Kommentare

Mein erster Gedanke...

... beim Lesen des - leider inhaltlich noch sehr kurzen Artikels - war : " Kalte Füße gekriegt ?"

Ich bin doch gelinde überrascht. Neben Nigel Farage DAS Gesicht der Brexit Kampagne- und jetzt möchte er Cameron doch nicht mehr beerben ? Die Frage nach dem "Warum" stellt sich da eigentlich automatisch.

Ich bekomme derzeit das dumpfe Gefühl, dass sich die politisch Verantwortlichen für das Referendum mehr und mehr aus der daraus nun erwachsenden Verantwortung ziehen. Den "Karren mit vor die Wand gefahren", aber jetzt plötzlich kein Interesse mehr daran, eben jenen Karren wieder "flott" zu machen ?

Ich frage mich gerade, ob die Brexit Wähler dieser Rückzug von mitverantwortlichen Personen in irgendeiner Weise zum Nachdenken animiert ?

Ich bin ehrlich gespannt auf die Gründe für Johnson´s Verzicht auf den möglichen Einzug in 10 Downing Street.

Angst vor der Verantwortung?

Was ist denn los Herr Johnson? Angst davor, Verantwortung für die vollmundigen Versprechen zu übernehmen?

Typisch für die Populisten

in der Ecke stehen, mosern und Steine werfen.
Aber keine Verantwortung übernehmen.

Siehe da

Johnson wäre der einzige Kandidat gewesen, der den Brexit hätte durchziehen müssen.
Vieles deutet nun darauf hin, dass es im September Neuwahlen geben wird, und die Briten vielleicht doch in der EU verbleiben können? Hat Johnson Druck seitems der Finanzindustrie bekommen? Oder wurde er gar von der Queen zurückgepfiffen?
Denn gemäß seinem Naturell wäre er normalerweise angetreten.

- jedenfalls viel Stoff für Verschwörungstheoretiker -

Aufräumen? Nein Danke!

Das Porzellan zertrümmert man gerne, aber die Scherben möge doch bitte jemand anderes aufkehren.

Zeit

Er kandidiert noch nicht. Schlaues Kerlchen.

er macht Platz für den Besten

Da wird jemand gebraucht, der sich mit saudämlichen Aktionen selbst wehtut bei Erreichung maximalem Entertainments.
Wenn die Briten dafür den Besten wollen, wird Johnny Knoxville Premier.

Britische Besonderheiten

Dass Johnson kneift, ist der Offenbarungseid eines unverantwortlichen Spielers aus der stinkreichen Oberschicht.

Und gegen die Spaltung der Labourpartei spricht für mich lediglich das britische Mehrheitswahlsysten, das nach dem Motto "the winner takes all" funktioniert. Das heißt, in einem Wahlkreis ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen bekommt, und alle anderen Stimmen fallen unter den Tisch. Dies führte bspw. dazu, dass die UKIP nur ein Unterhausmandat bei über 10% der Stimmen hat.

Inhaltlich besteht aber die Labourpartei längst aus zwei Parteien. Der Blair-Flügel macht, was Marktradikalität angeht, unserer FDP Konkurrenz.

Dagegen war Gerhard Schröder ein Linksextremist.

Der Gipfel!

Wenn das alles in einer TV-Serie vorkäme, dann würde kein Drehbuchautor diese Entwicklung vorschlagen, weil sie völlig unglaubwürdig wäre.

Johnson hat sich damit hoffentlich für alle Zeiten politisch verbrannt. Erst aus eigensüchtigen Motiven den politischen Scharfmacher machen und dann nicht die Verantwortung für die Folgen übernehmen wollen ...

Alle Brexit-Voter merken hoffentlich jetzt endlich, was für einem Blender sie hinterher gelaufen sind. Und ziehen ihre Rückschlüsse auf Nigel Farage ...

Spiel zu durchsichtig

Wieviel Millionen hat er wohl bekommen, um den Sündenbock der Nation zu spielen?
Mit der politischen Karriere ist es nämlich vorbei.

Feigling

Große Klappe, nix dahinter.

Boris Cameron

die beiden haben gemeinsam aus rein egoistischen Machtspielchen GB & EU ins Chaos gestürzt.
Die Scherben können andere zusammenkehren.
Würd mich nicht wundern wenn Johnson demnächst im Remain-Lager wieder auftaucht
und Cameron zur EZB nach Frankfurt wechselt.

Was mich aber wirklich fassungslos macht ist:
Wie können 52% der Briten so blöd sein sich von solchen Schaumschlägern blenden zu lassen ?

Typischer Fall von "kein Arsch in der Hose"...

Für den Brexit trommeln, mit vielen falschen und erfundenen Aussagen und Zahlen (man kann es auch "Lügen" nennen), und sich dann, wenn der Scherbenhaufen angerichtet ist, aus der Verantwortung stehlen und anderen den Mist überlassen. Feige, unverantwortlich, charakterlos - pfui, Boris !

Keine Überraschung. Erst

Keine Überraschung. Erst ständig meckern, Milliardenschaden anrichten und sich dann aus der Verantwortung stehlen; das passt.

Es ist keine wirkliche

Es ist keine wirkliche Überraschung, oder? Wäre ihm die Sache ernst gewesen, hätte er sich direkt nach dem Wahlerfolg nicht zurückgezogen und sich dermaßen bedeckt gehalten.
Bitter ist, dass er hier auf Kosten einer Nation gezockt hat.

Boris gehört ja nicht zu..

den Doofen!
Er weiss natürlich, dass er sich derzeit nicht mit Ruhm bekleckern kann. Auch der neue Premierminister wird nur Probleme haben und egal wer es ist, erfolglos bleiben.
Das weiss er und aus diesem Grunde wartet er, bis der Ruf nach einem Macher wie Boris ertönt.
Er wird kommen und er wird ihn hören!

Gut, in einem haben wir uns getäuscht

Er will nicht Camerons Nachfolger werden. Der soll erstmal den Briten die Grausamkeiten des Brexit erklären. Danach kann Johnson sich dann quasi mit weißer Weste präsentieren.

Wer denkt in 3 Jahren noch an seine Lügen in der Leave Kampagne ...

War mir klar...

Nach dem was in dieser Woche passiert ist, war mir dies klar.
PM will er nach wie vor werden, aber in ruhigerem Fahrwasser... Kommt es zu vorzeitigen Neuwahlen - er wäre verbrannt, müsste er den Austritt durchziehen - er wäre verbrannt. Lieber einen anderen Tory oder sogar jemanden von Labour rum hampeln lassen und den entnervten Engländern dann den Retter geben.
Ein ganz toller Charakterhecht...

Hmmm...

...ist das jetzt der Ausstieg aus dem Ausstieg?

Die Frage ist doch eine andere

Natürlich will Johnson Premier werden, da braucht es eigentlich keine Diskussion drum geben, die eigentliche Frage müsste lauten: Warum noch nicht jetzt?
Vielleicht rechnet er mit baldigen Neuwahlen, einem sicheren Scheitern des ersten "Brexit-Ministers" oder er ist sich sicher bei den Gegenkandidaten nicht durchzukommen.

Große Klappe ist das eine...

...aber Boris Johnson hätte keine Chance gehabt. Bei mehr als zwei Kandidaten wählt die Unterhausfraktion der Tories so lange, bis nur noch zwei übrig sind (geringste Stimmenzahl fliegt jeweils raus). Erst dann werden die Mitglieder befragt.
Die Fraktion war mehrheitlich für Remain und freut sich ganz unheimlich darüber, dass sie den Populismus Johnsons und die "Faragung" der Briten durch den kreativen Umgang der Brexit-Kampagne mit der Wahrheit ausbaden muss. Die hätten ihn wohl kaum unter die ersten zwei gewählt.

@Izmi, Vorgängerthread (einer der vielen)

Du fragtest:

>>Labour auf dem gleichen Weg wie die deutsche Sozialdemokratie?<<

Und umgekehrt. Und das mindestens seit Schröder/Blair. Deswegen halte ich eine Spaltung der Partei durchaus für wahrscheinlich.

Ich erinnere mich noch an eine perfekt deutsch sprechende Labour-Abgeordnete, den Namen hab ich vergessen, die wurde zu Zeiten der Schröder-"Reformen" durch die deutschen Talkshows gereicht. Ich habe meinen Ohren nicht getraut, was die für marktradikale Positionen vertrat. Die war völlig auf Linie mit der Westerwelle-FDP.
Gegen die Labour-Fraktion im Unterhaus ist die SPD-Fraktion im Bundestag linksradikal.

Die Basis ist aber ganz anders drauf. Ich kenne einige traditionelle Labour-Linke in England.

Es ist ganz erstaunlich, wie sich die "Funktionärskaste" dieser Partei von der Basis entfremdet hat. Meiner Ansicht nach eine Folge des Mehrheitswahlrechts, welches die Kandidaten noch mehr als bei uns hier in die "Mitte" zwingt.

Johnson hat keine kalten Füße

Johnson hat keine kalten Füße bekommen, er ist ein gewiefter narzisstischer Taktierer, der weiß, dass der-/diejenige, der/die als Regierungschef(in) den Brexit abwickeln muss, keine Lorbeeren ernten wird und keine Lichtgestalt werden kann, sondern danach in der politischen Versenkung verschwinden wird: Boris arbeitet längst daran, der übernächste Premierminister zu werden - und sei es unter Auswechselung seiner kompletten politischen Freundschaftsgruppe.

Etwas anderes war auch nicht ernsthaft zu erwarten

Populisten wie Johnson gefallen sich nun einmal in der Rolle des destruktiven Kritikers, konstruktive Pläne haben sie meistens ja auch nicht. Außerdem würde er die Abstimmung innerparteilich ja vielleicht verlieren und damit seinen Nimbus. Er wird aber wieder aus seinem Loch kommen, wenn andere erfolglos versucht haben, die durch ihn maßgeblich mitverursachte nahezu ausweglose Situation für sein Land zu retten. Dann wird er wieder allen vorlügen, was die anderen alles falsch gemacht haben und er wieder richten wird. Poor Britannia möchte man fast sagen, aber wie sagt man so schön: Die dümmsten Kälber wählen sich den Metzger selber.

Habe eigentlich den Johnson gemocht, weil er

irgendwie so anders war als Spitzenpolitiker. Das hat sich leider nicht bestätigt. Er ist für mich ein Feigling und daher tun mir die Bürger von GB leid, dass sie Cameron ertragen mussten und auf Johnson reingefallen sind.
Frei nach Asterix: die spinnen, die Briten -
mehr ist dazu nicht zu sagen

@MaritaD

"Alle Brexit-Voter merken hoffentlich jetzt endlich, was für einem Blender sie hinterher gelaufen sind."

Meinen Sie wirklich, das alle, die für den Brexit gestimmt haben, das nur wegen Johnson getan haben?
Nicht alle Menschen, die gegen etwas sind, laufen "Rechtspopulisten" hinterher. Es gibt auch haufenweise Menschen, die ihre eigenen Ansichten haben und nicht auf Sprücheklopfer angewiesen sind, wenn es um eine Entscheidung geht.

@ carsten67 - Ob er den Rentnern ihre Rentenkürzung erklärt

Bei seinen Rechenkünsten haben die britischen Rentenfonds seit dem Brexit
garantiert anstelle 10% Verlußt 110 % Gewinn gemacht

War klar

Wer tatsächlich geglaubt hat, dass Boris Johnson diesen Job übernimmt, hat die letzten Tage nichts mitbekommen. Er wollte den Austritt doch gar nicht. Er wollte nur meckern und dann ohne Verantwortung Premier werden. Der Mann kann nichts. Jetzt müsste er die Suppe auslöffeln die er eingebrockt hat und er weiß genau, dass britischer Premier jetzt erstmal ein Verliererposten ist. Niemand kann die gegebenen Versprechen einlösen. So kann er danach immer noch sagen, dass der Premier und die EU Schuld am Abstieg "Groß" Britanniens sind.

@ MaritaD

War es immer das Ziel von Mr. Johnson die Nachfolge Camerons anzutreten? Scheinbar ist er doch kein so ein Machtmensch und das ist schon mal gut. Sein Ziel war es, die britischen Bürger vor der undemokratischen EU zu schützen und dies hat er erreicht.
Nach dem Brexit haben nun Politiker bemerkt, dass sie sich wieder mehr um die Bürger kümmern müssen. Vielen Dank Mr. Johnson.

Wenn jemand mit solchem Getöse ...

... den Brexit propagiert, aber nicht bereit ist, sich verantwortlich mit den damit einhergehenden Problemen auseinanderzusetzen, ist das einfach nur feige, peinlich und lächerlich.

Motzen kann jeder.

Entweder oder?

Entweder wird gerade in England ein neuer Monty Python-Film gedreht oder wir alle lernen jetzt, was der Begriff "Englische Wochen" wirklich bedeutet.

Viel Glück England, Du wirst es sehr gebrauchen!!

Mehr überrascht mich Frau May...

Das hinter der großen Klappe eines Herrn Johnson nicht viel steckt war klar, da gab es schon mehr Stunts wie z.B. das "Garden Bridge" Projekt.

Das Frau May sich so dermaßen unumkehrbar auf die Umsetzung des Brexit festlegt verwundert aber in mehrfacher Hinsicht. Zum Einen war sie einst selbst ein Brexit Gegner, zum Anderen würde man ihr noch am ehesten den Sachverstand zutrauen die Folgen abzuschätzen. So stößt sie sowohl große Teile des britischen Volkes, insbesondere der jungen Bevölkerung die den Wahlausgang aus Uninformiertheit, Dummheit oder auch Faulheit zugelassen haben, wie auch die abtrünnigen Schotten vor den Kopf und liefert neue Motivation für eine Spaltung des VK -- genau das Gegenteil von dem was sie erreichen will.

Günter

Ich zitiere:"Ich bin zu dem Schluss gekommen, diese Person kann ich nicht sein“. Ja so sind diese Hetzer und Sprücheklopfer. Wenn ihnen die Bürger vertrauen und ihnen folgen dann hat man ganz schnell einen Scherbenhaufen. Und dann wissen sie auch ganz schnell das ist ganz viel Arbeit um das wieder zu reparieren darum überlassen sie das Anderen und ziehen ganz schnell den Schwanz ein. Das ist in dem noch vereinigtem Königreich nicht Anders als wie bei uns.

Ich verstehe die ganze

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Großbritanien wird NICHT aus der EU austreten und Johnson ist weg. Ist doch alles gut.

oh man...

... so langsam entsteht der Eindruck, dass dieses Referendum ein ganz großer Reinfall war. Die britische Regierung verkommt zur Lachnummer und (was viel schlimmer ist) die Bevölkerung steht da wie die letzten Volldeppen, weil sie auf diese Leute gehört haben.
Liebe Briten, auch andere Völker sind schon des öfteren auf ihre Regierung reingefallen und das selten mit guten Folgen ... Alle haben eine zweite Chance gekriegt und ihr werdet sie auch kriegen!

@marc3

Nein nein und nochmals nein. Es waren NICHT die Briten die dafür gesorgt haben, dass es das Brexit-Referendum gab. Dafür hat die Merkel'sche Einheitsmeinung (üblicherweise durch die Sprechblase "gemeinsame Lösung" dargelegt) gesorgt.

Eine EU mit nur einer erlaubten Meinung - da braucht man nur einmal daran zu denken wie sehr EU-Regierungschefs "gedisst" wurden, als sie andere Ideen hatten - ist FALSCH und SCHLECHT. Daran sind NICHT die Briten schuld ... und nur weil diese keinen Bock mehr auf den Sch... haben, sollen sie die Schuldigen sein? Das ist falsche Denkweise, denn das ist in etwa "erschießt den Boten, dann gehen die schlechten Nachrichten weg". Nicht nur in GB sind die Menschen unzufrieden mit dieser EU und sie haben allen Grund dazu. Das zeigte Juncker neulich mit seiner "f... you"-Meinung gegenüber dem Recht der Staaten über CETA abstimmen zu dürfen.

Wenn ich könnte würde ich für einen DEXIT stimmen.

Hier wird ja gerade so getan,

Hier wird ja gerade so getan, als wenn die Lügen der Pro-Brexit Leute die einzigen wären, die es jemals in der Politik gab.
Gelogen wird überall von Politikern, ja auch in Deutschland und in der EU, wenn es um Wahlen geht. Warum regt sich darüber eigentlich niemand auf?

Kein Verständnis

Wenn ich die Kommentare lese, dann kann man erkennen, daß die Leute absolut keine Ahnung von den Nachbarn haben.

Die Engländer denken nicht so wie die Deutschen und es ist auch kein Insel mit deutschen Einwohnern.

Johnson kann tatsächlich jetzt nicht die Verhandlungen mit der EU übernehmen. Dazu ist er nicht geeignet. Was er sagt ist völlig richtig.

Es geht auch nicht darum den Referendum abzustreien. Wer dieses Volk kennt, weiß ganz genau, daß sie das niemals machen werden.
Es wird kein zweites Referendum für Brexit geben. Sie suchen jetzt nur eine Regierung, die die Verhandlungen mit der EU übernehmen kann. Das ist alles.

Dass

mit derEU etwas nicht stimmt sieht man schon daran ,dass nur ein Mitgliedsstaat austreten kann ,aber dass von der EU aus kein Ausschlussverfahren angestoßen werden kann. Auch da wurde mal wieder etwas beschlossen und das ganze war wie immer nicht fertig und zu Ende gedacht. Die EU gehört aufgelöst und dann sollten sich die Staaten zusammen schließen die gleiche Interessen haben . Dan würde auf die EU so 2 oder 3 Nachfolgeorganisationen folgen. Und das Augenmerk gehört auf die Wirtschaft gerichtet , nicht auf die Entmündigung der einzelnen Staaten.

"Boris" macht es jetzt

"Boris" macht es jetzt einfach mal wie Angela Merkel: er lässt andere ins offene Messer rennen, denn in dieser Situation kann man es nur falsch machen. Die Chance es richtig zu machen ist in etwa wie ein Sechser im Lotto ... und die nachtragenden EU-Politiker (plus Merkel und Schäuble) werden alles tun, um den Briten eins auszuwischen.

Absurdes Theater

Man kann die Akteure nicht mehr ernst nehmen. Johnson, das Gesicht der Brexit-Kampagne, hat eigentlich gewonnen und ist jetzt weg vom Fenster. Die, die in der EU bleiben wollen, haben eigentlich verloren und stellen vermutlich die neue Regierungschefin (May). Schließlich wollte man ja mehr Demokratie.... Benjamin Timothy Blaine hat die Verzweiflung der Briten, das alles noch zu verstehen, auf den Punkt gebracht.

Da habt ihr euren glitzernden

Da habt ihr euren glitzernden Brexit Helden, wie er in den Kleiderschrank huscht und sich versteckt.

Voller Tatendrang hat er darauf gewartet, GB aus den Fängen der EU zu befreien... und jetzt?
Lügen, Lügen, Lügen + Rezession... tja Boris hat halt keine Lust dafür den Kopf hinzuzhalten.
Der wollte doch nur ein bißchen Premierminister spielen.

Abwarten und Tee trinken...

Boris möchte an dem, was er mitzuverantworten hat, lieber nicht scheitern.
Deswegen lässt er lieber einen anderen die Sturmeswogen des Brexits glätten, um dann in ruhigerem Fahrwasser sein erneutes Glück zu suchen.

So verschiebt man als Politiker Verantwortlichkeiten und schickt die willigen Bauern zum Schlachtfest auf das globale Schachbrett.

Nicht doof, aber eben auch nicht besonders ethisch. Plus: Verantwortungsscheu. Ich hoffe, der britische Wähler erinnert sich zu gegebener Zeit an das Johnsonsche Taktieren.

vielleicht wollte Johnson nicht siegen

möglicherweise wurde Johnson von dem Ergebnis überrascht. Die Überlegung mit der Brexitkampagne nicht allzu hoch zu verlieren und damit Druck zu machen - auch andere Länder sind mit der EU unzufrieden - hatte Johnson vielleicht genauso wie Cameron. Die Flüchtlingskrise kann selbst wenn Großbritannien weniger betroffen war zuwanderungskritische Haltungen verstärkt haben, die Cameron bei seinem Wahlkampf-Versprechen noch nicht einbezogen hatte. Und Johnson war mit seiner Kampagne einfach zu gut.

Am Ende haben sich Johnson und Cameron verzockt.

Es ist es konsequent von Johnson nicht anzutreten, zumindest wenn er den Sieg nicht wirklich wollte. Und es ist die Wahrheit, daß ihm der Rückhalt in seiner Partei fehlt.
Theresa May kann die Wogen in der Partei, und im Land eher glätten und ruft in der EU weniger Abwehr hervor. Mal schaun wieviel von dem Brexit übrig bleibt.

@Pflasterstein

"Nein nein und nochmals nein. Es waren NICHT die Briten die dafür gesorgt haben, dass es das Brexit-Referendum gab."

Ganz meine Meinung. Ich bedanke mich für Ihren Beitrag, der wieder einmal aufzeigt, wie es wirklich war und warum die Briten überhaupt zu diesem Referendum kamen.
Leider werden solche Kommentare nicht gehört, denn sie passen ja nicht zum Mainstream und Menschen, die solche Kommentare verfassen, werden diffamiert. Traurig ist das.

@Pflasterstein

"Nein nein und nochmals nein. Es waren NICHT die Briten die dafür gesorgt haben, dass es das Brexit-Referendum gab"

Das Referendum wurde von Cameron ins Leben gerufen... Würde mich wundern, wenn er plötzlich kein Brite ist.... Mag sein das Merkel und Co einen Beitrag dazu geleistet haben aber ohne Cameron wäre es nicht zu dieser Abstimmung gekommen. Das ist nunmal Fakt auch wenn andere lieber Merkel und Co die Schuld geben wollen....

14:04 von ladycat

"Nach dem Brexit haben nun Politiker bemerkt, dass sie sich wieder mehr um die Bürger kümmern müssen. Vielen Dank Mr. Johnson."

NACH dem Brexit? Wovon reden Sie? Solange keine Regierung formal einen Austritt beantragt, wird es keinen Brexit geben. Irgendein Regierungschef wird es machen müssen, und da muss sich erst mal einer dem Parlament zur Wahl stellen. Warum nur drücken sich jene, die am lautesten für den Brexit trommelten?

Johnson will nicht Premier werden....

Was für ein Liebling....

erst hetzen, nachher den Schwanz einziehen wenns drum geht Verantwortung zu übernehmen....

Sieht so aus, als ob weder die britische Regierung noch die Brexit-Befürworter einen Plan B hätten. Und offensichtlich nicht mal einen Plan A.

Mein engl. Freund Eddie schrieb mir folgendes:
"These Nationalist movements have such easy myths and strong primitive emotions to draw on whereas the Opposition lacks the same emotional power"

Recht hat er - Sprüche klopfen ist einfacher als in einer komplizierten Welt tragfähige Lösungen und Kompromisse zu erarbeiten.

Dies als Warnung auch an alle Menschen in allen Ländern:
geht nicht den populistischen Rattenfängern - egal welcher Couleur - auf den Leim!

Money rules

Johnson kommt nie wieder zurück auf die politische Bühne. Er wird für immer als unglaubwürdig gelten.

Aber ich bin mir sicher, er hat sich den Rückzieher gut bezahlen lassen. Es gibt genügend Personen, die für einen Verbleib in der EU gut zahlen würden. Vermutlich hat er deswegen die Entscheidung auch bis zur letzten Minute ausgereizt. Der Mann ist doch nicht blöd!

Die anderen Kandidaten haben keine Verpflichtung (und nicht die Eier), Artikel 50 aufzurufen, nur Johnson hätte als PM und Austrittsverweigerer nicht mehr sicher leben können.

Think first

Eine Suppe kochen die man nicht auslöffeln kann unf/oder will.

Hoffentlich können andere EU-müde Länder daraus lernen.

Boris Johnson ist ein kluger Mann

Es macht wenig Sinn angesichts der anstehenden Brexit-Verhandlungen der EU ein Feindbild zu liefern, dass er da nun darstellt.

Zum anderen muss da ein wenig Ruhe in die Labour-Party gebracht werden.

Er ist ein guter Stratege, der sich zurücknimmt und dafür das Wohl seiner Landsleute im Auge hat. Genau das qualifiziert ihn.

Zwei Dinge fallen mir dazu

Zwei Dinge fallen mir dazu ein: Wer Arbeit kennt und sich nicht drückt der ist verrückt. Etwas kaputt machen ist immer leichter als etwas zu erhalten und zu verbessern. Der ist mir sehr unsympathisch und es passt zu meinem Bild was ich von ihm in den Interviews bekommen habe wenn es darauf ankommt. Auch wenn Bilder immer sehr schwierig sind so hat er in Ordnung gebracht und andere dürfen jetzt aufräumen.

Was GB nun braucht...

...ist jemand, der das Volk eint.. kein Politiker, der in erster Reihe - oder in zweiter - für oder gegen den Brexit war sollte nun an die Macht kommen...
Am ehesten müsste da nun jemand hin, der rein gar nichts mit der Politik zu tun hat.. aber so jemand wird sich nicht verheizen lassen...

Was soll die Schlammschlacht

Die Briten haben entschieden und das mag dem einen oder anderen nicht passen. Von den Medien, vor allem von denen die zwangsweise vom Bürger finanziert werden, erwarte ich eine objektive Berichterstattung.

Bei dem britischen Ergebnis ist ein(e) moderater Lenker (in) gefragt um die Brexit Gegner auch weiterhin mitzunehmen. Dafür ist Boris Johnson weniger geeignet und das hat er selbst erkannt.

So eine Selbstreflexion wünschte ich mich bei so manchem deutschen und europäischen Politiker auch.

Die Empörten

...mögen bedenken dass Johnson nicht geeignet wäre mit der EU zu verhandeln, das weiss er, er ist ja nicht dumm wie hier manche glauben.
Für Verhandlungen mit der EU braucht es einen gemässigten Premier.
Johnson würde bei der EU ins offene Messer rennen, denn Juncker und Co. sind ja schwer beleidigt, haben doch alles richtig gemacht. Wie können die Briten nur so undankbar sein...

@Orfee

"Die Engländer denken nicht so wie die Deutschen und es ist auch kein Insel mit deutschen Einwohnern.

Johnson kann tatsächlich jetzt nicht die Verhandlungen mit der EU übernehmen. Dazu ist er nicht geeignet. Was er sagt ist völlig richtig. "

Quark.
In sämtlichen britischen Medien ging man davon aus, daß Boris den Machtanspruch in der Tory-Partei für sich durchsetzen will und ziemlich viele fanden,er sei genau der richtige dafür.
Die einen weil sie finden er solle seine Suppe selber auslöffeln, die anderen, weil sie dem Mann halt glauben, wenn er den Mund aufmacht und ihn für einen Kompetenten Politiker halten.

Erklären Sie bitte nicht den professionellen Opportinusmus eines Johnson mit der britischen Mentalität, das haben die Briten nicht verdient.

14:16, albexpress

>>Und das Augenmerk gehört auf die Wirtschaft gerichtet , nicht auf die Entmündigung der einzelnen Staaten.<<

Genau das führt zur Entmündigung der einzelnen Staaten bzw. ihrer Bürger.

Denn die Entscheider in der Wirtschaft wurden nicht demokratisch gewählt. Die würden Sie aber mit noch mehr Machtfülle versehen, wenn Sie die EU zu einer reinen Wirtschaftsvereinigung ummodeln würden.

Als ob die Wirtschaftsbosse und ihre Lobbyisten nicht jetzt schon zu viel Einfluss hätten und nicht an einem Großteil der Misere schuld wären.

Ich wundere mich immer wieder, dass EU-Kritiker einerseits die "lobbygesteuerten Eliten" kritisieren und andererseits die EU zu einer Wirtschatslobbyvereinigung umbauen wollen.

Fällt Ihnen denn der Widerspruch gar nicht auf?

ladycat, 14:04

"Sein Ziel war es, die britischen Bürger vor der undemokratischen EU zu schützen und dies hat er erreicht." -

Erstens, wieso undemokratische EU? Diese Phrase ist hier im Forum schon öfters widerlegt worden. Aber vielleicht gelingt ihnen es ja mit guten Argumenten, mich doch davon zu überzeugen, dass die EU undemokratisch ist.

Zweitens war das nicht sein Ziel. Sein Ziel war, Machtspielchen zu gewinnen, unter Einsatz / unter Gebrauch eines ganzen Landes. Leider kam das anders aus als er erwartet hatte. Darum will er auch den Scherbenhaufen nicht aufräumen.

@morpho63 um 13:25

Boris Johnson wird kalte Fuesse bekommen haben. Erstens hatte sein Grueppchen keinen Plan in
der Schublade, falls der Brexit die Mehrheit bekommt. Ich glaub, ich las bei der BBC, dass man hoffte eine knappe Minderheit fuer den Brexit zu bekommen , und mit dem Ergebnis wollte er Cameron das Amt streitig machen um anschliessend nach Bruessel als PM fuer Nachbesserungsverhandlungen zu reisen. Jetzt ist er aber in einer kniffligen Lage.In der jetzigen Situation kann das Parliament oder die Bevoelkerung die Volksbefragung ignorieren und alles bleibt beim alten. Oder der neue PM hofft, dass er von Bruessel einen besseren Deal fuer den Brexit bekommt als zB Norwegen, da die EU und GB sich gegenseitig brauchen.
In letzterem Szenario werden hoehere Steuern und weitere Einschnitte im Sozialsystem notwendig werden . Vielen Menschen wird erst langsam klar werden, fuer was sie stimmten. Der Brexit braucht einen Winston Churchill um die Menschen zu einen in einer vermutlich harten Zeit.

14:02, Jose Canseco

>>Meinen Sie wirklich, das alle, die für den Brexit gestimmt haben, das nur wegen Johnson getan haben?<<

Natürlich bei weitem nicht alle, aber bei einem so knappen Ergebnis ein durchaus ausschlaggebender Teil.

>>Nicht alle Menschen, die gegen etwas sind, laufen "Rechtspopulisten" hinterher.<<

Dito. Siehe oben.

Pflasterstein, 14:16

"Die Chance es richtig zu machen ist in etwa wie ein Sechser im Lotto ... " -

Das wusste er aber vorher schon. Stellt sich also die Frage: warum ist er mit etwas begonnen, was man nicht richtig machen kann?

14:31, Prof.

>>Boris Johnson ist ein kluger Mann
Es macht wenig Sinn angesichts der anstehenden Brexit-Verhandlungen der EU ein Feindbild zu liefern, dass er da nun darstellt.

Zum anderen muss da ein wenig Ruhe in die Labour-Party gebracht werden.

Er ist ein guter Stratege, der sich zurücknimmt und dafür das Wohl seiner Landsleute im Auge hat. Genau das qualifiziert ihn.<<

Was hat denn Boris Johnson mit der Labour Party zu tun?

Peinlich, peinlich

Soll noch einmal jemand über unsere verantwortlichen, deutschen Politiker meckern. Im Vergleich zum dem, was da in Großbritannien das eigene Land erst in eine Krise führt und sich dann feige verdrückt, sind fast alle reines Gold!

Was für ein Feigling

Erst mit populistischer - und dem Vernehmen nach oftmals rassistischer Hetze einen riesen Schaden anrichten, und sich dann klammheimlich verdrücken...
Man sollte den Wikipedia-Artikel zur Feigheit durch sein Bild ersetzen.

14:16 von Pflasterstein

"und die nachtragenden EU-Politiker (plus Merkel und Schäuble) werden alles tun, um den Briten eins auszuwischen." - Die Briten haben sich selbst eins ausgewischt, da haben Schäuble und Merkel nichts mit zu tun.

14:13 von Pflasterstein

"Nein nein und nochmals nein. Es waren NICHT die Briten die dafür gesorgt haben, dass es das Brexit-Referendum gab. Dafür hat die Merkel'sche Einheitsmeinung (üblicherweise durch die Sprechblase "gemeinsame Lösung" dargelegt) gesorgt." - Wieviel Geld bekommt man von Russia Today, damit man so einen, gelinde gesagt, Unsinn schreibt? Ich mag Merkel auch nicht, aber dieses Merkel-Bashing ist unter aller Kanone.

Cleveres Kerlchen!

Im Moment ist der Posten des PM in GB in etwa so dankbar wie Strassenfeger in einem beliebigen Slum.

Die Aufgabe ist in jedem Fall zum Scheitern verurteilt.
Denn entweder sind die Ergebnisse so wie vorauszusehen. Dann ist das einzige Ergebnis dass man alle Vorschriften weiter einhalten und umsetzen muss, nur eben nicht mehr mitreden darf. Die darauf folgende Wahl ist damit wohl kaum zu gewinnen.
Oder GB verschafft sich die gewünschten Freiheiten, verliert dabei leider den größten Teil seiner Privilegien. Auch das wird nicht so wirklich gut ankommen.

Somit wird der nächste PM eine sehr, sehr überschaubare Amtszeit haben.
Und dann kommt Boris wieder aus der Versenkung, um seine Partei zu retten und wieder zu alter Stärke zu führen.

Ach ja, wenn das alles nur nicht so unglaublich vorhersehbar wäre ...

Spielchen - Problem liegt viel tiefer

Johnson ist ein Schwätzer, ein von Geld und vom Erfolg verwöhnter Typ, der gerne große Töne spuckt, der sagt: "Wasch mich, aber mach mich nicht nass". Seit der Brexit- Entscheidung wird er, gerade auch wg. seiner Funktion als ehem. Mayor of London, DEM Finanzplatz in der EU, massivsten Druck erfahren haben. Der Gegenwind der Banker und Tory- Kollegen, sowie der Mehrheit "seiner" Stadt wird wohl zu viel gewesen sein für sein zartes Gemüt... Es ist sehr traurig zu sehen, wie sich die Politik in GB gerade völlig selbst zerlegt. Und es wird nicht zum Brexit kommen, da niemals jemand gewählt wird, der Artikel 50 ausruft. Gut, Johnson wäre nie Premier worden, vllt. will er auch nur der Schmach entgehen. Trotzdem, einen Versuch wäre er denen, die er zur Brexit- Entscheidung brachte, schuldig gewesen. Was ein Trauerspiel. Die politische Kaste in Aufruhr, Schadensbegrenzungsversuche, keine klare Linie außer: Bloss bleiben können in der EU... Ob das genügt??? Das Problem liegt sehr viel tiefer!

Johnson will nicht Premier werden

Also ist er zu feige, den Brexit-Befürwortern die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Wer hat eigentlich etwas anderes von ihm erwartet?

Jose Canseco, 14:23

Ich kann sie beruhigen: die Kommentare werden schon gehört. Es ist vielleicht mehr so, dass sie nicht ernst genommen werden. Es grenzt mittlerweile nämlich ans Laecherliche, für alles Merkel verantwortlich zu machen. Ich mag sie auch nicht besonders, aber sie ist wirklich nicht an allem Elend in der Welt Schuld. Und hier war es doch wirklich Herr Cameron (ein Brite) selbst, der dass Referendum initiiert hat.

Nachdem ich heute die bbc live Übertragung

mit der im positiven Sinne packenden Erklärung von Boris Johnson gesehen und gehört habe, kann ich die Briten und auch Johnson besser verstehen. Die Zukunft wird zeigen wie sich der Brexit gestaltet und entwickelt. Gut, das es noch Spitzenpolitiker gibt, die nachhaltig und zukunftsweisend denken können. Vielleicht sind die Menschen, die nun in den Fokus der britischen (Elite) Politiker gerückt sind hinterher besser dran? Wer kann das wirklich heute absehen? Die Energie mit der jetzt angepackt wird war da und Boris Johnsons Verzicht auf die Hausnummer 10 zeigt eher seinen starken Charakter diese Situation nicht auf Kosten seines Parteifreundes Cameron ausgenutzt zu haben.

Toller Typ!

Da hat er sich vom Typberater auf "Trump" stylen lassen, Trump-Style-Sprüche geklopft, und nun sollen die anderen den Scherbenhaufen zusammenkehren?
.
Vermutlich möchte er gern wieder anonym sein, nachdem er diese Trump-Perrücke endlich los ist. Summertime .....

14:38 von tick tack tick tack

"Erklären Sie bitte nicht den professionellen Opportinusmus eines Johnson mit der britischen Mentalität, das haben die Briten nicht verdient."

"Professioneller Opportunismus". Ein sehr treffender Begriff. Wunderbar ausgedrückt.

Passt dann wohl auch auf Mr. Farage, der auch nicht konsequent genug war, auf das Gehalt als EU Parlamentarier zu verzichten, obwohl er als britischer Staatsbürger lieber nicht Teil derselben sein möchte...

*hüstel*

Und ja, der Begriff passt universal auch auf so manchen nicht britischen Politiker. Aber derzeit - im Bezug auf die politischen Ver - und Entwicklungen - da gerade auf den Einen oder Anderen eben besonders gut.

Lügner, Blender, Selbstdarsteller, Populist, ...

Wenn Brexitbefürwortergegner gegen Brexitbefürworterbefürworter "shitstormen" ... dann zeigt sich endlich einmal eine gemeinsame europäische Leitkultur.

PS: Dürfen englische Fachbegriffe in Europa überhaupt noch verwendet werden?

Bravo

Es ist immer leicht auf die vor einem sitzenden Einzudreschen, aber nachher Verantwortung übernehmen, da zieht man dann den Schwanz ein.

Prof., 14:31

"Er ist ein guter Stratege, der sich zurücknimmt und dafür das Wohl seiner Landsleute im Auge hat. " -

Beim ersten Halbsatz konnte ich ihnen noch zustimmen. Beim zweiten Teil des Satzes dagegen musste ich doch sehr laut lachen.

Brexit aus dem hohlen Bauch

Die wesentlichen Argumente für den Brexit waren Ausländerfeindlichkeit und der Wunsch, denen in Brüssel mal eins auszuwischen - also vollkommen irrational. Außerdem haben die euroskeptischen Alten den Ausschlag gegeben und die für Europa und die internationale Gemeinsamkeit aufgeschlossene Jugend überstimmt.

Daher muss die Abstimmung wiederholt werden oder das Parlament setzt des Brexit-Beschluss einfach nicht um. Ein Parlament kann auch klüger sein, als eine populistische Entscheidung aus dem hohlen Bauch.

Boris Johnson.

Der Mann hat eben Großes vor und will nicht als Premierminister eines zerfallenden Königreichs in die Geschichte eingehen. Er steigt erst wieder in den Ring, wenn sich das Land konsolidiert hat und wieder im Begriff ist, eine Weltmacht zu werden. Also vermutlich nie.

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