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Petition

Finde es schwachsinnig eine Petition zu eröffnen und ein zweites Referendum. Will mann so lange ein Referendum machen, bis die doch in der EU bleiben? Schottland und Irland etc. sollten aber doch alleine entscheiden dürfen.

Die Stunde der Anti-Demokraten

Wie etwa all jener, die ein zweites Referendum fordern, weil sie das Ergebnis vom ersten nicht anerkennen wollen.

Oder der Schotten. Die haben vor kurzem erst GEGEN einen Austritt aus UK gestimmt. Auf einmal zählt dieses Votum nicht mehr. Und jetzt wollen sie auch nicht respektieren, dass eben eine Mehrheit in UK für den Austritt aus dem EU-Monstrum war.

Oder die "betrogenen Jugendlichen". Die jetzt meinen demonstieren zu müssen. Weil ihre Altersgenossen eben zu bequem waren (nur ein Drittel Wahlbeteiligung), zur Abstimmung zu gehen.

Oder diverse Labour-Parlamentarier. Die jetzt mkeinem, das Parlament solle den Volkswillen korrigieren. Wie wär's wenn sie bei ihrem eigenen Parlamentsmandat beginnen - da hatte sich das Volk ja offenkundig noch viel mehr geirrt.

Oder der unsägliche Herr Geldof. Der jetzt als Nicht-Brite meint, die Briten schulmeisterlich belehren zu dürfen und zu müssen. Dem ist seine eigene Brühmtheit auch ordentlich zu Kopf gestiegen.

Petition ist völlig überflüssig

Bei einer 52/48 Abstimmung wird das Verlierer-Lager immer Millionen Stimmen sammeln können. Völlig egal wer die Abstimmung gewinnt. Soll es nun pro Jahr 2 Abstimmungen geben, bis es mal 90/10 steht oder doch noch 3% mehr wählen gehen, damit nun die andere Seite 51% hat?

Wir müssen akzeptieren, dass die Meinungen bei bestimmten Themen sehr weit auseinander gehen. Die Kunst besteht darin, eine Politik zu betreiben, welche die 48% nicht komplett im Regen stehen lässt. Der Falsche Weg ist es, die 48% oder die 52% von dem einem richtigen Weg überzeugen zu wollen. Den gibt es nämlich nicht. Dafür sind Menschen zu verschieden. Und das ist auch gut so!

Den Brexit-Gegnern ist jedes

Den Brexit-Gegnern ist jedes Mittel recht....

Schlechte Verlierer

Immerhin dufte die Bevölkerung über eine politische Weichenstellung abstimmen. Davon kann mnan hierzulande nur träumen.

Das Ergebnis war auch nicht superknapp, da lagen immerhin mehr als eine Millionen Stimmen dazwischen.
Jetzt die Wahl versuchen zu wiederholen, weil einem das Ergebnis nicht passt, wird keinen Erfolg haben, und ist zudem schlechter demokratischer Stil

Demokratie wie sie mir passt!!!

Eine Demokratische Abstimmung bedeutet,

Es werden Regeln festgelegt nach dem eine Befragung oder Wahl durchgeführt wird.

Auch wenn das Ergebnis nicht nach Wunsch ausfällt muss es akzeptiert werden.

Alles andere ist Stammtisch.

Das Wahlergenis ist rechtens und alternativlos

Das mag unterschreiben wer will. Das Referendum hat stattgefunden, es ging alles mit rechten Dingen zu, und dem Ergebnis muss Folge geleistet werden. So etwas nennt man Demokratie. Ich werde auch gegen meinen Willen von Frau Merkel regiert, respektiere aber das Wahlergebnis. Man kann nun einmal nicht wählen, bis einem das Ergebnis passt. Daher sollte die Debatte über ein nochmaliges Referendum beendet werden. Es ist kontraproduktiv.

Wählen wir jetzt so lange ...

... bis uns das Ergebnis passt?

Hätten sie dieses großartige Werkzeug gleich eingesetzt,

hätten sie ein vernünftiges Ergebnis bekommen.

Recht lächerlich

erscheint mir dieses Nachkarten.

Man stelle sich nur mal vor, nach einer Parlamentswahl kämen die Unterlegenen auf die Idee, etwa die 5%-Hürde ändern zu wollen oder das Wahlalter.
Man würde dem kaum Beachtung schenken und das zu recht.

Dass den bis dato gültigen Wahlvorschriften beim Brexit jetzt auch medial so viel Aufmerksamkeit zukommt ist höchst bedenklich.
Es erinnert mich an Griechenland. Als die alten eu-genehmen Blockparteien bei jeder Wahl ihren 50-Stimmen-Bonus für den Gewinner verteilten wussten die meisten Menschen kaum etwas davon.
Erst als Syriza denselben Bonus bekam wurde das plötzlich zum "Problem" stilisiert.

Ich fürchte, das Establishment in GB sucht nach irgendeiner Hintertür, um mit einem angeblich neu erkannten Volkswillen den erklärten Volkswillen des Referendums nicht umsetzen zu müssen.
Dafür würde die aktuelle Verzögerungstaktik sprechen.

Mir scheint, die Briten werden weniger von der EU, sondern eher von ihren eigenen Eliten bevormundet.

Bitte nicht das ganze

Bitte nicht das ganze Referendum in Frage stellen nur weil lächerliche 2% sich einen Scherz erlauben. Ich würde selbst nicht ausschliessen dass einige Schlauköpfe versuchen so die ganze Petition zu diskreditieren. Man sollte aber in der Tat ur abstimmen können wenn man eine überprüfte gültige Adresse in GB besitzt.

Scheint, ...

... dass jetzt solang "Bürgerbegehren" gibt, bis das Ergebnis stimmt.
Gott sei Dank, gibt es soetwas hier in der BRD nicht.
Warum auch, wenn doch alle mit der Politik unserer Politiker zufrieden sind, hier zu Lande auch alle (72%) mit der Arbeit der EU zufrieden sind.

@ all: das trifft nicht nur auf GB zu sondern auch auf das hier

@ all

dieser Fakt trifft nicht nur auf diese britische Petitionsseite zu, sondern sogar auf diese hier:

https://petitions.whitehouse.gov/

Auch dort kann man sogar als europäischer Buerger unterschreiben. Habe ich schon mehrfach gemacht, um wichtigen Anliegen zu helfen. Auch dort werden die Angaben nicht geprueft. Von daher: mich wundert sowas nicht. *grins*

13:33 von Unvoreingenommen

Ihnen ist sicher entgangen dass diese Petition schon seit Mai existiert. Es geht um folgendes:

"......... dass es einen neuen Volksentscheid geben soll, wenn die Wahlbeteiligung unter 75 Prozent liegt oder weniger als 60 Prozent der Wähler für oder gegen den Brexit stimmen - beide Bedingungen treffen auf das Ergebnis des Referendums zu."
Nun erfreut sich diese Petition eines großen Zulaufs. So schwer ist dass doch nicht zu verstehen, denke ich.

Peinlich und lächerlich

ist diese Petition und unnötig wie ein Kropf! Was soll das werden? Demokratie gilt nur, wenn mir das Ergebnis passt? Die Briten, die da unterzeichnen, stellen ihrer Bevölkerung ein zweifelhaftes Unreifezeugnis aus. Da müsste man dann für die Briten insgesamt einen Vormund bestellen, wenn sie nicht wissen, um was es bei der Abstimmung ging. Und die Stimmen aus Nordkorea oder dem Vatikan scheinen Ausdruck eines sehr schrägen Humors zu sein

England der Anfang vom Ende

Es ist wie es ist.Eine 2 Abstimmung und das wäre erst recht das Ende der EU. Mögen einige solange Abstimmen wollen bis das Ergebnis passt?
England hat seine Selbsständigkeit wieder.Sie können krumme Gurken verkaufen auch ein Staubsauger darf mehr als 800 Watt haben.
Sie brauchen keine Illegalen Migranten aufnehmen.
Merkel kann Ihnen nicht mehr Diktieren wo es lang geht.
Man wird eine gewisse Zeit brauchen bis sich alles dort eingespielt hat aber es wird gelingen.
Junker und Co haben kläglich versagt und mittelfristige das Ende der EU eingeläutet.
Es geht doch schon weiter Italien will Schulden machen und als Bürge soll die EU vornehmlich Deutschland herhalten.Ja gehts noch!

Bei dieser Petition zeigt

Bei dieser Petition zeigt sich ein eigenartiges und höchst befremdliches Demokratie-Verständnis:

Es muss in der Auffassung dieser Wähler offenbar immer wieder und solange abgestimmt werden, bis einem das Ergebnis passt.

Mit Demokratie hat das nicht viel zu tun, mit Meinungsdruck schon eher.

I

Online Petition...

Diese Onlinepetition ist überflüssig. Das Hauptproblem ist nicht das Ergebniss der Abstimmung. Das eigentliche Problem sind die Politiker in GB. Die Politiker wollen keinen Brexit. Auch die sogenannten Brexitbefürworter wollen in der EU bleiben. Das wurde ja nun mehr als deutlich. Der Wille des Volkes wird bei der nächsten Wahl ersichtlich. Da braucht es kein Referendum und keine Petitionen... Cameron und Co haben sich verzockt und die Brexitbefürworter haben Wahlversprechen abgegeben die sie nie halten konnten. Nun wollen alle auf Zeit spielen. Das Resultat werden die nächsten Wahlen zeigen...

Wahlen

Vielleicht haben die Briten einfach vergessen, die Stimmen einer eventuellen Briefwahl auszuzählen - so schnell kann man nämlich ein Verhältnis von 48:52 in ein Verhältnis von 52:48 wandeln ...

Spass beiseite. Das Referendum hat ein Ergebnis. Dieses Ergebnis heisst BREXIT.

Wer in diesem Sinne von Lügen der BREXIT-Befürworter spricht und eine Wiederholung des Referendum einfordert, darf gleichzeitig auch zu einer Wiederholung jeder Bundestagswahl aufrufen.

Großbritannien sollte diese historische Chance nutzen - um sich selbst zu hinterfragen und seine Position in einem einheitlichen Europa (oder alternativ als 51. Bundesstaat der USA) zu bestimmen.

Und Europa sollte sich diesem Denkzettel stellen und eine Politik für die EU-Bürger und nicht ausschliesslich für das EWG-Kapital betreiben.

Und die "EU-Pöstchen" in Brüssel sind dadurch auch wieder sicherer ...

wie lautete noch

die Parodie ueber Sultan E....
es wird die Abstimmung so lang geschuettelt, bis sie passt...
so wird es wohl auch auch seitens der EU-Sultane Juncker + Cameron +Tusk praktiziert werden....

Welche Plattform erfüllt diese Vorgaben?

Wenn ich eine Petition starte, dann brauche ich einen Anbieter der diese Anforderungen erfüllt. Doch auf welchen trifft dies zu?

13:33 von Unvoreingenommen

"Oder der Schotten. Die haben vor kurzem erst GEGEN einen Austritt aus UK gestimmt. Auf einmal zählt dieses Votum nicht mehr. "

Die Schotten haben auch und vor allem gegen einen Austritt aus dem UK gestimmt weil sie in diesem Fall, bei einem Austritt, kein EU Mitglied gewesen wären.
Deshalb finde ich richtig dass Schottland ein 2. Referendum abhalten und dann, gegebenenfalls aus dem UK Austritt und der EU beitritt. In Nord Irland mehren sich auch die Stimmen die das möchten.

Petition: 300.000 Unterschriften

für iPhone-Klinkenanschluss.
Eine Online -Petition ist schnell erstellt und mit wenigen Klicks ausgefüllt. Die Schlangen vor den Wahllokalen waren da schon wesentlich anstrengender.
Einfach mal ein legal zustande gekommenes Abstimmungsergebnis akzeptieren.

Zweifelhafter Online-Aktivismus

Ich halte den Online-Aktivismus generell für schwierig. Hier bei uns ist open-petition.org eine beliebte Plattform für Petitionen aller Art.

Leider sind diese politisch komplett wirkungslos. Da ist eine Petition direkt beim Bundestag schon besser, wenn auch dort oft wirkungslos bzw. ohne Ergebnis. Siehe die Petition zu BGE von Susanne Wiest.

Die "politische Klasse" ist aber dennoch gut beraten, sich dem Votum ihres Volkes anzuschließen und ggf. ein 2. Referendum zum EU-Austritt zu initiieren. Das Ergebnis wäre dann wohl anders.

Wer währen darf, macht halt auch Fehler, die ggf. korrigiert "gehören".

2. Referendum

Die Briten haben selbstverständlich jederzeit das Recht ein Referendum zu fordern.

Egal, ob es das zweite, dritte oder zweihundertste ist. Das ist Demokratie in der Form wie es die britische Verfassung vorsieht.

Wir Deutschen sollten uns da aktuell mit Bewertungen zurückhalten - die Briten entscheiden über den Brexit, nicht wir.

Was mich wundert sind die Probleme bei der Prüfung, ob die Petiitionsteilnehmer tatsächlich britische Staatsbürger sind und nur einmal abstimmen.

Ist die Petitionsplattform eine staatliche Plattform oder nicht-stattlich aufgesetzt?

Falls es sich um eine offizielle, staatliche Plattform handelt, die zum offiziellen britischen Prozess der politischen Meinungsäußerung gehört, so sind diese Probleme ein echtes Armutszeugnis.

13:42 von Thomas Wohlzufrieden

"Das Referendum hat stattgefunden, es ging alles mit rechten Dingen zu, und dem Ergebnis muss ! Folge geleistet werden."

Wo steht das geschrieben?

Mitnichten, das Referendum ist NICHT bindend!

Fischer in England...

Zu kleines Weltbild bei vielen EU-Gegnern,würde ich unterstellen. Viele denken nur in ihrer eigenen kleinen Welt. Die einen regen sich über Staubsaugerleistung und Glühbirnen auf, die anderen eben über Fische. Das große Gesamtbild wie Klima- und Umweltschutz wird da leicht vergessen. Heute freuen sich die Fischer, wenn sie mehr fangen dürfen... ihre Kinder und Enkelkinder werden sich dann bedanken, wenn sie keinen Fisch,eine verseuchte Umwelt und keine Jobs haben....

wann darf denn nun wiederholt werden ?

Ich kann die Argumente "abgestimmt ist abgestimmt" und "man kann doch nicht so lange wählen, bis einem das Ergebnis passt" durchaus nachvollziehen. Aber warum gilt dann nicht das Briten-Referendum vom 5. Juni 1975, bei dem sich zwei Drittel der abgegebenen Stimmen bereits für einen Verbleib ausgesprochen hatten ?

Ich finde die nachträgliche Petition auch unsinnig.

Wer lieber Europäer als Engländer ist, kann doch beantragen, seine englische Staatsbürgerschaft abzugeben. Das wäre konsequenter und bei vielen Millionen weniger Staatsbürgern würde sich das englische Parlament schon umgucken.

@ Klärungsbedarf, 14:49 Uhr

"Aber warum gilt dann nicht das Briten-Referendum vom 5. Juni 1975, bei dem sich zwei Drittel der abgegebenen Stimmen bereits für einen Verbleib ausgesprochen hatten?"
Aus dem gleichen Grund weshalb Deutschland heute keinen Kaiser mehr hat.

Petition

Mal abgesehen von der Zweifelhaftigkeit des Mediums "Online-Petition", was soll dass.

Für den Brexit haben deutlich mehr Menschen gestimmt, als die 4 Mio. die jetzt die Petition unterschrieben haben. Also selbst wenn das ein valides System wäre, wären 4 Mio. immer noch weniger, als selbst die unterlegenen Ablehner des Brexits von letzter Woche.

Ich selbst bin gegen einen Brexit, aber Abstimmung ist Abstimmung. Eine Seite verliert immer.

Ich möchte den Shitstorm der jungen, hippen Internetcommunity nicht erleben, wenn die Volksabstimmung anders herum ausgegangen wäre und UKIP oder Boris Johnson auf schlechter Verlierer machen würden und eine neue Abstimmung fordern würden. Da wäre was los.

Also - wer nicht zu Wahl gegangen ist, sich nicht informiert hat oder auf falscher Versprechungen reingefallen ist soll leise heulen. Wer nicht mal in der Lage ist, das bisschen Eigenverantwortung wahrzunehmen, das noch möglich ist, der ist selbst schuld.

Die EU mit GB war m.M.n. besser dran.

Britische Fische für neues Referendum ??

"Im Seebad Hastings freuen sich vor allem die Fischer. Die strengen Fangquoten der EU hatten viele in den Ruin getrieben."

Und jetzt werden die Fische "in den Ruin getrieben"?

Aus unseriösen Quellen wird berichtet, daß von den 4 Millionen Stimmen für ein neues Referendum über die Hälfte von britischen Fischen stammt, die sich berechtigte Sorgen um ihre Zukunft machen ...

Raus mit den Briten

Sie wollen den brexit, also raus, ohne Wenn und Aber und ohne Verzögerung. Und bloß nicht bitten und betteln, dass die Briten in der EU bleiben dürfen. Denn: Wenn es dem Esel zu gut geht...

@Schwarzseher

Auch für Sie ganz langsam zum mitschreiben.

Es war ein Brexit-Befürworter, der diese Petition startete, vor einem Monat.

Wer ist jetzt ein schlechter verlierer?
Die eigene Seite?

Googlen Sie doch mal, was Farage gefordert hat, wenn das Referendum knapp ausgehen würde.
Genau, sogar der wollte eine Neuwahl... aber auch nur wenn seine Seite verliert.

Wie hier die eigene politische Ecke entgegen jeder Tatsache schöngefärbt wird, ist symptomatisch.
Es waren nicht die Linken die diesen Quatsch anfingen, sondern die Rechtesten der Rechten.

Wir kennen das

seit der amerikansichen Computerwahl und seit den italineischen Wahlen.
So funktioniert "Demokratie" heute.
In allen Bereichen. erst wird ein "Ergebnis" produziert, und dann kommen die Machtkämpfe, wer das Ergebnis wie interpretieren darf.
Welche Lachnummer einer zum Tode verurteilten Gesellschaftsordnung.

Selbst wenn das Ergebnis des

Selbst wenn das Ergebnis des Referendums in der Tonne landen sollte, müsste dies gereicht haben, Brüssel und seine 27 Mitgliedsstaaten mal richtig wach zu rütteln. Wenn also die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden, wäre ja auch etwas gewonnen. Nur Mr. Johnson scheint das, was er mit angerichtet hat, immer noch nicht gecheckt zu haben - wenn das, was man jetzt von ihm liest, keine Ente ist.

Der Rücktritt vom Rücktritt?

Der Rücktritt vom Rücktritt? Jetzt stelle man sich vor, ein erneutes Referendum geht wieder pro Brexit aus. Nein, lieber nicht vorstellen...

Die Schotten wollen die EU-Gelder nicht verlieren

So verständlich das ist - wenn DAS letztlich ausschlaggebend ist...? Den Schotten wäre ein EU-Austritt doch sowas von egal - solange sie nur weiter die Kohle bekommen. Woher auch immer.
Nicht jeder, der sich wie ein veränsgtigtes kleines kind an die EU klammert, tut dies aus "europäischer Gesinnung" heraus.

@4:59 von mahadd2

Wenn man überlegt, wie lange Parteien in Deutschland nach Wahlen benötigen um eine Regierung zu bilden, dann kann man wohl kaum ernsthaft erwarten, dass die Briten innerhalb einer Woche nach dem Referendum aus der EU austreten. Desweiteren kann die EU selbst nichts machen, denn ein Austritt kann nur aus eigenen Stücken erfolgen, ein Rausschmiss ist nicht möglich. Das wurde uns doch etliche Male erklärt mit Griechenland. Das zeigt auch sehr schön auf, wie wenig durchdacht ein Großteil der Verträge oder sonstigen Vereinbarungen sind. Deswegen kann ich den Briten auch nur zum Ergebnis gratulieren.

@Unvoreingenommen

Ihnen ist aber schon klar dass diese Petition von einem "Leave" Supporter gestartet wurde. Dies geschah VOR der Abstimmung und offnebar aus der Angst heraus die Briten könnten mehrheitlich "Stay" wählen.

Die "betrogenen" Jugendlichen haben hier aber tasächlich einen Punkt. Unabhängig von der Wahlbeteiligung: ein 80 Jähriger kann für etwas abstimmen dass Ihn vermutlich nicht mehr tangiert aber ein 16 Jähriger kann das nicht?

Ich halte ein Herabsetzen des Wahlalters für nicht zielführend aber über die demokratische Legitimität einer derartigen Abstimmung lässt sich trefflich diskutieren.

Noch ein letzter Punkt: Demokratie ist kein Selbstzweck und damit auch nicht als Grund anführbar. Wenn eine ausreichend große Menge eine Abstimmung am Ende nicht mittragen will, ist der demokratische Prozess an diesem Punkt gescheitert. Die Demokratie ist doch letztenendes eine Übereinkunft.
Der Verweiß auf Schottland hilft nicht. Zum Zeitpunkt der Abstimmung waren die Grundlagen andere!

@13:33 von Unvoreingenommen

„Oder der Schotten. Die haben vor kurzem erst GEGEN einen Austritt aus UK gestimmt. Auf einmal zählt dieses Votum nicht mehr. Und jetzt wollen sie auch nicht respektieren, dass eben eine Mehrheit in UK für den Austritt aus dem EU-Monstrum war.“

In Ihrem Kommentar stellen Sie implizit eine Frage und geben sich zugleich die Antwort.

Die Separationsabstimmung „vor Kurzem“ hätte anders formuliert werden müssen, um die jetzige Nach-Brexit-Situation einzubeziehen. Die Schotten hätten dann zwei Kreuzchen machen müssen:
(1) Wollen Sie die Trennung vom UK, wenn das UK in der EU verbleibt? ja/nein
---UND---
(2) Wollen Sie die Trennung vom UK, wenn das UK die EU verlässt?

Da das Schottenreferendum aber nicht so verfasst war, muss das Ergebnis auf die (damals) aktuelle Situation bezogen werden (also mit EU-Mitgliedschaft).

Die Schotten wollen deutlich überwiegend in der EU bleiben. Also ist ein neues Referendum zwingend geboten.

ist doch sowas von egal

WER ein zweites Referendum fordert. Ein zweites zu fordern, nachdem es gerade erst eins gab - was bitte soll denn dabei rauskommen? ein 52:48 für die andere Seite? und dann, ein drittes Referendum, mit derselben Begründung? Solange, bis irgendwer 60 % +x erreicht?
Am besten die nächsten 3 jahre pausenlos nur abstimmen lassen - um es dann doch alles zu ignorieren....

zu erst

den Ausstrit so schnell wie möglich abwickeln. Kann nicht so schwer sein da GB keinen Euro hat. Wenn man es richtig macht geht das ganz schnell, GB zahlt nichts mehr ein und bekommt auch nichts mehr und wird dann behandelt wie alle nicht EU Staaten. Ohne irgend welche Sonderrechte. Keine Zusammenlegung der Börse usw. Genauso behandeln wie Russland oder Japan. Wenn sie dann wiederkommen wollen ,gerne aber nur ohne Extrawünsche und nur mit dem Euro. Jetzt wäre auch die Zeit für dringende EU Reformen ,wie die wieder Inkraftsetzung des Euro Stabilitätspackt und den Euro für alle EU Staaten oder den Euro abschaffen. Den Schengenraum nur für Staaten die diese Grenze nachweislich auch wirkungsvoll schützen können und das auch wollen. Das Haupt Augenmerk wieder auf die Wirtschaft richten und jedem Land seine Idendität lassen.Das EU Parlament gehört aufgelöst und die jeweiligen Wirtschaftsminister sind für die EU zuständig. Alles ganz einfach,man muss nur wollen

Als UK Resident (Schottland)

Als UK Resident (Schottland) koennte Ich hier auch abstimmen, aber nach 20 Jahren Erfahrung in GB stimmt das Referendum schon. Ich werde davon absehen.

Gerade im laendlichen England ist die Fremdenfeindlichkeit und EU Zweifel gross. Aber man ist Englaender da wird nicht wie in Deutschland nicht gleich alles in Brand gesetzt. Man wird dies dezent handhaben.
Brennende Fluechtlingsheime wird man nicht sehen.

Im englischen Fernsehen war zu sehen, dass eine der Fischer Markthallen von der EU teilfinanziert wurde.

Auch hat Wales viel EU Hilfen erhalten und Wales hat fuer Leave gestimmt.

Nach dem Schottland, Wales und Nordirland von der EU Hilfe erhielt, werden die in England so verschmaehten Polen bald mit Schotten, Nordiren und Walisern sich austauschen.

In GB sind somit weitere Konflikte zu erwarten. Im Endeffekt nimmt nicht nur GB die Gewalt ans sich sonder auch im Vereinten Koenigreich greift England seine Macht ueber die Substaaten an sich.

@15:07 von Unvoreingenommen

„Den Schotten wäre ein EU-Austritt doch sowas von egal - solange sie nur weiter die Kohle bekommen.“

Nomen est omen?

Ich würde mir nicht anmaßen wollen, unvoreingenommen zu sein. Wer kann das schon? Ergo – und da ich „die Schotten“ nicht kenne – würde ich jedenfalls so eine herabwürdigende Behauptung nicht in die Öffentlichkeit pusten.

bis jetzt sind seit freitach

erst 5Bio $ an den börsen verbrannt worden.

wenn die funktionsträger so weiter dilletieren, kann sich die zahl nochmal verdoppeln.

wahnsinnig, unsere politiker!

echt lustig was abgeht.

Falsche Petitionen, videos und Bilder über Engländer, die ihre Entscheidung bereuen :-)

Selbst wenn man die Minderheit mehr schreien läßt und auch mehr Aufmerksamkeit schenkt (jung oder alt), bleibt sie trotzdem in Unterzahl.

Wenn die Mehrheit aus der EU raus möchte, dann kann man das nächste Referendum nicht gewinnen sondern wieder verlieren.

Dazu noch Zeitverlust, daß die Briten wahrscheinlich erst in 5 Jahren aus der EU raus können :-).
Aber zweifelt das Referendum ruhig weiter an. Vielleicht wird die nächste Regierung ein Neues organisieren, um mehr Zeit für Brexit zu gewinnen.

Dann haben sie zumindest ein gutes Argument dafür. LOL.

So ist Demokratie

Ich sehe das eher kritisch. Man kann so deutlich das demokratieverständnis mancher politischer Gruppen, erkennen. Demokratie ist so lange gut, wie es einem passt. Und wenn doch ein paar Menschen vielleicht gegen die eigene Meinung sein sollten werden diese einfach ignoriert oder diffamiert. Oder eben mit solchen unsinnigen Petitionen die Realität verweigert.

Diese Petition ist nichts anderes als eine Kindergarten trotzreaktion. Nach dem Motto, beim Fangen spielen wurde man erwischt und sagt dann schmollend: "Ich habe aber ein Anti-Fangen-Schutzschild ich kann gar nicht gefangen werden!"
Das sind auch die verwöhnten Kinder die im Sandkasten andere mit der Schippe hauen nur weil die das schönere Sandförmchen haben.

In Deutschland, Frankreich oder Belgien usw. würde ich solche trotzreaktionen auch erwarten eher vielleicht noch viel schlimmeres. Wie z.B. auch bei uns gegen vernünftig denkende vorgegangen wird, sobald was nicht dem rosa roten Weltbild entspricht ist teilweise erbärmlich

"Wenn man überlegt, wie lange

"Wenn man überlegt, wie lange Parteien in Deutschland nach Wahlen benötigen um eine Regierung zu bilden, dann kann man wohl kaum ernsthaft erwarten, dass die Briten innerhalb einer Woche nach dem Referendum aus der EU austreten."
..
Ein Regierung bilden ist nicht mal eben zu machen. Aber ein Blatt Papier mit "Great Britain verläßt die EU" ist in wenigen Sekunden unterzeichnet. Ein formaler Akt.

Die Jungen, die nun den Brexit bereuen, sind selbst schuld

Die jungen Leute in Großbritannien, die nun den Brexit bereuen und mit Spruchbändern wie "Ihr habt uns unsere Zukunft gestohlen!" durch die Gegen rennen, sind an ihrem Schicksal leider selbst schuld. Denn laut Meinungsumfragen war zwar eine deutliche Mehrheit der Jungen für einen Verbleib in der EU, doch hilft das eben alles nichts, wenn bei der Volksabstimmung nur jeder Dritte aus dieser Altersgruppe zur Wahl geht.

Offenbar war der Mehrheit der jungen Leute diese politische Schicksalsentscheidung dann doch eher egal und sie haben ihre Zeit lieber damit verbracht, auf Facebook Bilder von ihrem letzten Abendessen zu posten. Wenn jetzt im Nachhinein das Geschrei groß ist, hält sich mein Mitleid ehrlich gesagt in Grenzen.

Da hilft auch keine Online-Petition mehr, egal wie viele Stimmen echt sind oder nicht. Das Wahlergebnis war mit 51,9 % knapp, aber eindeutig, und die Wahlbeteiligung war höher als bei jeder britischen Parlamentswahl seit 1992. Das Ergebnis ist also zu respektieren.

@AlterSimpel und @ThomasWohlzufrieden

kein Nachkarten!!!

Die Petition existiert seit Mai und kommt aus dem Leav-Lager. Einfach mal informieren würde helfen...

Petition != Referendum

Man solle nicht den Fehler machen, "online petitionen" zu viel Aufmerksamkeit zu widmen.
Petitionen sind sehr leicht zu manipulieren und haben die gleiche Aussagekraft als, "Ich kenne keine Brexit-Befürworter".

@15:11 von albexpress

„Den Schengenraum nur für Staaten die diese Grenze nachweislich auch wirkungsvoll schützen können und das auch wollen.“

Heute können Sie ohne Grenzkontrolle von Frankreich nach Irland (und zurück) schippern. Und von Irland nach Nordirland müssen Sie aufpassen, wo die (virtuelle) Grenze verläuft.

Wie stellen Sie sich die Hoppla-hopp-Grenzziehung zwischen dem Norden und der Irischen Republik vor? Mit wirksamer Grenzsicherung dazwischen? Das ist dann nämlich die EU-Außengrenze.

Für nordirische Häfen übrigens der Todesstoß. Die, die ihre Ware bisher von dort aus ins Inland geschafft haben, weren künftig woanders anlanden müssen.

Gerade

wurde eine Anti-Anti-Brexit-Petition gestartet. Nur für den Fall...

Es ist im Übrigen im Nachhinein lustig, wie die Medien die Wettquoten gegen den BREXIT hochgejubelt haben. Da konnte doch eigentlich gar nichts passieren, gelle?

@13:46 von rig2016

Wählen wir jetzt so lange bis uns das Ergebnis passt?

Die Brexit-Befürworter haben scheinbar Angst eine zweite Abstimmung zu verlieren, wenn plötzlich die Studenten aus den Semesterferien zurück sind.

Man sollte allerdings erst dann nochmal abstimmen lassen, wenn alle Bedingungen des Austritts mit der EU ausgehandelt sind.

Dann ist wirklich klar, welche Bedingungen gelten, und dann erst kann man als mündiger Bürger entscheiden. Bis jetzt war dies alles sehr vage, was es bedeuten soll aus der EU auszutreten. Beide Lager haben ja nur Angst geschürt vor der Wahl des jeweils anderen.

@15:16 von willi wupper sen.

"5Bio $ an den börsen verbrannt worden"

Geld geht nicht verloren, es wechselt den Besitzer. Weniger als 1% der Menscheit haben mehr Geld als die Häfte der Menschheit. Da sieht man, das sich Überstunden, Flaschen sammeln und Strom sparen lohnen.

@15:07 von Unvoreingenommen

Noch haben die Schotten das Öl und damit auch Geld. Ob das den Engländern egal ist, wenn die Ölvorkommen dann plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen?

Abgesehen davon finde ich, dass viele der Kommentare hier zeigen, dass eine Basisdemokratie auf Bundesebene für die meisten Fragen nicht taugt. Zu groß ist das Risiko, dass eine knappe Mehrheit über das Schicksal aller Bürger entscheiden kann. Die Folgen von sowas sieht man nun im UK (oder wird sie in den kommenden Monaten und Jahren sehen).

Die richtige Antwort wäre

jetzt so schnell wie möglich, ein EU-Weites Referendum
in allen Mitgliedsländern über den weiteren Verbleib in de EU,
durchzuführen.
Damit könnte die EU ihr Demokratiedefizit bereinigen.
.
Entweder geht die EU dann gestärkt daraus hervor - oder das Experiment hat sich erledigt. Zumal kein Bürger ein Mitsprachrecht hatte, an dem Experiment als Versuchskarnickel teilzunehmen.
.
Eine weitere Möglichkeit wäre, auf der Basis der einstigen EWG einen Neuanfang zu machen. Mit souveränen, nationalen Staaten.
.
Diese EU ist nichts anderes, als der Einstieg in eine neue Weltordnung – eine Welt ohne nationale Staaten.
Die Menschen werden entwurzelt, verlieren ihre Kultur, ihre Idendität – sie werden zu Sklaven. Orwells 1984 und Sanals 2084 sind real geworden.
.
Nicht die Eingliederung in eine Weltgemeinschaft kann das Bestreben der Völker sein, sondern das harmonische Unterhalten gegenseitiger Beziehungen.

@zerocool76

"Das zeigt auch sehr schön auf, wie wenig durchdacht ein Großteil der Verträge oder sonstigen Vereinbarungen sind. Deswegen kann ich den Briten auch nur zum Ergebnis gratulieren."

Der ganze Konstrukt ist doch eine Lachnummer ich bitte Sie :-).
Welche Verträge wurden bisher nicht gebrochen?

Mastricht Kriterien, Kopenhagen Kriterien, Nicht Beistands Klausel, Dublin Abkommen.

Ich verstehe nicht mehr, warum die Damen und Herren sich mit unseren Steuerngeldern überhaupt versammeln, wenn sofort nach dem Verlaß des Saales alle Verträge sowieso gebrochen werden.
Da kann man sich die Mühe auch sparen, wenn der Vertrag auf Papier sowieso keine Bedeutung hat.

Hinzu kommt auch noch, wenn sowieso die EZB die Zügel in die Hand nimmt und nicht die Staaten.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Eurokraten ihr EU selber ernst nehmen.

@ Laskaris

Immer wird eine Seite gegen die andere ausgespielt, hier die Jungen gegen die Alten.
Irgendjemand muss ja an dem angeblichen Desaster Schuld sein. Nur die wahren Schuldigen ducken sich weg und schieben den schwarzen Peter anderen zu. Und die Jugend fällt darauf herein.
Also, 100% Zustimmung zu Ihrem Kommentar.

Da laut Google 16141241 Briten

für den Verbleib in der EU gestimmt haben wird die Petition erst ab 16141241 + 1 Stimme interessant

@15:07 von Unvoreingenommen

Die Schotten wollen die EU-Gelder nicht verlieren

Eine reine Unterstellung! Nicht jeder ist so neoliberal nur auf Eigennutz programmiert wie viele der Englischen Politiker mit Maximen wie "I want my money back!".

Tatsächlich würden die Schotten im Falle eines Austritts aus GB und einem Eintritt in die EU höchstwahrscheinlich Nettozahler.

13:33 von Unvoreingenommen

Ihre antidemokratische Haltung gegenüber dem Protest aus Schottland oder anderer Brexitgegener ist typsch für EU Gegner. Sobald es gegen die eigene Meinung geht, werden dem politischen Gegner demokratische Rechte abgesprochen.

Jeder hat das Recht, seine Meinung kundzutun und für diese zu kämpfen.

Die Schotten sind unter der Vorausssetzung, dass sie in der EU sind bei GB geblieben. Diese Realität hat sich gründlich geändert. Sie haben jetzt das Recht unter den veränderten Voraussetzungen erneut abzustimmen. Ich denke, sie werden es tun und diesmal austreten. Das hätten sich die Brexitfreunde mal früher überlegen sollen. Mich überrascht die Reaktion der Schotten nicht.

Sie sollten sich nicht der rückwärtsgewandten Politik der Brexit Freunde kampflos ergeben. Das sei allen Populisten gesagt, ob Ukip oder AfD. Ihr werdet auf entschlossenen Widerstand stoßen. Wir lassen uns die europäische Vision der Vereinigten Staaten von Europa nicht nehmen und werden beharrlich darauf hinarbeiten.

@ 15:17 von Sabine Schlotz

Ich finde solche Petitionen an sich nicht kritisch. Das ist auch eine Form politischer Partizipation des Volkes.Kritisch alles drumherum, die viel zu wenig präzisen und völlig unverbindlichen Regeln:

- Eine Volksabstimmung zum Brexit wurde von einer Einzelperson aus einer Bierlaune heraus angeordnet.
- Der Ausgang dieser Volksabstimmung ist in keiner Weise verbindlich. Die britische Regierung und das Parlament könnte sich darüber hinwegsetzen.
- Es wurde keine Fristen gesetzt bis wann die Volksabstimmung umgesetzt werden muss, so sie von der Regierung denn umgesetzt werden will. Sie können den Antrag auf Austritt morgen einreichen, oder im Oktober, oder gar nicht.
- Bei dieser Online-Petition ist ebenso nicht klar was passiert. Das Parlament diskutiert etwas darüber. Und dann? Gibt es eine weitere Volksabstimmung, oder nicht?
- Die Form Online-Petition ist zu hinterfragen. Es überrascht nicht dass es hier Leute gab die unterzeichnet haben, dazu aber nicht berechtigt waren.

Genau so muss das gemacht werden

Ein Referendum nach dem anderen bis das Ergebnis, was die (der aktuellen EU) EU-Befürworter sich wünschen eintritt.

Ich finde in UK sollte das Referendum wiederholt werden, bis die EU-Befürworter einen Vorsprung von 1 Stimme (damit hierzulande von überweltigender Mehrheit geschrieben werden kann) haben oder bis in UK ein Bürgerkrieg ausbricht. Ich finde das würde ganz gut zu dem in der UA passen. Dann verhängt die EU noch Sanktionen gegen Schottland, weil diese die Treibende Kraft hinter einem weiteren Referendum bzw. einem schottischen-unabhängikeits-referendum ist.

Und damit dann alle ihr Fett weg haben, sollte die EU so bald wie möglich ein EU-Gesetz erlassen, dass es weiteren EU-Ländern verbietet über einen EU-Verbleib zu referendummieren :)))))

Wie kann man EU und aktuelle Regierungen der EU noch ernst nehmen, wenn die sich wie dumme Kinder benehmen. Brexit? Ja? dann verschwinde sofort ... was sind das für alberne Forderungen? Da gibt es EU-Regelungen für derartige Entscheid.

re unvoreingenommen

"Die haben vor kurzem erst GEGEN einen Austritt aus UK gestimmt. Auf einmal zählt dieses Votum nicht mehr."

Es haben sich ja auch die Umstände grundlegend geändert. Vor zwei Jahren wären sie mit der Unabhängigkeit aus der EU ausgetreten, was sie nicht wollten. Jetzt werden sie per UK aus der EU ausgetreten, was sie natürlich immer noch nicht wollen.

"Und jetzt wollen sie auch nicht respektieren, dass eben eine Mehrheit in UK für den Austritt aus dem EU-Monstrum war."

Das müssen sie nur solange respektieren, wie sie Teil des UK sind.

WARUM eigentlich?

Ich bin froh f Großbritannien__
denn in nur wenigen Monaten werden sich die positiven Folgen f d britischen Bürger zeigen: 1. sie müssen sich nicht mehr an EU-Regenln halten 2. sie müssen keine Flüchtlingsaufnahme-Bedingungen mehr einhalten 3. Die GRENZE wird wieder AKTIV ==> im Gegensatz zum "Einbruchs-Mekka"-Land der BRD werden log. Weise dort die Einbruchsquoten sinken, denn die internationalen Diebesbanden werden an d. Grenzen mit der Einreise schwieriger haben (intern. Haftbefehl & Verbrechersuche)__ das gleiche beim derzeit f Verbrecher sorglosen Möglichkeiten zur Überflutung Europas mit jeglichen Drogen; oder auch f. Mörder und Fluchtmöglichkeiten. 4. sie müssen sich nicht mehr um EU-Vorgaben in der Inlandswirtschaft & Im/Export halten __ & Warenkontrolle auf Waffen/Drogen & Schmuggelware FUNKIONIERT WIEDER

Wenn das so ist, sollte Deutschland & der Rest der EU ebenso auf diese "Love&Peace"- Idee von der Einheits-EU wieder verzichten
:)

Lügen rechen sich

"Von außen" stellt sich doch die Frage, warum das Referendum in Frage gestellt wird. Sind es nur schlechte Verlierer? Oder haben die Brexit-Leute eventuell nicht die Wahrheit gesagt? So z.B. mit den 350 Mio Pfund, die nun wöchentlich in das Gesundheitssystem fließen SOLLTEN.
Oder dass man "souverän" sei, wenn die EU 27 die Regelungen des Binnenmarktes bestimmen, während man selbst wie die Schweiz oder Norwegen auf der Besuchertribüne platz nehmen darf. Oder dass die Teilnahme am gemeinsamen Markt eben offene Grenzen (auch für Menschen!) bedingt.
Klar kann das mit Wales vereinigte England ein Freihandelsabkommen bekommen, so wie Südkorea oder die Maghreb-Staaten. Und die Fischer "räubern das Meer aus". "Mitglied" ist meist besser als "Gast". Ich halte es in der Sache für angemessen, dass das Parlament sich der Sache annimmt. Für einen Schnellschuss zu wichtig!

Referendum

Jetzt schlagen wir alle erst einmal das konsultative Referendum nach. Die Regierung kann machen wat se will. Cameron will schon mal nix machen. Mal sehen, ob sich ein Blöder findet. Das Pro-Lager rudert ja schon mächtig zurück.

re zerocool76

"Wenn man überlegt, wie lange Parteien in Deutschland nach Wahlen benötigen um eine Regierung zu bilden, dann kann man wohl kaum ernsthaft erwarten, dass die Briten innerhalb einer Woche nach dem Referendum aus der EU austreten."

Kein Vergleich. Die britische Regierung muss ja nur einen Zweizeiler in Brüssel abliefern:

Wir wollen austreten und darüber die Verhandlungen beginnen.

Dann läuft die Frist.

"Desweiteren kann die EU selbst nichts machen, denn ein Austritt kann nur aus eigenen Stücken erfolgen"

Das ist seit Wochen bereits bekannt.

@14:01 von LisaF

...und sie glauben ernsthaft, dass die EU den Klimawandel und überhaupt alle Um"welt"probleme in den Griff bekommt? oder sich wirklich ernsthaft für die Lösung dieser Probleme einsetzt?...dann wäre sie ja für Menschen geschaffen.....

Undemokratische Petition

Jeder der Unterzeichner hatte am Wahltag die Möglichkeit, abzustimmen. Die EU-Befürworter sind in der Minderheit.
Gleichgültig, wieviele Menschen jetzt unterschreiben, die Entscheidung ist gefallen.

Oder soll jetzt jeden Tag abgestimmt werden?

Die Initiatoren der Petition haben den Sinn einer demokratischen Abstimmung nicht verstanden.

Was ist hier eindeutig?

Also mal ganz ehrlich! Bei so einer wichtigen Frage wie dem Brexit, sollte man schon genau hinsehen, was der Wähler denn nun wollte! Zumal das Ergebnis in keinster Weise als deutlich zu bezeichnen ist! 51,9 gegen 48,1 %! Das ist kein Votum, sondern eine Spaltung! Zumal man jetzt sogar aus den höchsten Reihen der Brexit-Befürworter die ein oder andere Lüge vernehmen konnte. Von wegen 350 Millionen Pfund jährlich weg aus Brüssel und dafür ab ins Gesundheitssystem!

Gott sei Dank ist das Referendum an sich nicht bindend und letztlich muss das Unterhaus entscheiden! Und die Abgeordneten werden sich hüten, ein Gesetz zum Ausstieg aus der EU einfach so durch das Parlament zu bringen! Dafür sind die Risiken wie Abspaltung Schottlands, wiederaufflammen des Irland-Konfliktes wie auch die Abwanderung von Banken aus London viel zu groß!

Man kann auf die EU schimpfen und das mit Recht! Aber alleine nur dieses Referendum hat längst ausgereicht, Brüssel zu Reformen zu bewegen! Und das ist gut so!

15:29 von elhennig

gemach....eine knappe Mehrheit kann auch in D alle 4 Jahre mit einem Kreuz auf dem Wahlzettel über das Schicksal aller Bürger entscheiden....

Hier bietet sich auch eine Gelegenheit zur Solidaritaet

Die Art und Weise wie Britische Politiker die EU unter Druck setzen ist uneuropaeisch und nicht solidarisch.

48% aller Briten haben allerdings fuer einen Verbleib in der EU gestimmt. Die meisten davon junge Buerger. Vergessen wir das mal nicht.

Das beste das die EU nun machen kann ist Gleiches nicht mit Gleichem zu vergelten. Bis Art. 50 aktiviert ist bleibt erst einmal alles beim alten. Weder Cameron noch Brexiteer Johnson und Gove haben den Mut das jetzt zu tun. Um so laenger das dauert - umso fraglicher ist es das ein Brexit ueberhaupt eintritt.

Der muss naemlich auch erst einmal vom britischen Parlament abgesegnet werden - und nicht wahrscheinlich. Auch das schottische Parlament hat Mitspracherecht - und im Falle eines Brexits ohne Zustimmung des schottischen Parlaments, droht das Koenigreich auseinanderzufallen.

Fuer Grossbrittannien steht mehr auf dem Spiel als fuer die EU, auch wenn Le Pen, Wilders und Pegida die gegenwaertige Stimmung ausnutzen.

@ 5:02 von tick tack tick tack

Ob schnell oder langsam, der Initiator einer Stimmensammlung deren Bedeutung eben jemand gut beschrieben hat (sind immer noch weniger als alle bremainaner) ist für die einzige Relevanz, der Petitionsunterschreiber, die Menge. Was soll diese feudale Haltung? Das Volk hat gesprochen. Wer NACH einer monatelangen 'Wahlwerbung' jammert 'hätte ich doch gewusst' soll in die Vorschule gehen.
Montag erste Stunde: Politik und Verantwortung des eigenen entscheidens.

Folgen von mangelhafter Arbeit der Volksvertreter

Man kann natürlich nicht post Factum eine Volksabstimmung für ungültig erklären. Man darf aber wohl zu einer erneuten Volksabstimmung aufrufen. Die Welt hat sich seit der letzten Woche ein schönes Stück weitergedreht: es kamen Lügen von Brexit Befürwortern zu Tage, UK droht zu zerfallen, ...

Das Hauptproblem scheint mangelhafte Arbeit der UK Volksvertreter zu sein:
1. die Regeln der Volksabstimmung für einen so wichtigen, nahezu irreversiblen Schritt sollten den Regeln für eine Verfassungsänderung ähneln,
2. die potentiellen Folgen des Brexits wurden ungenügend dargestellt,
3. die Lügen der Brexit Befürworter hätte man rechtzeitig entlarven müssen.

Cameron, ade !

"Oder der Schotten. Die haben

"Oder der Schotten. Die haben vor kurzem erst GEGEN einen Austritt aus UK gestimmt. Auf einmal zählt dieses Votum nicht mehr. Und jetzt wollen sie auch nicht respektieren, dass eben eine Mehrheit in UK für den Austritt aus dem EU-Monstrum war."

Die Abstimmung der Schotten zählt natürlich, Schottland ist weiterhin in GB, aber nirgendwo steht geschrieben, ob man nicht ein weiteres Votum machen kann, wenn sich genug Leute dafür finden, können die es auch machen, das zeigt dass der Interesse groß wäre..

"Finde es schwachsinnig eine

"Finde es schwachsinnig eine Petition zu eröffnen und ein zweites Referendum. Will mann so lange ein Referendum machen, bis die doch in der EU bleiben?"

So laufen Volksentscheide, auch wenn sie sich gegenseitig blockieren, aber das ist Demokratie

"Das Ergebnis war auch nicht

"Das Ergebnis war auch nicht superknapp, da lagen immerhin mehr als eine Millionen Stimmen dazwischen.
Jetzt die Wahl versuchen zu wiederholen, weil einem das Ergebnis nicht passt, wird keinen Erfolg haben, und ist zudem schlechter demokratischer Stil"

Weiß nicht warum, wenn die Menschen interessiert sind, ein neues Referendum zu organisieren. Vielleicht macht es in unseren Augen wenig Sinn, aber in den Augen der Betroffenen schon viel mehr...

Wie erbärmlich ...

Auch wenn ich mir sicher bin dass der Brexit sowohl für die Briten als auch für die Rest-EU negative Folgen haben wird und obwohl ich mit ein anderes Ergebnis gewünscht hätte .... Abstimmung ist Abstimmung. Wer hier nachträglich die Regeln ändern will hat jegliche Legitimation verloren jemals wieder das Wort Demokratie in den Mund zu nehmen. Und an die Adresse von Juncker und Schulz sei gesagt .... auch die Regeln und Fristen für einen EU Ausstieg sind seit vielen Jahren bekannt. Hier jetzt die Briten der Geiselnahme zu beschuldigen weil sich diese ein paar Monate Zeit nehmen wollen zeigt wie unfähig Juncker und Schulz sind.

Basisdemokratie

> Abgesehen davon finde ich, dass viele der Kommentare hier zeigen, dass eine Basisdemokratie auf Bundesebene für die meisten Fragen nicht taugt. Zu groß ist das Risiko, dass eine knappe Mehrheit über das Schicksal aller Bürger entscheiden kann.

Also ist es besser, wenn eine kleine Gruppe (Partei) über das Schicksal aller Bürger entscheidet, was sie dadurch legitimiert, dass sie die größte Zustimmung (<<50%) unter der Minderheit einer Minderheit bekommen hat?

englische Nachrichtensender

widersprechen dem was die deutschen Medien so von sich geben, nach deren Befinden hätten viele Brexitbefürworter jetzt einen "Kater", da sie sich für einen Austritt entschieden hatten. Alles Quatsch, die Befürworter jubeln weiterhin und die Gegner eines Brexit sind weiterhin geschockt berichten die englischen Medien.

@Klärungsbedarf

"Aber warum gilt dann nicht das Briten-Referendum vom 5. Juni 1975, bei dem sich zwei Drittel der abgegebenen Stimmen bereits für einen Verbleib ausgesprochen hatten ?"

Vielleicht ja, weil das heute ganz andere Zeiten und Umstände sind, und auch die Wähler ganz andere sind?
Vielleicht gibt es in 40 Jahren ja dann nochmal ein Referendum in dem die Mehrheit dann wieder FÜR einen Beitritt in die EU (die sich hoffentlich bis dahin zum Positiven gewandelt hat) stimmen, weil das dann auch wieder ganz andere Zeiten sein werden.

@um 15:08 von zerocool76

"Wenn man überlegt, wie lange Parteien in Deutschland nach Wahlen benötigen um eine Regierung zu bilden, ..."

Sie haben Recht - für Deutschland. Da hat es bei der letzten Wahl nämlich mehrere Monate gedauert. Tsipras hatte es in Griechenland nach nur 9 Tagen geschafft, eine funktionsfähige Regierung zu bilden. Und sofort ging von konservativer Seite das Gemecker los, warum er Griechenland noch nicht aus den Schulden geführt und damit gerettet hat - weil er ein "Linker" ist.

um 14:53 von WM-Kasparov-Fan

"Ich finde die nachträgliche Petition auch unsinnig."

Ihnen ist schon bekannt, daß diese Petition bereits im Mai von Brexit Befürwortern gestartet wurde? Und zwar für den Fall, daß man knapp unterliegt und in der EU verbleiben soll. Daß jetzt Brexit Gegner das von Brexit Anhängern initiierte Medium gebrauchen entbehrt natürlich nicht einer gewissen Ironie.

unwahrscheinlich

hier werden Zahlen hochgejubelt die es real nicht gibt. Brexitgegner, auch in D, jubeln da natürlich populistisch und polarisierend mit und suggerieren übereifrig, dass die EU-Gegner nicht wussten, was sie anrichten. Dabei lassen sie ausser acht, dass EU-Gegner lediglich gegen die EU sind und nicht gegen Europa. Wer den Unterschied nicht kennt, sollte einfach den Mund halten.

Schlechte Verlierer

Ich bitte darum, nicht zu vergessen, dass diese Petition bereits im Mai gestartet wurde.

Damals ging man noch davon aus, dass die Brexitgegner knapp gewinnen würden.

Aus diesem Grunde haben Brexitbefürworter diese Petition ins Netz gestellt.

Nun ist es aber umgekehrt, und die Brexitgegner haben die Petition einfach gekapert.

Tja, so kann's laufen.

Deswegen gehen all die Kommentare hier ein wenig in die Irre, die den Gegnern vorwerfen, schlechte Verlierer zu sein.

Denn die Befürworter bereiteten sich schon darauf vor, schlechte Verlierer zu sein.

Dann kam es aber anders herum...

Meinung durchsetzen

Bei einfachen Abstimmungen sind leider keine Kompromisse möglich. Raus oder rein, das ist hier die Frage. Politische Prozesse sehen aber anders aus. Da wird mühsam daran gearbeitet, z.B. die EU zu verändern, so dass sie Einem besser passt. Aber wie das mit Kompromissen so ist; es ist nie 100% das, was ich alleine wollte.
Wer also auf eine Politik oder Partei warten, die in allen Punkten und immer das macht, was er will, der muss sich selbst zum Diktator aufschwingen.
Wer Kompromisse mühsam und zu wenig "sexy" findet, der muss allerdings nach einer Abstimmung auch mit dem Ergebnis leben können.
Die Briten haben jetzt lange immer den Rest mit ihren Forderungen genervt und waren an einem Punkt, wo sie gesagt haben, wenn wir das nicht bekommen dann gehen wir. Ihr gutes Recht.
Aber jetzt nicht jammern.
Und warum die "armen jungen Wähler"? Hätte man umgekehrt auch die "armen alten Wähler" bedauert. Eine Seite verliert - isso. Dann nicht abstimmen sondern Kompromisse eingehen.

re montideluxe

"Hier jetzt die Briten der Geiselnahme zu beschuldigen weil sich diese ein paar Monate Zeit nehmen wollen zeigt wie unfähig Juncker und Schulz sind."

Was soll denn hier "Geiselnahme"?

Die Frage ist doch eher, warum die britische Regierung ein Referendum ansetzt und dann erstmal eine Auszeit nimmt.

Hat sie das vorher angekündigt oder damit schon wieder die Wähler getäuscht?

@ Am 27. Juni 2016 um 13:33 von Unvoreingenommen

„Oder [die] Schotten. Die haben vor kurzem erst GEGEN einen Austritt aus UK gestimmt. Auf einmal zählt dieses Votum nicht mehr.“

Das ist aber ein sehr verkürzte Sicht der Dinge. Ein entscheidendes Argument für viele, damals gegen den Austritt gestimmt zu haben, war das ungeklärte Verhältnis eines unabhängigen Schottlands zur EU. Wahrscheinlich wäre Schottland dann erst einmal draußen gewesen, was die Meisten nicht wollten. Nicht wenige haben 2014 also weniger für den Verbleib im UK gestimmt, als vielmehr für einen Verbleib in der EU. Das hat sich ja nun ins Gegenteil verkehrt. Ein Verbleib in der EU scheint nur außerhalb des UK noch möglich. Folglich ist ein neues Referendum eigentlich zwangsläufig.

Am 27. Juni 2016 um 16:31 von veritas@co

Zitat:
"Dabei lassen sie ausser acht, dass EU-Gegner lediglich gegen die EU sind und nicht gegen Europa. Wer den Unterschied nicht kennt, sollte einfach den Mund halten."

Was sollen die machen, die den Unterschied genau kennen und trotzdem mit dem (Totschlag-)Argument kommen, man sei gegen Europa.
Ich gehe leider davon aus, dass zumindest was die deutsche Presse und viele Politiker betrifft, diese zu der von mir beschriebenen Gruppe gehören.

Günter

Ich denke völlig unabhängig wie die ganze Sache aus geht diese Volksabstimmung wird in die Geschichte der EU eingehen. Sie zeigt gerade zu Idealtypisch die Problematik einer Volksabstimmung. Einerseits ist die Endscheidung gefallen, andererseits gibt es diese Petition. Und dann ist auch überhaupt nicht klar in wie weit diejenigen die für den Austritt gestimmt haben wirklich den Austritt wollten oder nur ihren Ärger über die EU ablassen wollten. Das Ergebnis ist jedenfalls Kaos.

@ montideluxe 16:24uhr

Genauso müssen Wahlergebnisse respektiert werden.
Volle Zustimmung und da ich bei Ihnen oft gegenteiliger Meinung bin schreib ich's doppelt gerne.

Diejenigen...

...die meinen, man könnte wegen der "Wichtigkeit der Entscheidung" mal eben die dafür erforderlichen Prozentzahlen willkürlich hochsetzen, muß ich fragen: Wie schwierig war es denn für Großbritannien, der EU beizutreten? Dafür gab es nicht einmal eine Volksabstimmung.

Als Rechtfertigung dient eine diffuse Petition und ein vermeintlich knapper Ausgang. Wie oft habt ihr Leute einen vermeintlich knappen Ausgang zu euren Gunsten moniert? In Österreich etwa?

Liebe Leute, macht euch nichts vor: Ihr sagt zwar: "Bedeutsame Entscheidungen sollten nicht so leicht sein.".

Aber ihr meint: "Entscheidungen, die ich nicht für richtig halte, sollten nicht so leicht sein."

Eine zweifelhafte, demokratische Einstellung ist dies. Meist vorgetragen ausgerechnet von denjenigen, die mit dem Finger auf andere Parteien zeigen und sagen "Undemokratisch!", ohne je konkret zu werden.

Diese Leute sagen: "Demokratie". Aber sie meinen eine Demokratieinszenierung, bei dem am Ende ihr Weltbild herauskommt.

@DB_EMD

" Von wegen 350 Millionen Pfund jährlich weg aus Brüssel und dafür ab ins Gesundheitssystem!"

Immer wird diese Lüge angeführt, warum die Briten austreten wollten, weil sie sich erhofft hatten, das diese Lüge der Wahrheit entspricht.
Es ist aber so, das die meisten raus wollten, wegen der Flüchtlingspolitik und nicht weil sie sich diese 350 Millionen versprochen hatten.
Also mal bitte nicht immer diesen eine Lüge nehmen und behaupten DESWEGEN seien 52% für den Austieg gewesen. Es gibt auch noch etliche andere Faktoren.
Und wo wir schonmal bei Lügen sind. Hat denn Cameron immer die Wahrheit gesagt im Wahlkampf? All diese Horrorszenarien die er heraufbeschworen hat, damit die Briten gegen einen Brexit stimmen? War das ALLES wahr?

Es ist doch üblich, das gelogen wird bei Wahlkämpfen, um für seine Partei oder Sichtweise das beste herauszuholen. Von Rechtspopulisten, aber auch von Demokraten mit ihren "christlichen" Werten. DU SOLLST NICHT LÜGEN!

Sabine Schlotz, 15:17

||Diese Petition ist nichts anderes als eine Kindergarten trotzreaktion.||
Die Petition gab es bereits vor der Abstimmung, und ins Leben gerufen wurde sie von den Brexit Befürwortern

Mal ganz ehrlich ?

SO langsam kommt man sich vor wie im Kindergarten.

1) Die " Gewinner" des Referendums erwecken ebenso wie dessen "Verlierer" den Eindruck, als hätten sie sich vor dem Referendum nicht wirklich ernsthaft damit auseinandergesetzt, das es tatsächlich zu einer Mehrheit pro-Brexit kommen könnte. War das Kalkül auf beiden Seiten ? Selten jemand erlebt, der nach einer provozierten Entscheidung noch so "rumeiert."

2) DIE vielen jungen Briten, die es nicht für nötig gehalten haben, an der Abstimmung teilzunehmen, weil deren Zeitpunkt so ungünstig die Freizeitaktivitäten ( wie das Glastonbury Festival) unterbrochen hätte, müssen mit der Konsequenz ihrer Entscheidung, nicht abstimmen zu gehen, vielleicht einfach leben ? Schließlich hatten sie es selbst in der Hand ?

Um nur 2 Beispiele zu nennen.

Das Leben ist nunmal kein Ponyhof. Und den "Resetknopf" gibt´s so im Reallife auch nicht.

So: Just bare with the consequences now. Life goes on.

alea iacta est

jetzt ist die Entscheidung gefallen, dann sollte sie auch schleunigst umgesetzt werden und zwar natürlich von Herrn Cameron, der ja die Abstimmung eingeleitet hat. Dann bleiben zwei Jahre, um die Einzelheiten zu regeln, das dürfte sogar dem trägen Apparat in Brüssel reichen. Aber für alle Beteiligten muss jetzt schnellstens Klarheit durch den Austrittsbrief geschaffen werden. Dann können sich die Devisen- und Aktienhändler, die Industrie und alle Andern darauf einstellen. Warten und nichts Tun verschärft die Unsicherheit und die Turbulenzen an den Märkten nur. Ich will hoffen, dass jetzt die demokratische Entscheidung respektiert wird und nicht ein anderes Ergebnis herbeigemauschelt wird, das wäre für die Glaubwürdigkeit der Demokratie verheerend

@englische Nachrichtensender 16:22 von veritas@co

"die Befürworter jubeln weiterhin"

Ich weiss zwar nicht, wo Sie das gelesen haben wollen,
ausser in den Massenblättern, die bereits vor der Abstimmung
nachweislich gelogen haben.

Jedenfalls ist Farage und Johnson weitgehend erstmal abgetaucht, um nicht noch mehr in peinliche Widersprüche
verwickelt zu werden.
Die Karten für Johnson als Nachfolger von Cameron
stehen jedenfalls momentan nicht gut...

Können wir...

...das nicht das nächste Mal, wenn Merkel gewählt wird, genauso machen? Wir lassen den Bundestag einfach neu wählen, wenn die Wahlbeteiligung unter 75% liegt (2013 lag sie bei 71,5%) oder wenn irgendwelche 3 Millionen Leute auf der Welt, je drei Klicks auf einer Webseite im Internet machen, unter Angabe irgendwelcher Phantasienamen?

Was rede ich... es müssen ja nichtmal 3 Millionen Leute sein, die da klicken. Es reicht irgendein Skript, das zufällig Namen und E-Mail-Adressen erzeugt.

@ 16:11 von montideluxe

Zitat: "Wer hier nachträglich die Regeln ändern will hat jegliche Legitimation verloren jemals wieder das Wort Demokratie in den Mund zu nehmen."

Glauben Sie nicht, daß Sie da ein wenig streng mit den britischen EU-Gegnern ins Gericht gehen ?

Sicher, schon im Vorfeld des Referendums so eine Petitionsplattform anzulegen, damit man sofort ein neues anstreben kann, sollte man knapp verlieren, ist ein wenig anrüchig aber sie jetzt direkt derart zu verteufeln find ich ein wenig hart.

Dadurch daß die EU-Befürworter die Plattform jetzt gekapert haben und ihnen eine lange Nase drehen, sind die doch schon gestraft genug.

Gruß, zopf.

uncool

"Offenbar war der Mehrheit der jungen Leute diese politische Schicksalsentscheidung dann doch eher egal "

Also wenn man seine Stimme mit einem Wisch auf dem Smartphone hätte abgeben können, hätten sich garantiert mehr von den Jungen beteiligt. Aber extra in die Polling Station laufen, altmodisch Kreuzchen auf Papier setzen, nee, also das nicht. Das ist eine Zumutung und mega uncool!

travis2, 15:55

||Die Initiatoren der Petition haben den Sinn einer demokratischen Abstimmung nicht verstanden.||
Die Initiatoren der Petition sind Brexit Befürworter ;)

Fakt

Fakt ist doch das die Brexit Befürworter mit 51,9 % gewonnen und die Brexit Gegner mit 48,1 % verloren haben. Also 3,8 % Vorsprung oder auch ca 1,3 Millionen Stimmen. Die Nichtwähler werden nun von den Brexit Gegnern natürlich alle als Gegner dargestellt. Den Nichtwählern war es scheinbar Schlicht egal, bei einer Wiederholung könnte es sogar passieren dass das Ergebniss noch klarer für den Brexit ausgeht. Wenn sich UK nun langsam in eine grosse Schweiz entwickelt wird man das aufmerksam verfolgen, und die Jungen müssten sich bei den Älteren für die Verbesserung ihrer Zukunft bedanken. Die Angstmache mancher hier im Forum kann man eh nicht ernst nehmen als Realist.

@Günter Schack

"Sie zeigt gerade zu Idealtypisch die Problematik einer Volksabstimmung."

Nur zwei kurze Fragen: Hätten Sie das auch geschrieben, wenn die Briten sich FÜR einen Verbleib in der EU entschieden hätten? Wäre dann alles palletti mit der Volksabstimmung?
Nur mal rein Interessehalber gefragt.

Event oder Politik

Die Onlinepetition, aber auch das Referendum selbst finden eher als Event statt - welcher Politiker, welche Zeitungsgruppe löst den größeren Hype aus? Offenbar waren Boris und Verleger Murdock die Besseren bei der Auslösung einer Massenpsychose. Es passt natürlich in unsere Zeit, die geprägt ist von Marketingstrategien zu inzwischen fast allen Themen. Nur verantwortungsvolle Politik ist das nicht. Der Maßstab sollte das Wohl des Volkes sein und nicht der Gewinn eines Spiels, betrieben von profilneurotischen Politikern und einer Sensationspresse. Dazu sind die Folgen einer falschen Entscheidung viel zu gravierend. Das Parlament ist gefordert, seiner Verantwortung gerecht zu werden.

online Petition?

warum lässt man nicht gleich über facebook abstimmen,
liken, bis die Daumen glühen.

Oliver Cromwell wird sich im Grabe umdrehen.

@17:01 von Andi123

Ihrem Kommentar stimme ich in jeglicher Hinsicht zu.

Einfach Anmassend

So wie Brüssel sich benimmt, werden noch viel mehr für den Brexit stimmen.
"RAUS IST RAUS sofort"
und dann sofort nach der Wahl keine 24 Stunden später sollen die Briten Ihr Austrittsgesuch stellen.
Brüssel ist eine Zumutung für alle Europäer.
Und jetzt nach 4Tagen wird schon gewinselt wir könnten doch noch mal Wählen und den Engländern ein paar Geschenke machen.

@17:01 von stöberkarl

„warum lässt man nicht gleich über facebook abstimmen“

Natürlich erkenne ich, dass dieser Vorschlag ironisch gemeint ist. Doch viele – gerade eben auch Jüngere – würden das sicher gut finden.

Man stelle sich vor: Dem größten Datendieb (oder Datenhehler/-versilberer) verhilft man noch zur politischen Gesamtübersicht über seine „Mitglieder“. Das würden sicher viele tun, und allein der Gedanke an diese „Willigkeit der Unbedarften“ lässt mich schaudern, wenn ich mir Volksbegehren in Deutschland vorstelle. Noch eine Prise Big Data dazu und heute bereits verfügebare Analysealgorithmen, und schon kann man sich das nächste Referendum eigentlich ganz sparen.

Cameron böses Spiel mit Schottland, Irland & EU

Nächste Unterhaussitzung abgesagt und frühste Sitzung erst Oktober
bis dahin soll alles beim alten Bleiben
Zuerst soll verhandelt werden und dann kommt eventuell der Brexit.
Diese Rechnung wird nicht aufgehen!
Ein Stillstand bis Ende Oktober kann sich keiner leisten.
Damit dürften sich wohl viele Unternehmen, Banken von der Insel verabschieden
als auch Irland und Schottland sich schnellstens abspalten.

@ 15:41 von Frosty Candyman

Zitat: "Ich bin froh f Großbritannien__
denn in nur wenigen Monaten werden sich die positiven Folgen f d britischen Bürger zeigen: 1. sie müssen sich nicht mehr an EU-Regenln halten ..."

So wie es aussieht werden sich die Briten allerdings noch einige Monate, plus der Zeit die die Austrittsverhandlungen dauern, an diese Regeln halten und auf die weiteren (angeblichen) Segnungen warten müßen.

Die negativen Folgen werden da vermutlich früher zu Buche schlagen.

Zitat: "Wenn das so ist, sollte Deutschland & der Rest der EU ebenso auf diese "Love&Peace"- Idee von der Einheits-EU wieder verzichten"

Die "Hate & War"-Mentalität hat Europa in den letzten 1000 Jahren allerdings nur Leid und Tod gebracht, im letzten Jahrhundert gleich zweimal in nie dagewesenem Ausmaß.

Gruß, zopf.

Brexit-Befürworter schrieb offenbar die Petition

User "zopf" schrieb um 16:59 einen interessanten Kommentar.
Ich hab mich gefragt, woher er das hat und siehe da:
http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/brexit-petition-second-eu-...
Danach ist der Starter der Petition William Oliver Healey ein Brexit-Befürworter, der fürchtete, dass die Entscheidung knapp gegen den Brexit ausgehen könnte. Daher schrieb er vorsorglich bereits im Mai die Petition.
Dass es nun anders ausgegangen ist, und die Brexit-Gegner seine Petition "kapern", gefällt ihm wohl nicht so gut.
Was sagen denn nun all diejenigen Brexit-Befürworter in diesem Forum, die sich über die Petition aufregen, dazu?

@zopf

"Die "Hate & War"-Mentalität hat Europa in den letzten 1000 Jahren allerdings nur Leid und Tod gebracht, im letzten Jahrhundert gleich zweimal in nie dagewesenem Ausmaß."

Nur dass das damals andere Zeiten und Umstände waren. Und man sollte sich mal fragen, warum es die Rechtspopulisten dieser Tage so leicht haben Stimmen zu gewinnen. Weil die Bürger der EU so glücklich sind? Wenn alles Schick wäre, würde es die AfD und diese anderen Clown-Parteien nicht so einfach haben.
Okay, so unterschiedlich sind dann die Umstände doch nicht. Denn damals wurde die NSDAP auch nur so groß, wegen der Unzufriedenheit der Bürger.
Doch finde ich es leicht an den Haaren herbeigezogen immer die 2 Weltkriege vorzuschieben um alles zu beschönigen, was diese EU so macht. Mag ja sein, das sie den Frieden zusammengehalten hat, dafür macht sie vieles andere falsch, sonst würden rechtspop. Parteien nicht solchen Zulauf haben von leichtgläubigen Menschen.

Was das meisten Deutschen gar nicht mehr wissen:

Das erste Land was aus der EWG austrat, war erstaunlicherweise Algerien(!), mit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1962! Bis dahin galt es als Teil von Kernfrankreich, war somit also auch formeller Teil der EWG!
Grönland als Teil Dänemarks ist 1985 formell aus der EWG ausgetreten!

re veritas@co

"Dabei lassen sie ausser acht, dass EU-Gegner lediglich gegen die EU sind und nicht gegen Europa."

Welchen Sinn hat denn die Aussage: Man ist gegen die EU und nicht gegen Europa? Was für ein Europa? Da kann sich jeder alles und nichts drunter vorstellen.

15:04 von harry_up

Dass es sich bei der Petition zum Referendum gegen den Brexit um einen Fake handelte, sollte eigentlich früh jedem klar gewesen sein: Nicht so Medien, die wollen, dass die Petition real ist. Die Fakten haben den Wünschen zu folgen.

re flindeadeye

"Wenn sich UK nun langsam in eine grosse Schweiz entwickelt"

WENN ... Erstmal stellt sich die Frage, wieviel UK überhaupt noch übrigbleibt.

@zopf

Nachtrag zu meinem ersten Kommentar an Sie.

Ich bin der festen Überzeugung, das auch Nationalstaaten friedlich nebeneinander leben können, solange nicht Fanatiker, wie Herr Höcke, an die Macht kommen. Es braucht nicht unbedingt eine EU um friedlich zu leben. Man muss ihn ganz einfach nur wollen, den Frieden.
Es verhält sich aber leider nun mal so, das die meisten Menschen, auch hier im Forum nur alles Schwarz und Weiß sehen.
Weiß=EU=Frieden
Schwarz=(Rechtspopulismus)Nationaldenken=Krieg
Ich gehöre zu keiner dieser schwarz/weiß Parteien. Es gibt noch viele Grauabstufungen.

Weiter abstimmen,...

irgendwann wird es schon passen und GB bleibt in der EU.
Das nennt man dann Demokratie!

@Karl Klammer

So viele Banken und Unternehmen werden England gar nicht verlassen, eher im Gegenteil!
England war schon immer ein Meister in der Erfindung von Steuerparadiesen für Banker und andere Finanzhaie! Und da es nach dem vollzogenen Brexit, nicht mehr der europäischen Bankenaufsicht unterliegt, wird es zum neuen europäischen Steuerparadies schlechthin!
Kein geldgieriger Finanzhai wird sich solche günstige Gelegenheit durch die Lappen gehen lassen!

re frosty candyman

"denn in nur wenigen Monaten werden sich die positiven Folgen f d britischen Bürger zeigen: 1. sie müssen sich nicht mehr an EU-Regenln halten"

Dann können Sie den Linksverkehr und das Pfund wieder einführen?

ARD fällt auf Fake-Petition herein

Echt peinlich, wenn man seit Tagen unrecherchiert Meldungen verbreitet, die sich als Fake herausstellen.
An anderer Stelle wird nicht berichtet mit der Behauptung, daß man noch keine zuverlässig recherchierten Informationen vorliegen hat.
Kein Wunder das die Glaubwürdigkeitsstudien für die Medien zunehmend schlechter ausfallen.

@18:28 von zopf

So wie es aussieht werden sich die Briten allerdings noch einige Monate, plus der Zeit die die Austrittsverhandlungen dauern, an diese Regeln halten und auf die weiteren (angeblichen) Segnungen warten müßen.

Und jeder im Europäischen Wirtschaftsraum muss sich ebenfalls an alle Regeln halten, ohne Einfluss bei den Entscheidungen selbst zu haben, muss ebenso einen Beitrag zahlen zum Aufbau der Europäischen Union. Für England wird da keine Ausnahme gemacht werden, und auf diesen Beitrag wird es auch keinen Britenrabatt geben.

Wenn es zu solchen Bedingungen käme, würde ich als Brite da nochmal abstimmen wollen, nur Nachteile keinerlei Vorteile.

@White Crow 13:39

Das Referendum in GB zum EU Verbleib
oder EU Austritt, ist nicht mehr und nicht weniger als eine Empfehlung an die verantwortliche Regierung in GB.
Das Referendum war von Anfang an keine verbindliche Wahl.
Zeigt aber den tiefen Zwiespalt in der teilgenommenen Wählerschaft, nur um wenige Prozente um die 50% Marke, Ergebnis 52 zu 48%.
.
Es gibt zwar eine Mehrheit für die Brexit Befürworter aber hierbei keine Besiegten und auch keine Verlierer.
Allenfalls den Erkenntnisgewinn, politisch brisante, emotional hochkochende Volksstimmungen,
nicht akut durch ein Referendum entscheiden zu lassen, sondern zeitlich davon zu trennen, es zeitnah zu verschieben,
bis sich die emotionale Übererregung dazu gelegt hat.
.
Bei nationalen sehr wichtigen Themen,
sei es die Verfassung, Eintritt in einen Staatenverbund, zu einem Verteidigungsbündnis, usw.
wäre ein verbindliches Referendum mit einem 3/4 Quorum, einer 75% Mehrheit durchaus sinnvoll.

Petition hin oder her ...

... die gesamte EU verliert dieser Tage den letzten Rest Glaubwürdigkeit und Ansehen, ja, verkommt geradezu zu einer chaotisch zusammengewürfelten Staatengemeinschaft. Man sieht nun sehr eindrücklich, wie wenig vorbereitet unsere aller Regierungen doch sind und wie viel einfach nur auf Sand gebaut war. Es bilden sich Untergrüppchen einzelner Staaten, die noch retten wollen, was zu retten ist. Andere wiederum sehnen sich nach mehr Freiheiten und wollen selbst Vorteile aus der Misere ziehen. Der überwiegende Teil erscheint für mich ratlos und entscheidungsunfähig. Schlimm nur: für die betroffenen Bürger und deren Sorgen interessiert sich wohl kaum jemand. Hauptsache wir kriegen den Deckel drauf und wahren den Schein ... bis es in Kürze wo anderes hochkocht ... und der Druck im gesamten Kessel steigt munter weiter. Auch in Deutschland sind wir da nicht außen vor. Daher, liebe Politiker: besser nicht das Deutsche Volk fragen. Die Antwort wollen Sie gewiss nicht hören...

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Ja zu neuem Referendum

Es muss einfach ein neues Referendum geben, bei dem die Argumente ruhiger und fairer ausgetauscht werden. Dann gewinnt auch endlich die "richtige" Seite.

Bei einem 52% ergebniss

Bei einem 52% ergebniss normal. Mir ist schleierhaft wie man mit einer einfachen Mehrheit sowas durchdrücken kann.
Im schlimmsten Fall sind nämlich 48% dagegen.

Petition wurde von Brexit Befürworder gestartet.

Was man hier nirgends liesst ist dass diese Petition schon am 25 Mai von einem Brexit Befürworter gestartet wurde und Farage, eine Galeonfigur der Berxit Befürworter hat e9inen Tag vor der Wahl selber gesagt, dass es ein weiteres Referendum geben soll falls das Ergebins knapp ist... etwa 48-52... Er hatte aber eher damit gerechnet dass Brexit 48 erhalten würde... Soviel zu den schlechten Verieren.

Ich hab unterzeichnet, auch wenn ich kaum glaube dass das was ändern wird.

Es geht nicht so sehr darum ein schlechter Verlierer zu sein, es geht darum dass gelogen wurde dass sich die Balken biegen und Cameron, der die Remain Kampangie geleitet hat, hat die Kampanie zurrückgehalten Johnson anzugreifen, weil die Konservativen befürchtet hatten Ihrer eigenen Partei zu schaden. Am Ende wurde auf der einen Seite nur halbherziger Wahlkampf gemacht und die andere Seite hat am Tag nach der Wahl schein einige Ihrer Lügen zugegeben... 350Mio jede Woche an die NHS statt der EU...

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