Kommentare

Profitstreben und Konkurrenzdruck zerstören

Diese Schäden gegengerechnet, hat der Konzern sicherlich über die gesamte Existenz hinweg mehr Schaden als Nutzen erwirtschaftet. Nur bleibt der Schaden bei den Vielen, der Nutzen bei den Wenigen. Ein Prinzip, das die Erde zerstört.

Solche Ereignisse verdienen mehr Aufmerksamkeit.

Ein guter Beitrag. Über Umweltkatastrophen wie diese müsste viel häufiger und breiter berichtet werden. Das wäre mir persönlich wichtiger als die Feinheiten im Gezänk zweier mittelmäßiger Kandidaten für die US-Präsidentschaft.

Das Wachstum und der Umweltschutz

Ich denke, der Artikel macht deutlich, weshalb Umweltschutz - und somit letztlich auch Klimaschutz - im globalen Wirtschaftsgefüge keine echten Chancen haben. Die Wünsche nach Deregulierung für die Unternehmen beinhalten ja auch, sich aus der Verantwortung für angerichtete Schäden zu ziehen.

Dies fällt umso leichter, wenn die Wächter über die Umwelt im Dilettantismus versinken - aus dem Artikel:

>> Auch Nilamon de Oliveira von der Umweltbehörde ICMBIO zuckt mit den Schultern: "Wir haben im Meer und rund um die Mündung des Rio Doce erhöhte Schwermetallwerte gemessen, aber ob die mit dem Schlamm kamen oder vorher da waren, kann man nicht sagen. Dazu fehlen umfassende Studien." <<

Dabei machen die Bilder dem Laien schon klar, was für eine Pest da vorliegt.

Ebenso könnte man die Strahlenbelastung um das Reaktorgebiet in Fukushima kommentieren "... ob die Becquerelwerte mit dem Reaktor-Unfall kamen oder vorher da waren, kann man nicht sagen. Dazu fehlen umfassende Studien."

14:30 von Wanderfalke

da Haben sie mir das Wort aus dem Mund genommen!

Der Artikel ist ja richtig

Der Artikel ist ja richtig und wichtig. Aber insgesamt wird Tagesschau.de zunehmend zum reinen "Auslandsjournal". Aus dem Inland werden quasi nur noch die Bröckchen lustlos nach dpa gemeldet, die ohnehin die Spatzen von den Dächern pfeifen, die sich also quasi nicht verheimlichen lassen. Man fühlt sich so ohnmächtig. Was auf den Straßen, in den Innenstädten passiert, das interessiert Sie alles nicht. Es darf alles nicht sein. Auslandsberichterstattung und zugleich gegen Umweltverschmutzung - das ist quasi risikolos, da ist man schön immer auf der richtigen Seite und keiner kann etwas sagen...

Darstellung: