Kommentare

BREXIT - er kommt, wenn es sich lohnt

Um was es wirklich ging?
Gewinnmaximierung!
Die Konservativen vertreten traditionell die Interessen der Wirtschaft.
Es ging und geht einzig darum Milliardensummen, die nach Brüssel fließen in die eigene Tasche der maßgeblichen Briten zu leiten.
Beweis? Sofort wurde davon gesprochen, dass der Freihandel mit der EU aufrecht und der Zutritt zum EU-Binnenmarkt nicht behindert werden darf.
Die EU hat dem quasi schon zugestimmt, indem sie den anfänglichen Druck sofort wieder von den Briten nahm - es soll Gras über die Sache wachsen, frei nach dem Junker-Wort "Wenn kein Widerspruch und Proteststürme aus dem Volk kommen-machen wir weiter so!"
Warum also in eine EU, wenn man den freien Handel und Warenverkehr auch als souveräner Staat haben kann?
Da die Kontinentalwirtschaft mit GB verpflochten ist, wird GB der Coup gelingen, die EU wird sich im Herbst selbst zerlegen, denn die informellen Gespräche werden dazu ermuntern: "Warum zahlen, wenn wir den Binnenmarkt auch anders haben können!"

So schnell wie möglich (EU Gipfel)

Das Austrittsschreiben muß am Mittwoch auf den Tisch.
Sonst gröhlen die ewig gestrigen Rechtspopulisten gleich wieder von Wahlbetrug
und Missachtung der Stimme des Volkes!!!

Solange der Brexit Antrag nicht vorliegt,
investiert keiner mehr einen Penny in GB
Wer kauft sich z.B ein Britisches Auto,
wo noch nicht einmal weiß welchen Garantie
anspruch man überhaupt noch hat :-)

Hoffentlich nicht.

Und beim Zurückrudern sind gefälligst die "Extrawürste" ein für allemal zu kassieren.

Kein Druck auf GB

Ich finde es schon bezeichnend, dass Juncker und Schulz jetzt Druck auf die britische Regierung ausüben wollen, damit sie den Austritt schnell vollziehen. Dafür hat sich die Mehrheit der Briten doch gerade für den Brexit entschieden, damit der Brüsseler Altherrenclub sie nicht mehr unter Druck setzten kann.

Raus ist raus! - oder doch nicht?

Wer jetzt den Druck von den Briten nimmt, wird zum Totengräber der EU.
Natürlich ist die Kontinentalwirtschaft mit der von GB verflochten. Doch haben wir in Südeuropa nicht ein Heer von jungen gut ausgebildeten Arbeitslosen? Junge Menschen mit Berufs- und Hochschulabschlüssen ohne Zukunft?
Die EU könnte nun ihrer Verantwortung für ihre Bürger nachkommen und umsteuern! Wie? Sich aus GB zurückziehen und die Wirtschaft auf den Kontinent holen - es gibt genug arme Regionen, die auf Entwicklung warten, junge Menschen die auf eine Zukunft hoffen!
Hier und Heute besteht mit dem BREXIT die Chance Europa einen positiven Impuls und sozialen Frieden zu geben.
Wer dagegen jetzt "Informelle Verhandlungen" aufnimmt, ist zwar dann "Aller Konzerne und Banken Darling", aber besiegelt das Ende der EU, opfert den europäischen Gedanken auf dem Altar der egoistischen Gewinnmaximierung der Briten- Eton- , Oxford- und Cambridge Zöglingen, die in ihrer Elite-Arroganz an nichts zu übertreffen sind.

@DLGPDMKR

@DLGPDMKR

Zitat aus Ihrem Kommentar zu dem Artikel "Nach Brexit-Votum: Ein ganzes Land schüttelt sich" :
"Wer des Englischen mächtig ist sollte nach Wahlanalysen aus GB suchen. Den Ausschlag für den Brexit gaben gerade Universitätsstädte wie Newcastle, Leicester, Sheffield oder Nottingham."

Dies ist nicht korrekt.

Laut http://www.bbc.com/news/politics/eu_referendum/results/local/n sehen die Ergebnisse folgendermaßen aus:

- Newcastle upon Tyne ist die Unversitätsstadt. Das Ergebnis war 49,3% für Brexit und 50,7% für den Verbleib.

- Leicester: 48,9% für Brexit, 51,1% für den Verbleib

-Sheffield: 51% für Brexit und 49% für den Verbleib

-Nottingham : 50,8% für Brexit und 49,2% für den Verbleib

Nicht erwähnt, aber ebenfalls bekannt:

-Cambridge : 26,2% für Brexit und 73,8% für den Verbleib

-Oxford : 29,7 % für Brexit und 70,3% für den Verbleib

-Warwick : 41,2% für Brexit und 58,8% für den Verbleib

Wie will die EU denn

Wie will die EU denn wirklichen Druck ausüben auf die Briten? Die Rechtslage ist eindeutig und daran haben sich alle zu halten. Wenn also die Briten meinen sich Zeit lassen zu können, dann haben Junker, Schulz & Co das so zur Kenntnis zu nehmen. Das sollten vielleicht auch mal die Medien so eindeutig kommunizieren.

Wann kommt der Brexit

Wann kommt der Brexit wirklich?
Langsam, langsam, jetzt werden die Briten zuerst einmal, wie von vielen vorausgesehen, ihre Show starten und versuchen sich das ganze Theater von uns möglichst lange, teuer bezahlen zu lassen. Dann oder mitten beim 'Austreten' werden sie versuchen, wieder mittels plötzlicher Kehrtwende alle EU-Gesetze zu umgehen und wieder in die EU einzutreten. Natürlich auch nur mit ganz speziellen privilegierten Sonderrechten um das Rosinenpicken erneut aufnehmen zu können. Und ich glaube, dass sie mit unseren Politikern das alles machen können, weil diese schlapp genug sind um alles so mitzumachen. Nur, Vertreter unserer Interessen sind die nicht, aber das wissen wir ja längst. Der wievielte Austritt der Briten war das jetzt noch mal?

um 08:24 von harry_up (Vorthread)

"Sollen die Verlierer nach der nächsten Bundestagswahl ebenfalls nach Neuwahlen schreien, auch dann vor allem, wenn man feststellen sollte, dass eine bestimmte Altersgruppe zu bequem oder feige war, ins Wahllokal zu marschieren?"

Es gibt einen Unterschied zwischen Parteiwahlen und Einzelabstimmungen. Bei Wahlen wählt man ein Konzept bzw eine politische Grundrichtung. Bei einer Einzelabstimmung gibt es nur ein ja oder nein. Oftmals sind die Folgen für oder gegen gar nicht absehbar. Mit Augen zu und durch besteht die Gefahr an der Wand zu landen. Wenn absehbar ist, daß man sich auf einem Irrweg befindet, sollte man die Reißleine ziehen. Nüchtern betrachtet steht UK durch dieses Plebiszit vor dem Zerfall. Kaum einem der Brexit Befürworter schien es im Vorfeld denkbar, daß dies passieren könnte. Insofern haben sich die Rahmenbedingungen geändert und es wäre daher sinnvoll ein 2. Plebiszit zeitnah abzuhalten ev. verbunden mit vorgezogenen Parlamentswahlen.

Er kommt, er kommt nicht!

Auf einmal sind alle Versprechen der BREXIT Befürworter vergessen. Zwei Kindern wurde die Mutter genommen, weil BREXIT-Befürworter in London sich an Schärfe gegenseitig übertreffen mussten. Ihre Lügen mit Vorurteilen so geschickt verwoben, dass es ihnen gelungen ist, ihre wahren Ziele bis heute für eine Mehrheit zu verschleiern.
Die Brutalität mit der Jo Cox abgeschlachtet wurde ist ein Symbol dafür, mit welcher Wut die Bande konservativer Eton-, Oxford- und Cambridge Zöglinge ihre eigennützige Kampagne führten. Sie sind dabei zu Anstiftern von Mördern geworden: Jo Cox ist nicht nur ein "Kollateralschaden"! - und jetzt? Jetzt kommen die Lügen hoch - nichts von dem was sie ihren Anhängern als schnelle Belohnung im Innenbereich versprochen haben, kommt.
Wäre da nicht die andere Hälfte der Briten, man könnte sich nur angewidert abwenden.

Die Briten haben sich entschieden...

... und wer jetzt verzögert, gegensteuert, eine neue Abstimmung fordert... sollte sich gelegentlich daran erinnern, wie so etwas ausgehen kann. In einer Atmosphäre des Mißtrauens, der offenen Rebellion und Separatismus, speziell in Schottland. Die Schotten haben ja schon ihre Hausaufgaben gemacht und den Plan wie es scheint in der Schublade. Das die Jugend jetzt jammert ... dann hätte sie geschlossen zur Abstimmung gehen sollen! Wir wissen, wie so etwas enden kann... Stichwort Ukraine und man sage mir nicht, im Westen sei so etwas nicht möglich!
Wenn Leute mit englischen Nicks hier Wind machen... die EU hat viel Geduld aufgebracht und die legendären Auftritte von Frau Thatcher hingenommen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Die EU sollte ihrerseits klar und unmißverständlich morgen dem blöden Zocker Cameron, der das angerichtet hat entgegentreten und ihn auffordern, die "Kündigung" schriftlich einzureichen, damit endlich klare Verhältnisse sind.

We are out !? Really ?! Wait a minute!

GB hat das Recht zu entscheiden wann es Verhandlungen nach Artikel 50 auslöst. Kein Grund für die Brüsseler Bürokraten beleidigte Leberwurst zu spielen. Die Welt wird sich weiterdrehen. Ironisch das GB ausgerechnet wohl nicht von TTIP betroffen sein wird - falls dies, dem Willen Merkels entsprechend - tatsächlich auf uns zukommt. Und endlich werden die Briten von der unsäglichen "Schildbürgerstreich" Glühbirnenverordnung befreit, ich bin schon neidisch. Die Briten wollten Ausserdem kein "deutsches Europa". Wer das für überzogen hält, sollte sich mal umschauen und umhören. Deutschland hat diesen Kontinent fest im Griff. Nicht alle Europäer finden das gut. Transferleistungen der EU kommen oft vom deutschen Steuerzahler. Süd- und Osteuropäische Länder (aber zB auch Irland) wurden "entwickelt", was diese wiederum imstande setzte, deutsche Produkte zu kaufen. Nach Meinung vieler Briten ein Teufelskreis, für Deutschland ein "Perpetuum Mobile".

Ein neues Referendum?

In Griechenland konnte man gut beobachten, dass es durchaus möglich ist eine Volksabstimmung abhalten zu lassen und sich nicht an das Ergebnis zu halten bzw. eine weitere Volksabstimmung zu halten, die sich im Grunde um die gleiche Frage dreht. Ich schätze, dass man in GB momentan nach Optionen sucht, doch keinen Brexit durchziehen zu müssen. Das Parlament und führende Politiker sind mehrheitlich gegen einen Austritt aus der EU. Da ich persönlich für einen Verbleib von UK in der EU bin, kann ich das nur begrüßen. Fragt sich allerdings wie man den Menschen vermittelt, dass der ganze Aufwand letztlich nichts weiter war als ein großes Theater.

Wann kommt der Brexit wirklich?

"..mit unseren Politikern das alles machen können, weil diese schlapp genug sind.."
Ich würde nicht sagen "schlapp", ich würde sagen: die Politiker stehen alle im Sold der Konzerne und Oligarchen, für diese machen sie EU, für diese hätscheln sie den freien Finanzmarkt.
Der Steuerzahler, der Kleine Mann darf sie wählen und sich für sie ins Koma sparen.
Das war's dann aber auch schon.
Nie vergessen: Politiker/innen sind längst nicht mehr Volksvertreter -
Es sind von der Wirtschaft gestellte, vom Volk zu wählende Wirtschaftsvertreter!

re economist70

"Ich finde es schon bezeichnend, dass Juncker und Schulz jetzt Druck auf die britische Regierung ausüben wollen, damit sie den Austritt schnell vollziehen. Dafür hat sich die Mehrheit der Briten doch gerade für den Brexit entschieden, damit der Brüsseler Altherrenclub sie nicht mehr unter Druck setzten kann."

Wenn die EU den schnellen Austritt verlangt, werden die Briten unter Druck gesetzt.

Wenn nicht, kümmert sie sich nicht um den Austrittswunsch der Briten.

Fazit: Egal, was die EU macht, sie macht es falsch.

Der Wahlspruch der EU-Hasser.

Brexit

ich möchte zu den ganzen Gejammere wegen des Ausganges der Abstimmung nur sagen:Ich finde es schändlich den sogenannten Alten die Schuld am Ausgang des Referendums zu geben,einfach schändlich gegenüber einer ganzen Generation.

Vertrag von Lissabon

Leider haben die EU-Staaten bei Abfassung dieses Vertrags versäumt, eine Frist für die Austrittsserklärung festzulegen. Schon aus diesem Grund nützt es wenig, nun zu lamentieren und Druck zu machen.

Danach hat man 2 Jahre, bei Notwendigkeit und bei gegenseitigem Einvernehmen noch länger Zeit, die komplexen neuen Verträge auszuhandeln.

Ruhe bewahren ist jetzt wichtiger denn je. Geschäftige Hektik schadet nur.

Übrigens ist es bei Ehescheidungen ähnlich: Partner können lange die Scheidung androhen; bindend ist erst die Einreichung des Scheidungsantrags beim Familiengericht und den macht nun einmal der/die Scheidungswillige. Danach kann es auch 2 Jahre dauern, bis die Scheidung vollzogen ist.

Der Druck kommt automatisch!

Die Regierung kann theoretisch sich alle Zeit der Welt mit der formalen Bekanntgabe des Austritts lassen!

Praktisch wollen jetzt aber alle Planungssicherheit:
- Firmen
- EU-Arbeitnehmer
- Investoren
- Banken
- einfach alle mit Beziehungen zum VK.

Sehr viele Menschen können sich eine Hängepartie nicht leisten und wollen wissen woran sie jetzt sind.

Deshalb: Natürlich muss die britische Regierung Zeit zunächst etwas Zeit haben sich zu organisieren. Aber keinesfalls darf das mehrere Monate dauern!

Das machen die Menschen nicht mit!

Wenn ich nicht weiß woran ich bin, dann gehe ich dahin wo ich es weiß. In dem Fall aufs Festland!

Und damit wird die britische Regierung demnächst systembedingt stärker unter Handlungsdruck geraten als es irgendein Politiker machen kann.

Die Briten sind sich selbst uneins

Was nun. Machterhalt der Konservativen oder den Brexit vorantreiben. Dazu der Ausstieg der Schotten, vielleicht die der Nordirländer, die Abkehr der jüngeren Generationen, denen diese Entscheidung meist nicht gefällt, die sich von den traditionellen Parteien entfernen.
Die britische Regierung hat sich selbst ins Abseits geschossen.

re möbius

"GB hat das Recht zu entscheiden wann es Verhandlungen nach Artikel 50 auslöst. Kein Grund für die Brüsseler Bürokraten beleidigte Leberwurst zu spielen."

Haben die Brexit-Anhänger nicht bejubelt, dass dass endlich mal "Volkes Wille" zählt? Und jetzt lässt man sich alle Zeit der Welt, Volkes Wille zu vollziehen?

Ich finde Ihre Haltung leicht schizophren.

re pja

"Fragt sich allerdings wie man den Menschen vermittelt, dass der ganze Aufwand letztlich nichts weiter war als ein großes Theater."

Indem man sie noch mal darauf hinweist: Von Populisten werdet ihr dreist belogen. Selbst schuld, wer darauf reinfällt.

Was für ein Drama

Dadurch daß man immer wieder es so darstellt mit Fotos und Videos oder weinenden Gesichter, daß die Minderheit nämlich Brexit Gegner die Stimme des Volkes sind, macht die Minderheit trotzdem nicht zu der Mehrheit.

Die Mehrheit der Briten wollen nicht in der EU bleiben und diese Mehrheit kann man auch nicht ignorieren oder diffamieren. Ältere Menschen haben auch mehr Lebenserfahrung als Junge. Das bedeutet eher, daß das Volk weise entschieden hat.

Auch der Zeitdruch ich möchte den Antrag sofort haben wie Herr Juncker das macht, gibt wieder mal ein absolut schlechter Bild von der EU ab.

Die Briten sind sowieso noch aus der EU raus. Die Auswirkungen können sich erst in 2 Jahren zeigen. Es gibt also noch gar nichts zu bereuen höchstens in 2 Jahren.
Diese Darstellungen zeigen mal wieder die politische Ausrichtung der Medien und haben nichts mit der Realität oder Objektivität zu tun.

um 07:43 von Odin-HH (Vorthread)

"Und so haben jene Briten abgestimmt, die sich noch an ein anderes GB erinnerten "

Unwarscheinlich das sie ihre realen Erinnerungen zu Rate zogen,
Denn das vor-EWG-GB war davon geprägt "den Krieg gewonnen und den Frieden verloren" zu haben was dazu führte das sie so dringend rein wollten das sie drei mal den Beitritt beantragten (zwei mal wurde sie auf De-Gaules Veto abgelehnt).
Die Vergangenheit in die sich sich zurückträumen ist die Zeit von Viktoria Kaiserin von Indien etcpp ohne dabei de Alptraum zu bedenken den "Manchasterkapitalismus" und "Bauernlegen" für 90% des (wg zu iedrigen Einkommes nicht Wahlberechtigten)Volkes bedeutete - wenigstens war man Weltmacht
Dream Britania...

@ Economist70 am 27.06.2016 09:11 Uhr

Schulz und die EU können kein Druck mehr auf London ausüben. (§50) Aber er wird doch wohl seine Meinung vertreten und sagen dürfen. Und er ist halt der Meinung, dass jetzt eine Hinhaltetaktik, um parteipolitische Ziel durchzusetzen völlig falsch und deplatziert ist. Ich denke diese Meinung hat nicht nur er sondern viele andere Europäer. Ich habe diese Meinung auch. Erst die Austrittskeule zu schwingen und dann plötzlich zu sagen „ätschi bätsch, ist alles gar nicht so eilig“ zeugt meines Erachtens von ganz schlechtem Stil. Aber wie schon erwähnt. Druck ausüben kann die EU nun nicht mehr.

Wie soll es weitergehen?

Wie es weiter gehen soll? Am besten ohne aufgescheuchtem politischen Ameisenhaufen. Ob Steinmeier "weder Hysterie noch Schockstarre" oder Schulz "ganzer Kontinent in Geiselhaft genommen", vor allem unsere deutschen Politiker zeigen sich fern jeglicher politischen Professionalität.
Die Briten haben abgestimmt, das ist noch kein Austrittschreiben. Und wenn die Briten jetzt auf Zeit spielen, dann geht man damit politisch professionell um: man schließt sie überall aus, wo sie kein Recht auf Teilnahme haben und wo sie teilnehmen gibt es einen obersten Tagesordnungspunkt, der lautet: wann kommt das Austrittsschreiben aus London? Und natürlich dürfen die Briten erneut abstimmen.
Das Getue der deutschen Politiker erweckt in mir den Eindruck, dass diese den Grund des britischen Anti-EU-Votums bei sich selbst sehen.

#tobeorwhat

Jetzt machen Sie aber mal halblang, ihre Aussage ist völlig überzogen. Wenn heute ein Asylant den Merkel gerufen hat eine Straftat begeht, ist sie dann auch Anstifterin.
Jo Cox wurde von einem Verrückten ermordet, genau wie der Angriff auf die Oberbürgermeisterin von Köln, gottseidank mit besserem Ende.
Und wenn Sie der "Bande von konservativen Zöglingen" Lügen vorwerfen kann ich mich nur wundern. Welcher Politiker lügt denn nicht. "Kein Land haftet für die Schulden eines anderen Landes", das ist eine Lüge die viel größere Konsequenzen hat, darüber sollten sie sich aufregen.

@dermullah

"Es gibt einen Unterschied zwischen Parteiwahlen und Einzelabstimmungen. Bei Wahlen wählt man ein Konzept bzw eine politische Grundrichtung. Bei einer Einzelabstimmung gibt es nur ein ja oder nein. Oftmals sind die Folgen für oder gegen gar nicht absehbar."

Ich sehe das genau anders herum. Parteien machen nach den Wahlen was sie wollen, unabhängig davon was sie vorher erzählt haben.
Bei einem Referendum hingegen weiß man genau was man bekommt.

Ist des Volkes Willen noch wichtig?

Oder soll hier entweder die Abstimmung ignoriert werden, oder solange neu abgestimmt werden bis das Ergebnis so ist wie die "Mächtigen" es haben wollen?
--
Dann kann man auch gleich ala Österreich auszählen.

Toll wie manche Menschen Demokratie verstehen.

Oh glückliches Britanien

Die Zeiten der Gängelung sind bald vorbei!

Wenn Leute wie Schulz ebenso vehement gegen den

neoliberalen Kurs der EU angegangen wären, wie sie jetzt den schnellen Austritt der Briten fordern, es wäre gar nicht so weit gekommen. Die arbeitnehmerfeindliche Politik der letzten Jahre trieb und treibt immer mehr ängstliche Wähler in die Arme der Links- und Rechtspopulisten. Wenn das nicht aufhört, sehe ich schwarz für die EU.

Privilegien

Das eigentlich peinliche ist das Beharren auf "Privilegien". Ich hoffe, Cameron hat das mit seiner wahnwitzigen Referendumsidee ein für allemal verspielt. Es darf in Europa kein "privilegiertes" Land geben. Insofern: Ab in die Warteschleife zum Abstreifen elitären Denkens aus Zeiten des "British Empires".
Und: wieviel heiße Luft die Rechtspopulisten aufbläst, ist unfassbar - nicht nur in England!

Die Abstimmung hat eine neue Form

demokratischen Bewusstseins in Europa gezeigt. Man will sich nicht mehr gaengeln lassen, weder von nationalen noch supranationalen Fuehrern. Friede und Entwicklung in Europa wird durch den Willen der Bevoelkerung, nicht mehr durch Fuehrer bestimmt.

Man will mehr Demokratie, Transparenz und Mitspracherecht.

Dieses Pflaenzchen sollte man hegen.

Fuer GB und Resteuropa besteht keine Gefahr, man bleibt aus geologischen Gruenden ja eh da, wo man war.

Merkel, Juncker und Schultz sollten zuruecktreten um eine aehnliche Entwicklung auch diesseits des Kanals zu ermoeglichen.

Die Geister die ich rief...

Cameron verknüpfte seine Wiederwahl mit dem Referendum und gewann. Allerdings glaubte er nicht an den Willen des Volkes sich aus der EU zu lösen. Ihm ging es um Privilegien und Sondervereinbarungen für das vereinigte Königinnenreich herauszuhandeln. Sowie dem Finanzplatz London auf für die Zukunft weiter interessant zu halten und auszubauen. Die Entscheidung der englischen Bürger ist zu respektieren. Ein "Out" nun in ein "war doch nur Spass" umzuwandeln wird der Sache nicht gerecht. Der Ausstieg aus der EU ist gelebte Demokratie. Großbritannien noch weiter zu hätscheln oder mit weiteren Ausnahmen zu einem Verbleib zu bewegen ist Quatsch.
Sie haben sich dafür entschieden und die Stimmen die eine baldigen Ausstieg fordern liegen absolut richtig. Das ist nur konsequent. Die EU wird auch ohne England und seine Sonderrechte stabil bleiben.

Ich bin den Briten sehr dankbar.

Der wohl vermeintlich letzte Warnschuss in Richtung EU. Jetzt ist sie gezwungen Reformen anzustrengen, wenn sie sich nicht selbst abschaffen will. Danke GB
Was die Interessenlosigkeit der "Jungen" an die eigene Zukunft angeht, jetzt können sie dieses ändern. Ein Lehrbeispiel für die Jugend der Welt. Danke GB.
Und was die Briten angeht, verzichtet auf die Extrawürste, und gebt der EU und euch selbst eine noch einmal eine Chance.

Stellt Merkel sich wieder

Stellt Merkel sich wieder gegen die EU?
Die meisten wollen das GB jetzt schnell geht.
Frau Merkel will GB Zeit lassen.

Warum stellt sie sich immer gegen die EU?

Erst bei den Flüchtlingen und jetzt..........

re orfee

"Die Briten sind sowieso noch aus der EU raus. Die Auswirkungen können sich erst in 2 Jahren zeigen."

Wohl kaum. Investitionsentscheidungen werden spätestens ab heute unter dem Gesichtspunkt getroffen, ob man in ein EU-Land oder ein Nicht-EU-Land investiert.

alles braucht seine Zeit warum soviel Druck..

und die Eile?
Bei Beitrittsverhandlungen in die EU vergehen Jahre bis alle erforderlichen Bedingungen ausgehandelt werden.

Man kann nicht von heut auf Morgen raus ,es müssen jetzt Austrittverhandlungen stattfinden und es muss geklärt werden wie das zukünftige miteinander gestaltet werden soll,das dauert auch seine Zeit.

Aber jetzt Druck aufzubauen erinnert an beleidigte leberwürste.

Klar versteht man warum es schnell gehen muss ,denn wenn nichts passiert als Konsequenz dann hat man die Befürchtung das andere auch referenden abhalten könnten.

Jedenfalls wird Grossbritannien solange sie dabei sind auch weiterhin seinen obulus leisten müssen,es liegt in derem Interesse zügig sich zu lösen.

Man hat einfach nicht damit gerechnet das die Brexit Befürworter die Wahl gewinnen,umso Grösser ist der unmut der verlierer.
Schlechte Verlierer gibs überall.

Das komische ist, jetzt kommt der Katzenjammer

Plötzlich wird vielen Briten klar, Brexit ist Brexit. Selbst der Mann mit der großen Klappe (Boris John.) war plötzlich sehr kleinlaut. Nun wird vielen Briten plötzlich klar, das Austritt Austritt heißt. Die Brexiteers haben doch damit geworben, ganz schnell austreten, sofort unterschreiben, und jetzt plötzlich findet sich keiner der den Antrag stellt? Soll sich doch Boris als Chef aufstellen lassen und unterschreiben. Bei uns in der Zeitung steht jetzt viele Briten fühlen sich getäuscht, die haben für den Austritt gestimmt und jetzt findet der wirklich statt, aber die falschen Versprechungen können gar nicht umgesetzt werden, nun würden viele doch lieber für den Verbleib stimmen. Ja was denn nun? Great Empire doch nicht so Great? Und das die EU jetzt ein schnelles Ende will des Theaters genau richtig, wer raus will raus und soll sehen wie er alleine klarkommt. Die Jugend weint? Ja wer nicht wählt muss nehmen was er bekommt. Nun muss Schluß sein mit dem Affentheater, GB raus und fertig

Warum diese Eile?

"EU-Parlamentspräsident Schulz hatte die britische Regierung aufgefordert, schon beim EU-Gipfel am Dienstag den Austritt zu beantragen."

Gut Ding will Weile haben.

Schulz kann es mal wieder nicht lassen, sich in die inneren Angelegenheiten von Ländern einzumischen. Es ist doch das gute Recht der Briten, zunächst mal im eigenen Land Klarheit darüber zu bekommen, wie schnell man den Austritt erklärt. Schließlich gibt es ja keine diesbezügliche konkrete Vorgabe im zugrundeliegenden Vertragswerk.

Unglaublich naiv ...

die Reaktionen des europäischen Spitzenpersonals zeigen die ganze Naivität von Junker & Co. Wer wie Junker allen Ernstes als Konsequenz von Eurokrise und Brexit eine Ausweitung des Euro auf alle EU-Mitgliedstaaten fordert lebt im Vorgestern und sollte besser heute als morgen Platz für einen Nachfolger machen.

Die FAZ hat hierzu erst vor Kurzem einen sehr lesenswerten Kommentar veröffentlicht:

http://tinyurl.com/gvl83w4

Es ist eigentlich lustig!

Diejenigen die immer für einen Brexit waren sind jetzt die Bremser und wollen verzögern.

Man sieht das die Populisten um Farage und Johnson keinen Plan hatten und haben.
Jetzt geraten diese in Panik und fürchten das ihnen ihr Lieblingsfeind EU abhanden kommt.

Denn dann wird den britischen Bürgern klar das es nicht die EU war die die sozialen Standards in GB abgebaut haben sondern die jeweiligen britischen Regierungen.

Eigentlich ist der Brexit für die EU Gegner in GB der worst case.

Jetzt reicht es aber mal !

Gibt es denn gar kein anderes Thema mehr? Aus allen Kanälen, auf allen Webseiten geht es nur um ein Thema - und jeder, aber auch wirklich jeder hat was dazu zu sagen. Und über das, was jeder, aber auch wirklich jeder zu sagen hat, wird auch dann noch ausführlich berichtet und darüber diskutiert.
Diese monothematische Fokussierung ist ja einfach "too much".
Jetzt warten wir doch mal ab, wann und wie und ob der Antrag kommt und dann sehnen wir weiter.

Manche scheinen zu vergessen,

Manche scheinen zu vergessen, dass die EU wir sind.

Es ist nicht hilfreich in der momentanen Situation wieder am eigenen Ast zu saegen.

Die Tory party und die Leave waehler haben sich ausserhalb der EU gestellt.

Wenn Sie Artikel 50 nicht ausloesen reagieren Sie unfair und als ob sie schon draussen sind.

Deswegen keine Toleranz gegenueber den britischen Spielchen.

Ohne Negativeffekt eines Austritts und des Herumtaktierens wird das Schule machen.

Die EU macht kein Diktat sondern laesst nicht 400 Millionen Menschen fuer die Folgen einer Toryumsortierung leiden.

Druck auf GB muß ausgeübt werden

Wenn die EU jetzt noch den Briten entgegenkommt werden in den nächsten Jahren immer mehr Länder so handeln.

Austrittsdrohungen bis die EU einknickt wie sie das bei Verhandlungen mit GB lange Zeit gemacht hat.

Die Briten müssen jetzt raus, nur damit zögert man den Untergang der EU hinaus

Jetzt das Referendum für ungültig zu erklären würde zeigen das Abstimmungen und gelebte Demokratie nur gültig ist wenn das Klientel aus Politikern und Wirtschaftsbosse dem zustimmen.

Druck

Die EU braucht keinen Druck zu machen, die Börse, das Pfund, die Wirtschaft wird das regeln. Solange die Briten auf Hängepartie machen und zocken, so lange geht's abwärts und Investitionen werden zurückgehalten...
Leider auch für die EU.......

Am 12.06.

Am 12.06. geschrieben:
Cameron warnt vor der Lawine, die er einst aus reiner Taktik in seinen Katz- und Mausspielchen mit der EU, selber losgetreten hatte, dem Brexit. Zu spät Mr. Cameron, die Lawine rollt, der Schuss geht nun für alle nach hinten los, aber hoffentlich vor allem für Sie und Ihr Land, Mr Brexit. Die Zeit der Extrawürste ist vorbei. Nun muss England selber sehen, ob es mit einer zukünftigen Steueroasenpolitik und entsprechend dazu bald zu schaffenden neuen Gesetzen überleben kann. Auf jeden Fall werden sie versuchen den europäischen Finanzmarkt in ihrem Sinne zu beeinflussen, was die kleinen Leute wieder bezahlen werden müssen. Aber nach der zu erwartenden Fastkatasrophe werden sie sich retten müssen. Also schätze
Ich, dass sie nach spätestens fünf Jahren wieder an die EU-Türe klopfen und um Einlass bitten werden, äh und alle begeistert sein müssen, sie wieder aufnehmen zu dürfen, natürlich nur zu ihren englischen Bedingungen. Oh Zeiten, oh Sitten!!

Der Joker

Deutsche Kommentare zu dem englischen Politpoker werden auf der Insel oft als "Typisch Deutsches Philosophieren ohne gebotenen Pragmatismus" abgetan.
Nun denn, dann empfehle ich die Englische Königin als DEN Joker Großbritanniens; die Wahrscheinlichkeit, daß sich die Dame mit Ihren 90 wesentlich krisenfester beweist als alle derzeitigen Kasperledarsteller zusammen, steht nicht schlecht.

Typisch EU DIKTATUR!

„Die Spitzenvertreter der Europäischen Union fordern Großbritannien auf, "so schnell wie möglich" Konsequenzen aus dem Brexit-Referendum zu ziehen. "Jede Verzögerung würde die Unsicherheit unnötig verlängern", teilten EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk, EU-Parlamentschef Martin Schulz und der niederländische Regierungschef Mark Rutte am Freitag in Brüssel schriftlich mit“...

Zur Kenntnis: Wir werden uns NICHT MEHR von dieser EU Diktatur bevormunden lassen! WIR entscheiden wann Artikel 50 berufen wird!

@ Linde-im-Park - Danach hat man 2 Jahre

Das Große Gesundsparen der Unternehmen läuft schon.
Kein Unternehmen kann es sich leisten sein Personalbestand
gemäß der Kündigungsfristen noch weiter hoch zu halten.
Die gefeuerten Arbeitnehmer sind die ersten Opfer der Lügenden Rechtspopulisten.

BREXIT: Sofort, unverzüglich und ohne Kompromisse!

Das Referendum der Briten ist zu akzeptieren! Auch Merkel, Hollande und Co. haben das Ergebnis des Referendums zu akzeptieren und müssen nun aufs Tempo drücken, damit der Brexit schnell und unverzüglich - ohne faule Kompromisse - umgesetzt wird.

Über 17 Millionen Briten haben sich gegen die EU entschieden. Dies ist ein eindeutiges Ergebnis, das jeder Demokrat zu akzeptieren und zu respektieren hat. Ein zweites Referendum oder gar den Exit vom Brexit kann und darf es nicht geben, denn dies würde den Rechtsparteien innerhalb Europas enormen Zulauf bescheren. Zudem würden es dann auch in weiteren EU-Staaten Referenden über einen Austritt aus der EU geben.

Merkel muß jetzt Härte zeigen und dafür sorgen, daß Großbritannien unverzüglich handelt und sofort den Artikel 50 des EU-Vertrages zieht. Großbritannien muß SOFORT aus der EU austreten! Eine weitere Unsicherheit und monatelange Verzögerung kann und darf sich Europa nicht leisten. Nur so kann Europa überleben.

#evhie

Es geht nicht darum was Merkel sagt, oder was Brüssel sagt. Es ist Sache der Engländer das Austrittsgesuch einzureichen. Wann ist in den Verträgen nicht geregelt.
Die EU versucht ja schon mit einem anderen Gummiparagraphen Druck auszuüben. Dort ist in etwa davon die Rede, dass wenn die EU Schaden nimmt, könnte die EU Schritte einleiten. Bezieht sich aber nicht explizit auf den Austritt. Nur dann hätte Sie Griechenland schon längst rauswerfen müssen, dort ist nachweislich großer Schaden entstanden. Die EU ist ein zahnloser Tiger, und wird es immer bleiben. Vorausgesetzt sie besteht weiter.

@ forsbach um 9:56

Sie schreiben:"Bei einem Referendum hingegen weiß man genau was man bekommt."

Sind Sie sicher? Ich habe vielmehr den Eindruck, dass selbst die Brexit-Befürworter nun Angst vor der eigenen Courage haben, weil sie eben nicht wissen, was nach dem Brexit kommt.
Wenn man komplexe Sachverhalte auf simple "Ja"/"Nein"-Fragen herunterbricht, verschleiert man auch die Komplexität der Folgen. Und genau das ist in GB geschehen.

Haltet doch mal den Ball flach!

He Leute, das Referendum ist gerade mal drei Tage alt und es wird jetzt schon ein Theater gemacht, als würde die Welt untergehen.
Natürlich ist es nicht schön, das die Briten austreten wollen, sind sie doch der drittgrößte Netto-Einzahler, aber der Wille des Volkes sollte wenigstens gehört und wenn möglich realisiert werden. In vielen Ländern wird noch nicht einmal der Wille des Volkes erfragt (TTIP, Glyphosat, Migration, Ostpolitik, NATO-Erweiterung, Stationierung Atomraketen usw.)

Am 27. Juni 2016 um 09:57 von blubber2

In einem kleinen mittlständischen Unternehmen mit vielen freien Mitarbeitern auch in Großbritannien und auch von Lieferanten von dort sehen wir gerade, was da auf uns zu kommt. Wir können unseren britischen Partnern und Kollegen einfach keine Aufgaben mehr geben und keine Angebote mehr machen, weil es keine Rechtssicherheit mehr gibt und wir auch nicht wissen, wie es mit dem britischen Pfund weiter geht...
Die Folgen... auch für uns... sind im Moment noch nicht absehbar.

Brexit, hat zu der Ermordung von der Abgehordneten Frau Jo Cox ,

Mit dem Brexit, was Boris Johnson, David Cameron und Nigel Farage an großen Schaden in GB aber in Europa verursacht haben, ist unverantwortlich. Aus Machtgier, haben die damit die Zukunft von der jungen Generation geschadet. Darüber müssen wir uns in der Gesellschaft in Europa prinzipielle Frage stellen über unsere Grundwertvorstellungen und wie Europa die junge Generation von dem Projekt „Europa“ begeistern und mitziehen kann und muss. Wie kommt es zum diesem Brexit und auch zu dem Zulauf zu Rechtspopulistische und/oder -extreme Parteien sogar wenn solchen Demagogen wie Nigel Farage und Boris Johnson mehr als 17,4 Millionen Menschen mit Lügen für einen Brexit überzeugen konnten? Vielleicht mit der Zeit haben wir in Europa vergessen zu was Nationalismus geführt hat. Die Wähler werden auch von einer bestimmten Boulevardpresse auch in Deutschland, beeinflusst!, wie die aggressive britische Boulevardpresse, sowie die Gewaltvorstellung bei den Medien, spielen auch dabei eine große Rolle zu

Am 27. Juni 2016 um 10:10 von german-canadian

Es ist eben nicht lustig... wenn man sich mit einer mittelständischen deutschen Firma mitten in diesem verdammten Chaos wieder findet und weder mit britischen Zulieferern noch mit britischen freien Mitarbeitern wegen der Risiken in Zukunft noch rechnen kann... was eine Neu-Zentrierung der Firma erfordert und gelegentlich die Erwägung, das eigene Geschäftsfeld aufzugeben. Nach Russland bricht jetzt auch Großbritannien weg und langsam wird die Lage unübersichtlich.

Am 27. Juni 2016 um 10:25 von Dr.Merkwuerdigliebe

Quatsch...

In der Wirtschaft gibt es einen Punkt der Zählt. Das ist Zeit. Jeder Tag mit Rechtsunsicherheit kostet Geld... auch in meinem Unternehmen. Da ist man über solche Spielchen not amused.

Warnt?!

"Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, warnte die Briten erneut, den Austritt aus der EU herauszuzögern."

Warnen, Drohen, harte Verhandlungen……..
Was sich „Demokraten“ alles einfallen lassen wenn ein Volk demokratisch abstimmt und das Ergebnis nicht gefällt!!!!!

Oder, ihr habt zwar die A… Karte im Hinblick auf die Übervorteilung von Wirtschaft und Banken, aber wenn ihr euch dagegen wehrt dann zeigen wir euch das es noch schlimmer gehen kann!!!

Griechisches Modell

Das erinnert stark an das Referendum in Griechenland, das auch mit unhaltbaren Versprechen von Tsipras gewonnen und ganz schnell wieder zurück genommen wurde. Wenn jetzt das Schweizer Modell die Zukunftsperspektive für Großbritannien sein soll, dann würde ich an deren Stelle alles versuchen, um über Neuwahlen oder ein zweites Referendum, bei dem alles ehrlich abläuft, doch noch in der EU zu bleiben. Dann kann die Regierung wenigstens ein Mitspracherecht sichern. Ich frage mich, ob es legal ist, Johnson als Lügner zu bezeichnen, wenn er immer wieder darauf beharrt, dass Großbritannien sowieso Zugang zum Binnenmarkt bekäme.

Schneller Austritt wichtig für die EU

Alle die jetzt rufen, dass die EU nicht auf einen schnellen Austritt GB drängen sollte, müssen sich im klaren sein, dass GB bis zum eigentlichen Austritt noch volles Mitglied der EU ist. Das heißt volles Mitspracherecht bei TTIP, bei Verhandlungen mit der Türkei, bei Reformen der EU.

Wenn dein Freund mit dir Schluss macht und ankündigt ausziehen zu wollen, will man ja auch nicht, dass er noch mitbestimmt in welcher Farbe Wände gestrichen werden, oder wohin der nächste Urlaub geht. Leider ist in der Politik der andere Weg, dass die verbliebenen EU-27 austreten und die EU neugründen nicht so leicht wie im Privatleben.

EU-Austritt muss spürbare Folgen haben

Obwohl ich gehofft hatte, dass die Briten den Brexit ablehnen, bin ich nun dafür, dass die Verzögerungsstrategie ein Ende hat.
Es darf auf gar keinen Fall dazu kommen, dass die Briten die Vorteile des europäischen Binnenmarktes usw. behalten, sich aber durch ihren Austritt aus der EU allen für sie vermeintlich negativen Anforderungen entziehen. Es muss schon deutlich spürbar sein, dass ein Austritt aus der EU mit Nachteilen verbunden ist.
Ein zweites Referendum wäre zwar für die Brexit-Gegner wünschenswert, würde aber die andere Seite und auch die Nationalisten auf dem Kontinent nur stärken. Deshalb ist es aus meiner Sicht keine Option.
Es sei denn, mehr als ca. 30 Millionen Briten würden die Online-Petition unterzeichnen, aber das ist wohl eine Illusion.

Zukunft

....und in ein paar Jahren wird selbst der uneinsichtigste Politiker feststellen müssen das dieses Kunstgebilde EU völlig unnötig und unsinnig war.......Von der Wirtschaft geht die eigentliche Macht aus. Diese werden zur Profitmaximierung auf lange Zeit bestimmen das die Handelsbeziehungen zum gegenseitigen Vorteil sich nicht verschlechtern werden !
Somit wird der Austritt GB´s politisch sicherlich Schule machen aber nach Glättung der Wellen keine wirklich gravierenden Auswirkungen in Europa haben. Die Panikmache jetzt ist gewollt um Brüssels Daseinsberechtigung zu halten.

Man sollte sich fragen

wer diesen Artikel 50 auslösen kann.
Ist es nicht die Aufgabe der derzeitigen Regierung, auch wenn sie in Teilen für einen Verbleib in der EU sind?
Es ist sicher schwierig etwas auszulösen, von dem man nicht überzeugt ist.
Derzeit zerlegen sich die Regierenden im britischen Parlament selbst, folglich ist das Geschwafel von Schulz und Co überflüssig.

Der Brexit - ein Pokerspiel, das weitergeht

Für das, was David Cameron in Gang gesetzt hat, gibt es viele blumige Begriffe:
Spiel mit dem Feuer, Öffnen der Büchse der Pandora, Drahtseilakt, Wandeln auf dünnem Eis, usw. Natürlich heißt Demokratie, den Willen des Volkes zu respektieren, sei die Mehrheit (wenn man verabsäumt, eine Quotierung einzubauen) auch noch so "dünn". Unverantwortlich hat er aber gehandelt, indem er sich ganz offensichtlich über die möglichen Konsequenzen eines formell dilettantisch "gestrickten" und einer politischen Zeitbombe gleichenden Referendums keinerlei Gedanken gemacht oder aber die möglicherweise bedachten Folgen zugunsten rein egoistischer Ziele bewußt in Kauf genommen hat. Er hat Großbritannien und Europa am Pokertisch verzockt. Die EU mag nicht perfekt sein und ihren Anteil am Brexit haben - die Hauptschuldigen sind die Verantwortlichen in Westminster, allen voran Cameron.
Und ich bin mir sehr sicher, dass ihm inzwischen auf brutale Art und Weise klar geworden ist, was er "angerichtet" hat.

Die EU ist ein Friedensprojekt: 70 Jahre Frieden in Europa

Die EU ist ein Friedensprojekt dass uns seit 70 Jahren Frieden in Europa gebracht hat aber wenn man an dem Krieg in Jugoslawien und Nordirland zurückdenkt, brauchen wir darüber nicht stolz zu sein, dass sowas in Europa möglich war. Aber, wir können aber über die EU stolz sein, dass durch die EU jetzt in die Balkannationalstaaten und zwischen Nordirland und die Rep. Irland ein Versöhnungsprozess angetreten ist. Wir können nur hoffen, dass es trotz der Brexit in Nordirland den Friedensprozess, anhält. Aus dem Zweiten Weltkrieg führte in Europa zu einem echten Trauma zu den Überlebenden, die nach und nach an einem natürlichen Tod sterben und deshalb die Nachfolgegeneration wie meiner wollte von Krieg nichts mehr wissen. Sondern, ich glaube schon, dass meine Generation an einem Traum geglaubt hat, vielleicht an einer Utopie?. Ja man vergisst es oder besser ausgedrückt die Brexit-Befürworter wie Boris Johnson und der populistischen Demagogen namens Nigel Farage, haben es in Frage gestellt!

Ich bin gespannt...

wer sich dann durchsetzt! Die Partei von Merkel, Cameron, Johnson, Steinmeier & Co. oder die Seite von Hollande, Schulz und Weber! Daß Cameron und Johnson die Austrittserklärung am liebsten bis zum St.Nimmerleinstag oder zumindest so lange hinausschieben würden, wie es GB passt, sollte wohl klar sein. Daß auch Frau Merkel besonders innenpolitische Gründe für das übliche Verzögern und Aussitzen hat, ist auch nicht neu. Icgh hoffe eigentlich nur, daß die Wirtschaft letztlich das Tempo bestimmt, und die will so schnell wie möglich Klarheit und hat kein Verständnis für taktische Politspielchen! Mal sehen, was Frau Merkel sagen wird, wenn ihre Zeitschinderei sich wirtschaftlich negativ auswirkt!

Dank an Boris Johnson

der allen Anhängern von Populisten in der EU gezeigt hat, wie lange die Halbwertszeit von Versprechungen ist. Genau einen Tag ! Dann werden wieder neue Versprechungen aufgetischt, die seine Anhänger glauben müssen. Auch diese werden platzen. Was ist das Zwischenergebnis ? Ein gesellschaftlich gespaltenes Land, in dem alte politische Konflikte wieder aufblühen mit einer verunsicherten Wirtschaft, die schon jetzt Abwanderungsgedanken hegt. Nicht die EU wird zerfallen, sondern GB. Und letztendlich muss man als Zwerg alles akzeptieren. No one is an Island!

Was wird sich denn real verändern?

Habe nur ich das Gefühl, das jetzt in Brüssel die "Große Panik" ausgebrochen ist?
Was wird sich denn verändern? Die Wirtschaft wird weiter kooperieren, im ureigensten Interesse. Und für den "kleinen Mann" wird sich auch nichts ändern. Natürlich fällt mit GB der drittgrößte Netto-Einzahler aus, doch da heißt es eben für Brüssel, den Gürtel enger zu schnallen.
Und wenn man Angst hat, das weitere Staaten ihren Austritt betreiben könnten, ja dann muß man halt die Ursachen erforschen und beseitigen. Panik nützt keinem!

10:22 von Troll-Grill

Noch hat sich Garnichts geändert.
Das dauert erst mal mindestens 1,5 Jahre.
Dann werden bestimmt noch Übergangs-Regelungen vereinbart.
So schnelllebig wie die heutige Zeit ist, lohnt sich das darüber nachdenken noch nicht.
Bis jetzt ist nur eines klar, ein Volk fühlt sich (mehrheitlich) schlecht vertreten und hat dieses mittels Wahl bekundet.

Brexit?

Der Ausstieg aus der EU ist doch nicht wegen der tollen EU-Politik erfolgt . Das wäre auch der größte Blödsinn den Volksentscheid zu wiederholen . Vielleicht noch so oft bis er wieder ins europäische Konzept passt . Die Briten haben sich entschieden aus zusteigen , jetzt sollen die Formalitäten schnellstens und unbürokratisch über die Bühne gebracht werden . Das Wichtigste ist das unsere drittklassigen Politiker ,die unsere EU Politik gemacht haben , daraus lernen , oder sogar ausgetauscht werden . Denn so wie wir die derzeit die EU Politik machen geht es nicht weiter . Es sind noch 26 verbleibende EU Staaten mit einer sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Struktur . Dadurch wäre es angebracht , auch das Volk erst zu befragen zu wichtigen Themen in der EU Politik . Es werden sonst nie demokratische und für alle Mitgliedstaaten gleiche EU Gesetze gemacht werden können . Durch jetzige Ungleichheit ist ja erst die Unzufriedenheit gewachsen .

@Troll-Grill

Noch können die Firmen wohl noch mindestens 2 Jahre mit GB den gewohnten Handel treiben.
Was aber wegfällt sind die in die weitere Zukunft gerichteten grossen Investitionen.
Deshalb je schneller der Antrag gestellt wird um so schneller hat man Gewissheit über die Zukunft.

Man wollte den Brexit, man hat sich die Zustimmung geholt und jetzt bremst man.

Man hat jetzt ein Ergebnis also setzt es um.

Unsere Kanzlerin möchte

sich nicht "verkämpfen", was auch immer dieses bedeutet.
Ich ahne, dass sie den Briten Zeit geben möchte. Damit hat sie Recht.
Schulz und Co sollten sich ab sofort an die Reformen geben, und sich nicht um Dinge kümmern, die sie nichts angehen.

Britische Taktik oder Ratlosigkeit?

In Großbritannien ist das Parlament der oberste Souverän, nicht das Volk. Deswegen hätte es dieses Referendum mit der Ansage, man werde "sich dem Willen des Wählers beugen" nie geben dürfen. Cameron (oder ein Nachfolger) dürften ohne entsprechenden Parlamentsbeschluss deswegen wohl überhaupt keine Austrittserklärung abgeben. Und eine Mehrheit dafür gibt es Stand heute im Parlament nicht, es sei denn eine Menge konservativer Abgeordneter stimmt gegen zuvor geäußerte Überzeugungen (und auch gegen die zuvor geäußerte Überzeugung Camerons) für den Brexit. Ein imperatives Mandat jedenfalls gibt es in GB nicht.

Das Referendum ist daher von Anfang ein klarer Verstoß gegen die Grundprinzipien der repräsentativen Demokratie gewesen.

Es kann daher zunächst nur eine Parlamentsabstimmung über die Brexit-Frage geben. Geht diese pro EU aus, stehen eigentlich Neuwahlen an, diese können dann ja gerne mit klaren Ansagen der Parteien und einzelnen Kandidaten zur EU-Frage verbunden werden.

09:33 von Troll-Grill

Zitat:
"Das die Jugend jetzt jammert ... dann hätte sie geschlossen zur Abstimmung gehen sollen! "

Eben - wenn 2/3 der unter 24jährigen es nicht für nötig gehalten haben, FÜR etwas zu stimmen, was angeblich "ihre Zukunft ausmacht" sondern stattdessen auf der Couch sitzen geblieben sind ist das nachträgliche Jammern auf Online-Plattformen nur peinlich.

Nach dem Brexit-Votum

Nach dem Brexit-Votum, Ja! ich habe Angst zu sehen wie FN in Frankreich und AFD in Deutschland oder in Ungarn, Polen, Niederland und anderen Ländern wie Österreich und jetzt in UK, wie Nationalisten mehr und immer mehr Zulauf bekommen. Ich frage mich wie können wir die junge Generation für Europa wieder motivieren wie mit meiner Generation.. Ja ich denke schon, dass wir in Europa immer mehr mit anderen Problemen wie religiösen Fanatismus , Extremismus, wie jetzt u.a. in Paris, Bruxelles, konfrontiert werden. Sogar auch die USA sind mit der bitteren Realität von Rechtsextremismus und religiösen Fanatismus konfrontiert.
Trotz aller Unwägbarkeiten der Gegenwart, wir werden alle Aufforderungen, Konfrontationen, gemeinsam meistern weil EUROPA die Zukunft ist und die Nationalstaaten sind Vergangenheit!
Ja GB hat noch Öl aber wie lange noch? Tatsache ist, durch einen Brexit wird GB mehr zu verlieren haben als die EU. Die EU würde durch ein Abseitsstehen GB nicht ins Chaos stürzen..

09:38 von PJA

Zitat:
"Fragt sich allerdings wie man den Menschen vermittelt, dass der ganze Aufwand letztlich nichts weiter war als ein großes Theater."

Stimmt - hinterher wundern sich dann wieder alle über die so unverständliche "Politikverdrossenheit".

Re: Rogu

"...Ich finde es schändlich den sogenannten Alten die Schuld am Ausgang des Referendums zu geben,einfach schändlich gegenüber einer ganzen Generation."

Es handelt sich hier nicht um eine lumpe Schuldzuweisung, sondern um eine Feststellung anhand statistischer Daten!

09:40 von tobeorwhat

Zitat:
"Nie vergessen: Politiker/innen sind längst nicht mehr Volksvertreter -
Es sind von der Wirtschaft gestellte, vom Volk zu wählende Wirtschaftsvertreter!"

Was hält Sie davon ab, SELBST eine Partei zu gründen und anschließend "das Volk" vertreten zu wollen?

re 30jahre

"Zur Kenntnis: Wir werden uns NICHT MEHR von dieser EU Diktatur bevormunden lassen! WIR entscheiden wann Artikel 50 berufen wird!"

Wer ist denn WIR? Meinen Sie die zerstrittene Regierungspartei?

Auch noch stolz darauf?

Meine Omma hat immer gesagt:

"Wenn dir einer die Freundschaft kündigt, nimm's locker, wenn dir zweie die Freundschaft kündigen, nicht schlimm, auch zweie können sich irren, aber wenn es mehr werden, solltest du überlegen, ob nicht auch du etwas falsch machst!"
Vielleicht sollten die Damen und Herren in Brüssel mal meine Omma kennenlernen

Sollte der Brexit kommen,

Sollte der Brexit kommen, sollte definitiv ein Angebot an die Briten gemacht werden, die weiterhin Eu Bürger bleiben wollen. Es gibt ja bereits einen run auf das irische Konsulat. Vielleicht zeigen sich ja die Schotten großzügig mit der Verleihung der schottischen Staatsbürgerschaft an Eu affine Engländer und Waliser.

Grotesk

Es ist grotesk zu beobachten wie in den Medien Zielgruppen defamiert werden. Zu Abfang waren alle Ausländerfeindlich die sich mit der Flüchtlingspolitik kritisch auseinandergesetzt haben.Zur Zeit ist es so das die " Alten " als Brexit Befürworter hingestellt werden . Im gleichen Atemzug wird suggeriert das die "Alten "Rückständig sind und übergeordnete Zusammenhänge nicht verstehen die gegen einen Brexit sprechen würden. Zu guter letzt werden sie noch beschuldigt die Zukunft der "jüngeren" zu beschädigen. Es wirft sich die Frage auf wo der gute ausgewogene Journalismus hin ist der ausgewogen und objektiv berichtet. Den gab es auch mal !

Ganz schnell

nach dem BREXIT hat man die Schuldigen gefunden: die Alten. Ist doch schön, wenn man immer eine Sau zum Dorftrieb hat, das erspart das Nachdenken und unliebsame Wahrheiten werden bequem verdrängt. Bissel die Leute aufeinanderhetzen, Enkel gg. Oma, Ost gg. West, Altlasten gg. Fachkräfte. Teile und Herrsche. Ob Dunkeldeutschland, Pack, Mischpoke, Russen, Verlierer, Dumme, Alte - die Spaltpilze in Poltik und Presse haben Hochkonjunktur. Zum Glück gibt es Alternativen.

Gesetze und Reformen in der EU?

Neue Gesetze und Reformen in der EU:
- muß GB zustimmen?
- muß GB sich daran halten?
- muß GB dafür bezahlen?

Die nächsten Rettungspakete für Griechenland, Italien, Spanien oder Frankreich? Wie werden sich in GB wohl die 52% Brexit Befürworter wohl verhalten, wenn neue Milliardenkosten auf sie zukommen?
Unpopuläre Gesetze aus der EU, Wasser auf den Mühlen der Populisten. Je länger GB auf den Brexit wartet, desto stärker werden die Populisten, die alles Leid in der Welt auf die EU schieben können.

Das Vereinigte Königreich blockiert mit seiner Verzögerungstaktik unwahrscheinliche aber doch mögliche Reformen in der EU.

Am 27. Juni 2016 um 10:33 von Hubert100

Klar, man spielt so lange Abstimmung, bis "des Volkes Wille" den Eliten passt... oder das Ganze in einem Chaos nach ukrainischem Vorbild endet.
Wahlen, Anzweifeln der Wahlen, juristische "Aufarbeitung" ... Neuwahlen... bis das Ganze in einem "Maidan" und der Sezession von Landesteilen endet. Kommt dem einen oder Anderen das bekannt vor?

Das ist der worst case. Wir können uns aber alle hier in Europa so ein Szenario nicht noch einmal leisten in einer historischen Kern-Demokratie mit langer Geschichte. Aus meiner Sicht eine KATASTROPHE und deshalb: "Wehret den Anfängen!"

starkes Zeichen

Sofort am ersten Tag nach dem Brexit wurde an der britischen Botschaft in Berlin die Europa-Flagge eingeholt. Ich bin sicher, an den anderen Botschaften Britanniens in Europa verhält es sich nicht anders. Diese zeitnahe Reaktion ist ein starkes Zeichen und meiner Meinung nach eine völlig eindeutige und ausreichende Bekundung des britischen Austrittwillens. Somit kann die EU nach Paragraph 50 auch sofort mit Austrittsvorbereitungen beginnen.

Zustimmung

Das ist sicherlich einer der Hauptgründe warum es zu diesem Referendum kam, wenn GB gegen den Exit entschieden hätte, hätte die EU sicherlich noch ein paar Bonbons an GB verteilt.

Das die Wähler nicht, oder gar aus Protest, siehe Sendung Anne Will von gestern Abend, dafür gestimmt haben... mag nachvollziehbar sein... sonst kann ich mir das ein oder andere Wahlergebnis auch hierzulande nicht erklären, jedoch ging es hier nicht darum einem Politiker oder einer Partei eins "auszuwischen", sondern um eine ganz fundamentale Sache. Der Wähler hat dies wohl nicht erkannt.

Wenn man sich nun betrachtet, wer dagegen gestimmt hat und annimmt, dass diese den Staatsvertrag auflösen um in der EU bleiben zu können, wird GB doch nur noch aus England und Wales bestehen.... Hatten wir das nicht schon einmal... Ach ja Hadrianswall nannte sich das.

Und wenn dieses Szenario eintreffen sollte... warum sollten dann noch irgendwelche Zugeständnisse gemacht werden?

Der Wähler hat entschieden!

Ich freue mich total für die Briten

endlich bekommt der NHS seine 350 Mio Pfund pro Woche! Bzw. dann, wenn wenn "BoJo" Boris Johnson Zeit findet zwischen Cricketmatches und Blogartikeln, und sich mal richtig an die Finanzen setzt, sein heimliches Steckenpferd.

An kalas69 Das Problem der

An kalas69

Das Problem der westlichen Welt is eine Ueberalterung. Aeltere Menschen, ich bin 50, waehlen im Durchschnitt mehr konservativ. Die Welt aendert sich aber durch Globalisierung schneller heutzutage.
Dadurch entsteht eine Dissonanz zwischen realer Welt und Erwartung an diese Welt.

Dies wird zu weiteren Konflikten fuehren.

Mein Kommentar is einfache Ursachenforschung und keine Bewertung ueber Zielgruppen.

Persoenlich finde Ich die Globalisierung und die Geschwindigkeit des Wandels nicht unbedingt angenehm, aber die EU ist eine Reaktion auf eine neue Welt und nicht die Ursache.

Am 27. Juni 2016 um 11:38 von -Putintroll-

Dabei sind Roß und Reiter auch noch falsch benannt. Schuld haben wohl doch eher "die Jungen", diese lahmen Sofakartoffeln, die ihren Hintern zu 2/3 nicht hoch bekommen haben und jetzt jammern und Bambule machen. Das war doch absehbar. Wenn man die Chance hat, etwas zu bewegen, muss man sich auch in Bewegung setzen... Deshalb habe ich weder das geringste Verständnis für den jetzt ausbrechenden Katzenjammer bei den jungen Leuten noch für die politischen Hasardeure wie David Cameron, Boris Johnson und Michael Farage, die den Leuten nicht verraten haben, was nach dem Knall kommt.

Brexit

Ich verstehe die Aufregung im Moment nicht. Die Bewohner der Insel mit England, Schottland, Nordirland, etc. haben eine Entscheidung getroffen( Nicht alle UK-Angehörigen durften abstimmen).
Ob sich die Regierung an das Referndum hält. ist nicht Sache der EU.
Was ist, wenn die Regierung sagt, das passt uns nicht, wir werden bei der EU nicht kündigen. Alles nur ein interner Test.

Hier hilft nur abwarten und Tee ! trinken.

@meta1960

"Es muss schon deutlich spürbar sein, dass ein Austritt aus der EU mit Nachteilen verbunden ist."

Für wen sollte das denn spürbar sein? Oder anders gefragt, wer hatte den bisher v.a. die Vorteile genossen?

Das war hauptsächlich die Wirtschaft, die britische wie die europäische, und gerade der will und kann die Politik ja nicht wehtun.

Deshalb wohl die markigen Sprüche der EU-Oberen: ein Brexit wird am Ende der Verhandlungen kaum etwas wirklich verändern, weil die Hauptnutznieser nicht geschädigt werden dürfen.
Und genau das ist der Sogeffekt, den die EU-Bosse befürchten müssen.
Und das wäre v.a. medial ein Desaster. Der schmucke Werteüberbau der EU würde als Dekoration entlarvt und der hauptsächliche Wirtschaftsgedanke würde allzu offensichtlich.
Trotz des heeren Anspruches ist es nämlich der EU kaum gelungen, Kleinstaaterei abzuschaffen oder Lebensverhältnisse anzupassen.
Und deshalb treten die Menschen, die sich als Verlierer fühlen aus dem Wirtschaftbund EU aus.

Am 27. Juni 2016 um 11:49 von Ahkenaten

Das Wegwerfen von nationalen Traditionen ist aus meiner Sicht Humbug und führt zu diesem pseudo-kulturellen geistigen Einheitsbrei und Desinteresse, das wir weltweit beobachten.
Es geht eben um mehr als die Frage, ob bei der nächsten Geburtstags-Parade der Queen auch noch die Scots Guard und die Irish Guard mit marschieren werden, sondern um handfeste Interessen.
Wenn Großbritannien so wie wir es heute noch kennen auseinander brechen wird oder sich in endlosen Diskussionen über Für und Wider verzettelt während die EU wie ein hilfloser Papier-Tiger dabei hockt und ungläubig über die britische Rotzigkeit schaut, das eine getroffene Entscheidung des Souveräns in letzter Instanz vollkommen bedeutungslos und politisch irrelevant war... dann nimmt ganz Europa Schaden. Also ein schneller Cut und Ruhe im Schiff. Das ist das Gebot der Stunde aus meiner Sicht.

10:42 von Bourdichon

"Nach dem Brexit-Votum, Ja! ich habe Angst zu sehen wie FN in Frankreich und AFD in Deutschland oder in Ungarn, Polen, Niederland und anderen Ländern wie Österreich und jetzt in UK, wie Nationalisten mehr und immer mehr Zulauf bekommen. "

Und warum bekommen diese mehr und immer mehr Zulauf?
Weil alles so super für die Menschen ist was über deren Köpfen und gegen deren Interessen entschieden wird?
Hat der Mensch hier in der EU überhaupt noch den Hauch einer Chance gegen die Eliten aus Wirtschaft und Bankwesen?

" Tatsache ist, durch einen Brexit wird GB mehr zu verlieren haben als die EU. Die EU würde durch ein Abseitsstehen GB nicht ins Chaos stürzen.."

Ist das eine Tatsache, oder wird uns das nur als Tatsache verkauft aus Angst das andere auch noch Aufbegehren und die Wirtschaft sowie Banken diesen Eliten den Hahn abdrehen?
Wie ist das denn mit den Tatsachen?
Die Wirtschaft wächst und wächst in de und die Armut exorbitant mit.
Über 50% der jetzt noch Arbeitenden droht die Altersarmu

@30jahreindeutsc... 10:15

"Typisch EU DIKTATUR! [...] NICHT MEHR von dieser EU Diktatur bevormunden lassen!"

Ich find's gut, dass Sie so viele Großbuchstaben verwenden, andernfalls würde man Sie sicherlich nicht ernst nehmen.

Auf der einen Seite finde ich es ja ok, wenn Sie sich mit dem Thema EU nicht auseinandersetzen wollen, immerhin ist es komplex. Keine Ahnung wo Sie leben. Aber falls es eine parlamentarische Demokratie ist, sollte Ihnen die EU absolut bekannt vorkommen. Gleichzeitig dann aber solche Aussagen zu tätigen, ist doch ziemlich dreist. Ich hoffe, Sie haben nicht am Referendum teilgenommen.

Nationalismus

wann in der Geschichte haben Nationalismus, Rassismus und Egoismus etwas Gutes hervorgebracht?
Der deutsche Nationalismus hat in der bisher größten Katastrophe der Weltgeschichte geendet - dem zweiten Weltkrieg. Zum Glück haben weitsichtige Denker nach dem Krieg (Robert Schumann, Konrad Adenauer) begriffen, daß der Weg in der Kooperation und der Verständigung besteht und die Montanunion vorangetrieben, die schließlich in der EU mündete.
Glaubt denn irgendjemand hier im Ernst, daß es den europäischen Nationalstaaten im Alleingang gelingt die Herausforderungen der Zukunft besser zu meistern als im Verbund?
Gegen die bereits existierenden und kommenden Machtblöcke (USA, Russland, die asiatischen Staaten unter der Führung Chinas) zu bestehen?
Warum wohl hat sowohl Herr Putin als auch Herr Trump das britische Wahlergebnis begrüßt?
Weil sie in einer Schwächung der europäischen Position eine Stärkung ihrer eigenen sehen....

Brexit ohne Sonderwünsche und ohne Geschenke!

"Kauder machte er deutlich, dass es für die Briten "keine Extrawürste" und "keine Geschenke" geben dürfe. Als Beispiel für das zukünftige Verhältnis zwischen der EU und Großbritannien nannte Kauder die Schweiz, die Zugang zum europäischen Binnenmarkt hat."
Warum ist das Kauder nicht vor dem Brexit schon eingefallen, als Cameron immer Sonderregelungen von der EU wollte? So schnell ändern eben diese Herrschaften, die sich Politiker nennen, ihre Meinung.

Meinungsfreiheit

Ich weiß ja, daß es die Meinungsfreiheit gibt und die Medien auch das schreiben können, was sie gerne meinen.

Aber wenn man sich die englischen Medien anschaut, da sieht einfach nur, daß das Leben dort normal weiter geht.
Es herrscht nur die Stimmung wie bei Wahlen. Wenn bei jeder Wahl ein Land zusammenbricht oder in Chaos stürzen würde, dann könnte man Regierungen auch niemals wechseln.

Die Stimmungsmache hier in Deutschland stimmt mit den europäischen und englischen Medien nicht überein.
Da weiß ich nicht mehr ob das Wort "Lügenpresse" noch berechtigt ist oder es eher heissen müßte Zirkuspresse :-).

Am 27. Juni 2016 um 12:01 von AlterSimpel

Es gibt ein einfaches und wirkungsvolles Zeichen. Wenn Sie auf dem Flughafen und möglicherweise in Sichtweite des nächsten Strandes nicht in der Schlange "EU-Nationen" stehen und ohne großes Zeremoniell einreisen in ein anderes Land sondern unter "Sonstige" schön brav in der Schlange stehen werden, den Pass in der Hand, die Zollerklärung ausfüllend und in der Hitze vor sich hin triefen, während es am Schalter daneben zügig hindurch geht...

Das ist für mich EU-Europa. Wenn man mal über die EU-Außengrenze fliegt und das miterlebt fängt man an, dies zu begreifen. Ich erinnere mich da an einen Flug von Budapest nach Odessa... was dann noch besonders pikant wurde durch die lahme und lustlose Abfertigung in Odessa und die Drängelei der Einheimischen.

Brexit

Kauder will also keine Geschenke und eiin Extrawürste? Mit seiner Aussage, man könne sich doch Zeit lassen, spendiert er doch gerade die Extrawurst, auf die diese Briten wieder spekulieren. Mein Gott Kauder.
Warum bloß so kompliziert? Cameron hat das Referendum gewollt, er wollte das Ergebnis akzeptieren und am Tag danach den Antrag auf Austritt vorlegen. Nun, am Tag danach, hat er, wie es für Politiker wohl allerorten selbstverständlich zu sein scheint, einen Schwenk gemacht. Haben wir derartige Politiker vedient? Warum bloß dieses Kapriolenschlagen?Mit dem Ergebnis des Referendums, das vorher durch die Regierung akzeptiert worden war, liegt das Austrittsgesuch der Briten auf dem Tisch. Punkt. Da muss man sich nicht hinter § verstecken. Das nennt man dann auch konkludentes Handeln, das keine weiteren Willenserklärungen erforderlich macht. So einfach kann das sein.

BREXIT

und allgemeines Lamentieren über die Folgen für das zukünftige Kleinbritannien. Hat mal jemand in der Schweiz nachgefragt?

Reisefreiheit

Also für die Jenigen, die hier meinen es gäbe keine Reisefreiheit mehr ohne die EU, dann würde ich den Jenigen empfehlen mal in die Schweiz zu fahren und zu schauen, ob man einer Zollkontrolle unterzogen wird oder einfach reinfahren darf.

Um jeden Zweifel noch wegzuräumen; die Schweiz gehört nicht zu der EU. Sie ist kein EU Land. Vielleicht wird der Jenige, der dorthin fährt auch merken, daß das Land nicht zu der dritten Welt gehört. Man kann auch sehen, daß die Menschen nicht verhungern trotz der nicht Mitgliedschaft zu EU. Sie haben sogar auch Handelsverträge mit der EU und können auch noch mit EU verhandeln. Die Schweiz ist auch nicht das einzige Beispiel. So könnte auch das Schicksal eines nicht EU Landes aussehen nach Brexit.

@pkeszler 12:07

Da besteht halt doch ein elementarer Unterschied zwischen Verhandlungspartner am Tisch der EU und Bittsteller von außerhalb. Davon ab hatte ich nicht den Eindruck, dass Kauder einem "Brexit UK" jemals Sonderwünsche erfüllen wollte. Ich sehe nicht, wo er seine Meinung geändert hat.

Am 27. Juni 2016 um 12:06 von dersichdenwolftanzt

Nicht akzeptabes Totschlag-Argument von Leuten, die keine Tradition haben.
Klar, die EU war ein Anker für den Frieden in Europa... bisher. Angesoichts der jüngsten Äußerungen von EU-Politikern und NATO-Schranzen, die beides möglichst eng verzahnen wollen, hat sich diese Vision doch bald erledigt.

"Glaubt denn irgendjemand

"Glaubt denn irgendjemand hier im Ernst, daß es den europäischen Nationalstaaten im Alleingang gelingt die Herausforderungen der Zukunft besser zu meistern als im Verbund?"
..
Ganz im Gegenteil glauben so einge, man kann als Nationalstaat besser seinen eigenen Stiefel durchdrücken, das ganze ist natürlich auf Rückwärtsgang und Vergangenheit ausgerichtet. Besser wird dadurch garnichts, höchstens schlimmer.
Alleine sind sie schwach, aber stolz und glücklich ;-)

Ganz klares Beispiel gegen Volksentscheide

Das Votum der Briten letzte Woche hat ganz eindeutig gezeigt, warum es in Deutschland zu Recht keine Volksentscheide gibt. Denn jeder kann eine Meinung habn, ohne Ahnung zu haben. Deshalb gehören solche schwerwiegenden Entscheidungen auch nicht in die Hand des Volkes, sondern in die Hände von Mandatsträgern, deren Beruf es ist, sich intensiv mit der Sache zu beschäftigen und eine Entscheidung im Sinne des Volkes zu treffen.
Wenn man vor Gericht zieht, macht man das ja auch nicht selber, sondern erteilt einem Anwalt ein Mandat, dass dieser einen im eigenen Sinne vertritt. Genauso ist es in der Politik: Politiker erhalten vom Volk das Mandat, sich mit der Materie zu beschäftigen und im Sinne des Volkes zu entscheiden. Sicherlich gibt es an den Entscheidungen der Politiker in unserer repräsentativen Demokratie zu bemeckern, aber die Folgen eines Mehrheitsentscheids des großenteils ahnungslosen Volkes wären teilweise verheerend.

Raus aus dem BREXIT

Nur keine Aufregung. Am Ende wird
entweder das britische Parlament dieses Votum kassieren oder die brüsseler "Weichspüler" werden das Vokabular
"Kompromisse" anwenden. Darin sind sie
bestens geschult, von einem "Eiertanz" ganz zu schweigen.

12:06 von dersichdenwolftanzt

"wann in der Geschichte haben Nationalismus, Rassismus und Egoismus etwas Gutes hervorgebracht?"

Falsche Fragestellung aus meiner Sicht, keine Wirkung ohne Ursache.
Was ist die Ursache für die Wirkung „Nationalismus, Rassismus und Egoismus“ damals wie heute?
Wenn sich das Volk betrogen und nicht gerecht vertreten fühlt.
Wenn das Volk ausgenutzt wird von selbsternannten Eliten.
„Nationalismus, Rassismus und Egoismus“ ist das Resultat wenn man das Volk für unmündig und dumm hält du dieses von oben herab regiert.
Das Volk ist der Staat oder die EU und nicht einige wenige Eliten mit dem dazugehörigen Geld.
Und es war immer schon schmerzhaft wenn diese möchte gerne Eliten das vergessen haben und wieder vor Augen geführt bekommen.

Die Welt ist keine Kette von McDonalds-Filialen

von L.A. bis Moskau. Es geht um mehr und wer nationale Identität zu "Nationalismus" um fabuliert und lieber Einheitsbrei und Einheits-Soße weltweit haben will... so wie wir es im Handel bereits durch diesen irren, abgehobenen Marken-Terror haben, okay, der sollte ehrlicher Weise die Geschichte der Zivilisation in Frage stellen.

Es waren nicht nur Kriege, die Nationen in Bewegung gebracht haben, sondern Wandel und Entwicklung in den Nationen.
Das Problem und die Verpflichtung ist, den nationalen Patriotismus zu wahren und gleichzeitig den Frieden. Das hat aber nichts damit zu tun, eine Union der Erde bilden zu wollen. Denn dann werden die Konflikte weiter bleiben und zu Bürgerkriegen führen.

Neuwahlen

Zur Durchführung des Brexits oder zum zurückrudern wären meiner Ansicht nach Neuwahlen der richtige Weg.

@Orfee 12:10

Welche Medien konsumieren Sie da? Ich bin normalerweise einer der letzten, die sowas fragen. In GB gibt es aber so extreme Unterschiede, praktisch parallele Realitäten, das es fast den USA gleicht. Media Holdings wie News Corp. (R. Murdoch) gehört fast alles, die wenigsten sind wirklich objektiv. Es ist ein krasser Unterschied, ob Sie den Guardian, die Sun, oder die Times lesen...

Vor diesem Hintergrund die ÖR zu diffamieren finde ich doch bestenfalls unangebracht.

um 12:04 von Emil66

"Hat der Mensch hier in der EU überhaupt noch den Hauch einer Chance gegenC?"

Ich frage mich wo sie das 'noch' hernehmen.
Hatte in Historisch dokumentierter Zeit jemals ein Mensch eine Chance gegen eine Gruppe zeitlich entsprechender Spitzenkräfte?
Was glauben sie denn welche Sehnsucht schon die antiken Halbgötter-Geschichten bedienten?
Letztlich haben die Menschen in der EU in Summa natürlich eine Bessere Chance gegen "Eliten aus Wirtschaft und Bankwesen" einfach weil die einzelnen Mitglieder dieser Elite einen so winzigen Anteil hat das das Erpressungspotential geringer ist; der Starke ist am mächtigsten wenn der schwache allein ist, weshalb devide et impera die Waffe ist mit der die Völker Europas auseinandergetrieben werden; all die Regeln bzgl Umwelt oder Verbraucherschutz bis in den Finanzmarkt waren ja auch eine kostenerzeugende Zumutung.
Aber warscheinlich muss EUropa wirklich wieder in Duodezfürstentümer zerfallen damit die Menschen mal wieder echte Machtlosigkeit spüren.

12:07 von pkeszler

"So schnell ändern eben diese Herrschaften, die sich Politiker nennen, ihre Meinung."

Noch viel schneller wenn die waren Eliten den Herrn und Damen Politiker die Anweisungen geben nach denen sie zu verfahren haben oder die Sonderzuwendungen fallen flach.
Das wird ganz cool abgehen für GB den die wahren Entscheider sind die mit dem richtigen Geld, also diejenigen die die Lobbyisten bezahlen und deren Spesen.

Brexit kommt nicht

BREXIT = Brits Revoke EXIT

Kein einziger Politiker in UK will in die Geschichte eingehen, die Briten ins Verderben geschickt zu haben. Die BREXIT-Kampagne war ja nur als Protest gedacht, um die "Eliten" wachzurütteln. Das Ergebnis ist aber dummerweise über die Ziellinie hinausgegangen.

Jetzt hofft man in UK, dass die Zeit das Problem "heilen" kann. Hier kann man die Taktikspielchen nachlesen:
http://www.theguardian.com/politics/2016/jun/26/who-will-dare-pull-trigg...

Mal einfach logisch denken

Mal einfach logisch denken und Handeln dazu ist die EU nicht in der Lage.
Das 1. wäre das alle GB-Politiker zum 01.Juli oder auch 01.August ihre Plätze räumen in Brüssel.
Alles andere wäre jetrzt Hetze. Z.B das erheben von Strafzöllen.
Alles andere darf man nicht erwähnen da es sonst zensiert wird.

@Orfee 12:15

Dieser Kommentar ist leider so absolut exemplarisch für so viele Menschen! Die EU als selbstverständlich genommen und deshalb ihre Vorteile nicht verstanden.

Die Schweiz ist Teil der Regulation (EC) No 562/2006, also des Schengen Abkommens des Ministerrats und des Europäischen Parlaments.

1. Ohne die EU hätten wir das nicht
2. Mit einer marginalisierten EU wären solche Fortschritte in Zukunft unmöglich

Das selbe gilt ganz offensichtlich auch für den "single market access", für den die Schweiz EU Recht kommentarlos übernehmen und die EU finanzieren muss.

@nikioko

"Deshalb gehören solche schwerwiegenden Entscheidungen auch nicht in die Hand des Volkes, sondern in die Hände von Mandatsträgern, deren Beruf es ist, sich intensiv mit der Sache zu beschäftigen und eine Entscheidung im Sinne des Volkes zu treffen."

Wer versichert Ihnen denn, daß die Mandatträger die Entscheidung im Sinne des Volkes treffen?

Es ist doch offensichtlich, daß die Mandatträger nicht für das Volk arbeiten, obwohl sie Volksvertreter heissen.

Deswegen ist es immer besser, wenn das Volk selber entscheidet. Das Beispiel ist die Schweiz und es geht dem Volk dort auch besser.

Es ist höchste Zeit, alle

Es ist höchste Zeit, alle britischen Sonderbedingungen zu streichen.
Vor allem müssen die Franzosen aufhören, die Einreise der Fl. durch den Eurotunnel zu behindern. Schließlich will Frankreich sie nicht haben.....
Die Britten müssen möglichst schnell raus. Aber Frau Merkel wird sich ja wohl wieder gegen die Mehrheit der EU-Mitglieder stellen und den Abgang verzögern.

@nikioko 12:19

Dazu meine Zustimmung. Volksentscheide bringen regelmäßig das Schlechteste in Demokratien hervor. "Einfache" Lösungen, Ressentiments, Wutbürger, populistische Politiker und so weiter.

Auf lokaler Ebene (einfachere Sachverhalte, tägliches Auseinandersetzen mit dem Thema) und mit qualifizierter Mehrheit als Hürde, sehe ich allerdings noch sowas wie eine Zukunft. Zumindest versuchsweise.

Weniger die Alten sind

Weniger die Alten sind schuld, sondern eigentlich die Jungen, denen der Verbleib in Europa nicht wichtig genug war um zur Wahl zu gehen.

re gupo

"Was ist, wenn die Regierung sagt, das passt uns nicht, wir werden bei der EU nicht kündigen. Alles nur ein interner Test."

Dann hat die britische Regierung das Problem, der Bevölkerung zu erklären, warum sie vera....t wurde.

Ich würde fast sagen, ein GROSSES Problem.

@NMachiavelli_2014

"In GB gibt es aber so extreme Unterschiede, praktisch parallele Realitäten, das es fast den USA gleicht. Media Holdings wie News Corp. (R. Murdoch) gehört fast alles, die wenigsten sind wirklich objektiv. Es ist ein krasser Unterschied, ob Sie den Guardian, die Sun, oder die Times lesen..."

Sie haben es doch auch selber geschrieben. Unterschiede aber keine Untergangsszenarien und wenn man aber hier die Presse anschaut gibt es keine Unterschiede nur Einheitsbrei.

Dann zeigen Sie mir doch bitte in welcher Zeitung steht, daß die Briten es bereuen sich für Brexit entschieden zu haben. Ich jedenfalls habe es bis jetzt in den englischen Medien nicht gelesen.

Was Nun

Das frage ich mich auch. Ich finde das Wort "verkaempfen" nicht.

Eine neue Wortschoepfung, verknuepft mit dem BREXIT.

Was meint die Kanzlerin oder Ihre Redenschreiberin damit? Wie verwende ich das Wort? Welche Art Aktivitaet beschreibt dieses "TUN" Wort?

Die Haltung Merkels zum Brexit wird durch dieses Wort beschrieben. Insofern wunderts mich, dass noch keiner versucht hat rauszufinden, was gemeint ist!

12:37 von mhsh

"Das 1. wäre das alle GB-Politiker zum 01.Juli oder auch 01.August ihre Plätze räumen in Brüssel."

Dafür müsste erst mal der offizielle Antrag nach Artikel 50 eingereicht sein.

Und die Plätze werden erst dann geräumt wenn alles geregelt ist.
Es wird ein stetig fortschreitender Prozess sein und kein Fallbeil.

Und die Lobbyisten in Brüssel werden die Verträge schon so formulieren wie es denen beliebt.

re orfee

"Die Schweiz ist auch nicht das einzige Beispiel. So könnte auch das Schicksal eines nicht EU Landes aussehen nach Brexit."

Ach ja, immer wieder die Schweiz ...

Die Schweiz hat nach und nach die Bindungen zur EU aufgebaut. Das ist planbar und überschaubar gewachsen.

Wie man das mit dem Gegenkurs vergleichen kann finde ich rätselhaft.

@Orfee 12:42

"Wer versichert Ihnen denn, daß die Mandatträger die Entscheidung im Sinne des Volkes treffen?"

Mandatsträger setzen der herkömmlicher Theorie nach entweder den direkten Wählerwillen, oder aber die Werte/Ansichten etc. mit denen Sie zur Wahl angetreten sind um. Das direkte Verlangen muss damit zurecht nicht unbedingt eine Rolle spielen.

"Deswegen ist es immer besser, wenn das Volk selber entscheidet"

"Das Volk" kann nunmal seine (intern total heterogenen) Ziele nicht sinnvoll mit politischen/diplomatischen Instrumenten verbinden, weil es davon keine Ahnung hat. Deswegen lässt es sich, als alternativlose Methode, bei jedem Referendum von Profis erzählen wie alles geht. Der "Profi" der den Wählern die einfach nur sagt, was sie hören wollen (= Populist) gewinnt in der Regel. Ein Hurra auf die Demokratie...

@NMachiavelli_2014

"1. Ohne die EU hätten wir das nicht
2. Mit einer marginalisierten EU wären solche Fortschritte in Zukunft unmöglich

Das selbe gilt ganz offensichtlich auch für den "single market access", für den die Schweiz EU Recht kommentarlos übernehmen und die EU finanzieren muss."

Diese Verträge kann man auch ohne die EU vereinbaren wie z.B. Freihandelsabkommen, die die Japaner mit der USA haben. Dafür muß Japan auch nicht von der EU aufgenommen werden.

Einzelne Länder können mit anderen Ländern auch Handelsverträge abschließen. Die Türkei hat das auch mit der EU, obwohl sie auch nicht zu der EU gehört.

Partnerschaften ohne ein Vollmitglied zu sein sind auch möglich.

Handelsabkommen können unabhängig davon vereinbart werden. Man muß nicht dafür zu der EU gehören. Aber ohne die EU hat man einen souveränen Staat. Das ist der Unterschied.

@Economist70 (09:11)

Ich finde es schon bezeichnend, dass Juncker und Schulz jetzt Druck auf die britische Regierung ausüben wollen, damit sie den Austritt schnell vollziehen. Dafür hat sich die Mehrheit der Briten doch gerade für den Brexit entschieden, damit der Brüsseler Altherrenclub sie nicht mehr unter Druck setzten kann.
___

Ich kann es gut verstehen und finde es völlig richtig, dass Juncker und Schulz hier Druck machen. Mal abgesehen davon, dass die zwei ziemlich angenervt von den Briten und ihren Extrawürsten und Nörgeleien sind: Johnson und Konsorten konnte es vor der Abstimmung nicht schnell genug gehen mit dem Austritt und jetzt auf einmal hat das Zeit, obwohl jede Woche riesige Geldsummen nach Brüssel gehen?
Außerem muss auch die EU planen. Den Tausenden britischen EU-Angestellten muss gekündigt und die Stellen neu besetzt werden. Die Europäische Arzneimittelagentur braucht einen neuen Standort etc. Es gibt hier viel zu tun, und je schneller das anläuft, desto besser.

Ein ganz normaler Vorgang

Wenn der Brexit innerhalb der vorgeschriebenen Zeit erfolgt, dann ist der Zeitpunkt des Ausstieges ausschließlich Sache der Engländer. In der Ruhe liegt die Kraft!

Die Welt ist keine Kette von McDonalds-Filialen

Ist denn die EU nun auch schuld am "Markenterror"?
Das haben einzig und allein wir Verbraucher in der Hand.
In Italien gibt's kein Starbucks und in Frankreich so gut wie keine Dönerbuden....
... und das ist gut so.

Es ist durchaus ein Unterschied zwischen "Tradition" und "Nationaler Identität" (oder auch "Patriotismus" - dagegen habe ich überhaupt nichts) einerseits und Nationalismus andererseits - hierin sehe ich Tendenzen, das eigene Recht oder das Recht des eigenen Volkes höher zu stellen als das von anderen. Und da fängt's an, gefährlich zu werden.
Und, um nochmal auf Robert Schumann und Konrad Adenauer zurückzukommen:
Die haben wesentlich dazu beigetragen, daß aus "Erbfeinden" "Erbfreunde" wurden.

Verzockt ist verzockt.

Die Briten haben alles auf rot gesetzt und es kam schwarz. Und nun wird gejammert. Ja wo ist er denn, der vielzitierte britische Sportsgeist, mit dem auch Niederlagen gelassen hingenommen werden? Das Ergebnis ist klar: 37% den Austritt, 35% dagegen und 28% war es bei einer so wichtigen Frage egal, was mit ihrem Land passiert und schließen sich gemäß dem Leitsatz Qui tacet consentire videtur schweigend den 37% an.

@milkymaid (09:59)

Das eigentlich peinliche ist das Beharren auf "Privilegien". Ich hoffe, Cameron hat das mit seiner wahnwitzigen Referendumsidee ein für allemal verspielt. Es darf in Europa kein "privilegiertes" Land geben.
____

Es gibt mit Dänemark und Schweden noch zwei privilegierte Länder in der EU. Deren Privilegien beschränken sich aber im wesentlichen darauf, dass sie den Euro nicht als Währung einführen müssen, sondern darüber ein Referendum abhalten dürfen.
Ansonsten ist es richtig: die Briten haben sich verzockt. Der Rückweg in die EU geht nur über denselben Weg, den alle anderen Neumitglieder auch beschreiten müssen.

@NMachiavelli_2014

"Dieser Kommentar ist leider so absolut exemplarisch für so viele Menschen! Die EU als selbstverständlich genommen und deshalb ihre Vorteile nicht verstanden."

Ich nehme die EU nicht als selbstverständlich und weiß auch, daß es Vorteile hat, wenn man wirtschaftlich und politisch gemeinsam auftritt. Damit kann man sicherlich auch bessere Verträge aushandeln.

Aber von diesen Vorteilen der EU bekommt der normale Bürger absolut nichts zu spüren und da liegt das Problem.
Von den Vorteilen der EU hat der normale Steuerzahler bisher gar nichts zu spüren bekommen außer der Rentenverkürzung, in den Südländern die Arbeitslosigkeit, Altersarmut.
Wir Deutsche haben auch nicht mehr Ersparnisse, Sicherheit und Steuererleichterungen, von der Regierung durch die gezahlten Steuern bessere Dienstleistungen bekommen, sondern genau das Gegenteil.

Die EU mag sehr vorteilhaft für manche Menschen gewesen sein aber nicht für das Volk.

@Euthymia (10:04)

Ich bin den Briten sehr dankbar.
Der wohl vermeintlich letzte Warnschuss in Richtung EU. Jetzt ist sie gezwungen Reformen anzustrengen, wenn sie sich nicht selbst abschaffen will. Danke GB
Was die Interessenlosigkeit der "Jungen" an die eigene Zukunft angeht, jetzt können sie dieses ändern. Ein Lehrbeispiel für die Jugend der Welt. Danke GB.
Und was die Briten angeht, verzichtet auf die Extrawürste, und gebt der EU und euch selbst eine noch einmal eine Chance.

____

Ich sehe das nicht als Warnschuss Richtung EU, sondern als ein klassisches Eigentor seitens der Briten. Und angesichts der ganzen negativen Folgen ist die EU jetzt gestärkt für den Fall, dass noch ein Land auf die Idee kommen sollte auszutreten. Natürlich muss die EU jetzt hart bleiben und GB keinen Zugang zum Binnenmarkt gewähren. Denn wenn der Austritt faktisch ohne Konsequenzen bleibt, wird die EU tatsächlich durch Gefahr von Nachahmern geschwächt.

Was wird jetzt aus der UKIP?

Sie hat sich ja erfolgreich überflüssig gemacht.

Und mit den schönen Abgeordnetensitzen im EU-Parlament ist es auch aus.

@10:37 von Bourdichon

natürlich ist frieden besser als Krieg.

Bei den Vernetzungen und Internet heutzutage ist eine Enstehung von Krieg aufgrund einer nichtmitgliedschaft in
der EU etwas zu weit hergeholt.

Der 1 Weltkrieg ist durch Wirtschaftliche ungleichgewichte ohne Ausgleich enstanden.
England war fast pleite hatte kein Gold mehr,die währung war an gold gebunden.

Deutschland hatte eine industrielle revolution und war exportmacht.

Dieses entstandene ungleichgewicht hat auf den Funken gewartet ,der ermordung von franz ferdinand.

Man kann daraus lernen wohlstand muss man teilen ,lieber freiwillig etwas geben und weiterhin das erreichte geniessen oder das Geld für Schutzmassnahmen ausgeben.
Die erste variante ist besser macht auch stolz und glücklicher.

@Orfee 12:49

Naja, in den Zeitungen die ich lese, nimmt niemand für sich in Anspruch für das britische "Volk" (was auch immer das nach dem fast 50:50 sein soll) zu sprechen. Entsprechend sind es eben nur einzelne Branchen, oder Einrichtungen (i.e. http://goo.gl/M4xlCM).

Im Endeffekt eher ein Chor mehrerer Einzelstimmen, offizielle Erhebungen gibt es, soweit ich weis, bis jetzt noch nicht.

Obelix wusste: "Die spinnen, die Briten!"

Man sollte die ganze Angelegenheit etwas lockerer nehmen. Die Briten wollen ja nicht die Brücken zum Kontinent abbrechen sondern schlicht und einfach selbst entscheiden was für sie gut und richtig ist. Deutschland zB setzt sich in vielen Fragen durch, die anderen EU Staaten müssen die Beschlüsse dann mitmachen. Umgekehrt betreibt Deutschland massiven Lobbyismus in Brüssel wenn es mal gegen Deutschland läuft. Die EU basiert auf der partiellen Aufgabe nationaler Souveränitäten. In Deutschland haben davon vor allem Wirtschaftseliten profitiert, die Unternehmer sind, oder Unternehmen kontrollieren oder an ihnen partizipieren. Ein gutes Beispiel für "höheren Blödsinn" ist die Von Merkel massiv propagierte Glühlampenverordnung. Statt weniger preiswerter standardisierter Leuchtmittel, die einfach und umweltschonend herzustellen und zu entsorgen waren, gibt es jetzt einen Zoo von Lampen und Leuchtmitteln - teuer in der Herstellung, zu entsorgen über den Sondermüll!

@Orfee 12:57

Hm. Hier substantielle Unterschiede zwischen bi- und multilateralen Abkommen abzuhandeln habe ich ehrlich wenig Lust. Ich bin aber einer der dieses arrogante "ich hab's studiert" anbringen kann.

Im Endeffekt müsste so ein Abkommen multilateral sein, und: Standards festlegen. Ein Autorität bestimmen, die mit nicht Mitgliedern bilateral verhandelt. Nationale Kompetenzen schwächen, damit kein Staat unilateral Gesetze ändert, die Standards oder Tarifabsprachen betreffen. Etc. pp.

Sie sehen, wohin das führt (EU), souveräner wäre man am Ende kaum. Demokratischer wäre es nicht (im Gegenteil). Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum führt eben zwangsläufig auch zu supranationaler politischer Kooperation.

@Spion Lemon (10:39)

Nicht die EU wird zerfallen, sondern GB. Und letztendlich muss man als Zwerg alles akzeptieren. No one is an Island!
____

Und ironischerweise wurde dieser Prozess ausgerechnet von denen ausgelöst, die noch von einem Britischen Empire träumen, das die Wellen beherrscht, wo auf eine Guinea 1,05 Kronen bzw. 21 Schillinge kommen und auf den Schilling 12 Pence. Und wo man Gewichte noch in Pfund und Unzen und Strecken in Meilen, Fuß, Yards und Zoll angibt.
Sprich, die Gestrigen, die von längst vergangenen Zeiten träumen, als Britannien noch wer war und nicht - Schuld ist die EU - nur einer unter vielen.
Genau diese Leute sorgen dafür, dass mit der kommenden Abspaltung Schottlands und Nordirlands das Empire noch weiter zerfällt und der Gebietsstand von 1066 übrig bleibt.

re thomas wohlzufrieden

"Wenn der Brexit innerhalb der vorgeschriebenen Zeit erfolgt, dann ist der Zeitpunkt des Ausstieges ausschließlich Sache der Engländer. In der Ruhe liegt die Kraft!"

Drollig, wie dieselben, die vorher unbedingt per Referendum den Willen des Volkes zur Richtschnur machen wollten, jetzt ganz gelassen den Willen des Volkes gar nicht mehr so schnell vollziehen wollen ...

Irgendwie merkwürdig

Wärend die Spatzen (Printmedien) es inzwischen von den Dächern Pfeifen, daß bei der Online-Petition Merkwürdigkeiten auftauchen, verliert weder die TS noch Inforadio als Teil der ARD darüber ein Wort.
So untersucht das brit Parlament Informatioen, daß dort Bot-Netzwerke am Wirken sind, oder die Tatsache, daß mehrere Zehntausend Stimmen aus dem Vatikan oder Nordkorea kommen, obwohl der Vatikan gerade mal wenige Hundert Einwohner hat.
Wollen jetzt die jungen Leute auf der Insel ihre Faulheit, bei Regen wählen zu gehen, kaschieren?
Damit würden sie aber den BREXIT-Genern einen Bärendienst erweisen.

Orfee 12:57

"Partnerschaften ohne ein Vollmitglied zu sein sind auch möglich. "

Und siehe da - auch so kann man ausgesprochen entspannt leben, arbeiten und das Leben geniessen.
HUCH?? Dazu brauch' ich weder Herrn Juncker noch den Ex-Bürgermeister von Würselen? Ist sowas überhaupt denkbar?
Ja.

@Thomas Wohlzufrieden um 13:01 Uhr

Seltsam, vor der Abstimmung hieß es immer: Je schneller, desto besser für GB ! Wollen Sie Mr.Hannan oder Mr. Farage als Lügner bezeichnen oder ignorieren Sie die BBC ?

um 12:10 von Orfee

Absolute Zustimmung zu Ihrem Kommentar. Gruß.

@Pedro1938 (12:23)

Nur keine Aufregung. Am Ende wird
entweder das britische Parlament dieses Votum kassieren oder die brüsseler "Weichspüler" werden das Vokabular
"Kompromisse" anwenden. Darin sind sie
bestens geschult, von einem "Eiertanz" ganz zu schweigen.

____

Das erste wäre ein Ignorieren des Volkswillen, was die EU nicht akzeptieren kann und das zweite wird nach den Reaktionen von Juncker und Schulz hoffentlich auch nicht eintreten. Wenn sie zurück wollen, dann nur zu den Konditionen, die für alle gelten.

13:13 Uhr Anti-Brexit-Petition mit zweifelhaften Zahlen

@13:27 von Bernd39
Die Tagesschau hat es also schon ergänzt.

@Bernd39 13:27

Nun, betroffen waren, soviel ich weis, nur um die 77k Stimmen von inzwischen weit über 2 Millionen.

Wenn deutsche Medien wirklich so eine Agenda hätten, müssten sie nur von Farages Aussagen Berichten (https://www.youtube.com/watch?v=cA3XTYfzd1I)

@Dr.Merkwuerdigliebe

"Dass die Zugehörigkeit zur Pseudonation EU für einige schon längst so eine Art Ersatznationalismus geworden ist und dass all die Rufe nach Rache gegen diese Briten/Engländer jetzt eigentlich auch nichts mehr mit Rationalität zu tun haben und sogar die negativsten Assoziationen des klassischen Nationalismus widerspiegeln, scheint irgendwie auch keiner mehr zu reflektieren."

Sehr sehr guter Beitrag Ihrerseits. Auch mir ist das schon aufgefallen, das diese EU-Verfechter sich kaum von Nationalisten unterscheiden und sich auch derer Sprache bedienen und sie merken es nicht einmal. Das spricht schon Bände...

um 13:27 von Bernd39

Das sehe ich genauso wie Sie. Gruß.

@30jahreindeutsc... um 10:15 Uhr

Mit Verlaub, aber Sie bilden sich da schon sehr viel ein, wenn Sie schreiben, daß WIR uns nicht mehr von dieser EU-Diktatur bevormunden lassen ! Mir war neu, daß die EU eine Diktatur ist! Doch wohl eher das Ergebnis des Versagens der nationalen Regierungen! Teilen Sie dann bitte auch freundlicherweise mit, wann WIR (?) = vermutlich Sie, darüber entscheiden, "wann Artikel 50 berufen wird"(was auch immer Sie damit sagen wollten)!

Stunde der Anti-Demokraten

Wie etwa der Schotten. Die haben vor kurzem erst GEGEN einen Austritt aus dem Vereinigten Köngikreich gestimmt. Auf einmal zählt dieses Votum nicht mehr. Und jetzt wollen sie auch nicht respektieren, dass eben eine Mehrheit in UK für den Austritt aus dem EU-Monstrum war.

Oder die "betrogenen Jugendlichen". Die jetzt meinen demonstieren und ein zweites referendum anstreben zu müssen. Weil ihre Altersgenossen eben zu bequem waren (nur ein Drittel Wahlbeteiligung), zur Abstimmung zu gehen.

Oder diverse Labour-Parlamentarier. Die jetzt mkeinem, das Parlament solle den Volkswillen korrigieren. Wie wär's wenn sie bei ihrem eigenen Parlamentsmandat beginnen - da hatte sich das Volk ja offenkundig noch viel mehr geirrt.

Oder der unsägliche Herr Geldof. Der jetzt als Nicht-Brite meint, die Briten schulmeisterlich belehren zu dürfen und zu müssen. Dem ist seine eigene Brühmtheit auch ordentlich zu Kopf gestiegen.

Super EU

Sorry liebe EU Befürworter aber wenn die EU so toll und alternativlos doch ist, warum bekommt der ganz normale Bürger das nicht zu spüren?

5 Billionen Schulden, Altersarmut mit dem Vorschlag bis 70 zu arbeiten, niedrigere Renten und Ersparnisse, in den Südländer der EU hohe Arbeitslosigkeit.

Anscheinend sollte ein durchschnittlicher Bürger einfach nur damit zufrieden sein, daß sie ohne Visum innerhalb der EU einfacher reisen dürfen. Das wars aber auch.

Da darf man nicht enttäuscht sein, wenn die Erwartungen bei so einem tollen Konstrukt doch etwas mehr waren oder man sollte wenn es nicht so toll ist, es eventuell nicht so hoch schrauben.

Die EU Befürworter und Mitstreiter kommen mehr in Schwierigkeiten, wenn sie die EU so toll loben aber in der Realität nichts dabei rauspringt. Deswegen lieber wenig reden aber mehr dafür umsetzen. Aber es wurde ja von Anfang an alles falsch angesetzt.

@Bourdichon

"...gemeinsam meistern weil EUROPA die Zukunft ist..."

Genau. EUROPA ist die Zukunft, aber NICHT DIESE EU!

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