Ihre Meinung zu: Interview: "Aus" für die Schön-Wetter-Demokratie in Venezuela

17. Mai 2016 - 16:42 Uhr

Kein Geld, kein Strom und bald auch keine Demokratie mehr: Lateinamerika-Experte Detlef Nolte sieht die Entwicklung Venezuelas kritisch. Warum sich Präsident Maduro in einer Grauzone bewegt, erklärt Nolte im Interview mit tagesschau.de.

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Kommentare

"Ob es dann die Bürgerlichen

"Ob es dann die Bürgerlichen besser können, muss sich erst noch zeigen."
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Das haben sie bereits vor Chavez sehr eindrucksvoll gezeigt.
Man hat das breite Volk verarmen lassen und die Ressourcen des Landes an den Staat verramscht, der seid Chavez' Amtsantritt einen offenen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela führt.
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Diesen Bonzensozialismus nannte man dann "Marktwirtschaft".

Naja ...

... ob das Militär wirklich immer so eine Stütze des Systems ist? Ich kann mich daran erinnern das schon Chavez 2002 wärend eines Putschversuches des Militärs kurzzeitig inhaftiert wurde.

Auf die Militärführung würde ich mich an Maduros Stelle daher nicht allzusehr verlassen. Zumal diesmal nicht zu erwarten steht das die breite Masse der Venezulaner für seine Wiedereinsetzung auf die Straße gehen würde wie sie es für Chavez 2002 tat.

Venezuela,bleib wachsam,denn der Feind ist auf dem Sprung

Wir wissen doch,wie es um "Linke Regierungen" in Lateinamerika steht.Seit in Chile Präsident Salvator Allende weggeputscht wurde,haben die USA überall da,wo es in Lateinamerika Linke an die Regierungsmacht geschafft haben,es nicht unversucht gelassen,die Wirtschaft zu unterminieren,bis zur Manipulation der Bevölkerung.
Man hatte von Seiten der Wirtschaft immer versucht gewisse Dinge zu verknappen,damit die Bevölkerung auf die Barrikaden ging,aber danach sah es immer noch schlimmer aus,wenn dann wieder die alten Ausbeuter dort das Sagen haben.Leider lernen die einfachen Leuten in Lateinamerika nicht den Unterschied,weil sie meistens nicht gebildet sind und ungebildete Menschen lassen sich eben besser übers Ohr hauen.
Man kann nur hoffen,dass in Venezuela nicht wieder Onkel Sam das Sagen haben wird,um dieses Land weiter ausbeuten zu können.

Hallo, ...soll...auch eine

Hallo,

...soll...auch eine Einmischung des Auslands in innere Angelegenheiten unterbunden werden.

Das ist sehr weise.
Siehe Libyen, Syrien, Somalia, Afghanistan, Sudan, Ukraine, Irak,...

wie kommt der ARD experte

nolte auf die idee, daß venezuela unter dem kommunisten maduro eine demokratie ist.?

man ist einfach fassungslos!

Ob sich das Ölfass Venezuela wohl auch dieses Mal den VSA erwehr

Wie es scheint versuchen die VSA gegen Venezuela mal wieder ihr Umsturzschema F: Zuerst wird ein Straßenlärm angestiftet, der zunehmend blutig wird und allmählich sich zu einem Bürgerkrieg auswächst und dazu gibt es viel Lärm, reichlich englische Kriegspropaganda und Drohungen der VSA. Ob es die VSA dabei gegenüber Venezuela ähnlich dreist treiben werden wie gegenüber Syrien bleibt abzuwarten. Denn Waffenlieferungen und die Ausbildung von Rebellen in Verbindung mit dem üblichen Gemetzel könnten für die VSA sehr gefährlich werden, falls die südamerikanischen Staaten unter der Führung Brasiliens und mit Rückendeckung Chinas gegen die VSA zusammenstehen und gegen diese eine völlige Handelssperre verkünden sollten. Die VSA sind also gut beraten in Venezuela nicht ein ähnliches Bubenstück zu wagen wie in Nicaragua. Freilich, die Regierung Venezuelas ist nicht sonderlich stark und die Unzufriedenheit im Volk scheint beträchtlich zu sein und daher werden die VSA wohl nicht locker lassen.

re bikky-kun

"Man hat das breite Volk verarmen lassen und die Ressourcen des Landes an den Staat verramscht, der seid Chavez' Amtsantritt einen offenen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela führt."

Rohöl ist noch nie "verramscht" worden, auch vor Chavez hat jeder dafür den Weltmarktpreis zahlen müssen.

Die Erdölindustrie Venezuelas ist 1975 verstaatlicht worden - lange vor Chavez.

Sie verbreiten reine Desinformation.

Macht korrumpiert

Und Präsident Maduro ist definitiv korrumpiert. Es wird höchste Zeit für den Wechsel und alle hoffen, dass es mit dem Volksentscheid jetzt zügig vorangeht.

Armut und die grössten Ölreserven der Welt !

Venezuela ist auf dem Wege zur Diktatur und im Augenblick scheint niemand in der Lage zu sein Neuwahlen auszurufen. Also geht der Marsch zum Abgrund weiter und das heisst schrittweise Abschaffung der Demokratie, Militärdiktatur, keine Finanzmittel mehr für lebensnotwendige Importe insbesondere von Nahrungsmittel, kein Strom mehr für die Industrie, also für die Ölpumpen, also keine Ölproduktion und Export mehr, der wichtigste Exportartikel, dann die grösste Trockenheitswelle seit Jahren also drastische Einschränkung der Nahrungsmittelproduktion und des Exports.Noch hat das Land grosse Goldreserven aber die werden zur Zeit stark in Anspruch genommen. Sind die verbraucht kommt das Land zum erliegen. Statt Schritte zur Opposition zu mehr Gemeinsamkeit noch mehr Distanz.

Interview:"Aus" für die Schön-wetter-Demokratie in Ve....

Ja,der Herr Nolte.Die Atlantiker melden sich zu Wort.Sie wollen den Rollback.

Was der Professor vergaß zu erwähnen:In Brasilien ist jetzt eine Regierung der reichen Patrones dran.Ohne eine einzige Frau,ohne einen einzigen Schwarzen oder Indigenen als Kabinettsmitglied.Und sie melden schon ihre Ziele an.Umfangreiche Privatisierungen.Sicher gehts den Leuten danach super.Oder ?

der große bürgerliche Bruder

Die Staaten mit linken Regierungen sollen durch sogenannte bürgerliche abgelöst werden, was ich mal mit arm gegen reich übersetze. Wer die bürgerlichen sind, davon hat man durch Brasilien einen Eindruck bekommen, wo die Hälfte mit einem Bein sich im Knast befindet. In der Berichterstattung vermisse ich die tatkräftige Hilfe des großen bürgerlichen Bruders aus dem Norden, weil nämlich bzgl. Venezuelas von dessen beliebtestem Mittel, eines Embargos, schon berichtet wurde. Um es auf den Punkt zu bringen, der Vorhof der USA soll von unliebsamen Regierungen gesäubert werden, und da ein Militärputsch nicht mehr so richtig in die Zeit passt, werden feinere Maßnahmen ergriffen. Nach 50jährigem Embargo gegen Kuba, wird jetzt gegen die anderen Staaten, die Opposition und Demonstrationen ins Spiel gebracht, so fing es seinerzeit auch in Chile an.

um 17:11 von willi wupper sen.

Maduro wurde demokratisch gewählt; wie Chavez
und mitlerweile wurde ein Parlament gewählt das dem Präsidenten Maduro mehrheitlich oppositionell gegenübersteht
checs and balances
Demokratischer gehts nicht
Kommunismus ist ein Wirtschafts- kein regierungssysthem, also auch nicht auf Diktatur programiert
im Gegenteil
Das Demokratie notwendige Vorraussetzung ist können sie bei Marx nachlesen
ob Maduro und Chavez mit ihrem Bolivarismus allerdings Komunismus meinten oder Nationalpopulismus+suppenküche...

rechts oder links - alle Versager

So sieht es auch in Lateinamerika.

Nicht nur das überholte sozialistische Programme immer wieder neu aufgelegt werden, oder Kolonialmanieren von Groß(grund)besitzern den Staat aussaugen, sondern es fasst einfach keine solide wirtschaftskompetente Regierung Fuß.

Venezuela ist noch krasser, es hat auf Öl gebaut, dass Volk alimentiert, die wenigen Unternehmer als "Ausbeuter" vor dem Volk niedergemacht, statt unternehmerische Qualitäten zu würdigen und zu fördern. Ärzte wurden aus Kuba eingeführt - braucht man nicht selber studieren und so weiter. Und das dumme Volk dachte tatsächlich so gehts immer weiter - selbst ein Analphabet mit wirtschaftlichem Naturell hätte erkennen müssen, dass es nur Strohfeuer waren, die ein Chavez entzündete.....und noch quasi als Erbschaft an Moduro weitergab, aber man wollte und will nicht lernen offenbar.

Moduro ist trotzdem auf Verliererposition, niemals wird das Militär sich gegen die Volksmehrheit wegen eines einzelnen Versagers instrumentalisieren la

Hatten wir so etwas

in den letzten Jahren nicht schon ein paar mal???
Erst wird versucht sehr leise das Volk auf zurühren,und wenn das nicht klappt,gibt es ja immer noch andere Sachen.Man braucht sich ja nur um zuschauen in den Ländern Lateinamerika.Es wird immer nach den gleichen Schema vorgegangen.
Wollt ihr nicht so wie wir,helfen wir eben nach.

Früher...

...ist dem Sozialismus immer der berühmte Sand ausgegangen, weil er ihn dringend für den Beton seiner "antifaschistischen Schutzwälle" brauchte...in Venezuela kommt dieses prägende Merkmal des angewandten "wissenschaftlichen Marxismus-Leninismus" wohl erst zum Tragen???

Venezuela

Es dürften keine ernsthaften Zweifel daran bestehen, daß in den USA die Konzerne und das Kapital leider viel zu oft die Politik bestimmen! Dumm ist nur, daß es die USA falsch machen, egal, was sie tun oder nicht tun. Mischen sie sich ein, wirft man ihnen eigene Interessen vor, mischen sie sich nicht ein, wirft man ihnen vor, daß sie Staaten oder Gesellschaften oder Regierungen untergehen lassen! Bieten sie sich als Schiedsrichter an, nimmt man ihnen die Neutralität sowieso nicht ab! Wie sollte sich daher eine US-Regierung verhalten? Als Alimentationskasse für Alle, wie Deutschland in Europa?

17:55, Der Lenz

>>Das Demokratie notwendige Vorraussetzung ist können sie bei Marx nachlesen<<

Ja, da steht das.

>>ob Maduro und Chavez mit ihrem Bolivarismus allerdings Komunismus meinten oder Nationalpopulismus+suppenküche...<<

Ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass weder Chávez noch Maduro jemals Marx gelesen haben.

Eigentlich kommen die beiden rüber wie klassische intellektuellenfeindliche Populisten. (vor allem letzterer)

Bücher? Igitt!

Kann aber auch ein Vorurteil sein, weil ich kein Spanisch kann und deswegen die geistigen Qualitäten des verstorbenen und des lebenden Herrn nicht erkenne.

Meine spanischsprachigen Freunde, die großenteils auf der Linken angesiedelt sind, allerdings auch nicht...

Vor ein paar Monaten wurde

Vor ein paar Monaten wurde ein fiktionaler Roman veröffentlicht, in dem das Szenario durch gespielt wurde, dass ein sozialistisches Land (DDR) über die größten Ölvorkommen des Kontinents verfügen würde. Der Autor prognostizierte daraufhin dass in diesem sozialistischen Land der große Wohlstand ausbrechen würde.

Irgendwie scheint sich die Realität aber nicht an die Fiktion anzupassen. Vielleicht müssen die Venezolaner einfach nur längere Zeit die Augen schließen, dann sind keine Probleme mehr zu sehen. Den Roman können sie ja nicht lesen, Papiermangel!

@ alles im lot um 17:04

Aha,
es liegt also an den USA und nicht am linken Wirtschaftssystem, wo keiner für die Gemeinschaft arbeitet, keiner für die Gemeinschaft Verantwortung trägt, und jeder versucht, die Gemeinschaft so gut es geht auszubeuten!

Venezuela wird von einem Dilettanten regiert ...

... der das Land vollends an die Wand fährt und an der Macht klebt.

Was Nolte anspricht sind die Versäumnisse einer Regierung, in welcher die Ideologie und nicht die praktische Vernunft die Handlungsrichtschnur ist.

Venezuela hätte beizeiten in den Ausbau seiner Infrastruktur, in die Förderung und Diversifizierung seiner Unternehmen sowie die Ausbildung und Qualifikation von Fachkräften investieren müssen. Stattdessen wurde das Geld für nicht nachhaltige Subventionen (z.B. Benzinpreis) verpulvert, Öl an ideologische Parteigänger in Kuba, Ecuador, Bolivien und Nicaragua verschenkt und der Korruption freier Lauf gelassen.

Statt das Versagen auf den Punkt zu bringen, müssen nun wieder die ganzen billigen Verschwörungsstories von dem "bösen Imperialismus" herhalten.

Maduro hat im Dezember 2015 eine klare Ansage von der Bevölkerungsmehrheit bekommen, die er nicht respektiert. Er soll sich der Wahl stellen und das Volk entscheiden lassen. Das ist der Beweis für Demokratie der zählt !

Ölkrise oder Wasserkrise

Venezuela steht einmal mehr vor Problemen bei der Energie- und Wasserversorgung. Schuld daran soll das Klimaphänomen El Niño sein, das vor allem im Süden des Landes für eine Dürre und leere Stauseen sorgt. Laut Minister für Wasser, Guillermo Barreto, wird damit gerechnet, dass 2016 noch trockener ausfallen wird als dies vor drei Jahren der Fall war.

El Niño ist auch ein echtes Problem in anderen Teilen der Welt und dieses Problem ist unabhängig von der Regierungsform.

Wie sind die Fakten? Könnte die Tagesschau dies korrekt recherchieren?

So ist es plumpe Stimmungsmache.

So, ende der "Demokratie" der

So, ende der "Demokratie" der "Sozialisten" in Venezuela. Jetzt soll die Armee gegen hungernde Bevölkerung vorgehen. Lebensmitteln zu verteilen gibt es ohnehin keine, da Venezuela tief in der Kreide steht und es wird nur gegen Vorkasse geliefert, aber die Sozialisten haben geschafft die Kassen leer zu fegen...

"...wird jetzt...

gegen die anderen Staaten, die Opposition und Demonstrationen ins Spiel gebracht, so fing es seinerzeit auch in Chile an."

Ach ja...und seinerzeits wohl auch in Kambodscha, Südvietnam und Laos???

"Man hatte von Seiten der

"Man hatte von Seiten der Wirtschaft immer versucht gewisse Dinge zu verknappen,damit die Bevölkerung auf die Barrikaden ging,aber danach sah es immer noch schlimmer aus,wenn dann wieder die alten Ausbeuter dort das Sagen haben.Leider lernen die einfachen Leuten in Lateinamerika nicht den Unterschied,weil sie meistens nicht gebildet sind und ungebildete Menschen lassen sich eben besser übers Ohr hauen."

Immer diesen bösen Amerikaner. Die haben sogar geschafft die Lebensmitteln in Venezuela zu verknappen, sicherlich können Sie uns auch erklären wie die das machen?
Anderseits, ist nicht die Bildung unter Chavez gestiegen? Oder gibt es immer noch Ungebildete in Venezuela?

" Nach 50jährigem Embargo

" Nach 50jährigem Embargo gegen Kuba, wird jetzt gegen die anderen Staaten, die Opposition und Demonstrationen ins Spiel gebracht, so fing es seinerzeit auch in Chile an."

Es ist so leicht für europäische "Salonsozialisten", mit vollen Supermärkten umgeben und ohne Stromausfälle und ausreichend Geld zu bestimmen dass Chavismus das beste für Venezuela ist.
Der "böse Feind" muss da gar nichts machen, das Land ist unter Sozialisten neben so viel Ressourcen einfach heruntergewirtschaftet, die Kassen sind leer, so einfach ist das...

Richtig

@ 19:26 von Justin
"Es ist so leicht für europäische "Salonsozialisten", mit vollen Supermärkten umgeben und ohne Stromausfälle und ausreichend Geld zu bestimmen dass Chavismus das beste für Venezuela ist.
Der "böse Feind" muss da gar nichts machen, das Land ist unter Sozialisten neben so viel Ressourcen einfach heruntergewirtschaftet, die Kassen sind leer, so einfach ist das..."

Richtig - schon erstaunlich, wie viele Fans Chavez/Maduro in diesem Forum haben. Aber weil diese GEGEN die USA sind, reicht das ja schon aus, Beifall zu bekommen. Ob das eigene Land heruntergewirtschaftet wird, spielt da keine Rolle mehr.

18:19 von fathaland slim

17:55, Der Lenz

>>Das Demokratie notwendige Vorraussetzung ist können sie bei Marx nachlesen<<

Ja, da steht das.

>>ob Maduro und Chavez mit ihrem Bolivarismus allerdings Komunismus meinten oder Nationalpopulismus+suppenküche...<<

Ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass weder Chávez noch Maduro jemals Marx gelesen haben.

Eigentlich kommen die beiden rüber wie klassische intellektuellenfeindliche Populisten. (vor allem letzterer)

Bücher? Igitt!

Kann aber auch ein Vorurteil sein, weil ich kein Spanisch kann und deswegen die geistigen Qualitäten des verstorbenen und des lebenden Herrn nicht erkenne.

Meine spanischsprachigen Freunde, die großenteils auf der Linken angesiedelt sind, allerdings auch nicht...
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*
*
Hat das Lesen der SED und Honnecker geholfen?
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Marx gibt es doch in Deutsch oder?

Maduro über jeden Zweifel erhaben!

Erneut wird ungerechte Kritik am großen Führer einer der Kapitalimperialismus und Unmenschlichkeit trotzenden Gesellschaft geübt. Auch der tendenziöse Hinweis auf mangelnde Korruptionsbekämpfung verkennt Ursache und Wirkung - Bestechungsgelder zahlen kapitalistische Unternehmen, um dafür Sondervorteile zu erhalten und damit das venezoelanische Volk um seine Früchte zu bringen. Erneut muss man ausrufen: Lang lebe Maduro, einer der aufrechten Führer! Möge er uns alle zu Völker*Innenverständigung und Weltfriedin führen! Lang lebe der Widerstand Venezuelas! Die weise Voraussicht Maduros zeigt sich auch darin, dass er die vaterlandsliebenden Soldaten aktiv im Kampf gegen Kapitalismus und das Hungerregime der Unternehmer einsetzen will. Kampf dem Hunger durch Kampf dem Kapitalismus - Marx hätte es nicht besser beschreiben können.

@Karl der Hammer: Realitätsabgleich

"Wie es scheint versuchen die VSA gegen Venezuela mal wieder ihr Umsturzschema F: "

Wie Sie schon sagen: Ihnen scheint es.

"Zuerst wird ein Straßenlärm angestiftet,"

Die demokratischen Willensbekundungen der Bevölkerung - kürzlich in freien Wahlen zum Ausdruck gebracht - zählen nicht. Hat das Volk eine andere Meinung als die Regierung kann das nur von außen angestiftet sein. Klar.

"falls die südamerikanischen Staaten unter der Führung Brasiliens und mit Rückendeckung Chinas gegen die VSA zusammenstehen und gegen diese eine völlige Handelssperre verkünden sollten."

Da geht die Phantasie jetzt aber völlig in Fiktion über. Warum sollten die Bürger Südamerikas das tun ? Überall wo sie frei wählen können, fällen sie im Moment eine andere Entscheidung ...

Mich interessiert nun aber doch: was bringt Monarchisten gegen die verfasste amerikanische Demokratie auf ? Schmerzt die Niederlage gegen die Staatsform der Republik ?

jaroslaw

aber doch gerade aufrichtige linke, socialisten und kommunisten müssen doch die grösse haben, den bestechungen der verhassten kapitalisten zu widerstehen.

das ist aber leider in cuba, brasilien und auch in südafrika genau andersrum. sie nehmen, was sie raffen können.

Ein bemerkenswerter Satz

"Zum anderen beweisen die Entwicklungen in Brasilien und Argentinien einmal mehr, dass Macht auf Dauer korrumpiert. "
Besonders, wenn man das Beispiel Brasilien hernimmt.
Das Einzige, was man Rousseff nicht vorwerfen konnte war ja eben Korruption, während die, die ihre Absetzung betrieben haben, schon deswegen verurteilt wurden oder noch im Fadenkreuz von Ermittlungen stehen.
Deshalb hätte zu diesem Thema zu Venezuela etwas mehr Tiefe in den Bericht gehört.
Wenn also zu Temer (Brasilien) steht, er trete zur nächsten Wahl deshalb nicht an, weil er unpopuläre Maßnahmen durchsetzen muß, ist das gelinde gesagt, dicht an der Wahrheit vorbei. Als Vorbestrafter DARF er 8 Jahre gar nicht antreten. Bitte also mehr Sauberkeit in Recherchen.

Neoliberale an die MAcht

Es wird Zeit, dass der Westen wieder Zugriff auf Venezuela bekommt, vor allem auf seine Bodenschätze!
Dann gibts Geld und Strom für alle. Und vor allem Demokratie.
Wie in den anderen Ländern, in denen der Westen seine Segnungen glänzen lässt: Libyen, Tunesien, Afghanistan usw.

Am 17. Mai 2016 um 19:49 von Boris.1945

?
Im Osten haben die doch mit der Kommunisten-verfolgung schon angefangen als im Westen noch keiner wusste das welche übrig geblieben waren
Wurden in die selben Lager gesteckt aus denen sie gerade befreit worden waren...versehentlich, sozusagen.
Und Honeker wurde bereits zu Waimarer Zeiten auf dem U-Bhf Rüdesheimer Platz von Ernst Bloch wg mangelnder Demokratischer Gesinnung georfeigt.

um 17:59 von eli

"niemals wird das Militär sich gegen die Volksmehrheit wegen eines einzelnen Versagers instrumentalisieren la"ssen

Weshalb es auch noch nie Millitär oder durch das Millitär gestützte Diktaturen gab

Justin

Ihnen ist schon klar das es sich laut WTO um eine Marktwirtschaft handelt; ein Wirtschaftssysthem in dem der Löwenanteil Privat (nicht direkt Staatlich)betrieben wird.
Kapitalistisch
nennen das andere

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