Kommentare

Kurz nach der Brexit-Abstimmung

war man sich ja schon einig, dass die eingesparten EU-Beiträge doch nicht ins Gesundheitswesen fließen würde.

Dass das auch schon vor der Abstimmung schlicht gelogen war, steht auf einem anderen Blatt ...

...

... da wird sich GB noch ein paar Notenpresen anschaffen müssen,was? 5,2 Milliarden mal noch neben aus Steuergeldern könnte schon spannend werden.

@ Redaktion

"Bislang hat die EU dort Infrarstruktur- und Forschungsprojekte gefördert und Agrarhilfen gezahlt. "
Infrastruktur. Ohne das 2. "r".

Die Engländer machen gerade schwere Zeiten durch

Einstmals weissagte der Dichterfürst Arndt den Engländern, daß es mit ihrem Wirtschaftswesen einmal ein schlimmes Ende nehmen würde; und diese Weissagung scheint sich nun zu erfüllen: „Jetzt trägt sich dies alles, weil England über den Handel und über die Schätze der Welt gebietet; aber Weltumwälzungen und vorzüglich Handelsumwälzungen können kommen (…) wodurch die Engländer mehr auf sich selbst zurückgeworfen und zurückgewiesen werden – dann werden sie in ihrer ganzen Häßlichkeit die Verwirrung und Regellosigkeit der Verhältnisse und die Furchtbarkeit des Übels sehen, das sie jetzt verkleistern und versalben, aber nicht heilen können.“ Denn zur Selbstgenügsamkeit wird es England kaum bringen, die Überreste seines Handels und seiner Industrien hat es mutwillig unter Thatcher zerstört und sein Bankengewerbe wird das Land kaum ernähren können, zumal das Bankengewerbe nur in wirtschaftlich ertragreichen Gegenden dauerhaft erblühen kann wie man an der Lombardei sehen kann.

eine naheliegende Frage

"
Sein Land erhält derzeit umgerechnet 5,2 Milliarden Euro Fördergelder. (pro Jahr)
"
ist eine wesentliche Information des Beitrags.
Die Frage ist naheliegend:
Wie hoch sind die Beiträge, die GrossBritannien in die EU jährlich einzahlt?

BITTE UM QUALITÄT

Warum wird hier nicht angegeben, wie viel GB denn bezahlt hat! Wir bekommen nur mitgeteilt, wie viel Geld GB von der EU erhalten hat, was ja nach dem Brexit wegfallen wird. Aber GB ist doch ein Netto-Zahler, oder?
Dann hätten die doch nach dem Brexit mehr Geld für Subventionen, oder?
Dann könnte doch beim TS Leser der Eindruck entstehen, der Brexit hätte auch Vorteile. Oder, liebe TS?

... bis im Folgejahr der

... bis im Folgejahr der Rotstift angesetzt wird.

@Menkar

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Der Fehler wird korrigiert.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Steht doch auf dem britischen

Steht doch auf dem britischen Scheingeld drauf:
"I promise to pay"

Noch Fragen ?

re bonnbeuel

"Warum wird hier nicht angegeben, wie viel GB denn bezahlt hat! Wir bekommen nur mitgeteilt, wie viel Geld GB von der EU erhalten hat, was ja nach dem Brexit wegfallen wird. Aber GB ist doch ein Netto-Zahler, oder?"

Allerdings wurde den Briten vor der Abstimmung weisgemacht, man könnte den GESAMTEN EU-Beitrag einsparen.

Und das war ja wohl nix.

Das wirkliche Problem ist,

das kaum ein Brexiter irgendeine Ahnung hat, was alles zutun ist. Nehmen wir nur den für den Brexit verantwortlichen Minister David Davis. Der hat erst vor kurzem gemerkt, dass das Großbritannien nicht mit jedem EU eine Handelsvertrag abschließen kann...

Vielen Befürworten des Brexit ist nicht mal das Grundkonzept der EU bekannt. David Hannay, der den Beitritt damals für das UK mit verhandelt hat, merkte auch an, das ein ganz neues Zoll-Konstrukt errichtet werden müsse. Ohne das irgendwer im Brexit Lager irgendwelche Erfahrungen damit hätte, steht allein hier das nächste böse Erwachen an.

Ein kleine Lektüre über diese und ähnliche Dummheiten:
http://www.vanityfair.com/news/2016/08/the-brexit-hangover-just-got-worse

Löblich von GB

aber das ist erstens noch paar Jahre hin bis es soweit ist, haben ja noch keinen Antrag gestellt. Und der Austritt dauert ja angeblich 2 Jahre, da kann noch viel geschehen.

Punkt 2 wäre die Summer die GB als großer Nettozahler jedes Jahr eingezahlt hat, die fehlt hier um zu sehen wie viel GB wirklich drauflegen muss.

Aus einem Artikel:

"Trotz des Briten-Rabatts (London bekommt im Prinzip jedes Jahr 66 Prozent der Differenz zwischen seinen Zahlungen an den EU-Haushalt und seinen Rückflüssen daraus erstattet) zählt Großbritannien seit Jahren zu den größten Nettozahlern der EU. 5,6 Milliarden Euro betrug die Differenz im Jahr 2010, im Jahr 2014 waren es noch 4,93 Milliarden Euro. Auf Grund eines Einmaleffekts musste Großbritannien 2015 noch deutlich mehr zahlen: 11,5 Milliarden."

Das könnte doch im Artikel dazu stehen, dann sehen die 5,2 Milliarden gleich viel schöner aus.

Deutschland hat 2015 wohl rund 15 Milliarden an die EU gezahlt und das mal in das Verhältnis zu setzen.

Gruß

Nettozahler

Zitat aus Wirtschaftswoche: Trotz des Briten-Rabatts (London bekommt im Prinzip jedes Jahr 66 Prozent der Differenz zwischen seinen Zahlungen an den EU-Haushalt und seinen Rückflüssen daraus erstattet) zählt Großbritannien seit Jahren zu den größten Nettozahlern der EU. 5,6 Milliarden Euro betrug die Differenz im Jahr 2010, im Jahr 2014 waren es noch 4,93 Milliarden Euro. Auf Grund eines Einmaleffekts musste Großbritannien 2015 noch deutlich mehr zahlen: 11,5 Milliarden.

Schlechtreden hilft nicht

die Briten werden durch den Brexit gewinnen. Da bin ich fest von überzeugt.

Dies ist doch nur Propaganda

Dies ist doch nur Propaganda biz zur nächsten Wahl, die 2020 angesetzt ist.

In Grossbritannien, wo Ich lebe, sind die genannten Gebiete die am härtesten getroffenen, schon jetzt.

Damit können die Tories den Brexit Fans sagen, wir zahlen ja und jeder der meckert (also z.B. Wissenschaftler) hat Unrecht.

In Wahrheit wird nur wenig Geld fliessen und schon gar nicht nach EU Richtlinien.

5Mrd

Fördergelder und dafür keine Gelder mehr in die EU pumpen ist ein geiler Deal

um 15:41 von eselspinguin

um 15:41 von eselspinguin :

"Wie hoch sind die Beiträge, die GrossBritannien in die EU jährlich einzahlt?"

Bei spiegel.de oder wiwo.de stand mal wie viel die NETTO einzahlen:

4,9 Mrd. Euro - Stand 2015.

Also :
5,2 Mrd. Euro + 4,9 Mrd. Euro = 10,1 Mrd. Euro - zahlen die ein
5,2 Mrd. Euro fließen zurück
bleiben 4,9 Mrd. Euro über für den britischen Staatshaushalt nach dem BREXIT,wenn GB die EU-Projekte in voller Höhe aus der eigenen Kasse finanziert.

Verwendungszweck ? Noch unklar.

Zumindest nicht mehr für Projekte in z.B. Polen (NETTO-
Empfänger (13,7 Mrd. € - Stand: 2015)), sondern allein für's britische Volk.

Brexit

Der Brexit wird wesentlich heißer gekocht, als er gegessen wird. Großbritannien ist und wird nicht das einzige Land auf dem europäischen Kontinent sein, dass dann kein Mitglied sein wird (s. Norwegen, etc.). Und Norwegen z.B. steht im wirtschaftlichen Vergleich zu vielen EU Mitgliedsstaaten komischerweise wesentlich "gesünder" da. Woran dass wohl liegen mag? In Norwegen wird man schon wissen weshalb man froh ist, dass weder ein Hr. Schulz noch ein Hr. Juncker hier mitreden. Großbritannien wird jetzt sicher Zeit brauchen um sich zu re-organisieren; langfristig hat Großbritannien die richtige Entscheidung getroffen.

@ Pedro die Boa

Da ich hier lebe und mein Gehalt über Nacht 10 Prozent an Kaufkraft in meiner Heimat verlor kann ich ihren Optimismus nicht teilen.
Es gibt momentan keine logische Erklärung wo die Briten bei dem Ganzen Gewinn machen würden. Sämtliche synergistische Effekte mit der EU sind plötzlich weg. Es ist nicht einfach den Wert dieser Effekte abzuschätzen, aber es ist wesentlich mehr als das bisschen was die Briten netto in die EU eingezahlt haben.
Auch politisch sehe ich keinen einzigen Vorteil und mit konnte noch kein Leaver ein überzeugendes (aka logisches und nicht nur emotionales) Argument liefern.

Danke

In den Kommentaren werden mir mehr Fakten und Zahlen präsentiert, als im Beitrag selbst.

re gigo01

"Und Norwegen z.B. steht im wirtschaftlichen Vergleich zu vielen EU Mitgliedsstaaten komischerweise wesentlich "gesünder" da. Woran dass wohl liegen mag?"

Tatsächlich, Norwegen und der Schweiz geht es viel besser als Rumänien und Griechenland, und das liegt bestimmt und ausschließlich daran, dass sie nicht in der EU sind.

Merkt auf, ihr Griechen und Rumänen. Tretet aus der EU aus und herrliche Zeiten werden anbrechen.

Lt. Offenbarung gigonis, Kap. 1 Vers 1.

um 17:20 von albexpress

wer behauptet denn das GB nicht mehr zahlen muss?
Norwegen muss auch zahlen

um 17:21 von derkleineBürger

Milchmädchenrechnungen sind immer wieder Lustig
10, 1 Raus und 5,2 wieder rein macht nicht einen Verlust von 4,9 sondern einen Kapitalfluss von 15,3 was eine dreifache Wirkung auf die Märkte hat da es die Währung aufwertet, wie auch die Volkswirtschaft und die Gesammte Banken und Kreditwirtschaft
reduziert man dies auf ein Drittel schlägt sich das deutlich auf das Rating nieder..und das wird alleine schon mehr kosten als dieses eine drittel das man nach Milchmädchenrechnung weniger Zahlt.

Brexit- Bilanz

Nach dem Brexit sparen die Briten ihren Beitrag zur EU.
ABER: Wollen sie weiterhin Zugang zum Binnenmarkt dann werden sie auch weiterhin zahlen müssen. Siehe Norwegen und Schweiz. Trotzdem haben sie nichts mehr zu sagen in der EU.
Weiterhin werden durch den Brexit Umstrukturierungen erforderlich die erheblich Geld kosten werden. Wachstumsprognosen und Steuereinnahmen gehen durch den Brexit zurück. Beschäftigung könnte sinken und die Sozialausgaben steigen.
Fazit: Der Brexit macht die Briten unterm Strich deutlich ärmer und sie verlieren Einfluss.

@gigo01: Norwegen

Zitat um 17:51 von gigo01:
". Und Norwegen z.B. steht im wirtschaftlichen Vergleich zu vielen EU Mitgliedsstaaten komischerweise wesentlich "gesünder" da. Woran dass wohl liegen mag? In Norwegen wird man schon wissen weshalb man froh ist, dass weder ein Hr. Schulz noch ein Hr. Juncker hier mitreden"
------
Norwegen zahlt für seinen Zugang zum EU- Binnenmarkt hohe Summen nach Brüssel. EU- Regelungen müssen die Norweger akzeptieren ohne daß sie mitbestimmen können.
Soll das vorteilhaft sein?!?

@ 18:30 von karwandler

Sie verwechseln hier Äpfel mit Birnen. Griechenland wurde mit gefälschten Finanzdaten in die Währungsunion aufgenommen und das war maßgeblich auch der Grund für den jetzt desolaten Zustand des Landes. Die von Ihnen genannten Länder, sowie auch andere Länder wurden leider deshalb aufgenommen weil es a) der politische Wille war und b) der NATO Osterweiterung diente. Und meiner Meinung nach wird sich dies langfristig eher schlecht für die EU und die Währungsunion auswirken. Die Währungsunion wäre eigentlich das letzte Instrument gewesen, dass man einführen hätte sollen. Eine geeinte und wirtschaftlich "gleichwertige" EU wäre vorher zwingend notwendig gewesen.

@ 18:30 von karwandler

Im übrigen konnte man am Verhalten der EU gegenüber der griechischen Regierung genau erkennen wohin die Reise gehen sollte. Einem Hr. Varoufakis, ein ausgewiesener Wirtschaftswissenschaftler, wurde jede Kompetenz abgesprochen. Genau von denen, die diese Finanzkrise zusammen mit griechischen Millionären und Milliardären maßgeblich mit verschuldet haben. Als letztes reduzierte man ihn auf seinen Kleidungsstil. Hier kann ich nur schreiben, dass das Tragen eines Anzuges die Inkompetenz nicht besser macht. Das Ende vom Lied dürften Sie ja kennen, als Beobachter der Medien.

@LisaF um 15:16

Das mit der Notenpresse ist schlicht Quatsch: GB ist Netto-Zahler, wird also die Foerdergelder sowieso zur Verfuegung haben ohne irgendwelche Finanzakrobatik. Gleicvhzeitig wird GB noch Geld uebrig haben: wieviel haengt letzten Endes von den post-Brexit-Vereinbarungen.

@eselspinguin um 15:41

"2014 hat GB 12,5 Mrd Euro an die EU bezahlt und 5,2 Mrd zurueckbekommen.

@ 18:48 von Tarantus

Sie haben Recht dass Norwegen für den Zugang zum EU Markt Zölle bezahlt. Aber welche EU-Regelungen sollen dass sein wo Norwegen nicht mitbestimmen darf; wenn sie Norwegen betreffen würden?
Auch sind die Kosten in Norwegen im Vergleich zu Deutschland 55% höher. Allerdings sind dort auch die Löhne und Gehälter entsprechend höher. Weltweit lag z.B. das Bruttoinlandsprodukt 2015 bei etwa 12.751 Euro pro Kopf. Das BIP in Norwegen erreichte dagegen 74.342 Euro pro Einwohner. Ebenso betrug die Inflationsrate in Norwegen 2015 rund 2%. Innerhalb der EU lag der Durchschnitt im selben Jahr bei 0.6%. So, und wer kann jetzt besser wirtschaften?

@Boudica

Nur im Bezug auf die EU Fördergelder mögen Sie ja recht haben aber wenn man den Blick etwas weitet, dann wird GB noch weitere Probleme händeln müssen. So ganz nebenbei eine geplante Abwanderung von Vodafone, große Teile der Finanzindustrie usw. Es sind eben nicht nur die EU Fördergelder. Es steckt einiges mehr dahinter... Dieser Blödsinn mit an die EU zahlen und gleichzeitig Geld von der EU zu kriegen, ist sowieso relativ sinnfrei aber so beschäftigt man wenigstens ein paar Leute.... Nur wegen der EU Gelder wird GB keine Notenpresse brauchen...

@Karl der Hammer um 15:30

Ueber' den Handel und die Schaetze der Welt gebietet' GB schon sehr sehr lange nicht mehr.
Bevor Labour die Conservatives unter John Major abloeste, hatte GB eine positive Handelsbilanz. Labour verzettelte sich mit seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik gewaltig und verliess sich hauptsaechlich auf den Finanzsektor: weil man keine grossartigen Inverstitionen in die Infrastruktur stecken muss. In Bluetezeiten stieg die Steuerbelastung jaehrlich. Habe das selber miterlebt.
GB ist wirtschaftlich ertragreich - wie sollte es sonst EU-Nettozahler sein?

@BonnBeuel um 15:50

Sie sehen das richtig. Mit teilweisen Unterschlagungen von Imformation kann man auch Meinungsmache betreiben ohne zu luegen.

@Goldenmichel um 15:56

'I promise to pay' gilt fuer jegliches Geld. Es ist eine Schuldverschreibung, mehr nicht. Da der Goldstandard abgeschafft wurde , duerfen Sie nicht davon ausgehen, dass alle Schuldscheine tatsaechlich gedeckt sind. Der Wert einer Waehrung wird vom Vertrauen in das Land und die Wirtschaft getragen, nicht von den Goldvorraeten.

@LisaF um 19:18

So gross ist der Teil der Finanzindustrie nicht, der moeglicherweise abwandert: es war zu lesen, dass moeglicherweise ca. 10000 von den 440000 (!) derzeit in der City arbeitenden auf den Kontinent uebersiedeln muessten. Vermutlich um Betriebsstaetten zweck Scheinabwicklung von Finanztransaktionen zu unterhalten. Das laeuft alles online.

@Tarantus um 18:48

GB ist die fuenft groesste Wirtschaftsmacht ! Es ist weder im Interesse der EU noch insbesondere Deutschlands den freien handel mit GB einzuschraenken. Ich halte Berlin aber durchaus fuer faehig, sich selber in den Fuss zu schiessen: dann wird D mehr an die EU bezahlen muessen und gleichzeitig einen beachtlichen Rueckgang an Export erleiden.
Wie gross ist die norwegische Wirtschaft? Wieviel importiert Norwegen mit ein paar Millionen Einwohnern?
Man mag einen enormen Bilanzueberschuss durch Gas und Oel aufgehaeuft haben, aber vermutlich bleiben die Gas-und Oelpreise erst mal unten wegen niedriger Nachfrage.

@ Der Lenz um 18:32

Wieviel der freie Zugang zum EU Markt kostet, wird letztlich von dem Importvolumen, d.h dem erwarteten Geschaeft fuer die EU abhaengen. Norwegen hat ein Zehntel der Einwohner Grossbritanniens. Ob die Norweger auch so gerne deutsche Autos fahren wie die Briten weiss icht nicht.

@gigo01 um 19:14

Warten Sie auf die naechsten Statistiken fuer das norwegische BIP. Oel und Gas sind billig wie schon lange nicht und vermutlich werden die auch erst mal so bleiben wegen geringer Nachfrage.

re gigo01

"Einem Hr. Varoufakis, ein ausgewiesener Wirtschaftswissenschaftler, wurde jede Kompetenz abgesprochen."

Ein Herr Varoufakis wurde von seinem eigenen Ministerpräsidenten in die Wüste geschickt, weil er außer großen Auftritten überhaupt nichts für Griechenland auf die Reihe brachte.

um 18:40 von Der Lenz " um

um 18:40 von Der Lenz
"
um 17:21 von derkleineBürger
10, 1 Raus und 5,2 wieder rein macht nicht einen Verlust von 4,9 sondern einen Kapitalfluss von 15,3 was eine dreifache Wirkung auf die Märkte hat da es die Währung aufwertet, wie auch die Volkswirtschaft und die Gesammte Banken und Kreditwirtschaft
reduziert man dies auf ein Drittel schlägt sich das deutlich auf das Rating nieder"

Also um reine Kapitalbewegungen würde ich mir bezüglich GB keine Sorgen machen,hab gehört ein paar Typen in London kennen sich mit Kapitalbewegungen ganz gut aus...

Eine andere Sache ist der Ausstieg aus der Zollunion - da kommen auf GB ca. 14,5 Mrd. Pfund Zollgebühren zu,wenn GB keine neuen Abkommen schließt & somit auf WTO-Niveau bei seinen aktuellen wichtigen Handelspartnern fällt.

Da der Artikel explizit von EU-Geldern für GB handelt,wurde auch nur der Zahlbetrag gegenüber gestellt.

Sämtliche Neben- & Quereffekte zu behandeln...1000 Zeichen reichen da nicht aus

@19:14 von gigo01

Ich zitiere aus Wikipedia:
" Bisher wurden (von Norwegen) 75 Prozent der EU-Richtlinien übernommen und mehr als 6000 europäische Gesetze in nationales Recht umgesetzt. Seit dem Beitritt zum EWR wuchs die norwegische Wirtschaft um 60 Prozent und die Beschäftigungsquote stieg um 25 Prozent. Die Arbeitslosenquote sank und die Kaufkraft nahm deutlich zu. Dabei profitierte die Wirtschaft besonders vom Export von Öl und Gas sowie von Fisch und Meeresfrüchten in die Staaten der EU".
Der Reichtum Norwegens an Öl und Gas macht den EU- Binnenmarkt für das Land höchst attraktiv. Und dieser Reichtum kommt auch beim Volk an. Nicht wie in vielen anderen Förderländern wo nur eine Oberschicht profitiert.

@Boudica

"Vermutlich um Betriebsstaetten zweck Scheinabwicklung von Finanztransaktionen zu unterhalten"

Danke, damit verzichte ich auf jegliche weitere Diskussion mit Ihnen zu diesem Thema...

15:41 von eselspinguin

Sein Land erhält derzeit umgerechnet 5,2 Milliarden Euro Fördergelder. (pro Jahr)
"
ist eine wesentliche Information des Beitrags.
Die Frage ist naheliegend:
Wie hoch sind die Beiträge, die GrossBritannien in die EU jährlich einzahlt?
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2015 zahlte GB 11,5 Mrd Euro an die EU.
Mehr muss man dazu nicht sagen. Diese Zahlen kann jeder im Netz finden und jeder ausrechnen, wie viel 11.5-5,2 ist.
Die Redaktion ist damit allerdings scheinbar überfordert.

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