Kommentare

Klare Worte

Aber aus verständlicher Sicht, bezogen auf ihre Person, noch nicht deutlich genug.
Die unsäglich Diskussion über die Äußerungen von S. Wagenknecht zeigen das.
Wer uneingeschränkt ja zur Integration sagt, muß aber mit der gleichen Konsequenz nein zur Integrationsunwilligkeit sagen!
Und hier scheiden sich die Geister, oder wie es im Text auf den Punkt gebracht heißt:
Heute wir, morgen ihr! Wenn wir nicht wachsam sind.
Das sagt jemand, der ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft mit rund 300 Menschen aus aller Welt arbeitet.
Und mehr Konfliktpotenzial erkennt, als Politik und Medien uns erzählen. (mit löblichen Ausnahmen wie ein Beitrag des WDR zu diesem Thema, der allerdings auch noch nicht deutlich genug war. Vieleicht liegt es daran, daß Menschen sich mehr öffnen, wenn sie keine Kamera oder Mikro sehen?)

Klartext

hier begreift keiner wer wirklich hinter den Völkermorden in Syrien und im Irak steckt.Hat der Westen eigentlich keinen Geheimdienst der funktioniert?Auch der Völkermord an den Armeniern konnte nur durch diese Art von Ideologie welche sich Islamfaschismus nennt betrieben werden.Seit Jahrhunderten ein Problem in dieser Region.Der Islam braucht mehr als eine Reformation.

Ganz schwacher Artikel mal wieder

Soso, der IS will die Jesiden also wegen ihrer Religion ausrotten?
In der Realität ist es doch so, dass sogar Schiiten der Religion wegen ermordet werden. Christen und Hindus töten sie aber nicht um die Religion auszulöschen? Was für ein dummer uns unsinniger Satz, der bestenfalls die komplette ignoranz gegenüber dem Zeigt, was der IS eigentlich ist! Jeder getötete Christ war ganz klar auch ein Völkermord, denn er geschah in der Absicht die Religion auszurotten.
"der innere Friede in unserer Gesellschaft davon abhängig ist, ob die Menschen hier integriert sind oder nicht"
Hat von den Attentaten der letzten Wochen nicht der am besten integrierte die meisten Todesopfer in D gefordert?
"Ein Angriff auf unser aller Zivilisation"
Unsinn, warum sollte das so sein? Als die USA, je nach quelle, 100.000 bis 600.000 Iraker ermordeten in einem ungerechtfertigten Krieg, in dem Kriegsverbrechen schamlos vertuscht wurden, hat es auch niemanden interessiert. Sind die Jesiden mehr wert als Iraker?

Integration - aber wie?

„Wer sagt, dass ihn Integration nicht interessiere, dem sage ich: Falsch, es geht um deine Gesellschaft.“

Wie Integration funktionieren kann, hat man in Nordamerika zur Zeit der großen Einwanderungswelle erleben können, nämlich über Arbeit. Jeder konnte nur überleben, wenn er Arbeit fand, die den Bedürfnisse der Mitmenschen entsprach oder wenn er private Hilfe erhielt. Unsere erzwungene kollektive Hilfe kann das nicht leisten, erst recht nicht auf einem Arbeitsmarkt, der kaum noch unternehmerische Freiheit ermöglicht und mit einem Netz bürokratischer Einschränkungen überzogen ist. In einem solchen Netz gefangen, können die Migranten sich nicht verwirklichen, was Hilflosigkeit und Frustration erzeugt und letztlich zu Gewalt führt. Wehrhaft ist eine Gesellschaft auch dann, wenn sich jeder selbst vor Gewalt gegen seine Person, wie sie z.B. vom IS ausgeht, mit den geeigneten Mittel verteidigen kann. Das ist in unserer Gesellschaft leider auch nicht möglich.

Düzen Tekkal spricht aus, wovor deutsche Politiker sich fürchten

Die Autorin hat so recht, sie spricht das aus, wovor sich deutsche Politiker fürchten zu sagen, nämlich dass die Toleranz gegenüber den Falschen geübt wird und dass die gewählten Vertreter der Deutschen die freiheitlichen Werte in ihrem Tun verteidigen müssen. Frau Merkel hat in ihrem Amtseid geschworen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, was aber macht sie, sie lässt Hassprediger und die vielen Erdogans in Deutschland einfach machen. Es ist ein Unding, dass Imame seit vielen Jahren in Moscheen vom türkischen Staat bestellt werden. Auch lässt sie ungehindert Terroristen einreisen und kümmert sich nicht darum dass die mind. 1 Million unregistrierten Flüchtlinge von den insgesamt 2 Millioinen Flüchtlinge endlich mal ermittelt und registriert werden. Hier müsste klare Kante gezeigt werden, wer unsere freiheitlichen Werte nur annähernd bedroht musss raus. Aber Merkel sagt nichts weil sie auf den Friedensnobelpreis spekuliert.

@Hideyoshi

Sie haben absolut Recht. Christen, Jesiden, Andersdenkende werden vom IS verfolgt und ermordet. Dass sollen wir nicht vergessen.

Allerdings, 95% der Opfer des IS im Irak und Syrien sind Muslime. Das sollte man auch nicht vergessen.

"rät sie den Deutschen, die eigenen Werte zu verteidigen"?

Und sind die Werte der Deutschen denn so edel, sind die Werte des Deutschen so Wort- und Gebot Gottes konform?

Auch hier gibts große Probleme

Jesiden sind in den letzten Jahren in der BRD aufgefallen, weil es Ehrenmorde an Töchtern gab, die sich den falschen Freund ausgesucht hatten. Das rechtfertigt natürlich keinen Völkermord, kann aber in Deutschland durchaus zu Problemen führen.

10:53, Reginald

>>Auch der Völkermord an den Armeniern konnte nur durch diese Art von Ideologie welche sich Islamfaschismus nennt betrieben werden.<<

Der Völkermord an den Armeniern war nicht religiös, sondern nationalistisch motiviert.

Faschismus gab es damals noch nicht. Den Begriff gibt es erst seit Mussolini.

>>Der Islam braucht mehr als eine Reformation.<<

Der Islam braucht eine Rückbesinnung auf seine mittelalterlichen Werte. Als da sind: Toleranz und Weltoffenheit.

Der mörderische Fundamentalismus ist ein modernes Phänomen und ein Produkt der "Verwestlichung" des Islam.

Sie mag zum Teil

recht haben.
Nur gibt es unsere Gesellschaft in der Form gar nicht mehr, und das unsere Politiker sehr einseitig reagieren ist doch schon lange üblich.

Gestern ein Artikel auf n-tv zeigt wo es hingeht. http://www.n-tv.de/politik/Maenner-rufen-Allahu-akbar-im-Freibad-article...

Das überall auf der Welt Christen angegriffen werden ist nicht neu und wird schnell unter den Teppich gekehrt.

Dazu müsste man nämlich dann Stellung beziehen und mal was im Land verändern, und das würde einen großen Aufschrei geben.

Das mit der Glaubensfreiheit ist eine feine Sache, nur funktioniert sie auf der Welt sehr einseitig.

Und was ist denen die Glaubens frei sind ?.

Gruß

@blauburgunder "Allerdings,

@blauburgunder

"Allerdings, 95% der Opfer des IS im Irak und Syrien sind Muslime. Das sollte man auch nicht vergessen."

Da treffen sie voll und ganz ins Schwarze! Es werden religiösen Minderheiten die vom IS verfolgt werden eine medial große Bühne gegeben. Aber den Hauptleittragenden des IS, nämlich den Muslimen selbst, wird (un)bewusst keine Plattform gegeben.Diese menschliche Verrohrung der deut. Gesellschaft gegenüber eine ganze Religionsgemeinschaft ist der eigentliche Skandal.

10:59,Jürgen Thomas Bauer

>>Aber Merkel sagt nichts weil sie auf den Friedensnobelpreis spekuliert.<<

Ach so.

Deswegen.

Na dann...

Nach Ihrem restlichen Kommentar zu urteilen, muss Frau Merkel eine Person mit wirklich sagenhafter Macht sein, die sie aber, nach Ihrem Dafürhalten, nicht richtig einsetzt.

Und das alles nur wegen der Stockholmer Akademie.

10:49, Bernd39

>>Wer uneingeschränkt ja zur Integration sagt, muß aber mit der gleichen Konsequenz nein zur Integrationsunwilligkeit sagen!<<

Da Sie ja, wie Sie schreiben, ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft arbeiten und dort wohl Flüchtlinge als Individuen, also nicht als uniforme Masse, kennenlernen, habe ich eine Frage an Sie:

Woran erkennen Sie, bzw. woran machen Sie fest, ob ein Mensch integrationswillig ist oder nicht?

Gibt es eine Schablone, die man da anlegen kann?

Genau hinschauen!

Frau Düzen Tekkal ist integriert und verteidigt die westlichen Werte. Leider begeht sie aber den durchschaubaren Fehler jesidische und westliche Werte gleichzusetzen. Und das ist schlichtweg unwahr. Endogamie (strikte Heiratsvorschriften) führt zu Zwangsheiraten, Blutrache und Ehrenmorden (auch in Deutschland), der Glaube an Reinkarnation und die Beschneidung von Knaben sind keine westlichen Werte (auch wenn sie inzwischen zähneknirschend toleriert werden).

Es ist absolut richtig, dass Jesiden in Europa Schutz vor Verfolgung und Völkermord bekommen. Frau Düzens Sichtweise Jesiden würden für westliche Werte stehen und diese verteidigen, kann ich aber keineswegs teilen.

Hat Frau Tekkal auch einmal

Hat Frau Tekkal auch einmal ehrlich beschrieben, welchen wert diese Jesiden der christlich westlichen Kultur entgegenbringen?

Seltsam, ..................

...............in Syrien wurde der Einatz von Bodentruppen im Kampf gegen den "IS und andere" von vielen westlichen Politikern gefordert.

Die "Hemmnisse", diese Forderung umzusetzen, liegen aber im IRAK nicht vor!

Warum also geht die westliche Allianz gegen den IS nicht mit "effektiven Bodentruppen" vor?

Das würde den "IS-Spuk" sehr schwächen, wenn nicht gar beenden.

Auch den Jeseiden wäre damit geholfen.

Die Verzögerungen für eine effektive Hilfe für die Jesiden, bzw. den Kampf gegen den IS im Irak, werfen viele Fragen auf!!

Ein kleines Häufchen Kampftruppen sind doch schon vor Ort, und aktiv.

um 11:59 von wenigfahrer

"Nur gibt es unsere Gesellschaft in der Form gar nicht mehr, ... ...Das mit der Glaubensfreiheit ist eine feine Sache, nur funktioniert sie auf der Welt sehr einseitig."

Nun gibt es genau da einen Zusammenhang
Die Gesellschaft der sie hier Nachtrauern kannte keine Glaubensfreiheit und die Entsprechungen der Jesuiten in Europa sind mit Stumpf und Stiel ausgerottet worden;
"entweder die Religion weicht oder das Volk" und so währe es wahrscheinlich den Jesuiten unter Christlicher Herrschaft auf Dauer auch ergangen; die Muslime haben sich ja erst ungefähr zu der Zeit als sich der Westen der Toleranz zu- von dieser abgewandt (dies kostete die Uma den Technologischen Vorsprung und brachte ihn dem Westen, mit den entsprechenden Militärischen Folgen) und wie wir die Religiöse Verfolgung als gesellschaftlich begrüßt auch erst seit kurzem hinter uns gelassen haben so erreicht sie dort nun einen Höhepunkt.

@fathaland slim

Oslo nicht Stockholm.

Frau Tekkal möchte ich eines

Frau Tekkal möchte ich eines gerne entgegen halten. Bei aller gerechtfertigten Kritik, die man an und in Deutschland haben kann, sollte man eines jedoch ganz klar sehen: unser Land ist immer noch ein Hort an Stabilität und Rechtsstaatlichkeit im Vergleich zu den allermeisten Staaten. Und das liegt vor allem daran, dass unsere Bundesrepublik ganz wesentlich gelernt hat aus furchtbaren Fehlern der Vergangenheit. Unser Land lebt in Frieden mit seinen Nachbarn, im Innern war es auf Integration und ein friedliches Zusammenleben der Kulturen bedacht. Unsere von Tekkal kritisierte Toleranz, die aus den leidvollen Erfahrungen mit der Intoleranz resultieren, hat es möglich gemacht, dass wir hier vieles vorfinden, um ein glückliches Leben zu führen. Wir sollten uns dessen viel mehr bewusst sein und unsere Werte verteidigen gegen diejenigen, die uns zu mehr Militanz im Innern und in der Aussenpolitik raten wollen.

um 12:33 von Heiliger Bimbam

Da muss ich ihnen Recht geben
Auch wenn sie als Individuum vollkommen plausibel scheint kann eine sich selber abschirmende Gemeinschaft niemals wirklich Egalitär-Pluralistisch sein; muss ja auch nicht solange sie unter Bestandsschutz steht der aber immer nur gegen übergriffe von aussen gelten kann; inwiefern mögliche Sektentypischen Einschränkungen ihrer Mitglieder hier bei uns Toleriert werden würden ist eher fraglich; überlebt hat diese Gesellschaft bisher ja vor allem durch Weltabgeschiedene Distanz.

12:40, Hepheistos

>>Hat Frau Tekkal auch einmal ehrlich beschrieben, welchen wert diese Jesiden der christlich westlichen Kultur entgegenbringen?<<

Es gibt gebildete Jesiden und solche, die nicht lesen und schreiben können, sowie alles dazwischen.

Je ungebildeter ein Mensch ist, desto enger ist sein Horizont und desto stärker ist er in den Traditionen seines Dorfes gefangen.

Das ist selbst in Deutschland so, in unserer angeblich so einheitlichen "westlich-abendländischen Kultur".

Haben Sie mal den Begriff "westfälische Reihe" gehört? Das ist die Marschordnung beim Sonntagsspaziergang. Vorneweg die Männer, dann eine Lücke, anschließend die Frauen, dann die Kinder.

Lokale Tradition, die eine gesellschaftliche Hierarchie wiederspiegelt.

Der Antagonismus hier die eigene, dort die fremde Kultur, wird der Wirklichkeit nicht gerecht.

Ein anatolischer Landbewohner hat mehr mit einem westfälischen Bauern als mit einem städtischen Intellektuellen gemeinsam,beim arabischen Intellektuellen ist das umgekehrt.

so lange IS Fahnen in Deutschland geschwenkt werden

wie kürzlich vom Essener Konsulat, oder bei Veranstaltungen der Salafisten in Köln oder Bonn kann ich nur bestätigen, dass es mit unserer Toleranz an vielen Stellen zu weit geht.
Zum Verteidigen unserer Werte gehört auch, dass Organisationen, die diese Werte prinzipiell ablehnen verboten werden.
In Deutschland gibt es 40-50000 Salafisten, organisiert in ca. 20 Organisationen, die teilweise noch staatliche Fördergelder bekommen.
So etwas darf es nicht geben!

13:26, Hanno Kuhrt

>>so lange IS Fahnen in Deutschland geschwenkt werden
wie kürzlich vom Essener Konsulat, oder bei Veranstaltungen der Salafisten in Köln oder Bonn kann ich nur bestätigen, dass es mit unserer Toleranz an vielen Stellen zu weit geht<<

Der IS ist auch in Deutschland als terroristische Organisation "anerkannt".

Das Werben für ihn, das Schwenken seiner Fahne etc. ist deswegen verboten.

Sollten in Essen IS-Fahnen geschwenkt worden sein, so wäre das kein Ausdruck von Toleranz, sondern ein Versagen der Sicherheitsorgane gewesen.

Es ist nämlich definitiv verboten.

13:06, german-canadian

>>@fathaland slim
Oslo nicht Stockholm.<<

Sie haben natürlich Recht.

Der Friedensnobelpreis wird als einziger Nobelpreis nicht in Stockholm, sondern in Oslo verliehen.

13:34, Makdous

>>Dabei würde ich - selbst mit dem Risiko Zorn auf mich zu ziehen - gerade Frau Merkel ein Quentchen mehr (globaler) "Macht" zutrauen oder gar wünschen. Es gäbe mir Hoffnung auf ein bisschen mehr "bessere Welt".<<

Die globale Macht von Frau Merkel beruht, wie die jedes deutschen Kanzlers, auf der wirtschaftlichen Stärke unseres Landes.

Da liegen Fluch und Segen ganz nah beieinander, wie man anschaulich am Verlauf der Eurokrise sehen konnte. Ich habe mich damals sehr über Ihre wirtschaftsliberale Austeritätsagenda geärgert.

"Wer sagt, dass ihn

"Wer sagt, dass ihn Integration nicht interessiere, dem sage ich: Falsch, es geht um deine Gesellschaft." Wer diese Worte aus dem Zusammenhang reißt, wie einige das hier tun, und das Interview als "ganz schwach" abstempelt, der sollte parallel den Bericht der jesidischen geflüchteten Frau hier in der Tagesschau-App lesen ... Es gibt für ein zivilisiertes Land mit einer humanistisch-christlichen Wertehaltung wie Deutschland keine Alternative zur Aufnahme von Flüchtlingen UND zur Integration.

@ 11:21 nie wieder ...

Die Jesiden, die ich hier in der Stadt kenne, sind mehrheitlich seit einigen Jahren hier, haben Arbeit und sind hervorragend integriert. Und sie unterstützen neuangekommene Flüchtlinge, die versucht haben länger auszuharre u. dann unter Lebensgefahr doch vor dem Genozid fliehen mussten.

@ 11:59 wenigfahrer

Der ntv-Artikel zeigt einen Missstand, er zeigt nicht "wohin es geht", wie Sie behaupten. Es gibt Probleme, Konflikte und auch klar abzulehnende Phänomene bei der Integration, und manches muss strafrechtlich verfolgt werden. Aus Missständen und Problemen die Aussage zu formen "in die Richtung geht's" ist in meinen Augen politische Instrumentalisierung.

@ 13:24 fathaland slim

Mit schmunzeln habe ich - seit ewigen Zeiten - mal wieder den Begriff "westfälische Reihe" gelesen u. mich gleich an meine eigene westfälische Vergangenheit erinnert. Da war "westfälische Reihe": in der (kath.) Kirche sitzen die Frauen im linken u. die Männer im rechten Kirchenschiff... Ich muss aber sagen, dass ich in meiner westfälischen Heimat genauso viele engagierte Menschen in der Flüchtlingsarbeit kenne wie in meiner jetzigen großstädtischen Heimat: Times are changing... Und das ist auch gut so...

Der werte Westen!?

Einige versuchen ja schon wieder, zu relativieren und damit -bewusst oder unbewusst- zu vernebeln: "Was tun oder denken die Anderen?"

Nein, Düzen Tekkal verdient absolute Unterstützung in ihrem Kampf für die MENSCHLICHKEIT! Und jeder der sehen will, sieht diese Menschlichkeit im Handeln seinerselbst oder Anderer. Und dieses permanente Bemühen um Menschlichkeit ist die Grundlage unseres Westens, unserer Demokratie und muss Grundlage auch unseres Handels und unserer Politik bleiben.

Rückschläge, weil nicht alles, was gut gemeint ist, auch gut wirkt, müssen wir wieder aushalten. Die Richtung ist wichtig, nicht ein Mantra der Unfehlbarkeit, nach dem man dann am Ende gar nichts tut weil das ja auch falsch sein könnte.

Kurz: Lasst uns wieder Mut haben und uns wieder Mut machen, für Toleranz, Menschlichkeit und Demokratie, unsere westlichen Werte ein- und aufzutreten.

Vielleicht war dies ein bisschen pathetisch, vielleicht fehlt uns diese Pathetik auch gerade. Aber die Richtung stimmt!

um 13:02 von fathaland slim

Nun ist ja gerade der Salafismus dessen Wurzeln im "Dekadenz"Geheul des durch den Mongolensturm gedemütigten Islam liegen genau die "zurück zu den Wurzeln" Bewegung die sie hier einfordern; das dies erstmal eine rein Innenarabische (ich meine die Arabische Halbinsel) Bewegung blieb letztlich endete damit die Zeit des Vortschrittes und begann die Stagnation.
Es Kann nie ein zurück nach vorne geben; wie die Reform des Christentums dienlich war um denkverbotne aufzuweichen aber ein zurück zu Luther genau diese notwendigerweise betonieren würde; die Ikonoklasten seiner Zeit die sich auf ihn beriefen wollten auch jeden der nicht zu ihnen gehörte als ungläubigen erschlagen

"90 % der Opfer des IS sind Muslime"

Das 90% der IS Opfer Muslime sind, wird hier von den Berufstoleranten wieder zur Aussage mißbraucht, dass natürlich nichts mit nichts zu tun hat.

In Wahrheit ist das die Folge einer islamischen Rechtsströmung, der Takfir, die vom IS praktiziert wird. Sie lehrt , dass Abspaltungen vom Mehrheitsislam (Schiiten, Nusarier) genauso wie Ungläubige behandelt werden dürfen. Der IS ychlachtet also Schiiten nur in Massen ab, da er denkt, dasy er mit ihnen so verfahren kann, wie es im islamischen Recht nur für Kuffar vorgesehen ist.

um 11:34 von fathaland slim

"Der mörderische Fundamentalismus ist ein modernes Phänomen und ein Produkt der "Verwestlichung" des Islam."

Genausogut könnten sie den Militarismus und die Verbürokratisierung ; den Klassischen Absolutismus mit seiner Degradierung des "Adels" gegenüber der Zentralmacht zu reinen Funktionsträgern auf "Orientalisieren" Europas zurückführen da das Osmanische Reich genau diesen Funktionalismus und seine Effizienz auf Europäischem Boden demonstrierte und auch Ideologisch vertrat.

15:21, andererseits

Da ich nie in der katholischen Kirche war, kenne ich die westfälische Reihe nur auf dem Weg dorthin oder dorther:=}

Gruß,

FS

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