Kommentare

Man kann sich nicht nur

Die Rosinen aus den 4 Grundfreiheiten der EU herauspicken.

Sollen die Briten auf sich gestellt zu sehen, wie sie über die Runden kommen.

Wer die Gemeinschaft verlässt, hat kein Mitleid verdient.

Shakespeare: Politisches Drama

Der verbissene Wahlkampf mutet an, als wäre England König Lear, der eine sichere Bleibe in der Europäischen Union sucht und dabei haushoch verliert. England macht sich zum Hofnarren: Mrs. Andrea Leadsom ist schon brutal gescheitert, ihren Lebenslauf aufzuhübschen. Sie hat sich keine Meriten mit mit ihrem "Social Skill" als Mutter verdient. Danach twitterte sie empört und öffentlich an die Interviewerin: "Wie konnten Sie bloß ... ". Schlechte Verliererin! Teresa May kündigt der EU gleich den Kampf an. Arbeitserlaubnis und später Einreisevisum? Frau May wirkt genauso unehrlich und nicht integer. Die Karriere von der Absolventin in Erdkunde in eine Bank ist ebenfalls fragwürdig. Wie hat sie das erreicht? Keine Sicherheit, dass Frau May ebenso schnell verduften wird wie Johnson und Cameron.

Dann gehört England nicht mehr zum EU-Binnenmarkt

Wenn dass hier so sein soll:

Egal, wer den Posten des britischen Premiers Cameron übernimmt: Beide Kandidatinnen wollen die Freizügigkeit für EU-Bürger nach dem "Brexit" deutlich einschränken. Es könnte also passieren, dass Deutsche künftig nur noch mit spezieller Genehmigung auf der Insel arbeiten dürfen.

dann gehört England kuenftig NICHT mehr zum EU-Binnenmarkt. Denn die Freizuegigkeit ist eine der tragenden Säulen des EU-Binnenmarktes! Daher: KEIN EU-Binnenmarkt OHNE Freizuegigkeit! Tja und dass hat sich England dann selbst zuzuschreiben.

Solange es in der EU keine

Solange es in der EU keine einheitlichen sozialen Standards gibt und keine einheitlichen Steuergesetze und gleiche Löhne, ist die Niederlassungsfreiheit selbstverständlich einzuschränken. Es kann nicht sein, dass wir für teures Geld Spezialisten ausbilden und die gehen ins Ausland, weil die Bedingungen dort besser sind. Gleiches gilt auch für ausländische Fachkräfte, die in ihren Heimatländern dringend benötigt aber vom Ausland abgeworben werden.

Sorry aber dann muss die EU England als Arbeitsort boykottieren

Und hierzu:

Sowohl Innenministerin Theresa May als auch Energie-Staatssekretärin Andrea Leadsom sprechen sich für schärfere Regeln bei der Freizügigkeit für EU-Bürger nach einem Austritt aus der Union aus. Beide kündigten für den Fall ihrer Wahl an, die Niederlassungsfreiheit einzuschränken. Das Recht, sich niederzulassen und zu arbeiten, werde künftig durch Arbeitsgenehmigungen geregelt, sagte Leadsom der Zeitung "Times". May sagte dem "Daily Telegraph", die Kontrolle der Reise- und Niederlassungsfreiheit sei Bestandteil des Austritts aus der EU.

sage ich ebenfalls: wenn England komplett aus der EU austritt, dann haben sie auch NICHT mehr die Vorzuege des EU-Binnenmarktes verdient und dann sollen die sehen, wie sie selbst ueber die Runden kommen. Außerdem sollten dann alle EU-Firmen England als Arbeitsorte boykottieren und keine Arbeitnehmer mehr nach England schicken. Sowas ist falsch verstandener Nationalismus. Das ist rueckwärtsgewandt und rechtspopulistisch!

Froh

Was bin ich froh daß ich vor gut einem Jahr aus England wieder zurück nach D gekommen bin. Und ja, ich war immer für Brexit weil mir die Sonderwünsche von GB in der EU zu viel wurden.

Jetzt mache ich mir allerdings Sorgen um meine Freundin die auch schon seit 25 Jahren dort lebt und arbeitet. Vielleicht sollte ich schon mal nach einem Job für sie bei uns suchen.

Es ist ja noch keine Rede davon gewesen was mit den Menschen passiert die dort schon seit Jahren/Jahrzehnten dort leben und arbeiten. Müssen diese jetzt auch raus bzw. brauchen sie einen Arbeitserlaubnis?

Ein weiteres "interessantes" menschliches Experiment

Ein System, dass als Basis Furcht voraussetzt und damit eher Richtung konservativ zeigt hat bei den jetzigen Variablen eher einen dysfuntionalen Charakter für das System selbst, da "Abschottung", die auf Angst beruht die Umwelt abwerten muss. Ich bin gespannt, ob es anders verläuft als unser "Klimaexperiment", "Weissein-Experiment", Rassismus, Faschismus, usw., usw...

So what???

"Das Recht, sich niederzulassen und zu arbeiten, werde künftig durch Arbeitsgenehmigungen geregelt, sagte Leadsom"

Dann muss im Gegenzug auch der Zugang von Briten zum europäischen Arbeitsmarkt beschränkt werden.
Mit einem Austritt muss auch der Verlust der Freizügigkeit verbunden sein. "Cherry Picking" ist dann vorbei. Ganz oder gar nicht.

Arbeitsgenehmigung

Und wo wäre das Problem sich dieses "Papier" zu besorgen?

Es wäre zwar etwas lästig, aber davon geht die Welt nicht unter.

good bye, little britain

may wird die wahl gewinnen, und sie wird das brexit-votum ignorieren, um england in der eu zu halten.
aber die briten wollen die freizügigkeit einschränken, ein zentraler punkt der eu-vereinbarungen.
damit zeigen politiker wie may, dass sie einfach nichts mehr mit europa zu tun haben wollen, allenfalls ein paar für sie positive verhandlungsergebnisse wollen sie erreichen.
ich hoffe, die eu bleibt hart, und england muss die eu verlassen. die briten waren immer bremser und wollten sonderrechte, sie waren egoistisch - und das geht nicht mehr, das wäre den menschen in der eu nicht vermittelbar - denn das könnten in zukunft andere ebenso versuchen...
good bye, little britain !!

Freizügigkeit reformieren

Die Freizügigkeit gehört dringend reformiert.
Der Sinn ist dass man wo anders arbeiten und wohnen kann.
Viele nutzen das aus und gehen da hin wo sie einen Sozialstaat finden, der sie durchfüttert beim Bewusstsein dass sie in diesem Land nie wirklich ankommen und voll arbeiten werden.
Sie würden ja vielleicht doch richtig arbeiten, ABER sie sind in den entsprechenden Ländern (BRD, England etc) nicht einsetzbar. Das was sie als Arbeit leisten können, ist nicht gefragt. Wir haben keinen Bedarf an Analphabeten die 40 oder älter sind, Erntehelfer, Müllsammler etc waren und weder Deutsch noch Englisch sprechen.

Die EU will sich Richtung Georgien, Ukraine und dem Balkan öffnen. Die Probleme werden zunehmen.
Aber so können wir bezüglich der Freizügigkeit nicht weiter machen.

So ein Schwachsinn!

Wir wissen doch wohl alle,vor wen sich die Engländer schützen wollen. Und das sind bestimmt nicht die Deutschen. 2. Wo steht geschrieben, das es ohne EU und deren Binnenmarkt, nicht mehr geht? 3.Ich hoffe für GB das es klappt, und wir nachziehen!

Wieder ein Prinzip, das geopfert wird?

Da bin ich ja mal gespannt. Merkel hat immer betont, das Prinzip der Freizügigkeit stünde nicht zur Disposition, allenfalls der Zugang zum Sozialsystem. Wie will man dann verhandeln? Wie sollte dann Schottland in der EU bleiben, will man dann Grenzkontrollen an den schottischen Grenzen einführen? Wenn die Briten in dem Punkt gewinnen, wird das den Rechtspopulisten in den Niederlanden und in Frankreich Auftrieb geben.

Brexit

"Es könnte passieren, dass....." ist der TS mal wieder eine Haupt-Schlagzeile wert, wenn es gegen den Brexit geht.

Der einstige Leuchtturm des Liberalismus im Niedergang

Der politische Niedergang Britanniens setzt sich offenbar fort. Dieses stolze Land, das einst tapfer der Hitler-Barbarei standgehalten hat, war jahrelang der Hort des Liberalismus in Europa. Nicht umsonst war es London, das die Freizügigkeit für die Bürger der östlichen EU-Beitrittskandidaten noch vor anderen eingeführt hat. Was wir derzeit erleben, ist ein Trauerspiel: der große liberale Geist wird ersetzt durch Kleingeistigkeit. Die politische Elite ist sich nicht zu schade die "Ausländer nehmen uns den Arbeitsplatz weg"-Rhetorik von der Straße nach Downing St. No. 10 hereinzuholen. Sollte Schottland austreten wäre eine Namensänderung in "Kleinbritannien" angemessen. Das spiegelt dann nicht nur die Geographie, sondern auch die mentale Verfassung des Landes wieder.

SOSO.

"Künftige Premier für Beschränkung der Freizügigkeit."

Also als erstes meine ich, der Verfasser dieses Artikels hätte sich in der Überschrift schon entscheiden dürfen, was er eigentlich schreiben möchte.
" Künftiger Premier".Und sich dann aber nicht getraut-oder nicht gewusst(?)- wie die weibliche Endung geht?
Premiere ist es nicht, das ist schon mal sicher.;-D
"Künftige Premierministerin" Und Angst gehabt, was, wenn es nun doch ein Mann würde?;-D
Ich könnte stundenlang weitermachen, allein:

In der Sache bin ich froh, dass ich in Großbrittanien gelebt und gearbeitet hab, als das noch ohne Probleme möglich war. Von (nicht ganz unverständlichen) nachtragenden bis unfreundlichen Beleidigungen( "Germans are good in gas", "german blitz" und andere) mal abgesehen hatte ich da eine gute, schöne und interessante Zeit...
Scheint dem Ende zuzugehen.
Früher war nicht alles besser. Aber vieles war gut.

@um 12:58 von Demokratiezukun...

"Sowas ist falsch verstandener Nationalismus. Das ist rueckwärtsgewandt und rechtspopulistisch!

Haben Sie überhaupt eine Ahnung wie es Menschen mit niedrigem Lohn geht deren Jobs direkt von zuwandernden billigen Arbeitskräften aus dem Ausland gefährdet werden?

Dieser ständige Verweis auf Nationalismus und rechtspopulistisch ist völlig daneben. Den britischen Handwerker interessiert das sowas von nicht, der hat ganz andere Sorgen. Zum Beispiel dass sein Job von billigen polnischen Einwanderern direkt gefährdet wird. Und dass er keine Aussicht auf steigenden Lohn hat wenn ständig Andere kommen die für weniger arbeiten. Eigentlich ein klassisch linkes Anliegen. Nur haben das die linken Parteien noch nicht begriffen.

Die Freizügigkeit ist toll für gut ausgebildete, flexible und mobile Menschen. Für andere deren Jobs in direkter Konkurrenz mit Einwanderern stehen und die selbst nicht in den Genuss dieser Mobilität kommen ist sie negativ und eine Gefahr.

Auch wenn es Wut erzeugt, was

Auch wenn es Wut erzeugt, was da so läuft, wir dürfen uns nicht in diese Spirale begeben. Wir EUler sollten versuchen zu deeskalieren, dann erledigt es sich von allein.
Norwegen zahlt fast soviel "Akzeptanzgeld" in die EU wie GB, ist freizügig und will dennoch nicht in die EU. Wenn GB auf eine Einzelfallregelung pocht, dann werden sie auf Grund laufen. Schon jetzt sind die Umsätze um 8 Prozent gefallen, Häuser werden nicht mehr verkauft und die Aussichten sind trübe. Steuersenkungen nur für Unternehmen angekündigt und Sozialausgaben-Senkungen prognostiziert. Ich schätze daher, dass bis September der Druck so sehr wachsen wird, dass es ein neues mit Neuwahlen verknüpftes Referendum geben wird, bei dem mind. 75 Prozent der Bevölkerung einem Brexit zustimmen müssten... Sind wir mal gespannt!

Hemmnisse - Anwort auf : Trauriger Demokrat

Zitat: "Und wo wäre das Problem sich dieses "Papier" zu besorgen? Es wäre zwar etwas lästig, aber davon geht die Welt nicht unter."

Fairnesserwartung ist hier fehl am Platz, lieber TraurigerDemonkrat. Wenn es jetzt schon so losgeht, kann man zwar die Papiere besorgen. Vergessen Sie nicht, dass jemand am anderen Ende über die Bewilligung im nächsten Schritt entscheidet. Nichttarifäre Handelshemmnisse sind ebenfalls schon im Formular denkbar- eine neue Form des Wirtschaftskrieges für Arbeitnehmer. Toll. Wir freuen uns schon darauf. Macht uns ruhig das Leben noch schwerer. Warum hat eigentlich GB zwei Mal versucht, in die EU aufgenommen zu werden. Erkenntnis: Frankreich hat Recht behalten. Schade!

@ directmarketing (13:01): ja das solltet ihr besprechen

hi directmarketing

Jetzt mache ich mir allerdings Sorgen um meine Freundin die auch schon seit 25 Jahren dort lebt und arbeitet. Vielleicht sollte ich schon mal nach einem Job für sie bei uns suchen.

stimmt, das solltest du mal mit deiner Freundin besprechen und ich denke auch, dass es höchste Zeit wird fuer sie, zu wechseln. Denn wenn schon Austritt aus der EU, dann muss in der Tat - wie es ein anderer User ganz richtig schreibt - die Freizuegigkeit fuer die Engländer in die EU ebenfalls beschränkt werden. Mit diesem Cherry-picking muss Schluss sein.

So geht es einfach mal nicht. Denn was England hier treibt, ist nichts weiter als mieser Rechtspopulismus und falscher Nationalismus. Das ist rueckwärtsgewandt und NICHT zukunftsweisend. England soll dann echt gucken, wie es alleine klarkommt. Denn dann darf es auch keine Lieferungen mit erneuerbaren Energien nach England mehr geben.

Brexit und die Folgen

die EU-Ausländer, die in UK arbeiten werden gebraucht. Egal woher sie kommen, sie nehmen den Einheimischen keine Arbeitsplätze weg, weil sich für diese Arbeiten keine Einheimischen finden lassen. Als Beispiel das Gesundheitssystem: einheimische Pflegekräfte sind Mangelware, ohne Ausländer bricht sowohl dieses, als auch die Altenpflege komplett zusammen. Am Bau ist es das gleiche, einheimische Handwerker sind teuer und haben monatelange Vorlaufzeit.
Aber wir sind ja nicht verwöhnt, wenn es darum geht, "unvorhersehbare" Folgen eines Gesetzes durchzustehen.

Bumerang

Richtig drollig wird das Ganze dann bei einem Exit der Schotten aus GB und einer weiteren Mitgliedschaft in der EU. Denn dann dürften auch Schotten nicht einfach so die Grenze nach England passieren und dort arbeiten (jedenfalls nicht ohne Genehmigung) und Engländer/Waliser nicht mehr in Schottland. Das nennt man dann Bumerang...

@ 321gast123 (13:07): die Engländer sollten sich entscheiden

hi 321gast123

Auch Ihnen gebe ich hiermit:

Dann muss im Gegenzug auch der Zugang von Briten zum europäischen Arbeitsmarkt beschränkt werden.

absolut recht. Genauso sehe ich dass auch und alle Engländer, die in der EU bleiben wollen, sind aufgerufen nach Schottland umzuziehen und Schottland sollte Vorbereitungen fuer den Austritt aus GB treffen. Weiterhin sollten alle Engländer, die derzeit hier in der EU sind, sich ueberlegen ob sich den englischen Pass noch wollen oder aber ob sie eine Staatsbuergerschaft in der EU annehmen wollen. Wenn nicht, dann muessen sie nach England zurueckkehren.

Und mit diesem Cherry-picking:

Mit einem Austritt muss auch der Verlust der Freizügigkeit verbunden sein. "Cherry Picking" ist dann vorbei. Ganz oder gar nicht.

muss in der Tat Schluss sein. Entweder Freizuegigkeit fuer alle oder aber England muss begreifen dass dann auch mit der Freizuegigkeit fuer die Engländer Schluss ist.

Künftige Premier für

Künftige Premier für Beschränkung der Freizügigkeit

Da hätte man gerne ein Problem. Was ist mit EU Bürger als Besucher in einem Pub dort, wenn „Last Order“ ertönt und er nach „Drink up, please“ noch etwas reichlich „Invest“ aus der Last Order hat.

Alles klar, Ladies...

... dann stellt Euch darauf ein, dass Horden von Briten, die jetzt auf dem Kontinent arbeiten, ins Königreich (oder in das, was davon übrig bleibt) zurückkehren werden müssen. Die EU lässt sich doch von Euch nicht an der Nase herumführen.

Die machen dann halt die Jobs, die bis jetzt bei Euch die Polen machen, und unter dem Strich ist alles etwa wie bisher. Ich weiß zwar nicht, was Ihr dann gewonnen habt, aber das ist Eure Sache... Farewell...

@ boesermann (13:08): Was England treibt geht gar nicht

hi boesermann

Genauso ist es.

Was England hier treibt - auch mit der Einschränkung der Freizuegigkeit - geht absolut gar nicht und mit diesem Rosinenpicken muss in der Tat Schluss gemacht werden. Ja, England war in der Tat viel zu egoistisch, hatte niemals wirklich europäische Interessen im Sinn sondern immer nur seinen eigenen Vorteil. Von daher muss die EU hier in der Tat hart bleiben und England muss die Konsequenzen des Austritts zu spueren bekommen. Auch das mit dem Bremsen durch England ist genauso richtig. Auch dass ist nicht mehr akzeptabel, weil England damit die EU an der Weiterentwicklung hindert.

Aber dass bedeutet auch fuer Norwegen und Dänemark die Frage, ob die die EU-Vertiefung mitmachen wollen oder nicht. Denn: noch sind die Dänen und die Norweger nicht im Euro drin. Daher muss man auch die fragen, wie es bei denen aussieht.

Auch ich sage inzwischen: goodbye England

13:19, FFpetra44

>>Die Freizügigkeit gehört dringend reformiert.
Der Sinn ist dass man wo anders arbeiten und wohnen kann.
Viele nutzen das aus und gehen da hin wo sie einen Sozialstaat finden, der sie durchfüttert beim Bewusstsein dass sie in diesem Land nie wirklich ankommen und voll arbeiten werden.<<

Niemand geht nach England wegen des Sozialstaates.

Den gibt es dort nämlich nicht. Da wird niemand durchgefüttert.

Sie kennen das Land offensichtlich nicht.

@ Chris Wilder

Die zwei Damen haben völlig Recht, was die Einreise angeht. Man sollte nicht von Anfang an alles schlecht reden.
Na ja, Herr Johnson ist einer Intrige zum Opfer gefallen und hat nichts mit Feigheit zu tun.
Ich hoffe sehr, dass Frau May dem Druck stand hält.

13:20, Mick7

>>So ein Schwachsinn!
Wir wissen doch wohl alle,vor wen sich die Engländer schützen wollen. Und das sind bestimmt nicht die Deutschen.<<

Nein, es sind die Polen. Das sind momentan die meistgehassten Ausländer in England.

@messi. In GB (oder besser

@messi.
In GB (oder besser wie hier schon bemerkt: Kleinbritanien) gibt es aber die Handwerker nicht, es braucht die Polen, usw. Genauso ist es im Pflegebereich, bei uns nicht anders. In der CH übrigens ebenso: in der Gastronomie gibt es fast nur noch Migranten und das ist für die Qualität der Dienstleistungen nur gut so: Freundlichkeit!
Also Ihre National-Brille verdunkelt Ihnen leider die Sicht auf die Tatsachen.

Out is out

und jetzt heißt es schnell die Konsequenzen ziehen. Die EU sollte sich jetzt nicht wieder auf die Rosinenpickerei der Briten einlassen, das geht schon viel zu lange. Das ist den andern Europäern, die sich an die Regeln halten, nicht weiter zuzumuten.

Das gilt selbstverständlich auch umgekehrt!

Nach dem Abzug der britischen Streitkräfte hier in Deutschland sind hier sehr viele Briten im Zivilistenstatus verblieben, die jetzt hier in Deutschland arbeiten!
Da diese zukünftig dann ja keine Unionsbürger mehr sind, dürfen sie in Deutschland nicht mehr arbeiten und müssen natürlich auch Deutschland dann verlassen!

Einseitige Betrachtung

Wir sollten mal die Kirche im Dorf lassen in pkt. Freizügigkeit. Natürlich ist es bequem, beliebig ohne Antrag zeitweise oder für immer auszuwandern. Doch sorgt das in jedem Fall für normale und dem Land dienliche Verhältnisse? Wie uns viele Briten bestätigen, doch wohl nicht. Und das sind keine Egoismen. Warum muss trotz Teilnahme am einvernehmlichen Handel ohne Zölle so weit in die Souveränitat eines Landes eingegriffen werden? Die EU in dieser Dimension schadet mehr als sie nützt. Und Länder, wie die USA, Kanada usw. sind dann wohl egoistische Nationalisten? Dieses zusammenhanglose Denken ist m.M. absurd. Darum Great Britain, bleibt bei eurer Meinung und vertrauen wir darauf, dass Ihr es vernünftig macht.

Großbritanien ist in der EU.

Großbritanien ist nach wie vor in der EU und wer weiß ob sich Großbritanien im Laufe der Verhandlungen möglicherweise doch für einen Verbleib in der EU entscheidet.?
Bei den Verhandlungen und danach wenn Artikel 50 zum Austritt gezogen wird könnten die Nachteile als so schwerwiegend empfunden werden das es durchaus möglich ist das man nochmals nachfragt ob Großbritanien unter den dann neuen Umständen tatsächlich wirklich die EU verläßt.? Mit so einer Abstimmung ist nicht vor 2018 zu rechnen aber rechnen sollte man unbedingt mit so etwas den hunderttausende Arbeitsplätze werden wahrscheinlich schon im nächsten Jahr abgebaut werden vor allem durch den Wegzug der Finanzbranche und ob der Austritt dann wirklich kommt ist vor allem deshalb fraglich.
Die interessanteste Frage ist bei weitem ob die EU selbst
wenn die Austrittsverhandlungen laufen bei so einem Votum aktzeptieren könnte das es sich Großbritanien eventuell anders überlegt hat.

@Alles klar, Ladies... 13:39 von rossundreiter

"Die machen dann halt die Jobs, die bis jetzt bei Euch die Polen machen..."

Nun gewonnen haben die dann NICHTS ausser ihre sog.
Freiheit auf den Lippen zu führen,
auf dem Rücken der britischen Bevölkerung.
Fussball können Sie schon nicht, obwohl erfunden ;-)
dann werden Sie halt auch 'ihre splendid isolation'
allein beim Tee feiern.

Stichwort Polen:
Das Schlimme daran ist, die müssen jetzt als Sündenböcke
herhalten, für die sie einst den zweiten Weltkrieg
riskiert haben.
Das sind keine Konservativen mehr,
das sind geschichtslose Narren,
denen ihr eigenes Volk so ziemlich egal ist.
Hauptsache: Teatime

@ Gegen Tabus

Das die EU mehr schadet als nützt müssten Sie erstmal beweisen. Das Gegenteil ist nämlich der Fall.

Ich für meinen Teil werde die UK wahrscheinlich in zwei Jahren verlassen wenn ich mich durch die Regelungen zu sehr gegängelt fühle. Und mit mir werden viele andere gutausgebildete Kräfte gehen. Das wird der dortigen Wirtschaft die eben nicht auf Rohstoffen basiert schon empfindlich wehtun.

Wenn wir jetzt noch unsere Universitäten attraktiver machen indem wir alle Kurse auf Englisch und kostenfrei anbieten, dann hat Deutschland vielleicht doch noch eine Chance der Intelligenzführer auf der Welt zu werden, anstatt der USA oder eben der UK.

Das geht mal wieder nach hinten los...

Die Briten glauben ja wohl nicht ernsthaft, dass es ihre Freizügigkeit in der EU weiter geben wird. Der Eurotunnel wird EU-Außengrenze und britische Staatsbürger sind künftig Bürger von (zugegebenermaßen sicheren) Drittstaaten ohne Passabkommen, d.h., ihre Bürger werden ein Visum für die EU brauchen. Hinzu kommt, dass britische EU-Angestellte ihre Jobs verlieren, EU-Behörden wie die EMA oder die EBA an einen neune Standort ziehen und wiederum Jobs freisetzen und dass viele Fußballspieler aus EU-Staaten in der Premier League plötzlich keine Spielberechtigung mehr haben und sich ganz schnell neue Vereine auf dem Festland suchen werden.
Kurzum, die negativen Folgen des Brexit sind wie ein Eisberg: bisher sieht man nur die kleine Spitze. Aber das Volk musste ja auf die Rattenfänger hören und wollte das so. Deshalb: keine Volksentscheide in Deutschland!

Groß Britannien vs. England

Das stimmt nicht! Schottland und Wales und Nordirland gehören zum Vereinigten Königreich Groß Britannien genau so wie England.

Groß Britannien tritt aus der EU und nicht England.

Also warum sollten Waliser und Schotten dann nicht in England arbeiten dürfen oder die Grenze (die es weder zwischen Schottland noch Wales gibt) passieren dürfen?

@ Bundeswehropa (13:51): Angebot einer EU-Staatsbuergerschaft

hi Bundeswehropa

Also zu dem hier:

Da diese zukünftig dann ja keine Unionsbürger mehr sind, dürfen sie in Deutschland nicht mehr arbeiten und müssen natürlich auch Deutschland dann verlassen!

sage ich mal: die sollten wir entscheiden lassen, ob sie hier in der EU bleiben und eine EU-Staatsbuergerschaft (also die Staatsbuergerschaft eines EU-Mitgliedslandes) annehmen wollen oder nicht. Dafuer muessten die dann den englischen Pass abgeben. Wenn sie das wollen, dann können die gerne hierbleiben. Gar kein Problem. Wenn sie das aber NICHT wollen, dann muessen sie zurueckkehren.

und die EU nicht mehr zu dem von England

Allein Deutschland hat Waren von 90 Milliarden Euro nach Grossbritannien exportiert im letzten Jahr. (zum Beispiel 200'000 Fahrzeuge)

Tja das kann sich die EU dann selber zuschreiben.
90 Milliarden Euro sind sicher eine Menge an Jobs.

FFpetra44, 13:19

"Viele nutzen das aus und gehen da hin wo sie einen Sozialstaat finden, der sie durchfüttert... Sie würden ja vielleicht doch richtig arbeiten, ABER sie sind in den entsprechenden Ländern (BRD, England etc) nicht einsetzbar.... Wir haben keinen Bedarf an Analphabeten die 40 oder älter sind, Erntehelfer, Müllsammler etc waren..." -
Sorry, aber das is, vorsichtig ausgedrückt, Blödsinn. Schauen sie mal in GB, NL oder auch in D: viele Jobs, die durch Polen etc gemacht werden, sind entweder nicht durch Einheimische besetzbar oder wollen durch sie nicht getan werden. Beispiel hier in Rotterdam: bei der Frage, ob sie nicht in den Gewächshäusern arbeiten wollen, haben 90% der Sozialhilfeempfänger abgelehnt. Den Job, echt nicht, dann lieber etwas weniger Geld aber nicht die Arbeit. Resultat: Polen, Ungarn usw machen den Job. Und was das Ausnützen des Sozialstaats angeht: so einfach ist das nicht. Ohne Job sind da nun schon genug Regeln, die dem einen Riegel vorschieben.

@Demokratiezukunft (12:55)

dann gehört England kuenftig NICHT mehr zum EU-Binnenmarkt. Denn die Freizuegigkeit ist eine der tragenden Säulen des EU-Binnenmarktes! Daher: KEIN EU-Binnenmarkt OHNE Freizuegigkeit! Tja und dass hat sich England dann selbst zuzuschreiben.
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Selbstverständlich werden sie als vertragsloser Drittstaat nicht dazu gehören. Man vergleicht sich in England gern mit der Schweiz, aber die Schweiz war immer neutral, hat bestimmt Abkommen unilateral übernommen und sich dann ihre Beteiligung mit entsprechenden gesichert. Dieses Vertragsnetzwerk ist über die Zeit entstanden. Großbritannien hingegen wird bei Null anfangen und dürfte dann in der EU einen ähnlichen Status wie Aserbaidschan haben. Und die meisten Länder haben auch schon verlautbatr, dass sie keine Lust haben, mit dem Vereinigten Königreich Sonderverträge auszuhandeln. Die sollen genauso behandelt werden wie jeder andere Drittstaat in Afrika oder Asien auch.

@ deutlich (13:50): stimmt, genauso sehe ich dass auch

hi deutlich

stimmt, genauso sehe ich dass auch. Out ist out mit allen Konsequenzen. Auf eine neue Rosinenpickerei duerfen wir uns als EU nicht mehr einlassen. Dass bedeutet:

1. alle Briten (auch Zivilisten von frueheren Militärs) muessen sich entscheiden ob sie eine Staatsbuergerschaft eines EU-Mitgliedes annehmen und hier bleiben wollen, oder aber ob sie zurueckkehren wollen.

2. britische Staatsbuerger die hier in der EU bleiben wollen, muessen sich ebenfalls entscheiden, ob sie eine EU-Staatsbuergerschaft (z.B. Dänemark, Schottland, Niederlande oder sonst irgendeine) annehmen und hier bleiben wollen oder nicht.

Wenn dass ueber die Buehne ist, sind folgende Maßnahmen durchzufuehren OHNE Wenn und Aber:

a) sämtliche britischen Geheimdienst-Stellen hier in der EU sind zu ächten, aufzulösen u. zu schließen sowie sämtliche Beweismaterialien sicherzustellen fuer den Europäischen Gerichtshof und das BVerfG

b) sämtliche britischen Nuklearwaffen/Biowaffen/Chemiewaffen sind abzuziehen

Schonmal nachgedacht im vergleich zu Russland.
Sanktionen haben nichts bewirkt.
Und nun meinen welche man muß GB sanktionieren.
Ein Boykott ist nur ein anderes Wort für Sanktion.

@um 13:47 von w.gerber

"In GB (oder besser wie hier schon bemerkt: Kleinbritanien) gibt es aber die Handwerker nicht, es braucht die Polen, usw. "

Dann muss man die Leute eben wieder selber ausbilden. Natürlich, für die Wirtschaft kommt das halt teurer als wenn man schnell jemanden aus dem Ausland rein holt der dazu erst noch billiger arbeitet weil er niedrigere Lebenshaltungskosten hat indem seine Familie im Herkunftsland bleibt. Dass dabei aber eine Vielzahl einheimischer Menschen auf der Strecke bleibt interessiert die Wirtschaft eben nicht. Freier Markt und so. Genau hier muss die Politik wirksame Schranken setzen.

"Also Ihre National-Brille verdunkelt Ihnen leider die Sicht auf die Tatsachen."

Ohne einen klaren Inländervorrang (damit sind auch die Ausländer gemeint die bereits im jeweiligen Land leben) bei der Besetzung von Stellen wird die Spaltung der Gesellschaft in den jeweiligen Staaten weitergehen, das garantiere ich Ihnen. Weil einfach viele Menschen auf der Strecke bleiben.

Bevor es eine Beschränkung

Bevor es eine Beschränkung der Freizügigkeit gibt, gibt's mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Exit vom Brexit.

Sollte es wider aller Wahrscheinlichkeit doch eine Binnenmarktoption ohne Freizügigkeit für England geben, würde der Aufschlag auf die Solidaritätsabgabe an die EU über den Wegfall des Britenrabatts nochmal zusätzlich so hoch ausfallen, dass sie damit ihren jetzigen Beitrag von 5 Mrd. Euro jährlich netto auf dann bei etwa 20 Mrd. Euro netto erhöhen könnten.

Für diese 15 Mrd. Euro jährlich könnte man viele Wohnungen bauen für die jetzt in GB ansässigen EU-Bürger und auch das kaputt gesparte Gesundheitssystem sanieren.

Wenn sie dies dann immer noch wider alle Vernunft wollen, bitte sehr.

Für weltoffene Menschen hat

Für weltoffene Menschen hat die Europäische Union einige Vorteile. So dürfen EU-Bürger in einem anderen EU-Land arbeiten, wohnen und Sozialleistungen beziehen.

--

Und weil Deutschland so weltoffen ist, hat man hierzulande die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Angehörige einiger EU-Staaten maximal behindert, bzw. zeitweilig ausgesetzt (z.B. für rumänische Staatsangehörige ).....
Wen wundert es, da es in dem politischen EU-Konstrukt ohnehin nur um Freiheiten für Wirtschaft und Finanzinstitute geht!
Verwunderlich, dass es für die EU soviele Fürsprecher gibt aber vermutlich verteidigt man lediglich die eigenen Pfründe .....

Weltoffenheit ???

>>
Für weltoffene Menschen hat die Europäische Union einige Vorteile. So dürfen EU-Bürger in einem anderen EU-Land arbeiten, wohnen und Sozialleistungen beziehen.
<<

Liebe Tagesschau Redaktion, die Möglichkeit des Bezuges von Sozialleistungen eines anderen EU Landes in selbigem Land als Errungenschaft darzustellen halte ich für fraglich. Wissen wir doch alle dass der Sozialleistungs-Tourismus (in der Regel Sozialleistungs-Missbrauch) eines der besten und legitimen Argumente der EU Gegner ist.

Am 09. Juli 2016 um 12:58 von Demokratiezukun...

Alles was Sie aufführen wird nicht passieren, die Firmen haben großes Interesse Ihre Dinge weiter nach GB zu liefern.
Und als Spezialist der gebraucht wird bekommen Sie einfach eine Sondergenehmigung und das gilt dann auch für Deutsche, keine Bange das regelt sich ganz schnell.
Deutschland hat daran wenig Interesse, für wie viel liefern wir nach GB ;-).

Schön weiter träumen, die Wirtschaft regelt das schon.

Gruß

Am 09. Juli 2016 um 14:03 von

Am 09. Juli 2016 um 14:03 von Demokratiezukun...
#
Schon vergessen?
http://meta.tagesschau.de/id/113536/nato-und-eu-ruecken-enger-zusammen

Auch wenn GB nicht mehr Mitglied der EU ist bleibt es trotzdem Mitglied der NATO

Solange GB noch Teil der EU

Solange GB noch Teil der EU ist, muß die Niederlassungsfreiheit gewährt werden. Eine vorzeitige, einseitige Aufkündigung der Niederlassungsfreiheit kann in Verbindung mit dem Brexit-Votum als faktischer Austrittsgesuch gemäß Artikel 50 interpretiert werden, auch ohne formalen Brief aus London, und somit das Austrittsprozedere auslösen. Dennoch wäre eine vorzeitige Einschränkung der Niederlassungsfreiheit eine klare Vertragsverletzung und würde entsprechende Konsequenzen seitens der EU provozieren.
Die Ankündigung aus London ist offensichtlich der Stimmung in weiten Teilen des Landes geschuldet und ein Vorgriff auf kommende Wahlen. Letztlich aber wird dadurch aber die britische Verhandlungsposition gegenüber der EU mal wieder aus innerparteilichen, wahltaktischen Gründen geschwächt.
Übrigens: Portugal hat den vielen britischen Residenten im Lande bereits die portugiesische Staatsangehörigkeit angeboten.

@nie wieder spd 12:57

Zitiere:
Es kann nicht sein, dass wir für teures Geld Spezialisten ausbilden und die gehen ins Ausland, weil die Bedingungen dort besser sind.
Gleiches gilt auch für ausländische Fachkräfte, die in ihren Heimatländern dringend benötigt aber vom Ausland abgeworben werden.
........
Spezialisten sind eine weltweit gefragte
Gruppe hoch ausgebildeter Fachleute
ihnen steht die Welt offen.
Für sie gelten keine kleinlichen, protektionistischen, nationalen Regelungen.

@ fathaland slim

>>Die Freizügigkeit gehört dringend reformiert.
Der Sinn ist dass man wo anders arbeiten und wohnen kann.
Viele nutzen das aus und gehen da hin wo sie einen Sozialstaat finden, der sie durchfüttert beim Bewusstsein dass sie in diesem Land nie wirklich ankommen und voll arbeiten werden.<<

Niemand geht nach England wegen des Sozialstaates.

Den gibt es dort nämlich nicht. Da wird niemand durchgefüttert.

Sie kennen das Land offensichtlich nicht.

bitte klären sie mich auf, ich dachte immer es gibt 71,70 pfund die woche, plus freie krankenhausbehandlung und freie ärztewahl. hat sich das geändert ?

@ ladycat

"Na ja, Herr Johnson ist einer Intrige zum Opfer gefallen und hat nichts mit Feigheit zu tun."

Boris Johnson ist in den entscheidenden Tagen nach dem Brexit einfach abgetaucht und hat lieber Cricket gespielt. Seine anschließenden Ausführungen zu den Konsequenzen des Brexit waren verworren und inkohärent. Ihn lediglich als Opfer einer Intrige zu sehen ist schon sehr verwegen.

Komisch

Wenn ich hier so lese bekomme ich fast den Eindruck dass das Arbeitsvisa das einzige Problem sei.
Nicht etwa die Krankenkasse oder die Altersvorsorge .... denn bei aller Freizügigkeit, darum muss sich der mündige Bürger trotz allem selber kümmern.
Ein Behördengang mehr ..... ich bin schockiert.

Also bitte ... nicht diese Propaganda!

"Für weltoffene Menschen hat die Europäische Union einige Vorteile."
Dieser Satz ist eine propagandistische Meinungsmache, denn "weltoffen" ist ja allgemein positiv belegt und ... uuuhhh da wollen wir dann doch nicht dagegen sein.

Die Auslegung dieses Begriffes wird übrigens gekidnappt und mit der EU-Mitgliedschaft assoziiert. Dies ist FALSCH, denn man kann auch weltoffen sein OHNE in der EU zu sein. Zur Weltoffenheit gehört in Meinen Augen auch eine gewisse TOLERANZ ANDERER MEINUNGEN ... wie zum Beispiel das Bedürfnis NICHT in der EU zu sein. Insofern ist die Assoziation "weltoffen = pro EU" komplett falsch und ich würde mir wünschen, dass die Redakteure der Tagesschau solche (subtile) propagandistische Sprache einstellen würden.

Die Tagesschau MUß kritischer werden ... gegenüber der politischen Meinung aus Berlin und Brüssel. Das ist die Aufgabe unserer Medien als "vierter Kraft" im Land. Wenn Medien zum Sprachrohr der Regierungsmeinung werden, sind wir nicht weit von der Diktatur!

Es wird kein Problem für Deutsche sein,

in England für eine deutsche oder englische Firma zu arbeiten und umgekehrt. Schwieriger wird, einfach mal hinzufahren und sich mit Gelegenheitsjobs, als Billigangestellter eines weitläufigen Verwandten oder als Sozialhilfeempfänger über Wasser zu halten. Es ist im beidseitigen Interesse weiter Geschäfte zu machen. Daher wird alles ganz geschmeidig laufen, wenn sich der Rauch gelegt hat. Oder wollen wir jetzt eine Beziehung wie zu Russland? Hoffen wir jetzt auf eine Hungersnot in England, um sagen zu können: Siehste?

16:01, toto96

>>bitte klären sie mich auf, ich dachte immer es gibt 71,70 pfund die woche, plus freie krankenhausbehandlung und freie ärztewahl. hat sich das geändert ?<<

Dann klären Sie mich doch bitte auf, wie man mit 71,70 Pfund pro Woche in Großbritannien überleben kann.

Schauen Sie sich allein mal die Preise in den Supermärkten dort an.

Das Gesundheitssystem deckt nur das absolut lebenserhaltend notwendige ab. Das war's.

Im Vergleich zu GB ist Deutschland, sozialpolitisch gesehen, das Schlaraffenland.

re wupeifu

"Ein Behördengang mehr ..... ich bin schockiert."

Das ist lange nicht so harmlos wie Sie jetzt tun. Letztendlich heißt es ein Leben auf gepackten Koffern, wenn eine Ausländerbehörde bestimmt, wann ich bleiben darf oder gehen muss.

@ 16:23 von meinung111

Natürlich wird es normalerweise kein Problem sein, eine Arbeitsgenehmigung für einen ausländischen (EU-)Mitarbeiter einer Unternehmenszentraleinrichtung in London zu bekommen. Nur: Wenn ich die Wahl habe, die Einrichtung an einen Ort zu legen, wo es gar keine Problem ist, wegen der Freizügigkeit, dann lege ich ihn dahin. Wenn also ein europäischer Konzern bisher eine Zentralstelle in London hatte und immer wieder Mitarbeiter dorthin delegiert hat, wird es die jetzt aufs Festland verlegen, denn da ist es einfacher. Es gibt keinen Grund mehr, solche Einrichtungen in London zu haben. Die wird London alle verlieren. Auch Konzerne mit Hauptsitz in London, aber überwiegenden Interessen auf dem Festland werden übersiedeln.

meinung111 - Es wird kein Problem für Deutsche sein

wir es auch nicht , viel deutschen Unternehmen haben schon angekündigt
England zu verlassen und rechnen mit 6% Minus. Ob z.B BMW noch lange Motoren
in England baut um diese dann in Deutschland
einzubauen (Einfuhrzölle) dürfte sich wohl rechnerisch nicht mehr lohnen :-)
Ungarn könnte davon profitieren.
Nur mit den Verlässlichkeit von Orban kann keiner kalkulieren.
Ebenso werden die Banken und Trading Unternehmen (Hongkong - Markt) sich wegen Gebühren und Zöllen sich aufs EU Festland machen.

Keine Panik.

Nach guter hanseatischer Art:
-
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Dat löpt sich allens torecht!

laernig by doing

Lassen wir die Britten doch ihren Willen. Vielleicht ist es ein abschreckendes Beispiel oder ein positives Beispiel wie Europäer können daraus lernen. So wie jetzt sich die EU sich darstellt kann es auf jeden Fall nicht weietr gehen. Es muss geklärt werden was Brüssel verantworten soll und was die Staaten verantworten könne, mir ist weniger Brüssel sympatischer.

Ohne eine baldige

Ohne eine baldige Einschränkung der EU-Freizügigkeit werden die starken Staaten wie Deutschland ohnehin in spätestens 10 Jahren kollabiert sein und sich zu Failed States entwickelt haben.

I

Demokratie-Jetzt, 17:06

Ist das eine gewagte Hypothese oder eine mit Fakten unterbaute Aussage? Wenn es das zweite ist, dann wuerde ich die dieser Aussage zugrunde liegenden Fakten wohl gerne mal hören.

Fliegen nach Irland über UK

sollte zumindest möglich sein nach Irland zu fliegen wenn über London / Heathrow über eine Transitzone o.ä. sein. Früher musste man als 3.Staatler ein Visum mit vielen Schikanen teuer kaufen!

13.07 traurigerdemokrat

In der Tat, davon geht die Welt nicht unter. Darüber hinaus mutet das ganze schlimmer als ein Kindergarten an " gibst du mir nicht das Förmchen, bekommst nicht meine Schüppe"...Und wir wundern uns über gewisse Entwicklungen .

Arbeitserlaubnis - kein Problem

Es wird leicht werden, als Deutscher eine Arbeitserlaubnis in Großbritannien zu bekommen. Alle können ganz ruhig bleiben. Gar kein Grund für die deutsche Angst.

Nebenbei bemerkt, Großbritannien ist Deutschland mit vielen Entwicklungen immer schon etwa 10 Jahre voraus gewesen. Wer weiß, vielleicht wollen die Deutschen in 10 Jahren auch die Hoheit über ihre Grenzen und die Einwanderung wieder zurück haben.

Was ist den diese Freizügigkeit ?

Fast jeder hier der schreibt kennt doch noch den berühmten Spruch:,,Wer betrügt der fliegt " kurz danach gab es eine Doku im Fernsehen die hieß:,,Wer betrügt der profitiert". Wohl kaum jemand von uns würde für 2 bis 3 Euro die Stunde arbeiten gehen. Weder wir Deutschen noch ein Brite. Doch genau dies ist in dieser Doku zu sehen. Es ist zu sehen wie die Armut der Menschen noch ausgebeutet wird von Firmen die sagen:,, Für 8,50€ können wir keine Mitarbeiter einstellen, das ist uns zu teuer". Was will so ein armer EU Mensch denn schon ? Doch nur anständig und ehrlich sein Geld verdienen damit er seine Familie ernähren kann. Diese Arbeitnehmerfreizügigkeit ist für mich die größte Errungenschaft seit es die EU gibt. Sie erlaubt es ja auch mir als Deutscher überall in der europäischen Gemeinschaft mir meinen Wohnort und Arbeitsplatz aussuchen zu können wo ich möchte. Und eins ist auch klar: Meine Steuern und Abgaben muss ich überall bezahlen.

@ directmarketing (13:59): sorry aber das von Ihnen stimmt nicht

@ directmarketing

zu dem hier:

Groß Britannien tritt aus der EU und nicht England.

sorry aber dass stimmt so nicht. Denn Schottland hat eindeutig erklärt, in der EU bleiben zu wollen und eben NICHT bei England! Das zweite Unabhängigkeits-Referendum ist bereits in der Mache. Guckst du mal hier:

https://tinyurl.com/hlk9844
spiegel.de: Schottland und der Brexit: Ohne uns (Sonntag, 26.06.2016 – 15:08 Uhr)

Schottland will den Brexit nicht hinnehmen. Regierungschefin Nicola Sturgeon bringt ein Veto des schottischen Parlaments ins Gespräch - und treibt ein neues Unabhängigkeitsreferendum voran.

oder hier:

https://tinyurl.com/hjlm4kc
derstandard.at: Schottland will in der EU bleiben, Unmut in Irland (26. Juni 2016, 18:28)

Die Bürger Englands und Wales' haben am Donnerstag für den Brexit gestimmt. Jene von Schottland und Nordirland waren mit großer Mehrheit dagegen

Wenn das so ist, wird man in Zukunft dann auch

für jede Reise nach GB beim Konsulat oder der Botschaft ein Visum beantragen müssen?

@12:53 von casimir Man kann sich nicht nur

Kein Brite hat nach Mitleid gefragt oder es verlangt. Ganz im Gegenteil.
Grundfreiheiten der EU??? - der Preis, den die EU-Bürger dafür zahlen ist viel zu hoch.

Interessant

Die Kommentatoren die vor einer Woche noch an einen Exit vom Brexit geglaubt haben, scheinen an Einsicht gewonnen zu haben. Sie setzen sich nun mit den Konsequenzen auseinander, zweifellos ein Fortschritt.
Ja, man kann nicht alles haben, wer eine Säule will muss alle vier Säulen nehmen.
Na da bin ich ja gespannt, was die Autoindustrie der Kanzerlin in Bezug auf Zölle verordnet, und was sie dann an die EU weitergibt. Denn in der EU entscheidet ja meistens die Kanzlerin, was dann später im europäischen Rat abgesegnet wird. Ich sage jetzt schon voraus, es wird keine Zölle auf englische Waren geben, und umgekehrt.
Eine Arbeitserlaubnis wird es für Leute geben die einen gültigen Arbeitsvertrag haben, wo ist das Problem?

@ Demokratie-Jetzt (17:06): dafuer hätte ich gerne Belege

@ Demokratie-Jetzt

Wieso bitte sollten sich Deutschland und andere EU-Länder ohne baldige Einschränkung der Freizuegigkeit bald zu failed states entwickeln?? Dafuer hätte ich ebenfalls gerne mal Belege. Denn Deutschland und die EU sind wirtschaftlich deutlich stärker als England. Und auch Schottland ist wirtschaftlich stärker als England. Tja und auch die Schotten und die Iren haben von England die Nase gestrichen voll. Guckst du mal hier:

https://tinyurl.com/hlk9844
spiegel.de: Schottland und der Brexit: Ohne uns (Sonntag, 26.06.2016 – 15:08 Uhr)

Nach dem Brexit-Votum stemmt sich Schottland gegen einen Austritt aus der EU - und strebt ein neues Referendum über eine Unabhängigkeit von Großbritannien an. "Ich werde alles tun, um die Interessen der Schotten zu schützen", sagte die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon.

Tja... von daher... Ätsch, England!!

Vielleicht irren WIR uns

Nun ja, vielleicht irren wir uns und es wird GB nach dem Schlussstrich wesentlich besser gehen. Schottland wird voraussichtlich in GB bleiben (dazu ist die historische Verbundenheit zu groß - und so mutig sind die Schotten dann doch nicht, wenn es um die Veränderungen geht).
Dass es GB besser gehen könnte, ist gar nicht einmal so abwegig, wissen wir doch von unserer Kanzlerin, dass sie dem zukünftigen Premier sogar die Füße küssen würde, nur damit GB doch noch irgendwie EU ist - anders als Schäuble.

re indigen

"Nebenbei bemerkt, Großbritannien ist Deutschland mit vielen Entwicklungen immer schon etwa 10 Jahre voraus gewesen."

Was hätten Sie da als Beispiele anzubieten? Mir fällt gerade keins ein.

18:29, Indigen

>>Es wird leicht werden, als Deutscher eine Arbeitserlaubnis in Großbritannien zu bekommen<<

Was verleitet Sie zu dieser Annahme, die Sie hier im Gewand der sicheren Erkenntnis präsentieren?

#Izmi

Es wird keinen Exit der Schotten geben, da die Aufnahme in die EU für Länder von allen EU Mitgliedern abgesegnet werden muss. Die Spanier fürchten, das die Katalanen die Schotten als Beispiel nehmen, und Frankreich hat auch schon verneint. Vermutlich gibt es auch in Frankreich Bestrebung von Unabhängigkeit, ich denke da an Korsika.

18:30 von Demokratiezukun...

Rege Dich einfach mal ab. Zu viel Aufregung tut der Gesundheit nicht gut:-)

Nur zur Info, so einfach würde der Austritt Schottlands aus UK nicht funktionieren, denn London muss zwingend zustimmen.
Genau so eine Idee von Dir, ein EU Ausländer kann auch nicht, mal einfach so, die Staatsangehörigkeit eines anderen EU Staates annehmen. Dafür sind in Deutschland z.B. ein 8 jähriger Mindestaufenthalt notwendig.

Und, merke, auch in GB wird nicht so heiß gegessen wie gekocht wird, auch wenn der Engländer gerne "rot(h)es" Fleisch in Pfefferminze Soße verspeist.

@um 18:30 von Demokratiezukun...

"sorry aber dass stimmt so nicht. Denn Schottland hat eindeutig erklärt, in der EU bleiben zu wollen und eben NICHT bei England! Das zweite Unabhängigkeits-Referendum ist bereits in der Mache. Guckst du mal hier:"

Wer hat was eindeutig erklärt? Das Einzige was eindeutig ist war der Ausgang der Volksabstimmung in Schottland über den Verbleib im Vereinigten Königreich. Nämlich Pro-Verbleib. Entsprechend gehört Schottland auch weiterhin dem Vereinigten Königreich an. Und wenn das Vereinigte Königreich in den nächsten Monaten das Austrittsgesuch aus der EU stellt, dann eben auch mit Schottland. Das gilt solange als Schottland dem Vereinigten Königreich angehört.

Bitte verdrehen Sie nicht die Fakten mit Aussagen wie "das stimmt so nicht". Das ist hier einfach nicht angebracht.

18:39, volkmar1

>>Dass es GB besser gehen könnte, ist gar nicht einmal so abwegig, wissen wir doch von unserer Kanzlerin, dass sie dem zukünftigen Premier sogar die Füße küssen würde, nur damit GB doch noch irgendwie EU ist -<<

Wissen wir das?

Ich bisher noch nicht, aber jetzt weiß ich es:=}

#Messi

Man muss ja auch noch dazu sagen, dass Schottland ein Nettoempfänger wäre, das kann die EU im nachdem Ausfall des Nettogebers GB überhaupt nicht brauchen.
Es wird schwierig sein einen Nettozahler in Europa zu finden, die Ukraine jedenfalls wird es nicht sein, die Schweizer kommen nicht, die Türkei will niemand und die bräuchten auch Geld.

@ karwandler 18:41

"Nebenbei bemerkt, Großbritannien ist Deutschland mit vielen Entwicklungen immer schon etwa 10 Jahre voraus gewesen."
Da kann ich Ihnen auch nicht helfen - oder doch: Sie - die Briten haben für ihr Land nicht nur den berühmten Britenrabatt rausgeholt, sondern noch viele weitere nette Gimmicks.
(Und die SIND Ihnen bekannt.) Sie wissen schon, wer den Britenrabatt letztlich bezahlt hat? So 110 Milliarden im Laufe der Jahre? Na also. Also zumindest verhandlungstechnisch waren sie uns nicht nur 10, sondern Lichtjahre voraus...

@ von Paco - Schottland ein Nettoempfänger

Machen Sie mal ihre Hausaufgaben
Schottland hat nicht nur fossile Brennstoffe
und guten Whisky , sondern ist ein High Tech Land
für Micro ,Elektotechnik,EDV,Pharma.

"Es kann nicht sein, dass wir

"Es kann nicht sein, dass wir für teures Geld Spezialisten ausbilden und die gehen ins Ausland, weil die Bedingungen dort besser sind. Gleiches gilt auch für ausländische Fachkräfte, die in ihren Heimatländern dringend benötigt aber vom Ausland abgeworben werden."

Faules Argument. Der Spezialist hat zwar deutsche Ausbildung gehabt, dafür aber haben seine Eltern Steuern bezahlt.

Konsequent aber dumm

Die Einwanderung war ein ganz großes Thema im Wahlkampf, diese dann tatsächlich einzuschränken ist konsequent und ehrlich.

Für intelligent halte ich es allerdings nicht. Die Ehrlichkeit ist zudem zu relativieren, da die Versprechungen der Brexiter sich nicht bewahrheiten werden. Weniger Ausländer bedeutet nicht mehr Reichtum für die Briten. Denn qualifizierte Ausländer schaffen Reichtum und tragen die Sozialsysteme mit.

Die Abwertung der Währung macht Großbritannien bereits unattraktiver für Arbeitnehmer die ihr Geld zwar im vereinigten Königreich verdienen, aber zum Teil auch im Heimatland ausgeben wollen.
Paaren wir das noch mit bürokratischen Hürden und der Arbeitsplatzverlagerung der Industrie in die EU, kann es hier zu einem massivem Abfluss von Wissen und qualifiziertem Personal kommen.

Die zukünftige Premierministerin wird am Ende ähnlich beliebt sein wie Thatcher. Geliebt von der einen, gehasst von der anderen Seite. Aber beim Teil mit der Liebe bin ich mir noch unsicher.

ich denke

das ist eine Art von Erpressung

Kommt ihr uns nicht - trotz Austritt - entgegen, dann werden wir es Euch schwermachen

Es gibt so viele Ausländische Firmen dort - wie soll das gehen, wenn dann jeder ausländische Mitarbeiter eine besondere Genehmigung braucht.

Viel Rauch um nichts, denke ich

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