichend verstehen.

Ein amerikanischer Präsident hat nach der Pfeife seiner Partei zu tanzen, nicht umgekehrt.

Das musste auch Obama mühsam akzeptieren, und Trump lernt es gerade.

Sollte er sich lernresistent zeigen, dann wird er wenig Freude an seinem Amt haben und es wahrscheinlich hinschmeißen.

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