Benedict Cumberbatch und Keira Knightley bei einer Filmpremiere (Archivbild vom Oktober 2014)

Ihre Meinung zu Wie britische Prominente zum Brexit stehen

Das Rennen ist knapp, am Ende kann jede Stimme zählen. Und so werben kurz vor dem Referendum auch immer mehr Prominente für ihre Position: John Cleese und Mick Jagger für den Brexit - Benedict Cumberbatch und Keira Knightley dagegen. Von Gabi Biesinger.

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49 Kommentare

Kommentare

S1
Promi-Outings ....

... typisch in der Endphase.

Was aber meint eigentlich die Queen ????

artist22
@Was aber meint eigentlich die Queen 10:44 von S1

Wenn Sie etwas meinen würde, dann würde sie das bestimmt
nicht öffentlich unmittelbar vor der Wahl äussern.

Was aber das Massenblatt Sun nicht davon abhielt,
wahrheitswidrig mit der Schlagzeile aufzumachen:
'Queen for Brexit'

Das schrieb ich schon gestern hier.

Jose Canseco

Ich wusste schon immer das John Cleese ein kluger Mann ist.

Der_alleswissende_Idiot
Prominente

Ach, da bin ich ja hin und her gerissen. Monty-Python ist nun wirklich meine absolute Lieblings-Idiotengruppe (mit einem Augenzwinkern), aber Keira Knightley und Benedict Cumberbatch sind auch Filmlegenden, trotz ihres jungen Alters.
Aber Spaß bei Seite: Ich finde es schade, falls Promis so viel Macht haben sollten. Wäre es nicht besser, jeder wählt selbst, und wird nicht gewählt? Ohne Promibonus?
Auch wenn ich klar den Ausstieg vom Ausstieg fordere (also Nein zum Nein, oder für die Brunion bin), hoffe ich doch, dass das Referendum bindend ist, egal wie 'rum es aus geht.
Ich wünsche mir, dass Befürworter Gegner nach verlorener Wahl keine Steine in den Weg legen, und umgekehrt.
Mit Berthold Brecht:
"Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?"

Gezeichnet,
Ihr allwissender Idiot

PS: Nimm's mir nicht übel, John!

Glasbürger
Brexit...

Natürlich gäbe es erstmal einen riesigen Berg Arbeit, träte GB aus der EU aus. Sämtliche Regelungen müssten ja neu definiert werden. Doch letztelich würde davon auch nicht der Himmel einstürzen.
Die EU ist das sprichwörtliche Haus, das dem Pfusch am Bau zum Opfer fällt. Es ist irreparabel und muß abgerissen und neu gebaut werden. Und zwar von Leuten, die etwas davon verstehen. Also ohne Hr. Juncker, Fr. Merkel, Malmström & Co.
Die verstehen nämlich nur etwas von Geld und "Investoren", doch nichts davon, wie man für ein Volk zu sorgen hat.
Insofern haben die Gegner dieser EU, die sich nach meiner Recherche nie gegen die EU an sich, sondern nur gegen eben DIESE EU aussprechen, absolut recht.
Pfusch kann man nicht reparieren, man muß es von Grund auf neu machen. Ohne alte Fehler zu wiederholen. Das weiß jeder Handwerkslehrling, nur unsere "Profipolitiker" nicht.

Franz.Graumann
nicht nur den "Promis"

sollte mal erklärt werden das ein Unterschied zwischen EU und Europa besteht, und nicht nur weil über 30 % Europas in Russland liegen........also "die Insel" verlässt allenfalls die EU............

Der_alleswissende_Idiot
@Glasbürger

Ich verstehe sie also richtig:
Die Nato muss man auflösen, so auch die EZB, alle öffentlichen Institutionen sollen abgerissen werden, jeglicher EU-Vertrag aufgelöst werden, die EU-Konventionen, die Menschenrechtskonventionen, der Euroraum. Sollen die Politiker alle außer Macht gesetzt werden, damit die Verfassungen überarbeitet werden, europaweite Neuwahlen ohne die Zulassung der alten Politiker...

Zu ihrem Hinweis: Bevor man ein Haus in Grund und Boden stampft, werden die Bewohner und Möbel umstationiert.
Sollte man die Europäer nach Amerika schicken? Nach Afrika? Oder doch lieber gleich auf den Mond?

Wie sie sehen, sind Merkel, Junker & Co doch nicht so dumm, unsere Profipolitiker verstehen anscheinend mehr vom Hausbau als Sie, ohne Ihnen da zu nahe treten zu wollen.

Gezeichnet,
Ihr allwissender Idiot

karlheinzfaltermeier
Es wäre schön....

wenn Menschen, und diesmal die Briten, selbst denken würden und sich nicht die Meinung von angeblich oder tatsächlich Prominenten aneignen oder sich davon beeinflußen lassen. Ich würde mir auch wünschen, daß die brexit-Befürworter, egal ob die User hier oder die "Prominenten" oder Politiker wie Farage oder Boris Johnson den Mut aufbringen würden zu gestehen, daß sie sich furchtbar geirrt haben, falls der brexit eintritt und überwiegend negative Folgen hat! Ich würde mir das wünschen, aber ich weiß, daß dann manche User plötzlich untertauchen oder wie die vorher genannten Personen, bei jeder Gelegenheit entweder nach Ausreden suchen oder eine neue Verschwörungstheorie entwickeln. Ich hätte jedenfalls kein Problem damit zuzugeben, wenn ich mich geirrt hätte.

Glasbürger
@ 11:35 von Der_alleswissen...

Grundsätzlich scheinen Sie mich durchaus richtig zu verstehen.
Die NATO ist ein Relikt des kalten Krieges, sozusagen ein steinzeitlicher Faustkeil in der modernen Zeit. Die EZB/EURO-Gemeinschaftswährung muß grundlegendend überarbeitet werden, was übrigens die Kritiker schon vor deren Einführung belegten. Gleiches gilt für die Verträge und Konventionen, von denen einige ja eh nur auf dem Papier existieren. Z.B. wäre es wohl besser, eine demokratisch legitimierte, europäische Verfassung zu haben, statt irgendwelcher Lissaboner Verträge.
Was momentan geschieht ist Flickschusterei, die nichts bringt. Die Krux ist schlicht, daß die EU ein reines Wirtschaftsgebilde ist, jedoch staatliche Funktionen ausfüllen muß. Man kann eben kein Land wie eine AG führen. Da liegen Welten dazwischen, für die 1000 Zeichen nicht genügen. Man mag das mögen oder nicht, es ändert nichts an den Tatsachen. Und darum haben wir so viele "EU-Gegner".
Wenn die EU wäre, wie sie sein sollte, gäbe es die nicht.

walter1234dd
Ist nur ein Dominostein

Es ist klar das bei einem Brexit nicht die britische Wirtschaft zusammen brechen würde . Natürlich wäre es für die globale Industrie ein Rückschritt , aber es gäbe keine einschneidende Maßnahmen in der Bevölkerung . Vielleicht wären einige Waren aus dem Ausland ein bisschen teurer . Das ausländische Großkapital würde wieder in die Schranken gewiesen , dass kann sogar ein Vorteil sein . Die einheimische Wirtschaft würde diese Marktlücke wieder schließen und werden zwangsläufig andere Märkte entstehen . Der Schaden für die EU wäre beträchtlich größer und es würde ein meiner Meinung ein Dominoeffekt der schwachen Länder entstehen . Ehemaliger Ostblock mit Baltikum , Griechenland , Portugal , Spanien wären die Nächsten die sich herauslösen . Frankreich und Italien würden folgen . Ich finde die Idee des Euros grandios , aber die Europapolitik war nicht so toll . Es hätte mehr für das europäische Volk getan werden müssen und nicht nur für globale Industrie , wo nur Einige abzocken .

Gast
Back to the future? Or to the past?

Brexit ist ein Versuch, die Zeit zurück zu drehen. Aber statt in den optimistischen spät 60er - obwohl damals auch vieles im Argen lag - und frühen 70er könnte man sich sehr schnell in den späten 30er wiederfinden.
Nationalismus ist gefährlich in einen Kontinent dessen Bewohner seit Karl V ausnahmslos in jeder Generation einen Krieg am eigenen Leib erleben mussten.
Seit über 70 Jahre leben wir in Westeuropa in Frieden.
Das sollte man nicht leichtsinnig gefährden.

Residue
Alt vs Jung

Es scheint mir dass die Debatte hauptsächlich zwischen alt und jung, bzw. gebildet und ungebildet geführt wird. Im Economist war ein interessanter Artikel wo die Brexitstimmung je nach Wohnort analysiert wurde. In Cambride und Oxford stimmen fast alle gegen den Brexit, eher in abgelegenen Orten wird für den Brexit gestimmt.

Also ich hoffe stark gegen den Brexit, wenn auch aus dem eigennützigen Grund das es für mich viel aufwändiger wäre in der UK zu bleiben.
Das Land würde aber auch viele gute Köpfe verlieren und sich dabei gewaltig ins eigene Bein schiessen.

Nutzer

"interssanter als die Stimme der Promis waere fuer mich die Meinung der Menschen aus Laendern die nicht der EU angehoeren. Norwegen , Island Schweiz...fuehlen die sich irgendwie un- europaeisch oder benachteiligt im Handel oder in ihrer internationalen Anerkennung?"
..
Norwegen ist kein EU-Mitglied, partizipiert aber mit solidarischen Beiträgen. Die EU und Norwegen sind durch das EWR-Abkommen eng miteinander verknüpft. Beide Seiten profitieren von diesem Abkommen und Norwegen trägt mit finanziellen Mitteln zu der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung Europas bei.

Da Norwegen aber kein EU-Mitglied ist kann es auch nicht mitbestimmen. Und England mit Brexit käme in dieselbe Lage: dabei sein, aber nicht mehr mitbestimmen können.

Die Menschen in Norwegen sind mehrheitlich gegen eine Mitgliedschaft. Und berauben sich damit der gestalterischen Mitsprache in der EU. Das möchte England jetzt wohl auch haben.

Mischpoke West
@ausgewanderter

>>> die Meinung der Menschen aus Laendern die nicht der EU angehoeren.
.
Die Schweiz hat jetzt erst ihren vor etlichen Jahren eingereichte Beitrittsgesuch offiziell zurückgezogen.
Ebenso Island vor einiger Zeit. Norwegen wollte glaube ich noch nie in die EU.
Es ist also auffällig dass vor allem nur noch verarmte Länder in die EU streben - siehe Balkanregion.

Ich hoffe daher für "uns" dass die Briten bleiben. Sind sie doch eines der wenigen Länder mit Einfluss die Brüssel Contra geben.

Einerer
bitte nicht noch flacher

Mir ist es völlig egal, was völlig branchenfremde Promis zum Brexit meinen.
Brexit ist gut. Deshalb sollen die Engländer austreten und einen Dominoeffekt auslösen.
Die eu mit ihrem Regulierungswahn muss weg.
Die Wirtschaft wird sich ganz schnell umstellen.
Wenn die banken das nicht schaffen? So what?
Die braucht eh niemand.
Das haben sie beim Bankenbankrott selber bewiesen.

karwandler
re walter1234dd

"Ehemaliger Ostblock mit Baltikum , Griechenland , Portugal , Spanien wären die Nächsten die sich herauslösen ."

Komischerweise macht aber keiner von denen Anstalten, sich herauszulösen.

Also, wie begründen Sie Ihre spekulative Aussage?

Mischpoke West
@Kronk

>>> Ob sich das so auch in der Gesellschaft in U.K. wiederspiegelt?
.
Laut "Weltspiegel" gestern schon. Als EU-Gegner kamen viele Ältere zu Wort, die zu berichten wussten "dass früher alles besser war".
Ob dem so ist, und ob die EU daran Schuld ist, konnte man dem Bericht nicht eindeutig entnehmen.

Sicherlich ist bei den Älteren auch die Einwanderung nach GB ein größeres Thema als bei den Jungen. Allerdings finde ich das schon seltsam. Weil viele Menschen z.B. aus Pakistan wurden von der britischen Regierung "eingeladen", da kann die EU bestimmt nichts dafür.

GeMe
@12:00 von walter1234dd: Dominoeffekt

Wären die Briten statt eines Geberlandes ein Nehmerland, dann hätten wir die ganze Brexit-Diskussion gar nicht.

Genauso sieht es bei allen anderen Eu-Mitgliedern aus.

Länder wie Polen, Ungarn, Portugal oder das Baltikum kämen gar nicht auf die Idee auszutreten, denn sie bekommen von der EU reichlich Geld.

Darth_Vador
John Cleese ist sowieso der Beste!

In politischen Fragen interessieren mich jedoch Meinung von sog. Promis nicht die Bohne. Die Argumente FÜR einen Brexit liegen jedoch klar auf der Hand: die EU ist auf ganzer Linie gescheitert. SIe schadet den Menschen über alle Maßen. Das Eurodisaster ist nur ein Punkt dabei.

Für ein Europa der Vaterländer, für ein Europa des Friedens, des Wohlstand, der Vielfalt, der Kooperation und Zusammenarbeit. Dafür benötigt man die EU immer weniger. Ganz im Gegenteil: sie schadet Europa!

Darth_Vador

Brexit gefährdet Millionen Jobs? Soll das ein Witz sein? Für einen Freihandel brauch man die EU-Bürokraten fünf Mal nicht!

Sollte die EU den Engländern illegalerweise tatsächlich - was absurd ist - den Zugang zu den EU-Binnenmärkten versperren, würde Angela Merkel und Sigmar Gabriel auf Druck der deutschen Exportwirtschaft aber am nächsten Tag in London auf der Matte stehen, um mit Cameron eigene Freihandelsverträge zu verhandeln! Die deutsche Automobilindustrie exportier nach England 1 Millionen mehr Autos als umgekehrt!

Darth_Vador
Brexit gefährdet Millionen Jobs?

Welche ARGUMENTE werden angefürt, "dass die Preise für britische Exportprodukte im Falle eines EU-Austritts steigen werden"? Impliziert er damit, dass die EU sich wie ganz gemeine Schutzgelderpresser aufspielen werden und den Engländern den Zugang zu den europäischen Märkten widerrechtlich erschweren würde?

Was die deutsche Automobilindustrie nur dazu sagen wird, die in England pro Jahr mehr als 1 Millionen Autos exportiert als umgekehrt?

Ganz im Gegenteil: im Rahmen der EU-Verträge ist es England nicht erlaubt, eigene bilaterale Wirtschaftsabkommen mit anderen Staaten abzuschließen! Bspw. hat England in den letzten Jahrzehnten stark vom Handel und der Einwanderung aus den ehemaligen Commonwealth-Staaten profitieren, deren Austausch seit dem Mitglied in der EU verkompliziert wurden. Mit den meisten Commonwealth-Staaten verbindet England - im Gegensatz zu vielen kontintaleuropäischen STaaten - eine tiefgreifende kulturelle, rechtliche, demokratische und politische Tradition!

Darth_Vador

"Stärker, einfallsreicher und kreativer in Europa" ---> Schön. Dafür bin ich auch. Kurze Frage: wieso brauch man die EU dazu??

Die zitierten David Bowie und Shakespeare ... brauchten die etwa die EU dazu, um ihre Meisterwerke zu Papier bzw. ins Vinyl zu kriegen? Ganz im Gegenteil, es ist der liberale, britische Geist, der diese Künstler hervorgebracht hat. Dieser liberale, kreative Geist wird durch die EU-Bürokratie eingeschnürrt und abgetötet.

Darth_Vador
Nigel Farage - der eigentliche Treiber des EU-Referendums!

Das EU-Referendum geht maßgeblich auf den großartigen Nigel Farage von der UKIP zurück, der in seiner unnachahmlichen Art nie müde wurde, all die Inkompetenz, Kompetenzanmaßung, diktaturähnlichen Verhältnisse, Verlust von Freiheit, Demokratie, Wohlstand und Selbstbestimmung durch die EU anzuprangern.

Ich frage mich, wieso die Tagesschau im Rahmen der Brexit-Debatte, die Argumente für einen Brexit des eigentlichen EU-Kritikers, dem England das EU-Referendum letztlich zu verdanken hat, nicht in einem Artikel darstellt.

Ich Sichtweisen und das Ängsteschüren von Gewerkschaftern, die Teil des EU-Establishment sind, kennt der Leser der Tagesschau zur Genüge!

walter1234dd
Ich schicke voraus ,

dass sie sich ein bisschen in dieser Materie auskennen . Nehmen wir das Baltikum , dort herrschen ähnliche Verhältnisse , wie in der Ukraine . Einige sehr reiche Oligarchen beherrschen diese Länder . Das Volk ist nicht beteiligt und ist dementsprechend nicht zufrieden . In Bulgarien ,Ungarn und Rumänien ist es ähnlich . Die Situation in Griechenland ist bekannt , ähnlich ist es in Spanien , Portugal und Nordirland . Diese verarmten Völker stabilisieren den Reichtum unserer Kernländer , wie Deutschland , Frankreich und den Beneluxländern . Warum sollen diese Länder arm bleiben wollen und wie lange macht das Volk dort noch mit ? Wenn GB es vormacht , hat das natürlich große Wirkung auf diese genannten Länder . Der Zusammenbruch wäre also für uns ein gewaltiger Verlust . Diese Länder bleiben arm und würden sich gegen die reichen Plünderer wehren . Auch in Frankreich nimmt schon die Unzufriedenheit zu . Natürlich wäre das für unseren Wohlstand nicht vom Vorteil !

Emil66

Also in Norwegen läuft es prima ohne die EU, in der Schweiz auch.
Also was soll das geunke?
Wenn die Bevölkerung ihren Vorteil darin sieht sich nicht mehr von den Lobbyvertretern in Brüssel gängeln zu lassen, dann sei es so.
Der Handel mit GB wird weiter gehen und vieles andere auch, nur die Fremdbestimmung der Lobbyvertretern in Brüssel fällt weg.

Califax
sich herauslösen ...

Hier sehe ich auch nicht Baltikum , Griechenland , Portugal , Spanien ... Mein Tipp wäre die Niederlande. Auch mit größter Nettoeinzahler, immer mehr erstarkende Rechte ... potenziell alles da, was man für einen Austritt braucht.
Irgendwann zahlen wir alles alleine. Ist aber nicht schlimm, so lange die Null schwarz bleibt.

karwandler
re darth_vador

"Für ein Europa der Vaterländer, für ein Europa des Friedens, des Wohlstand, der Vielfalt, der Kooperation und Zusammenarbeit."

Sicher, mit Nationalisten wird eine Ära der Kooperation und Zusammenarbeit anbrechen.

Sieht man ja schon jetzt an Polen und Ungarn ...

karwandler
re walter1234dd

"Warum sollen diese Länder arm bleiben wollen und wie lange macht das Volk dort noch mit ?"

Sie haben noch nicht mitbekommen, dass gerade die armen Länder von der EU profitieren?

veritas@co
kein Austritt

verlässlicher als alle Umfragen waren meist die Daten der englischen Buchmacher. Wetten spiegeln die reale Situation. Nach deren Aussagen wetten 70% der Briten gegen einen Brexit. Mit aller Wahrscheinlichkeit wird das Ergebnis der Abstimmung ähnlich sein. Untergangsszenarien der Europa-Befürworter haben dazu beigetragen.

M. Nordheim
@11:34 von karlheinzfaltermeier

Fehler eingestehen kann KEIN Brexit Befürworter?
Ganz schön anmaßend. Fast schön größenwahnsinnig.
Können sie denn ihren fehler im anderweitigen Fall eingestehen?
Lassen wir doch die Engländer entscheiden, oder?

veritas@co
um 11:15 von Der_alleswissen...

"Aber Spaß bei Seite: Ich finde es schade, falls Promis so viel Macht haben sollten. Wäre es nicht besser, jeder wählt selbst, und wird nicht gewählt? Ohne Promibonus?"
###
- läuft ab wie kürzlich in Österreich. Kampagnen der Komiker, Satiriker, Schauspieler, Sänger, Maler & sonstige Künstler sowie die Medien bringen sich da besserwisserisch und allwissend ein. In Britain sind es dann noch die CEO's der Banken und Versicherungen. Doch sollten die Gegner eines Brexit gewinnen, wäre eine grosse Chance vertan.

veritas@co
re darth_vador "Für ein

re darth_vador
"Für ein Europa der Vaterländer, für ein Europa des Friedens, des Wohlstand, der Vielfalt, der Kooperation und Zusammenarbeit."

Sicher, mit Nationalisten wird eine Ära der Kooperation und Zusammenarbeit anbrechen. Sieht man ja schon jetzt an Polen und Ungarn ...
###
- das waren noch Zeiten, als die Anzahl der Nationalisten noch nicht nennenswert war. Doch Satire beiseite, was war zuvor besser? Versuchen Sie bitte ein paar Punkte aufzuführen. Die EU war wie heute ein aufgeblasener Beamtenapparat, der überwiegend der Lobby diente, und wie heute auch, waren Deutschland und England die einzigen Nettozahler!

Thomas Wohlzufrieden
Nur eine Verzögerung

Und selbst wenn England in der EU verbleibt, sie ist angezählt, weil die Europäer tief gespalten sind, und dadurch die EU ohne tiefgreifende Reformen nicht mehr überleben kann.

Druide
Meinungsmache durch Bilder

Da die Meinung der Redaktion gegen einen Brexit ist, wird natürlich auch das Bild der Grexit Gegener veröffentlicht.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Noch einmal, bitte Daten Zahlen Fakten und keine hintergründigen Manipulationen der Leser.
( komisch, wenn man erst mal anfängt gewisse Berichte kritisch zu sehen, fäallen einem immer mehr Ungereimtheiten auf. Hat aber nichts mit Verfolgungswahn zu tun. )

Der_alleswissende_Idiot

Reformen, Reformen, Reformen.

Manche Menschen kriegen den Hals nicht voll. Die EU ist vor allem eins: Ein Friedensgarant. Die letzten 75+ Jahre haben wir Europäer nicht mehr gegeneinander gekämpft, das ist meines Wissens seit Anbeginn der Dokumentierung historischer Ereignisse das erste Mal.

Man vergisst, dass die EU es allen Recht machen soll, sowohl den Briten als auch den Polen als auch den Deutschen. Und viele, zu viele, stellen nationale Interessen über alles.
Was hilft es mir, wenn es mir besser geht als mein Nachbar, aber mein Nachbar dadurch pleite geht, und er war mein Absatzmarkt?

Fragen über Fragen...

Gezeichnet,
Ihr allwissender Idiot

walter1234dd
Was unterscheidet ein Geberland einem Nehmerland .

In Falle von Griechenland wurden sehr viele Milliarden Euro gezahlt , aber leider nicht in Scheinen . Es war ausschließlich virtuelles Geld was per Knopfdruck gezahlt wurde . Die riesigen Zinsen der Rückzahlung musste Griechenland bar zurück zahlen , damit wurde die schwarze Null von Herrn Schäuble stabilisiert . Der griechischen Wirtschaft und dem griechischen Volk wurde nachweislich nicht geholfen , nur den griechischen Banken und einigen reichen Eliten . Diese haben aber dieses Geld sehr gewinnbringend in Europa wieder investiert .
Nehmen sie einen griechischen Wirt die Ware und die Gaststätten-Einrichtung weg . Dann sagen sie ihn er soll endlich etwas für seinen Erfolg tun . So sieht unsere Wirtschaftshilfe in Griechenland aus .

DiePositiveBratwurst
Es zeigt...

....in diesem Punkt wieder, die Alten wollen raus, die Jungen mit Visionen drin bleiben.
Ich ehrlich gesagt bin auch eher für den Brexit. Zum Wohle Europas. Da die Briten seit Jahren nur Rosinenpikkerei betreiben sollten sie doch ohne Hilfen aus Europa ihre Insel verwalten. Europa schaden wird es nicht. Die Zeit des "Empires" ist nun mal vorbei.

walter1234dd
Vergleichen sie einmal ihre Antwort ,

Mit der Griechenland-Hilfe . An diesen klassischen Beispiel erkennen sie , wie unrecht sie haben . Diese armen Länder sind nur dazu da unseren Reichtum zu stabilisieren . Oder haben sie noch nicht den Sinn des Kapitalismus verstanden.
Deutschland Schuldenstand 2016
€ 2.249.455.051.180
€ 27.092
Pro-Kopf-Verschuldung
€ 54.184
Pro-Erwerbstätigen-Verschuldung

karlheinzfaltermeier
@M.Nordheim um 13:24Uhr

Ich habe nie behauptet, daß ein Brexit-Befürworter nie seinen Fehler eingestehen wird! Ich sage nur, daß ich nicht mit deren Mut rechne! Und übrigens gestehe ich selbstverständlich meinen Fehler ein, wenn sich wider aller bekannten Zahlen für Großbritannien bei einem BREXIT ein positives Ergebnis erkennen läßt! Größenwahnsinnig finde ich eher diejenigen, die zu einem Fehlereingeständnis nicht den Mut und die Selbstsicherheit haben !

artist22
@Meinungsmache durch Bilder 13:36 von Druide

"Hat aber nichts mit Verfolgungswahn zu tun."

Nein, nur mit Verschwörungstheorien.
Man kann natürlich Alles in Alles reininterpretiern.
Siehe oben.

Ich habe hier noch kein Wort der Brexitaner gelesen,
zu dem wesentlichen Fakt der Meinungsmache via
Massenmedien und das noch mit offensichtlichen Unwahrheiten.
s. mein Beitrag zur Sun und der angeblichen 'Queen-Meinung'.

Ich war noch vor Tagen für einen Brexit,
aber aus ganz anderen Gründen wie die EU-Hasser.

Nicht nur seit dem Mord an Jo Cox und den zunehmenden
'Ewiggestrigen', auch hier zu beobachten,
denke ich, es ist zu riskant.
Auch weil ich diverse englische Insider gelesen habe.
Teile inzwischen wieder die Meinung von Timothy Garton Ash
(Historiker)
https://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_Garton_Ash

Emil66

Was nützt mir eine EU wenn diese sich fast ausschließlich um die Belange der Wirtschaft und der Banken kümmert?
Und nicht um das Wohl der / aller Menschen in dieser EU?
Wenn sich einige Länder an den Anderen (ungerechter Weise) bereichern(z.B. Steuerparadiese für Firmen und der Gleichen), wenn die Menschen mit einer Agenda verarmt werden die dann auch noch den anderen EU Ländern schadet, diese dann mit einer eigenen Agenda (Frankreich) nachziehen so das die Menschen in der EU durchschnittlich noch weniger von ihrer erbrachten Leistung haben…….
Was will ich mit so einer EU, die ist doch nicht für Menschen wie mich konzipiert, oder?
Ein Friede auf Grund von Wohlstand der Menschen wäre mir lieber als dieser Friede zu Lasten der Bevölkerung und zum Wohle der Etablierten.

veritas@co
um 13:45 von walter1234dd

"In Falle von Griechenland wurden sehr viele Milliarden Euro gezahlt , aber leider nicht in Scheinen . Es war ausschließlich virtuelles Geld was per Knopfdruck gezahlt wurde"
###
- da bin ich aber sehr erleichtert, dann haften die europäischen Steuerzahler lediglich auch nur virtuell? Ich dachte immer, falls dieses wacklige Konstrukt in sich zusammenfällt wird reales Geld fällig.

karwandler
re walter1234dd

"Deutschland Schuldenstand 2016
€ 2.249.455.051.180"

Wollten Sie mir nicht ursprünglich mal erklären, warum die osteuropäischen Staaten gern die EU verlassen würden?

Ihre Gedankengänge sind rätselhaft.

veritas@co
um 13:53 von walter1234dd

"Deutschland Schuldenstand 2016
€ 2.249.455.051.180"
###
- kleine Korrektur: 2.25 Bill. € sind die Schulden des Bundes! Schulden der Länder, Kommunen und Städte in 2016 sind etwa 2.80 Bill. €.
Schuldenstand Deutschland beträgt somit etwas mehr als 5.000000000000 Euro.

Demokritisch
Welches Land passt am wenigsten in die EU ?

Da fällt mir tatsächlich zuerst Großbritannien ein. Linksverkehr, Meilen, Unze, Inch, Pfund etc.

Ich liebe dieses interessante und eigenwillige Völkchen. Laßt sie gedanklich gehen, wenn sie wollen und macht kein großes Problem draus. Die kommen schon zurecht. Oder ist das für uns systemrelevant ?

Und übrigens, nach einem Brexit käme endlich wieder Bewegung in die EU. Und das wäre doch schon mal positiv. Wie soll sich die EU denn sonst weiter entwickeln, wenn immer nur alles beim alten bleibt und aus Ermangelung von wirklichen Problemen und Fragen man sich mit aberwitzigen Gesetzesänderungen und neuen Regularien beschäftigt, nur um die eigene Existenzberechtigung zu untermauern.

Hoffen wir auf ein interessantes Ergebnis.

MorgenstundIstAllerLasterAnfang
EU aktuell teils sehr undemokratisch

Viele Dinge in der EU sind sehr undemokratisch. Dies gibt den Brexit-Bestrebungen Nahrung.
Es ist EU-seitig zu großen Teilen selbstverschuldet.

karlheinzfaltermeier
@walter1234dd um 13:45Uhr

Sie waren also dabei, bei den Kreditverhandlungen und wissen daher ganz genau, von welchem Euro-Mitgliedstaat welcher Kredit in welcher Höhe zu welchen Konditionen gegeben wurde? Bitte, lassen Sie mich an Ihren Kenntnissen teilhaben !

karlheinzfaltermeier
@ Der_alleswissen... um 13:40 Uhr

Volle Zustimmung! Auch hier ist vielen Usern nicht klar, daß die EU eigentlich keine selbstständigen Entscheidungen treffen kann, sondern nur auf Antrag der Mitglieder und deren Zustimmung. Manche Leute verkraften es nicht, wenn sie jetzt sehen, wie die Lobbyisten die Politik beeinflussen. Das taten und tun sie zwar auch in einem Nationalstaat, aber da fällt es nicht so auf und wird immer für Richtig gehalten!

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