Kommentare

Nun, wer ist diese Stiftung? Von wem wird da gestiftet?

Die salbungsvollen Worte sind weitab von der Wirklichkeit und die bittere Realität ist doch, das die USA das größte Sicherheitsrisiko der Welt mit der Anzahl ihrer Atomwaffen und dem bekannt schlampigen Umgang und die mangelhafte Sicherheit der Streitkräfte der USA auf diesem Gebiet sind.

Erinnert sei an den Palomares-Zwischenfall, der dokumentiert ist und nur die Spitze des Eisbergs darstellt.

http://www.n-tv.de/panorama/Atomunfall-verfolgt-die-US-Regierung-article...

Und das ist nun wieder die falsche Annahme

Ein paar Atomwaffen wird man zur ABschreckung immer behalten müssen, alle andere ist Realitätsfremd. Gerade so wahnsinnige wie Nordkorea oder auch im kalten Krieg hat uns das vor einem dritten Weltkrieg bewahrt. Den nur auf die Gefahr hin, das bei einem dritten Weltkrieg die totale Vernichtung droht, hat uns letztendlich vor diesem Krieg bewahrt.Und andere Länder wollen unbedingt A-Waffen, weil sie dann wissen, sie werden nicht angegriffen, sieh Iran oder Nordkorea. Man kann zwar Luftschlösser bauen, aber die werden auch vom Winde verweht. Der Traum einer waffenfreien Welt wird immer ein Traum bleiben. Siehe auch Afrika, Hutus gegen Tutsis, die haben sich nachher mit Knüppeln und Macheten und Mistgabeln umgebracht. Selbst Ureinwohner bauen sich Speere und Knüppel und führen Kriege, so ist der Mensch nun mal.
Ob man natürlich wie USA und Rußland je ca. 7000 Atomwaffen braucht? Das ist natürlich Overkill und Quatsch.
200-300 sollten ja wohl reichen, bei der Zerstörungskraft.

Ein gutes Ziel

Eine Welt ohne Atomwaffen ist in der Tat wünschenswert. Ein guter Schritt war das Programm "Megatons to Megawatts" (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Megatons_to_Megawatts), das leider vor drei Jahren auslief. Die Idee, dass Sprengköpfe, die dazu gedacht waren, Städte auszuradieren dazu genutzt wurden, ebendiese Städte zu beleuchten ist sehr inspirierend. Ich hoffe, dass es solch ein Programm in Zukunft wieder gibt.

Wunsch und Realität

Wer Nordkorea als die größte nukleare Gefahr ansieht, verkennt einfach die Realität. Eigentlich schon schlimm, aber die Nordkoreaner können nach jetzigem Stand maximal eine Gefahr für die Region sein. Wenn Herr Meier von einem völligem Kontrollverlust in Pakistan spricht, verschweigt er geflissentlich das militärische Potental dort, diese Waffen auch einsetzen zu können.
Seit Jahren warnen doch Kenner der Region vor der Instabilität Pakistans.
Man stelle sich einfach einen Konflikt mit Indien vor, was ja bei einem Machtwechsel nicht ausgeschlossen ist.

Ziel ist Welt ohne Atomwaffen

Was für eine realitätsfremde "Vision". Weder die Amis noch die Russen oder Engländer oder Franzosen würden jemals auf ihre Atomwaffen verzichten. Von Israel, Indien, Pakistan, China oder Nordkorea gar nicht erst zu reden. Das Prinzip der Vetomächte bei der UN würde abgeschafft werden. Das wäre zwar wahrscheinlich gut aber keiner würde seine Macht zu Gunsten einer Vision aufgeben. Niemals.

Aber ich finde Deutschland sollte mit gutem Beispiel vorangehen, und die "atomare Teilhabe" aufkündigen. Wäre schön wenn Deutschland zur atomwaffenfreien Zone wird.

Die Geister, die ich rief

Atomwaffen sind in der Welt und werden daraus erst verschwinden, wenn es kein radioaktiv spaltbares Material mehr gibt.
Die Atomgroßmächte USA, Russland und China werden nur darauf verzichten, wenn ihnen eine Waffe zur Verfügung steht, die eine noch größere Zertörungswirkung hat und gegen die der Gegner sich noch weniger wehren kann.
Alle anderen werden weiterhin nach der Atombombe streben, um der zunehmenden Erpressung durch die Großen stand zu halten.

die Bedingung, die erfüllt sein müsste

Weltkommunismus wäre wohl die Bedingung, die erfüllt sein müsste, um eine Welt ohne Atomwaffen Wirklichkeit werden zu lassen.
Sind Sie Kommunist, Herr Meier?

"Dass Terroristen an

"Dass Terroristen an nukleares Material herankommen", ist eine Gefahr, die von denen massiv vergrößert wurde, die hunderttasusende Kilogramm Uranmunition in z.B. Jugoslawien oder dem Irak verschossen haben.

Im Mittelalter hatten Pfeile oft lose Spitzen die stecken blieben, damit sie vom Feind nicht zurückgeschossen werden können.

Radioaktiven Müll kann man aber sehr wirksam zurückschießen, in Form einer schmutzigen Bombe, in anderen Worten heißt das: Die US-Militärstrategie ist vormittelalterlich.

Der Weg zum Ziel

Atomwaffen, sowie die Biologischen und Chemischen Waffen sind der erste Schritt zum Frieden! Ihr Potential ist nicht nur gravierend und fatal. Es hat auch einen "fatal feetback" auf den/diejenigen der/die sie einsetzen, so dass jedes Machtstreben und jedes religiös-ethnische Horden- und Überlegenheitsdenken und jeder Größenwahn relativiert wird - wenn die Regierenden nicht gerade Psychophaten sind.
An dieser Stelle muss man wachsam sein und überzeugend bereit sein, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen.
Hier ist die Völkergemeinschaft der Vernünftigen und Lebensbejahenden gefragt.
Doch ohne Atomwaffen?
Das wird es nie wieder geben und das ist auch gut so, denn sonst wären bereits die nächsten jungen Generationen verheizt worden.
Der Feldherrhügel ist out! - Atomares Feuer bringt ALLE zum NACHDENKEN.
Frieden schaffen mit - nicht mittels - A-Waffen, ist die Herausforderung der Zukunft!

putzig

Ich glaube eher, dass die Atomwaffen effektiv den 3. Weltkrieg zwischen USA und der Sowjetunion verhindert haben. Und der China-Sowjetkonflikt sowie den 7 Tage Krieg wurden (wahrscheinlich) durch die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen beendet wurden. Ist das nicht was?

Natürlich ist ein Arsenal von mehren 1000 Sprengköpfen unnötig, da selbst die USA festgestellt hatten, dass 1-2 strategische Nuklearsprengköpfe auf Großstädte ausreichen, um den Staat USA in ein komplettes Chaos zu stürzen.

Im Übrigen denke ich, dass die "Terroristen" die an Material für eine schmutzige Bombe kommen würden, in den Regierungen unserer Freunde (Saudi-Arabien, Pakistan, neuerdings Iran) sitzen.

Wunschdenken der Weltmacht

Russland wird mM. logischerweise nicht auf diese schrecklichen Waffen verzichten .
Der Besitz dieser Waffen macht keinen Krieg gewinnbar .
Konventionell ist Russland der
NATO sowieso total unterlegen, dessen Rüstungsausgaben betragen ca 70 Mrd. Dollar gegenüber fast 1000 Mrd. Rüstungsaugaben der NATO .
Bevölkerung Russland mit 143 Mio. sind weniger als Deutschland plus Frankreich.
Wie sagte Putin :"Nur ein Verrückter würde die NATO angreifen"., und damit hat er recht.
Und mit der Hälfte der
US Personalstärke allein , muß er das eingekreiste flächenmässig riesige Land sichern, geschweige hiermit einen konventionellen Angriffskrieg führen.
Die Sicherheit Russlands ist aufgrund nicht auszugleichender konventioneller Defizite nur mit atomarer Abschreckung möglich.

USA rüsten Osteuropa konventinell auf

Wie TS gestern berichtete verlegen US eine ganze Panzerbrigade zusätzlich an Russlands
Grenzen und nun träumen die Geostrategen von atomarar Abrüstung .
Das riesige Flächenland Russland mit relativ wenig Bevölkerung ist mM. nur mit Abschreckung zu sichern.
Die Vision der Atowaffenfreiheit ist richtig und muß bleiben , ist jedoch Wunschdenken einiger Geostrategen , welche glauben mit Übermacht konventionelle Überlegenheit zu erlangen.

Die USA sollten selbst mit guten Beispiel vorangehen

Und von daher fordere ich diese us-Administration erst mal ganz klar auf:

1. ihre eigenen Nuklear-, Bio- und Chemiewaffen nachweislich abzuruesten
2. damit aufzuhören höchstselbst solche Waffen weltweit zu verbreiten
3. ihre eigenen Nuklear-Lager erst mal besser zu sichern
4. ihre noch hier lagernden us-Nuklearwaffen abzuziehen anstatt diese aufzuruesten was eine klare Provokation gegen Russland ist
5. ihre eigenen AKWs endgueltig abzuschalten, damit eben Terroristen nicht an solches Material herankommen
6. mitzuhelfen, alternative Behandlungsformen zur Bestrahlung bei Krebs zu erfinden, um auch dieses Risiko zu minimieren.
7. die USA sollten erst mal ihren ganzen nuklearen Dreck auf den Bikini-Atollen endgueltig aufräumen, damit eine Rueckkehr der Bewohner möglich wird. Denn dort strahlen die Böden immernoch gewaltig von den Atombombentests.

Von daher: die USA sollten selbst erst mal mit gutem Beispiel vorangehen und selber anfangen, die Welt sicherer zu machen

Welche Abschreckung sollen

Welche Abschreckung sollen die Waffen denn noch bringen? Zumindestens die grossen Atommaechte haben doch in den letzten Jahren gezeigt, dass sie anderen Laendern auch ohne Atomwaffen gut auf die Fuesse treten koennen.

Schmutzige Bomben

Ich halte das Gerede über schmutzige Bomben für nicht zielführend. Denn wenn man sich die Terroranschläge der letzten Jahre genauer anschaut, muss man feststellen, dass die Terroristen trotz Bildung und trotz gewaltiger logistischer Unterstützung und großer Netzwerke letztendlich im Verhältnis dazu relativ wenig Schaden anrichten. Natürlich ist jedes Terroropfer eines zu viel, aber wenn es die Terroristen auf viele Opfer anlegen würden, hätten die Anschläge ganz andere Ausmaße. Nein, ihnen reicht es "Nadelstiche" zu setzen. Und da die Terroristen ja keinen Wert auf große Anschläge legen, halte ich auch die Gefahr einer schmutzigen Bombe für extrem gering.

re AWACZ : Realitäten

Es gibt eben nicht nur eine Realität auf der Welt, sondern viele.
Und deshalb kann man Probleme eben nicht (mehr) einseitig lösen und deshalb sind solche Konferenzen so wichtig: Damit man über "alle" Realitäten reden kann.
Wäre Putin gekommen, hätten Sie zu Recht hier dessen Souveränität und politische Weitsicht gelobt. So bleibt es wieder dabei, dass nur einer "schuld" ist und das kann ja nur "Amerika" sein.
Im Übrigen hat Herr Meier von dem größten "momentanen" Problem gesprochen und dieses gilt eben auch für Russland.

Aus meiner Sicht brauchen wir

Weder Atomkraft noch Atomwaffen.Beides ist unberechenbar und von den Leuten die darüber zu entscheiden haben,ganz zu schweigen.Und wer badet diese katastrophalen Folgen aus?Wir brauchen vor allem Frieden und dafür Politiker mit Verstand und keine Machtmenschen,wie zur Zeit.

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