Kommentare

Es war jetzt nicht unbedingt

Es war jetzt nicht unbedingt schlau, dass an die große Glocke zu hängen. Jetzt werden Zukünftige bei der Bewerbung für den Dienst an der Waffe einfach ihre Religion nicht nennen oder eine christliche Religion vorgeben, um in den Genuss der beliebten Ausbildung zu gelangen oder sie lernen den Umgang privat mit Hilfe des Internets, mit der Gefahr, dass andere bei den Experimenten (unbeaufsichtigte Ausbildung) zu schaden kommen könnten. Es wäre klüger gewesen, ohne große Worte vorgegangen zu sein.

@06:50 von kommtdaher

Kann ihnen da nicht folgen. Erstmal Islamisten sind keine Terroristen und beim Bund rennen noch ganz andere Leute herum. Rechtsradikale zum Beispiel. Aber in der großen Mehrheit vor allem ganz normale Menschen die einfach ihrem Land dienen wollen. Wollen sie denen oder potentiellen Rekruten tatsächlich solche Informationen vorenthalten?

Disziplin bei der Truppe

Als ich noch gedient habe, war das undenkbar. Die Truppe muss unbedingt zusehen, dass diese Islamisten komplett enttarnt werden.

Enttarnt oder durch Dummheit aufgefallen?

Wer sich vor 15 Jahren im Kreiswehrersatzamt mit den Worten "Wo kann ich hier schießen? Ich will schießen!" vorstellte, hatte schon damals gute Chancen, als untauglich ausgemustert zu werden.

Offensichtliche Idioten brauchen nicht enttarnt werden - das tun die von ganz allein. Die Frage muss vielmehr lauten, ob man die etwas Schlaueren unter den Islamisten auch rechtzeitig aufdeckt.

Naja

Ist ja jetze nu nicht so die Neuigkeit, daß die Waffenausbildung bei der Bundeswehr von gewissen Personenkreisen gerne genutzt wird. Jetzt sind halt extreme Islamisten dabei, die Jahrzehnte davor waren viele rechtsextreme von der Ausbildung angetan und immer schon verdingten sich Leute nach Ausscheiden beim Bund als Söldner.
Die Bundeswehr ist aber auch selbst schuld, wirbt man ja aktiv mit dem Dienst an der Waffe in Medien und Schulen und verklärt den Kommis als echte Ausbildungsalternative. Daß der Hauptgrund der Ausbildung jedoch die "Ausschaltung des Gegners" ist, wird gerne hintenangestellt. Die Bundeswehr als Arbeitsort ist eben nicht vergleichbar mit anderen Einsatzkräften wie Feuerwehr oder Polizei, bei denen der Schutz des Lebens aller im Vordergrund steht.

Das ist ja eine prompte Reaktion

Soweit ich weiß, wird der Bewerber bei einem Sicherheitsdienst vor(!) seiner Einstellung gründlich durchleuchtet.
Aber bei der Bundeswehr verbietet das Soldatengesetz eine vorherige Überprüfung, da darf sich scheinbar erst mal jeder, der Lust aufs Schießen hat, ausbilden lassen. Seit Jahren kennt man diese eklatante Sicherheitslücke, aber geschlossen wird die erst 2017.
Wer oder was soll da eigentlich wovor geschützt werden?

Unglaublich!

Es ist unglaublich - eine Ausbildung an der Waffe ohne Sicherheitsüberprüfung! Ist das Einstellungsverfahren in anderen sicherheitsrelevanten Berufen, bei der Polizei, bei der Feuerwehr ... auch so?

24 Islamisten in 9 Jahren...

das sind *rechne*... 2,6 Islamisten pro Jahr oder 0,2 Islamisten pro Monat.
Fragen:
a) Wieviele Konvertiten sind - relativ ungehindert -in einem vergleichbaren Zeitraum - in islamistische Ausbildungscamps im Ausland gereist ?
b) Wieviele nachweislich Rechtsextreme haben in einem vergleichbaren Zeitraum die Ausbildung der Bundeswehr genutzt, um sich Waffenkenntnisse anzueignen ?

Rein interessehalber, um die "mögliche Gefährdung " besser einschätzen zu können.

@dermulla

"...nicht vergleichbar mit anderen Einsatzkräften wie Feuerwehr oder Polizei, bei denen der Schutz des Lebens aller im Vordergrund steht." Und bei der BW etwa nicht, oder habe ich da was falsch verstanden?

Ausbildung für Islamisten an der Waffe?

Das kann nicht wahr sein! Diese Menschen lassen sich an der Waffe ausbilden, leben mit ihren Stubenkameraden, unseren Jungs, in der Kaserne zusammen. Wer hat das zu verantworten?

Ist eben Deutschland

Dienst für das Vaterland ohne Prüfung ist eben bissel gefährlich, vielleicht sollte mal besser ausgewählt werden.
Wundern tut sich wohl keiner mehr was so in Deutschland alles möglich ist, und es wird wohl noch besser werden.
Nur nicht im Positiven Sinne.

Gruß

Wenn man

bedenkt, das bis zu der Wiedervereinigung man keine Verwandte die in Ostberlin Wohnten haben durfte, um bei der Bundeswehr Aktiv zu werden.....nun wenn man halt Krampfhaft nach Personal sucht.

Dank an die Journalisten

Dank an die Journalisten, die diesen Skandal öffentlich gemacht haben. Ich bin gespannt, ob diese wichtige Meldung heute im Laufe des Tages noch in den Nachrichten gebracht wird, oder ob gleich wieder mit dem großen Schwamm des Vergessens und Verschweigens darüber gewischt wird - weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

@c.schroeder - Extremisten haben genug Alternativen

11:17 von c.schroeder:
"Dank an die Journalisten, die diesen Skandal öffentlich gemacht haben."

Ich kann weder einen Skandal, noch eine Bekanntmachung irgendwelcher neuer Tatsachen erkennen.

Grundsätzlich ist die Ausbildung an (Kriegs-)Waffen nicht gefährlich, da es solche außerhalb der Bundeswehr in Deutschland praktisch nicht gibt. Wer hingegen Zugang zu (illegalen) Waffen hat, kann mit diesen auch außerhalb der Bundeswehr trainieren.

Islamisten und andere Extremisten sollten definitiv aus der Bundeswehr ausgeschlossen werden, aber es ist ein Irrglaube, dass diese Extremisten auf eine staatlich geförderte Ausbildung angewiesen wären.

Nachfragerin, 12:01

||Grundsätzlich ist die Ausbildung an (Kriegs-)Waffen nicht gefährlich, da es solche außerhalb der Bundeswehr in Deutschland praktisch nicht gibt.||

Halbautomatische Gewehre, die sich von den bei der BW benutzten vollautomatichen Gewehren nur dadurch unterscheiden, dass manfrau für jeden Schuss den Abzug betätigen muss, gibt es durchaus "außerhalb der Bundeswehr".

||Wer hingegen Zugang zu (illegalen) Waffen hat, kann mit diesen auch außerhalb der Bundeswehr trainieren.||

Und wer gibt den/die Trainer(in)?

Nachfragerin, 12:01

||Grundsätzlich ist die Ausbildung an (Kriegs-)Waffen nicht gefährlich, da es solche außerhalb der Bundeswehr in Deutschland praktisch nicht gibt.||

Halbautomatische Gewehre, die sich von den bei der BW benutzten vollautomatischen Gewehren nur dadurch unterscheiden, dass manfrau für jeden Schuss den Abzug betätigen muss, gibt es durchaus "außerhalb der Bundeswehr".

||Wer hingegen Zugang zu (illegalen) Waffen hat, kann mit diesen auch außerhalb der Bundeswehr trainieren.||

Und wer gibt den/die Trainer(in)?

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