Kommentare

Schmierentheater

War doch alles im Vorfeld klar, der politischen Kraft und Glaubwürdigkeit dient das nicht

Was passiert mit diesen Reformen

Wenn Großbritannien trotzdem aus der EU austritt?

Sonderregeln für einen ausgetretenen Staat sind unnötig.

Zähneknirschend...

Gegen jeden Geist Europas. Vielleicht langfristig gesehen kein guter Tag für Europa. Aber Fakt bleibt nunmal, das die Vorteile für die EU überwiegen, daher dieses Ergebnis. Kein Land würde vom Brexit profitieren, daher eine uneuropäische Lösung für die Stärkung und den Erhalt Europas. Zu einem anderen Zeitpunkt, bei einem stabilen Europa hätte man die Briten ausgelacht und nach Hause geschickt. Aber so würde Cameron dann argumentieren - bei einem stabilen Europa hätte er keine Sonderrolle machen müssen....Es bleibt ein deutlicher Nachgeschmack und das einschlagen eines prinzipiell falschen Weges. "Immer noch besser als" ist immer ein fader Kompromiss.

Europäische Weicheier

Das war eine ganz schlechte Entscheidung "für" Europa. Jetzt sind alle Türen und Tore geöffnet das Einzelstaaten sich in Zukunft Sonderrechte herausnehmen können. Diese Form von "Umfallen" sind wir ja besonders von unserer Kanzlerin gewohnt.

Das Traurige im Bezug auf unser Deutschland ist aber das wir "immer" die Zeche zahlen müssen und "fast Nichts" zurückbekommen. Selbst Frankreich hat da mehr Einfluss, obwohl es diesem Staat im Grunde genommen auch nicht gut geht. Merkel hat eine sehr schwache Position meiner Meinung nach. zumindest vertritt sie nicht die Interessen deutscher Arbeitnehmer, Rentner und sozial Schwache in der EU. Um die Reichen und Vermögenden muss sich keiner kümmern, die wissen seit Jahren schon nicht mehr wohin mit ihrem vielen Geld.

Mir wäre es lieber gewesen Großbritannien ein Ultimatum zu stellen. Ein knallhartes mit Fakten welche Einschränkungen passieren. Jetzt darf die EU auch noch die AKW dort subventionieren, Milliarden werden das sein. Falsches Signal!!

Wieviele Bestechungen waren nötig?

Alles gut und schön, aber was hat man den Griechen versprochen, daß sie zustimmen?
Davon wird natürlich wieder mal nichts gesagt, auch über die anderen Bestechungen wird mal wieder nichts geschrieben.
Aber Deutschland zahlt, damit Merkel wieder das Flüchtlingsthema aufgreifen kann.
Das wird teuer.
Und unsere Kinder und Enkel haben das auszubaden.
Aber ich werde sie nie, nie wieder wählen.

Rund 8,5 Milliarden soll der Britische Nettobeitrag pro Jahr

sein.

Wenn sie weg sind - wollen die Nettoempfänger dennoch das Geld.

Es käme uns also teurer, wenn die Briten gingen.

Außerdem denken die Briten marktwirtschaftlich orientiert wie wir. Und nicht staatsplanmäßig wie die Franzosen, die international immer weniger wettbewerbsfähig werden.

Und sich suchend umblicken, wer ihnen die dadurch höheren Sozialausgaben im Inland mitfinanzieren kann.

So ist es in unserem Interesse, dass GB bleibt.

Und für alle, die die EU als friedensstiftende Europainstitution mögen, aber diesen Moloch aus Lobbyisten, ungewählten Politikern und mächtigen Beaten in Brüssel verabscheuen - ist es auch gut, wenn die Briten bleiben.

Denn mit den Briten haben wir ein kämpferisches Völkchen, das immer wieder gegen die Brüsseler Mauscheleien zu Felde ziehen wird. Und die gesichtslosen Technokraten, die immer mehr Macht an sich ziehen. Und die Bürger immer machtloser wünschen.

Die Griechen würde ich verschenken. Und mit den Briten gemeinsame Sache machen.

Welchen Vorteil hat die

Welchen Vorteil hat die Mitgliedschaft GBs für mich ?? Keinen .
Die Nachteile eines Brexit für GB überwiegen.
Somit hat man ohne Not den Engländern irgendwelche Sonderrechte verschafft und verschaukelt erneut das europäische und deutsche Volk.
Wieder ist Merkel daran beteiligt.

In Ordnung...Eine Trennung

In Ordnung...Eine Trennung sollte besser aus einer starken Position heraus erfolgen, die Europa gerade nicht hat. So, muss man auch Krören schlucken.

Wie zu erwarten

Es kam, wie zu erwarten war. Cameron hat sich auf ganzer Linie durchgesetzt. Eine schwache EU konnte die britischen Vorschläge nur noch abnicken. Wer verlangt die nächsten Sonderregeln? Jetzt rächt sich der deutsch/französische Sonderweg mit der Einführung des Euro. Der Euro hat sich als Spaltpilz in der EU erwiesen. Die Einführung des Euro hätte eigentlich der letzte Schritt auf dem Weg zu einem vereinten Europa sein müssen.
Dafür wird insbesondere noch Deutschland ganz gewaltig Lehrgeld zahlen müssen.

Überschrift passt!

Nur, was dann GB noch in der EU will, besser noch, daß die EU, Merkel voran, GB noch in der EU LÄSST, das ist die Frage.
"Premier Cameron sagt, er habe einen Sonderstatus für sein Land herausgeholt - und will nun seinen Bürgern empfehlen, gegen den EU-Austritt zu stimmen."
Logisch wäre doch nur, wer einen Sonderstatus in einer "Gemeinschaft" fordert, hat eigentlich in selbiger nichts zu suchen.
Sarkastisch wünsche ich den Tonangebenden von Gestern, daß jetzt ander Länder auch Appetit verspüren.

Claudia Bauer meint ....

was für ein fauler Kompromis. Camerons Auftreten erinnert mich immer an einen pupertierendenen zwölfjährigen der wütend mit den Füßen Stampft wenn er seinen Willen nicht bekommt.
Die EU und ihre Bürokraten geben sich mit diesem Kompromis einmal mehr der Lächerlichkeit preis.

Man sollte den Briten dankbar sein,

dass sie naheliegende Ideen wie eine Begrenzung der Sozialabzocke, deren Duldung und Förderung Teil der deutschen Willkommenskultur ist, in die EU einbringen. Auf so etwas wären deutsche Politiker niemals von alleine gekommen. Da können wir es auch leicht verschmerzen, dass das englischen Bankensystem weiter von Großbritannien (also überhaupt nicht) kontrolliert wird und Steuerparadiese wie die Kaymans allen deutschen weiterhin offenstehen. Diesen Teil der Vereinbarung wird vermutlich als erste Lichtenstein übernehmen, damit die arg geschrumpften Einlagen deutscher Steuerhinterzieher wieder kräftiger sprudeln. Insgesamt eine Vereinbarung bei der es (fast) nur Gewinner gibt.

Die Erosion geht weiter…..

Cameron ist stolz auf einen Sonderstatus für Großbritanniens, den er wie folgt skizziert:
"Großbritannien wird niemals Teil eines europäischen Superstaates sein und niemals den Euro annehmen, Großbritannien sei für immer raus aus einer immer engeren Union, werde sich nicht an den offenen Grenzen beteiligen und niemals dem Euro beitreten. Zudem könne er harte Beschränkungen für den Zugang zum Sozialsystem einführen. Er habe für das Vereinigte Königreich einen Sonderstatus in der EU herausgeholt."

Und Junker bezeichnet das als " "gut, juristisch solide und in hohem Maße ausgeglichen"- das ist Satire pur!

Da reibt man sich als Kontinentaleuropäer die Augen und fragt sich, was hier eigentlich abgeht, weil spätestens mit diesem Sonderstaus die EU sich selber mit ihren grundlegenden Prinzipien abschafft.

Wieder einmal stellen die politischen Eliten die Bürger Europas vor vollendete Tatsachen und wundern sich, dass diese sich mehr und mehr abwenden- die Erosion geht weiter..

Vorteile

Wenn ich mir die Kommentare hier so ansehe, dann vermute ich mal, dass ein Großteil der Foristen der Meinung ist, in der EU würden willkürlich Beschlüsse gefasst, die uns allen mehr schaden, denn nutzen.
Glauben Sie tatsächlich, dass die Entscheider so blöd sind, nur Nachteile zu verhandeln? Solange unterm Strich für Deutschland mehr (monetäre) Vorteile aus der EU übrig bleiben, werden für andere Mitgliedsstaaten gerne auch mal ein paar Ausnahmen gemacht. Warum auch nicht. Spätestens, wenn für D. die Nachteile überwiegen, wird auch D. mit Austritt oder Sonderstatus drohen. Und schwupps: Dann wird ein Kompromiss gefunden, um einen Austritt des größten Nettozahlers zu verhindern. Und solange sollten wir uns nicht weiter beschweren. Denn momentan profitieren wir noch am meisten an der EU.
Gruß rambospike

Sonderregeln sind tatsächlich ..

der falsche Weg - Regeländerungen im EU-Getriebe wären möglich und besser gewesen. Englandes Forderungen als einen Anlass zu nehmen kleinere Korrekturen im EU Regelwerk anzugehen, das wäre ok gewesen. Sonderregeln für einzelne Staaten sind M... . Selbstverständlich sollten alle Regeln, die GB auf Bürger oder andere EU-Staaten anwendet, von diesen anderen EU Staaten auf Bürger der Insel/ oder GB im ganzen angewendet werden, das ist, um einen Begriff der in englischen Sprachraum Bedeutung hat zu verwenden, nicht mehr als fair und billig.

Wiedermal die (un)mächtigste Frau der Welt

Die mächtigste Frau der Welt, unsere Bildzeitungskanzlerin.
Hier mal kurz wie sie die Welt in der Hand hat:
Bankenrettung, Berater Ackermann entweder der Staat zahlt oder Deutschland ist pleite.
Bankenrettung, wir brauchen eine europäische Lösung, sprich keine Lösung
Besteuerung von Aktienhandel, wir brauchen eine europäische Lösung, sprich keine Lösung.
Klimagipfel, „Ist das nicht die mit der doppelten Energiewende, was will die hier?“
Abgasreglung, Hersteller: „Machen wir, wir haben doch sehr gute IT-Fachleute“, die Herren von VW haben sich nur erwischen lassen.
Türkei Erdogan, Wieviel Milliarden ist euch das Flüchtlingsproblem denn Wert? Er braucht Geld für Bomben gegen Kurden.
Verteilung der Flüchtlinge, wir brauchen eine europäische Lösung, sprich keine Lösung.
Brexit, Erpressung die Zweite nach „I want my Money back“ und dann sagt er auch noch was er von der EU hält.
Die CDU/CSU, SPD hat es geschafft, die EU ist nur noch eine billige Zweckgemeinschaft.

Das Konstrukt EU

England ist, so wie Deutschland, eine Netto-Zahler und damit ein Staat, der jedes Jahr viel Geld in die Kassen der EU einzahlt. Von diesem Geld werden unter Anderem Projekte in Ländern finanziert, die Netto-Empfänger sind. Daraus sollte man meinen, ergibt sich, daß man als Sponsor auch entsprechende Mehr-Stimmrechte bekommt. So wäre es zumindest in der freien Wirtschaft (siehe Aktiengesellschaft). Die englische Presse macht dies, im Vergleich zu deutschen Medien, den Lesern sehr deutlich, und so ergibt sich das allgemeine Stimmungsbild Contra-EU. Bei der Gründung der EU wurde ein großer Fehler begangen, -ohne ihn wäre es wahrscheinlich ohnehin nicht zu einer Einigung gekommen, daß bei einer Änderung der Bedingungen nicht daß Mehrheitsprinzip gilt, sondern das Prinzip, daß alle Staaten einstimmig zustimmen müssen. Und so fliegt uns, bei jedem kritischen Thema dieser Fehler um die Ohren. Eigentlich sollte uns Deutschen dies auch stören, denn wir bezahlen am Kräftigsten in die EU ein.

Ein fatales Signal...............

Cameron ist also der Meinung, dass er für sein Britannien das optimale heraus geholt hat.
Bei UKIP lautet das aber gravierend anders.
Sei es wie es ist: Dass Merkel schon wieder Zugeständnisse macht, ist ihrer eigenen Schwäche zu verdanken und dürfte dt. Interessen zuwider laufen. Es sei denn, die Vorteile kommen auch D zu Gute. Aber das glaubt eh keiner.
M. sieht wie immer nur die Vorteile der Wirtschaft und läßt unseren Sozialstaat aus humanitären Gründen (woher das auch immer rührt) weiter ausbluten.
Cameron hat Recht, wenn er sagt dass die EU reformbedürftig ist. Die zu schnelle EU-Osterweitung hat zu sozialen Verwerfungen geführt - gewollt - mit all seinen Problemen. D kann nicht mit seine hohen Standards die EU beglücken, ohne selbst unter der Druck zu kommen. Wir haben bereits mit der Migration eine schwere Last zu schultern. Trotz unserer Vergangenheit sollten unsere Vertreter sich auch um eigene Probleme kümmern.
Kinder- u. Altersarmut, 3000 Tafeln, Integration, usw.,

Eine Schande für die EU

mehr braucht man nicht schreiben bzw. kommentieren!

Cameron feiert nach EU-Gipfel britische Sonderolle.....

Da sieht man die Mentalität der EU-Oberen.
Sie stimmten den völlig unsozialen Forderungen des GB-Tory´s zu.Er bleibt damit dem Thatcherismus treu.Seine Klientel-die in der City of London beheimatet ist,kann sich freuen.Zu denen gehört übrigens seit ein paar Jahren der Steuerhinterzieher Zumwinkel(schon vergessen ?). So knauserig die Tory´s bei Sozialleistungen sind,so großzügig waren sie als die Lloyds-Bank in die Schieflage geriet:Sie wurde mit öffentlichem Geld gerettet.

Es ist wie immer - am Ende

Es ist wie immer - am Ende sehen sich alle als Gewinner. "Seht her mein Volk, wir haben gekämpft wie die Löwen. Der Sieg ist unser - wir sind die Größten!"
In einer echten Union kann es nur gleiche Rechte und Pflichten für alle geben, alles andere ist Quatsch und wird zu weiteren Sonderwünschen und Zugeständnissen und damit zum Zerfall führen.

Komapatient EU

Diese EU liegt im Wachkoma, offen ist wohl nur noch der Zeitpunkt, wann die Maschinen abgestellt werden! In diesem Falle wäre ich auch gegen aktive Sterbehilfe, damit dieser unwürdige Prozess ein schnelles Ende findet.

Europa

..ist nichts mehr wert. Nur noch Drohungen, Erpessungen. Es ist an der Zeit das sich Deutschland an diesen rauhen Ton anpaßt.

Nur einen Moment nachgedacht?

Gott lass es Hirn regnen!
Was bedeutet eigentlich, daß sich jetzt Kindergeld am Einkommensniveau der Herkunftsländer orientiert.
In dem Moment ist der Mindestlohn, z.B. für Pflegekräfte aus Rumänien oder Slowakei, juristisch nicht mehr zu halten.
Denn eines geht nicht, Sozialleistungen nach Herkunftsland, Löhne allerdings nach Gastland festzulegen. (Nebenbei würde sich der Staat noch der Unterschlagung bedienen. Denn die Abgaben auf Einkommen berechnen sich doch nach dem Gastland, demzufolge auch die Ansprüche!) Im Strafrecht würde das bedeuten, einen Diebstahl in Deutschland nach dem Strafrecht des Herkunftslandes zu ahnden. Absurd!

Politiker aller Länder

schämt Euch!

Sargnagel

Ich habe immer für einen Verbleib UKs in der EU plädiert, auch unter Inkaufnahme der einen oder anderen zu schluckenden Kröte.
Die Kindergeldregelung ist sogar ein echter Fortschritt und könnte Modell auch für D sein...

Das Ernüchternde des gestrigen Abends waren weniger die Inhalte der Vereinbarungen, sondern die Haltung, die aus Camerons Abschlussrede sprach: es war die unverhohlene Geringschätzung gegenüber der europäischen Idee, eine Reduzierung Europas auf ein Werkzeug, um die Interessen und die Prosperität UKs zu befördern.
Eine neue Variante der Heuschrecke...

Diese der europäischen Idee konträr gegenüberstehende Haltung um des "Deals" willen akzeptieren zu müssen, ist der eigentliche Sargnagel für den Traum von Europa.

es gibt eine neue Maßeinheit

es gibt eine neue Maßeinheit für Lächerlichkeit: 1EU

08:58 von Parteibuchgesteuert

"Welchen Vorteil hat die Mitgliedschaft GBs für mich ?? Keinen ."

Nur eine Frage dazu an Sie:
Wer springt anstelle UKs (Nordirland wäre ja dann auch weg....) als drittgrößter Nettozahler in der EU ein?

Ob das jetzt gut ist ...

... mag ich nicht beurteilen. Gibt Argumente dafür und dagegen. Und diejenigen, die Frau Merkel für ihr persönliches Unglück verantwortlich machen, wittern ja bereits die nächste Verschwörung. Frau Merkel hätte alle anderen bestochen, damit das Thema vom Tisch ist und sie in Ruhe mehr Flüchtlinge ins Land holen kann. Wie absurd!

Was ich mich aber wunderer, warum man die Briten beim Euro mitreden läßt. Mit ihrer Antiposition würde ich die erts gar nicht anhören.

Hoffentlich steigen die

Hoffentlich steigen die arroganten Briten aus der EU aus!

EU hat sich erledigt :-(

Ich war wirklich ein Fan und Befürworter der EU und vielleicht hätte es eines Tages wirklich ein Vereinigtes Staaten von Europa gegeben.

Aber mit dem Tag heute, ist für mich die EU nur noch eine Marionette. :-(

Es ist nicht nur das Thema Großbritannien, auch die Flüchtlingskrise, da nicht zusammenhalten der EU Staaten besonders der ehemaligen Ostblockländer wie Polen Ungarn Tschechei, seit 2005 Mitglieder der EU aber €uro nicht einführen, nur die guten Sachen aus der EU kassieren. Ich könnte Romane schreiben.
Also EU ist für mich erledigt. Und dafür.... für dieses Chaos haben wir auf die gute alte DM verzichtet :-(

Die EU ist längst am Ende

Europäische Union? Nein, danke. Das ist schon lange keine Union mehr. Hier drängen die Cleveren wie Großbritannien oder Dänemark auf Sonderrollen. Die Sturen wie Visegrad oder Griechenland machen, was sie wollen. Österreich und Frankreich wenden sich von Deutschland ab. Nur Deutschland bleibt zurück mit den Lasten, bezahlt alles und gibt die Souveränität immer mehr ab. Diese EU ist gekennzeichnet vom Versagen und der größtmöglichen Entfernung von der Bürgernähe. Möge die jetzige Regierungselite bald abdanken, damit endlich wieder das Volk zu Wort kommen kann. Das was jetzt in Brüssel passiert ist, hat das Volk ganz bestimmt nicht gewollt.

SchEUßliches Bündnis

Nun, hier handelt es sich um nichts weiter als Theaterdonner. Es war klar, das man Cameron einen "Sieg" mitgeben musste, damit er seine Landleute zum Verbeiben in der EU überreden kann. Ich hoffe trotzdem auf die Vernunft der Briten, aus diesem immer unfähiger werdenden Europäischen Bündnis aus zu treten. Denn das könnte, hoffentlich, das Ende dieses Europa der Spekulanten, Zocker, und Absahner bedeuten.

09:03 von Claudia Bauer

"Camerons Auftreten erinnert mich immer an einen pupertierendenen zwölfjährigen der wütend mit den Füßen Stampft wenn er seinen Willen nicht bekommt."

Naja, ein bisschen differenzierter geht schon....

Cameron hat seinen Willen bekommen, und zwar nahezu uneingeschränkt.
Er hat die derzeitige Schwäche der EU ausgenutzt, um innenpolitisch zu punkten, sprich sein Wahlversprechen des Referendums einhalten zu können mit realen Chancen, einen Entscheid pro EU zu erwirken.

Ja, es ist ein schmerzhafter Kompromiss, bei dem Ideale auf der Strecke bleiben, jedoch eine pragmatische Lösung für ein Europa mit seinen realen Problemen und Nöten in 2016.

Gut erkannt

Wobei Cameron nur ehrlich ausgesprochen hat was alle andern nur Denken aber mangels Mut zur Wahrheit nicht durchsetzen können.

Dann

kann man nur noch hoffen das die Britten trotzdem austreten, meinen Segen haben die.
Es ist ein Armutszeugnis von der EU darauf ein zu gehen. Ein Europa ohne Sonderstatus für irgend ein Land. Für die EU sollen eine Regel für alle gelten. Dazu gehört der Euro und zwar Zwingend. Und die € Stabilitätskriterien müssen wieder Verbindlich sein. Einen Italiener als Chef der Währung ist ein Treppenwitz wie es höher nicht geht. Eine Regel für alle und den Euro als Währung für alle , oder die EU hat ihre dasein `s Berechtigung verloren. Immer irgend welche Ausnahmen sind der anfang vom Ende. Wer in der EU bleiben will hat den Euro , oder er verlässt die EU. Das würde meiner Ansicht auch für die Dänen gelten. Entweder EU oder nicht EU ein bisschen EU ist wohl ein Witz. Nur nicht Lustig. Für alle EU Mitglieder die gleichen Bedingungen, oder die EU ist Tod. In dem Fall währe es nicht schlimm um die EU. Entweder oder aber ein bisschen EU geht nicht. Und somit GB raus aus der EU.

Es ist

wirklich nur noch peinlich, was die EU da mit sich machen läßt...und unsere Kanzlerin ist mal wieder mit Begeisterung dabei. Frau Merkel ist nicht mehr tragbar für Deutschland. Es werden nun noch mehr Länder kommen, die Sonderrechte einfordern. Nur Deutschland läßt alles widerstandslos mit sich machen...Es wird immer schlimme...

Liebe Briten

bitte stimmt mit absoluter Mehrheit für einen Austritt aus der EU!!!
Dann wird dieses Konstrukt hoffentlich auseinanderfliegen. Ich habe die Nase schon längst voll davon ein EU-.Bürger zu sein.

Endlich der finale Sargnagel der EU

Endlich der finale Sargnagel der EU
...wurde auch Zeit, eine zahlungsunfähige Firma muss auch mal Konkurs anmelden,
sonst gehört der Geschäftsführer in den Knast.Europa hat wegen ein paar Dilettanten versagt.
Je schneller der Karren vor die Wand fährt, desto früher können wir es mit einer EU2.0 versuchen,
wo Regeln noch für alle gelten und von allen auch eingehalten werden.
Nichts gegen den europäischen Gedanken, aber so nicht!

Illusionen

Ich war immer ein glühender Verehrer des europäischen Gedankens, aber jetzt bin auch ich aller Illusionen beraubt und weiß nicht, was verachtenswerter ist: die britische Perfidie oder die europäische Rückgratlosigkeit. Dazu fällt mir mir nur noch das berühmte Zitat von Liebermann ein...

erpresster Sonderstatus

Nein die EU ist nicht erpressbar. Das ist ein Gerücht der Marsianer.

Und als Sie die EU zur Grube trugen war sie auch dabei.

Nun da es ja geht

mit den Sonderreglungen, sollten die anderen Länder sich verbünden und auch welche fordern.
Oder es gelten gleich alle Regeln auch für Alle.

Sonst hat der komische Gipfel nichts gebracht, auch die Flüchtlingskrise bleib die Gleiche. Jeder macht sein und Deutschland nimmt Alle.

Schaun wir mal was das wird.

Gruß

so sehe ich es auch

Allerdings sehe ich bei der ganzen EU keinen Vorteil für mich.

Brexit als politisches Kalkül

Cameron hat das Gespenst Brexit aus der Flasche gelassen, um eine Unterhauswahl gegen die in Umfragen aufholende UKIP nicht zu verlieren. Das hat er erreicht.

Jetzt hat er aber ein Problem mit einer eigentlich von den Politikern nicht gewünschten Volksabstimmung über einen Verbleib Großbritanniens in der EU. Indem er in die Fußstapfen von Margaret Thatcher tritt, die bereits vor Jahrzehnten eine Sonderrolle für ihr Land herausgepresst hat, versucht er den internationalen politischen Schaden zu begrenzen. Ausgewiesen als ein Update der britischen Sonderrolle will er bei seinen Landsleuten punkten.

Sein Volk könnte ihm jedoch einen Strich durch sein Kalkül machen. Welche Folgen hätte ein Austritt? Werden die Schotten die Unabhängigkeit suchen und dazu beitragen, ein Kleinbritannien ins Leben zu rufen? Kann ein Land, dass erhebliche Teile seines Bruttosozialproduktes mit unnötigen Finanzprodukten erzeugt auf Dauer überhaupt wirtschaftlich überleben?

Nicht wirklich europafeindlich...

Nicht alles, was die Macht des Apparates EU beschränkt, ist automatisch gegen eine zukünftige Einheit Europas gerichtet.
Die hier durchgesetzten Maßnahmen schmälern die Macht des Apparates EU.
Wohlmöglich ist das das Problem für einige.
Aber an sich ist einiges davon sinnvoll :
Kindergeld :
Die Regelungen des Herkunftslandes zu nehmen, wenn die Kunde dort leben, macht Sinn.
Alles andere ist eine mögliche Abzocke des Gastlandes.
Deutschland könnte hier von GB lernen.
Soziale Leistungen :
Was ist falsch daran, eine Karenzzeit bei den Sozialleistungen zu fordern ?
Tut man es, werden Zuwanderer dazu gebracht, eine Auswanderung in ein anderes Land zu planen und sich vorher zu überlegen, wodrauf man sich dabei einlässt.
Das ist eigentlich vernünftig und kann erwartet werden.
Und es nutzt zu guter letzt allen.

Warum die Aufregung?

Offensichtlich will man die Briten um jeden Preis in der EU halten und die wären doch doof, wenn sie das nicht zu Ihrem Vorteil nutzen würden. Ich beneide die Briten, denn ihre Regierung holt das Beste für ihr Land raus, während unsere Verantwortlichen unser Land ausverkaufen und an die Wand fahren.

Mehr EU wagen!

Ein Blick auf die Weltkarte reicht. Die europäischen Staaten sind nur kleine Krümel im Konzert der großen Wirtschaftsräume Amerika und China. Eigentlich brauchen wir mehr anstatt weniger Europa um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. ZB. Rechts- und Steuer-Union.
Aber wir lassen uns von EU-Hassern führen und verkennen dabei dass kein Zugeständnis diese befriedigen wird!
Wenn wir nicht schleunigst ein gutes und bejahendes Zukunftsprogramm für die EU entwickeln und bei der Bevölkerung dafür werben dann war diese Verhandlung der Beginn einer Beerdigung.
Wir können uns heute noch garnicht ausmalen wie schrecklich eine erneute europäische Kleinstaaterei wird. Inklusive wirtschaftlichen Verfall, Hunger und Kriegen.

rambospike/Vorteile

Lesen sie mal die Cameron Rede !

Ganz so hilflos dann doch nicht

Ja, Großbrittanien hat sich eine Sonderrolle geschaffen indem es seine Interessen quasi mit Gewalt durchgesetzt hat.

Auf der anderen Seite - Deutschland bzw. seine politischen Vertreter haben einen dauerhaften Einfluss auf die Politik der EU, deren Regeln so ausgefallen sind dass Deutschland mit seinen Exportüberschüssen prächtig dasteht.

In der Griechenlandfrage konnte die deutsche Regierung ebenfalls ihre Vorstellungen gegenüber den europäischen Partnern durchsetzen. Dass dies nicht unbedingt das ist was der deutsche Wähler will und dass die Einnahmen nicht gerecht verteilt werden kann man nicht anderen EU-Ländern anlasten. Im Gegenteil, wir erwarten etwa von den Griechen dass sie mit allem was sie haben für die Fehler ihrer gewählten Politiker geradestehen.

Die EU wäre in der Tat ein Auslaufmodell wenn es sich um eine Wertegemeinschaft handeln würde. Als Wirtschaftsgemeinschaft hat sie für Deutschland recht gut funktioniert. Und ausgerechnet wir neiden den Briten ihren Einfluss ?

EU - Begräbnis

... das wird wieder viele neue EU- Gegner schaffen ...

Goodbye!

Cameron macht sich lächerlich! Und wir, das britische Volk, werden ihm einen Denkzettel verpassen! Wir haben es satt diese Farce names EU (ein Relikt und Fehlkonstruktion aus dem 20. JH) alleine mit Deutschland zu finanzieren. Sonst stehen alle da mit der Hand offen! Nach Abzug von allen Portionen "Extrawurst", ein NETTO Beitrag aus GB von über €80,000,000 JEDEN Tag! Nur damit wir regiert werden sollen von korrupten Lobbyisten, gescheiterten Politikern, Berufsbürokraten und Apparatciks in Brüssel. Wie katastrohal muss es in Europa werden, bis auch Sie Deustche verstehen was die EU bedeutet. Wir brauchen ein neues, zuküftorientiertes, demokratisches Europa aus stark cooperierenden aber unabhängigen Ländern. Nicht diesen, selbstsüchtigen, eigennütigen, korrupten, Bürokratischen Alptraum EU! Wie gesagt, ein Relikt aus dem 20. JH.
Ich mag Deutschland sehr und es tut mir Leid, dass Sie jetzt die EU alleine ohne uns finanzieren müssen. Viel Glück! You're going to need it.

Ich mach mir die Welt...

...widewidwie sie mir gefällt. Dieses Einknicken vor den Briten ist unerträglich. Ich gehe ja auch nicht morgen zum Finanzamt und handle mein eigenes Steuergesetz aus. Die EU verliert immer mehr Glaubwürdigkeit

hmmm...

Griechenland wurde "kaputtgespart" weils da eine "linke" Regierung gibt...
England wird hofiert weil es da eine stramm "Rechts/Konservative" Regierung gibt...

Der europäische Gedanke scheint eher im rechten Hirnteil entsprungen zu sein.

Anderseits - wir Deutschen haben die EU erfunden, die Schweizer warens diese Reise nicht... Für Deutschland läuft es gut - als Nassrasierer der jeden Morgen in den Spiegel gucken muss find ich das eher beschämend.

Wir sind nicht das Geberland sondern wir nehmen! Und das nicht zu knapp!

Die Zerstörung europäischer Sozialstandards...

2009, als viele Polen und Balten gezwungen waren, sich im Ausland einen Job zu suchen, da es in diesen Staaten weder Arbeit, noch eine funktionierende Unterstützung für Arbeitslose gab, haben diese Staaten indirekt gefördert... und der heiutige EU-Politiker und damlaige Ministerpräsident von Lettland Valdis Dombrowskis hat dies in seinem nicht ins Deutsche übersetzten Buch beschrieben.
Jetzt sind diese Staaten eingeknickt, als es darum ging, den Status ihrer Bürger in Großbritannien abzusichern. Das halte ich für sehr bedenklich.

Stimmrecht

Für mich ist GB nach diesem "Kompromiss" kein vollwertiges Mitglied der Europäischen GEMEINSCHAFT mehr.

Dementsprechend sollte nun auch das Stimmrecht und die Zahl der Abgeordneten im EU Parlament angepasst werden.

Ach so, haben die eine Kommissar, der jetzt seinen Stuhl räumt?

@telemark

"Ja, es ist ein schmerzhafter Kompromiss, bei dem Ideale auf der Strecke bleiben, jedoch eine pragmatische Lösung für ein Europa mit seinen realen Problemen und Nöten in 2016."

D.h. wir haben damit kein Problem gelöst.
Wir haben die Problemlösung ein weiteres mal nur verschoben.
Ich denke die Briten sind schon ein Problem für die EU, sie mögen zwar ein guter Zahler sein, aber ihre extra-Würstchen kosten uns bestimmt auch einiges.

Aber das die EU keine Probleme lösen kann ist mir auch seit einigen Jahren bewusst. Ich frage mich warum. Fehlt es an Persönlichkeit, oder ist man in Brüssel einfach nur überfordert.
Die EU könnte weitaus mehr sein, aber meistens steht sie sich selbst im Weg.

Ein Abschied von den Briten wäre ein eventueller Neustart gewesen, und nun hängt man weiterhin in der Luft, ohne einen Fahrplan zuhaben.

Extrawürste sind Keile zur Spaltung

Europa hat aus der Position der Schwäche mit Cameron verhandelt. GB hatte ohnehin schon einige Sonderrechte und pickt sich nun weitere Rosinen heraus ohne wirklich Mitglied der EU zu sein oder zu wollen. GB braucht Europa als Wirtschafts- und Handelsraum und mehr nicht. Auf diesen Deal einzusteigen, ist kurzsichtig und wird Schule machen. Extrawürste innerhalb einer Gemeinschaft führt zur Auflösung derselben. Die Gleichbehandlung aller Mitglieder ist die Basis zu einer vertrauensvollen Zuammenarbeit. Solidarität "nein", nationaler Egoismus "ja". Dies ist kein Erfolgstag, sondern ein weiterer Schritt zum Zerfall der EU. Europa Ade.

#Casimir

Der Vertrag enthält eine Selbstzerstörungs-Klausel. Wenn die Briten dagegen stimmen ist der Vertrag ungültig.
Ansonsten viel Wind um nichts, ich glaube nicht dass sich die Briten jetzt anders entscheiden werden als vor dem Treffen im Rat. Wer seine Meinung hatte wird sie wegen diesem Vertrag nicht ändern.
Schade dass es für die gesamte EU keine Selbstzerstörungs-Klausel gibt. Wenn also ein Land - und es sind ja viele Länder - sich nicht an EU-Recht hält, wird die EU aufgelöst und sauber abgewickelt. Dann wäre der Spuk schon längst vorbei, denn im Prinzip macht sowieso jeder was er will - man kann ja nicht rausfliegen, und es würde auch alles getan das die 28 Staaten zusammen bleiben. Um jeden Preis und bis zum bitteren Ende.

@Blattlaus82

"Nur Deutschland läßt alles widerstandslos mit sich machen...Es wird immer schlimme..."

Naja Deutschland ist schon ein sehr einflussreiches Land innerhalb der EU.

Z.B. gab es glaube im Jahr 2013 den Vorschlag das man doch Flüchtlinge die übers Mittelmeer kommen fair in der EU zu verteilen über Kontingente. Dieser Vorschlag kam von den Ländern die sich damals an Dublin-3 gehalten haben und nunmal am Mittelmeer lagen.
Abgelehnt wurde dieser Vorschlag ausdrücklich von ... Deutschland, richtig.
Da Deutschland neben diesen Verfehlungen auch für andere Verantwortlich war (nein nicht die vor 70-80 Jahren), hatten die Südländer mal die Schnauze voll und konnten Dublin-3 nicht mehr ganz so gut durchsetzen.

Den Rest der Geschichte kennen Sie.
Und wahrscheinlich wundern Sie sich, warum jene Südländer die 2013 für Kontingente waren jetzt dagegen sind.

Wer will schon einen Superstaat?

Im Prinzip haben die Briten doch recht.
Die meisten unserer Bürger wollen doch auch keinen Superstaat Europa mit Einheitsregierung und Aufgabe aller Eigenstaatlichkeit.
Man sieht doch in der Vergangenheit, wie solche Zusammenschlüsse enden (Jugoslawien, usw....).

Vernünftiges Zusammenarbeiten ja, aber keine totale Vereinigung. Das klappt langfristig nicht. Die Mentalitäten sind zu unterschiedlich.
Nur meine Meinung!

Die groessten Geldwaschmaschinen.......

Europas, die Kanalinseln , laufen munter weiter und werden wieder mal mit keinem Wort nur erwaehnt. Statt dessen kriecht man diesem Vertreter des totalen Neoliberalismus in den Hintern. Kein Hoffnung. Europa ist tot. Die kranke, amoralische Haltung zu Syrien gibt noch den Rest.

Vor 100 Jahren schlugen sich die Europäer noch die Köpfe ein

Heute hat sich die Konfliktebene auf das EU-Parlament und die EU-Kommission verlagert. Wer möchte eigentlich die EU aufgelöst sehen? Haben die Menschen wirklich so ein kurzes Gedächtnis?
Wir haben seit Jahrzehnten Frieden und niemand kann sich innerhalb Europas einen kriegerischen Konflikt vorstellen. Weshalb wohl ist Europa das erklärte Wunschziel von in der Heimat durch Bürgerkrieg bedrohte Menschen? Denkt mal alle darüber nach bevor Ihr Euch zu Äußerungen bezüglich der notwendigen Auflösung der EU hinreißen lasst!

Die EU versinkt im eigenen Morast

Hat man denn das ESZB, die EZB völlig vergessen. Gesetze, Verträge mit einem Strich wieder mal nur noch Schall und Rauch.

Jeder Kegelverein hat eine Satzung, die man nicht eben bei jedem Stammtisch über den Haufen wirft.

Auch dieser "Kompromiss" ist rechts- und verfassungwidrig. Frau Merkel hatte kein Recht dazu. Es ist nicht das erste Mal! Deutschland ist ein Rechtsstaat und kann nur einer solchen Gemeinschaft angehören. Der DE-EXIT ist längst geboten. Frau Merkel stellt sich immer wieder über das Recht, akzeptiert und bricht Verträge und Gesetze. Sie vertritt mit faulen Kompromissen und Zugeständnissen nicht mehr die Interessen ihres eigenen Volkes. Die EU wird dadurch nicht gerettet, das Gegenteil ist der Fall!

Toll, Cameron feiert. Für den Rest gibt es nichts zu feiern, das ist ein weiterer Schritt zum völligen Zerfall der Gemeinschaft. Am Ende bleibt die gesamte Zeche (Staatsschulden, Euro, Flüchtlinge ...) alleine Deutschland. Diese EU ist nicht meine, sie hat keine Zukunft!

armes Europa

ich bin (oder war) überzeugter Europäer und ich habe mich für mehr Europa, also eine gemeinsame Außen- Verteidigungs- Wirtschaft- Finanz- usw.- politik stark gemacht. Das aktuelle Europa ist leider Lichtjahre von dieser Idee entfernt und entfernt sich mit solchen GB-beschlüssen immer weiter. Dabei ist es unerheblich, ob der einzelne Beschluss sinvoll ist oder nicht. Die handwerklichen Fehler bei der Gründung und Erweitereung der EU - u.a. das Fehlen einer Verfassung, das Prinzip der Einstimmigkeit - werden vermutl. verhindern, dass sich die EU von einer reinen Transferunion zu einer politischen (Welt-) Macht entwickeln kann. Ich glaube, wir brauchen eine neue EU z.B. der "Willigen", die sich dann eine Verfassung gibt, sich auf die wichtigen Themen konzentriert und dann die anderen EUalt Staaten einläd diesem Konstrukt mit allen Konsequenzen beizutreten - oder eben auch nicht! Es geht auch ohne GB, wenn man will.
Wo sind die Visionäre?

Ja, mehr EU statt weniger

Verhandeln ist ein zäher und mühsamer Prozess, aber er lohnt immer. Manchmal kommt man voran, ab und zu geht es etwas zurück, aber man bleibt involviert in der gemeinsamen Absicht, die Dinge immer besser zu gestalten.

Reicht nicht!

Die EU ist ein absurder, nützloser, schädlicher, gefährlicher Verein.

Nur ein totaler Austritt ist sinnvoll.

Auch ein Verhältnis wie Die Schweiz und Norwegen es haben ist nicht sinnvoll.

Wir brauchen ein Verhältnis zur EU etwa wie es Australien und Kanada es haben.

Wenn wir uns von der EU befreit haben, sollten wir ein besseres Verhältnis zu den EU-Ländern haben, denn die EU erzeugt Konflikte in Europa.

Wenn wir in der EU bleiben, dann wird das nur ein vorläufiges Verbleib sein.

Wir werden uns irgendwann befreien.

NATO - Ja!

EU - Nein!

ist doch ok so....

die EU ist auf dem richtigen Weg....nichts währet ewiglich!

Die Dame vom Grill

Wie eine große deutsche Tageszeitung verlautet, stärkt sich Frau Merkel vor den weiteren Verhandlungen mit belgischen Pommes. Es ist anzunehmen, das sie ihren Europäischen Kollegen von dort aus noch ein paar Extrawürste mitbringen wird...

@10:34 von KGBerater

naja, seit Jahrzehnten Frieden....auf dem eigenen Territorium schon, ansonsten sind alle europäischen Staaten immer wieder unter Regie des grossen uneigennützigen Frundes in Kriege überall auf der Welt verstrikt!

Sonderregelung

Meiner Meinung ist es langsam an der Zeit eine Lösung für die EU zu finden. Das Problem liegt nun darin das hier ein Staat rücksichtslos die Gemeinschaft für seine Zwecke nutzen kann ohne irgendwelche Gegenleistungen erbringen zu müssen. Von denen gibts ja auch noch ein paar andere.
Wir sollten auch eine Volksabstimmung für einen Dexit durchführen.
Dies erscheint mir nun am sinnvollsten.
Letztendlich bezahlen wir den größten Teil der EU. Haben natürlich auch Vorteile, aber die EU gab es auch vor Schengen und hat funktioniert weil alle die gleichen Rechte ohne Sonderregelungen hatten.
Dahin sollten wir zurückkehren in einer kleinen Gemeinschaft und aus dieser 28 StaatenEU austreten.
Wir brauchen eine starke Gemeinschaft die an EINEM Strang in eine Richtung zieht um wieder politisch und wirtschaftlich in der Welt glaubwürdig zu werden.

So sind wir nur der Spielball von nationalen Interessen die von diesen Staaten schamlos ohne konstruktiven Beitrag genutzt werden.

Enttäuschung

Ein egoistischer Anti-Europäer zieht siebenundzwanzig weibliche und männliche europäische Regierungschefs über den Tisch. Damit tritt der europäische Vereingungsgedanke seinen letzten Gang an. Ein Laden der nur Beliebigkeit im Angebot hat, ist ohne Zukunft. Dafür trägt nicht Cameron die Verantwortung, sondern die anderen siebenundzwanzig Politiker ohne Rückgrad unter der Führung von Angela Merkel. Auftrag ausgeführt, EU verstorben! - Oder: Die Briten stimmen für ihren Austritt aus der EU, eine letzte Hoffnung.

Deutschland ist die EU

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwähren, dass die EU ausschließlich aus Deutschland besteht und alle anderen Länder sich nur zum Teil an einer Gemeinschaft beteiligen.
Am besten ist es natürlich sich immer nur die leckersten Teile des Kuchens abzuschneiden und die harte Kante nicht zu nehmen.
Diese EU ist eine Farce.
Eine Vereinbarung über den Außenhandel und die Reisefreiheit würde völlig genügen und die Eigenständigkeit der einzelnen Staaten bewahren.
und eine gemeinsame Währung ... da möge man mir mal erklären, was das dem einzelnen Bürger an Vorteilen bringt.

Sonderregelung für alle

Da ja die Sonderregelungen für GB einstimmig von allen 28 Staaten getragen wurden, scheinen sie doch wohl Vorteile zu bieten. Daher bietet es sich doch an, alle diese Regelungen als Standard für alle Mitgliedsstaaten einzuführen...

Spreu vom Weizen trennen!

Das in GB demnächst abgehaltene Referendum wird höchstwahrscheinlich zum Grabstein für die EU werden, d.h. danach wird sie sich Zug um Zug in ihre Einzelstaaten zerlegen und sich das Spreu vom Weizen trennen.
.
Es bleibt zu hoffen, dass sich danach eine den Interessen der Menschen (und nicht der Konzerne) dienende demokratische Europäische Union neu gründet.

Union ?

Cameron fordert von der EU und bekommt was er möchte. Merkel fordert von der EU zum Thema Flüchtlinge und wird nicht gehört, sieht so eine Union aus ?
Schengen muss gerettet werden ? Es gibt und gab immer Kontrollen bei der Reise noch England, aber der Handel kommt, oh Wunder nicht zum Erliegen.
Gelten die Sonderregelungen nun nur für die Engländer oder für alle ?
Prognose : In 5 Jahren gibt es die EU so nicht mehr, Nur noch Sonderregelungen für alle, nicht nur für England.

Verwechselt doch nicht immer die EU mit Europa!

Die EU ist nur ein unfertiges politisches Konstrukt, mehr ist es doch gar nach nicht!

Und die EU basiert zwar auf völkerrechtliche Verträge, aber das Problem ist nur...

....fast niemand hält sich mehr an diese völkerrechtlichen Verträge!

Ob Maastricht, Schengen oder Dublin, alles bereits einmal beschlossen, aber fast niemand hält sich mehr an diese Verträge!

Mit dem Kriegsvölkerrecht oder der Genfer Flüchtlingskonvention sieht das nicht viel besser aus!

Das Völkerrecht erodiert nicht nur, sondern es scheint irgendwie völlig zu verschwinden!

Es steht zwar noch auf dem Papier, aber Papier ist nun mal geduldig!

Sehr geduldig!

Wo findet man die Liste der "Sondervereinbarungen"

die möglicherweise jedes einzelne Land bei seinem Beitritt abgeschlossen hat.

Hier sollte die TS mal Transparenz schaffen und die wesentlichen Abweichungen veröffentlichen.

in memoriam - Spätröm. Dekadenz

Lernen aus der Geschichte - eher nicht. Welche Gründe für den allmählichen Niedergang des weströmischen Reiches, das mit der Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus Augustulus im Jahr 476 (bzw. mit dem Tod des letzten von Ostrom anerkannten Kaisers Julius Nepos im Jahr 480) endete, mögen wichtig gewesen sein? Zentral ist hierbei vor allem die Frage, ob primär innere Faktoren (z. B. strukturelle Probleme, angebliche Dekadenz, religiöse und soziale Umbrüche, Bürgerkriege - klingt doch bekannt) oder der Druck durch äußere Angreifer (Germanen, Hunnen, Perser) für die Entwicklung verantwortlich zu machen waren. In der kommenden geschichtlichen Betrachtung des Untergangs der auf halbem Wege stecken gebliebenen Europaidee kann man sich dies sparen. Innere und äußere Erosion sind unübersehbar. Kann man GB verübeln, daß es sich nicht mit dem Kontinent in die Vergangenheit zurückmigrieren will? Die Ex-kolonialen Probleme mit Parallelgesellschaften sind dort ungelöst. Europäische Vision ade.

in der EWG schlug sich auch niemand die Köpfe ein

Ich war nie ein Fan der EU und erst recht nicht des Euro. Ich sehe mich auch nicht in erster Linie als Europäer , sondern als Deutscher.
Ich liebe die vielfältigen Kulturen in Europa, die ich auch schon vor EU und Euro in Frieden kennen lernen konnte. Darum finde ich den immer wieder zuhörenden Gedanken, das es zu kriegerischen Handlungen mit Staaten kommt wenn es die EU nicht mehr gibt, absoluten Quatsch. Hier verkaufen uns die Politiker wieder Angst auf dem Silbertablett.
An dem Tag an dem die EU aufgelöst wird, werde ich eine riesige Party feiern!

so geht das

Cameron zeigt, wie man seine Macht nutzt, um eigene Vorteile herauszuholen.
Aber ist es das, worum es geht? Als Politiker war/ist Cameron extrem erfolgreich.
Da stellt sich allerdings die grundlegende Frage unserer Zeit: "brauchen wir eigentlich erfolgreiche Politiker?"
Ich denke Frau Merkel zeigt zum ersten Mal eine sehr soziale Seite und keiner dankt es ihr; vielmehr wissen die Politiker unserer Zeit dies auszunutzen. Wir brauchen Menschen und keine Politiker, aber da beißt sich die Katze tatsächlich in den Schwanz, denn mächtige Menschen sind in der Vergangenheit mit überwiegender Mehrheit auch bösartige Wesen gewesen.
Wir werden es also nicht vermeiden können, dass langfristig auch wieder in Europa Krieg herrscht, da Frau Merkel sich leider nicht durchsetzen werden wird.

GB will nicht

Erklärt doch endlich das Experiment EU für gescheitert.

Die Briten.

Dass die Briten in der Regel nur fordern statt zu geben kennen wir nun seit Jahrzehnten.
Bei den jetzigen Forderungen empfinde ich drei als hervorstechend und sehr gut.
1. Mehr Entscheidungsbefugnisse für nationale Parlamente, gegen unsinnige Gesetze der EU.
2. Sozialleistungen erst nach 4 Jahren auch für EU-Ausländer und
3. Keine offenen Grenzen.
Damit könnte Deutschland auch hervorragend leben. Der Einwand, dass kontrollierte Grenzen dem Warenverkehr schaden, ist eh nur vorgeschoben. Zu Zeiten der EWG gab es z.B. in D auch regen Im- und Export. Schon damals hatte D Exportüberschuss und der Wirtschaft ging es gut, sonst hätten wir nicht so einen Sozialstaat aufbauen und halten können.
Ebenso ging es uns "Privaten" an den Grenzübergängen auch nicht "dreckig", wir waren halt nur ein paar Minuten später im Nachbarland. Auch wurden Ganoven eher rausgefiltert.
Es war eine schöne Zeit!!

Ein Europa der Sonderregelungen

Das ist ein fatales Signal für alle anderen Mitgliedsstaaten.Wer beansprucht als nächstes Sonderregelungen? Gleiche Regeln für alle Mitgliedsstaaten.Und unsere Kanzlerin macht weiter mit der Politik zum Nachteil Deutschlands.Ich hätte es lieber gesehen,dass die britischen Forderungen in Hinblick auf Sozialleistungen für alle EU-Staaten Geltung hätten.Gleiches gilt für die britischen Forderungen bei der Zuwanderung.Jetzt wird Deutschland die Zeche bezahlen müssen.Und Herr Juncker hat gut lachen.Sein Land ist doch kaum betroffen.Die Luxenburger machen doch Geschäfte auf Kosten der anderen Eu-Staaten.Von der Aufnahme von Flüchtlingen ganz zu schweigen.Wieviel waren es doch gleich? 30!

Cameron, Eco und Europa

Am heutigen Tage starb Umberto Eco, ein überzeugter Europäer. Er selber äußerte, dass die Solidarität innerhalb Europas immer mehr schwindet und die Gesellschaft in partikulativen Mikrokosmen zerfällt.
Wie grotesk erscheint es da, dass gerade heute der britische Sonderweg in der EU beschlossen wurde.
Ein weiterer Schritt hin zum Zerfall des Gemeinschaftsgedanken der einst die Europäischen Staaten verband! Mit diesem Sonderweg ist das Tor für weitere Eigenwege geöffnet und somit - man wird es in anderen Thematiken sehen - Europa als humanistisch- solidarische Idee gescheitert.
Vielleicht werde ich mich irren, aber ich befürchte, dass wir in naher Zukunft verschiedene "Europas" haben werden.
Auf der einen Seite die "Visegrád- Gruppe", das "Kern- Europa", England ggf. Griechenland?!
Ein Zerfall der Europäischen Union birgt auch einen Zerfall eines friedlichen Miteinanders. Eigeninteressen treten vor das Gemeinwohl. Die friedlichste Zeit hat Europa meiner Meinung nach hinter sich.

Man oh man.

Wer kann das denn jetzt noch verstehen?

Wieso schickt man verhandlungsunwillige Personen nicht einfach zurück auf ihre Insel, bis sie die nötige Einsicht für eine Neuverhandlung mitbringen? War es das Risiko für alle anderen Beteiligten wirklich wert?

Es sieht nun so aus, als könnte man Cameron tatsächlich beglückwünschen, nämlich zur Einschaltung der Notbeleuchtung in einem (vielleicht nicht nur) für Großbritannien vorübergehend lästig gewordenen Europa, das sich nun freiwillig wieder aufzulösen scheint.

Die EU in ihrer jetzigen Form

Ist tot. Es gäbe eventuell die Chance mit einem teil der Staaten ein neues "Kerneuropa" zu bilden, bestehend aus den Gründungsstaaten der EWG bzw der Montanunion. Seit dem Beitritt der Briten in den Siebzigern, der ja nur erfolgte, weil der Commonwealth implodierte, war dieser immer umstritten. Liebe Briten, tut euch und uns einen Gefallen und sagt No beim Referendum.

Ein wahrer Deal

Das grinsen über diesen Ausdruck kann einem im Halse stecken bleiben

- Drodgendealer
- schmutziger Deal
- Mauschelei zum Schaden Dritter
- Vereinbarung zwischen Richter und Rechtsanwalt

Alles das ist der Deal der EU mit Cameron. Es ist eine Schande, dass wir alle nicht verhindern können, wie diese Politiker aus purem Egoismus Europa demontieren.

Feierlaune auch bei uns?

Großbritannien feiert sich zu Recht.Deren Sonderrechte wünschte man sich für die gesamte EU.Der europäische Gedanke wird aber mit Sonderrechten für einzelne Staaten beerdigt.Was kommt demnächst? Der Gedanke eine gemeinsame europäische Armee aufzustellen ist bei den derart unterschiedlichen nationalen Auffassungen doch absurd und zum Scheitern verurteilt.Man wünscht sich auch bei unserer Kanzlerin mehr Pragmatismus.Aber die nächsten Wahlen wird sie eh nicht überstehen.

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