Kommentare

behindert

Der einzige wirklich Behinderte ist der Täter selbst. Das ist wirklich schrecklich.

Evolution?!

Da fehlen einem die Worte, ob so einer üblen Tat! Fürchterlich!! Und der Aufschrei fehlt mir!

Es erinnert an die "Säuberung" in unserem Land vor einiger Zeit.

Und nun ist das wohl vermutlich ein Gedanke der Wachstums-Sklaverei und Evolution zu Ende gedacht: "Wer nicht produktiv genug ist, hält uns auf und muss weg."

Leider ist dieser Gedanke immer wieder zu finden - auch hier - gerade ggfs. im "modernen" Europa! Da macht das schweizer Biotechnologie-Unternehmen Genoma in Madrid Werbeplakate mit einem Kind (mit Down-Syndrom) für Pränataldiagnostik mit dem Namen „Tranquility“. Der identische Gedanke!
Oder Richard Dawkins (Stichwort: Neuer Atheismus) schreibt auf Twitter auf die hypothetische Frage nach Abtreibung eines Babys mit Down-Syndrom: „Treib es ab und versuch es noch einmal. Es wäre unmoralisch, es zur Welt zu bringen, wenn du ein Wahl hast.“
Und viele weitere Beispiele (Bundestag stimmt 2011 für PID) und gesellschaftliche Denkrichtungen, wie "per Gentest zum Baby nach Maß"?

Tötung Behinderter ...

der einzige Staat, der das bisher systematisch beging ist Deutschland. Das ist Dank aller verantwortungsbewussten Parteien, Parteien ohne Menschenverachtung - also CDU/ CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke - in Deutschland Geschichte!

Der Staat Japan

in dem viele Menschen durch Stress im Arbeitsleben , Überstunden 5 Tage Urlaub im Jahr uvm , entweder sich das Leben nehmen (harakiri) oder Psychisch Krank werden. Nur wird in BRD zu wenig davon berichtet. Ein Blick in die Arbeitswelt Tokio genügt..

@Metallerr 13:30

Zitat:" in dem viele Menschen durch Stress im Arbeitsleben , Überstunden 5 Tage Urlaub im Jahr uvm , entweder sich das Leben nehmen (harakiri) oder Psychisch Krank werden. Nur wird in BRD zu wenig davon berichtet. Ein Blick in die Arbeitswelt Tokio genügt.."Tatiz.

Tja, Dass ist das große Vorbild vieler Unternehmerverbände, nicht wahr?

Das Erschreckende ist...

...dass der Täter in so einer Einrichtung gearbeitet hat. Anstelle Demut vor dem Gedanken zu zeigen, dass man einfach "Glück" hat gesund geboren zu werden, folgt Sowas.

Das kann man auch nicht mit Überarbeitung entschuldigen, dafür sind andere Institutionen verantwortlich.

So sehr ich manchmal den Kapitalismus verachte, aber solange mit Kranken viel Geld zu verdienen ist, sind diese in gewisser Weise "geschützt".

@Taigabaer, 14:35 Uhr

„So sehr ich manchmal den Kapitalismus verachte, aber solange mit Kranken viel Geld zu verdienen ist, sind diese in gewisser Weise "geschützt".“

Glauben Sie? Stichwort prekäre Arbeitsverhältnisse: anstelle gut ausgebildeten und emphatischen Pflegekräften kann man auch in deutschen Kliniken/Rehahäusern immer mehr feststellen, dass Billigkräfte mit mangelnder Kompetenz/Empathie/überhaupt Lust mit Kranken/Behinderten zu arbeiten eingestellt sind – mit wenig Lohn für teilweise höchst anstrengende Arbeit. Ich sehe hier eine Gefahr für Neiddebatten auf untersten Niveau („… Dass wir den auch noch mit durchfüttern müssen…“)

Lobby?

An der Kommentierungsfrequenz hier ist erkennbar wie wenig Lobby behinderte Menschen haben. Suchen Sie mal die Beiträge zu Orlando und gewichten Sie selbst...

Wir müssen dringend mehr für behinderte Menschen in unserer Gesellschaft tun!

80 Jahre zu spät (oder vielleicht zu früh).

Seinerzeit wäre der Vorschlag sicher anders angekommen, zumal der Verbündete selbiges ebenfalls tat.

Heute ist zwar wieder ein Verfall der Sitten festzustellen, aber so weit, dass man behinderten Menschen das Recht auf Leben abspricht, ist man in den meisten Ländern noch nicht wieder. Ich hoffe nur dass Japan seiner Bluttat keine weitere Bluttat folgen lässt... sicher ist das jedenfalls nicht.

Es ist halt so..

dass nicht jeder für diese wichtige Arbeit geeignet ist,aber viele in solchen Heimen eingesetzt werden,weil nur wenige diesen Dienst tun wollen oder können..

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