Kommentare

GB und die EU

Hoffentlich entscheiden die Briten sich für den Brexit, damit hier endlich Ruhe einkehrt und die Briten dann allein wirtschaften können und nicht dauernd Extrawürste gebraten bekommen.
Lt. Mr. Cameron wollen die Briten sich ja ohnehin nicht in die EU integrieren, sondern ihr eigenes Würstchen braten.
OK - ein Land, das der EU sowieso nix bringt, sondern immer nur auf unsere Kosten Geld haben will.
Es konnte und kann mir ohnehin bisher niemand konkret erklären, wo die Vorteile für die EU liegen, wenn GB in der EU bleibt.

Merkel ist das Zünglein an der Waage

Bei einem "weiter so" mit ihrer katastrophalen Flüchtlingspolitik wird sie als Sargnagel der EU einen Brexit befeuern. Der Unwillen der europäischen Völker, sich von muslimischen Zuwanderern die eigene Identität nehmen zu lassen, wird weiter wachsen.

UK werden nicht die einzigen bleiben. Wenn man dort aus der EU raus ist, werden doch einige über ähnliche Schritte nachdenken. Oder zumindest beim Euro massive Forderungen stellen. Das Modell der EU in der jetzigen Form ist gescheitert. Und der Größenwahn von Merkel, Juncker und Schulz wird ein Ende finden.

Spagat der Briten

Einerseits gehören die Briten gegenwärtig der EU an, aber andererseits sind sie doch nicht zugehörig und waren es in der Vergangenheit auch nie...viele EU- Projekte aus Brüssel wurden dort via Volksentscheid gekippt, auch die Einführung des Euro wurde durch ein Referendum damals im Jahr 2001 gekippt. Desweiteren hat die UK of England viele Sonderregelungen und Sonderrechte erhalten, die andere EU- Staaten so in dieser Form nicht erhalten haben. Dass England ohne die EU wirtschaftlich verloren sei, ist Humbug und Quatsch und einfach nur Polemik und Panikmache, denn zum einen haben die Briten einen stabilen Pfund und zum anderen pflegen die Briten sehr gute politische und wirtschaftliche Handelsbeziehungen zu dem größten Verbündeten USA, deshalb sehe ich eher Europa als größten Verlierer an, im Falle eines "BrExit" und nicht die UK. Dass "BrExit" nicht schaden wird, kann man am Beispiel der Schweiz sehen, die zu keiner Zeit der EU/EG gehörte und dennoch einen stabilen Franken besitzt.

Jedes EU land sollte den

Jedes EU land sollte den Bürgern die Abstimmung über den Verbleib ermöglichen. Das ist Demokratie dem Ursprung nach. Dass nur England, die Mutter der Demokratie aus jahrhunderter Tradition eine solche Abstimmung ermöglicht, spricht für deren tief verwurzeltes Demokratieverständnis. Vorbildlich.

Wir drücken die Daumen..

..daß sich das englische Volk sich für den Europa-Ausstieg entscheidet.
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Ein weises Vorhaben.

will wieder in der kneipe rauchen!

Der Unterschied zwischen deren und unserer Demokratie ist, dass sie diese nicht mit Feuer und Schwert aufgezwungen bekamen, sondern sich mehr oder minder freiwillig haben ueberhelfen lassen.
Darum wird man auch auf einen solchen britischen "Slack" in `schland noch lange warten muessen.
Bei uns wird derweil "Volksherrschaft light" gespielt - mit Abstimmungen ueber Bahnhoefe und Binnenhaefen oder das "Rauchen in Kneipen".

Was für ein Theater!

Gerade sind die britische und die frankfurter Börse dabei zu fusionieren. England erzielt 13% seines Bruttoinlandprodultes mit "Finanzgeschäften" und ist mit der Non-Dom-Regelung (Nicht Hauptwohnsitz in England) zum Tummelplatz der Superreichen und Spekulanten geworden.
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Was das mit dem nationalistischen Gedönse des "Neuen Europa" (sprich ehemalige Ostblockstaaten, die die EU-Milliarden eingestrichen haben und nun auf dicke Hose machen) zu tun hat, will mir nicht in den Schädel. Aber wie immer: dicke Emotionen statt klarem Sachverstand und Widerstand gegen Finanzhaie und Lobbyisten. Für die KANN ES nix besseres geben, als lauter Kleinstaaten mit unfähigen Regierungen, denen sie mit ihren internationalen Verbindungen und ihrem Kapital haushoch überlegen sind. Es sind diese Lobbyisten, die die nationale Zersetzung der EU betreiben, und alle machen brav mit, siehe oben.

@kommtdaher

"Jedes EU land sollte den Bürgern die Abstimmung über den Verbleib ermöglichen."
Das ist richtig, aber kein Land sollte für sich eine Sonderrolle beanspruchen, wenn es sich für den Verbleib entscheidet. Engländer sind keine "besseren Europäer", denen man immer eine Extrawurst braten muss und aus historischen Gründen auch keine besseren Demokraten.

Brexit.

Das Ausscheiden von Großbritannien aus der EU wäre ein großer Verlust - für die Briten und für die restlichen EU-Länder. Die Briten haben immer für ein "check and balance" innerhalb von Brüssel gesorgt; das würde bei einem Austritt Großbritanniens wegfallen. Und die Briten würden sich von der weiteren Gestaltung der EU selbst ausschließen.

Ein Brexit Würde nur

Ein Brexit
Würde nur Verlierer erzeugen. Die gesamte EU wäre geschwächt und die Britische Wirtschaft würde in weiten Bereichen zum Spekulationsobjekt. Statt alle paar Wochen zu lamentieren sollten sich die Regierungschefs aller EU Partner in Klausur begeben und endlich ihren Job machen.

Schnupfen oder Beulenpest?

Die Briten waren nie wirklich in der EU integriert. Stets hat man die EU zu allerlei Zugeständnissen erpresst. GB zahlt deutlich weniger Beitrag, nimmt keine Flüchtlinge auf etc. Das geht schon seit 20 Jahren so. Grund dafür: Nach der deutschen Wiedervereinigung glaubten die Briten das DE nun eine Wirtschaftssupermacht wird und die Führungsrolle in der EU übernimmt.
Nun wird vor der Abstimmung zum Verbleib GB´s in der EU in Rekordgeschwindigkeit der Beitritt der Türkei vorangetrieben. Wenn die TR in die EU kommt werden die Briten wohl eher für den Brexit stimmen. Danach kenn man aufgrund der intabilen politischen Situation in TR den Beitritt wieder auf unbestimmte Zeit verschieben. Der Schnupfen geht - die Beulenpest kommt doch nicht, alles gut?

UK gehört zu Europa und in die EU !

Dafür gibt es politische, wirtschaftliche und kulturelle Gründe !

- Die Länder des Kontinents haben über Jahrunderte immer wieder verheerende Kriege gegeneinander geführt. Die Gemeinschaft der EU ist das größte Friedensprojekt, das die Geschichte je hergab. Als Player im globalen Geschehen bietet nur die EU den notwendigen Resonanzraum.

- Wirtschaftlich gesehen sind die europäischen Länder - einzeln gesehen - im Vergleich zu den anderen großen Wirtschaftsräumen in Amerika und Asien Zwerge. Die Musik der wirtschaftlichen Entwicklung spielt aber in den großen Märkten. Die EU hat über 500 Millionen Bürger. Gemeinsame Produktnormen, verlässliche rechtliche Grundlagen, gemeinsame Entwicklungsprojekte, die Beweglichkeit von Menschen und Gütern gibt jedem Land, das seine Hausaufgaben macht, mehr Möglichkeiten denn als "Einzelkämpfer".

- Ansonsten: die Briten gehören einfach zur "Familie". Kulturell, mit ihrer Musik, ihren Künstlern, ihrem Land.

Also klar: drin bleiben !

Das wird wohl knapp werden.

Das wird wohl knapp werden.

So we go...

Die britische Randlage in Europa, noch zu Zeiten des Empires ein strategischer Vorteil, erweist sich seit dessen Bankrott immer mehr als fundamentaler Nachteil. Die zentrale gesellschaftspolitische Frage der europäischen Integration wurde auf der Insel nie verstanden, noch weniger bestand jemals eine konstruktive Teilhabe am europäischen Einigungsprozeß. Im "Mutterland der Demokratie" entzieht sich die "city of London" als Herz der britischen Wirtschaft jeder demokratischen Kontrolle, während im musealen Westminster putzige Folklore aufgeführt wird. Nun fällt dies den dortigen Eliten auf die Füße.
Ziemlich uncool...

Brexit wäre klug - und Dexit noch klüger!

Alles, was dazu dienen könnte, die EU-Diktatur zu beenden, und die kommende NWO zu verhindern, wäre zu begrüßen. Ein Verbund souveräner Staaten, die wirklich konstruktiv zusammenarbeiten, wäre die weitaus bessere Lösung. Den Euro kann man behalten, aber NUR ALS ZWEITWÄHRUNG - so wie es in der Übergangsphase von der DM zum Euro war. Dann könnte jedes Land seinen Wechselkurs frei anpassen. Es ist unakzeptabel, daß uns 87% der neuen Gesetze von der EU aufgezwungen werden, und damit von Leuten, die nicht mal gewählt sind, sondern von irgendwelchen im Dunkeln operierenden Milliardären ausersehen wurden. Mit Demokratie hat das absolut nichts zu tun, darum: Raus aus der EU!

Und noch etwas: Uns wird immer erzählt, daß "Deutschland" der größte Profiteur der EU sei. Unfug!
Deutschland ist der größte Zahler - und das sind die Steuern, welche die kleinen Leute zahlen. Die größten Profiteure sind eben nicht "Deutschland" sondern ein paar ohnehin Reiche - eine Umverteilung von unten nach oben!

Ja ja, die böse Diktatur...

Dass die EU eine Diktatur sein soll, kann man ja auch hier zu Lande bei gewissen Leuten hören. Interessanterweise gibt es bei dieser Frage aber immer nur Extrempositionen: Für die einen ist sie Kommunismus pur, und für die anderen die neo-wirtschaftsliberale Hölle... Sie ist also meist aus Sicht der Neurechten/Rechtsextremen die "rote Gefahr", weil ja oft der europäische Kontext und die Notwendigkeit zur Übertragung von Kompetenzen betont wird. Und auf der anderen Seite des Spektrums wird sie als neoliberaler Versuch verstanden, jegliche rechtliche und soziale Standards zu beseitigen, weil sie zunächst eine Wirtschaftsunion war und nur schwerlich zu einer politischen wird. Wenn von beiden Seiten konstant Kritik kommt, liegt die Wahrheit in der Mitte: Ein nicht-radikales Europa, vor dem -außer den Radikalen beider Seiten- niemand Angst haben muss. Sie ist nicht perfekt, hat aber Potential.

@ JSK

Gut gesagt!

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