Kommentare

Das ist der kleine Unterschied

Eines sei gewiss, ohne Putin läuft nichts, er ist ein ausgezeichneter Demagoge, und konnte das Wir-Gefühl in seinem Land besser ansprechen als unsere hochgezüchteten Eliten. Frau Merkel und andere, ein wenig Putin stände ihnen nicht schlecht, versöhnlicher zu sein, als nach der Pfeife anderer zu tanzen.

Enttäuschung droht

Auch ein Donald Trump wird feststellen, dass die Welt aus Freunden, Alliierten, Partnern und anderen Staaten besteht - und zu letzteren hat man ein Verhältnis "zwischen und". Die große Liebe zu Russland wird es nicht geben, das will Trump auch gar nicht - und seine Möglichkeiten sind geringer als man denkt.

Trump möchte gerne - wie im Geschäftsleben - mit allen gleichzeitig herumkumpeln. Dass das nicht so gut klappt, wird er noch merken. Und eigentlich lautet die beste Währung in der Außenpolitik "klare Ansagen, zu denen man auch steht". Mal sehen, ob da was kommt.

"Lawrow gibt Obama Schuld an schlechtem Verhältnis"

Ja, die alte Leier .. Schuld sind immer die bösen anderen, von Einsicht, selbst das Porzellan zerschlagen zu haben, keine Spur.
Solange Putin und seine Regierungsmitglieder nicht verstehen, dass sie selbst für Ihre Taten verantwortlich sind, wird Russland immer ein substanzielles Problem haben, und auf dieser Ebene niemals ernst genommen werden.
Ein Problem, dass sich Russland mi anderen sozialistischen Einheitsregierungen teilt. Ohne Konkurrenz eben keine Notwendigkeit zur Einsicht, so glauben sie zumindest. Nun ja, der Tag wird kommen, an dem sie es einsehen müssen.

Russland braucht...

... eine Starke unabhängige UN.
Die würden wir auch brauchen, aber wir sind ja Teil der Aliierten...

Freunde brauchen Nationen nicht, das ist etwas für Menschen.

Die USA brauchen auch keine Freunde, sondern Vasallen.

Natürlich sucht Russland

Natürlich sucht Russland Verbündete, aber ich glaube nicht das Russland ein Außenseiterland ist. Die Eu braucht Russland und es wäre schön wenn man diplomatischer auf Russland zugehen würde. Die viel entscheidendere Frage ist doch, wer sind noch die Freunde Deutschlands? Man sollte anfangen welche zu suchen ... nicht wahr Frau Bundeskanzlerin?!

Freundschaft ist besser als Feindschaft

Wenn es gelingt, die Beziehungen zwischen Russland und den USA zu normalisieren, ist das sehr zu begrüßen.

Feindschaft mindert die Lebensqualität und den Wohlstand aller. Freundschaft ist für die Lebensqualität und die Mehrung des Wohlstands förderlich. Das gilt zwischen einzelnen Menschen genau so wie zwischen Völkern.

Leider wird nun von allen Seiten mehr in die Rüstung investiert, und das lässt nichts Gutes erahnen.

Putins Rede an die Nation:Kreml auf Freundschaftssuche........

Na,auf der Suche nach Freunden,Rußland gehört den Brics-Ländern an,der Eurasischen Union,der Schanghaier Kooperation.Nach isoliert sein klingt das wohl weniger.Es sei denn,man hat eine EU-zentristische Sichtweise.
Wenig steht in dem Artikel über wirtschaftliche Daten.
Immerhin ist der Staatshaushalt heute um zirka 20mal größer als im Jahr 2000.Wie kommt das ?

Doch sein Land habe schon oft

Doch sein Land habe schon oft schwere Zeiten durchgestanden, sagte der Staatschef

Und wie zuletzt auch wäre so manche schwere Zeit durch umsichtige Politik vermeidbar gewesen ...

setzt Putin nun auf Obamas Nachfolger Donald Trump. "Es ist wichtig, dass wir unsere Beziehungen normalisieren und anfangen, unser bilaterales Verhältnis auf gleichberechtigter Ebene zu entwickeln"

Achso. Dem setze ich mal Trumps Prämissen entgegen: "America First" & "Make America Great Again"

Rußland ist eine Regionalmacht, die ihre Nachbarn bedrängt und einzuschüchtern versucht. Das reicht wohl kaum für ein "Verhältnis auf gleichberechtigter Ebene" mit den USA, erst Recht nicht unter Trump. Aber vielleicht lässt er Russland im nahen Osten ja die Drecksarbeit machen ... Das wäre vielleicht gut für Rußland, aber wohl kaum für die Welt.

Ja das

wünsche ich mir sehr ,denn egal was aber ohne ihn geht es nicht und das sollten sich Frau Merkel und Herr Hollande endlich mal merken . Wünsche ihm und dem russischen Volk alles gute .

12:25 von Didib57

Ihr Kommentar ist eine korrekte Beurteilung der Lage. Ich bin dennoch überzeugt, daß Frau Merkel die letzte europäische Politikerin ist, die diese neue Situation richtig erkennt und pragmatisch und diplomatisch handelt. Die Putinhasser werden erkennen, daß auch die Medien langsam aber sicher ihre Richtung ändern.

Es wird interessant..

Unsere politischen Eliten haben sich mit Putin und Trump zwei Feinde gemacht und ihren Ländern die volle Breitseite der bösen Propaganda gezeigt. Jetzt stehen sie nackt da, wenn sich die USA und Russland politisch und wirtschaftlich einigen. Und die Medien? Sie auch...

Gute Rede von Putin

kann man via RT selbst sehen und muss nicht die von der Tagesschau vorgedachten Ausschnitte übernehmen.

Die Probleme Russlands hat vor allem die EU mit Sanktionen erreicht, nachdem man zusammen mit den USA den ukrainischen Partner wegputschen ließ - mit Tagesgeldern und Schusswesten für Demonstranten, organisierter Eskalation und nicht zu vergessen - Seite an Seite mit Nazis. Die prorussische Gegenbewegung wurde von Kiew mit Waffengewalt im Osten und mit einem Massaker in Odessa abschreckend beantwortet. Der Osten bleibt jedoch standhaft. Die Krim ist per Referendum weg.

Das was an Unzufriedenheit bei den Ukrainern war und man strategisch genutzt hat, war die Wut der Menschen vor allem auf die Oligarchen. Die sitzen aber immer noch in Kiew und anderswo. Demokratie, Pressefreiheit, wirtschaftliche Perspektive - Fehlanzeige!!!

In der Ukraine wird es noch mal richtigen Ärger geben und Russland wird nicht als der böse Buhmann gelten, zu dem ihn die Propaganda macht.

Putin bei Erdogan abgeschrieben (nationale Interessen weltweit)

"Auch außenpolitisch sei Moskau nicht auf Konfrontation aus - "Wir suchen keine Feinde", betonte der Kremlchef. Und doch bleibt ein kleines Aber: Russland brauche Freunde, "aber wir dulden keine Missachtung unserer nationalen Interessen", warnte Putin Richtung Westen."

Wir brauchen Freunde - aber nur zu den von uns definierten einseitigen Konditionen. Wir geben die Richtung vor und ihr habt dem zu folgen. Mischt euch nicht in unsere Angelegenheiten ein so sagte es Erdogan um dann selbst überall außerhalb der eigenen Grenzen mitzuschnabeln oder seine Anhänger in Deutschland gegen den Kurs der Mehrheitsbevölkerung zu mobilisieren.

Putin hat hier keine 3 Mio. Russen in D, nutzt aber seine Trollfabrik ins St. Petersburg und die menschlichen Relikte seines untergegangenen Sowjetimperiums (AfD/LINKE) Desinformation und Hacker. Ich erinnere an die RT Konsumenten (Gehirn Gewaschenen) und ihrer Gefolgschaft Lawrows zur bunten LISA Parade. Keine Konfrontation - HUST! Je suis Chalie - basta!

Im Osten herrscht immer noch das "Wir" und

"die Anderen"- Muster.
Ein typischer Opfer-Mythos, der vielbeschworen wird, wenn es um den Zusammenhalt im Inneren geht, bei auch selbstverschuldeten Misständen.

Mehr "Wir-Gemeinsam"-Gefühl und zwar übernational wäre wesentlich hilfreicher.

Vor allem hülfe es auch den Menschen, die auf unserem Blauen Planeten täglich um ihr Leben fürchten müssen und den Interessen der über sie Herrschenden hilflos ausgesetzt sind.

Mit einem hat Herr Putin recht,

die Sanktionen sind nicht das wirtschaftliche Hauptproblem. Für dieses ist er selbst verantwortlich. Er müsste sich eigentlich entlassen, denn ein anderer kann es nicht. Diese wirtschaftliche Monokultur zu beseitigen, hätte er längst beginnen müssen.
Und die Missachtung, die ihm - abgesehen von ewigen Ignoranten - in der Welt entgegentritt, hat er auch selbst verursacht. Der verbrecherische Bombenkrieg auf Ost-Alleppo, den er als Krieg gegen den IS getarnt hat, schafft ein Klima des Ekels und der Angst. Da können keine "neuen Freundschaften" entstehen. Und auf Mr. Trump sollte er sich auch nicht verlassen. Der ist der Wankelmütigsten einer.

Wer ist schuld am schlechten Verhältnis?

@12:44wibo
Ukraine: Wer hat eine demokratisch gewählte Regierung gestürzt. Das war nicht Russland.
Obama hat gegenüber CNN in einem Interview dazu gesagt, Putin konnte nur reagieren.

Syrien: Wer hat angekündigt, die mindestens legale Regierung beseitigen zu wollen?
Das war auch nicht Russland.

ja genau,l bloss keine Freundschlaft mit Russland

man könnte meinen, Deutschland will es so. Ich bin froh, wenn es kommt. Dieser Hass auf Russland, täglich propagiert, will kaum Jemand, der normal denkt

genau, Usa ist total unschuldig, nur dass sie den

Putsch in der Ukraine bezahlt haben und Unruhe nach Europa brachten.Ohne Usa wäre Krim noch ukrainisch

Beziehung zu Russland normalisieren

Russland streckt wiederholt die Hand aus, Merkel sollte sich um eine Normalisierung der Beziehung zu Russland bemühen und nicht die unterstützen, die wie z.B. Polen neue Atomraketen auf Russland richten wollen. Und schließlich ist am Ende aller Sanktionen Russland immer noch ein rohstoffreiches Land, weshalb diese auf lange Sicht ohnehin wirkungslos bleiben.

Es wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk

Wenn er es denn ehrlich meint, wäre das ein schönes Weihnachtsgeschenk für uns alle.

Besserung?

Mit einem neuen US Präsidenten Trump gibt es immerhin einen neuen Gesprächspartner für Russland. Das kann mehr oder weniger Militär im Sinne der viel betonten Stärke bedeuten. Das ist für mich die wichtigste Frage, um den Frieden in Europa (auch in der Ukraine) und in Syrien zu bekommen.

Aber schön, dass auch die Bildung angesprochen wurde.

Natürlich wünscht sich Putin eine faire Behandlung

Es haben ja schon die meisten Menschen mitbekommen , dass er von den USA unter Führung von Obama nicht fair behandelt wurde . Deshalb hat er ja jetzt im Syrien Deal Obama eine Abfuhr erteilt und wartete auf den neuen Präsidenten der USA Trump .
Trump hingegen will – wie auch Putin – sämtliche dieser islamistischen und dschihadistischen Gruppen ausradieren und sich gemeinsam mit dem russischen Staatschef hinter Baschar al-Assad stellen. Die geopolitischen Pläne der US-Oligarchie interessieren den designierten Präsidenten nicht die Bohne. Was ihn vielmehr interessiert ist die Auslöschung islamistischer Gruppen, die seiner Ansicht nach auch eine Sicherheitsgefährdung für die USA darstellen.

Putin gibt Grund zur Hoffnung

Wir sehen im Westen seit Jahrzehnten einen zunehmenden Werte- und moralischen Verfall, der in Vielem dem inneren Verfall des Römischen Reiches erinnert. Putin gibt Hoffnung - denn er steuert durch eine konservative Gesellschaftspolitik dagegen. Deutschland als Vorreiter des kulturellen und moralischen Niedergangs wird sich nicht mit Putin anfreunden. Aber die politische Lage in den USA und in den osteuropäischen Statten gibt Grund zur Hoffnung, dass es zu hier zu einer konservativen Allianz kommt, die sich dem ultraliberalen Mainstream Westeuropas nicht unterwirft.

Wünsche in Richtung Rusland

Ich kann Russland nur die Besonnenheit, die es in der Vergangenheit immer wieder bewiesen hat, auch für die Zukunft wünschen.
Wenn Syrien befriedet ist, wird die Geschichtsschreibung beginnen und so Einige werden beschämt von der Bildfläche verschwinden.

Putin sucht Freunde woanders

Der russische Präsident ist erfahren genug und weiß natürlich, dass zur Freundschaft auch und vor allem Verlässlichkeit gehört. Also kann man hier in Deutschland ganz gelassen bleiben, unser Land steht ganz gewiss nicht auf seinem Zettel.

Was die Tagesschau.de in 12 Monaten schreiben wird...

..Man wird sich mit dem beschäftigen müssen, was Putin wirklich sagte in der Ansprache ans Parlament 2016 :
''Zitat Putin (..) „In der gegenwärtig nicht einfachen Situation ist die allumfassende russisch-chinesische Partnerschaft und strategische Zusammenarbeit zu einer der Schlüsselfaktoren für die Gewährleistung der globalen und regionalen Sicherheit geworden“ (..) Die TS weiter: Leider verstand Deutschland nicht, was Putin meinte als er weiter ausführte: Diese Zusammenarbeit diene als Vorbild für eine Weltordnung, die nicht auf der Idee von Dominanz besteht, sondern auf einer ausgewogenen Berücksichtigung der Interessen aller Staaten(..)
Die TS wird sich in Faktor Sanktionen dahingehend äussern, dass die Amerikaner nun den gesamten russischen Markt mit China beherrschen, weil die Europäer noch 2016 dachten, Großmacht spielen zu können. Putin machte mit Trump Anfang 2017 das große Geschäft, erntete Frieden und übergab Europa die A...Karte.
Frohe Weinachten Europa.(Punkt).

@Manfred Korte

Der verbecherische Bombenkrieg auf Ost-Aleppo schafft ein Klima des Ekels und der Angst in dem keine neuen Freundschaften entstehen können?

Ernsthaft? Wie schön, dass das Klima der Angst und des Ekels, das von Obama mit dem Drohnenkrieg, dem verbrecherischen Bombenkrieg auf Mossul und der internationalen Ausspähung geschaffen wurde, Frau Merkel nicht davon abhalten konnte, Obama als Freund zu bezeichnen.

Auf die USA zu bauen

ist ein ziemlich gefährliches Spiel für Russland, und Europa ist zur Zeit auch wenig ergiebig in der derzeitigen Konstellation.
Russland hat nur noch die Option die nächsten 5 Jahre wenn sich etwas in Italien und Frankreich dreht.
Sonst dominiert ein Land die EU und da stehen seine Chancen eher schlecht.

Er sollte sich lieber andere Regionen aussuchen, wo er Einkaufs und Absatzmärkte erschließen kann.
Helfen würde wenn der Ölpreis nach oben geht, das müsste aber kräftig sein.

Gruß

@RobinHood 12:54

Europa und insbesondere die EU muss eigenständiger werden. Dies ist das einzig wichtige. Man sollte zu Russland ein normales politisches Verhältnis pflegen. Mit der USA unter dem neuen Präsidenten sollte man nur das nötigste aufrecht halten wie Handel und Diplomatie. Das enge Verhältnis muss beendet werden. Die Zukunft ganz besondere im Wirtschaftsbereich liegt weder in den USA oder in Russland sondern in China. Es ist wichtig, dass die EU ein sehr enges politisches Verhältnis zu China pflegt. Gerade in Punkto Wirtschaft wäre es sehr wichtig. Das ist die Chance für die EU mit den alten Mustern aufzuräumen und sich anderen Handelspartnern zu öffnen. Gerade wo Donald Trump den Chinesen und der EU sehr ablehnend sich geäußert hat, wäre ein Bündnis EU-China ein sehr kluger Schachzug.

Am 01. Dezember 2016 um 13:11 von Manfred Korte

Ich denke, Sie überschätzen das von außen gemachte Bild von Russland in Bezug auf die Wirtschaft.
Ein Beispiel.
Am Freitag wird der deutsche Bundestag ein Gesetz erlassen, das gen-manipulierten Agrar-Erzeugnissen Tür und Tor öffnen wird. Damit ist Russland mit seinem strikten Nein zu Genfood fast der letzte Staat in Europa mit so einer eindeutigen Haltung.
Russland kurbelt seine Landwirtschaft an, ist seit 3 Jahren der größte Getreide-Produzent der Welt (die UdSSR kaufte in den 80er Jahren zehntausende von Tonnen Weizen pro Jahr) und verdient damit inzwischen mehr als mit dem Export von Waffen. In wenigen Jahren dürfte Russland der einzige Produzent von echtem Bio-Gemüse und Obst in Europa sein und man rechnet sich in Russland auf diesem Markt echte Chancen aus...
Man sollte nicht versuchen Russland ständig tot zu faseln, vor allem in Bezug auf die gegenwärtige politische Entwicklung, die Deutschland und die EU im schlimmsten Fall in einer Sackgasse wieder finden lässt.

@wibo 12:44 Schuldfrage

Bei uns gibt es da zum Glück keine Probleme, weil unsere Regierung sich niemals in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischt und sich auch nicht gerufen fühlt, gar mit Waffengewalt oder Bombardierungen am Hindukusch die westlichen Werte durchsetzen zu wollen.

Obama

habe das Verhältnis zwischen den Ländern willentlich zerstört, kritisierte Lawrow.<<

Da hat er recht. Und, nicht nur Obama, sondern auch die USA Vasallen-Staaten haben vorsätzlich die Beziehungen zu Russland beschädigt. Der Neokapitalismus benötigt halt ein populistisches Feindbild.

wibo, 12:44

||Ein Problem, dass sich Russland mi anderen sozialistischen Einheitsregierungen teilt.||

Russlands Regierung als "sozialistisch" zu bezeichnen, lässt Sie selbst als völlig unwissend erscheinen.

@wibo 12:44

Lawrow hat bei dieser dummen Bemerkung etwas vergessen. Barack Obama wird es überhaupt nicht kratzen, wenn ein Lawrow irgendwelche dummen Sprüche hinterherwirft. Zudem werden auch Lawrow und Putin irgendwann Geschichte sein. Beide sind extrem alt und stehen nicht für ein junges, frisches Russland. Die Partei Putins vergisst, dass sie ein sehr großes Jugendproblem hat. Wer ist denn da in Zukunft außer Medwedew? Medwedew ist eine Marionette, der nicht ewig da sein wird und der keine positive Ausstrahlung hat. Wenn die Opposition mit einer jungen Person auftritt, die vor allem die arbeitenden Menschen und die Mittelschicht in Russland inspirieren kann (Ein russischer Bernie Sanders zb. nur in jung) dann wird es eng für Putin und seine Leute.

Russisches Sprichwort...

meine russ. Frau hat im 1.Kanal (via Hotbird) zehn Minuten zugesehen und dann abgeschaltet. Sie meint, es ist immer das Gleiche. Das russische Sprichwort dazu lautet:

" diesmal wollten wir es besonders gut machen aber, es kam wie es immer kam..."

Schuld sind immer die anderen

Ja! So einfach ist das! "Obama ist Schuld!!!!"
1) 2013 vereinbaren die Ukraine mit Russland verbindlich, ein 50 jähriges Nutzungsrecht des strategisch wichtigen Hafens Sewastopol. Nächste Aktion: Russlands "grüne Männchen" reißen sich die ganze Krim unter den Nagel
2) Assad setzt - unstreitig völkerrechtswidrig - Faßbomben gegen Zivilisten ein. Zuverlässig verteidigt Russland Assad. In jeder Hinsicht (mit Waffen, aktiv mit Kampfflugzeugen, in der UNO). Täglich geschieht in Aleppo unmenschliches.
3) Der Konflikt in der Ost-Ukraine schwelt weiter.
4) Sicherlich erlaubt, aber - da unangemeldet - fliegt die russische Luftwaffe wiederholt die NATO-Grenzen ab.
5) Die russische Enklave Königsberg = Kaliningrad wird aufgerüstet, ebenso die Westgrenze Russlands.
6) In Russland wird mit harter Hand regiert.
"Obama ist Schuld", dass im Westen Ängste vor Russland wachsen???
Es fällt sehr schwer, Putin uneingeschränkt zu glauben.

Die US-Vasallen...

...in Europa werden auch diese (erneut) gereichte Hand unseres Nachbarn ausschlagen und weiter auf Kurs "Konfrontation" bleiben. Dies sehr zum Schaden Europas.
Aber...genau das hat US-Vize J. Biden ja auch von den EU-Vasallen verlangt !

Das Ihnen dabei aber immer zügiger die (überlebenswichtige) Heimatfront abhanden kommt, begreifen sie, gefangen in ihrer überbordenden Arroganz, natürlich nicht.

Wir alle wissen, dass sich die Dinge insgesamt alsbald deutlich verschlechtern werden. Ursachen gibt es viele, da herrscht kein Mangel !

Dann wird sich wohl schnell zeigen, wie wenig leidensfähig unsere europäische Gesellschaft im Vergleich zur russischen ist.

Der Europäer, also der Bürger, ist an einer Konfrontation bzw. Eskalation überhaupt nicht interessiert.

Es sind die Marionetten, die Politikmimen in den Hauptstädten Europas, vornehmlich Berlin, London und Paris, die nicht lernfähig sind und unser aller Sicherheit auf`s Spiel setzten.

Man sollte diese europ. Hasardeure abwählen !

@acki 13:00

Ein normales politisches Verhältnis ist auch wünschenswert, aber mehr nicht. Das gleiche gilt für die USA. Die EU hat sich lange genug abhängig von USA oder von Russland (bezw Sowjetunion früher) gemacht. Die Zukunft der Welt liegt in anderen Teilen des Kontinents insbesondere in China.

13:12 von Phonomatic

"Aber vielleicht lässt er Russland im nahen Osten ja die Drecksarbeit machen ... Das wäre vielleicht gut für Rußland, aber wohl kaum für die Welt."

Die Welt ist dankbar , auch wenn unseren Medien nicht zu entnehmen , dass Russland die "Drecksarbeit " gegen den islamistischen Terror aller Coleur macht .

Für Obamas und Clintons "Weltmacht" war der scheinheilige angebliche Kampf gegen den Islamismus nur Vorwand , die geostrategischen Interessen ihrer finanziellen Förderer durchzusetzen.
Die Medien halfen , den Einsatz Russlands zu diskreditieren , "tanzten nach fremder Pfeife " .
Vieles wird sich für die Welt künftig ändern.
Rote Linien behalten Gültigkeit - Putin und Trump wildern nicht in fremden Revier , respektieren den Partner .
Das ist meine volle Überzeugung !

"Ja, die alte Leier .. Schuld

"Ja, die alte Leier .. Schuld sind immer die bösen anderen, von Einsicht, selbst das Porzellan zerschlagen zu haben, keine Spur."
#
Wer bezeichnete Russland als Regionalmacht?
Schon vergessen. Aber in Beleidigungen und Drohungen ist der Westen spitze.

@Phonomatic 13:12

Was Sie da skizzieren, ist aber kein Alleinstellungsmerkmal Rußlands. Es gibt da noch ein anderes zerstrittenes Land im Herzen Europas, das meint, an seinem Wesen müsse die ganze Welt genesen und schon ganz mutig dem Herrn Trump gedroht hat, wo es in Zukunft langgeht ...

"Beziehung zu Russland

"Beziehung zu Russland normalisieren - Russland streckt wiederholt die Hand aus, .."
..
Jo ! Bis auf die Krim und in die Ost-Ukraine hat er seine Hand schon ausgestreckt. Wenn in der Hand, die er ausstreckt, keine Waffe oder ein Schlüssel für einen Panzer ist, kann man wieder anfangen, zu reden.

Russland als Regionalmacht..

zu sehen und zu bezeichnen war und ist ein großer Fehler. Ich erinnere mal an das Nuklearwaffenpotenzial, das genauso wie das der USA zu eine mehrfachen Overkill der Weltbevölkerung ausreicht. Wer da an eine Regionalmacht denkt, denkt ein wenig zu kurz. Wenn ich mir allerdings die Rüstungsausgaben der RF und der USA in absoluten Zahlen betrachte gibt es hier ein Verhältnis von fast 1:10. Russland steht im Rüstungsranking auf Platz 4 noch hinter den Saudis. Selbst anteilig am BIP gesehen werden sie noch von den Vereinigten Emiraten übertrumpft. Wir sollten mal überlegen wo wirklich Gefahr droht.

@lenamarie 13:18

Hier muss ich entschieden wiedersprechen. Auch ohne den wie von Ihnen genannten "Putsch" hätte es zwischen Ukrainern und Russen gekracht. Das beide Länder sich nicht verstehen ist nicht von heute auch morgen passiert, dies ist ein langer Prozess. Janukowitsch hat mit seiner Politik die Zentral und Westukraine noch mehr von der russisch geprägten Ostukraine entfernt und einen enormen Einfluss auf die Spaltung der Bevölkerung gehabt. Hier alles als Zufall zu bezeichnen, wie es die Unterstützer der russischen Regierung und der prorussischen Rebellen im Donbass machen ist vollkommen falsch. Es gab lange Anzeichen dafür, dass es knallt und Viktor Janukowitsch hat nichts unternommen um dies zu ändern. Er hat das Land noch mehr gespalten anstatt es zu versuchen zu einen.

Wie meinen Sie

Wie meinen Sie "verbrecherische Bombenkrieg auf Ost-Alleppo" sowie mwie der Bombenkrieg gegen deutsche Städte?

Mäßigung wird durch den Hass auf Russland über deckt.
Bombt Russland eigendlich auch in Jemen und im Irak?
Oder sehen Sie da lieber weg?

Stolz

Die Russen sind Stolz auf Putin und das mit Recht. Er hat ihnen Ihr Gefühl als Russe wieder gegeben. In Deutschland hat man es verlernt bzw. es wurde weggezüchtet. Auf Merkel stolz sein geht einfach nicht, dafür hat sie zu viel Schaden angerichtet. Das jemals Putin und Merkel Freunde werden kann man nicht glauben, da geht ehr die Sonne im Westen auf.

14:05, Der Antichrist

>>Die Russen sind Stolz auf Putin und das mit Recht. Er hat ihnen Ihr Gefühl als Russe wieder gegeben.<<

Der große Führer schenkt seinem Volk den Nationalstolz? Ich dachte eigentlich, wir wären schon weiter und hätten so etwas hinter uns gelassen.

>>Das jemals Putin und Merkel Freunde werden kann man nicht glauben, da geht ehr die Sonne im Westen auf.<<

Herr Putin und Frau Merkel kennen und respektieren sich. Wie man vor kurzem erleben konnte, als Putin, Hollande und Poroschenko in Berlin zusammenkamen. Bei Frau Merkel. Und das auf ausdrücklichen Wunsch Herrn Putins.

Man sollte sich davor hüten, über Freundschaft zu reden, wenn es um Politik geht, auch wenn Politiker das Wort gern benutzen. Es geht aber immer um Interessen und Allianzen. Freundschaft ist privat, nicht politisch. Wobei es natürlich auch unter Politikern Freundschaft geben kann, so wie bei Helmut Schmidt und Henry Kissinger. Als beide im Ruhestand waren.

@Al 14:04

Was Sie machen ist nicht viel besser. Es gibt keinen Grund Russland hinterherzukriechen. Weder die USA noch Russland sind zu bevorzugen, man sollte mal außerhalb solcher Sphären denken und sich mehr China zuwenden. China gehört die Zukunft, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Ein enges politisches Verhältnis zu China ist viel wichtiger als die USA und Russland zusammen.

@mhsh 13:59

Absoluter Blödsinn. Wer sowas behauptet soll mal das russische Staatsfernsehen unter die Lupe nehmen. Die russischen Medien beleidigen und drohen mehr als jeder westliche Politiker!

"Der Kreml auf der Suche nach

"Der Kreml auf der Suche nach Freunden" -

Diese Überschrift könnte man mit minimaler Abwandlung auch auf Merkel anwenden, allerdings mit dem Unterschied, dass Putin auch wirklich welche gefunden hat, siehe Trump, während Merkel nur Applaus von Obama erhält, also von weit weg wo es nichts kostet, und ansonsten in der EU isoliert ist.

I

Putins Rede

Es ist nichts Neues, die hätte auch ein alter ehemaliger KPdSU Generalseketär halten können, Durchhalteparolen, aber keine Zukunftsvisionen, kein Aufzeigen wohin der Weg führt.
Die Russen haben eine bessere politische Führung verdient, mit den Putins wird es nichts.

@Didib57 13:14

Wenn ich sowas höre kann ich nur den Kopf schütteln. Deutschland hatte schonmal einen Führer der ganz erpicht darauf war das "Wir-Gefühl" anzusprechen. Wo dies hingeführt hat wissen wir alle ganz genau. Seit wann ist es ein positives Merkmal wenn man ein Demagoge ist? Nein Deutschland braucht ganz sicher keine Putin Kopien.

um 12:48 von holyknights

"Russland braucht...
... eine Starke unabhängige UN.
Die würden wir auch brauchen, aber wir sind ja Teil der Aliierten..."

Wenn ich mich recht entsinne gehören zu den Alliierten Siegermächten die USA, UK,FR und die UDSSR resp ihr Rechtsnachfolger der auch den daraus resultierenden Ständigen UN-Sicherheitsratssitz mit Vetorecht übernommen hat

Und wenn sie nun "China"? im Kopf haben denken sie mal scharf nach

Deutschland gehört vlt, wenn man es so sehen will, den Alliierten, womit das zu als Eigentumsanzeiger verwendbar währe
Zu den Alliierten im sinne einer Gruppenmitgliedschaft aber keinesfalls
...auch wenn man diese möglicherweise käuflich erwerben könnte...

@Phonomatic

"America first!", das ist nicht neu, und nicht nur Trump ist dieser Ansicht. Wenn man sich die Politik der USA seit 1945 anschaut, zieht sich dieses "America first" durch die gesamte Politik der USA. Es spielt dabei keine Rolle wer gerade auf dem Stuhl des Praesidenten sitzt.

Ich bin der Meinung das sich beide Laender nicht beschuldigen sollten, denn beide haben genuegend Dreck zu verbergen.

18:34, Demokratie-Jetzt

>>"Der Kreml auf der Suche nach Freunden" -

Diese Überschrift könnte man mit minimaler Abwandlung auch auf Merkel anwenden, allerdings mit dem Unterschied, dass Putin auch wirklich welche gefunden hat, siehe Trump,<<

Herr Putin und the Donald sind Freunde? Die beiden kennen sich ja noch gar nicht.

Wie ich schon schrieb, in der Politik geht es um Interessen, nicht um Freundschaft. Und Herr Putin als Stratege nimmt natürlich an, daß er gegenüber einem politisch unerfahrenen Präsidenten der USA seine Interessen eher durchsetzen kann als gegenüber einem gewieften Profi. Wobei sich Herr Putin gewiss der Tatsache bewusst ist, daß, wenn es um echte Entscheidungen geht, er sich mit seinen alten Bekannten aus der Bushadministration auseinandersetzen muss. Denn das sind die Profis, und die treffen die Entscheidungen.

The Donald muss, wie jeder US-Präsident, nach der Pfeife seiner Partei tanzen.

Nationale Intressen?

Wer seine Soldaten im Ausland "Urlaub" machen lässt und kriegerische Handlungen unterstützt, ist nicht an politischer Entspannung interessiert. Putin führt zwei Stellvertreterkriege und jetzt, wo Russland wirtschaftlich in die Enge gerät mimt er den "Friedlichen". Ich plädiere eindeutig für das Fortbestehen der Wirtschaftssanktionen.

Gemessen an den

"die größte Nation auf Erden"- Reden, die man aus den USA über Jahrzehnte hinweg gehört hat und noch immer hört, finde ich Putin ziemlich gemäßigt. Viel Substanzielles hat er nicht zu sagen - aber mal ehrlich: Wann haben wir zuletzt was Substanzielles von Merkel, Gabriel oder irgendeinem unserer Regierungsleute gehört?

Putin sollte man misstrauen

Wladimir Putin ist ein Machtpolitiker, ein genialer Schachspieler.

Er ist kein Freund Europas, er ist ein Freund seines eigenen Ichs.

Russland ist seit der Mongolenzeit zerrissen zwischen der Frage, ob es nun asiatisch oder europäisch gesinnt ist.

Für uns Europäer ist es notwendig, mit den aufgeklärten westlich orientierten Russen Freundschaft und Zusammenarbeit zu pflegen.

Vor Putin sollte sich Europa dringend in acht nehmen, er verkörpert nicht nur den freundlichen russischen Bären, sondern auch eine fernöstliche Schlange in einer Person.

Die Deutsch-russische Freundschaft dagegen, ist eine absolute Notwendigkeit für Europa und für die ganze friedliche Welt.

18:36 von Zuschauer51

Die Russen haben eine bessere politische Führung verdient, mit den Putins wird es nichts.

Absoluter Unsinn. Nur Putin hat es geschaft, den Ausverkauf Russlands durch Boris Jelzin zu unterbinden und den Gewinn der Bodenschätze im Land zu behalten. Sie können hinfahren wo sie wollen, überall russische Bürger im Urlaub. Das war früher definitiv nicht so.

@ 19:08 von barbarossa2

Mit dem Ausverkauf durch Jelzin haben Sie recht.

Aber den Gewinn der Bodenschätze im Land zu behalten? Welches Land meinen Sie? England?

Wirtschaftlicher Aufschung

Die Bremse der Rezession waren massive Aufträge zur Entwicklung, zum Bau und zum Export von Militärtechnik. Lediglich die massive Investition in die Erneuerung des eigenen Militärs begründet auch die prognostizierte Steigerung in 2017.
Allerdings sollte man auch dabei berücksichtigen, dass die Zahlen in Rubel angegeben sind und dieser nach wie vor die schwächste Phase seit der Währungsreform erlebt.

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