Kommentare

Ja ist denn schon Weihnachten?

Ein schönes Geschenk für die Reichen, die bereits diverse zwölf Zylinder in der Garage stehen haben. Denn Alltagstauglich für die Leistungsträger unserer Gesellschaft, nämlich die Arbeiter/innen und Angestellten/innen ist dieser Elektroschrott nicht.

Warum soll ich jemandem sein Auto mitfinanzieren?

Das finde ich so nicht in Ordnung. Warum soll ich aus meinen Steuern der Automobilindustrie zuzahlen, bzw. jemandem der sich ohnehin ein Elektroauto leisten kann? Das muss doch anders gehen, Steuerbefreiung z.B., oder öffentliche Finanzierung von Ladestationen, oder von elektrisch betriebenen Taxis usw, dafür wäre ich auch bereit etwas zu bezahlen.

Danke liebe Regierung!

Ich werde mir von meinem Gehalt in den nächsten Jahrzehnten sicher keinen Elektroflitzer kaufen können - aber ich finde es gut, dass mit meinen Steuergeldern diejenigen einen Bonus bekommen, die dies können.
Umverteilung von unten nach oben nennt man das... und natürlich auch eine Subvention der Automobilindustrie, die sich sowas ja redlichst verdient hat in den vergangenen Monaten.
Danke.

Einstreichen?

es wird nicht nur vorher von denen durch Steuern eingetrieben, die solch ein unterentwickeltes Auto fahren möchten und dann im Winter bei halbierter Leistung liegen bleiben, sondern auch von denen, die das Ganze als Entwicklungshilfe für die Industrie sehen und das freiwillig nicht zahlen würden.
Hat mit freier Marktwirtschaft nicht viel gemein, wo sich ein Produkt nur dann durchsetzt, wenn es gut ist.

Tolle Idee

Finanzieren wir doch einfach aus den Steuergeldern aller den Einkaufs-Zweit-(oder Dritt-)Wagen der ansonsten SUV fahrenden Besserverdienerfamilie. Und wenn die dann genügend Solarmodule auf ihrem Hausdach haben ist das sogar umweltfreundlich.

Aber was hat der Steuern zahlende Normalverdiener in der Etagenwohnung damit zu tun?

Wie umweltfreundlich ein E-Auto ist, das mit Strom aus der Steckdose geladen wird, lassen wir mal dahin gestellt.

Und wem nützt es?

1. Natürlich wieder der meist besserverdienenden Stadtbevölkerung.
Erst werden die Normalos aus den Städten vertrieben, weil die Mieten immer höher werden und dann schiebt man denen in der Stadt dann auch noch das Geld für die e-Mobilität in den Hintern!
2. Der Autoindustrie in Deutschland, die sich bisher aus dem e-mobil Geschäft rausgehalten haben, weil es da nichts zu verdienen gibt. Bis TESLA kam. Jetzt haben sie die Hosen voll.
3. Stimme den anderen Kommentaren voll zu. Warum soll ich denen die es sich eh leisten können ein gutes Umweltgewissen bezahlen????
Weitere Gedanke zum e-Mobil:
Hat irgendjemand eigentlich schon mal die Energie und CO2 Bilanz für die gesamte Lebenszeit der Autos berechnet, inkl. Produktion????
Da werden so manchem die Mundwinkel runterfallen.

Umverteilung

Nicht nur Elektroautos, sondern die gesamte "Energiewende" ist Umverteilung von arm nach reich und Enteignung der arbeitenden Bevölkerung. Der grün-ideologische Vorwand dient nur der Tabuisierung von Kritik.

Der Elektroantrieb

... ist eine tolle Sache, und dem Verbrennungsmotor haushoch überlegen, wenn das Fahrzeug seinen Strom direkt aus einem Kraftwerk beziehen kann. Die Bahn macht das jeden Tag vor. Wer unbedingt elektrisch fahren will, soll bitte S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn oder ICE fahren statt die Hand für Subventionen seiner privaten Liebhabereien aufzuhalten.

Total unnötige

Total unnötige Steuerverschwendung ! Aber das können unsere gewählten Volksvertreter ja am besten ! Dem Normalverdienern nehmen und den Gutverdienern hinterher schmeißen! !!

11:05 von Stefan_E

Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: Ich denke, die Summe mit der Sie persönlich an der Förderung beteiligt sind, ist durchaus zu vernachlässigen.

Veräppelt wird derjenige...

...der sich das Elektroauto nicht leisten kann, aber trotzdem daran beteiligt wird dass derjenige mit etwas mehr Geld vom Ärmeren subventioniert wird... ist ja schon etwas mittelalterlich... alles nach der alten Regel: Geld zieht Geld an (vom Minderbemitteltem)... Schande!

Bei einer Streichung der Kfz-Steuer ...

rümpeln dann die "Stromer" und "Hybriden" dann über Schlaglochpisten.

Ich glaube nicht das jene Autos irgendwas am Straßenzustand Deutschland ändern würden.

Zu dem kann sich ein großer Teil der Gesellschaft solch ein Gefährt eh nicht leisten.
Somit Subventioniert man die jenigen die sich sowas auch ohne Subvention leisten könnten, wenn man denn wollte.

Prämie für Menschen ohne Auto..

oder explizit Radfahrer wäre eine Zukunftsweisende entscheidung. So ist es der alte Lobbyismus den wir aus Deutschland so gut kennen.

Förderung der E-Autos

"Die Kosten des Förderprogramms von 1,2 Milliarden Euro, das der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen soll, teilen sich Bund und Autoindustrie"

"Bund" sollte man durch "Steuerzahler" ersetzen. Dann wird das klarer.

Da man die Prämie beantragen muss, bedeutet das,dass man erst das Auto zum vollen Preis kauft und dann das Geld zurück erhält,oder wie? Funktioniert denn nichtmal das automatisch beim Kaufabschluss? Ich kaufe den Karren, darüber wird das Amt benachrichtigt und das Geld wird automatisch vom Kaufbertrag abgezogen. Kann ja eigentlich nicht so schwierig sein....

... auch die passenden Fahrzeuge da sind, und nicht die bestehenden PKWs auf E-Antrieb umgerüstet werden. Nach wie vor fahren diese Fahrzeuge zu 90-95 % sich selbst durch die Gegend, die "Nutzlast" bei der durchschnittlichen Auslastung liegt bei maximal 10 %.

Da kann der Strom so grün sein wie er will, es ist und bleibt eine gigantische Energieverschwendung.

Ich sehe da keinen Fortschritt.

@anorak2 11.19

da bin ich völlig einig! Um in den Genuss dieser Steuererleichterungen zu kommen, muss erst mal das nötige Kleingeld vorhanden sein, ebenso wie für die Mitnahme von Subventionen bei Solarzellen. Die Rechnung zahlen dann alle Steuerzahler und Stromkunden, auch diejenigen, die kein eigenes Dach haben, das sie mit Solarkollektoren versehen können

Totaler Unsinn

Mir erschließt sich der Sinn und Zweck von Elektroautos nicht. Solange wir den Großteil des Strom aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe beziehen, machen die Kraftwerke den Dreck den die Autos sparen. Und das wird jetzt mit Steuergeldern gefördert, bloß weil es im Koaltitionsvertrag steht!

Was soll das?

Aber wer erwartet von dieser Regierung noch mal etwas Gescheites.

Blödsinn.

Blödsinnige Prämie, blödsinnige Schadstoffangaben für E-Autos und Hybride.
Solange nicht die Stromherstellung in Deutschland weit überwiegend aus regenerativen Quellen erfolgt, kann ein Stromauto nicht wirklich ökologisch besser dastehen als ein Benziner.
Und ich staune, dass eine einzige Stromladestelle anscheinend 20.000 € kostet - Wahnsinn! Wer verdient sich denn da die Taschen voll?

strom

genau. strom kommt aus der steckdose und fleich aus dem kühlregal. so einfach ist das. strom riecht und strahlt nicht und fleisch leidet nicht. fertig aus.
.
eine wahre innovatio wäre ein 2-liter-auto. doch auf de terrain können google, apple und tesla einfach nicht mitmischen.

Es lebe der Elektrorollator

Tolle Förderung! Man fördert eine überteuerte Technologie, die nicht funktioniert. Nennt man Geldverbrennung, aber da ist unsere Bundesregierung ja Weltmeister - aber nicht der Herzen. Profitieren werden wieder die Großkopferten, der kleine Mann kann sich ein Elektroauto auch gar nicht nicht leisten. Was der kleine Mann von Elektromobiliät kennenlernen wird, ist im Alter ein Elektrorollator, den er aber selber zahlen muss. Und das bei den Asozialrenten in Deutschland! Denn die Kassen zahlen nicht!

und dann

wundern sich die werten Damen und Herren des Kabinetts , dass
bei der nächsten Wahl andere Parteien
plötzlich wie Phönix aus der Asche schießen, und das ohne
Elektroantrieb

Verschwendung

Reine Verschwendung von Steuergeldern. Warum? Weil die Preise für eAutos so hoch sind, dass nur eine sehr kleine, reiche Käuferschicht bereit ist, dafür Geld auszugeben. Das eAuto wird von dieser Käuferschicht als 3. oder 4. Fahrzeug genutzt. Man erkauft sich sozusagen eine grüne Weste. Der Daimler- oder BMW-Protz steht neben dem Elektroauto. So ist die Realität. Und unsere Damen und Herren Politiker leben scheinbar auf dem Mond oder sie leben in einem Paralleluniversum zusammen mit den Reichen. Die kleine Leute schütteln über solche Steuergeschenke für Reiche nur den Kopf.

Die falsche Entscheidung gut für wenige..

Man Menschen die wenig Geld zum leben haben, einen gutschein geben damit sich diese energiesparende geräte ,wie kühlschrank ,fernseher ,waschmaschine , led leuchten,ect kaufen können.

Davon würde die wirtschaft breiter profitieren und für die Umwelt wäre es besser ,als mit der subventionierung von den elektroautos sein.

Es ist eine förderung der der besser verdienenden, wenn jemand 40000€ für einen wagen hat dem fehlen bestimmt nicht die 4000€ förderung wenn er diesen wagen kaufen möchte.

Irgendwie hat man das Gefühl das die entscheidungsträger auf ihrer eigenen welt leben.

Das ist Aktionismus...

.. und zwar nur, weil man sich nicht blamieren möchte, da die 1 Mio. Elektro-PKW bis 2020 nicht zu erzielen sind. Jetzt kommt der Versuch, sozusagen das Ziel mit der Brechstange zu erreichen. Wird aber auch nicht funktionieren. Und umso blamierter steht man dann 2020 da. Vernünftig wäre es, das Scheitern der Absicht einzugestehen. Aber was ist in der heutigen Politik schon noch vernünftig? Ein Schildbürgerstreich jagt den nächsten!

....und Strom kommt ja...

...bekanntlich aus der Steckdose! Was für ein Blödsinn! Warum baut man nicht den Nahverkehr besser aus, statt zuzulassen dass er wegen Unrentabilität rückgebaut wird? Warum fördert man nicht die selbst nachwachsenden Energien und deren Weiterleitung besser? Warum baut man nicht kleinere Autos für den Privatverkehr mit Hybridmotoren? Die beste Reklame ist die Flüsterpropaganda. Wenn die gut ist, wird gekauft.
Die Flüsterpropaganda ist aber nur gut, wenn die Ware gut ist! Fazit: Es kann hier nicht wirklich um die Umwelt gehen, sondern nur um die Förderung einer neuen Marktlücke....

in Norwegen...

bekommt man 40000 Euro subventioniert...außerdem dürfte dieser Zuschuß nur für Teslaautos gelten...die anderen haben es nun wirklich nicht verdient...

Ganz abgesehen von den vielen

Ganz abgesehen von den vielen offenen Fragen und den derzeitigen Unsinn bei Elektroautos, fördert man die ohnehin Besitzenden mit Steuergeldern. Viele arme Familien und Betriebe hat man mit Einführung der Umweltzonen enteignet. Anstelle solch eines Blödsinns hätte man den Partikelfilter für Diesel zu 100% fördern sollen. Aber Umweltschutz ist ohnehin nicht das Ziel. Siehe die vielen Staufördernden Maßnahmen in unseren Städten.

Subventionierung der Automobilindustrie

...das Ganze dient allein der Subventionierung der Automobilindustrie.
Was soll ich mit so einem Fahrzeug wenn ich täglich 250 Kilometer Arbeitsweg habe. Wenn ich dann auch noch im Stau stehe muss ich im Winter die Heizung und im Sommer die Klimaanlage ausschalten damit ich nicht gänzlich liegen bleibe und gar nicht mehr zur Arbeit komme.
So wird der flexible Arbeitnehmer (Pendler) mal wieder benachteiligt....

4000 Euro Rabatt bietet mir mein BMW Dealer

noch bevor ich guten Tag gesagt habe...

Tja ...

... das ist wohl neuesten Entwicklungen geschuldt. Nachdem ein Hauptprodukt dt. Autobauer - der Diesel, einen gewaltigen Imageschaden hinnehmen musste, fürchtet man wohl (zu Recht) um einen Umsatzeinbruch. Also muss was neues her um den dt. Automarkt am Leben zu halten. Da man andere Entwicklungen verpasst hat und voll auf Diesel gesetzt hat, kommt man jetzt in Zeitnot. Immerhin hängen Millionen von Arbeitsplätzen dran.
Es geht also mitnichten (nur) um eine Umverteilung von unten nach oben - mittlerweile geht es darum, überhaupt noch was zum Verteilen zu erwirtschaften.
Oder eines Tages fahren wir alle nur noch mit "Japanern" oder Teslas - wenn wir uns das denn überhaupt noch leisten können. Oder vielleicht baut dann China unseren neuen Volkswagen, würde mich auch nicht wundern.

Sie wissen nicht was sie tun.

Herr verzeihe sie, denn sie wissen nicht was sie tun! Das einzige sauberste Auto faehrt mit LPG oder Erdgas! Aber diese bekommen keine Praemien oder Steuervorteile.

@11:37 von klausy999

"... bei der nächsten Wahl andere Parteien
plötzlich wie Phönix aus der Asche schießen, und das ohne
Elektroantrieb"
Und was würden diese Parteien machen um die dt. Automobilindustrie am Leben zu erhalten - Einfuhr von ausländischen Autos verbieten???

Falsch investierte Steuergelder

Ich kann mich den meisten Kommentatoren nur anschließen: Diese Förderung hilft letztlich nur den eher Wohlhabenden - genau wie die Solarförderung zuvor vor allem Besitzern von Häusern mit viel Dachfläche genutzt hat.
Ich bin für Elektroautos, aber es ist nicht einzusehen, dass Steuern gezahlt werden sollen, um Autos für Besserverdiener mitzufinanzieren.
Steuern sollten vielmehr in Forschung und Entwicklung gesteckt werden.

Nochmal zurück zu den Taxis...

... wäre das nicht eine gute Idee? Diesen 4000-Euro-Mist noch schnell zurückziehen, und statt dessen mit Steuergeldern Elektro-Taxis bezuschussen? Denn das sind oft große Limousinen mit Diesel, die an der roten Ampel die Stadt vollstinken; und sie fahren in der Regel Kurzstrecke, so dass die Ladezeiten auch kein Problem sind.

Steuerbefreiung

Vor einem Monat bekamen wir den Steuerbescheid: 24 EUR/Jahr. Das wäre eine sagenhafte Ersparnis von 240 EUR in 10 Jahren. Wow!

Kein Freund von Subventionen, aber...

... zur sachlichen Diskussion über Elektroautos gehört auch:
- Wer ein E-Auto fährt, nutzt auch ansonsten eher Öko-Strom (-tarife)
- Öko-Strom im Akku ist sauberer als Kleinkraftwerk unter der Motorhaube
- Wirkungsgrad der Energienutzung bei Strom ist Sprit haushoch überlegen
- Reichweite ist im Alltag nicht alles
- E-Autos können sich rechnen für Leute, die täglich viel fahren und sind kein Luxusartikel
- ... und sie bieten Vorteile, die Spritter niemals haben werden: nahezu geräuschlos, keine Abgase, kein Feinstaub!

@11:33 von Zweirad

"Nach wie vor fahren diese Fahrzeuge zu 90-95 % sich selbst durch die Gegend, die "Nutzlast" bei der durchschnittlichen Auslastung liegt bei maximal 10 %" - Das ist doch viel ! Schauen Sie sich mal an, was 20 Leute - wenn denn so viele mitfahren! - wiegen im Verhältnis zu einer Straßenbahn !

Es sind besonders die

Es sind besonders die Städte, die unter der starken Luftverschmutzung leiden. Die Stadtmenschen leben aber überwiegend in Etagenwohnungen. Mangels Lademöglichkeit werden die kaum auf ein Elektroauto umsteigen. Gefördert wird also wirklich vor allem der gut verdienende Bürger mit eigener Garage/Carport und Einfamilienwohnhaus im ländlichen Gebiet oder am Stadtrand. Die Technik ist noch nicht ausgereift. Die Autos sind für junge Menschen und Durchschnittsverdiener trotz Förderung nicht bezahlbar. Hier wird wirklich vor allem die Schicht der Besserverdiener gefördert. Der Geringverdiener darf dagegen mit seinem alten Diesel für 5000 Euro, den er auf Raten abzahlt, in kein Stadtzentrum mehr einfahren. Gefördert werden sollte wirklich der Ausbau der Fahrradwege und der Fahrradkauf.

Keine Zukunft für Elektroautos

Ich halte das Elektroauto für eine Totgeburt. Auch mit Prämie werden nicht 400.000 Kunden sich in dieses Abenteuer stürzen.

@Braxx

Ich habe das mal überschlagen und gehe von rund 20 Euro im Jahr aus die ein Durschnittsverdiener hier zuzahlt. Was würden Sie sagen wenn Sie einer auf der Straße anquatscht mit den Worten: "haste mal 20 Euro damit ich mir ein Elektroauto kaufen kann?"

Auf's falsche Pferd gesetzt

Der Massenmarkt wird nicht mit betteriegetriebenen E-Autos versorgt werden können. Wo soll das ganze Lithium hierfür herkommen?
Eine Alternative wäre die Gewinnung von Wasserstoff oder Methan aus regenerativem Strom. Die KfZ-Technik zur Methanverbrennung ist vorhanden. Die Nachrüstung der normalen Tankstellen mit Gaszapfanlagen viel billiger als die vielen Stromtankstellen. Die Reichweite eines methangetriebenen KfZ deulich größer wie die eines E-Autos.

Verkehrte Welt

Einmal will man mehr Geld für den Ausbau der Infrastruktur und auf der anderen seite erlässt man die KFZ Steuer, nur damit der Anschub am Verkauf von E-betriebenen Autos anläuft.
Brauchen die neuen E-Autos denn keine Infrastruktur, scheben sie nur über uns so hinweg?

@Wolfes74

"Also muss was neues her um den dt. Automarkt am Leben zu halten."

Als würde unsere Automobilindustrie allein von Deutschland leben können.

1,2 Milliarden Euro Subventionen sind 600.000 E-Autos, das ist nicht viel und wird weder einen großen Werbeeffekt im Ausland haben, noch in Deutschland. Und erst recht nicht die deutsche Autoindustrie retten, denn vom Binnenmarkt kann sie nicht leben.

typische mitnahmesubvention

Leute die sich sowieso ein e-auto kaufen wollen werden sich jetzt über dieses geldgeschenk freuen.

Bezahlt von allen.auch denen die sich nie ein e-auto werden leisten können.

Im geldgeschenke für interessengruppen machen sind unsere cdu/csu/spd typen echt spitze. Nur weiter so.

Wahltag ist zahltag!

@11:22 von anorak2

...statt die Hand für Subventionen seiner privaten Liebhabereien aufzuhalten.

Der Elektroantrieb für Pkw ist keine private Liebhaberei, sondern die Zukunft der individuellen Elektromobilität. Dafür Subventionen in die Hand zu nehmen, um die Entwicklung zu beschleunigen, ist anhand der Klimaentwicklung nicht nur sinnvoll sondern sogar notwendig.

e-autos sind umweltfeindlich.....

......denn die li-ion-akkus können nur mit höchst unwirtschaftlichen verfahren recycelt werden. nach ca. 5 jahren fallen jeweils 300 bis 500 kg sondermüll mit toxischen inhaltsstoffen an.

e-akkus sind im vergleich zu fossilen energiespeichern ca. 7 mal schwerer.

die gesamtwirkungsgradkette von e-autos ist bei stromgewinnung mit fossilen quellen sogar um 50% schlechter.

deshalb sind benziner mit ottomotoren die bessere alternative.

wenn's um die lokale emissionsfreiheit geht, sind e-bahnen die bessere alternative, da diese keinen energiespeicher benötigen.

@ anorak2

Dafür Subventionen in die Hand zu nehmen, um die Entwicklung zu beschleunigen, ist anhand der Klimaentwicklung nicht nur sinnvoll sondern sogar notwendig.

Haben sie auch diesen Beitrag der TS zum Thema gelesen?
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/e-autos-109.html
klappen Sie bitte den letzten Abschnitt "Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?" auf, dann wissen sie wie sinnvoll diese Subventionen in Bezug auf die Klimaentwicklung (sollte sie tatsächlich in irgend einer Weise vom CO2-Ausstoß beeinflusst werden können) ist. Nämlich garnicht.

@11:35 von Italo DE

Solange wir den Großteil des Strom aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe beziehen, machen die Kraftwerke den Dreck den die Autos sparen.

Schon jetzt sind im Strommix 33% erneuerbare. Auch kann man jetzt schon über entsprechende Tarife rein mit Strom aus erneuerbaren Quellen fahren.

Mit Verbrennungsmotoren wird man ewig Dreck schleudern, zumindest solange es noch Erdöl zu erschwinglichen Preis gibt. Mit Elektofahrzeugen kann man mittelfristig auch im Mix aller Kraftwerke 100% ökologisch die Antriebsenergie erzeugen.

Wenn alle Fahrzeuge mal elektrisch betrieben werden, benötigen wir dafür 130 TWh Energie pro Jahr. 2015 wurden bereits 195 TWh erneuerbarer Strom erzeugt, mit stetig wachsender Tendenz.

Oh Gottchen - was für eine

Oh Gottchen - was für eine Aufregung...

..wenn diese mal so "prächtig" wäre bei dem Umstand - dass man als Mensch ohne Glauben (Atheist) oder als Angehöriger einer Glaubensrichtung die konform mit der Amtskirche ist (wie z.B. Moslem oder Hinduist) die Gehälter der Amts-Kirchen-Fürsten jährlich mit ca. 500 Millionen STEUERGELDERN finanziert
-> siehe Staatsdotationen

Da ist man sogar als Sozialhilfe-Empfänger mit dabei -> siehe Mehrwertsteuer

wenn ich mich als armer Mensch also entscheiden könnte - ob ich einer rückwärtsgewandten Religion (Chistentum -> Erbsünde) oder einer zukunftsweisenden Technologie helfen muss...
..wie wird wohl meine Entscheidung ausfallen??
*ironie*

@11:56 von Dr.Who

Das einzige sauberste Auto faehrt mit LPG oder Erdgas!

Schon mal was von der Klimaerwärmung durch Kohlendioxid gehört?

Augenwischender Aktionismus auf Kosten aller

Ja, viele hier haben es bemerkt und die Regierung bleibt damit in alter Tradition. So gab es schon unter Rot- Grün diverse Projekte, die all jene bestraften, die aus Geldmangel kein topmodernes Auto fahren konnten. Freude bei der Autoindustrie! Wie die reale Belastung aber ist/ war (km/ Verbrauch/ cc/ Gewicht/ Fahrstil etc.), wird nicht zugrundegelegt. Dann kam die tolle Abwrackprämie, die den Gebrauchtwagenmarkt für günstige Zweitwagen leerfegte. Die Industrie jublierte! Ebenfalls zum Nachteil derer, die sich nur so einen Wagen kaufen können. Und nun? Na, es geht munter weiter. Autobauer freuen sich, betuchte Kunden ebenso, die Deppen sind erneut diejenigen, denen es am nötigen Kleingeld fehlt. So wird den SUV und PS-starken Fahrern ein gutes Gewissen suggeriert, die das E-Auto zum Einkaufen nutzen werden, ansonsten weiterhin die Umwelt verpesten und die anderen sind erneut die Deppen. Sas ist ein billiger Aktionismus unter grüner Flagge, der einzig dem Ehrgeiz geschuldet ist (1Mio?)

Liebe Bundesregierung,

es gibt schon ein seit fast hundert Jahren sehr bewährtes Konzept der Elektromobilität. Es heißt Straßenbahn. Wären die Milliarden für eine Förderung derselben nicht deutlich besser angelegt?

@ anorak2, Nachtrag

Mehr E-Autos verbrauchen auch mehr Strom, und woher kommt dieser? Zu hoher Auslastung wenns nicht mehr geht aus den eben neu von der EU subventionierten neuen Atomkraftwerken? Oder eben mit höherem CO2-Ausstoß aus Kohlekraftwerken. Also eine sogenannte Milchmädchenrechnung der Klimajünger.
Andere Firmen müssen übrigens auf eigene Kosten ihre Produkte entwickeln und ohne Subventionen marktfähig machen. Warum nicht auch die Automobilindustrie? Abwrackprämie 2.0 für wohlhabende 2.Wagenbesitzer auf Kosten der Allgemeinheit?

@ Nico Walter

Liebe Bundesregierung,
es gibt schon ein seit fast hundert Jahren sehr bewährtes Konzept der Elektromobilität. Es heißt Straßenbahn. Wären die Milliarden für eine Förderung derselben nicht deutlich besser angelegt?

ÖPNV ist doch garnicht gewollt. Warum müssen diese Öko- und andere Steuern auf Diesel oder die DB sogar EEG auf ihren teilweise selbst produzierten Strom zahlen?

Wer bezahlt...

... mir mein wirklich umweltfreundliches Fahrrad?

Wollte nur darauf aufmerksam machen, das es hier nicht um Umweltschutz geht, sondern um Wirtschaftsförderung!

Ach ja, die nächste Wartung meines Rads kostet mich etwa 50 Euro, ich frag mich woher ich das Geld nehmen soll.

@14:22 von Klabautermann 08

Die Argumente, dass nur der Stromix zählt, sind wissenschaftlich nicht haltbar. Relevant ist die Zuleitung in den Stromverbrauch! Wenn ich also den Strom rein ökologisch beziehe, ist auch nur dies zu berücksichtigen. Zudem sind wir nicht dazu verdammt auf ewig mit Kohle unseren Strom zu produzieren.

Batterien sind zwar schwerer, dafür sind Elektromotoren leichter als Verbrenner. Die Effizienzbetrachtung im Artikel berücksichtigt auch nicht den mehr als doppelt so hohen Wirkungsgrad der Elektromotoren.

eine prächtige Prämie für..

eine prächtige Prämie für.. äh für was eigentlich
wie "sauber" sind denn diese Elektroautos - da wird bestimmt reichlich CO2 ausgestossen bei der Stromproduktion, denn der sogenannte Ökostrom reicht ja nichtmal für die Versorgung von Haushalten, geschweige denn für Industrie und nun noch für die Autos und wenn man die Ladesäulen, als Alibi, mit Ökostrom betreibt dann bekommt eben ein anderer Verbraucher Kohle- oder Atomstrom statt Ökostrom geliefert
wenn man dann noch bedenkt, welche Verluste man beim Laden der Akkus hat (etwa 40%) dann ist die Ökobilanz dieser Placebo-Autos ganz im Eimer, dafür hat man von den Akkus in ein paar Jahren reichlich Sondermüll
aber egal, Hauptsache das Gewissen ist beruhigt und die Politiker haben mal wieder Tätigkeiten vorgetäuscht

@14:30 von Klabautermann 08

Mehr E-Autos verbrauchen auch mehr Strom, und woher kommt dieser?

Bis 100% der Pkw-Flotte Deutschlands elektrisch fahren dauert es noch bis etwa 2040.
2040 brauchen wir wohl jährlich 570 TWh für die anderen Stromverbraucher plus 130 TWh für die Elektromobilität.

2015 hatten wir einen Überschuss in Deutschland von 50 TWh Tendenz steigend durch die Erneuerbaren. Bis 2040 können wir gut 700 TWh pro Jahr rein ökologisch erzeugen. Und die Elektrofahrzeuge unterstützen dies sogar noch, weil sie zusätzlich als Speicher für den variablen Strom aus Wind und Sonne dienen werden.

@ Politeia

Batterien sind zwar schwerer, dafür sind Elektromotoren leichter als Verbrenner. Die Effizienzbetrachtung im Artikel berücksichtigt auch nicht den mehr als doppelt so hohen Wirkungsgrad der Elektromotoren.
Ach wirklich? Doppelt so hoch? Sie vergessen allerdings, dass dieser Strom erst erzeugt, transportiert, transformiert, gespeichert und dann wieder in Bewegungsenergie umgewandelt werden muß und JEDER Akku auch im Stand Kapazität verliert, besonders bei kälte und je älter er wird.
Und ja wenn sie Sie ihren Strom rein ökologisch beziehen kommen auch nur die "GRÜNEN Elektronen" in ihren Akku. Ja Nee.

18. Mai 2016 um 12:27 von Stefan_E

Ich würde gerne Ihre Überschlagsrechnung sehen. Ich sehe in dem Bericht keine Angabe zur Laufzeit (einen Zeitraum) der Maßnahme.
Lediglich, dass es nichts mehr gibt, wenn der Topf leer ist.
Also kann die Summe für den Steuerzahler auf einen beliebigen Zeitraum verteilt werden. Welchen Zeitraum haben Sie zu Grunde gelegt ?
Zu Ihrer Frage: Ich habe schon für weniger Wichtiges viel mehr ausgegeben.

@14:39 von helit

Verluste man beim Laden der Akkus hat (etwa 40%)

Wo haben Sie denn diese Zahlen her? Lithium-Ionen-Akkumulatoren arbeiten hier mit Energie-Effizienzen über 98%.

@ Am 18. Mai 2016 um 12:16 von Karussell

„Das ist doch viel ! Schauen Sie sich mal an, was 20 Leute - wenn denn so viele mitfahren! - wiegen im Verhältnis zu einer Straßenbahn !“

Also wenn ich mich richtig erinnere wogen die in der DDR verbreiteten Tatra-Züge 26 t, und die galten als richtig schwere Teile. 26 t / 20 Fahrgäste = 1,3 t/Fahrgast. Meine Kompaktklasse wiegt immerhin schon knapp 1,5 t.

journalismus

vor jahren wurde auf allen kanälen kommuniziert, dass e-motoren im rahmen der heutigen e-speichermöglichkeiten und der gewinnung der elektrizität aus fossilen brennstoffen sowie aus uran und, in geringem umfang aus regenerativen energien, keineswegs umweltfreundlicher sind als benziner oder diesel.
.
e-fahrzeuge können ökologisch sinnvoll sein, wenn sie zig kilo wiegen und zwei räder haben und vor allem wenn die energie zu 100% aus regenerativen quellen generiert wird. beides ist nicht realisierbar.
.
die ganze diskussion erinnert mich an herrn al gore, der eine luxusvilla besitzt und auf frage nach der öko-verträglichkeit antwortet, dass er ökostrom bezieht. tolle lösung für ein paar milionen menschen weltweit – aber auf absehbare zeit nicht für einen nennenswerten anteil in der bevölkerung.
.
der verkauf von dieselfahrzeugen soll infolge der senkung der stickstofftoleranz auf unter 1/5 (stand 2000) und mittels medienkampagne gebremst werden. zu lasten millionen vernünftiger jobs!

@ Am 18. Mai 2016 um 14:14 von Politeia

„Der Elektroantrieb für Pkw ist keine private Liebhaberei, sondern die Zukunft der individuellen Elektromobilität.“

Ich freue mich ja immer, wenn mir einer die Zukunft voraus sagt. Geht das auch mit Lotto-Zahlen?

@ Politeia

stimmt, die Ladeverluste bei älteren Akkus liegen bei 40%, bei neueren Akkus liegen die "nur" noch bei bis zu 30% - Studie des Wuppertal Institut (PDF S.6)
wenn sie einen Akku haben mit nur 2% Ladeverlust, dann unbedingt schnell patentieren lassen, da winkt grosser Reichtum

@14:52 von Klabautermann 08

JEDER Akku auch im Stand Kapazität verliert, besonders bei kälte

Nein, bei Kälte entlädt er langsamer! Etwa 1-2 % pro Monat im Stillstand bei 5° C.
Moderne Akkus haben bei 20° C Verlustraten von 3% im Monat. Aber stehende/parkende Autos sollten zukünftig sowieso an einer Stromquelle hängen, um bedarfsgerecht Strom zu ent-/beladen um als Stromspeicher für die Energiewende zu dienen. Man kann dann sogar noch Geld verdienen im Smart-Grid.

In Deutschland gehen durch Netzverluste rund 5,7 % der bereitgestellten Elektroenergie im Stromnetz verloren. Wieviel an Energie wird eigentlich bei den fossilen für den Transport aufgewendet?

Zustimmung erforderlich

Bleibt zu hoffen, dass diesem "Beschluss" des Kaninetts (so in der Überschrift des Beitrags - richtiger wäre aber: dieser GesetzesVORLAGE der Bundesregierung) von den Abgeordneten des Bundestages die Zustimmung verweigert wird.

Sie Können ja mal "Ihren" Abgeordneten fragen, wie er abstimmt ...

@Politeia Re:@14:30 von Klabautermann 08

Sie können also bis 2040 in die Zukunft schauen? Alle Achtung, wissen sie was ich von SOLCHEN Prognosen von 26Jahren in die Zukunft halte? Aber haben Sie auch eine fundierte Quellenangabe zu ihrer Prognose oder werfen Sie nur so mit Zahlen wild durch die Gegend?

@ Politeia

Wo haben Sie denn diese Zahlen her? Lithium-Ionen-Akkumulatoren arbeiten hier mit Energie-Effizienzen über 98%.
Und nächstes Jahr haben wir das Perpetuum Mobile?
Gegenfrage: Woher haben sie ihre Zahlen?
Der "Strom aus der Steckdose" muß erst auf Gleichstrom transformiert werden, schon da haben Sie erhebliche Verluste, fassen Sie während des Ladevorganges einmal ihr Handynetzteil an.

@ Am 18. Mai 2016 um 14:57 von Politeia

„Lithium-Ionen-Akkumulatoren arbeiten hier mit Energie-Effizienzen über 98%.“

Wo haben Sie denn diese Zahlen her? Oder meinen Sie den Ladungs-Wirkungsgrad? Der liegt bei Lithium-Ionen-Akkus in der Tat nahe 100%. Der ist aber nicht gleich dem Energie-Wirkungsgrad. Denn bei dem ist nicht nur entscheidend, das die gleiche Ladungsmenge wieder heraus kommt, sondern auch, gegen welche Spannung die Ladung dabei arbeitet, das Verhältnis von Entlade- zu Ladespannung also. Dieses beträgt bei Lithium-Ionen-Akkus etwa 3,6V/4,2V, was einem maximalen theoretischen Wirkungsgrad von ca. 85% entspricht. (Es sei denn, es käme mehr Ladung heraus, als vorher hinein geflossen ist.)

Fragt sich wofür?

Wo soll da bitte der Anreiz liegen?
Keine Reichweite
Kaum Ladestationen
Batterie Giftmüll
Rd 40.000 Euro Anschaffungskosten
Abhängigkeit vom Stromkonzern

Hält unsere Bundesregierung uns wirklich für so dumm? Das Geld sollte man lieber in die Modernisierung und den Ausbau von Schulen und Kindergärten stecken. Ein Rohrkrepierer!

@15:10 von Klabautermann 08

Das sind Prognosen aus aktuell exponentiell steigenden Zulassungszahlen der Elektrofahrzeuge.
Extrapoliert man diese Zahlen (Recherche bei wikipedia: Elektromobilität) mittels numerischem exponentiellen Fit, kommt man auf etwa diese Zahlen.

Natürlich sind hier wie bei jeder statistischen Methode Fehler enthalten (hier wohl im Bereich von +/- 5 Jahren im 1 Sigma-Bereich).

Man kann natürlich hoffen, dass durch Eingreifen des Staates die Entwicklung noch etwas beschleunigt wird, dann könnte es bereits 2030 soweit sein.

@15:05 von Nico Walter

Geht das auch mit Lotto-Zahlen?

Leider nicht!

@ Am 18. Mai 2016 um 15:09 von Politeia

„In Deutschland gehen durch Netzverluste rund 5,7 % der bereitgestellten Elektroenergie im Stromnetz verloren. Wieviel an Energie wird eigentlich bei den fossilen für den Transport aufgewendet?“

Guter Punkt. Im Rostocker Hafen steht ein Steinkohlekraftwerk. Die Kohle für dieses Kraftwerk kommt aus den USA, Kolumbien und Australien. Keine Ahnung, was so ein Schiff pro Tonne Kohle und damit ultimativ pro kWh Elektroenergie so an Schweröl braucht. Ach ja, und wer den Strom für umweltfreundlich hält, der befrage die Suchmaschine seines Vertrauens doch mal danach, wie in diesen Länder Kohle gefördert wird, vor allem in den USA, Stichwort: mountaintop removal mining.

@15:09 von helit

wenn sie einen Akku haben mit nur 2% Ladeverlust, dann unbedingt schnell patentieren lassen, da winkt grosser Reichtum

Ich beziehe mich hier auf den wikipedia-Artikel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator#Hinweise_zum_Umg...

Da war also schon jemand schneller als ich. Wieder kein Reichtum in Sicht!

@ 15:09 von Politeia

wieviel energie wird eigentlich für den abbau und transport von stein-/braunkohle, von uran verwendet? wie hoch ist der durchschnittliche wirkungsgrad je erzeugter kilowattstunde strom in deutschland? wieviel co2 und andere schadstoffe (nukleare abfälle) fallen an? was kostet deren langerung über hunderttausende jahre den steuerzahler?
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gäbe es öko-argumente pro e-fahrzeuge, würde man diese uns auf allen kanälen ins hirn jagen. da dies nicht passiert ist offensichtlich, dass es nicht um den öko-aspekt geht. drohender kollateralschaden sind jedoch millionen vernichtete jobs. und e-motoren und karrosserien können ja zum glück in ostasiatischen legefabriken produziert werden, sodass die üblichen verdächtigen dammbrecher (apple, google und co) sich keine sorgen um die neuen märkte machen müssen. kollateralnutzen: die vollumfängliche überwachung der mobilität. vorausgesetzt wir alle lassen uns manipulieren.

was wird das Elektroauto bringen?

- die Kohlekraftwerke dürfen am Netz bleiben, da freut sich die Kanzlervertraute Hildegard Müller vom Bundesverband der Elektroindustrie.
- die EU will wieder Atomkraft fördern, denn in Deutschland wird ein neuer Strommarkt geschaffen, EON, Vattenfall, EnBw, RWE, EdF
werdens` danken.

was wird aus den alten Akkus?

schon heute ist ein Umweltsünder, wer eine Knopfzelle aus einer Armbanduhr nicht fachgerecht entsorgt.
Für die Asse und Gorleben gibt es neue Einlagerungsmöglichkeiten.

Was wird mit den Unfallzahlen?

Mein Nachbar fährt ein E-Auto von BMW.
Das hört man erst, wenn man fast drunter liegt.

@11:35 von Italo DE

Mir erschließt sich der Sinn und Zweck von Elektroautos nicht. Solange wir den Großteil des Strom aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe beziehen, machen die Kraftwerke den Dreck den die Autos sparen.
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Das Standard-Argument schlechthin!!!

Wenn ich als Gesellschaft nach und nach zig Millionen mobile Emissionsstellen abschaffe bleiben jene übrig, wo Energie-Akkus-Gummibärchen hergestellt werden...

Eine Reduktion um den Faktor: ZWEISTELLIGER MILLIONENWERT!!!

Nehmen wir an, es verbleiben in 24 Jahren noch etwa 6435 stationäre Emissionsstellen..., was erhalten wir dann???

Eine Gift und Feinstaubfreie Gesellschaft!!!

Eines kann man mit Sicherheit sagen...

Es wird so oder so kommen, es gibt sogar schon voll ausgearbeitete Konzepte für E-Flugzeuge...

Der Gedanke, etwas zu verbrennen um etwas dafür zu bekommen ist angesichts unserer Möglichkeiten sehr veraltet...

Am 18. Mai 2016 um 12:16 von Karussell

Ein Tatra-Wagen (T4D) hatte 28 Sitzplätze und 88 Stehplätze, macht bei ca. 26 t Betriebsgewicht etwa 446 kg/Fahrgast...
Heute dürfte dieses Verhältnis eher günstiger sein. Übrigens, in DD z. B. beträgt die durchschnittliche innerstädtische Reisegeschwindigkeit sowohl im ÖNV, als auch im INV ca. 16 bis 18 km/h...

wie gross müssen die Autohöfe werden,

wenn in der Urlaubszeit tausende PKWs am Tag aufgeladen werden müssen?

@Politeia

Der Elektroantrieb für Pkw ist [... ] die Zukunft der individuellen Elektromobilität.

Der Elektroantrieb ist die Zukunft der Elektromobilität? Ihnen ist klar, dass das ein bedeutungsloser Satz ist? :) Sie überprüfen nicht, ob Elektroantrieb für Straßenfahrzeuge überhaupt einen Sinn hat. Auf den ersten Blick sieht es jedenfalls nicht danach aus. Wenn ein Produkt nur mit Subventionen überhaupt Käufer findet, hat es wahrscheinlich keine Zukunft.

ist anhand der Klimaentwicklung nicht nur sinnvoll sondern sogar notwendig.

Sie glauben wirklich, dass die Subvention einiger deutscher Ökosnobs einen messbaren Einfluss auf das Weltklima hat? Ernsthaft jetzt?

Die einzige Wirkung ist eine Umverteilung von arm nach reich, Bei dem Klimablabla kann man auf Durchzug schalten, es ändert an der unsozialen Wirkung nichts. Treten Sie mit mir für die bessere Finanzierung des ÖPNV ein, aus sozialen Gründen. Da haben Sie auch Ihren Elektroantrieb, wenn's denn sein muss.

warum wird nicht der ÖPNV in gleichem Maße gefördert?

sondern immer mehr eingeschränkt?

Nutzlast

klar, bei 20 Personen ist das weniger. Aber schon bei 50 Personen ist die Straßenbahn günstiger. Und die habe ich durchaus auch schon beobachtet, und auch - deutlich - mehr.

@Am 18. Mai 2016 um 15:09 von Politeia

„Aber stehende/parkende Autos sollten zukünftig sowieso an einer Stromquelle hängen, um bedarfsgerecht Strom zu ent-/beladen um als Stromspeicher für die Energiewende zu dienen.“

Noch so ein Mythos. Man kann das Fell eines Bären nicht 2x verkaufen. Genauso wenig kann ich die Kapazität meines Akkus für zwei verschiedene Zwecke gleichzeitig einsetzen. Entweder lade ich den Akku nachts, damit ich morgens wieder fahren kann oder ich lade tagsüber damit ich nachts Strom habe. Dann darf ich den Strom aber nicht schon auf dem Weg nach hause verfahren haben. Beides gleichzeitig geht nicht. Natürlich wird es Synergieeffekte geben, z.B. wenn man mit einer halben Akkuladung am Tag auskommt oder mal 14 Tage (ohne Auto) im Urlaub ist. Die dürften aber eher vernachlässigbar sein. Das Grundproblem bleibt.

@Klabautermann 08

Mehr E-Autos verbrauchen auch mehr Strom, und woher kommt dieser? Zu hoher Auslastung wenns nicht mehr geht aus den eben neu von der EU subventionierten neuen Atomkraftwerken? Oder eben mit höherem CO2-Ausstoß aus Kohlekraftwerken.

Ich persönlich habe weder gegen Atom- noch Kohlekraftwerke was. Aber wenn die Ökos gleichzeitig nach Elektroautos schreien, explizit die massive Senkung des Stromverbrauchs anstreben, und das ganze dann auch noch mit ihren nahezu nutzlosen Windrädchen und Solarkollektoren, beißen sich da gleich mehrere Widersprüche gegenseitig.

Aber Gläubige ficht das nicht an, vor allem nicht wenn man dafür auch noch einen Geldsegen erhält. Dass den andere unfreiwillig finanzieren, muss man ja nicht miterwähnen.

@15:10 von Klabautermann 08

haben Sie auch eine fundierte Quellenangabe zu ihrer Prognose oder werfen Sie nur so mit Zahlen wild durch die Gegend?

Die meisten Zahlen stammen übrigens direkt aus wikipedia. Also man muss sich keine große Mühe machen, diese Zahlen zu recherchieren. Plus ab und zu ein klein wenig Mathematik und schon kommt man der Erkenntnis ein klein wenig näher.

@Politeia

2040 brauchen wir wohl jährlich 570 TWh für die anderen Stromverbraucher plus 130 TWh für die Elektromobilität.

Ihre prognostischen Fähigkeiten hätte ich gerne. Wie können Sie sowas voraussagen? Kein Mensch kann wissen, was in 25 Jahren ist.

@Am 18. Mai 2016 um 15:09 von Politeia

„Aber stehende/parkende Autos sollten zukünftig sowieso an einer Stromquelle hängen, um bedarfsgerecht Strom zu ent-/beladen um als Stromspeicher für die Energiewende zu dienen.“

Übrigens, die Anzahl der Ladezyklen eines Akkus ist begrenzt. Wenn Sie den Preis des Akkus durch seine Kapazität multipliziert mit der Anzahl der Ladezyklen dividieren, so erhalten sie einen Preis, der Ihnen sagt, was Sie das Speichern kostet. Bei einem Blei-Akku sind das mindestens 15 ct/kWh. Lithium-Ionen-Akkus haben zwar einen höheren Wirkungsgrad und sind insgesamt robuster, haben aber wohl auch keine wesentlich höhere Lebenserwartung, sind dafür aber deutlich teurer, so dass ihr Wert entsprechend ungünstiger liegen dürfte. Sie müssten auch mindestens diesen Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis erzielen, um damit im „Smart-Grid“ Geld verdienen zu können.

"Die Branche moniert,

dass die Politik zu spät und zu wenige Anreize geschaffen habe." Was ein Schwachsinn, der fehlende Anreiz ist, dass diese Elektroautos technisch den konventionellen Verbrennungsmotoren (einschließlich LPG und Autogas) weit unterlegen sind. Reichweite, Ladezeit und Verschleiß sind einfach zu gravierend, der Anschaffungspreis zudem zu hoch und einen Gebrauchten wird sich aufgrund eben der genannten Argumente, hauptsächlich Verschleiß, auch kaum jemand holen. Die Prämie mit dem begrenzten Geldtopf ist da auch eher kontraproduktiv. Es verführt dazu zu schnell unausgereifte Ladenhüter zu kaufen und wirkt allenfalls als schnelle Finanzspritze für die E-Branche. Wirklich umweltschonend sind sie auch nicht, das hängt mit der Produktion und der Stromerzeugung zusammen. Fazit: am besten in einen sparsamen Verbrenner investieren, da hat man länger was von. Für Großstädte hingegen sollte man unbedingt die Elektroflotte etwa bei Mietwagen oder in öffentlicher Hand erweitern- der Gesundheit zu Liebe

Solange das Auto ...

... des Deutschen liebstes Kind und der Geldbeutel sein empfindlichster Körperteil ist, wird mit solchen halbherzigen Subventionen kein nennenswerter Effekt zu erzielen sein.

Beispiele hierfür: bleifreies Benzin in den Achtzigern, E10 Biosprit vor ein paar Jahren: Erst wenn das "gewünschte" Produkt unterm Strich billiger ist als das konventionelle, wird es gekauft.

Ich wage daher die Prognose, dass dieses Programm ein Flop wird. Wir sehen das Mitte 2019, wenn die Förderung ausläuft. Und dann steht Herr Dobrindt mit seinen 15,000 Ladesäulen alleine da, die er bis 2020 bauen will.

Wo kommt der Strom her?

Auch eine gute Quelle:

tinyurl:
http://goo.gl/BEVgEQ

@ Am 18. Mai 2016 um 15:26 von Politeia

„Das sind Prognosen aus aktuell exponentiell steigenden Zulassungszahlen der Elektrofahrzeuge.“

Ich liebe Verkehrsprognosen. Für die A20 in M/V zum Beispiel hat man einst auch etliche zigtausend Fahrzeuge am Tag prognostiziert (für 2010). Tatsächlich gibt es dort heute Abschnitte, da fahren gerade einmal so viel Fahrzeuge, wie auf einer gut frequentierten Kreisstraße.

@15:51 von Nico Walter

Genauso wenig kann ich die Kapazität meines Akkus für zwei verschiedene Zwecke gleichzeitig einsetzen

Au contraire!

Das Auto parkt in über 80% seiner Lebenszeit. Ein intelligenter Ladeautomatismus findet in den durchschnittlich 19 Stunden am Tag genügend Zeit Strom zwischenzuspeichern/abzugeben und hat am vorprogrammierten Losfahrzeitpunkt exakt die Kapazität, die für die anderen 20% des Tages notwendig sind, der Ladecomputer berechnet dies exakt plus Sicherheitspuffer je nach Wunsch.

Und da nicht alle 45 Millionen Autos zur gleichen Zeit fahren, entstehen genügend Zwischenspeicherkapazitäten.

@16:03 von Nico Walter

Übrigens, die Anzahl der Ladezyklen eines Akkus ist begrenzt.

Es gibt bereits Zellen für Spezialanwendungen, die auch nach mehreren Jahren im Einsatz und mehreren 10.000 Lade-Entlade-Zyklen nur einen sehr geringen Teil ihrer Kapazität und Leistung verlieren.

Auch kommt es auf die Entladetiefe an! Bewegt man sich beim Zwischenspeichern nicht tiefer als 30% Restkapazität schont dies den Akku. Beim Makeln mit dem Smartgrid wird sowas sicher berücksichtigt.

Wenn nach Ende der Lebenszeit des Akkus immer noch 70% -80 % Restgesamtkapazität besteht, kann man den Akku immer noch in Speicherkraftwerke einbauen, da ist die verbleibende Energiedichte noch ausreichend.

@17:34 von Nico Walter

Ist die Größe normalveteilt um den Mittelwert µ sind

68,3 % der Werte im Intervall µ ± σ,
95,4 % im Intervall µ ± 2σ und
99,7 % im Intervall µ ± 3σ

σ: Standardabweichung

@15:41 von stöberkarl

Wie gross müssen die Autohöfe werden?

Man lädt zukünftig dort, wo man parkt! An den Parkplätzen beim Kino, beim Einkaufsbummel, beim Restaurant, im Hotel aber vor allem bei der Arbeit und zu Hause in der Garage oder an der Laterne.

@16:02 von anorak2

Ihre prognostischen Fähigkeiten hätte ich gerne

Pro Jahr werden rund 14.600 Kilometer pro Fahrzeug in Deutschland zurückgelegt (Quelle: Kraftfahrtbundesamt)
Die Anzahl der in Deutschland registrierten PKW liegt bei rund 45 Millionen (Quelle: Kraftfahrtbundesamt)
Das sind in Summe 657 Milliarden zurückgelegte Kilometer
100 km mit einem Elektrofahrzeug zurückgelegte Fahrstrecke entsprechen durchschnittlich ungefähr nach oben aufgerundet 20 kWh Stromverbrauch
Das entspricht einem Stromverbrauch von etwa 130 TWh für alle PKW

Darstellung: