Kommentare

Es wird sicher eine für beide Seiten

angenehme Lösung gefunden. Alle EU-Länder und auch die Briten wollen gute Geschäfte machen, da gibt es einen Kompromiss.
Schwarzmalerei gibt es nur wegen der Nachahmungsgefahr.

@12:23 von ladycat

"Es wird sicher eine für beide Seiten
angenehme Lösung gefunden. Alle EU-Länder und auch die Briten wollen gute Geschäfte machen, da gibt es einen Kompromiss."

So sieht es aus, als wenn Politiker mitreden dürften wenn es um die Wirtschaft und Banken geht.
Diese dürfen von den Banken und der Wirtschaft verfasste Statements und Erklärungen abgeben wenn sich die mit dem Geld (der Anderen) einige sind.

Juncker hat auf EU Seite völlig versagt.

In GB rollen wegen dem Brexit Köpfe. Der EU wird der auch viel kosten. Und Europa in der Welt noch unbedeutender machen.

Wer übernimmt dafür in der EU die politische Verantwortung, dass es so gekommen ist? Wieso hat die Kommission sich nicht anders GB gegenüber verhalten? Im Vorfeld der Abstimmung. Das war ein politisches Versagen!

Wieso also, rollen nicht auch in der EU Köpfe? Und wieso sehen alle tatenlos zu, wie ein alten Mann in Brüssel immer weniger von den Bürgern dieser EU versteht und erst recht nichts unternimmt, um das zu verändern?

Schießt Junckers auf den Mond. Denn er ist der Chef der Kommission, die durch ihr Verhalten den Brexit-Gegnern Muniton ohne Ende geliefert hat und der EU so einen großen Schaden zugefügt hat.

Ersetzt Junckers durch einen Fähigen, der sich auf solche Kompromisse versteht, bei denen beide Seiten wirtschaftlich gewinnen. Die Zukunft von 540 Millionen Europäern zählt mehr, als diesen Job Juncker nur deshalb zu lassen, damit der im Alter Spaß hat.

GB wird nicht untergehen...

GB wird sicher weder untergehen noch wird GB verarmen. Das aber der Brexit negative Auswirkungen auf die Wirtschaft in GB und auch auf die Wirtschaft in der EU haben wird, scheint klar.

Wirtschaftlich gesehen ist er auf jeden Fall kontrproduktiv, da auch die noch so kleinste Erhöhung von Im- und Exportbürokratie Kosten verursacht und so die Wirtschaft schwächt.
Hinzu kommt die nun einsetzende Unsicherheit, was zu weniger Investitionen führen wird.

Was leider auch bedeutet, dass einige Menschen durch diese Entscheidung dann keine Arbeit mehr haben werden oder eben viel schwieriger wieder in Arbeit kommen. Das ist die eigendliche Tragödie neben der Tatsache, das wir weltweit endlich Grenzen überwinden sollten, statt neue Grenzen zwischen den Menschen hochzuziehen.

Wenn nicht in Europa, wo sonst sollten wir damit anfangen

Schwarzmalen aufgrund von Spekulationen

Wenig belastbares hier, aber Weltuntergangstheorien allerorten

Die EU steht am Scheideweg und hofft wohl inständig das GB jetzt untergeht, damit andere Staaten nicht auf die gleiche Idee kommen.

Erstmal abwarten, bestimmt krachts in GB erstmal, aber die werden sich wieder fangen, haben sie schon mehrmals gemacht.

Ich bin nach wie vor dafür, das man Wählers Wille dort respektiert und austritt.

Wenn man Juckers rücksichtsloses Vorgehen in Sachen CETA ansieht kann man die Briten nur beglückwünschen

@ladycat

Sicher wird es da einen Kompromiss geben. Sicher ist aber eben auch, das Ex- und Importgeschäfte erschwert werden. Das wiederum führt zu höheren Kosten und damit zu weniger Produktivität und eben auch zu geringerer Beschäftigung.

Das ist keine Schwarzmalerei, sondern kleines Einmaleins der Ökonomie. Nur die Höhe der Einbußen ist hier strittig. Nicht die Tatsache an sich.

diese Horrorvisionen sind doch nur deshalb

damit der Rest nicht austritt. Das ist fast wie Erpressung, was da läuft. Eu ist mir noch unsymphatischer geworden

Der schmale Grat

zwischen "Schaden von der EU- Wirtschaft abwenden" und "Abschreckungspotential gegenüber potentiellen Nachahmern aufrecht erhalten" muss gefunden werden.

Im Moment macht die EU leider alles, um nichts aus dem Brexit zu lernen und den Unmut, den viele Bürger gegenüber der EU hegen, aufrecht zu erhalten. Auch oder gerade als EU- Befürworter habe ich eine lange Mängelliste.

Fortsetzung der Kaperbriefe mit anderen Mitteln

Fleißige Leser der Britischen Medien wissen doch schon längst wohin der Wagen rollt. Osborn's Pläne für den Herbst sind : Senkung der Unternehmenssteuersaetze auf 15%, Senkung der Mindestreservesätze für die Englischen Banken, Ausbau der Steuerfreiheit für Patentholdings, Aufgabe des Ziels einen ausgeglichenen Haushalt bis 2020 zu erreichen. Soviel wissen wir schon. Was sonst noch an Beggar my Neighbour policies kommt, wird sich zeigen. Letztlich sehen wir die Aufkündigung der Solidarität mit den ärmeren Europäischen Nationen und den Anfang eines Handelskrieges zum Zwecke der Erpressung des Europäischen Banking Passes für Post Brexit England von den (noch) reichen EU-Staaten. Piratenpolitik eben. Liebermann fällt mir da ein. Schöne Gruesse aus GB.

Schwein gehabt

Endlich ein Grund, mit dem man all die weggerechneten Arbeitslosen wieder in die Statistik bringen kann. Und als netter Nebeneffekt, um die Zahl dann wieder zu reduzieren, müssen den Probanden neue "Motivationen" zuteil werden. Sprich: eine neue Runde Sozialkürzungen, um die faulen Säcke aus der sozialen Hängematte zu treiben. Und statt kleiner werden die Probleme größer ....

Keine großen Folgen.

Alle wollen doch Geschäfte machen, auch die Briten. Die Angstmacherei wird nur betrieben um es nicht auch anderen Ländern schmackhafft zu machen.
Man stelle es sich vor: Alle Nettozahler steigen aus, wer soll dann die "armen" Südländer alimentieren?
Es ist schon bedenklich dass es gerade Ländern ohne Euro am besten geht.

Bange machen gilt nicht!

Könnte, hätte, Fahrradkette. Ich bin gespannt, wann man den Brexit für den verregneten Sommer verantwortlich macht. Diese Hysterie wird jeden Tag unglaubwürdiger. Der Brexit ist keine Schande sondern Chance für Europa, und zwar die Letzte.

Wundert nicht wirklich

Jeder, der die ökonomischen, regulatorischen und wissenschaftlichen europäischen Verknüpfungen nicht nur aus dem Fernsehen kennt, hält den Brexit für eine dämliche Idee. Den anderen wird jetzt erst so langsam klar, was sie da gemacht haben. Das ist ein Erdbeben und die Flutwellen brauchen lange, bis sie anderswo ankommen, aber sie werden ankommen.

Spagat

Einerseits möchte man die Briten nicht "bestrafen", andererseits muss die EU eine unnachgiebige Position gegenüber GB einnehmen um Exit Befürworter in anderen (reichen) EU Staaten abzuschrecken. Keine Angst: Portugal, Polen, Irland, Lettland, Kroatien und Rumänien, ja sogar Griechenland (!) werden der EU die Stange halten weil sie schlichtweg eine ganze Stange Geld aus Brüssel erhalten ! Ich hatte in Polen (wie jetzt auch in der Ukraine) immer den Eindruck gehabt das die EU Begeisterung unter jungen Leuten mehr mit der Chance zu tun hat dem tristen Leben in der Heimat zu entkommen denn mit der "europäischen Idee". GB ist aber Nettozahler. Ich habe sowieso nie verstanden warum die Briten das für Sie kostspielige EU Ticket gelöst haben, wenn sie keine idealistischen Motive haben. Deutschland hat in Italien und GB fast die gesamte Industriekapazität absorbiert. Aber Italien ist bereits "assimiliert" und könnte nicht mehr weg, selbst wenn die Italiener das wollten.

Genau Ladycat!

Da wird mit Ängsten gespielt (lustig dabei: gerade dies wirft man ja der AfD vor), aber in der Wirtschaft findet sich immer eine Lösung. Dabei spielt EU oder nicht EU keine so große Rolle, da kann/wird vieles mit Sonder- und Einzelverträgen abgefangen werden.
Wäre ja auch schäbig England abzukapseln und bspw. mit Katar & Co weiter heftigen Waffenhandel zu treiben.

Rache ist kein guter Ratgeber

Ein großer Teil der negativen Folgen für die Wirtschaft, ließe sich bei gutem Willen aller Beteiligten vermeiden. Es scheint aber so zu sein, dass die EU rachsüchtig die Briten für ihren Austritt bestrafen will. Was wieder mal nur Zwistigkeiten zur Folge hat und allen Beteiligten schadet. Jedenfalls deuten die Äußerungen der ehemaligen EU-Abgeordneten Doris Pack, in diese Richtung, als Sie sagte: "Die Briten sollen spüren, was es bedeutet, nicht mehr in der EU zu sein." Der Brexit solle auf andere EU-Länder abschreckend wirken und weiteren Austritten vorbeugen.

Ob solches Gebaren andere wirklich davon abbringt aus der EU aus zu treten, bleibt abzuwarten. Ein guter Stil ist das jedenfalls nicht. Es ist unterstes Niveau.

Auf jeden Fall negative Auswirkungen!

Zunächst einmal bin ich froh, wenn die Bremser endlich weg sind! Ohne GB wäre die EU schon weiter (s. EEA und Luxemburger Kompromiss). Problem ist jetzt die lange Zeit der Unsicherheit und damit schadet GB der EU insgesamt richtig. So lange nicht klar ist, wo die Reise hingeht (bleibt GB doch oder nicht), werden sich Investoren zurück halten oder anderswo in der Welt investieren. Daher: Entweder direkt raus oder feststellen, dass es ein Fehler war und Mitglied bleiben, aber dann ohne Sonderbehandlung! Ich hoffe nur, dass die EU-Gegner in Deutschland erkennen, dass wir zwar einiges bezahlen, aber der Nutzen für unsere Wirtschaft als EU-Mitglied insgesamt als Exportland wesentlich größer ist.

re ladycat: Wirtschaft

Sie meinen, für eine Wirtschaftsgemeinschaft reicht es, "gute Geschäfte" machen zu wollen?
Sie sollten sich mal damit veschäftigen, welche Mammutaufgabe es war, einen geregelten gemeinsamen Markt aufzubauen. Das haben Politiker mit Ausdauer und Weitblick geschafft und es ist bitter, wenn mit aus Halbwissen gespeistem Nationalismus so getan wird, als würden sich alle Vorteile von selbst ergeben und man könnte die Nachteile einfach mal abschaffen.

Was soll das?

Ein Land hat gewählt! Akzeptiert das endlich! Anstatt die 52% der Briten schlecht hinzustellen oder als die die es jetzt bereuen würden. Ehrlich das ist alles so offensichtlich.
Jede Gelegenheit wird genutzt um den Brexit schlecht zu reden!
Kann man sich vielleicht noch eine eigene Meinung bilden oder gar haben? Scheint nicht so gewollt sein!

Und das es Folgen hat ist klar, aber die werden wieder abgefedert und alles wird sich normalisieren. Egal ob in England oder im Rest der Welt.

"Brexit"-Folgen

Einige Leute tun gerade so, als wenn mit dem Brexit Europa bzw. die EU zusammenbricht. Diese Wunschtheorie kann doch nur von Leuten kommen, die im Leben nicht viel erreicht haben und sich jetzt wünschen, dass alles zusammen bricht.
Dabei ist der Brexit für die europäische Wirtschaft kein Untergang, sondern eine Chance, dass endlich mal Reformen in Angriff genommen werden.
Mir ist der Brexit lieber, als die ständigen Sonderregelungen, die GB von der EU verlangt hat.

Die Schwarzmalerei hat wohl

Die Schwarzmalerei hat wohl Gründe. Immerhin lässt sich damit Politik machen. Die SPD fordert bereits mehr Schulden und begründet dies auch mit dem Brexit. Die Notenbanken wollen die Zinsen senken und werden das mit dem Brexit begründen und Italien wird die Bankenrettungsrichtlinien der EU umgehen und hat dies bereits mit dem Brexit begründet.

Widerlich. Die prominentesten

Widerlich. Die prominentesten Brexit Befürworter haben sich aus dem Staub gemacht, die britische Wirtschaft ist auf sich alleine gestellt. Und alles um "den Eliten" eins auszuwischen. Die dümmlichste Argumentation vorstellbar.

@uhuznaa

"Jeder, der die ökonomischen, regulatorischen und wissenschaftlichen europäischen Verknüpfungen nicht nur aus dem Fernsehen kennt, hält den Brexit für eine dämliche Idee."

Diese Verknüpfungen existieren mit und ohne EU. Im Gegenteil, die EU sorgt dafür, dass sich die Mitglieder gegenüber nicht-EU Länder abschotten müssen.

für die Briten angenehme Lösung

@ladycat
So so eine angenehme Lösung für die Briten!?
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Deutschland wird zwar sicher einer angenehmen Lösung eher zugeneigt sein, die Franzosen evt. auch, aber Polen, Rumänien, Bulgarien und auch Österreich werden dieser angenehmen Lösung für das UK sicher nicht zustimmen.
Besonders, jetzt nachdem sich die Anstifter Boris Johnson und Nigel Farage so feige aus dem Staub machen.

ladycat, 12:23

"... da gibt es einen Kompromiss." -

Ja, vielleicht, in 2 bis 3 Jahren. So lange willen aber viele Firmen nicht in Unsicherheit abwarten. Das Resultat dürfte mittlerweile bekannt sein, auch wenn sie (aus ihrer politischen Verortung heraus oder aus dem vermuten, dass alle seriösen Untersuchungen ja doch nur das Resultat der Luegenpresse sind) das nicht wahrhaben wollen.

@Joes daily World

Mir ist nicht klar, welche Köpfe in GB rollen... Meine Sie die beiden verantwortungslosen Herren, die zu feige sind, die Konsequenzen Ihrer Handlung zu übernehmen? Da sind keine Köpfe gerollt, die zwei haben sich aus dem Staub gemacht. Heute nennt man das gewissenlos, früher einfach Feigheit.

Nein, nicht die EU und nicht Juncker sind verantwortlich für die falsche Entscheidung von GB! Sondern gewissenlose Selbstdarsteller und Schaumschläger, die sich mit Unwahrheiten durchgemogelt haben.

Herr Nigel Farage hätte einmal sagen sollen "Ich bin für den Brexit, und danach suche ich verzweifelt das Weite". Raten wir einmal, wer ihm dann gefolgt wäre...

AfD-Arbeit dann auch getan? Jeder, der sich mit VWL auskennt...

... (und nicht aus nationalistischer Gesinnung heraus einfach die ökonomischen, aber auch sozialen Konsequenzen ignoriert bzw. verschweigt) hat eindringlich vorm BREXIT (und DEXIT) gewarnt. Aber das Bauchgefühl des "kleinen Mannes" und dessen Aufgreifen und Verstärken wider jeder Logik+Wahrheit+Wissenschaftlichkeit - das ist definitionsgemäß: Populismus - obsiegte.
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Doch wie schnell sich das Proaustrittslager zerlegt und die populistische Maskerade fallen lässt, ausgerechnet dann, wenn die eigentliche Arbeit gerade erst beginnt, hat sich kein Warner träumen lassen.
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Ist die Arbeit der AfD unmittelbar nach ihrem fabulierten Austritt Deutschlands dann auch getan? Soll dann Merkel wieder ran, damit Populisten auch dann Schuldige am folgenden Einsturz der Wirtschaft und Sozialsysteme präsentieren können?
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Aber es ist simpler, die Schuld EU, Merkel und Co. (Personen) zu geben, als Neoliberalismus, zügelloser Globalisierung, dem Aufstieg Ostasiens und seiner Konkurrenz (Prozesse).

Überschrift

> Prognose: "Brexit"-Folgen für Deutschland schon in 2016

Das "in" hätte mir jeder Englisch-Lehrer (Übersetzung EN->DE) und erst Recht jeder Deutsch-Lehrer fett rot (an)gestrichen.
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-abc-in-2010-im-ja...
Aber wahrscheinlich hat mich in den letzten 20 Jahren der Qualitätsjournalismus überholt.

Nix ist fix!

Noch ist garnichts entschieden, aber unsere Politiker und Medien wissen schon alles. Hört doch mal mit dieser Schwarzmalerei auf und wartet konkrete Maßnahmen ab oder soll bloß Angst gemacht werden, um Nachahmer abzuschrecken. Hat schon vor dem Referendum nicht geklappt.

Wer sind die Verantwortlichen?

Mitschuldige finden sich überall.
Verantwortlich aber für das kommende Desaster sind aber die BREXIT-Befürworter selbst. Sie waren zu dumm, um zu erkennen, auf welche Lügen sie anschließend reingefallen sind.
Demokratisch legitimierte Dummheit!

Eine weitere Folge dürfte

Eine weitere Folge dürfte sein, dass britische Automobilikonen (zB Mini, Rolls Royce und Bentley) wohl nun in (Festland-)"Europa" produziert werden.

Dax-Konzerne stellen nur 54 Flüchtlinge ein (t-online.de)

England hat alles richtig gemacht, dass dicke Ende kommt noch für die EU.
Wohin mit all den Migranten, GB hat dicht gemacht.

es gibt durchaus die Meinung,

es gibt durchaus die Meinung, für den Brexit verantwortlich ist die herablassende Politik von Merkel und Juncker. Es wäre an der Zeit, über die eigenen Fehler nachzudenken, anstatt auf den Briten herumzuhacken. Wenn sich die EU-Politik nicht ändert, demokratisch statt bürokratisch, wird der Brexit nicht der einzige Exit bleiben.

Welche Notwendigkeit gibt es

Welche Notwendigkeit gibt es denn für deutsche Unternehmen, nach britischem Recht gegründet zu werden? Liegt das daran, daß die Steuern dort geringer ausfallen als in der BRD? Bitte mal ein wenig mehr Hintergrund, Tagesschau.de?

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