Ihre Meinung zu: Friedensnobelpreisträger Santos: "Ein Preis für die Kolumbianer"

7. Oktober 2016 - 12:51 Uhr

Noch vor dem Wecker klingelte das Telefon: Dass er den Friedensnobelpreis bekommt, erfuhr Kolumbiens Präsident Santos mitten in der Nacht. Die Auszeichnung widmete er dem kolumbianischen Volk, das unter dem Krieg gelitten habe.

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Kommentare

auch meine Wahl

Die Wahl finde ich sehr gut, da mit damit wirklich jmand ausgezeichnet wurde, der für den Frieden im Land gekämpft hat.
Angesichts des abgelehnten Vertrages bleibt die Hoffnung, dass der jahrelange Kampf um Frieden nicht vergebens war.

Gratulation!

Eine, wie ich meine, nachvollziehbare Entscheidung des Nobelpreis-Komitee´s. Auch wegen der Symbolwirkung auf alle Beteiligten in Kolumbien, die konkret dort begonnene Volksbefriedung des Landes konstruktiv weiterzuführen. Auch gegen Widerstände, die bekanntlich dazu da sind, überwunden zu werden. Friedensarbeit ist eben wirklich "Arbeit", für Politiker, und für jeden Einzelnen an sich selbst. Ein weites Feld...
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Als Deutscher sei mir ein Nachsatz bzgl. Frau Merkel erlaubt: Tätige Friedensarbeit, für Politiker Friedenspolitik, muß de facto Frieden stiften, statt Unfrieden zu produzieren, wie es eine falsche Barmherzigkeit zu Lasten anderer Bedürftiger darstellt. Nicht Machterhalt und Profitdenken, sondern der wirksame und nachhaltige Einsatz für die Beendigung blutiger Konflikte sind ein Wesensmerkmal echter Friedensarbeit.
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In diesem Sinne mein Respekt und Gratulation an Kolumbiens Präsident Santos!

Gut, wenn einer bereit ist, dazu zu lernen

Er gibt ein gutes Beispiel. Verhandlungen und Zugeständnisse bei berechtigten Forderungen, das ist der richtige Weg auch bei Konflikten in anderen Ländern.

Respekt und Gratulation

Mein Respekt, meine Gratulation an das kolumbianische Volk und alle Friedensbeteiligten. Skeptisch bin ich bei norwegischen Vermittlern, weil diese schon in Sri Lanka unsauber vermittelt haben. Ich hofe, dass der Frieden hält.

und die FARC?

Eigentlich wäre erwartbar, dass der andere Partner des Friedensprozesses ebenfalls mit eingeschlossen wird. Das war so üblich und selbstverständlich.
Daher mein Unverständnis dafür.

Eine brillante Entscheidung

Dieses Jahr hat das Komitee ein goldenes Händchen bewiesen.

Es geht damit gleich mehrere Dinge auf einmal an:
Es ehrt einen Mann, der trotz dem heftigen Druck dagegen, hartnäckig für den Fieden in seinem Land kämpft.
Es ehrt seine Methode aus Einsicht vergangener Fehler, Gnade und dem Dialog mit der Gegenseite um "gemeinsam" für eine bessere Zukunft zu arbeiten und dafür auch ihnen eine Stimme zu verschaffen.
Es ahndet die Gegner des Friedens, die lieber auf Rache statt Vergebung setzen.
Es rückt ein aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwundenes und geschundenes Land in den Mittelpunkt der weltweiten Berichterstattung.

Gratulation, sowohl an Santos, als auch an das Komitee!

Möge Santos Engagement und seine Hingabe für den Frieden Andere beflügeln, sich seinem Einsatz zur Beendigung von Gewalt durch Einsicht und Nachsicht zum Vorbild zu nehmen.

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