Kommentare

"Renzi scheitert ..." was ist daran grandios?

Abgesehen davon, das der Umstand alleine vermutlich absehbar war - warum musste das Unterfangen so hoch gehängt werden. Kann man sich vorstellen, das ein Berlusconi seine politische Zukunft von dem Ausgang einer Gesetzesänderung abhängig gemacht hätte ... der hätte ein paar Papiere zur Abstimmung vorgelegt und wäre zur nächsten Party weiter ... Nicht das er ein Beispiel wäre, aber man sollte sich an seiner "gewissen Leichtigkeit" vielleicht eines nehmen. Europa braucht gute Leute an den Schalthebeln und nicht in der Rente.

EU

Noch aus dem vorigen Thread: 7:36 Zammy

"Offenbar habe ich da etwas nicht verstanden. Es ging anscheinend nicht um die ital. Verfassung und um die Vereinfachung des pol. Systems. Nein, es handelte sich um ein Referendum über die EU - zumindest entsteht dieser Eindruck wenn man das ein oder andere Kommentar hier liest.
In der Hauptsache dagegen. Nein ist gut. Egal um was es geht, es geht ums Nein?!"

Den Italienern wird es wie den Griechen nicht um ein Nein zur EU gegangen sein - es ging um ein Nein zu aktuellen Politik der EU, die mit beinahe antidemokratischen Mitteln versucht, ihre Vorstellungen von Staatssanierungen durch zu setzen: Mit Hilfe von sparen, sparen, sparen.
Die Konsequenzen dieses Sparens werden langsam deutlich. Selbst im reichen Deutschland verarmen zunehmend Teile der Bevölkerung, wird an notwendigen Substanzen gespart und die Zukunft der Jugend nicht beachtet. Dagegen haben die Italiener gestimmt.

Renzi nimmt jetzt die Populisten in die Verantwortung

Renzi´s Plan ist aufgegangen
Es kommt zu Neuwahlen und die Populisten
welche immer alles schlecht machen müssen
nun eigene Regierungsfähige Vorschläge vorlegen
und dafür die Verantwortung übernehmen.
Das Beste Beispiel hierzu wäre ja der Brexit :-)

Schizophren

Das Ergebnis ist typisch italienisch: Die Wähler haben voll Abscheu und Wut gegen das Establishment gestimmt indem sie die Beibehaltung der etablierten Strukturen, den Status Quo gewählt haben. So schizophren kann das Wahlvolk sein.

Besser für die EU

wäre es gerade anders herum, Österreich wäre zu verschmerzen gewesen.
Dort ist die Meinung ja auch sehr geteilt und ein wirklicher Sieg wohl auch nicht wenn man die Meinung auf der Straße hört.

Zitat:
" Auf der Straße bleiben die Reaktionen der Leute geteilt. „Es war eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Jetzt können wir uns aussuchen, was wir haben", kommentierte ein Mann die Wahl."

Renzi wollte zu viel Macht auf sich vereinigen, das merken die Menschen und es ging schief.
Warum jetzt jeder Populist ist erschließt sich mir nicht, macht den Eindruck eines neuen Modewortes.
Politik scheint nicht mehr zuzuhören, dort haben wir das Problem wohler anzusiedeln.

Gruß

Vernuft und Kompetenz

Herr Renzi hätte die politische und moralische Kompetenz haben müssen eine zielführende und angemessene Verfassungsreform vorzuschlagen.
Die von Ihm empfohlene Machtkonzentration wollte die Mehrheit der Italener einfach nicht mittragen.

Ich finde es im übrigen Erschreckend wie schon wieder jede von der "offizellen" Ansicht abweichende Meinung als Populistisch diffamiert wird.

Überflüssiges Desaster?

Klar, wenn man in einem EU-Land versehentlich oder "überflüssig", wie es Herr Sina nennt, mal die Bevölkerung befragt, kann das ins Auge gehen.

In Deutschland geht so etwas ja garnicht. Da ist Frau Dr. Merkel viel zu clever. Wer ist schon so naiv, das Volk zu befragen?

Das Vorspiel zu dieser Entwicklung beschreibt Herr Sina wie folgt:

"Unvergessen seine Inszenierung beim Bratislava-Gipfel der 27 im September, der nach dem britischen EU-Ausstiegsreferendum eine Demonstration des Aufbruchs und der Gemeinsamkeit sein sollte: Renzi weigerte sich, mit Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande gemeinsam vor die Presse zu treten. Und entlarvte stattdessen bei einem Soloauftritt und auf Twitter die vorgespielte Gipfel-Harmonie als politisches Kasperletheater."

Richtig, Herr Sina: Ein Kasperletheater, das sich die EU-Bevölkerung nicht mehr gefallen läßt!

EU ist gescheitert

EU ist sowieso gescheitert und jeder Versuch die EU zu retten, kostet uns noch mehr Gelder. Das ist ein aus dem Fenster geschmissenes Geld bzw. umsonst.
Deswegen erwartet man jetzt endlich Einsicht und eine geregelte Trennung.
Dazu muß aber eingestanden werden, daß die EU gescheitert ist. Erst dann können Verhandlungen beginnen wie man am besten diese Union auflöst ohne daß mehr Schaden entsteht.

Ohne daß noch mehr Schaden entsteht !!
Das ist jetzt ganz wichtig. Denn es gibt auch ein Leben nach der EU. Das sollte man nicht vergessen. Wie wird es weiter gehen. Darüber sollte man sich Gedanken machen.
Eine geregelte Auflösung ist von großer Bedeutung.

Ich bin total baff,

Ich bin total baff, europäische Politiker sind besorgt...kommt mit irgendwie bekannt vor!

Dann würde ich mal vorschlagen etwas zu tun antstatt immer nur ´besorgt´zu sein, ein Europa in der derzeitigen Lage ist zum scheitern verurteilt!

Genaues Ergebnis

Es wäre durchaus im Sinne der Leser gewesen aus dem Text erfahren zu dürfen, mit wieviel Prozent das Referendum abgelehnt wurde. Ich kann mit schwerlich vorstellen, dass ich die Prozentzahl bei einem positiven Wahlausgang nicht hier gelesen hätte. Aus den Online-Portalen von SPIEGEL und ZEIT kann ich entnehmen, dass ca. 60% der Bürger mit NEIN stimmten.

Prof. Dr. Wilhelm Hankel hat es prophetzeit

Prof. Dr. Hankel: "Es kann bei unterschiedlichen Wirtschaftsleistungen in den Euroländern niemals eine Gleichheit des Zinses und unveränderliche Wechselkurse geben. Zins und Wechselkurs sind Preise für den Erwerb und Umtausch von Geld. Sie müssen stimmen. Sonst funktioniert die Marktwirtschaft nicht. Leistungsschwache Länder müssen höhere Zinsen zahlen als Leistungsstarke Länder und die Währung abwerten können. Diese Regel wird durch den Euro verletzt. Währungen spiegeln die Wirtschaftskraft eines Landes wider. Der Euro hat dieses Bild verzerrt. Er hat die schwachen Länder in ein Korsett gezwungen, das ihnen jetzt die Luft abschnürt."
Aber die Industrie und das Kapital haben damals schon ihren Gewinn berechnet und jetzt wird wieder die Allgemeinheit bezahlen müssen. Denn auch in Italien müssen von Herrn Dragi wiederum, auf unsere Kosten, die Banken gerettet werden und die Medien schweigen weiter. Ich warte schon auf das Wehklagen der CETA Auswirkungen. Danke für den ESM Frau Merkel

Warum immer ein Doppelpack?

Immer wieder werden Abstimmungen mit Zusätzen bepackt: Warum muss Renzi an so eine wichtige Frage sein Überleben ankleben? Meines Erachtens verwässert das den Zweck und den Wert der Referendums. Es beflügelt lediglich die "Auswisch-Strategie" der Wähler. Und für solche Mogelpackungen gibt es viele ähnliche Beispeile: Z.B. S21 Bahnhof+Neubaustrecke Ulm - letzteres ist unumstritten ersteres wurde drangeheftet.

Leider habe ich selbst zwar die Wichtigkeit dieser Abstimmung verstanden, jedoch die Konsequenzen der Reduzierung des Senats ist mir unklar: Käme das nicht analog der Beschneidung des Bundesrates gleich? Dass Italien reformiert werden muss, ist klar, jedoch welche Risiken stecken dahinter? Diese Einschätzung habe ich bislang in den Medien kaum gehört - immer nur PRO Reform. Klar ist aber auch, dass die Medien nicht 130 Praragrafen aufführen können.

Das ist auch gut so...

Die Globalisierung ist ein Spiel und wenn man als Land daran teilnimmt dann muss man sich auch an die Regeln halten.

Es mag sein das einige Vorteile dabei sind,aber langfristig überwiegen die Nachteile.

Kein Land in Europa kann mit Niedriglohnländern mithalten.

Und in diesen Billiglohnländern wird auch Qualität produziert mit importierten Maschinen und Know how.

Diese Produkte werden wiederum in die Industrieländer Gewinnbringend Exportiert.
Die steuerzahlung selbsverständlich optimiert.
Das kann auf lange sicht nicht funktionieren ohne die Rechte der Arbeitnehmer massiv einzuschränken und harten Einsparungen bei den sozial schwachen.

Um attraktiver zu werden und zu bitten man möge wieder im lande produzieren.

Selbst wenn man alles mitmachen würde,würde es einige geben die dann noch günstiger ect.werden würden.

Wohin soll uns das führen,der Grundsatz muss wie damals gelten ein Arbeiter muss mit seinem Lohn seiner Familie ein würdiges dasein ermöglichen,arbeiten um zu leben.

Ich kann und will die ganzen Anti-Europa-User-hier,...

...weder verstehen noch möchte ich mir Mühe machen sie zu verstehen
Das Auseinander drifften innerhalb der EU sind für mich fatale Signale für ein Europa von dem ich geglaubt habe es gibt es nicht mehr

Nationalstaatendenken
eigene Währung
Bedrohungslage bzgl. Kriege in Europa
weiterer sozialer Abstieg
usw.

Ja, es läuft nicht alles rund in der EU
Aber deshalb die Flinte ins Korn werfen?
Parteien des rechten Spektrums an die Macht?

Was bitte schön soll den dann besser werden?
Die, die hier laut unken, daß die Politiker zu wenig für das "Volk" tun sage ich,...
Ja, in Teilen stimmt es
Aber Parteien wie die AfD, FN, FPÖ etc.
werden euch/uns dem "Volk" unter Garantie nicht helfen
Im Gegenteil, diese Parteien nutzen eine Propaganda Strategie des 21. Jahrhundert (Medien, FB, Twitter) auf die ein sog. Herr Göbbels stolz gewesen wäre.

Ich möchte in einem Europa leben in dem es möglich ist:
freiheitlich zu leben
freie Grenzen
ein Miteinander ohne Krieg
freien Handel

Gebt dem eine Chance!

Zurück zu der Politik der ruhigen Hand

In einer Zeit den Gewaltigen Aufgaben versuchen die Regierungschefs ihren Nationen die zusätzlichen Herausforderungen zu stellen.
Zum Beispiel in Italien mit den große Änderungen in der Verfassung!?
Die Herrschaften sollten lieber mit dem Aktionismus aufhören und zu der Politik der ruhigen Hand und der Besonnenheit zurückkehren.

der Brexit wird zum Eurexit

Nämlich der Selbstauflösung der EU. Unlösbares Problem der EU:
1. die EU ist überdehnt und mittlerweile völlig entscheidungsunfähig.
2. eine Demokratisierung der EU ist aus mehreren Gründen unmöglich (a. Benachteiligung der kleineren Staaten, b. Benachteiligung der Mittel- und Nordeuropäischen Staaten durch das Bevölkerungsübergewicht der ärmeren Ost- und Südeuropäischen Staaten.

Aussicht auf Problemlösung: Absolut keine.
Bemühungen zur Problemlösung: Absolut keine.
Mögliche Lösungen: Auflösung in ein demokratisch regiertes Kerneuropa und assoziiertes Randeuropa (Ost- und Südeuropa).
Aussicht auf Lösung unter Merkel: Absolut keine.
Wahrscheinlicher Ausgang: Zusammenbrechen der EU in einer großen Wirtschafts- und Politkkrise.
Zeitlicher Rahmen des Zusammenbruchs: durch anziehenden Dollar unter Trump bei wieder steigender Zinslast für Italien, Griechenland, Spanien, Portugal, Frankreich etc. droht die Krise in spätestens 2 Jahren, könnte aber auch schon in 2017 voll durchschlagen.

Zum parallelen Kommentar von Ralph Sina:

(da funktionieren Kommentare nicht)

"Renzis Niederlage ist nach dem Brexit das zweite Desaster für die EU in diesem Jahr - und ein völlig überflüssiges."

ich finde, die Medien haben durch ihr Getrommel für ein "JA" bei der Abstimmung Renzis Niederlage erst zu einer der EU gemacht - eigentlich ging es ja "nur" um die Änderung der politischen Organisation IN Italien:

Das Ergebnis der Volksabstimmung hat sich ja gegenüber den letzten Umfragen vor der Wahl kaum geändert (etwa 40% dafür, 60% dagegen) - das Getrommel der Medien, ein "Nein" würde der EU schaden, scheint mir am Ergebnis nichts geändert, sondern nur mehr Wähler in die Wahllokale getrieben zu haben: Aus Sorge, das Mediengetöse könne das Ergebnis der Abstimmung "drehen".

Verfassungsreform

Ähh, es ging um eine Verfassungsreform.
So als würde man in D den Bundesrat in seinen Kompetenzen beschneiden.
Da kann man nun unterschiedlicher Auffassung sein, ob das gut ist oder die vorhandenen demokratischen Regeln einschränkt.

Was das nun wieder mit der EU zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.

Egal was heute zur Diskussion/Wahl gestellt wird, wird es abgelehnt, ist es gegen die EU.

Matteo Renzi.....

hat die Voraussetzungen für das Referendum vermutlich genauso falsch eingeschätzt, wie Cameron die Brexit-Abstimmung ! Ich bedauere es, weil er 1.) erkannt hat, woran Italien als Staat und als Gesamtwirtschaft krankt und 2.) ein Großteil der Italiener auf das Blabla eines Clowns hereingefallen sind und 3.) sich mit dem System der Korruption eines Abgeordneten oder "seines" Senators arrangiert hat und 4.) zwar darüber meckern wollen, daß der Staat nicht funktioniert, aber eben genau das nicht ändern wollen. Ich weiß, daß es nicht möglich ist, aber ich würde z.B. Beppe Grillo beim Wort nehmen! Allen deutschen Touristen wünsche ich viel Vergnügen im vom Abfall überquellenden Rom oder Neapel, auch wenn das auf den ersten Blick mit der Entmachtung des Senats nichts zu tun hat. Kann es dann überraschen, wenn sich Organisationen wie die u.a.Mafia als Staat im Staat breitmachen können, weil sie wenigstens noch halbwegs funktionieren? Anscheinend will Beppe Grillo das, oder?

Das war dumm von Renzi

Nicht, weil ich unbedingt für Renzi bin. Aber es wäre besser gewesen, er hätte sich aus dem Spiel gelassen und die dringend nötige Reform Schritt für Schritt vollzogen - ohne Volksbefragung.
Der ital. Senat ist ein Fossil und stammt als Institution noch aus dem antiken Rom. Wie schwer das Regieren mit zwei gleichgestellten Kammern ist, kann man ja auch in den USA sehen. Das Ziel der Reform war ein föderales System vergleichbar mit Bundesrat und Bundestag in Deutschland. Und der neue, kleine Senat sollte die Regionsinteressen vertreten - wie bei uns der Bundesrat. So bleibt es jetzt beim alten Spiel, bei dem in Italien mindestens einmal jährlich neu gewählt wird, und - da die Italiener wenig politischen Tiefgang haben - wo in Sachen Wahlausgang alles möglich ist. Vom Partykönig Berlusconi über den rechten Clown Grillo bis hin zu den Kommunisten.
Renzi war seit langem der erste in Italien, der die Probleme wirklich anging - schade.

DieMenschen in der EUwollen den Wechsel.Suchen nach Alternativen

Letztendlich ist das die Suche nach einem Systemwechsel. Den Wechsel hin zu einem gerechten sozialökonomischem System.

Die meisten spüren, dass der Kapitalismus/Neoliberalismus keine Zukunft hat. Können es aber noch nicht präzise genug formulieren. Es fehlen auch meistens starke Linke Parteien und Bewegungen.

Wir stehen noch am Anfang dieser Entwicklung. Aber sie wird unaufhörlich und schnell wachsen.

Und das Aufkommen Rechter und rechtsradikaler und nationalistischer Parteien und Bewegungen wird eine relativ kurzzeitige Episode bleiben.

Es wird auch sehr stark davon abhängen, wie gut die Linke bei den nächsten Wahlen in Deutschland abschneiden wird.

Deshalb hoffe ich auf ein starkes Ergebnis der Linken. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass es so kommen wird.

@10:08 von blecheimer

Soweit ich weiß ist das Wahlergebnis weniger ein Problem. Ein Problem gibt es evtl. bei Neuwahlen, da die EU-freundlichen Parteien dann wahrscheinlich schlechter abschneiden werden als zuvor und keiner weiß was kommt.

@Biocreature um 10:00 Uhr

Sie wollen die Kritiker nicht verstehen und verteidigen die EU unter anderem mit diesen Argumenten:
Ich möchte in einem Europa leben in dem es möglich ist: freiheitlich zu leben freie Grenzen ein Miteinander ohne Krieg freien Handel".
Was sagen sie zu der Tatsache, dass die EU-Expansionspolitik nach Osten den Ukrainekrieg wesentlich mit verursacht hat?

In diesem Krieg sind bis jetzt Zehntausende gestorben. Ist das Ihre friedliche EU?

Die EU hat versagt. Sie muß sich reformieren mit neuen Köpfen oder sie wird sich auflösen.

@Orfee um 09:49 Uhr

Ich frage mich, was Ihnen persönlich die EU getan hat? In einem anderen Kommentar wünschen Sie sich, daß die EU zerfällt und Deutschland dann ganz alleine dasteht. Was wäre dann besser? Glauben Sie wirklich, daß es z.B. bei einer D-Mark keineeine Aufwertung gegeben hätte? Ich möchte fast wetten, daß das mehrmals der Fall gewesen wäre, weil der Franc oder die Lira nicht einmal das Papier wert ist, auf dem sie gedruckt würden? Man muss kein Freund der EU sein, aber man sollte wenigstens realistische Alternativen aufzeigen können!

Am 05. Dezember 2016 um 09:57 von Gassi

die Medien haben das schon gebracht, auch wo die Gefahren liegen wenn das Volk zustimmt.
Gestern einen Kommentar oder Filmbericht von C.Schneider, der hat das erste mal verständlich gemacht was passieren kann.
Und im Fernsehen lief es auch, ist nur immer sehr schnell weg und die Verknüpfung fehlt oft.

Nicht an allem sind die Medien schuld, aber oft kommen die wichtigen Sachen sehr spät wenn die Meisten schlafen ;-).

Gruß

Lieber Herr Sina,

bitte hören Sie auf "die EU" mit "Europa" gleichzusetzen. DAS IST SACHLICH FALSCH und eine unzulässige Beeinflussung, denn Europa ist ein toller Kontinent aber die EU ein allesfressender diktatorischer Moloch!

Es ist nicht Populismus oder

Es ist nicht Populismus oder Protest. Es ist der Bürger, der mit Europa nichts anfangen kann. Es ist ungefähr so lächerlich einem Kunden zu beschimpfen, der ein Produkt nicht will, wenn man nun dem Italiener Dummheit unterstellt. Nein, Europa ist der Dumme. Weil Europa nicht für den Menschen, nur für Banken und Konzerne da ist.

Die Leute sagen sich nicht zuletzt vielleicht auch, wenn alles zusammenbricht, wird es vielleicht besser für uns (natürlich nach einer vorübergehenden Chaos-Zeit).

Versteht doch die Menschen endlich.

In Grossbritannien ging es im Referendum um die EU. In Italien ging es um eine weitreichende Verfassungsreform, fast die Helfte aller Verfassungsartikel sollte geaendert werden und das Parlament sollte entmachtet. Und das in der jetzige Lage Italiens und Europa. Das da der Renzi dran scheitert, ja das ist doch klar. So etwas nennt man totaler Realitaetsverlust. Oder auch Groessenwahnsinn. Schon der Cameron in der UK hatte bei seinem Referendum mit der Realitaet Problemen. Ich denke ueberhaupt haben die Politiker Demokratieproblemen. Die Menschen in Europa wollen wohl Europa aber nicht das der Multinationals und der Finanzindustrie. Versteht das doch endlich.

09:24 von Karl Klammer ..."nimmt ..die Populisten ..."

Das scheint mir doch eine etwas idealisierende und vor allem die Populisten überbewertende Sichtweise. Um sich in eine Verantwortung zwingen zu lassen, muss man dese zuerst anerkennen - man kann auch einfach seine Steckenpferde reiten bis zum abwinken und (bunga bunga) Party feiern, wie wir wissen. Italien muss selbst sehen, wie es seine Arbeits- und Sozialbeziehungen ordnet um zurecht zu kommen - Wenn es den politischen willen (wie in Frankreich dazu nicht gibt) dann folgen die Folgen eben auf den Fuß.

Sehr gut, niemand wollte das bei uns..

Ist wie wenn man die Rechte des Bundesrates beschneiden wollte..Was das nun mit der EU zu tun haben soll , erschließt sich mir nicht ..?

Der arme Herr Renzi

Es wird sich doch wohl noch ein Vorstands- oder Aufsichtsratsposten bei seinen "Beratern" für ihn finden. Dann muss er wenigstens nicht arbeitslos sein.

Ich hatte Jahrzehnte engen Kontakt zu Italien,

und ich habe da immer eine Tendenz gefunden, Unabweisbares nicht anerkennen zu wollen. Der italienische Politik-Betrieb zeigt das auch.
Ein Zweikammer-System wie in Deutschland hätte der Entscheidungsfindung sicher geholfen und der Reform Renzi's Zustimmung gebracht. Ob er das richtig erklärt hat?

Prozentzahlen?

Das man , um die eigentlichen Resultate zu erfahren, erst mal ins Forum gehen muss, ist nicht gerade neutrale Berichterstattung. Sehr enttaeuschend liebe Tagesschau. L.G. Wolf

Zu 10:08 von blecheimer -Hinkender Vergleich-verpasste Chance

"Ähh, es ging um eine Verfassungsreform.So als würde man in D den Bundesrat in seinen Kompetenzen beschneiden.
Da kann man nun unterschiedlicher Auffassung sein, ob das gut ist oder die vorhandenen demokratischen Regeln einschränkt.
Was das nun wieder mit der EU zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht."

Dieser Vergleich hinkt. Die Reform sollte ein System mit zwei gleichberechtigten Kammern abschaffen ("perfekter Bikameralismus"). Italien befindet sich in eine Dauerblockade, der Zustand ist auch diesem System geschuldet. Ohne Reform keine Zukunft. Eine irre Denkzettelwahl, die Mehrheit ist ihrem Unmut und den Gegnern von Renzi (Berlusconi, Grillo & Co) gefolgt. So wird aus Italien das Griechenland³. Das wird einem Ausbruch aller Vulkane von Ätna bis Vesuv gleichkommen. Das Ende der (EU)RO-Gemeinschaft ist so unabwendbar. Italien ist die drittgrößte Volkswirtschaft in der EUrozone.
http://www.foederalist.eu/2016/11/
perfekter-bikameralismus-referendum-italien-eu.html

Verpasst?

Ich möchte in einem Europa leben in dem es möglich ist:
freiheitlich zu leben
freie Grenzen
ein Miteinander ohne Krieg
freien Handel

Gebt dem eine Chance!

Ich glaube, da haben sie etwas verpasst. Warum wohl dieses Ergebnis?L.G.Wolf

Europa gespalten

Man kann es drehen und wenden wie man will, Europa/ die EU ist gespalten. Entweder gehts gerade gut wie in Österreich oder eben nicht wie in Italien oder GB. Und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht, man kann gespannt sein was in Frankreich passiert.
.
Es wird höchste Zeit das sich die Verantwortlichen in Brüssel klarmachen das es ein tiefliegendes Problem zu geben scheint. Vielleicht ist doch nicht alles so gut installiert und organisiert in der EU. Ein Erstarken EU feindlicher Parteien ist Folge des Versagens der Etablierten.
.
So sollte man zb zur wirtschaftlichen Situation Italiens wissen: wenn Deutschland wettbewerbstechnisch alle weit hinter sich lässt und unsere Nachbarn mit derselben Währung keine Chance zur Abwertung haben, dann sind solche Szenarien keine Überraschung sondern logische Folge. Die nächste ist, dass unsere Nachbarn möglichst schnell aus der gemeinsamen Währung raus wollen. Und darauf folgt hier eine Rezession die sich gewaschen hat.

"Undemokratische" Machtfülle bei Positivem Votum.

@09:57 Gassi
- Die stärkste Partei hätte z.B. schon mit 20% der Stimmen 54% der Abgeordneten erhalten können.
- Die 2. Kammer sollte nicht aus gewählten, sondern aus ernannten Abgeordneten bestehen.
- Die Reformen der Euroretter haben in Italien in den letzten Jahren zu Stagnation und Verarmung geführt.

Zuerst einmal sehr gut,

dass die Italiener mit 'Nein' gestimmt hatten, aber man muss auch fragen, ob das Ergebnis ähnlich deutlich oder sogar sehr viel deutlicher ausgefallen wäre, hätte Herr Renzi nicht die Vertrauensfrage damit verknüpft. In jedem Staat gibt es viele "Denkzettelwähler"!

Falsch verstanden?

Soweit ich es verstanden habe ging es um die Abschaffung oder Entmachtung eines Verfassungsorgans, das mit dem Bundesrat in Deutschland vergleichbar ist. Was wäre, wenn sich die Machtverhältnisse umkehren und im Parlament die Unerwünschten und im Senat die Erwünschten Mehrheiten wären? Wäre das auch eine Katastrophe? Verfassungen soll man nicht leichtfertig ändern. Allerdings hätte ich mir Zustimmung zur Politik von Herrn Reni gewünscht – eine Verfassungsänderung deswegen aber nicht.

Referendum in Italien:Renzi scheitert grandios

Ja,daß heißt ein Merkel/Juncker-Freund weniger in der EU.Und es bedeutet eine Absage an eine Reform,die die Macht der Regierung gestärkt hätte.Aber auch sicher ein Nein zur Austeritätspolitik der EU gegen die südeuropäischen Länder und der Rettung privater Banken über den Staatshaushalt.

Außerdem haben sich die Medien wieder mal geirrt.Wie kommt das nur ? Sie gehören doch zur Elite(frei nach Annette Riedel-Deutschlandradio).

ich bin ganz Ihrer Meinung

Da startet die Seite mit dem Kommentar zum Referendumsergebnis, ohne das
das Wahlergebnis kundgetan wird.
Wieviel know how steckt eigentlich in diesem
Dienst der Zwangsbeitragsfinanzierten Medien, die das Wichtigste - ein Ergebnis einfach - nicht dokumentieren. Nur die Wahlbeteilung!?
Bravo!!!

@Veto um 10:16Uhr

Sie sprechen mir aus der Seele, sowohl was Renzi betrifft, als auch den politischen Tiefgang der italienischen Bevölkerung! Leider zucken die italienischen Wähler zurück, wenn es um Beppe Grillo geht. Trauen ihm die dann doch nicht die Kompetenz zu? Wenn er Mut hat und nicht nur dumme Sprüche klopft, stellt er sich zu Wahl zum Ministerpräsidenten! Ich wäre schon jetzt gespannt auf das grandiose Scheitern der "Fünf-Sterne-Bewegung"! Mitleid für einen Großteil der italienischen Bevölkerung könnte ich dann aber nicht empfinden; da bin ich ehrlich!

10:19 von simeht

"Die Menschen in der EU wollen den Wechsel. Suchen nach Alternativen
Letztendlich ist das die Suche nach einem Systemwechsel. Den Wechsel hin zu einem gerechten sozialökonomischem System. ..."

Das ist das entscheidende Thema! Nicht die EU selbst oder der Euro! Es geht um den Aufbau eines ausgeglichenen, sozialen und demokratischen Europa, in dem die Interessen vor allem auch der bisher benachteiligten Schichten beachtet werden.
Und Renzi steht oder stand eben nicht dafür, sondern wie die Mehrheit der europäischen Regierungen für eine weitere Umverteilung von unten nach oben. Mit der Abstimmung wollte er nicht die italienischen Probleme tatsächlich lösen - denn das hätte eine völlige Abkehr vom System bedeutet - sondern innerhalb der Mainstream-EU-Wirtschaftspolitik möglichst diktatorisch regieren. Das haben die Italiener erkannt - und abgelehnt.

Genau so

sieht einer aus, der sich selbst ein Bein gestellt hat.
Aber Gott sei Dank ist die Episode Renzi zu Ende. Hoffentlich! Wenn er nicht eine Hintertür findet, durch die er wieder reinkriechen kann.
Was werden Gabriel und Schulz nun für Sprechblasen absondern? Und Renzis Freundin Merkel? Man darf gespannt sein.
Was die prophezeiten Turbulenzen betrifft: Die werden vmtl. genauso erdbebenartig sein wie beim Brexit und der Trump-Wahl. Nämlich gegen null.

@wolfgangka Re:

Ja, ich glaube nicht nur daran, daß wir in einem Europa leben welches in den letzten 70 Jahren noch nie in der Geschichte ein so friedliches war

Schauen Sie sich einmal alle Kriege/kriegerische Auseinandersetzungen im 19. Jh. an

Es waren 108

NOCH FRAGEN ?

Das heutige Europa ist sozialer u. friedlicher als je zuvor

Natürlich gibt es Baustellen
Ja, Teile der Gesellschaft (zu der auch ich gehöre "Hartz IV) geht es nicht gut

Daraus aber gleich zu schließen, daß ein D als Nationalstaat besser darstehen würde als innerhalb einer Union, bezweifle ich stark

Die Welt in der wir leben hat sich stark verändert
Das Computerzeitalter kann man nicht mehr rückgängig machen

Wollen wir wirklich zurück in die 50- oder 60ziger?
Oder gar noch weiter zurück, wenn es nach einigen "braunen" auf dieser Welt gehe?

Nee, nicht mit mir

Ich denke viele Politiker haben die Warnschüsse verstanden und werden im 2017 einen Politikwechsel einleiten werden/ müssen

Ich möchte nie einen Krieg selber müssen!

@Biocreature

1. Wir sind NICHT gegen "Europa" sondern gegen die "EU". Das ist NICHT das gleiche und solche Anmaßung von "Ihrer Seite" ist Teil des Problems.

2. Die Argumentation mit Worten wie "Nationalstaatendenken" usw. ist typisch für die geringschätzende Weise in der "Ihre Seite" den Argumenten NICHT ZUHÖRT!

3. Sie argumentieren dann weiterhin so, als ob "die bösen Populisten" die Grenzen komplett dicht machen wollten, obwohl dem nicht so ist. Es geht einfach nur darum, dass es für "einheitliche Regelungen aus Brüssel" EINE GRENZE GIBT ab der sie unsinnig sind und Kultur zerstören. Ja genau … Kultur ZERSTÖREN! Das tut "Ihre Seite" des "weiter so … bis zu den Vereinigten Staaten von Europa".

4. Die Argumentationsweise des "wir sind die Guten die keinen Krieg wollen" soll suggerieren, dass die anderen dies wollen … und das ist eine Beleidigung, denn es stimmt absolut nicht. Nur weil jemand mit Ihnen nicht einverstanden ist, heisst das nicht dass er in die entgegengesetzte RADIKALE Ecke will!

Also die Medien verpacken das

Also die Medien verpacken das Referendum als Nein zur EU!! Es war eine Innenpolitische Entscheidung zur Demokratie!! Was wäre hier los wenn Merkel das gleiche hier mit dem Bundesrat machen würde??Dieses Euphorische draufhauen auf den EU Buzzer hängt einem aus dem Hals raus!Sollte Italien Pleite gehen dann sind Frankreich und Spanien ebenfalls fällig!! Also schauen wir mal!!!

Himmlisches Ergebnis für die Selbstbestimmung der Bürger

Das ist ein guter Tag für Italien, das ist ein guter Tag für Europa, und eine Sternstunde der Demokratie. Der Bürger hat entschieden: Bis hierher und nicht weiter. Wann werden jetzt endlich die letzten Verantwortlichen Politiker in der EU wach? An den Grundmauern der Demokratie lassen die Bürger nicht rütteln.

Die Italiener werden so oder

Die Italiener werden so oder so nicht um Reformen herumkommen, um ihr Land zukunftsfähig zu machen. Es sei denn sie werden, wie von Verheugen im Interview vorgeschlagen, über eine EU Transfer Union und hauptsächlich von Deutschland alimentiert. Glaubt 60% der Italiener wirklich sie würden von Populisten ( Lega Nord ), Komikern oder der Bunga Bunga Partei besser in die Zukunft geführt ??

@ Pflasterstein um 10:23

>>Lieber Herr Sina,
bitte hören Sie auf "die EU" mit "Europa" gleichzusetzen. DAS IST SACHLICH FALSCH und eine unzulässige Beeinflussung, denn Europa ist ein toller Kontinent aber die EU ein allesfressender diktatorischer Moloch!<<

Wo wir gerade bei Begrifflichkeiten sind.
Schlagen Sie bitte "diktatorisch" nach, bevor Sie es gemäß Ihren Worten für "unzulässige (?) Beeinflussung" verwenden.

Sorry aber viele

Sorry aber viele Kommentatoren hier kennen die italienische Mentalität nicht. Ich persönlich hatte mit "JA" gestimmt weil das ital. Parlament m.M.n. total aufgebläht ist. Über 900 Parlamentarier+Senatoren, das ist entschieden zu viel, da hat der Hr. Renzi vollkommen recht mit seinen Versuch mehr Entscheidungsmacht zu bekommen um wichtige Reformen durch zu boxen. Aber leider haben das die meisten Italiener nicht richtig begriffen. Bisher wurde durch den Senat oder das Parlament jede Entscheidung blockiert, so kann man keine Politik betreiben. Und was dieser Hr. Grillo angeht ist er ein Populist der absolut keine andere Lösungen zu bieten hat. Und diese 60% die mit NEIN gestimmt haben haben sich von diesem Herrn einlullen lassen. Leider!

Referendum in Italien - Verfassungsänderung

Ich freue mich über das Votum der Italiener. Ich würde auch nicht wollen, dass auch hierzulande die Länderkammern per Verfassungsänderung abgeschafft werden. Das genau wollte Renzi nämlich im Auftrag vom IWF und deren Freunden Frau Merkel und Herr Schäuble sowie der EU-Kommission unter Junckers gerne mal in Italien "ausprobieren". Der Grund? Damit sie besser - möglichst oppositionslos - "durchregierungen" können. --- Dieses Experiment mit Italien ist gescheitert. - Es heulen diejenigen auf, die die Verfassungen gerne im Sinne der Banken geändert hätten.--- Es ist kein in unserer Verfassung vorgesehenes Staatsziel, die Parlamente in den einzelnen Staaten der EU zu entmachten. DAS hat m. E. Europa niemals bedeutet. Auch gibt das Grundgesetz nicht her, dass die EU mutiert zu "Vereinigte Staaten von Europa" - unter der Fuchtel des IWF und Goldman Sachs.

Tanti auguri, povera Italia!

Nun haben sie ihr schon seit Jahrzehnten nicht funktionierendes System auch für die Zukunft zementiert. Das ist nun erst einmal Fakt. Es scheint dem Volk egal zu sein, dass es gerade sehr sinnvolle Veränderungen nebst mehr direkter Bürgerbeteiligung abgelehnt hat. Und hier ist schon wieder überall die EU und Frau Merkel schuld. Wer Italien kennt (und liebt), der weiß, Italiens Probleme sind hausgemacht und nicht allein der bösen Wirtschaft geschuldet.
Wir alle, und damit meine ich auch den "kleinen" Mann, in den Industrieländern sollten uns endlich mal damit auseinandersetzen, was wir eigentlich zum Gelingen von Europa beitragen und welche Verantwortung wir tragen, dass wir auf Pump unsere Wohlstandsmehrung betreiben. Wenn wir nämlich schreien, "die da oben", dann gilt das aus Sicht von Afrika, Asien und Südamerika genauso. Wir stopfen uns die Taschen voll und lassen die Menschen da zu Billiglöhnen schufften.

um 12:51 von Werner40

Glauben ist eine Sache bei der die Italiener sich immer noch in Richtung Vatikan wenden
Ansonsten gibt es da die Herren Senatoren die bei der Großen Auftragsvergabemaschiene mit am Tisch sitzen und die Masse die irgendwo noch einen Vetter hat dessen dickes Auto der Amtsdienstwagen ist und der ihm erklärt wie er Persönlich genau wie er an dem Kuchenstück das ihr Herr Senatore abkriegt mitprofitieren kann
Und Ja, das geht am besten mit denen die den Kuchen nicht für Kindergärten, Naturschutz oder die Bekämpfung einer Mafia die es überhaupt nicht gibt verschleudern.

friedrich peter..., 10:30

||fast die Helfte aller Verfassungsartikel sollte geaendert werden und das Parlament sollte entmachtet.||

Beides ist unwahr. Entweder sind Sie schlecht informiert, oder Sie lügen absichtlich.

12:15 von Pflasterstein

Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Leider können einige nicht vernünftig argumentieren wenn es gegen ihren Strich geht. Manche Behauptungen könnten fast schon als böswillig betrachtet werden.

Bitte nicht vermischen!

Von Anne Will bis Tagesschau wird ständig die EU (sprich die Bürokraten in Brüssel) mit EUROPA gleichgesetzt. EUROPA wird es immer geben, die Menschen, die hier leben sind auch alle EUROPA-freundlich, aber die Brüsseler EU, dieses Konstrukt ist zum Scheitern verurteilt, wenn es so undemokratisch bleibt wie es ist. Das muss dringend differenziert werden!

Die Italiener haben differenziert. Sie haben sich die Möglichkeit eines NO gegen die EU geschaffen.

Am 05. Dezember 2016 um 12:04

Am 05. Dezember 2016 um 12:04 von Biocreature
@wolfgangka Re:

Ja, ich glaube nicht nur daran, daß wir in einem Europa leben welches in den letzten 70 Jahren noch nie in der Geschichte ein so friedliches war

Schauen Sie sich einmal alle Kriege/kriegerische Auseinandersetzungen im 19. Jh. an

Es waren 108

NOCH FRAGEN ?
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Sehr guter Kommentar von Ihnen. Ich hätte es nicht besser kommentieren können! ;-)

Wohlstand und Frieden

Was hatte man nochmal bei der Einführung der EU versprochen?
Wohlstand und Frieden.
Es sollte uns also allen besser gehen. Wir sollten reicher werden und in Frieden leben.

Die Länder, die in EU beigetreten sind, haben auch das erwartet. Die Griechen braucht man glaube ich gar nicht nach Reichtum fragen. Die sind super reich geworden :-)

Tja die anderen Länder am Mittelmeer mit Frankreich, Italien und Spanien. Wie läuft es da? Ich kann kein Reichtum und Wohlstand zumindest erkennen mit 50 % Jugendarbeitslosigkeit. Die Banken in Italien sollte man nochmal einem Stresstest unterziehen. Die scheinen ziemlich gestresst zu sein bei so viel Frieden und Wohlstand, den die EU mitgebracht hat.

Dieses lächerliche Theater mit der EU ist schon aus. Der Zauber ist weg. Jetzt müssen die Scherben wieder gesammelt werden.

Himmlisches Ergebnis

@ Thomas Wohlzufrieden

Ja, Ihrer Auffassung bin ich auch.

@ Pflasterstein um 12:15

>>2. Die Argumentation mit Worten wie "Nationalstaatendenken" usw. ist typisch für die geringschätzende Weise in der "Ihre Seite" den Argumenten NICHT ZUHÖRT!<<

Es ist eine historische Erfahrung, dass nationalstaatliches Denken viele Kriege im 19. und 20. Jahrhundert ermöglicht und gefördert hat, darunter die zwei verheerenden Weltkriege.
Ich wäre schon gespannt mal eine Stichhaltige Argumentation zu hören, warum eine starke Nationalstaatlichkeit und weniger EU in Europa im 21. Jahrhundert anders, als bisher in der Geschichte, besser Frieden in Europa gewährleisten kann, als es die EU bisher tut.

Bisher bleiben die Rechten diese Erklärung gänzlich schuldig.
Es wird höchstens mal drauf verwiesen, dass auch die EU nicht alle Kriege verhindern konnte... aber warum es Nationalstaaten besser können sollen... völlig unklar.

@Thomas Wohlzufrieden um 12:43 Uhr

Na hoffentlich feiern Sie die "Sternstunde der Demokratie" im Land der Funktionsunfähigkeit und des Patt im Kreise der "Fünf-Sterne-Bewegung"! Oder etwa nicht? Ist Ihnen ein halbwegs funktionierender Staat doch lieber?

Allein Italien

kosten die antirussischen Sanktionen über 7 Milliarden € und 200000 Arbeitsplätze. EU-weit lt. angesehener Ökonomen übrigens etwa 100Mrd. € und wohl weit mehr als 1Mio. Arbeitsplätze. Dieser ökonomische Wahnsinn, zum Schden Europas und aller Europäer, abgesegnet von angeblichen Volksvertretern, wird die EU zerbrechen lassen. Und anstatt Wahrheiten auf den Tisch zu bringen, werden noch fragwürdigere "Reformen" durchgeboxt, die Schwachen und Armen Europas noch mehr ausgebeutet und getreten, ein paar wenige noch viele reicher, und ganz nebenbei soll die Informationsfreiheit mit Verweis auf angeblichen Populismus weiter eingeschränkt werden. Konsequenzen werden mittelfristig sein: soziale Verwerfungen incl. Unruhen, Demokratie wird weiter ausgehölt, Zensur zunehmen, nur um die hausgemachten Probleme zu unterdrücken. Zum Wohle einger Weniger, zum Schaden fast Aller. Medial begleitet von gekauften Bücklingen.

Werner40, 12:51

||Glaubt 60% der Italiener wirklich sie würden von Populisten ( Lega Nord ), Komikern oder der Bunga Bunga Partei besser in die Zukunft geführt ??||

"Nächstes Mal wählen wir den Wolf", sagten die Schafe, "der wird's dem Hirten mal so richtig geben!"

Italien-Referendum

Es gibt reichlich Beispiele, wie die Medien in der Berichterstattung politisch ungewollte Ergebnisse manipulieren. Wäre das Ergebnis z . B. 52 : 48 % dafür gewesen: ". . . überwältigender Sieg". Beim jetzt viel eindeutigenderen, aber nicht gewünschtem Ergebnis nichts von ". . . überwältigender Sieg". Da wird nur die nackte Zahl genannt und ansonsten das Ergebnis mit dem Wort Populisten verunglimpft. Ich kann so langsam das Wort Populisten nicht mehr hören. Immer, wenn etwas nicht in die gewünschte Richtung geht, dann stehen rechtsgerichtete und ausländerfeindliche Populisten dahinter. Zu meiner Person: bin beides nicht!!!!

Wahlmänner gelten als undemokratisch

wenn man vielen Stimmen hierzulande glauben schenken darf
(die Clinton hat ja bekanntlich ne Million oder 2 mehr Wählerstimmen)
aber eine Verfassungsänderung die ner Partei mit 40 % nen Bonus auf 55 % gibt
das ist demokratisch ?

um 13:12 von Neuländer

". Traurigerweise nutzen linksgerichtete Parteien diese Gelegenheit nur unzureichend, obwohl das ihre Chance wäre konstruktive Politik zu machen."

Leider richtig
Der Großteil Linker Politik in Europa beschränkt sich in den Letzten Jahren darauf das Geschäft der Rechten zu machen in der Hoffnung das wenn sie auch fleissig auf Europa schimpfen sie diejenigen sein werden die bei den Wahlen Die im Allgemeinen Konservativen Regierungen beerben werden; Wenn sie dafür an der Demontage Mitarbeiten ist ihnen das, mit Blick auf eine persönliche Machtperspektive oft Recht
Nur
Da Wählen die Leute eher das Original
Die Alternative in Ganz Europa ist genau deshalb:
Hofer oder Van der Bellen
Ein echter Rechtsradikaler, mit allem was dazugehört, oder ein echter Linker ohne Nationaldünkel, "Kleiner Mann" Gejammer oder Starker-Mann-Gedröhn

@Thomas Wohlzufrieden 12:43

Für Sie ist alles zu bejubeln was irgendwie negative Folgen hat. Das war ein schlechter Tag für Italien, Sie können lange drum rum reden, Fakten sind unbestreitbar. Bei der nächsten Parlamentswahl werden die Populisten wie Beppe Grillo und sein komisches 5 Sterne Bündnis gut abschneiden. Die richten gerade die Hauptstadt Rom zu Grunde mit einer unfähigen Bürgermeisterin. Dieses Anti-EU Gerede nervt so langsam. Diejenigen denen die EU nicht passt sollen doch bitte in ein anderes Land gehen, wo sie sich wohler fühlen und nicht denjenigen im Weg stehen, die in einer Europäischen Union leben wollen! Ich lebe zwar beruflich im Ausland, aber mir tun die Leute Leid, die unter dem Populismus der EU-Kritiker leiden müssen!

Presselügtnie, 13:26

||Konsequenzen werden mittelfristig sein: soziale Verwerfungen incl. Unruhen, Demokratie wird weiter ausgehölt, Zensur zunehmen, nur um die hausgemachten Probleme zu unterdrücken. Zum Wohle einger Weniger, zum Schaden fast Aller. Medial begleitet von gekauften Bücklingen.||

Der einzige Weg solches zu verhindern ist es, die demokratisch-sozialistischen Parteien zu stärken. In Deutschland DIE LINKE.

um 13:34 von Neuländer

Die Bereitschaft selber Schaden zu nehmen, und das ohne Limitierung des Ausmaßes, wenn man nur einem anderen einen mit gibt ist eine sehr Spezielle form der Dummheit die bei uns im Allgemeinen Stark heroisiert wird; Von den Sagen des Klassischen Altertums bis nach Hollywood ist das quasi das Signet des wahren Helden

Es wurden schließlich immer schon Leute zum verheizen gebraucht die noch nie etwas davon hatten

@barbarossa2 13:13

Es tut mir Leid hier muss ich Ihnen entschieden wiedersprechen. Diejenigen die die AfD kritisieren und Menschen die die Afd und andere rechtspopulistische Parteien wählen haben oft genug versucht ganz normal mit diesen Menschen zu diskutieren. Ich habe es zb auf Facebook auf der Webseite der Alternative für Deutschland getan. Ich kann Ihnen eines sagen, eine Diskussion ist unmöglich, weil diese Menschen einem direkt wüste Beschimpfungen an den Kopf donnern, wenn man eine andere politische Richtung bevorzugt. Wenn also die AfD und ihre Anhänger Andersdenkende als Linksgrünversiffte Gutmenschen beleidigt, braucht man sich wirklich nicht zu wundern, wenn irgendwann mal denen die Hutschnur platzt und die "bösen" Gutmenschen sich wehren. Das hat nichts mit Böswiligkeit sondern Logik zu tun!

Zumindest ist es dann nur ein Wolf

und nicht die ganze Wölfe der EU die die armen Schafe zerfleischen wollen.
Ausserdem ist der Wolf aus der eigenen Gegend und vielleicht wird ernicht so erbarmungslos sein gleich alle Schafe zu zerfleischen wohlwissentlich dass dann nichts für ihn übrig bleibt. Die Fernen EU Wölfe kümmern sich nicht um die Gegend und erst Recht nicht um die Schafe dort, sie Reisen durch alle EU Länder und weiden sich vielerrorts an Schafe ohne Gewissen und Erbarmen.
Ausserdem vielleicht findet sich ja auch ein starker Wachhund, es ist ja auch nur ein Wolf und nicht ein gazes EU Wolfspack dass kommt um die Schafe und die Lämmer abzuschlachten.
Gegen nur einen Wolf hilft manchmal dass Glück nur eines einzigen Wachhundes.

@Pflasterstein 12:15

1. Ok. Akzeptiert Sie sind gegen die EU. Wir haben kein Problem. Wie kommen Sie darauf den Menschen die die EU verteidigen zu sagen sie hätten ein Problem?
2. Hören Sie denn denjenigen zu die für die EU sind? Wohl kaum. Dann erwarten Sie es bitte auch nicht bei anderen! Dies tut niemand "Ihrer Seite"! Für "Ihre Seite" ist die EU Mist und jede Diskussion unnötig.
3. Sie können es gerne abstreiten wie Sie wollen. Diejenigen wie die AfD, die von irgendwelchen Grenzen, Lügenpresse, Linksgrünversifften Gutmenschen faseln sind Populisten. Diese Leute können dazu führen, dass es einen Bürgerkrieg in einigen europäischen Staaten gibt.
4. Niemand schmeißt Sie in irgendeine Ecke wenn Sie EU-Kritiker, AfD Wähler oder sonst ein Kritiker sind. Sie begeben sich selbst in eine Ecke und damit müssen Sie zurecht kommen und es schlucken, wenn Sie Kritik bekommen. Sie erwarten, dass die EU Befürworter einfach Ihre Meinung gutheißen und sich Ihnen beugen. Das ist unrealistisch!

13:29 von kommentator_02

>>> "Nächstes Mal wählen wir den Wolf", sagten die Schafe, "der wird's dem Hirten mal so richtig geben!"<<<

Trotz des ernsten Themas konnte ich mir bei Ihrem Kommentar ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ich denke, Sie haben die tatsächliche Motivation vieler "Protest"wähler in Form dieser "Fabel" damit richtig wiedergegeben, allerdings macht es auch deutlich, dass die "Schafe" besser aufpassen sollten, ob sie dem "Wolf" dann WIRKLICH Einlass gewähren sollten- und WEM dies am Ende wohl am Meisten nutzen dürfte. Den Schafe wohl eher nicht.

Danke

um 12:15 von Pflasterstein

Natürlich kann man Zwischen der EU und Europa differenzieren, wie Zwischen Dtl und BRD, Italien und Der Republik Italien...das eine ist eine Geografische das andere eine Politische Angabe
Es ist sehr nett von ihnen nichts gegen Geografie zu haben...
Wo allerdings eine Kulturzerstörung stattfindet ist mir nicht Klar, wenn man mal von Kulturgütern wie Schlagbäumen oder Todesstreifen absieht, und vlt noch der Folkloristischen Figur des Ortskundigen Schmugglers der in seiner Mannigfaltigkeit in Europa, vom Fischer bis zum Bergführer, seines gleichen sucht und dabei fast so beliebt ist wie der Wilderer der es in der Figur Robin Hoods immerhin bis zur nachträglichen adelung gebracht hat
Es ist kein Heimatfilm, keine Kukuksuhr, keine Tracht und kein Schwarzgebrannter verschwunden.

@ peterpander 9:56 Uhr

ARD hat in einem anderen, etwas früher erschienenen Artikel die Zahlen, die Sie vermissen, benannt und muss sich ja nicht dauernd wiederholen, lesen Sie hier:
"Referendum gescheitert
Renzi kündigt Rücktritt an
Stand: 05.12.2016 08:07 Uhr

Das italienische Verfassungsreferendum ist zu einer Schlappe für Ministerpräsident Renzi geworden. Knapp 60 Prozent der Wähler stimmten nach der Auszählung fast aller Wahllokale gegen sein Vorhaben. Renzi zog die Konsequenzen und kündigte seinen Rücktritt an."

So schwer war das nicht zu finden.

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