Kommentare

Man hat ...

... aber bei der Bewertung offensichtlich nicht den Event Charakter der Städte einbezogen. Dann wäre Mossul womöglich auch noch ins Ranking gekommen. Ist ja schließlich ne Bomben Stimmung da ;-(

Das man die Lebenshaltungskosten nicht berücksichtigt hat macht aber dann doch schon Sinn. Schließlich, wer es sich leisten kann dort zu leben wo er will der muß bestimmt nicht auf die Lebenshaltungskosten achten ;-)

Städte-Rankin

Warum es Hamburg dann trotzdem in die "Top Ten" schaffte?- Ganz einfach weil Hamburg die schönste Stadt der Welt ist.

Klasse...

"Die Lebenshaltungskosten wurde gar nicht erst berücksichtigt. Dagegen ließ der Terror-Faktor einige Metropolen abrutschen"

und wieder ein Beweis, dass der Terror längst gewonnen hat... sehr traurig....

"sondern darum, dem Urheber

"sondern darum, dem Urheber der Rangliste vergleichsweise preiswertes Marketing zu bescheren."

Warum bekommt dies dann kostenlose Werbung in der Tagesschau?

"Beim "Economist" immerhin darf man davon ausgehen, dass der Tabelle zumindest rudimentäre wissenschaftliche Kriterien zugrunde liegen."

Hä? Äpfel mit Birnen über herbeigedichtete Kritierien (z.B. die Farbe oder das Gewicht) zu vergleichen, hat mit Wissenschaft nichts zu tun. Man kann Städte gar nicht vergleichen so dass dabei eine "top 10" entstehen könnte, denn es sind zu viele Kriterien die dabei eine Rolle spielen. Selbst wenn man die Lebenshaltungskosten nicht betrachtet, spielen sie doch eine Rolle, denn sie besagen wer sonst noch dort lebt … und man will ja schließlich unter Gleichgesinnten/-gestellten leben.

"Was zudem spannend ist: Das Ranking zeigt, wie das Elite-Magazin und seine Leserschaft auf die Welt blicken."

Err … nein, das ist nicht spannend sondern deprimierend bzw. wir können eh nichts dran ändern.

Das freut mich aber...

...dass es eine Stadt aus meiner Wahlheimat auf Platz eins geschaft hat.
Meine australischen Favoriten sind aber Brisbane und Gold Coast.

Melbourne ist klasse, kulturellmodern wie auch sicherheitstechnisch weit vorn.
Da würden viele gerne wohnen, aber die Hürden sind hoch.
Da macht deren Regierung wohl was total richtig.

Auf mehreren Ebenen ein lesenswerter Beitrag 4/5 Punkten

+1 Das klar erkennbar ist wer diesen Artikel geschrieben hat.

+1 Das Relevante wurde treffend bewertet, die Informationen wurden meisterhaft genutzt, um die Absurdität von Rankings knapp zu erläutern.

+1 Der Sprachstil ist für die ARD ungewöhnlich, ich mag ungewöhnlich

+1 Es ist ein Thema was man erstmal ausgraben und einordnen muss und sich nicht von selbst ergibt, dafür klatscht es und zwar Beifall.

4/5
Ich hätte fünf, zehn oder mehr Punkte vergeben aber meine willkürliche Skala hat fünf Punkte und darf nicht voll sein, sonst glaubt das ja kein Mensch, nobody is perfect auch nicht Sydney, Paris und Damaskus schon gar nicht.

Damaskus...

... steht wohl auf der Liste, weil die Stadt vor der Zerstörung durch das Pentagon ab 2003 wohl deutlich über NewYork und Berlin stand.

Wenn dieses Ranking so wertlos ist,

warum wird es hier veröffentlicht?
Und kann es vielleicht sein, dass die ersten Ränge sehr dicht beieinander liegen weil in so eine Analyse eine Menge statistischer Unschärfe einfließt?

Hamburg

Wer einmal eine Woche in Hamburg gelebt und diese kurze Zeit zum Kennenlernen der Stadt und ihrer wunderbaren Menschen genutzt hat, weiß, warum Hamburg es geschafft hat.
Wer hier geboren ist, kann es sowieso verstehen.

13:00, hups-1960

>>Das man die Lebenshaltungskosten nicht berücksichtigt hat macht aber dann doch schon Sinn. Schließlich, wer es sich leisten kann dort zu leben wo er will der muß bestimmt nicht auf die Lebenshaltungskosten achten ;-)<<

Ich habe schon in Chicago sowie in Oakland, CA gelebt. Und das sind beides Städte, deren Lebenshaltungskosten ich mir eigentlich nicht leisten kann. Das geht den Armen in diesen Städten nicht anders, und bei und mit denen habe ich gelebt.

Wenn jemand in einer Stadt seiner Wahl auf dieser Erde leben möchte, braucht er nicht unbedingt Geld, wohl aber Kontakte bzw. Netzwerke.

Ich beherberge in meiner WG in Berlin oft Menschen aus aller Welt. So wie ich in aller Welt von Menschen beherbergt wurde und werde.

Da sich ja ...

... mit Menschenrechten, oder genauer: mit dem Schutz von Menschenrechten, bekanntlich kein Geld verdienen lässt, sondern dieser Schutz nur Geld kostet, ist doch klar, dass diese Rechte einen "Economist" wenig interessieren. Das Rating spricht deshalb für sich.

Was dann also an den tollen Städten tatsächlich "gut" und was "schlecht" ist, lässt sich leicht ableiten. Hamburg hat halt kein Nauru! (... obgleich es auch in Deutschland Parteien mit teilweise zweistelligem Prozentanteil gibt, die Forderungen in diese Richtung erheben.)

13:21, holyknights

>>Damaskus...
... steht wohl auf der Liste, weil die Stadt vor der Zerstörung durch das Pentagon ab 2003 wohl deutlich über NewYork und Berlin stand.<<

Damaskus wurde zerstört? Durch das Pentagon, also durch amerikanische Angriffe?

Habe ich da was verpasst?

Falsches Signal.

Paris ist nach wie vor eine Kulturmetropole und ein sehenswertes Touristenziel. Daran ändern auch die Angriffe nichts und statistisch betrachtet ist der tägliche Weg zur Arbeit für mich wohl doch bei weitem gefährlicher als ein Ausflug in die französische Hauptstadt. In gewisser Weise wird dem Terroristen-Abschaum mit so einem Ranking gratuliert; es wird ihnen eine deutlich größere Bedeutung zugeschrieben, als sie tatsächlich haben. Da bin ich sehr dagegen, denn es sendet das falsche Signal: Dass ihre Angriffe funktionieren und sie uns ernsthaft verunsichern nämlich.

Nun wer es sich leisten kann

kann eben dem Terror ausweichen.
Und wer nicht hat eben Pech, Geld regiert die Welt immer noch und das gilt für Städte noch in stärkerem Maß.
Also auf Land ziehen, da hat man alles.
Kein Lärm,kein Terror, und Kosten gehen noch.

Gruß

14:04 von fathaland slim

"Damaskus wurde zerstört? Durch das Pentagon, also durch amerikanische Angriffe?

Habe ich da was verpasst?"
Doch Sie haben die Engländer oder Great Britain verpast, das kommt davon wenn Mann mehr schreibt als liest.

Schönes Beispiel für selektive Wahrnehmung

Eine erdbebengefährdete Stadt wie Auckland wird also als sicherer angesehen als eine Stadt wie Paris, weil in Paris - entschuldigen Sie: ein paar - Attentate verübt wurden?!
Terrorangst zählt mit 25% und Infrastruktur (vom Auto überfahren werden wenn Letztere schlecht geplant ist) nur 10%?!
Interessant.
Tote durch infrastrukturelle Mängel gibt es weltweit vielfach mehr als durch alle Terroranschläge zusammengenommen.
Wie so oft siegt der Glaube über die Vernunft.
Das würde ich jetzt aber nicht als wissenschaftlich bezeichnen, nicht mal rudimentär.

@wenigfahrer

Ähh ... naja da gibt es die Städter die aufs Land ziehen und sich dann über den Lärm der Hähne und Trecker beschweren. Sie wissen schon, das Zeugs was man so auf einem Bauernhof hat und benutzt. Dann wird die Behörde belabert, damit die Eingeborenen mit ihrem Lärm aufhören ...

Frei nach dem Motto "Wozu Atomkraftwerke? Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose (und Lebensmittel aus dem Supermarkt)!"

Tja, die ruhigen Zeiten sind vorbei ...

vor meiner letzten Reise nach süd-ost Asien wollte ich die Zollbestimmungen für Malaysia prüfen und musste dabei feststellen, dass die Malaysische Regierung vor der Terrorgefahr in Deutschland warnt ... und prombt gab es während meiner Abwesenheit die Anschläge von Würzburg und Ansbach.

Da mögen die Opferzahlen zwar gering wirken aber für die Betroffenen macht es das nicht besser und auch ich wäre froh wenn man, wie füher, wieder ohne schlechtes Bauchgefühl zu Großveranstaltungen gehen könnte.

Aber leider hat unsere Bundesregierung ja offensichtlich nach der Euro- und der Flüchtlingskrise auch im Falle der inneren Sicherheit versagt.

Ja, für die englischsprechenden

7 von den 10 Top-Städten sind in englischsprechenden Ländern..., natürlich, weil Economist eine englische Zeitung ist. Wo sind z.B. Oslo und Zürich? Norwegen und die Schweiz sind viel reicher als Kanada und Australien, haben viel freie Natur, sind sicher, mit guter Ausbildung usw.

14:33, Theo Hundert

>>14:04 von fathaland slim
"Damaskus wurde zerstört? Durch das Pentagon, also durch amerikanische Angriffe?

Habe ich da was verpasst?"
Doch Sie haben die Engländer oder Great Britain verpast, das kommt davon wenn Mann mehr schreibt als liest.<<

Was haben die Engländer a) mit der angeblichen Zerstörung von Damaskus seit 2003 und b) mit dem Pentagon zu tun?

Haben die Briten im Auftrag des Pentagon Damaskus bombardiert?

Meine Verwirrung wächst und wächst...

Lebenswerte Städte mit kultureller Vielfalt

Amerikanische Metropolen findet man
wohl kaum wegen dem Terrorismus , sondern
wegen der US Volksbewaffnung.

Das Dresden so abgestürzt ist dürfte wohl
an den sogenannten Retter des deitschen Abendlandes liegen.

Auch die Städte am Ende der Liste sprechen Bände, es sind die Länder aus denen der
großteil der Flüchtlinge kommen

Allzu ernst nehmen sollte man

Allzu ernst nehmen sollte man solche "Rankings" wohl nicht.

Gleichwohl bleibt festzuhalten, dass der Faktor "Terrorgefahr" inzwischen zu einer gewissen Größe geworden ist.

Man kann den Leuten tausendmal erzählen, dass das persönliche Risiko extrem niedrig ist - die Angst bleibt.

Und sie verändert das Alltagsverhalten der Menschen.

I

@Auf mehreren Ebenen... 13:17 von Bill Hicks

"ein lesenswerter Beitrag 4/5 Punkten"

Wer vergibt denn hier Punkte?
Reicht es nicht die Facebook-Unsitte
mit den 'likes' dort zu belassen?

Auf meiner Ebene steigt jeder,
der diesen Unsinn weiterträgt,
auf der Unseriositätsskala gleich
zwei Potenzen höher ;-)

Im letzten Ranking war es noch Berlin!

Im letzten international durchgeführten Ranking war Berlin unter den TOP drei. Dann jetzt Hamburg unter den TOP zehn... Wie wertvoll sind solche Rankings überhaupt? Und Lebensqualität definiert jeder anders...

Warum es Hamburg in die "Top Ten" schafft, bleibt unklar

was ist das denn für eine Frage?

Vielleicht weil Hamburg eine tolle Stadt ist? Schonmal da gewesen?

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