Kommentare

Ich weiß jetzt nicht

wie viel man in Finnland braucht um zu Leben, hier bei uns wäre es gerade mal die Miete für eine kleine Wohnung unter 50 Quadratmeter wenn man Glück hat.
Arbeitslosen Geld ist in der Regel höher.
Selbst H4 mit den Dingen die außer dem Bargeld dazu gehören ist wesentlich mehr.

Bin gespannt was in den 2 Jahren raus kommt, die Summe ist zu niedrig um Wirkung zu zeigen nehme ich an.
Gelesen hatte ich das schon Gestern auf anderen Seiten.

Gruß

560

euro in Finnland? Das kann nur den Zweck haben, daß dieses Experiment scheitern MUSS. Einfach 1500 für Jeden- der sichDANN auch wieder in die Gesellschaft einbringen wird. ... Statt sich an dieser zu rächen, weil er sich als Bettler fühlen muß.

Skandinavier

Dazu fällt mir nur eins ein: Alle sagen, dass es nicht geht, bis einer kommt, der das nicht weiss und es macht.

Ahh, da liegt der Hase im Pfeffer

es ist also eine drastische Verschlechterung der staatlichen Leistung, deren einziges Ziel das Generieren einer "Motivation" (von der Gegenseite aus betrachtet: "Zwang") zur Aufnahme selbst der miesesten Arbeit darstellt. War ja klar, daß die Konservativen in keine sozialere Richtung lenken. Wie diese Maßnahme die Einkommensunterschiede glätten soll, weiß von denen wohl auch keiner. Ein Grundeinkommen, daß dies bewirken würde, würde den Staat auf gar keinen Fall auch noch Geld sparen. Es würde kosten und das massiv. Und diese Kosten müßte man von oben abschöpfen, zB mit Vermögenssteuern, um diesen Effekt zu erzielen. Stattdessen liegt der Verdacht nahe, daß mal wieder lediglich Arbeit billiger gemacht werden soll, womit eher die Reichen reicher werden, als die Armen weniger arm.

Ich wünsche dem Projekt Erfolg

Wenn man sieht, wofür Steuergelder oft vergeudet (z.B. Prestigeobjekte oder Mehrkosten durch billigste statt kostengünstigste Ausschreibungen) oder zweckentfremdet (z.B. Bankenrettung) werden, muss man diesem Sozialexperiment viele positive Erkenntnisse wünschen. Es sollte keine Utopie sein, sondern ein Rezept, das in einer nicht mehr fernen Zukunft hilft, den sozialen Frieden zu bewahren. Wenn demografisch bedingte längere Lebensarbeitszeit auf Altersarmut trifft, wenn prekäre Beschäftigung kein Geld in die sozialen Systeme spült, ist das Grundeinkommen eine zwingende Option. Denn es ist nicht zu erwarten, dass Industrie 4.0 und Globalisierung Arbeitsplätze schaffen werden.

Da bin ich wirklich sehr

Da bin ich wirklich sehr gespannt! Wieder einmal machen uns die Skandinavier vor, wie es geht: nicht rumphantasieren oder rummäkeln, sondern konkret als Experiment starten. Theoretische Modelle für ein Grundeinkommen gibt es längst genug; der Praxistest fehlt.

Für nichts ?

Egal ob das jetzt Grundeinkommen oder Hartz4 heißt.

Am Ende des Monats hat das Geld ein anderer.

Somit werden "die Empfänger" am Leben gehalten, um das Geld von A nach B zu tragen.

Unterschiede gibt es in der Auslegung der Menschenwürde. Und da ist bspweise Hartz, leider am unwürdigen Ende angesiedelt.

550,-€

sind im westlichen Europa kein Grundeinkommen, erst recht nicht in Finnland..........

weiter so..

Ich hätte mir das von Frankreich gewünscht.. eine Art Revolution 2.0. Endlich werden neue alternative gesucht.
560.-€ ist natürlich zu wenig um eine Unabhängigkeit zu erlangen, aber kombiniert mit Wohngeld ist das mal einen Start.
Kein Druck mehr vom Arbeitgeber. Die Geschäftsmodelle die nichts taugen fliegen raus. Man wird ganz genau gucken für was man sein Geld ausgibt. Weg mit dem Konsumzwang. Und nur was Sinn macht wird bleiben.
Es ist ein diffiziler Schwenk, na ja ein bißchen sowie die Zinsgeschichte. Bin mir aber fast sicher dass es billiger wird.
Lukas, Esslingen

Versuch macht ...

... klug. Erst sehen, dann meckern - oder vielleicht doch nicht ?

Warum nur für Arbeitslose?

Wie Sie im Kasten "Das Konzept des Grundeinkommens" zutreffend beschreiben, soll es dieses Geld doch für alle Bürger geben - nicht nur für Arbeitslose. Nur Arbeitslose für den Test heranzuziehen, bringt demnach überhaupt keine sinnvollen Erkenntnisse. Denn die große und wichtige Frage, ob sich bei einem bedingungslosen Grundeinkommen überhaupt noch ausreichend Leute in abhängige Arbeit begeben und ob somit Aussicht besteht, dass a) auch noch weniger populäre Arbeiten mit wenig attraktiven Gehältern verrichtet werden und b) überhaupt noch ausreichend Steuern reinkommen , beantwortet dieses Experiment doch überhaupt nicht. Und damit auch die Kernfrage, ob durch solch ein Konzept nicht mehr sozialer Unfrieden geschaffen wird, als man damit beseitigen kann. Ich erwarte jedenfalls nicht, dass die Leistungsbereiten es ohne Murren hinnehmen werden, dass es sich ein Großteil der Bevölkerung auf ihre Kosten bequem macht. Und was daran dann sozial sein soll, erschließt sich mir absolut nicht.

560 Euro

Was hat man sich nur dabei gedacht, bei diesem "Experiment" mit dem Wort "Grundeinkommen" zu hantieren? Ein Grundeinkommen muss zum mühelosen (einfachen) Überleben ausreichen, das hier nicht gegeben. Später sagen die "Erkenntnisse" nichts darüber aus, ob ein Grundeinkommen eine gute oder eine schlechte Idee darstellt. So viel mehr hätte die Aufstockung auf meinetwegen 1500 Euro im Monat für die 2000 Versuchskaninchen nicht gekostet - so ist es komplett heraus geworfenes Geld.

die schweden waren schonmal nah dran

nur hatten sie damals einen spitzensteuersatz von über 100% das war damals selbst patrioten wie stefan exberg zuviel. er ging dann wie viele andere nach monaco, wie auch dem kleinen nico sein vater keke

Grundeinkommen wird bald europaweit notwendig sein

Wenn die Europäer langfristig an einem sozialen Frieden interessiert sein sollten, dann wird das Grundeinkommen eine der wichtigsten Stützen der Zukunft sein.

Sozialen Frieden wird es auf Dauer nur durch soziale Gleichheit geben.

Das Grundeinkommen muss dann für alle Europäer, - durch einen Finanzausgleich, - auch gleichermaßen gelten.
Und ebenso gleichermaßen der Steuersatz für jedes weitere Einkommen, - unabhängig von der Höhe.

Zum Grundeinkommen gehört auch die Pflicht zu einer Grundarbeit, - unabhängig von der soz. Herkunft.

Dagegen muss es langfristig auch ein geregeltes Höchseinkommen geben, damit einzelne Personen nicht in der Lage sind, ganze Städte, Staaten und Natur-Ressourcen zu kaufen, was theoretisch jetzt schon der Fall ist.

Das Sozialsystem Europas wird sonst zu einem Gesellschaftskollaps werden.

Bedingungslose Grundeinkommen eine gute Idee..

Bedingungslose Grundeinkommen eine gute Idee. Wenn man alleine schon die Gesamtkosten für Hartz 4 Empfänger sieht inkl. sinnlose Maßnahmen, 1 Euro Jobs, Verwaltungskosten, usw. lohnt es sich.

Man kann des Verhältnis

Man kann des Verhältnis zwischen Steuerzahlern und Hilfeempfängern (egal wie man die Alimentation konkret nennt) nicht beliebig ins Unendliche verschieben.

Irgendwann ist der Staat dann pleite.

Das werden die Deutschen in den nächsten 5 bis 10 Jahren auch noch lernen können.

I

Wenn, dann richtig!

560€ sind hier ein Witz! Geht an der Realität völlig vorbei. Hätte mehr von diesem Projekt erwartet.
Hoffe aber trotzdem, dass der finnische Staat Erkenntnisse erlangt.

Ernst gemeint?

Wir kürzen jedem Arbeitslosen das Geld pauschal um mind. 400 EUR und nennen das dann bedingungsloses Grundeinkommen. Besser kann man kein Geld sparen.

ja,ganz toll wenn man das

ja,ganz toll wenn man das geld mit nach thailand nehmen kann.
wie ist das mit miete und krankenversicherung? ach so,man müste sich dann eine arbeit suchen um das leben zu finanzieren.und wie ist das was anderes als jetzt?

Düstere Aussichten

Dann spielen die Regierungen und Notenbanken jetzt also schon den letzten Joker aus und versuchen der Deflation mit Helikoptergeld entgegenzuwirken? Ist dies dann der letzte künstliche/teuer erkaufte/subventionierte Aufschwung für die Wirtschaft?
Das Grundeinkommen wird lediglich eine Folge haben: das Geld wird entwertet - und zwar auf Kosten derer, die dafür arbeiten gehen (und es macht hierbei übrigens keinen Unterschied, ob diejenigen, die arbeiten gehen, diesen Betrag ebenfalls geschenkt bekommen).

"Für nix"?

Eine sehr merkwürdige Auffassung. Wer heute geboren wird, unterwirft sich einem Staat, der ihn vielfältig bedrängt und seine Lebensrechte stark einschränkt (warum sollte man sich nicht einfach irgendwo eine Hütte bauen und angeln können). Eigentumsverhältnisse werden über Generationen zementiert und Menschen sollen sich in solch ein System fügen? Wenn dieser modern Staat die Solidarität von Menschen erhalten will, muss er jeden versorgen. Wer nicht versorgt ist, hat alles Recht, sich aus dem Staatsgerüst zu entfernen (was aus Staatssicht wahrscheinlich als kriminell eingestuft würde). Das bedingungslose Grundeinkommen ist in einer Demokratie das Angebot an die durch das Staatsrecht, den Kapitalismus und technischen Fortschritt entmachteten Massen, das Staatswesen dennoch anzuerkennen. Anderfalls läuft wieder der alte Revolutionszyklus ab, wie man ihn geschichtlich schon so oft beobachten konnte.

560 Euro...

...wenn noch die Krankenversicherung und die Miete bezahlt wird, dann wäre es ok. Alles andere ist Sozialabbau auf Kosten der Ärmsten.

"Ich erwarte jedenfalls

"Ich erwarte jedenfalls nicht, dass die Leistungsbereiten es ohne Murren hinnehmen werden, dass es sich ein Großteil der Bevölkerung auf ihre Kosten bequem macht. Und was daran dann sozial sein soll, erschließt sich mir absolut nicht."
..
Nach dem, was man so liest, sind unter den Arbeitslosen sehr viele Leistungsbereite, Menschen, die in Arbeit Sinn sehen, und die auch gerne arbeiten würden. Und nur wenige von den Vorzeige-Faulen, vor denen so gerne gewarnt wird. Also nix "Großteil der Bevölkerung".
Anscheinend sind unter den Gutverdienern doch etliche Faule, die es irgendwie geschafft haben, für ihr Nichtstun viel Geld zu bekommen. Wofür sie aber erstmal ein paar Jahre buckeln und schuften mußten. Und nun sollen Unterprivilegierte auch Geld ohne Leistung bekommen ? Pfui !

Na 560 €

Wer kann von 560 € dort Leben ? Richtig niemand alleine die kleinste Wohnung kostet mehr.Ist so wie schätze 200 € bei uns und die Nebenkosten der WHG ist dort höher. Kosten werden minimiert,sagts nur nicht Nahles dieses System.

vorprogrammiertes scheitern?

wenn man ein wenig im netz sucht findet man heraus dass z.b. fuer auslaendische studenten 700-900€ pro monat veranschlagt werden.

anderswo ist zu lesen dass die lebenshaltungskosten in finnland 15-25% hoeher sind als in der brd - also so um die 900-1000€ ...

entweder sind die politiker in finnland zu optimistisch oder ich bin zu pessimistisch, aber fuer mich macht das den eindruck dort wird das bge absichtlich an die wand gefahren...

Der Schlussabsatz des

Der Schlussabsatz des Artikels klingt so, wie wenn es ausschliesslich auf die, heute wohlgemerkt arbeitslosen, 'Teilnehmer' des 'Versuchs' ankomme, ob sie bezahlter Arbeit nachgehen werden oder nicht. Das ist natürlich Unsinn, entscheidend ist die Verfügbarkeit passender Stellen. Grundsätzlich zeigt sich auch schon die Krux des an und für sich vernünftigen Konzepts 'bedingungsloses Grundeinkommen'; es kann missbraucht werden, um das Lohnniveau weiter zu senken und den 'Niedriglohn'sektor (Euphemismus für 'nicht existenzsichernd) auszubauen. De facto handelt es sich dann um eine staatliche Subvention der Wirtschaft. Oder anders ausgedrückt; Vermögende bekommen die gezahlten Steuern wieder zurück, indem sie Lohnkosten sparen.

18:19 von Seacow

//Dazu fällt mir nur eins ein: Alle sagen, dass es nicht geht, bis einer kommt, der das nicht weiss und es macht.//

Re waren sie mal dort und kennen die Preise?
ach Ja wie in Deutschland unter der Brücke schlafen und bei billiganbieter Fertignuden mit Tomatensosse sie haben ja doch so recht.

18:58 von draine

Danke, das war auch mein Gedanken. Im Artikel steht, dass im Gegenzug alle anderen Zuschüsse gestrichen wurden. Unterm Strich entsteht somit ein Effekt, der eigentlich ins Gegenteil gekehrt werden sollte.
Das BGE hat den Hintergedanken aus dem Zwang zu arbeiten einen Wunsch zu machen. Echte Wahlfreiheit sorgt letztlich dafür, dass wir uns über Mindestlohn, Arbeitszeiten jenseits von gut und böse, Minijobs,... weniger bis keine Gedanken mehr machen müssen. Wenn der Arbeiter auf Augenhöhe mit dem Unternehmer verhandeln und auch mal nein sagen kann, regelt sich das meiste von selbst.

Aber gut zu sehen, dass es bei dem Thema grundsätzlich weitergeht. In Anbetracht der heutigen Geschwindigkeit des Fortschritts wird spürbar weniger Ressource Mensch benötigt, um die Produktivität zu halten. Wird Zeit dass Maximen wie Vollbeschäftigung hinterfragt und begraben werden.

als ersten Versuch...

werte ich das erstmal...denn man kann ja zusätzlich noch arbeiten...aber als generelle Idee sollten das dann schon 1500 Euro sein..denn bedingungslos ist sind 560 Euro dann doch nicht so ganz...
und für die ,welche die Finanzierung für so schwer halten : 90 % des Geldes ist Buchgeld...also geld drucken und auf den Knopf drücken...Geld ist keine natürliche Resource...

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