Kommentare

Jo mei, versteht's doch..

Jo mei, versteht's doch.. Johnson wollte nie raus aus der EU, der wollte Cameron absägen und hätte nie gedacht, daß er dabei das Referendum gewinnen würde... der will nicht und wüßte auch gar nicht was er machen sollte...

Ja wahrscheinlich wird er nach vorne geschubst werden... ist ja so ziemlich das einzige andere Tory Gesicht, außer Cameron, daß in general elections halbwegs punkten kann, bei Cameron natürlich: "konnte"... der ist momentan politisch genau so verbrannt wie Blair seinerzeit.

Nicht nur unseren Parteien fehlt es an brauchbaren Kandidaten... also nimmt man, was man hat.

Nicht lachen: man kann sich unerserseits schon mal auf Boris Johnson, den Mann der den Ausstieg für innerparteiischen Hahnenkampf forcierte, als zukünftigen Tory-Frontmann und dadurch premierminister einstellen...

Die andere Option, Theresa May... ohoh, man lese ihre wiki....aber wer weiß.. sie hat sich schlau dezent zurückgehalten... ist nicht festgelegt in ihren Optionen dadurch, wie die anderen.

Hr Schulz, bitte nicht den Zuchtmeister spielen!

Der moralische Lehr- und Zuchtmeister steht uns, auch nach der PRÄAMBEL der EU, nicht zu.

PRÄAMBEL: Die Völker Europas sind entschlossen, auf der Grundlage gemeinsamer Werte eine friedliche Zukunft zu teilen, indem sie sich zu einer immer engeren Union verbinden.
In dem Bewusstsein ihres geistig-religiösen und sittlichen Erbes gründet sich die Union auf die unteilbaren und universellen Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität. Sie beruht auf den Grundsätzen der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit. Sie stellt die Person in den Mittelpunkt ihres Handelns, indem sie die Unionsbürgerschaft und einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts begründet.
Die EU trägt zur Erhaltung und zur Entwicklung dieser gemeinsamen Werte unter Achtung der Vielfalt der Kulturen und Traditionen der Völker Europas sowie der nationalen Identität der Mitgliedstaaten und der Organisation ihrer staatlichen Gewalt auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene bei.

Natürlich spielen die auf

Natürlich spielen die auf Zeit, denn jetzt stehen die Bankenrettungs Mrd und mehr zur Rückzahlung an.

Was ist denn mit dem Schulz wieder los?

Schon faszinierend mit welcher Arroganz dieser Herr Schulz wieder auftritt. Es ist einzig und alleine die Entscheidung der Briten (resp. eines jeden anderen Mitgliedsstaates) ob und wann ein Austritt beantragt wird. Herr Schulz, wie jeder andere Brüsseler Bürokrat, hat diesbezüglich gar nichts zu fordern solange die Spielregeln so sind wie sie sind.

Zuchtmeister - EU: "Brexit Task Force" ?.....................

Manchmal muß man sich fragen, ob die EU-Führung noch "alle Latten am Zaun hat".

Wenn die EU eine Entscheidung fällen oder umsetzen muß, hat sie "alle Zeit der Welt", nur keine Hektik!

Da wurde wohl vergessen, zu erwähnen das erst noch "Verhandelt werden muß" laut § 50 EU; und dies ist sicher in 14 Tagen nicht zu schaffen!

Die EU gibt allen anderen die Schuld für den Brexit!

Das die EU selbst den größten Schuld-Anteil am Brexit hat, das will bzw. kann die EU nicht verstehen und akzeptieren!

03:20 von GamWalter

Was heißt Zuchtmmeister spielen?

Die Präambel können Sie Herrn Johnson und Farage vorhalten. Die haben sich nicht daran gehalten und bzgl. der EU gelogen, was das Zeug hält. Jetzt haben die Herrschaften vom Wähler bekommen, was sie wollten. Also, dann mal hurtig ans Werk und den Wählerwillen umsetzen. Die Wahl entsprach den Regeln der britischen Verfassung und ist damit gültig. Die EU muss deutlich machen, dass sie sich jetzt nicht hinhalten lässt. Out is out. Punkt. Das Kasperltheater, das die Torys hinlegen darf die EU nicht länger hinnehmen. Jetzt können alle mal sehen,welche Folgen ein Austritt hat. Das Pfund ist schon im Keller, Schottland verlässt das Königreich, in Nordirland sieht Sinn Fein sich im Aufwind.

@Messi

Tja... Gb kann sich alle Zeit nehmen, die EU-Regeln zulassen...

Wissen Sie wen das nicht interessiert und wer sofort Klarheit will?
Die Wirtschaft.

Glauben Sie irgendwer wird in GB investieren, wenn bis Oktober nicht mal der neue PM und Verhandlungsführer (und mit ihm eine planbare kalkulierbare Entwicklung) feststeht?

Genau.
Nicht die EU wird GB die Pistole auf die Brust setzen, sich zu beeilen...natürlich werden EU-Vertreter (berechtigterweise) verlangen, daß schnellstmöglich eine Person mit Verhandlungsautorität ansprechbar ist, nicht ein Premierminister in Spe, der halt noch bis Oktober im Amt rumhängt, sich aber nicht kümmern will... damit sein Parteikonkurrent eins reingewürgt bekommt.
Nein, der freie Markt wird zeitig reagieren.

Es ist in höchstem Maße peinlich und unerhört, wie hier die britische Politik ihren inneren Machtkampf auf EU-Ebene führt... zu unser aller Schaden.

Ja, auch wir haben Schaden, es sind nicht nur spielende Kinder, die sich selbst weh tun, leider.

Es klingt, als wären sie

Es klingt, als wären sie beleidigt in Brüssel möchte man fast sagen...
Wie in einer bösen Scheidung scheint es fast zu laufen.
“Du willst mich nicht mehr, dann verlaß das Haus auf der Stelle!“
Doch gerade diese Bevormundung ist es doch auch, die den Briten so sauer aufstößt, bzw. die sie jetzt als Argument für den Austritt haben.
Ich kann beide Seiten verstehen, eine klare Linie ist gut genauso wie nichts überstürzt werden sollte.
Die Briten haben sich nun mal dagegen entschieden ein Teil der EU zu bleiben. Jetzt liegt es an beiden Parteien, wie wir künftig miteinander umgehen und ob wir den Weg zu einer Wirtschaftlichen Zusammenarbeit finden und festigen...

Ein Staat der 27 andere

Ein Staat der 27 andere Staaten erpresst oder genauer eine vollkommen zerstrittene Tory Party, eine Labour Party ohne wirkliche Fuehrung.

Die Tory Party hat auch die Austeritaet auf die EU geschoben.

Ich lebe hier. Sie hoeren in der BBC. Arbeitslosenzahlen gestiegen, naechster Bericht 2 Millionen EU Buerger leben in Grossbritannien. Die Tories schneiden der NHS alles ab, dann wir zahlen 350 Millionen an die EU jede Woche, wir koennten so und so viele Krebsleidende behandeln.

Jetzt nach dem Brexit, steht Cameron herum auf Militaermaerschen von Veteranen, Osbourne twittert, Johnson faehrt zum Cricket, Teresa May ist auch nicht zu sehen, Farage kuendigt an die 350 Millionen gehen doch nicht an die NHS.

Herr Schulz sieht das schon richtig. Dieses egoistische Verhalten gehoert nicht ins Team Europas.

Wenn dieses Verhalten keine negativen Folgen fuer die Toryregierung hat wird es Schule machen.

Im Interesse der EU darf ein Austritt nicht besser sein als im Team zu bleiben.

03:39 von Messi

"Herr Schulz, wie jeder andere Brüsseler Bürokrat, hat diesbezüglich gar nichts zu fordern solange die Spielregeln so sind wie sie sind."

Informieren Sie sich erst einmal, bevor Sie über Brüsseler Bürokraten reden. Herr Schulz ist ein vom deutschen Volk gewählter Abgeordneter des europäischen Parlamentes in Straßburg und gewählter Präsident des europäischen Parlamentes. Er gehört nicht zur Brüsseler Bürokratie.

Sie waren doch gestern ein Verteidiger der direkten Demokratie.

Das Volk hat gesprochen und jetzt haben Cameron und Johnson, der bekommen hat, was er wollte, den Volkswillen umzusetzen und zwar so schnell wie möglich, ansonsten kann man sich direkte Demokratie sparen. Wenn Herr Schulz sagt, dass der Exit nach einem Plebiszit sofort umzusetzen ist, so hat er Recht. Cameron hat eine krachende Niederlage erlitten, die seinen sofortigen Rücktritt erfordert, damit die Exitbefürworter in Verantwortung kommen. Sie als Befürworter der direkten Demokratie sollten das unterstützen.

Vieleicht bleiben sie ja auch!

Ich persönlich hoffe, dass die Briten zu Besinnung kommen und nochmal eine Abstimmung machen. Schließlich erschleicht sich der Gedanke, dass die Wähler massiv, bewußt oder unbewußt, falsch informiert worden und damit völlig falsche Wahlversprechen bekamen von den sogenannten Köpfe des Brexits. Sie gaben es jetzt selber auch zu. Zudem läuft noch eine Petition, die inzwischen angeblich von 2000000 Britten unterzeichnet wurden, die in ihrer Forderung dieses Ergebnis als ungültig erklären würde. Darum bin ich auch dagegen, dass die Britten sofort ihren Austritt beantragen. Sollen sie erstmal selber klären, ob sie wirklich Austreten wollen.

Herr Schulz, warum sollte GB

Herr Schulz, warum sollte GB Ihren Wünschen nachkommen, n.M.n. haben Sie keine Handhabe ein schnelles Austrittsschreiben zu erzwingen.

Selbst wenn GB das Schreiben sofort aufsetzen würde wissen wir doch, dass die Mühlen der EU langsam mahlen, alleine die Austrittsverhandlungen brauchen im Minimum zwei Jahre und ein kompletter Austritt noch viel länger.
Ich persönlich würde es begrüßen, wenn die EU ohne Drohgebärden u. trotz des Brexit Ergebnis auf GB zugeht u. nicht fallen lässt, das würde Stärke zeigen.

Wer nicht alle Latten am Zaun

Wer nicht alle Latten am Zaun hat, ist nicht die EU, sondern das sind die britischen Tories, die aus innerparteilichen Gründen die Abstimmung zum Brexit beantragt haben. Die EU hat niemanden zur Volksabstimmung aufgefordert, auch nicht das britische Parlament, das zu 70% aus EU Befürwortern besteht, und auch nicht das Volk. Es war Camerons Strategie, um die EU Kritiker in den eigenen Reihen kleinzukriegen und er hat sich verzockt.

Das sind Realitäten!

Vergessen hat die EU Führung schon gar nichts. Das erste, was sofort zu passieren hat, ist der Antrag bei der EU auf Austritt. Dafür gibt es keine Frist. Das hat die EU angemahnt, mehr nicht. Sonst können die Verhandlungen überhaupt nicht beginnen, von denen sie hier reden. Also erst mal genau zuhören, bevor Sie schon wieder über die EU Führung herziehen.

Das Volk hat gesprochen und damit ist der Antrag auf Austritt zu stellen, sonst wird das Volk veräppelt und die EU nimmt wegen einer ewigen Hängepartie Schaden.

Großbritannien - ein Fall für den Psychiater?

Vielleicht bekommt das Land ja den §51-Schein?

04:11 von Ahkenaten

Sie haben völlig Recht! Und den EU Kritikern hier kann man wirklich reflexhaftes Verhalten vorwerfen. Die EU ist immer schuld!

Nein, das Chaos hat sich die britische Politik selbst zuzuschreiben. Jetzt haben Sie die Konsequenzen zu tragen und gefälligst die Verantwortung für ihr schäbiges Spiel zu übernehmen. Aber was tun die? Nichts dergleichen! Die EU hat dafür zu sorgen, dass sie nicht länger von diesen Herrschaften erpresst und missbraucht wird, nicht länger hingehalten, nicht länger instrumentalisiert wird und vor allem muss sie dafür sorgen, dass sie nicht selbst weiter Schaden nimmt. Das hat nichts mit Rache zu tun.

Viel Lärm um Nichts

Da passiert gar nichts. Die Briten bleiben in der EU und damit hat es sich.

Da wird nach der Wiederholung des Referendums gerufen (das ist, als hätte man nach der letzten Bundestagswahl wegen der Groko nach Neuwahlen gerufen). Der Gedanke: dann wird halt so lange gewählt, bis das Ergebnis stimmt.

Dann melden sich schon Abgeordnete zu Wort, man solle das Ergebnis ignorieren.
(hat ja schon in Griechenland bemerkenswert leise funktioniert).

Was wird passieren: die EU macht pro Forma Druck, GB verzögert, alles geht weiter wie bisher und irgendwann ist das Thema vom Tisch.

Ja gut, die Unzufriedenheit in der Bevölkerung (in den Teilen, die Demokratie wirklich gerne mögen) wird wachsen, aber das spielt keine Rolle. Denn mit GB wird ein Fanal gesetzt.

Die Botschaft: wählt was wir wollen, tut ihr es nicht, dann macht das auch keinen Unterschied.

Die Wahlbeteiligung wird immer weiter sinken, aber das macht nichts, das sind eh die "falschen Wähler".

mal sehen...

wie oft die Briten noch abstimmen müssen um in der EU bleiben zu müssen...
was für eine sogenannte Demokratie...

04:27 von AlexanderDerGrosse

"Sollen sie erstmal selber klären, ob sie wirklich Austreten wollen."

Sorry, aber das Volk hat schon gesprochen. Die Frage des Austritts ist geklärt.

Sie erklären hier mit ihrem Kommentar eigentlich, dass das Volk zu blöd war und jetzt bitte noch mal wählen will, weil dem unterlegenen Teil das Ergebnis nicht passt.

Nein, Plebiszite sind umzusetzen, sonst kann man sie gleich abschaffen - eben mit der Begründung, dass das Volk zu doof ist, Lüge von Wahrheit zu unterscheiden.

Ich bin kein allzu großer Freund von Plebisziten, aber wenn es sie gibt, dann hat man sie zu respektieren und kann nicht solange wählen, bis einem das Ergebnis passt.

............., ist erschreckend!

Warum sich die Mehrheit der Bevölkerung Großbritanniens zu einem Austritt aus der EU entschieden hat, wird wohl einen oder mehrere Gründe haben!

Anstelle, das wir mal darüber nachdenken, was in der EU "Schief läuft", suchen wir wie immer die Schuld bei anderen.
So lange wie die EU Reformunfähig ist, werden die Probleme noch weiter wachsen!

Die EU ist von den den "Gründungs-Gedanken der EU" weiter entfernt, wie bei ihrer Gründung.

Es ist mehr ein Gegeneinander als ein Miteinander; noch hält die NATO den "Haufen EU" zusammen.

Darüber sollten wir mal nachdenken!

Und nicht so einfach, auch wenn es bequem ist immer den anderen die Schuld geben!

Ich bin gespannt, was am

Ich bin gespannt, was am Montag im britischen Unterhaus ablaufen wird. Da wird es vermutlich eine hitzige Debatte geben.

Erst wollen sie raus, dann..

..wollen sie (nicht?) warten. Es ist besser für alle Seiten, den Austritt so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen. Es schafft Unsicherheit für diejenigen, die im Falle eines Austritts das Land (EU oder UK) verlassen müssen und es schafft Unsicherheit bei Banken und Unternehmen, was wieder die Wirtschaft beeinflusst. Außerdem, wie sollen Politiker jetzt Entscheidungen treffen.

Die Briten wollten raus, jetzt sollen sie gefälligst so schnell wie möglich gehen. Das Wahlergebnis war eindeutig. Die EU braucht kein Land, das Katz und Maus spielt. Das haben die Briten schon zu lange gemacht. Die Zeit der Extrawürste ist vorbei.

Grund für die Eile

Zuerst wollte man die Briten unter allen Umständen in der EU halten, hat mit allen Rohren auf die gefeuert, die einen Austritt wollten und nun wollen Schulz und Konsorten die Briten so schnell wie möglich los werden.

Der Grund für diesen scheinbaren Widerspruch ist, dass sich die Briten mehrheitlich als "böse" herausgestellt haben. Diese Beschmutzer des komfortablen, mit vielen Pöstchen versehenen EU-Nests sollen möglichst schnell verschwinden. Damit Schulz und Konsorten noch möglichst lange so weiterwursteln können wie bisher.

05:09 von odindonar

Es sind 2 Mio Briten ( eine hohe Zahl in 2 Tagen) und nicht die Regierung, die Neuwahlen wollen. Tja, da fällt es dem unterlegenen Teil der Bevölkerung schwer, die knappe Mehrheit zu akzeptieren, weil sie in nicht unerheblichem Maße unter den enorm negativen Folgen des Brexit leiden wird. Da stellt sich jetzt demokratischer Protest ein. Schließlich haben die Brexit Befürworter gelogen, was das Zeug hält. Selbst Farage gibt jetzt zu, dass die 350 Mio Pfund pro Woche für die EU gelogen war und deshalb nicht in den National Health Service fließen kann.

Soll vorkommen in einer funktionierenden Demokratie. Mit "was für eine sogenannter Demokratie" hat das nichts zu tun. Es wird noch heftige Auseinandersetzungen in GB geben, wenn jetzt die EU Befürworter mal richtig mobilisieren. Denn Brexit bedeutet auch den Zerfall von GB, denn in Schottland wollten 70% in der EU bleiben. Beim nächsten Referendum werden die Schotten sich selbstständig machen und das 28. Mitglied der EU werden.

05:33 von paddi

Wären sie auch so freundlich, wenn es um Griechenland ging? Es ist das Problem der UK, wie sie abgestimmt haben und nicht das Problem der EU. Die hat alles getan (Sonderkonditionen NUR für UK), damit die Briten zufrieden sind und bleiben. Es muß einmal ein Schlußstrich gesetzt werde.

05:19 von meta.plus

An der Reformunfähigkeit der EU hat London in einem großem Ausmaß Mitschuld, da es zahlreiche sinnvolle Reformen blockiert hat. London steht für anglikanischen Neoliberalismus und hat in großem Maße, zum Teil mit gehöriger Unterstützung Deutschlands die neoliberale, kapitalistische und wenig soziale Ausrichtung der EU zu verantworten. Einer war immer dagegen, wenn es um Reformen und Weiterentwicklung der europäischen Einheit ging: London!

EU Sprachen?

Interessante Gedankenspiele ueberall. Und wie sieht's dann beid en offiziellen Sprachen der EU aus, faellt dann Englisch weg? Denn fuer die Iren ist ja Irisch als offizielle EU-Sprache gelistet. Das wird interessant, denn bisher bedienen sich auch so manche Nicht-Briten der englischen Version offizieller EU-Texte. Und die Synchron-Dolmetscher klinken sich oft beim britischen Uebersetzer ein wenn zum Beispiel zwischen zwei "kleineren" Sprachen uebersetzt wird.

Schulz und Juncker

In einem Kommentar habe ich gelesen, Schulz und Juncker seien die fleischgewordene Fehlentwicklung der EU.

Treffender kann man es wohl nicht sagen.

@Am 26. Juni 2016 um 05:04 von tisiphone

Da bin ich ganz Ihrer Meinung.
Ganz nach dem Motto:
Was nicht passt wird passend gemacht.
Schlimm das ich das Gefühl nicht loswerde das dieses Referendum dem Gedanken der Demokratie folgend von Volkes Stimme abgehalten wurde, aber nun umgekehrt wird in eine Unterwanderung der Demokratie.
Ein wenig schizophren stellt sich hier die EU da. Wir lieben euch wenn Ihr bleibt , wir hassen euch wenn Ihr geht.
Und wie wir hassen zeigen wir in dem wir euch achtkantig im hohem Bogen rauswerft noch bevor ihr euch Zeit genommen habt zu packen.

Ich kann nur hoffen das GB sich nicht derartig gängeln lässt.
Europa braucht eine klare Ansage damit es eine Zukunft hat!

Es geht wahrscheinlich um den Zerfall von GB!

Leider muß man auch zugeben, daß die EU in Brüssel und die Rolle, die auch MERKEL innerhalb der EU spielt, vielen Briten nicht gefallen hat.
Aber wenn man etwas angestoßen hat, sollte man es konsequenterweise durchführen und nicht eine Hinhaltetaktik an den Tag legen. Jetzt geht es wahrscheinlich um völlig andere Dinge, nämlich um den Zerfall von GB, weil schon sehr lange Schottland selbständig sein möchte.
Jedenfalls haben Johnson, Cameron und Farage das bekommen, was sie wollten.

Austrittsmodalitäten nicht geregelt?

Ich kann es nicht verstehen, warum in den EU-Verträgen die Kündigungsfristen und damit verbundenen Abwicklungen nicht klar geregelt sind. Das ist doch ein Versäumnis der EU, also von Herrn Juncker und Herrn Schulz, darauf wurde nicht geachtet? GB wird sich Zeit lassen und zunächst intern alles regeln wollen. Für die Finanzmärkte und den Euro eher schlecht. Jetzt auf GB Druck auszuüben, halte ich trotzdem für falsch, denn die Vertragsbasis bietet dafür keine Grundlage. Unglaublich, daß die ganze Abwicklung vielleicht Jahre dauern wird, wie kann das sein? In jedem noch so kleinen Vertrag sind Kündigungsfristen geregelt, und in einem Vertragswerk mit dramatischen Folgen für die EU und die ganze Welt, für die Finanzwelt, die Billionen verliert, wurde das versäumt? Ich bin sprachlos !!!!!

Drängen ?

Verstehe die Diskussion nicht

Wie sich Verantwortliche verhalten

Es wurde ein Referendum abgehalten, das Ergebnis ist klar.
Es wurde noch kein Antrag auf Austritt gestellt.
Und schon kommen die bisherigen Partner und stellen Forderungen: Keine Hängepartie, schneller Austritt etc..
Das Procedere wurde vertraglich festgelegt:
1. Austrittsantrag
2. 2 Jahre Verhandlungen
3. nach 2 Jahren Austritt, egal wie weit die Verhandlungen sind.
Das ist der Vertrag und es wird schon wieder gefordert schneller zumachen.
Als Vertragspartner würde ich mich fragen mit welchen Parteien habe ich hier Verträge abgeschlossen.

Vertrauenswürdigkeit sieht nach meiner Meinung anders aus.

Übertriebene Eile ?

Mit Nichten, es geht nicht darum die Briten unangemessen zu behandeln. Die selbst haben durch ihre Ankündigung Zeit ( drei Monate )zu haben, die Verantwortlichen zum handeln gezwungen.
Im Vorfeld zum Referendum wurde Klar gestellt "raus ist raus"
Es geht dabei auch nur um die für Verhandlungen festgeschriebene Austrittserklärung nach Paragraph 50.
Die Briten haben es Offstl nicht verstanden, die wollen erst verhandeln und dann entscheiden ob ihnen der Kuchen schmeckt sprich... Vielleicht neuer Volksentscheid

Das Referendum hatte nur

Das Referendum hatte nur konsultativen Charakter. Bevor irgend etwas materiell geschehen kann, muss das Parlament sein OK dazu geben. Das ist bis Dienstag mit Sicherheit nicht drin. Das wissen auch die EU-Granden. Sie spielen also wieder einmal mit gezinkten Karten, oder anders ausgedrückt, sie haben aus dieser gewaltigen Ohrfeige noch nichts gelernt. Das war zwar zu erwarten, enttäuscht aber doch.

Beleidigt H. Schulz?

Erst war man ganz klar gegen einen Austritt der Briten und nun nach der Wahl will man sie ganz schnell raus haben.

Ist das Trotz?
Ist man so gekraenkt?
Genau durch solches Verhalten wie das von Schulz und Merkel, ist es so weit gekommen.
Wenn man eine demokratische EU will, muss man sie auch leben und leben lassen.
Sonst wird das nichts.

Rein in die Kartoffeln, raus aus denKartoffeln

Man kann nicht so lange voten und Referenden abhalten, bis allen das Ergebnis passt... und man sollte endlich mal aufhören immer und dauernd zu fordern, alles müsste durch Streichel-Einheiten gelöst werden... out ist out... das Tickett ist ohne Rückfahrkarte verkauft und befristet gültig. Zu tricksen, wann die Gültigkeit beginnt und wann die 2 Jahre um sind bringt jetzt auch nichts mehr.
Die Bemühungen der Schotten sollte man unterstützen. Als Teil eines ehemaligen Mitgliedslandes der EU sollte man nach deren Unabhängigkeit, falls sie kommen sollte die Sache zügig angehen. Auch für Irland muss eine sinnvolle Lösung gefunden werden, denn sonst gehen dort die ganzen sowohl in Irland wie in Nordirland unterstützten neuen Firmen den Bach runter. Wenn dort eine harte Schengen-Grenze entsteht, schneidet man tausende von Berufspendlern von ihrem Job ab. Unter diesen Umständen kann man sich in Nordirland ein wieder Aufflammen des Bürgerkriegs vorstellen.

Nichts überstürzen.

Nichts überstürzen. Vielleicht, und dafür beten viele, überlegt es sich London noch einmal und wiederholt das Referendum. Brüssel sollte anbieten, sich an den Kosten zu beteiligen.

um 03:55 von tick tack tick tack

Zitat: Es ist in höchstem Maße peinlich und unerhört, wie hier die britische Politik ihren inneren Machtkampf auf EU-Ebene führt... zu unser aller Schaden.
Zitat Ende.

Die deutsche Politik hat der EU geschadet, darum auch der Brexit und die deutsche Politik wird der EU auch weiterhin schaden, deswegen sicherlich noch mehr Nachfolger der Briten.
In Berlin und Bruessel, liegt der EU-Hase im Pfeffer, nicht bei den Briten.

@tagesgeschehen um 05:57 Uhr

"Und wie wir hassen zeigen wir in dem wir euch achtkantig im hohem Bogen rauswerft noch bevor ihr euch Zeit genommen habt zu packen.
Ich kann nur hoffen das GB sich nicht derartig gängeln lässt."

So ein Quatsch. Die anderen EU Staaten dürfen sich nicht gängeln lassen. Cameron und sein Stratege haben das Referedum initiiert. Oder war alles nur ein Spiel ? Dann würde ich mal sagen: verzockt. Über die Konsequenzen bei einem Austritt muss man sich vorher klar sein. Wer gehen will, bitteschön, aber dann zack-zack. Vertragsgepräche darf es erst dann geben, wenn das Austrittspapier eingereicht ist.

@meta.plus

Wenn es nur so schön schwarz-weiss wäre. Sicherlich gibt es eine Reihe Dinge, die in der EU nicht gut laufen. Wer aber eine Zeit lang englischen Medien erlebt (nicht britische!) wird feststellen warum gerade England (außerhalb Londons) für den Brexit gestimmt hat. Die Idee, das alles Böse in Brüssel zu Hause ist. Bald werden sie erleben, wieviele Probleme hausgemacht waren, und wieviele Vorteile das VK als Mitglied der EU hatte.

Wenn das Referendum wiederholt wird...

...dann haben noch mehr Menschen kein Vertrauen mir in diese EU.
Das wuerde heissen, die Spitzen der EU lassen so lange ueber wichtige Dinge abstimmen, bis das Wunschergebnis da ist.
Zwischen den Abstimmungen wird fleissig gedroht, damit es auch ja klappt.

Reisende soll man nicht aufhalten oder Alles nur ein großer Bluf

Den Briten wurden soviele Extrawürste gebraten zu Lasten der anderen, D trägt den großteil der Kosten. Was aber geht jetzt ab? Keiner will umgehend den Wählerwillen umsetzen und gemäß §50 den Austritt anmelden. Herr Johnson will nun gar keinen Austritt beantragen. Er glaubt der EU und den anderen Staaten weiter auf der Nase tanzen zu können um weiteren Profit daraus zu schlagen. Nur Frau Merkel hat auch keine Eile. Warum wohl? Reisende soll man nicht aufhalten, kurz und schmerzlos. Der Schaden ist übersehbar für Deutschland und die anderen. Nur UK wird dann hoffentlich Geschichte sein.

Hat da jemand Angst?

Elliott wollte doch unbedingt aus der EU raus und jetzt das zögern. Hat er jetzt wohl realisiert was das für UK bedeuten kann? Eins ist ganz klar. Einmal sollten unsere Politiker Rückrad beweisen und dies bei denn Austrittsverhandlung durchhalten. Keine Sonderrechte für UK mehr, nach dem Austritt sollten Sie nicht besser gestellt sein als Argentinien, Neuseeland oder ein anderes Land.

Irgendwie hat sich GB das

Irgendwie hat sich GB das wohl etwas anders vorgestellt. Und nun nachdem das Referendum durch ist überlegt man neu abzustimmen. .irgendwie sollten die mit der Türkei kooperieren dort wird auch solange gewählt bis erdogan das Ergebnis passt. Wenn der Wille des Volkes es ist auszutreten dann sofort. Leider hat man in dieser demokratischen Bundesrepublik nicht die Chance auf Volksentscheid!

@ tirilei

Englisch ist nicht die populärste Sprache Europas, weil die Engländer in der EU sind oder waren, sondern weil es die Brücke zwischen den beiden großen europäischen Sprachfamilien - den germanischen und den romanischen Sprachen - ist. Englisch war bereits EWG-Sprache, lange ehe Großbritannien der Gemeinschaft beitrat (1972).

Bis ins 11. Jahrhundert sprachen die Angelsachsen in England eine germanische Sprache, die am nächsten mit dem Norwegischen verwandt war. Nachdem der Normanne Wilhelm der Erober sich 1066 England unter den Nagel riss, setzte er in jedem englischen Dorf einen normannischen Bürgermeister ein. Die Normannen sprachen eine mit dem Französischen verwandte Sprache und in historisch relativ kurzer Zeit entwickelte sich aus dem Normanischen undd dem Angelsächsischen die englische Srache.

Und bis heute sprechen Deutsche und Franzosen miteinander am Liebsten Englisch, weil sie beide mit dieser Sprache besser zurechtkommen als mit der Sprache des jeweiligen Nachbarn.

Mal Abwarten.

Habe so das Gefühl es wird nichts Passieren.
Die gegen den Austritt sind werden alles Versuchen was geht, das heißt Aussitzen und ganz viel bla, bla, bla so wie wir es von Merkel kennen die ja schon gesagt hat alles dauert seine Zeit.
Dann noch diese ALT gegen JUNG-Hetze ist doch lachhaft, wären die Jungen mal zur Wahl gegangen, aber dann müßte man ja die Beine nutzen, da hilft eben kein Facebook.

London zögert...

...und Merkel zögert mit (ENTGEGEN der Meinung der Außenminister und der Spitzenvertreter der EU) und als Gipfel der Unverschämtheit, telefoniert sie, als deutsche! Kanzlerin, mit Obama über die Zukunft der EU-USA-Beziehungen.
Das hätte dem EU-Ratspräsidenten zugestanden.
Offener kann man doch die Machtverhältnisse in der EU nicht entblößen!
Deutlicher kann man aber auch nicht den Unwillen der Mehrheit gegen dieses undurchschaubare Gebilde EU begründen.

Raus und fertig. Alles andere

Raus und fertig. Alles andere kostet wieder Nerven. Hoffentlich wird es nicht wieder ein Eiertanz. Wir werden bald hören welche Forderungen Großbritannien hat und erstaunt sein wie man dazu kommen kann. Hoffentlich tragen die Briten auch die Kosten für ihren eigenen Austritt.

@ Dr. Hans

Nein, die anderen EU-Länder haben einfach die Nase von den englischen Spielchen voll. Seit über 40 Jahren haben wir die britische Primadonna wie die Prinzessin auf der Erbse behandelt, immer noch ein Sonderrecht hier und ein Sonderrecht da.

Jetzt haben die Briten ihr Blatt überreizt und müssen verdattert feststellen, dass sie keineswegs für die EU so unersetzlich sind, wie sie sich immer eingebildet haben. Im Gegenteil, jetzt kann man in Brüssel endlich mal vernünftig arbeiten. Wenn man allein die Büros schließt, die nur damit beschäftigt waren, die Briten mit Privilegien zu bespaßen, dann reduziert man die Bürokratie schon um die Hälfte.

Die Briten wollten unbedingt raus, dann sollen sie auch gehen. Oder was würden sie von einem ehemaligen Mitarbeiter halten, der immer noch auf dem Firmengelände rumhängt, obwohl er schon vor Monaten Türen knallend gekündigt hat?

Wer nicht will der hat, wenn raus dann schnell,

die Engländer wußten was sie wählen. Die EU macht mit Sicherheit viele Fehler nur auf der Nase braucht man sich nun nicht noch herumtanzen lassen. Die Engländer haben die EU über viele Jahre ausgenommen, 2/3 Rabatt bei den Beiträgen und und und....
Leider bin ich mir ncht sicher ob es nun wirklich zum Brexit kommt da weder Cameron noch Johnson den Austritt nach§50 beantragen wollen. Die warden dann Frau Merkel mit neuen Zahlungen und Vergünstigungen schon erpressen. Merkel hat schon signalisiert , sie hat keine Eile. So Ernst es ist, es ist zum Lachen: Innenpolitische Machtspielchen der Tory`s führen zum Verfall des UK. Engländer Euer Wille ist euer Himmelreich

EU Reformunfähig?

Oft lese ich die EU ist reformunfähig. Gerne wüsste ich mal, was konkret kritisiert wird. Um welche Probleme geht es? Welche Reform soll kommen? Wie soll das Problem gelöst werden? Wie sieht eine Lösung aus, die für ALLE Mitgliedsstaaten tragbar ist?

Dann höre ich EU-Kritikern gerne zu. EU-Gegnern aber nicht.

Und nun zum Brexit: Anscheinend haben wohl die Brexit-Anhänger gemerkt, was auf dem Spiel steht. Daher ist der Zeitdruck auf GB richtig, um sie zwingen endlich Farbe zu bekennen. Dass GB nur die Vorteile mitnehmen kann (z.B. Arbeitnehmerfreizügigkeit wird von Brexit-Befürwortern wieder gewünscht) wäre das falsche Zeichen. In der EU geht es auch um Solidarität.

Ich kann Herrn Schulz nicht ganz folgen:

In GB ist man sich selbst noch nicht klar, was eigentlich mit ihnen passiert ist und was man tun soll. Schottland will raus aus GB, London will eigenständig werden (wie auch immer),
In Nordirland/Irland wird eine Wiedervereinigung diskutiert, es laufen bereits erste Protestversammlungen, eine Online-Petition mit Millionen Followern verlangt Neuwahlen, Herr Johnson und die UKIP haben keinen Plan. Wieso drängt Herr Schulz und die EU auf einen raschen Austritt von GB? Die Briten sollen sich doch erst mal klar werden, was mit ihrem Land geschehen soll. Es kommt doch nicht auf ein paar Wochen an, es sei denn, die Wirtschaftsbosse drängen bereits im Hintergrund, weil sie irgendwelche Vorteile beim
Austrittsantrag sehen. GB hat eine schlechte Figur abgegeben, die EU nicht minder.

Arroganz?

@03:39 von Messi
Wie würden SIE denn dann das Verhalten Camerons bezeichnen? Einen Prozess, für den die EU-Regeln, die auch GB (oder gab es auch da eine Lex GB?) unterzeichnet hat, nur 2 Jahre Zeit vorsehen?
Bei anderen, auch höchst wichtigen Entscheidungen, verhandeln doch lange vorher schon die Experten oder die EU-Botschafter, bevor die Regierungschefs letztendlich grünes Licht geben. Warum soll das hier plötzlich nicht möglich sein?
Sucht man noch nach einem Ausweg? Ein neues Referendum wird schon gefordert, Parlamentsabgeordnete fordern dazu auf, das Referendom zu ignorieren usw.
Wie war noch am Mittwoch zu hören?
Ein Brexit wird nicht kommen, also haben wir (die EU) auch keinen Plan B für diesen Fall!

Brexit jetzt!?

Geht es darum, den Wählerwillen in Vereinigten Königreich umzusetzen? Man kommt ins Grübeln über die Motive, wenn man sieht, was nun vor sich geht in den verschiedenen Ländern des VK. Genauso reibt man sich die Augen, angesichts des Verhaltens der politischen Klasse und ihrer Bürokratie in Kontinentaleuropa.
Natürlich benötigt die EU, die Wirtschaft aber vor allem die Menschen in Europa Klarheit. Aber genau diese fehlende Klarheit und das Fehlen einer politischen Vision für Europa, die sich bereits in den inhaltslosen Verleihungen von Karls-Preisen ausdrückt, hat uns dahin gebracht, wo wir heute sind.
Wer hat den Mut, eine politische Vision zu entwicklen und vorzutragen?
Man möchte den Damen und Herren zurufen: noch nie war es so wertvoll wie heute...

DZent 03:58

Die Briten haben sich nun mal dagegen entschieden ein Teil der EU zu bleiben. Jetzt liegt es an beiden Parteien, wie wir künftig miteinander umgehen und ob wir den Weg zu einer Wirtschaftlichen Zusammenarbeit finden und festigen...
...................
Wer aus einer Gemeinschaft raus will,
fest dazu entschlossen ist,
sollte sich nicht feige wegducken, sondern Farbe bekennen.
Maulhelden werden nicht ernst genommen.
Noch vor dem Austritt, mit der Gemeinschaft Verhandlungen führen zu wollen, wie man sich bitte, die zukünftige Zusammenarbeit von Seiten der EU wünscht, ist der Griff nach dem Strohhalm, man möge doch bitte den Briten schon mal die Taktik der EU offen legen, um sich dagegen wappnen zu können, das zeugt wirklich nicht von großem Selbstvertrauen der Briten.
.
Es drängt sich der Eindruck auf,
als würden die Briten mit ihrem nationalen Getöse gegen die EU,
selbst bemerken, dass sie wieder einmal ihren Mund zu voll genommen haben, aber nicht bereit sind es auch zu schlucken.

Der Austritt darf nicht überhastet

erfolgen. Die Sache muss gut überlegt und abgewickelt werden.
Dass sich die Brexit-Gegner mit dem Referendum nicht abfinden wollen, ist schon klar. Aber dieses Ergebnis ist zu akzeptieren.
Es hat keine Wahlmanipulation gegeben und 85% Wahlbeteiligung ist sowieso gut.
Einfach mal verlieren können, denn das ist Demokratie.

Von wegen Arroganz? Der Demokratie zu Recht verhalfen!!

Johnson und Farange sollten den Wählerwillen umgehend umsetzen. Das ist Demokratie!!! Die wollten das so, nun haben Sie den Auftrag, also vorwärts.
Nun noch das neue schottische Referendum durchführen dann wird alles gut. . Der EU und Deutschland zum Nutzen. Sucht nicht nur immer bei Junker und Schulz die Schuldigen, auch wenn die viel Müll produzieren, das ist der Wille der Engländer, also akzeptiert es und bringt es so schnell wie möglich hinter uns. Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten auch wenn die nicht wissen wohin es geht.

Eckdaten

die Wahlbeteiligung war 72% und davon waren 52% für den Austritt.
(Meldung https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-301.html) ist das überhaupt aussagefähig? Ich denke es müssen bei solchen Volksentscheiden doch eine Mindestmenge an Wählern und eine Mindestmehrheit, deutlich größer als 2%, geben?
Was mich aber mal wieder nicht wundert ist, das erst jetzt, (nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist?) die Beteiligten das große Diskutieren und Jammern anfangen.
Speziell Schottland ist reichlich spät dran.

Ein neuer Volksentscheid, wie gefordert, wäre aber eine gute Option. Dann aber mit entsprechenden, aussagefähigen Eckdaten.

Ich denke das EU System ist aber langfristig (wie alle Systeme in der Vergangenheit auch) zum scheitern verurteilt. Eigendlich machen die Briten es richtig. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Hängepartie wäre Gift für Weltwirtschaft

Hier sind wir bei dem eigentlichen Problem.
Herr Juncker sagt das eine Hängepartie Gift für die Weltwirtschaft und insbesondere für Europa sei und das in der Wirtschaft Schnelligkeit für Lösungen immer ein zentraler Grundpfeiler ist dürfte kaum umstritten sein. Aber warum muss Herr Juncker nun so drängeln und die Wirtschaft in den Vordergrund stellen obwohl es doch um Grundlegendes geht. Die EU- die Friedens und Wertegesellschaft gebaut auf Demokratie
soll nun plötzlich keine Zeit mehr haben weil alles schnell gehen muß? Das Parlament in GB ist nicht an diese Abstimmung gebunden und natürlich können die Sie auch nicht ignorieren
aber evt. eine Bestätigung verlangen weil ein Austritt grundlegend für Großbritanien ist.
Also bitte noch etwas Zeit bitte liebe EU natürlich nicht bis Oktober eine Hängepartie
wäre echt nicht gut!

Herr Schulz, es gilt was vertraglich vereinbart ist

und somit ist es den Briten überlassen wann sie ihren Antrag stellen.

Es ist mehr sls nachvollziehbar das die Briten das aktuell (noch) nicht tun. Warum sollten sie einen ihrer letzten Trümpfe aufgeben und zulassen dass die Herren Junker und Schulz ein Exempel an ihnen statuieren?

Es ist wirklich trautig wie vertragliche Regelungen in der EU regelmäßig ignoriert oder praktisch außer Kraft gesetzt werden. Beispiele gibt es z.B. mit den Maastrich Kriterien,dem Dublin Abkommen oder mit Schengen mehr als genug ... das ist "wildwest" Politik und die die das tun sind die wahren Totengräber der EU und nicht die Briten!

Vieleicht bleiben sie ja auch!

Das wäre dann das Ende der Volksentscheide! Wozu dann noch überhaupt wählen. Wir stimmen so oft ab bis es uns passt, wenn wir feststellen unser Votum hat Nebenwirkungen dann stimmen wir wieder ab. Die anderen bezahlen dann das Ganze.

Widerlich

Ich finde dieses Drängen durch Politiker der EU einfach nur widerlich, denn die BRITEN haben entschieden und die BRITEN werden ihre Mitgliedschaft aufkündigen. Wann und wo sollten dann die BRITEN entscheiden und nicht die nicht-britischen Politiker in Brüssel.

Das ganze kommt mir so vor als ob die Betonköpfe in Brüssel (und Berlin) jetzt die Briten rausschmeißen wollen anstatt dass die Briten austreten werden. Einfach nur widerlich und bezeichnend für ein fehlendes Berufsethos in Brüssel.

Schulz und Juncker sollten zurücktreten, denn diese haben es nicht geschafft die Briten in der EU zu halten. Mit deren Gebaren gewinnt man nämlich keine Herzen von Bürgern! Das gilt auch für alle anderen die jetzt für einen schnellen Austritt plädieren.

@tisphone

Diese Gefahr sehe ich auch.
Man stelle sich, vor London beschließt nun tatsächlich den "Brexit" nicht umzusetzen und keinen Antrag auf Austritt zu stellen. Die Folge, ein offensichtlicher Wahlbetrug an Millionen Briten und der Gnickbruch für die Demokratie.

Außerdem denke ich, dass die EU, fängt sie jetzt an GB unter enormen Druck zu setzen und Zwang & Hetze nun zum bevorzugten Mittel ihrer Politik zu machen, den nächsten epochalen Fehler begeht. Dieser Brexit hat "Zaungäste" und nicht nur die Bevölkerungen DK, NL, FR und vor allem Österreichs werden jetzt ganz genau hinschauen, ob die EU jetzt alle Masken fallen lässt, die hässliche Fratze zeigt und mit allen Mitteln dafür sorgt, dass sich das Los ALLER Briten nun nachhaltig verbösert.

Das wäre wohl für alle EU-Kritiker bzw. EU-Skeptiker,...tatsächlich wie ein Elfmeter ohne Torwart, vor der Kulisse der eignen Fans.

Diese EU befindet sich JETZT unter noch stärkerer Beobachtung der Europäer und wankt gerade durch ein Minenfeld...!

Nur noch Kopfschütteln

@04:45 von LanaK
"...alleine die Austrittsverhandlungen brauchen im Minimum zwei Jahre und ein kompletter Austritt noch viel länger."
Weder Minimum, noch Maximum. Die Regeln besagen, GENAU nach 2 Jahren ist der Austritt abzuschließen!
Was bis dahin nicht geregelt ist, fällt auf den Vor(EU)vertragszustand zurück. Das ist doch der Hauptgrund für die Verzögerungstaktik Camerons. So viel wie möglich noch von den britischen Extrawürsten zu retten.
Denn die Mär, daß GB nur einzahlt und Nichts zurückbekommt, ist eben nur eine Mär.

Ich glaube jetzt schon wird

Ich glaube jetzt schon wird manchem britischen Politiker klar,daß man jetzt für Fehler die man macht, selbst den Kopf hinhalten muss.Dann kann man den schwarzen Peter nicht mehr nach Brüssel schieben.Das man es da nicht mehr so eilig hat wie vor der Abstimmung, wundert nicht!

03:39 von Messi

"Es ist einzig und alleine die Entscheidung der Briten (resp. eines jeden anderen Mitgliedsstaates) ob und wann ein Austritt beantragt wird."
Ich sehe das anders. Über Monate, gar Jahre tönen wie schlecht die EU doch ist. Ständig irgend welche Rabbate aushandeln, auf dem Rücken der EU.
Jetzt haben sie entschieden zu gehen und jetzt muss es schnell gehen.
Ist schon klar Downing Street 10 geht die Düse. Finanzplatz London weg. Schottland bleibt in der EU und Nordirland auch.
Was bleibt noch ? Wo doch so gut wie keine Wirtschaft mehr funktioniert.

Natürlich

....war dieses ganze Austritts-Geschrei, das Referendum und die Anti-Eu Stimmungsmache letzten Endes innerpolitische Wahlkampftaktik.
Und jetzt ist die Sache eben ausser Kontrolle geraten.
Pech gehabt.
Ich bin auch dafür, dass die EU jetzt klar zeigt, dass sie kein Spielzeug ist und die Faxen dicke hat.
Wer über Monate ungebremst mit Scharfmacher-Parolen hetzt, muss eben irgendwann auch die die Verantwortung für die Folgen übernehmen. Für alle ! Inklusive den Zerfall des Königreiches durch die Abspaltung Schottlands.

Das ist dann hoffentlich ein Signal an alle anderen europäischen Rechtsaussen-Politiker, dass man nicht ewig folgenlos mit dem Feuer spielen kann.

Und wenn kein Antrag gestellt wird?

Dann wird die Demokratie wieder mit den Füßen getreten!!! Warum soll rausgezögert warden? Wozu? Weshalb?

Das englische Volk hat entschieden, nun kann man nicht schon wieder den anderen die Schuld geben! Was seid Ihr für Demokarten?

Unsinniger gets nicht!

@04:27 von AlexanderDerGrosse
"...zu Besinnung kommen und nochmal eine Abstimmung machen..."
Mit Verlaub. das ist Unfug!
Einmal angenommen, diesen Unsinn macht irgendjemand mit.
Sollte dann Remain gewinnen, könnten doch genau mit dieser selben Begründung die Brexit-Anhänger ein neues Referendum fordern und danach..... Oder geht meine Logikuhr anders?
Und schließlich, haben nicht gerade im Vorfeld viele Leser hier kritisiert, daß fast ausschließlich die Brexit-Gegner zu Wort kamen, um die Gefahren aufzuzeigen?
Wenn jemand schlecht informiert war, dann doch die Bexit-Anhänger. Die Gegner hatten genug (mediale) Argumentationshilfen.

Klarheit

Also das Streben nach klaren Verhältnissen kann ich schon verstehen.

Das tragische an diesem Referendum sind die knapp zwei Prozent. Meine Hoffnung, dass man mit dem Ergebnis leben wird - egal wie es ausging zerbröckelt. 60 zu 40 oder sogar 70 zu 30 wäre nun mal nicht so angreifbar wie noch nicht mal zwei Prozent. Das merkt man auch an die Art der Berichtserstattung. Wie einseitig da zurzeit berichtet wird. Während Brexitbefürworter alte Menschen sind, die nicht wissen was sie tun, werden die jungen Menschen die nicht raus wollen, als Opfer dargestellt, deren Zukunft verbaut wird.

Dann die Gedankenspiele von Austritten Schottlands und Nordirland, weil dort die Mehrheitsverhältnisse anders sind.

Schließlich die Internet-Petion. 3 Mio. sind es zurzeit. Was wird das? Solange wählen bis meine Meinung zählt? Was würden unsere Medien aus einer Internetpetition machen, wenn es umgekehrt gelaufen wäre?

Mir kommt das wie Zündeln vor, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Was ist mit Schulz und Junker los ?

Nun respektiert doch mal die eigene Kündigungsfristen und Zeiten. Die sind doch 2 Jahre, oder. Und wenn die nicht richtig geregelt sind, warum nicht ? So wie Herr Schulz j e t z t mit den Briten umgeht tut man nicht. Man kann in der Sache deutlich sein, aber Umgangsformen sollte man wahren.

Mit Freude konnte man einige Bemerkungen von unserem Aussenminister hören über Themen wie Jugendarbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit . Richtig Herr Minister, das gesamte Arbeitsrecht in Europa ist zu besprechen. Das ist doch auch ein Grund warum ganze Wirtschaftszweige aus einigen Ländern verschwinden.

Trauer über den "Brexit"?

"Deutschland und die anderen fünf Gründerstaaten der Europäischen Union machen nach dem Brexit-Votum Druck auf London, rasch Verhandlungen über einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zu starten. In der EU wird befürchtet, dass London auf Zeit spielt."

Ich persönlich kann mir keinen Reim drauf machen. Einerseits betonen EU-Politiker wie im Chor ihre angebliche Bestürzung über das Votum des Brexit, aber andererseits drängen eben diese Politiker auf einen schnellen Rauswurf des UK aus Europa? Steinmeier drängt ebenfalls darauf, aber Merkel hält sich erstaunlicherweise wie immer bedeckt? Lasst doch die Briten sich doch erst einmal wieder fangen und sich vom "Schock" des Referendum erholen, wieso haben es alle plötzlich so eilig, die sich für einen Verbleib stark gemacht haben? Und die jungen Briten können nicht einfach mit einer billigen Petition ein erneutes Referendum herbeiführen. Es geht nicht an, dass man so lange wählt, bis das Ergebnis stimmt.

Ich denke mir

man sollte sich nicht so viel Sorgen und Gedanken machen, es kommt eh alles so wie Juncker, Schulz und Merkel es haben wollen.

Wie ist die Rechtslage zum Referendum?

Sehr geehrte TS bzw. Mitforisten! Unabhängig vom zeitlichen Rahmen des Brexits stellt sich für mich folgende Frage, nachdem lt. Meldung 3 Mio ein erneutes Referendum fordern: ist der Brexit nun gemäß Wählerwillen gültig und muss durchgeführt werden, oder ist sofort wieder eine neue Abstimmung in England möglich, die evtl. ein anderes Ergebnis bringen könnte? Falls ja, ist mein Demokratie-verständnis mehr als empfindlich gestört (wie schon mehrfach erwähnt gemäß dem Motto: was nicht passt, wird passend gemacht).
Vielleicht kann mir jemand einen Tipp bzw. Link für entsprechende Infos geben.
Danke und schönen Sonntag!

Geregelt ?

Hmm, ist nicht alles in der EU geregelt?

In GB hat man das Volk nach seiner Meinugn gefragt und das hat mit 52:48% seine Meinung kundgetan.
Ob man das nun umsetzt, ist Sache der jetzigen Regierung mit Ihren gewählten Vertretern.
So lange kein Antrag in Brüssel gestellt wurde, gibt es auch keinen Austrittswilligen.
Das ist zwar blöd und eigentlich ein unakzeptables Verhalten GBs, aber so ist wohl die Gesetzeslage und war aus meiner Sicht von den Briten so zu erwarten
Informelle Gespräche vor dem Antrag zu stellen bedeutet ja eigentlich nur, man will abklopfen, welche Nachteile man hat.
Aus meiner Sicht wäre das der größte Fehler der Rest-EU.
Die EU kann doch genauso auf Zeit spielen und zuschauen, wie GB zerfällt.
In der Zwischenzeit holt man alle zur Zeit nach GB gezogenen Unternehmen langsam zurück, wie zum Beispiel das Investmentbanking und beteiligt GB nur noch da, wo es die Satzungen der EU verlangen.

eben kein Austrittszwang

Die Ausführung eines Referendums im eigenen Land bedeutet eben kein Austrittszwang. Darin irren sich die Europäer. Rechtlich sind die Briten in keiner weise zur Hektik verpflichtet. Parlament und Kommission sollten sich auch erst einmal abkühlen. Gut ist, was für Brittanien gut ist.

Austritt, aber schnell....

Ich kann Ihren Argumenten auch nicht ganz folgen. Immerhin hatten die Briten ein Jahr Zeit über die Folgen eines Brexits nachzudenken...

Bin nun wirklich kein Fan

von Schulz und Co., aber Recht habe sie schon wenn sie jetzt Druck machen. Vor allem mit dem Wissen, dass diese ganze Aktion auf rein innenpolitischen Machtkämpfen innerhalb der Konservativen beruht. Mit diesem Ausgang haben die wohl selber nicht gerechnet, jetzt erstmal abwarten und Tee trinken um zu schauen welche Wirkung ein Austritt hätte ist nicht. Das Volk hat direkt entschieden, basta. Eine Verzögerung oder sogar ein Rücktritt vom Austritt würde jeden noch in Restspuren vorhandenen Glauben an die Demokratie vollends vernichten.

Und da so viele hier auf die EU schimpfen, darf man vielleicht mal daran erinnern, dass gerade die Briten, neben den Deutschen, die größten Blockierer sind/waren wenn es um wirklich grundlegende Reformen zugunsten der EU-Bürger geht.

@um 07:07 von Australitis

"......dann haben noch mehr Menschen kein Vertrauen mir in diese EU.
Das wuerde heissen, die Spitzen der EU lassen so lange ueber wichtige Dinge abstimmen, bis das Wunschergebnis da ist."

Wieso, das Votum zur Abstimmung geht doch nicht von EU-Behörden aus, sondern von ebendjenen Menschen bzw. dem VOLK, von denen Sie und andere doch immer so gerne reden.

Wie man es auch dreht und wendet,auf einmal wollen alle Zeit und Fairness, vorher konnte es nicht schnell genug gehen und Fairness ... pah.
GB wollte raus, bitteschön - warum sollte man denen jetzt Extrawürstchen braten.

Typisch rechts, großes Maul - nichts dahinter. Wie immer kommt nur
mimimi - und schuld sind sowieso IMMER die anderen.

Ich finde es interessant, wie

Ich finde es interessant, wie in vielen anderen Artikeln die Absicht Schottlands zum Herauslösens aus dem UK als gerechtfertigte Strafe für das Referendum dargestellt wird. Als ob es den Schotten ernsthaft um die EU ginge. Die wollen seit Jahrhunderten nicht mehr unter dem Einfluss Londons stehen.
Die Engländer und Waleser wollen nicht mehr unter dem Einfluss Brüssels stehen.
Den ganzen Hilfsargumentationen folgend, gibt es also einen guten und einen schlechten Exit. Das glaubt doch kein Mensch. Spätestens, wenn Brüssel irgendwann die finanzielle Rolle Londons in Schottland übernehmen soll, folgen die langen Gesichter. Der angeblich fast perfekte neue Beitrittskandidat ist kein Silicon Valley.

Eine provozierter Fehler

Also meiner Meinung nach ist das ein provozierter Fehler, den die Briten aufgelaufen sind. Hier muss man deutlich sagen,das immer nur die "negativen" Dinge in der EU erwähnt werden. Besonders die Berichterstattung der Medien zeigt immer was nicht gut läuft und das prägt natürlich Meinungen in den Bevölkerungen. Es ist mehr an der Zeit auch die ganze guten und positiven Ergebnisse der EU aufzuzeigen. Das wollen wir aber häufig garnicht wirklich. Die Briten haben sich verleiten lassen und jetzt wird drauf geschlagen was das Zeug hält. Ich bin der Ansicht hier Vernunft walten zu lassen. Wie heißt es "wer frei von Schuld ist werfe den ersten Stein" also sollten sich alle mal an die eigene Nase fassen und überlegen was sie zum Brexit ggf beigetragen haben. Briten sollten weiter nach der Erkenntnis in der EU bleiben, aber ohne Extrawurst und deutlich reduzierten Stimmrecht. Schauen wir lieber positiv nach vorn. Mehr als 3 Millionen Menschen in GB sind ein deutliches Zeichen.

Ob....

die brexit-Befürworter wirklich gewußt haben, was die EU für GB bedeutet, oder ob sie letztlich nur den Phantastareien und Versprechungen eines Farage oder Johnson aufgesessen sind, kann niemand mit Sicherheit beweisen! Sicher ist nur, daß zumindest Mr.Farage schon den ersten Rückzieher gemacht hat. Ob Boris Johnson außer seiner Trump-Ähnklichkeit im Aussehen und den Aussagen mehr zi bieten hat, bleibt unklar! Klar ist jedenfalls, warum er sich mit dem offiziellen Austritt Zeit lassen will: er will Zeit gewinnen, um auszuloten, unter welchen Bedingungen die Banken den Börsenplatz London beibehalten wollen! Die mögliche Abwanderung ist für den ex-OB wirklich ein Alptraum und würde seine brexit-Versprechungen ad-absurdum führen! Warten wir besser nicht ab, was eine britische Regierung mit ihren "territories" noch alles anfangen wird! Schon vergessen, daß der größte Teil der Panama-papers ohne London nicht funktioniert hätte? Kanal-Inseln schon vergessen? Schulz und Ayrault haben Recht !!

eben kein Austrittszwang

Die Ausführung eines Referendums im eigenen Land bedeutet eben kein Austrittszwang. Darin irren sich die Europäer. Rechtlich sind die Briten in keiner weise zur Hektik verpflichtet. Parlament und Kommission sollten sich auch erst einmal abkühlen. Gut ist, was für Brittanien gut ist.

Es geht ja nicht um das

Es geht ja nicht um das Verlassen als solches sondern, dass die Erklärung nach §50 kommen muss.
Die EU hat sehr sehr lange sehr sehr viel dafür getan, dass GB bleibt. Aufgrund innenpolitischen Machtspielen wurde ein Volksentscheid angesetzt, der nicht durchdacht war, deshalb reicht nun eine äußerst knappe Mehrheit von 51,9% und die EU muss verlassen werden. Jetzt will es keiner gewesen sein. Mit aller Härte muss jetzt hier verhandelt werden.

Herr Schulz ?

Nicht nur Herr Schulz will schnelle Austrittsverhandlungen, sondern es haben sich u.a. auch Juncker, Tusk, Steinmeier und seine 5 Amtskollegen der EU-Gründerstaaten und auch die SPD ganz klar dafür ausgesprochen. Nur Frau Merkel drückt sich - wie so oft - vor einer klaren Aussage.

Wie das kleine England die große EU ins schleudern bringt?!

Nach den Drohungen der EU gegen Großbritannien, könnte man fast annehmen, das die EU ein viel größeres Problem mit dem Brexit hat, als man zugeben möchte!
M.M.n. hängt das mit TTIP zusammen.

Selbst wenn jetzt die Börse etwas verrückt spielt, das hat sich bald wieder eingespielt!

Es ist natürlich nicht schön, das eine der letzten wahren Demokratien, wo bei wichtigen Entscheidungen das eigene Volk entscheidet, die EU verläßt!

Das ist m.M.n. der größte Verlust für die EU!

Das sich die europäische Wirtschaft von England zurück zieht, ist sehr unwahrscheinlich (die Gier nach Profit ist das viel zu groß).

Und die Unabhängigkeits-Bestrebungen Schottlands, sollten derzeit nicht unser Problem sein.

Das Drängen auf eine superschnellen Austritt aus der EU, ist unangemessen.

Oder ist das vorher angedrohte "Exempel-Statuieren"!

Eigentlich hat die EU "Probleme ohne Ende", deren Lösung für die EU "existenziell" sind.

Derzeit benimmt sich die EU, wie ein "beleidigte Leberwurst"!

Führungsschwäche

In Europa offenbart sich die Führungsschwäche von Herrn Juncker, Herrn Schulz und Frau Merkel die die EU in diese Situation gebracht haben. Es wird an den Interessen der Bevölkerung vorbei regiert und nur die Interesse der Wirtschaft befolgt und umgesetzt. Das hat mit einer europäischen Wertegemeinschaft wenig zu tun und wird auch vom Volk so gewertetDie Auftritte nach dem Referendum machen nicht den Eindruck als wäre man auf alle Szenarien vorbereitet. Gerade die Auftritte von Herrn Juncker werfen doch große Zweifel und Verunsicherung auf.

Zeit ist vorbei

Der Herr Schulz hat recht. Ich weiß der nimmt gern mal den Mund etwas voll und denkt auch nicht immer alles zuende, doch sagt er zumindest immer das was er denkt.

Da die Briten immer eine Sonderrolle in der EU gespielt haben, steht denen die Sonderrolle des Aussteigers ganz gut zu Gesichte. Wenn sie wieder rein wollen, sollen sie halt den EURO als Zahlungsmittel übernehmen, ansonsten sollen sie draußen bleiben.

Es ist ein schlechter Witz,

Es ist ein schlechter Witz, wenn die Bedingungen für einen Austritt aus der EU so mangelhaft geregelt sind ! Offenbar sind die Briten mit ihrer Entscheidung überhaupt nicht glücklich und damit erkläre ich mir die Verzögerungstaktik. Bevor nun ein heißer Bürgerkrieg entbrennt, möchte ich einen Vorschlag zur Güte machen : Die EU wird mit sofortiger Wirkung aufgelöst und ein Neuanfang zu vernünftigen Bedingungen ebenfalls s o f o r t gestartet. Das wäre der große Wurf ! Die bisherige Flickschusterei ist zu entschuldigen, denn einen Zusammenschluß so vieler Staaten hat es m.W. noch nie gegeben. Der Brexit bietet die großartige Chance, das Ganze vom Kopf auf die Füße zu stellen. Packen wir es an !

Zu allererst

Herr Schulz ist die Entscheidung der Briten zu respektieren. Es ist eine der wenigen Entscheidungen, die demokratisch zustandegekommen sind.

Man hat den Eindruck, dass die Regierenden das Volk fuerchten. Fast wie im Europa der Feudalzeit! Ansonsten gaebe es mehr dieser Abstimmungen.

Die EU zeigt wieder ihr wahres Gesicht!

Warum kann die EU eine demokratische Entscheidung der Bürger nicht mit demokratischem Verständnis hinnehmen?
Das Verhalten unserer EU-Bürokraten finde ich unpassend und zeigt, daß es bei ihnen mit dem "sogenannten Demokratieverständnis" nicht weit her ist.
Wahrscheinlich macht man nach dem Austritt GB's genauso weiter wie bisher:am Bürger vorbeiregieren!

Wochen lang durfte man lesen,

Wochen lang durfte man lesen, die EU sei zu bürokratisch und intransparent. Und jetzt haben die Breit Befürworter genau das vor, was sie der EU vorgeworfen haben. Lange, informelle Verhandlungen statt.

"während dieser Zeit informelle Verhandlungen mit anderen Ländern stattfinden", sagte Elliott"

Die EU zeigt jetzt, dass sie auch schnell sein kann, und die Britten müssen sich damit abfinden, dass sie wohl keinen noch besseren Deal heraus geschlagen bekommen.

Die Forderungen

nach einem neuen Referendum: das selbe Spiel wie in Griechenland. Am besten läßt man so lange abstimmen, bis es unseren Politikern paßt. Arme Demokratie!

Exempel

Man wird an GB ein Exempel statuieren, genau wie man es mit den Griechen gemacht hat als sie es gewagt haben gegen den Willen der EU zu wählen. Der korrupte Haufen von Politik, Banken und Wirtschaft wird sich nicht so einfach reformieren lassen. Meine Hochachtung vor den Engländern die sich nicht haben verschrecken lassen von all den Drohungen. Haltet durch es werden weitere folgen.

Eigentlich merkwürdig ...

... die BREXIT-Gegner (zu der auch die EU gehören dürfte) drängen jetzt auf Eile, während die BREXIT-Befürworter sich Zeit nehmen wollen um aus diesem, für sie, verhaßten Club austretten zu wollen.

Mir kommt es eher so vor, als ob die GB-Regierung die EU erpressen will, um für sich noch mehr Vorteile herausholen zu können, um danach dann ein neues Referendum abzuhalten, um in der EU zu bleiben.

IMHO war ein Austritt, von den EU-Gegnern, nie geplannt gewesen, denn ansonsten hätten Sie das "Kündigungsschreiben" schon im Vorfeld schreiben können um es sofort nach dem erfolgreichen Referendum loszuschicken.

Aber nein: Man tut so, als ob die BREXIT-Befürworter nie mit ihrem Erfolg gerechnet hätten und nun sich zuerst sammeln müssen und Ihren Erfolg verdauen müssten.

Nicht immer ist die EU der Bösewicht, im Gegensatz zur GB-Regierung, verhält sich die EU strikt demokratisch!

@tisiphone um 05:04: Political Fiction

Die Fakten:

72 % der britischen Wähler haben abgestimmt, davon haben 51,7 % der für den Brexit gestimmt. Das ist Grund genug, Artikel 50 zu aktivieren.

- Nicht Abgeordnete sondern ein Abgeordneter hat ins Spiel gebracht, dass das Parlament die Entschdiung treffen möge.

Alles andere in Ihrem Artikel entbehrt jeglicher Grundlage.

Zu Vorliebe der political fiction fans:

Wieso die Realität kommentieren, wenn die Fiktion viel besser geeignet ist, um plots zu stricken.

Warum eine solche Hass-erfüllte Einstellung?

Ich verstehe nicht, warum einige Foristen hier jetzt so eine Hass-erfüllte Einstellung gegenüber den Briten haben. Nur weil die Briten ihren eigenen Weg gehen wollen, heißt das ja nicht, dass sie gleich unsere "Feinde" sind.

Wenn ein Teenager sich irgendwann verselbstständigen will und aus dem Elternhaus ausziehen will, wird er ja im Normalfall auch nicht mit sofortiger Wirkung hochkant rausgeschmissen.

Erst einmal muss die UK Regierung entscheiden, ob sie sich dem Willen des Volkes beugt. Ich hoffe, sie tut's, aber doch nicht innerhalb von 2 Tagen! Wo leben wir denn, auf der Krim?

Die Verhandlungen sollten die Wirtschaftsbeziehungen auf ein EWG-ähnliches Niveau einstellen. Das wäre für BEIDE Parteien das vernünftigste.

Man kann nur hoffen, die EU macht keine Spielchen, die zum beidseitigen wirtschaftlichen Nachteil nur den Zweck haben, andere Länder vor einem Austritt zu "warnen".

Wahlbeteiligung

85% Wahlbeteiligung? Sie liegt bei 72%, das sind die Fakten. Das ist zwar relativ hoch, aber es ist bitter für die jungen Wähler und die Jugend, die nicht abstimmen durfte, deren Zukunft aber maßgeblich beeinflusst wurde.

Und plötzlich ist es kein Spiel mehr...

Die Situation ist geradezu köstlich. Ich hätte es jetzt genauso gemacht wie Herr Cameron. Der zukünftigen Regierung Großbritanniens geht nämlich gerade auf, dass sie ihre Wahlversprechen auch tatsächlich einlösen müssen. Dass denen der Allerwerteste nun plötzlich auf Grundeis geht und sie jetzt Zeit zum Überlegen brauchen, kann ich mir vorstellen. Schließlich müssen sie das alles zum einen im vollen Gegenwind von knapp der Hälfte der Bevölkerung, die jetzt mal so richtig aufwachte und gereizt ist, umsetzen. Und zum anderen mit einer Wählerschaft im Genick, der sie das Versprechen machte, dass ohne die EU alles besser würde als vorher. Nun stelle sich mal einer vor, dass es NICHT besser würde. Ein kleiner Fehler und wir beobachten das fröhliche große politische Abschlachten...

Die EU macht alles völlig richtig, wenn es jetzt Druck auf den Kessel gibt. Wollen wir doch mal sehen, was Schauspieler so drauf haben...

Richtig!

..finde ich jetzt auf´s Tempo zu drücken. UK bekam seit Jahren Extrawürste und damit muss endlich Schluss sein.
Cameron wollte "zocken", drohen mit dem Brexit, hoffen er kommt nicht und weitere Privilegien rausholen. Verzockt Mr.Cameron!

Jetzt geht das zocken weiter am besten mit dem Ergebnis : raus aus der EU, aber die Vorteile des Binnenmarkt behalten und natürlich keinen Cent dafür zahlen!

Leid teuen mir die Jungen, die für die EU gestimmt haben aber von Omi und Opi überstimmt wurden.

Ich hoffe, dass es zum 2.Votum kommt und das dann "In" siegt. Aber auch dann muss klar sein, KEINE Sonderbehandlung mehr für UK !

Aroganz

Mich erschreckt langsam die Arroganz mit dem hier in der EU vorgeht.
GB hat mehrere Jahrzehnte entscheidend an der Entwicklung mitgewirkt. Gebt der Politischen Führung erst mal Zeit sich neu zu Organisieren. Die beleidigten zu spielen hilft hier auch nicht. Und vor allem, wir sind hier in Europa auch auf GB angewiesen. Man schaue nur auf die Nato.
GB hat oft schon in schwierigen Situationen bewiesen das es entschlossen vorgehen kann.
Die werden das schon regeln, da braucht es keine Aufforderung von EU Politikern.
Und wir müssen auch nicht noch langfristig Porzellan zerschlagen. Wer wies schon was in ein paar Jahren alles passieren kann.

Ihre Forderung beschreibt

Ihre Forderung beschreibt einen "nationalistischen Eiertanz". Oder besser gesagt, den Versuch des Schwanzes mit dem Hund zu wedeln. Raus ist raus....und zwar so schnell wie möglich.
Wenn jemand Arroganz zeigt in der Umsetzung des Wählerwillens, dann sind es die britischen Konservativen.

Merkwürdig...

...vor nicht allzu langer Zeit wurde alles in Bewegung gesetzt um Griechenland in der EU zu halten. Nun wollen die Briten raus, und es kann garnicht schnell genug gehen.

Mal die Puste anhalten!

Der Brexit beginnt, wenn die Briten das Austrittsgesuch bei der EU einreichen, und dauert von da an max. 2 Jahre . Ob und wann die Briten ihren eigenen Wählerentscheid umsetzen, müssen sie selbst klären. Das bleibt allein ihnen überlassen. Wollte die EU etwas anderes, müsste sie ihre Regeln ändern und direkt in die Demokratie einzelner Mitgliedsstaaten eingreifen. Wollen wir das?
Dass man in Brüssel genervt ist von Britenrabatt, Tory-Machtkämpfen, Sonderwünschen und Nachverhandlungen, nur um dann doch den Brexit zu erleben, ist verständlich. Dass man Nachahmereffekte im Keim ersticken möchte, ebenfalls.
Aber jetzt mal die Puste anhalten!
Wenn es zum Brexit kommt, gibt es nur Verlierer: eine deutlich geschwächte EU und ein auseinanderbrechendes Königreich. Daher können beide Seiten nur inständig hoffen, dass sich die Briten nochmal besinnen.
Die beste Lösung ist eine EU mit den Briten, ohne britischen Sonderstatus, aber mit genügend Flexibilität, dass alle sich in der EU wiederfinden.

@ old lästervogel

Klar, jetzt haben wir die Schuldigen: die Wirtschaftsbosse! Es hat sich offensichtlich nicht nur in GB nicht ausreichend herumgesprochen, dass der Brexit wirtschaftlich betrachtet keine gute Entscheidung - insbesondere für GB - ist.
Aber klar: infragestehende Zölle, Änderungen bei den gewerblichen Schutzrechten, der freie Verkehr von Waren und Dienstleistungen...alles Unfug...die Vorteile liegen in einer hastig und schnell durchgeführten Trennung.
In dieser schwierigen Situation gilt vielmehr für alle Beteiligten: denke erst und handle dann, handelnd denke stets daran.
Denn das mit dem "wer den ersten Stein wirft...." hilft nicht weiter. Wir haben nur eine Zukunft: eine gemeinsame. Wir sind alle eine Insel und schwimmen im selben Wasser.

05:57 von tagesgeschehen

"Ein wenig schizophren stellt sich hier die EU da. Wir lieben euch wenn Ihr bleibt , wir hassen euch wenn Ihr geht.
Und wie wir hassen zeigen wir in dem wir euch achtkantig im hohem Bogen rauswerft noch bevor ihr euch Zeit genommen habt zu packen."

Was ist daran schizophren? Ich finde das ziemlich normal, man mag jemanden halten, aber wenn er weg will, soll er auch schnellstmöglich gehen.
Man muss sich ja um andere Sachen kümmern, und kann nicht Rücksicht üben und Verhandlungen führen, wenn derjenige eh weg will.

Vergleichen Sie das mal mit einer WG: Ihr Mitbewohner sagt er geht, will aber vorerst den Mietvertrag nicht kündigen, und bevor er geht noch über die Neueinrichtung der Wohnung bestimmen.

Und nicht packen zu können ist falsch, und das wissen sie auch. Es geht nur darum, endlich mal den Koffer aus dem Keller zu holen, zum packen haben die noch mindestens zwei Jahre Zeit.

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Die Moderation

Wo ist das Problem?

Es ist doch ganz klar geregelt, UK muss den Austritt verlangen. Wann das erfolgen muss, ist nicht geregelt. Also haben die Briten alle Zeit der Welt. Wenn das Herrn Schulz und anderen nicht passt können sie ja klagen, dafür gibt es einen europäischen Gerichtshof. Die Chancen dürften aber gering sein.

Was soll diese Hektik? Wenn man die Nachrichten hier

verfolgt, gewinnt man den Eindruck, als ob hier in Europa durch dieses Referendum nun alles drunter und drüber ginge. Viele der wichtigsten Probleme (m.E. wichtiger als der mögliche EU-Austritt von GB) hat dieses Referendum nicht verursacht, aber sie haben den Ausschlag zum Ergebnis dieser Abstimmung beigetragen.
Wieso wird nun überhastet reagiert und soll mehr oder weniger „kopflos“ verhandelt werden?
Wie wäre es, wenn insbesondere die Politiker, die in der Verantwortung stehen, nun erst mal dieses Ergebnis verdauen und sacken lassen? Dann kann man anschließend in Ruhe schauen, wie man für beide Seiten einen annehmbaren "Abschied" findet.
Wer bestimmt übrigens, dass dies ein "Abschied" auf immer ist? Es könnte ja sein, dass die EU sich besinnt und die verantwortlichen Politiker von manchen m.E. größenwahnsinnigen Vorstellungen abrücken und insbesondere die entscheidenden Probleme lösen, die ja auch den Ausgang des Referendums so beeinflusst haben. In 10 Jahren sieht alles anders aus.

Kuschelkurs mit GB ?

Es ist mir absolut unverständlich, dass hier so viele Leute einen Kuschelkurs mit GB wünschen. Es geht ab sofort (!) um ein zukünftiges Abkommen mit einem Nicht-EU-Land. Jede einzelne Regelung, welche über allgemeine WTO-Abkommen mit Drittstaaten hinausgeht, liegt auf dem Tisch. Dabei darf dem Drittstaat (GB) ganz sicher nichts geschenkt werden. Der Auftakt zu den Verhandlungen hat bereits begonnen, und zwar seitens der EU mit angenehm klarer Kante. Insbesondere müssen ab sofort die britischen EU-Repräsentanten kritisch beobachtet werden, sonst blockieren sie noch Verhandlungen gegen sich selbst mit ihrem eigenen Veto.

Ein lächerlicher Kuschelkurs wird wohl nur gewünscht von Engländern und von *exit-Befürwortern anderer Länder, die sich einen eigenen Austritt ohne reale Konsequenzen wünschen. An dem von den Briten aufgestellten Verhandlungstisch sitzen WIR auf der Seite der EU!

konsequenzen

die erste begrüßungswerte konsequenz wäre der rücktritt von schulz und junker
schulz mit seinen forderungen nach ständiger verteilung der migranten auf alle länder ohne begrenzung und konzept ist einer der verursacher der krise
dann bla bla merkel sprachrohr junker
es wird noch weiter gehen wenn sich nichts ändert
nächstes jahr frankreich und holland
vll um europa zu retten , kann man auch ein europa souveräner staaten nebeneinander sich vorstellen
aber im moment wirken die kampagnen noch nach. petitionen die wenig aussagekräftig sind weil manipulierbar....irgendwelche no name abgeordneten die des volkes willen annulieren wollen werden hier groß präsentiert. das zeigt mal wieder wer hier einfluss auf die presse hat solange wählen lassen bis das ergebniss den eliten passt

Mangel an Einsicht

(1) Die Abstimmung wurde vor 2 Jahren in der Annahme geplant, die Briten stimmten für die EU. (2) Dann passierte die Massenmigration, Köln und der Versuch der EU, kleine Staaten zur Aufnahme von Migranten zu zwingen. Die EU, einst Anwalt der kleinen Völker, erschien als Institution zu brachialen Durchsetzung unverständlicher zentraler Interessen. (3) Die Polenwahl, die Abstimmung in den NL, nun der Brexit: Alles Aufschreie von Völkern, die ihre Identität bedroht sehen. Brüssel und Berlin verstehen das überhaupt nicht. Dieser Mangel an Einsicht wird die EU scheitern lassen.

Niemand hat vom Vereinigten

Niemand hat vom Vereinigten Königreich verlangt, dass das Austrittsgesuch morgen auf dem Tisch liegt. Alle wissen, dass erst das Parlament diesen Beschluss fassen muss, weil Referenden im Vereinigten Königreich nicht imperativ, heisst rechtlich nicht bindend sind.

Was kritisiert wird ist, dass Herr Cameron keine Lust auf Austrittsverhandlungen hat, noch schön bis Oktober Premierminister bleiben will, dann im Oktober auf dem Parteitag der Tories der Nachfolger beschlossen werden soll, und der Nachfolger sobald er sich dann mal bequemt hat eingearbeitet zu haben so langsam mal anfängt den Willen der Wähler umzusetzen.

@meta-plus

Immer diese Selbstkasteiungen!
Man muss schon Ursache und Wirkung sauber unterscheiden, sonst ist man immer der Dumme. Und das will man doch nicht, odrrr?

GB hat gewaehlt......

Die Entscheidung ist gefallen. Da gibts kein Wenn und Auch kein Aber. Sollte dieser Volksentscheid nicht durchgesetzt werden, ist in ganz Europa die Demokratie in Gefahr. DAS muss Jedem klar sein. ENTWEDER Demokratie oder eben nicht. Erstaunlich wie viele Menschen diese Entscheidung einfach uebergehen wollen. Ich gehoere nicht dazu und ICH bin trotzdem kein Rechter. Im Gegenteil. Ich bin ueberzeugter Demokrat. Dazu gehoert es die Mehrheitsentscheidung hinzunehmen ohne rumzumurren.

Die, die GB nicht schnell genug gratulieren konnten...

... zu ihrem 'demokatischen, mutigen Handeln', haben jetzt vollstes Verständnis für die angekündigte Verzögerung?? Da verbiegt es wohl Vielen die Logik - solange es nur gegen die EU geht...
Einfach mal hören, was 'die Wirtschaft' von 4 Monaten Ungewissheit hält...

Grundsätzlich: Für mich ist das Ergebnis weder ein Ja, noch ein Nein, sondern ein klares 'Weiß nicht'! Genauso wie Verfassungsänderungen (zumindest in D-Land) ein 2/3 Mehrheit benötigen, sollte dies auch für derartig tiefgreifende Referenden gelten. Ansonsten hat man danach immer gespaltene Länder.

Hat sich die UKIP eigentlich schon umbenannt in BuKIP? (Burst Kindom Invalid Party) ;)

Mal eine Frage...

... was ist eigentlich verkehrt daran, wenn die EU auf die baldige Umsetzung einer getroffenen demokratischen Entscheidung drängt? Manche Leute kritisieren einfach alles, was die EU tut oder unterlässt, egal, wie widersprüchlich sie mit ihrer Meinung am Ende dastehen.

Es ist auch im direkten Interesse von Millionen EU-Bürgern, die aktuell im Vereinigten Königreich leben und arbeiten, daß deren Status baldmöglichst geklärt wird. Bis zum Abschluß des Austrittsverfahrens bzw. einer Erklärung des UK "Wir wollen doch bleiben", hängen diese nämlich in der Luft, mit der Gefahr, innerhalb von zwei Jahren Job und Aufenthaltsrecht zu verlieren. Mit der Forderung nach einer schnellen Entscheidung setzt sich die EU für diese Bürger ein, gleiches gilt übrigends auch für zehntausernde Bürger des Vereinigten Königreiches in der Rest EU, denen das gleiche Schicksal droht. Aber "Der Austritt trifft nur die Wirtschaft und nicht den kleinen Bürger!" ist nur ein weiteres Märchen aus dem Leave-EU-Lager.

Die EU macht eine überraschend gute Figur

Die Reaktionen seitens der EU-Vertreter sind überraschend klar, nachvollziehbar und konsequent !

Natürlich ist persönliche Verärgerung und Enttäuschung mit im Spiel, weil GB leichtfertig mit der grundsätzlichen Idee Europas bricht.

Natürlich darf ein Brexit nicht das britische Traumziel erfüllen (Austritt aus allen politischen Verflechtungen unter Beibehalt aller wirtschaftlicher Vorteile), denn dies wäre ein total dämliches Verhandlungsergebnis mit einem Nicht-EU-Land, und eine Einladung an die weitere Dekonstruktion Europas.

Natürlich muss nun eine straffe Positionierung stattfinden, um endlich mal die ernsten Konsequenzen in die Köpfe zu bringen.

Natürlich wünschen sich nun Arbeitgeber, Firmeneigner, Arbeitnehmer, etc. zügig Klarheit - zunächst nicht über die konkreten Verhandlungsergebnisse in einigen Jahren, aber zumindest darüber, ob der Brexit nun auch *wirklich* kommt oder nicht. Weiter Rumeiern bis Oktober ist elendig.

Unglück

Es wäre wichtiger, Schulz würde sich fragen, was die EU falsch gemacht hat und wie die EU attraktiver werden könnte! Bei ihm und seinen Kollegen aber leider kein Hauch von Selbstkritik. So wird das Unglück wohl seinen Lauf nehmen.

Spannend

Hätte eigentlich gedacht, dass Cameron Artikel 50 gleich am Tag nach Veröffentlichung der Ergebnisse einleitet.

Hätte auch gedacht, dass das Out-Lager einen Plan hätte, welchen Weg sie wirklich gehen wollen, die Planungslosigkeit ist really shocking.

Sieht eher nach einem Machtkampf der zwei Eton-Jungs David und Boris aus, der das Land zerreissen kann.

Zumindest bei den Schotten soll keiner sagen, das war nicht klar, dass da was passieren würde. Die schottischen Parteien scheinen die einzigen zu sein, die wirklich vorbereitet sind.

Berechtigtes Drängen auf das Austrittsgesuch

Man sollte zwei Dinge jetzt nicht verwechseln: Die rein rechtliche Situation (das Referendum ist ja nicht mal in GB für die Politik bindend, damit erst recht nicht bzgl. irgendwelcher Forderungen durch die EU) und das wirtschaftliche und politische Erdbeben, das es ausgelöst hat. Dieses Erdbeben erfordert jetzt ein schnelles Handeln der Briten, wie von ihrem Volk (scheinbar) gewünscht, und das nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen. Das musste jedem in GB bewusst gewesen sein.
Eines sollte jedem Europäer, dem an der EU was liegt, klar sein:
Wenn Großbritannien jetzt eine Hängepartie startet, dann geht dort die Wirtschaft noch mehr runter, als es eh passieren wird, und die Nationalisten im Rest der EU bekommen Aufwind, weil sie dann für einen Austritt ihrer Länder werben können, ohne dass an GB die schlimmen Folgen für die Menschen schon sichtbar werden.
Ironisch: Die Briten werden jetzt nicht nur für Ihren Fehler zahlen, sondern auch als Beitrag für die Rettung der EU leiden müssen :(

@ Am 26. Juni 2016 um 03:20 von GamWalter

"Der moralische Lehr- und Zuchtmeister steht uns, auch nach der PRÄAMBEL der EU, nicht zu."

Tolles Argument! Vor allem, da die Briten gerade entschieden haben, dass diese Präambel, genau wie der Rest der Verträge, für sie nicht gilt, bzw. gelten soll. Aber so sind sie halt, die Populisten: Wenn es ernst wird, ziehen sie den Schwanz ein.

Die Herren in Brüssel

Die Herren in Brüssel hinterlassen bei mir den Eindruck als wären die Briten ungeliebte Gäste in der EU gewesen. Aber Geduld, die Briten können nun austreten, aber müssen nicht.

Wiederholung des Referendums ist eine Ente

Die Meldung ist von Reuters lanciert, und hat mit der Realität nichts zu tun, 75%der abgegebenen Stimmen kommen nicht von der Insel, zudem hat man über eine fehlerhafte Serverimplementierung direkten Zugriff auf die persönlichen Daten aller Unterzeichner, viele davon sind komplett gefälscht !

Wo ist der britische Anstand ?

ich verstehe nicht warum man hier teilweise der EU jetzt vorwirft Druck auszuüben?! Fakt ist doch, dass GB wie auch schon vor dem Brexit-Votum sich nie an eine SOLIDARISCHE Gemeinschaft gehalten hat und dies auch nicht in der Zukunft gewollt hätte. GB ging es immer nur um den eigenen Vorteil, so jetzt auch indem man mit dem Austrittsschreiben wartet um die Lage in aller Ruhe auszuwerten - was anderes hat man nicht im Sinn. Es ist eine Frechheit und Dreistigkeit seitens der Brexit-Leute zu sagen, dass man erstmal sehen will wie zukünftig die Beziehungen zur EU aussehen könnten um dann womöglich zu entscheiden ob man rausgeht oder doch nicht! Aber es spiegelt genau das wieder wie sich GB immer schon in und zur EU verhalten hat. Darüber sollten sich auch hier viel mehr Leute einmal Gedanken machen bevor man gegen EU oder einzelne Politiker jetzt wettert. Schliesslich werden alle EU- und GB-Bürger noch mehr Nachteile haben solange dieser Punkt nicht vollzogen ist, Danke vorab GB!

Kann es sein ...,

dass es mit dem Volksentscheid in GB ähnlich ist, wie mit dem kommunalen Bürgerentscheid in Bayern ist.
Dieser ist nämlich nur ein Jahr gültig und danach kann die Regierung wieder, in dieser Hinsicht, machen, was es will, bis es zum nächsten Bürgerentscheid kommt.

Das würde heissen, die Briten verhandeln (zögern hinaus) ein Jahr lang und bleiben dann doch in der EU, da der Volksentscheid dann nicht mehr gültig ist.

Oder ist der GB-Volksentscheid zeitlich doch nicht befristet?

re messi et al.

"Es ist einzig und alleine die Entscheidung der Briten (resp. eines jeden anderen Mitgliedsstaates) ob und wann ein Austritt beantragt wird."

Es ist schon drollig, wie die Brexit-Anhänger auf einmal die Brexit-Bremser unterstützen.

Weckruf hat Brüssel erreicht und wurde erhört...

Also mein Dank gilt den Briten, die haben zwar etwas erreicht, was Sie eigentlich nie wollten.. aber das ist ehrlich gesagt nicht das Problem der restlichen Europäer.

Fakt ist aber, dass die Gründerstaaten der EU in sich geggangen sind und scheinbar ernst haft und auch in ihren eigenen Ländern reflecktiert haben, wo ist der Europäische Gedanke überhaupt nicht angekommen.
Fakt 2. ist auch, dass durch das Treffen der 7 jedem anderen kalr gemacht wurde, ihr könnte raus.. aber die Konsequenzen werdet ihr tragen müssen.

Fakt 3. wenn man die Medien so liest bekommt man den Eindruck, ein Politikwechsel wollten die Britten, aber keine Austritt, tja wer mit dem Feuerspielt. Ein Wiedereintritt ist zu erwarten evtl ein zweites Referendum auf der Insel. Dann bitte aber zu den Regeln, die für Alle gelten.

Fakt 4 wer selbst raus will sollte auch alles dafür tun und sich nicht demütigen lassen noch dazu aufgefordert zu werden. Gut Herr Schulz!

Liebe EU Bürokraten.

Das ist jetzt erst ein laues Lüftchen was euch entgegenweht. Nach den nächsten Wahlen müsst ihr euch warm anziehen dann wird's stürmisch.

@ Am 26. Juni 2016 um 03:39 von Messi

„Es ist einzig und alleine die Entscheidung der Briten (resp. eines jeden anderen Mitgliedsstaates) ob und wann ein Austritt beantragt wird.“

Stimmt. Aber es ist die Entscheidung aller anderen, wie man sich den Briten gegenüber verhält, insbesondere, wie man auf ihre Eskapaden reagiert. Und da wird es höchste Zeit, Druck zu machen. Wie, zum Beispiel, werden eigentlich die zahlreichen britischen Privilegien gegenüber den anderen Mitgliedern gerechtfertigt? Durch besonderen Kooperationswillen haben sich die Briten diese ganz sicher nicht verdient. Man könnte einmal damit beginnen, die zu streichen. Dazu muss man nicht auf einen Brief von der Insel warten.

England gegen EU - nach Eigentor 0:1

Natürlich steht es den Engländern frei, die Aktivierung von Artikel 50 hinauszuzögern (um sich zunächst insbesondere mit großen Finanz- und Autounternehmen über deren Konditionen für eine Nicht-Abwanderung zu besprechen) und damit die Austrittsverhandlungen hinauszuzögern. Auch können sie sogar noch einen Brexitexit erwägen. Was sie aber nicht mehr können ist wie stets zuvor in den Austrittsverhandlungen ihren möglichen Austritt als Druckmittel einzusetzen. Und es ist fraglich, was sie sonst großartig Aufbieten können. Selbst bei einem Brexitexit wird GB geschwächt und verliert vielleicht einige der Sonderregelungen.

Auf der anderen Seite steht aber genauso auch der EU das Handeln frei: z.B. könnte man über eine Aktivierung von Artikel 7 des Lissabonner Vertrags zumindest laut nachdenken. Auch muss ab sofort eine Lösung für den Interessenkonflikt britischer EU-Abgeordneter gefunden werden. Und natürlich darf man auch konsequent ein schnelles Handeln der Engländer einfordern.

@Pflasterstein

"Schulz und Juncker sollten zurücktreten, denn diese haben es nicht geschafft die Briten in der EU zu halten. Mit deren Gebaren gewinnt man nämlich keine Herzen von Bürgern! Das gilt auch für alle anderen die jetzt für einen schnellen Austritt plädieren."

Ganz genauso sieht das aus.
Alle die jetzt fordern das die Briten jetzt schnell schnell machen sollen, sind doch nur beleidigt und dazu noch unglaublich schlechte Verlierer! Was für ein Kindergarten die EU doch ist...

Brexit Befürworter vom Sieg überrascht

auf der einen Seite ist es verständlich, daß man eine langandauernde Hängepartie, vielleicht bis zum Sankt Nimmerleinstag nicht will. Weder von der EU noch von der Wirtschaft.
Andere EU-Länder werden kaum einen eventuellen Verzicht auf den Ausstieg teuer abkaufen und drängen auch deswegen zu einer Entscheidung und zur Eile.

In der Flüchtlingskrise war Handeln und Entscheiden notwendig. Die typische Merkel-Methode, die Probleme auszusitzen kann im Fall des Brexits sogar bis zu einem gewissen Grad klappen. Nicht einmal der Befürworter Johnson hat es mit dem Brexit eilig. Da ist viel Unentschiedenheit und der Wahlsieg ist nicht sehr hoch. Protestwähler können eine Rolle gespielt haben, die gar nicht an den Brexit geglaubt haben.

Kluge Taktik

Die EU muss auf den schnellstmöglichen Austritt pochen, sonst kann GB die Situation nutzen, um die besten Konditionen für danach zu erpressen nach dem Motto: "Gebt uns den bestmöglichen Deal für danach, oder wir werden unseren Austrittwunsch niemals offiziell erklären". Dann wird das ganze Drama um den Brexit bis in alle Ewigkeit fortgeführt.

Es wird sich

herausstellen das die ganze Panikmache sich nicht bewahrheitet die jetzt läuft.
Das Ganze geht ja schon viele Wochen, die Wirtschaft wird das ganz schnell regeln.
Die wollen weiter verkaufen und das ist Deutschland am wichtigsten, deshalb wird nichts passieren und die Börse und Pfund gehen wieder nach oben.
Ein schwaches Pfund wäre für Exporte der Engländer gut, für Deutschland aber weniger.
Also wird sich das ganz schnell ändern und EU ist nicht Europa wie immer geschrieben wird.

Und die EU hat Regeln, und wenn die besagen das man so und so viel Zeit hat, dann wird so etwas von allen Staaten ausgeschöpft.

Macht Deutschland neben der Beeinflussung der EU doch auch immer bis zur letzten Rille.

Und die Jugend soll doch erst mal abwarten was besser für Sie ist, die Alten sind doch nicht dümmer und kennen die Vorteile von früher.
Es wäre interessant was in Deutschland herauskommen würde bei einer Abstimmung ;-), raus aus der EU und DM zurück.

Die Alten würden gewinnen.

Gruß

Wie will sich die EU reformieren mit GB in der Schwebe?

Reformen in der EU bei den festgefahrene Strukturen, ich hab da so meine Zweifel. Zusätzlich ein Status von GB in der Schwebe.
Wie soll die EU festlegen, wie krumm eine Gurke sein darf, wie gelb die Banane oder ähnliches wenn der Status von GB nicht geklärt ist.

Reformen bei denen alle Mitgliedsländer zustimmen müssen:
- muß GB zustimmen?
- muß GB sich daran halten?
- muß GB dafür bezahlen?

Die nächsten Rettungspakete für Griechenland, Italien, Spanien oder Frankreich? Wie werden sich in GB wohl die 52% Brexit Befürworter wohl verhalten, wenn neue Milliardenkosten auf sie zukommen?
Sollte GB keinen Antrag auf den Brexit stellen, wie verheerend wirkt sich dies wohl auf das Vertrauen der Wähler aus. Die Politikverdrossenheit ist in allen Ländern schon hoch, dies wäre die Möglichkeit jedwedes Vertrauen in die Demokratie zu verspielen.

Nur Gut dass GB noch eine Königin hat.

Ob der Austritt der Briten,

Ob der Austritt der Briten, aus der EU, nun gut oder schlecht ist, will ich nicht kommentieren.
Fakt ist aber das man nun auch in anderen Ländern weiß das es geht. Und Fakt ist nun auch, das man selbst in Brüssel gemerkt hat, das es so autokratisch nicht weiter gehen kann.
Allein das war es Wert, das die Briten das gemacht haben.

Jeder der die Augen offen hielt, hat in den letzten Jahren bemerkt, das die EU selbst gegen Ihre eigenen Prinzipien verstösst, und das die Demokratie zu Gunsten der Wirtschaft begraben wurde.
Wenn die EU, und speziell deren Politiker in Brüssel, sich nicht wieder auf demokratische Prinzipien einlassen, wird die EU auseinander brechen.
Ich würde das nicht gut finden, aber eine EU, wie sie zur Zeit agiert, hat es verdient zu sterben.
Alleine was was derzeit mit dem Wort "Populismus" alles in irgend eine Schublade schiebt, ist schon nicht mehr normal. Kritik sollte und muss erlaubt sein, in einer Demokratie. Das zeigt mir die Realitätsferne der EU!

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