Kommentare

Fracking zulassen?

Bin ich voll dagegen. Braucht kein Mensch und ist wider die Natur.
Es reicht langsam, was unsere Schlaumaierregierung alles zu lässt.

Bohrschlamm und Fracing

Journalismus auf Augenöhe mit BILD. Dient der Meinungsbildung oder Stimmungsmache? Die Schlammgruben werden seit Jahrzehnten bearbeitet, sind keineswegs Löcher voller Gift und sind den Bergämtern wohlbekannt.
Bohren ist die Methode bei welchem der Bohrschlamm benutzt wird, um den Bohrer zu kühlen, anzutreiben und das erbohrte Gestein aus dem Bohloch auszutragen. Der Schlamm besteht aus Wasser, Ton, Bohrgestein und Stärke. Nur wenn er in Kontakt mit Kohlenwasserstoffen gelangt, können diese ihn verunreinigen. Nun sind Gesteine, die gefract werden sollen so dicht, dass sie ohne Fracing ihre eingeschlossenen Kohlenwasserstoffe nicht hergeben. Also ist die Gefahr, dass der Bohrschlamm kontaminiert wird recht gering. Fracing ist ein Verfahren welches im Anschluss zum Bohren stattfinden kann-oder auch nicht. Mit anderen Worten, der Schlamm ist dann schon da.

Lobby..

..was sagt eigentlich unser bekannte Umweltpartei dazu..? Statt sich mit Fragen über den Sinn und Legalisierung von Drogen zu machen hätten die Damen und Herren hier ein interessantes Betätigungsfeld. Leider ist es so das man in Deutschland Menschen und deren Umgebung vergiften darf nur um maximale Profite zu erzielen.

Hoffentlich ist das diesmal besser recherchiert

Leider hat Herr Döschner mit dem Bericht zu Fessenheim die journalistische Seriosität gegen grünen Eifer eingetauscht. Das war sehr schlechte Arbeit und was bleibt ist der Eindruck von "Unfall" und "Vertuschung".
Es ist zu befürchten, dass diese Methodik auch beim Reizthema Fracking angewendet wird. Schade, dass die Qualitätsmedien sich solche Ausreißer leisten. Gute Recherche sollte eigentlich selbstverständlich sein.

nicht alles ist giftig

Es ist völlig unangebrachte Panikmache, hier undifferenziert von hochgiftigen Bohrschlämmen zu sprechen. Die eigentlichen Rückstände vom Bohren bestehen aus dem Bohrklein der jeweiligen Gesteinsschichten sowie der Bohrspülung und die sind i.d.R. nicht giftig und können je nach Herkunft auf jeder Bodendeponie entsorgt werden. Problematisch wird es 1) wenn salz- und ölführende Schichten durchbohrt werden (die Rückstände hieraus müssen gesondert behandelt werden); 2) wenn man die Rückstände aus der Produktionsphase zusammen mit eigentlich unproblematischem Bohrschlamm ablagert (war Stand der Technik bis in die 70er) sowie 3) irgend ein Dorfbüttel den Hausmüll seiner Gemeinde auf einer Bohrschlammdeponie ablagert.
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Die Industrie hat das Problem aufgrund öffentlichen Druckes erkannt und wird die Altlasten beseitigen, und daher kommen die genannten Mengen. Das ganze wieder mit Fracking in Verbindung zu bringen sieht den BIs und den ignoriere nahe stehenden Journalisten ähnlich.

Fracking sichert an bisher

Fracking sichert an bisher nicht erschließbare Ölvorkommen zu gelangen und sichert den Energiebedsrf für viele Hundert Jahre. Der Schlamm kann in speziellen Gruben unter der Erde gelagert werden. Beim atomaren Müll geht das ja anscheinend auch. Hier kann man beide Produktgruppen zusammenlagern. Jedes Land das Fracking betreibt hat auch Atomkraftwerke. Der Schlamm dichtet auch die Atomfässer gut ab.

Was aus dem Artikel nicht so klar hervorgeht...

Nach Ostern SOLL ein neuer Anlauf zur Zulassung von Fracking gestartet werden. Durch wen?
Sagt wer?

Der Umweltminister von NRW ist gegen Fracking. Na dann ist ja gut.

Aber welcher Minister oder welche Partei befürwortet Fracking?

Fracking-Schlamm enthält also Gestein (was für eine Sensation!) aber auch
krebserregende Kohlenwasserstoffe (wie es zB Benzin oder Diesel auch sind)
Arsen (welche Menge?)
"radioaktive Partikel" (wie sie halt in Erdreich und Gestein so vorkommen - immer und überall).

Das Plural von Partikel ist imho Partikeln (bin aber zu faul um nachzusehen).

Bei allem Respekt, aber dieser Artikel ist eines ÖR Portals nicht würdig.

Wahlkampf von den üblichen Verdächtigen.
Getarnt als Journalismus. Beschämend.

ttip-vorbote

fracking, monsanto, zika, glyphosat
es sieht danach aus, dass einige macht- und geldsüchtige systematisch die lebensgrundlage und die gesundheit von milliarden menschen vernichten. krebs durch glyphosat? krebs durch fracking? geburtenrückgang durch das zika-virus infolge der dezimierung von anphibien und anderer fressfeinde der insekten die zika und dengue übertragen?
die systematische vernichtung von jobs mittels zu harter währung.

Giftiger Bohrschlamm durch

Giftiger Bohrschlamm durch Fracking
Die Öl- und Gasindustrie hat ein gewaltiges Entsorgungsproblem.
Macht nix, denn die Atomindustrie hat einen Teil ihres Entsorgungsproblem auch sozialverträglich durch die ASSE II gelöst .
Da gibt es sicher noch reichlich Hohlraum, nicht gemeint sind die Hohlraum Brainstorming Birnen, Kavernen oder Salzstöcke die man zur Entsorgung, natürlich auf Staatskosten, anbieten kann.
Und wenn beim Aufsuchen von Gas so etwas wie in Geeste erfolgt dann sind US Experten zur Stelle. Fracking ist in der Kosten-Nutzen Analyse, genau so wie Flüssig Gas aus den USA, Blödsinn.
Aber was macht man nicht alles , nur um dem Bösen...ach lassen wir das

betriebsgeheimnis

wer hier pro fracking schreibt ist korrumpiert. hätte evtl. was vernünftiges lernen sollen.
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das hochgiftige gemisch, welches die cheney-konzerne ins erdreich befördern ist sogar dermaßen ungiftig, dass experten mutmaßen, es handelt sich hierbei um himbeersirup. ein toller nebeneffekt wird sein, dass das grundwasser für viele generationen eine dezente himbeernote aufweisen wird. nestlé soll bereits in den startlöchern sitzen um den zaubertrank gewinnbringend zu vermarkten. schöne heile konzernwelt. und einige schönschreiber hier sollten sich schämen!

Selbstverständlich...

...wird der Bundestag, angeführt von CDU und SPD, pro Fracking votieren...und wie immer versuchen, die Gefahren zu verharmlosen. Auch die Grünen werden sich merklich zurückhalten, schließlich gilt es seine zukünftige Koalitionsfähigkeit, auch mit der CDU, unter Beweis zu stellen...

Man ist nun einmal der einflussreichen Lobby verpflichtet und für eben nicht wenige wird ja auch nach der politischen Karriere ein "warmes Plätzchen" gefunden.

Die unkalkulierbaren Riskien sind für den tumben Michel...und bei späteren "Missgeschicken" oder schwerwiegenden Kontaminationen,...greift man zum probaten Mittel.

Erinnerungslücken und der Verweiß auf Studien (denen man blind vertraut hat), haben bei Skandalen noch immer geholfen, in der verantwortungslosen Bundespolitik.

Wahnsinn

Einerseits wollen CDUSPDGRÜNE angeblich weg von fossilen Ernergieträgern. Andererseits werden Katastrophen-Techniken wie Fracking zugelassen (und klammheimlich gefördert?), wo dann auch noch für Generationen Grund, Boden und Trinkwasser verseucht werden. GASLAND. Wir, die Bürger, unsere Heimat, unsere Zukunft, werden dem Finanzfaschismus ausgeliefert.

Wenn TTIP kommt

werden wir wohl zur Waffe greifen müssen, um uns und unsere Kinder zu schützen. Bin gespannt, wie dann der Rudimentärstaat mit Berufsarmee und Polizei reagieren wird, um die Interessen von Monsanto & Konsorten zu beschützen.

Willy Wimmer: Deutschland

Willy Wimmer, langjähriger Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung: Deutschland hat in den letzen Jahren seine demokratische Grundsubstanz verloren.

"Der Staat wurde abgewrackt, der mündige Bürger nicht mehr gebraucht sowie demokratische Gepflogenheiten ebenso ad acta gelegt wie der deutsche Sozialstaat, der offenkundig nur eine Funktion im Kalten Krieg gegen die Sowjetunion zu erfüllen hatte."

Entsorgungskosten?

Die würde ich dem Enrgieverbraucher aufdrücken, ist doch kein Problem.
Am besten, eine Tochterfirma gründen, die nur für die Entsorgung zuständig ist, falls mal was schief geht und die Energiegewinnung bleibt sauber.
So läuft´s doch immer.

@kommtdaher & @ricosi64

Das sind ja wieder tolle Kommentare hier.

Meiner Kenntnis nach reichen die Vorräte, die hier in Deutschland durch Fracking erschlossen werden können, für nicht viel mehr als zwanzig Jahre (von wegen Jahrhunderte). Die mit dem Verfahren verbundenen Umweltbelastungen sind allgemein bekannt und entstammen nicht den Hirnen ehrgeiziger Umweltaktivisten und Katastrophenjournalisten, sondern wissenschaftlichen Studien. In denen kann man sich auch überzeugen, dass "Partikel" ebenso schädlich sein können wie "Partikeln". Warum wohl dürfen amerikanische Firmen die Bodenanalysen geheimhalten?
Aber natürlich können wir uns, genau wie beim Atommüll, zurücklehnen. Einfach irgendwie verbuddeln das Zeugs, sollen sich künftige Generationen damit herumschlagen. Bis dahin haben wir den Reibach gemacht, der Rest ist uns egal.
Ich hab noch nicht mal Kinder und finde diese Verantwortungslosigkeit trotzdem unerträglich.

@ widerborsti

wussten sie, dass der monsanto-konzern sich die privat-armee "academi" einverleibt hat? academi ist der neue name nachdem "blackwater" infolge diverser skandale mit imageproblemen zu kämpfen hatte.
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und der google-chef berät neuerdings unverhohlen us-geheimdienste. und die google-holding alphabet hat sich die neuen kampfroboter-fabriken einverleibt.
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liest sich wie ein alptraum. sie haben recht!

Kein Fracking, ohne Ausnahme….

Der Fortschritt besteht in der Entwicklung der Erneuerbaren Energien und nicht in der exzessiven Ausbeutung fossiler Energien unter erheblicher Gefährdung lebenswichtiger Ressourcen - zumal Fracking noch nicht einmal im Ansatz eine Lösungsoption für den Hunger nach Energie darstellt. Fracking ist ein inszeniertes Strohfeuer, mit der die Energielobby ein schnelles Geld machen will, mehr nicht!

Die Hinterlassenschaften dieser Energiepolitik kann sich jeder an fünft Fingern abzählen- da sind die Millionen Tonnen an giftigen Bohrschlämmen wahrscheinlich noch das geringste Übel, von den Kosten, die die Allgemeinheit dann wieder zu tragen hat mal ganz zu schweigen, weil die Fracker sich dann schon lange einen schlanken Fuss gemacht haben, so wie wir das von den Lobbys kennen.

Kein Fracking- keine Ausnahme!

Einer noch

Monsanto verklagt Kalifornien, weil der Bundesstaat Glyphosat auf die Verbotsliste gesetzt hat.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) die WHO stufen Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein.

So sieht unsere schöne neue Freihandelswelt also aus.

Wenn TTIP kommt, werden unsere Regierungen wg. der Gewinnausfälle bei Verboten z.B von Fracking in Grund und Boden verklagt, und dann fragt kein Schwein mehr nach Umwelt- und Gesundheitsschäden. Und selbst wenn die Regierungen nicht einknicken, dank millionenschwerer Bußgelder kommen die Konzerne dann auch so an unser Geld.

Das ist blanker Finanzfaschismus, und es trifft uns alle.

@Frac_Pro

"Meinungsbildung oder Stimmungsmache?"
Das könnte man zu ihrem Kommentar fragen.

Beim Fracking werden Unmengen von sauberen Grundwasser gebraucht. Dieses Wasser wird mit teilweise sehr giftigen Chemikalien versetzt und in die Tiefe gepumpt. Dieses Gemisch verbleibt zum Teil in der Tiefe und verseucht das vorhandene Grundwasser. Ein anderer Teil gelangt wieder an die Oberfläche und muß entsorgt werden.

.. Es reicht nicht Auflagen zu formulieren ...

die Entsorgung von Dreck ist nur dann wirklich Bestandteil der Kalkulation, wenn sie laufend stadtfindet, es dürfen sich überhaupt keine größeren Mengen problematischer Stoffe ansammeln. Bei allen Größeren Unternehmen problematischer Branchen, wie Öl, Kohle oder Chemie, gehören Politische Kommissare in die Geschäftsleitung, die ein Auge auf alles haben - Abschaffung des Unternehmerischen Arkanums und laufende (politische) Kontrolle aller relevanten Geschäftsprozesse, das hat die Regel zu sein, bei allen gesellschaftlich relevanten Unternehmen.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ widerborsti

gut sie zu lesen! bitte leisten sie ihren beitrag. nachhaltig. dues ist der richtige kanal. es geht um alles.
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respektvolle grüße,
gierde zerstört

einfach mal den Film Gasland anschauen

Dort wird ersichtlich, wie auch mit Bürgern in den USA umgegangen wird.

Oder das Methangasleck in Kalifornien,ebenfalls mehr als erschreckend, wie mit Anwohnern "umgesprungen" wird.

Problem endlich angekommen!

Das Problem mit dem Bohrschlamm ist doch nur das sichtbare Ende der Kette.
Wahrscheinlich hat die vor längerer Zeit ausgestrahlte ARD-Doku niemand so richtig ernst genommen. Nämlich über das, was beim Fracking IM Boden (fast unsichtbar) passiert.
Vieleicht fanden es Einige sogar lustig, daß sogar Brunnenwasser zum Brennen gebracht werden konnte. ICH NICHT!

sachliche Auseinandersetzung notwendig

Ich möchte hiermit alle aufrufen sich sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Manipulierende Dokumentationen wie GASLAND sind dabei leider nicht hilfreich. Dort werden leider viele Unwahrheiten verbreitet und der Zuschauer wird emotional manipuliert.
Empfehlenswert sind z. B. die an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierten Informationen unter:
http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Energie/Fracking/fracking_node.html

Bergbau in jeglicher Form hat negative Umweltfolgen, die man in den Griff bekommen muss, wenn man denn fördern möchte. Den gravierenden Umweltfolgen des Bergbaus in Ländern wie Südafrika, Russland oder China wird dabei wenig Beachtung geschenkt, obwohl gerade Deutschland viele dieser Rohstoffe importiert.

@06:06 von Frac_Pro

"Fracing ist ein Verfahren welches im Anschluss zum Bohren stattfinden kann-oder auch nicht. Mit anderen Worten, der Schlamm ist dann schon da."
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Sie vergessen zu erwähnen das man vorhat zu Bohren um Fracing zu betreiben.
Mit anderen Worten, nicht Bohren.

Geld > Gewissen

Ach wozu meckern, die Entscheidungsträger wohnen bestimmt weit genug von der nächsten Bohrung weg.

Und solange deren Geldbeutel voll genug ist kann das Gewissen da ganz entspannt drauf schlafen!

Das einzige was das aufhalten kann ist ein Ölpreisverfall, lohnt es sich nicht wird man bestimmt ganz schnell einsehen das es "der Umwelt zuliebe" doch keine sooo gute Idee ist.

nobody42

darf ich fragen ob sie mit ihrem pro-fracking-beitrag die durchsetzung finanzieller interessen für sich und ggf. für ihre auftraggeber verfolgen?
darf ich weiterhin fragen, ob sie für die durchsetzung dieser ziele bereit sind verbrechen an der menschheit auszublenden?
wäre es ggf. nicht würdevoller irgendeiner anderen betätigung nachzugehen? ich kann mir offengestanden kaum etwas unwürdigeres vorstellen als sich zum handlanger dieser verbrecher zu machen.

Kein Material hält ewig

Kein Material hält ewig.
Das müsste man wissen, wenn man erlaubt, dass durch Grundwasserschichten (wichtig für unser Leben!) Rohre laufen mit hochgiftigen Chemikalien (die wir im Bohrschlamm wiederfinden).
Ich denke noch an die Meldung aus Ostfriesland: "Kühe stehen im Öl", weil eine Pipeline leckte.
Im Golf von Mexiko ist man knapp einer Katastrophe (Tiefseebohrung) entkommen. Wenn ein Rohr in der Grundwasserschicht undicht wird, dann bedeutet es das Aus für diese Region.
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Wenn man dann noch bedenkt, dass mit Ende des Frackings dasselbe Problem besteht wie davor (wo bekommen wir unsere Energie für unseren Wohlstand her?), dann sollte jedem intelligenten Menschen einleuchten, dass der Preis für die kurze Verlängerung in keiner Relation zu den Folgen und Altlasten steht.
Firmen denken nicht in Größenordnungen von 30 Jahren, sondern nur bis zur Haftungsgrenze. Den Rest zahlen wir. Und der Preis ist zu hoch.
(Die Asse2-Fehlentscheidung wird noch sehr teuer für uns Bürger werden.)

Diese Mitteilung gilt allen Teilnehmern dieser Diskussion

Boah sind die Kommentare heute aber schlecht!

Die erste Hälfte sind offenbar eingefleischte Fracking Fanbois die undifferenziert auf den Autor des Artikels eindreschen,
Die zweite Hälfte scheint die Fraktion der stets betroffenen Fortschrittsfeinde zu sein, bei denen ich mich frage, wie sie es vor ihrem Gewissen verantworten können, einen Computer zu verwenden,
Die dritte Hälfte hat immer noch nicht mitgekriegt, daß der Film GASLAND ein übler Propaganda-Fake ist, und daß dort, wo die Wasserhähne brennen, schon VOR Beginn des Frackings zu viel Methan im Grundwasser war.
Aber Hauptsache man zieht wieder grundlos alle aktuellen Dorfsäue, wie TTIP, Glyphosat und AKW an den Haaren mit rein in die Diskussion. Fehlt nur noch die Balkanroute, Kim Jong Un und Putin...

Übrigens: Der Plural von "Partikel" ist "Partikel". Von "Partikeln" redet man nur im Akkusativ.

Wenn Fracking zugelassen wird,

ist der konterminierte Bohrschlamm sicher das geringste Problem. Viel gefährlicher finde ich:

- Verunreinigung des Grundwassers durch Chemikalien

- Verunreinigung von Oberflächengewässern durch den "Backflow"

- Steigerung der Erdbebenwahrscheinlichkeit

- Steigerung der Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken

Fortschrittsfeinde?? Ist ja

Fortschrittsfeinde??

Ist ja ziemlich billig die Kritiker eines "Fortschrittes um jeden Preis" zu diffamieren...

..muss man sich ja erst gar nicht mit deren Argumenten auseinander setzen.
*sarkasmus*

Ich selbst stamme aus einer traditionellen Bergbau-Gegend -> Kalisalz

Da wächst man mit Bodensenkungen durch die Stollen auf...
..das Salz muss ja auch noch aufbereitet werden - also kennt man
riesige Abraumhalden
grosse Salzschlammbecken direkt neben dem heimischen Fluss
brauen Abgaswolken aus der Bor-Fabrik
und noch vieles andere mehr!

Erst wenn es einem selbst betrifft fangen bei vielen (aber nicht bei allen) die Gedanken an - ob es das alles für den Fortschritt wert ist
oder
ob es nicht andere, zwar in Sachen BWL "teuere" Methoden gibt - die aber letztlich nicht zu diesen Altlasten und Verwüstungen führen.

Und nicht weit weg von den Kali-Gruben sind dann auch reichlich alte Bohrlöcher für Gas und Öl zu finden...
..und natürlich deren Hinterlassenschaften

@buckgodot, 10:37

Die zweite Hälfte scheint die Fraktion der stets betroffenen Fortschrittsfeinde zu sein, bei denen ich mich frage, wie sie es vor ihrem Gewissen verantworten können, einen Computer zu verwenden,
Die dritte Hälfte hat immer noch nicht mitgekriegt, daß der Film GASLAND ein übler Propaganda-Fake ist

Verzeihung, aber wenn jemand eine "dritte Hälfte" entdeckt, erhebt ihn das intellektuell auch nicht grade über die anderen Forumsteilnehmer. Aber zu Ihrer "zweiten Hälfte":
Ich kenne niemanden, der aus Prinzip fortschrittsfeindlich ist. Jeder wägt wohl Nutzen und Gefahren nach seinen jeweiligen Kenntnissen und Einschätzungen ab. "Wer kein Fracking will, darf auch keinen Computer benutzen" ist also ziemlicher Unsinn. Ob etwas neues einen Fortschritt darstellt, muss letzten Endes daran gemessen werden, ob es uns wirklich nutzt, und dazu gehören Überlegungen wie Nachhaltigkeit und Umweltfolgen wohl.
Noch mehr Profit generieren ist für sich noch kein Fortschritt.

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