Kommentare

Den Kurden gehört endlich ein eigener Staat gegeben.

Was man den Türken und Deutschen und Franzosen zubilligt, sollte man auch den Kurden zubilligen: in einem eigenen Land zu leben.

Im Norden Syriens, dort wo die Kurdengebiet sind, leben eben nur Kurden. Wieso also kein eigener Staat für die?

Das ist ihr gutes Recht.

Und Erdogan hat dort schon gar nichts verloren.

inzwischen ganz offen

TS schreibt es ja nun selbst ganz offen:
Die Türkei unterstützt den IS also den Terror!
Ebenso schießt Erdogan auf sein eigenes Volk!
Damit ist die Türkei legitimes millitärisches Ziel der AntiTerrorAlllianz!
diplomatische Beziehungen sind mit der Türkei auf Eis zu legen.
Andernfalls macht sich die Bundesregierung der Beihilfe zum Terrorismus schuldig und ist somit selbst ein legitimes Ziel der Terrorbekämpfung!

Völkerrecht

"Für die Türkei besitzt die syrische Grenzstadt Azaz eine herausragende strategische Bedeutung. Sie war bislang wichtige Durchgangsstation zur Versorgung Hunderttausender Zivilisten in Aleppo sowie für die Unterstützung von AUSGEWÄHLTEN syrischen Rebellengruppen. "
Zitat TS

Azaz liegt in Syrien. Somit ist jeder militärischer Einsatz IMMER gegen das Völkerrecht, falls Syrien nicht ausdrücklich die Erlaubnis erteilt. Die Versorgung der Zivilisten ist vorgeschoben. Auch von der TS erhält man keine Auskunft, wieviel Menschen von "Rebellen" eingeschlossen und ausgehungert werden. Wenn man der UN Glauben schenken kann, dann wird der überwiegende Teil von "Rebellen" belagert.
Hauptgrung für die Türkei ist die Versorgung eben jener Rebellen, die islamistisch sind.
Wir sollten endlich auch erkennen, dass fast keine, auch große Teile der "gemäßigten, Rebellen eine echte Demokratie wollen. Es scheint wohl eher die Vorstellung eines islamischen Staates vorzuherrschen.
Ts, bitte berichten Sie!

Kurden sind für mich keine Feinde, sondern Partner gegen IS

Kobane war für mich ein Meilenstein gegen den IS.
Das einzige was Erdogan damals machte, war Panzer auffahren lassen - gegen Kurden.
Falls Kurden gegen den IS verlieren würden und zu Flüchtlingen werden sollten, war offensichtlich ein Massaker durch Türken geplant.

Tolle Aussenpolitik !

die Lage ist extrem verworren und unübersichtlich, die von Deutschland ausgebildeten und ausgerüsteten Kurden bekämpfen also die Türkei.
Das war eigentlich vorhersehbar. War bei den Muhedschadin ja auch so.
Noch mehr Schaden für Deutschland hat vor gut 110 Jahren Kaiser Wilhelm 2. mit seiner Kolonialpolitik angerichtet. Ergebnis bekannt.
Der Flächenbrand weitet sich aus.
Wie ist das nochmal entstanden? Rebellen haben gegen eine Diktator geputscht um Freiheit und Demokratie zu erlangen, im Namen der "Menschenrechte" also?

Auf welcher Seite steht die Türkei?

Was fehlt noch - wenn die Information daß die AKP-Türkei IS-Kämpfer von eigenem Boden ins syrische Kriegsgebiet schickt stimmen - um der Türkei jegliche Hilfe bei ihrem dreckigen Krieg zu versagen?

Rolle der Türkei

Die Türkei: Freund oder Feind?
Würden Sie auch so einen Artikel schreiben? Fakt ist: die Türkei hat den Syrienkonfikt angeheizt, unterstützt dschihadistische Kämpfer in Syrien, lässt den IS gewähren und unterstützt ihn streckenweise sogar, erpresst die EU offen mit einer neuen Flüchtlingswelle, führt einen Bürgerkrieg die eigene kurdische Bevölkerung und attakiert sekulare Kurden, die gegen radikale Islamisten kämpfen. Diese Politik ist hochgefährlich und kann einen neuen Krieg mit Russland provozieren.

Eine Schande ist es dass unsere BK Fr. Merkel die Türkei so offen verteidigt, sie hofiert Erdogan und Davutoglu, die längst international isoliert waren, und unterstützt eine illegale "Sicherheitszone" auf syrischem Territorium, wie von der Türkei verlangt.

Wissen

"Die Kurden in Syrien: Freund oder Feind?"

Schade, auf diese Frage gibt auch Herr Baumgarten keine Antwort. Wie auch? Die NATO-Partner USA und Türkei sind unsere natur- und bündnisgegebenen Freunde. Die einen sehen aber die syrischen Kurden nun ebenfalls als Freund, die anderen als Feind. Will sich die Bundesregierung nicht mal äußern, wie sie die Sache sieht? Vor allem auch, damit die Bundesbürger erfahren, ob Frau Merkel und Herr Steinmeier bei einem Einmarsch der Erdogan-Truppen in Nordsyrien dagegen aufbegehren werden oder ob sie es gut finden. Dann wissen die Deutschen wenigstens, ob sie schon mal Vorräte bunkern sollen und die Keller herrichten...

Aussenpolitik

Für die Türken sind die Kurden Feinde, für die USA Freunde.
Aber was sagen denn unsere lieben Politiker, falls sie überhaupt eine eigene Meinung haben. Merkel buhlt im Moment ja richtig um die Türkei und scheint Völkerrechtsbruch ausschließlich bei den Russen festzumachen.
Genau das ist es, was ich der Politik und unseren Medien vor werfe: Sie sehen großzügig über den Bruch des Völkerrechts hinweg, wenn es z.B. um die Türkei oder die Golfstaaten, hier besonders das "furchtbare" Saudi-Arabien (Jemen/Syrien), geht.
Die Türkei verletzt ständig den Luftraum Syrien, bombt und beschießt von der Türkei aus "Rebellen, die die USA als "gut" ansehen.
Wo bleibt seitens Politik und Medien die Verurteilung dieser Gesetzesbrüche?
Einseitigkeit bei Nachrichten könnten böse Menschen als Propaganda deuten.

Programmiertes Desaster

Es ist genau dieses simple Freund-Feind-Schema, das von Anfang an die Krise in der Region angefacht hat.
Der Westen hat mit seiner Parteinahme "Assad = böse ergo "Rebellen = gut" wesentlich zu der entstandenen Situation beigetragen. Die Türkei hat Ihrerseits jeden erdenklichen Fehler gemacht: Angefangen bei der anmassenden Forderung eines Regime-change in Syrien bis hin zur militärschen Destabilisierung durch Unterstützung radikal islamistischer und turkmenisch nationalistischer Gruppen in Syrien.
Die Folge dieser Politik - ein teilweiser und jahrelanger Verlust der staatlichen Territorialkontrolle des syrischen Staates hat nicht nur den IS heraufbeschworen, sondern auch die Kurdenfrage mit nie dagewesener Dringlichkeit auf den Tisch gebracht.
Der Windwechsel durch das Russische Eingreifen hat man in Ankara ebensowenig wahrhaben wollen, wie die Folgen der Neuauflage des Kriegs gegen die Kurden im eigenen Land. Erdogans letzte Meter können für die Türkei noch zum Desaster werden.

Betrachtet

Die Türkei (natürlich nur deren reintürkischer Teil, genauer gesagt die AKP-Sympatisanten) "betrachtet" also PYD etc.!
Wie müsste ein wirklich unabhängiger Betrachter eigentlich die Türkei einstufen? Die die größte nichttürkische Volksgruppe, die Kurden, nicht einmal als Minderheit anerkennen.

haben seit Sonntag mehr als 800 Kämpfer die türkische Grenze ..

Das sagt doch eigentlich alles!

Wenn jemand Land von einem anderen Staat will, sollte man bei dem betreffenden Staat anfragen!

Es einfach zu annektieren verstößt gegen das "Völkerrecht"!

Zu gegebener Zeit, wird Syrien die Aggressoren" wieder aus seinem Land werfen, was sein Recht ist! Zudem hat es Anspruch auf Schadenersatz, wenn auch die Toden nicht wieder zu Leben erweckt werden können.

Was dann?

Ergreifen dann die Medien Partei für Erdogan?

Zur Zeit ist die Türkei als Terrorist (-staat) einzustufen, genau so wie der IS!

Westliche Logik???

Vor wochen gab es mal en Animation in der tagesschau in der gesagt wurde "Die Kurden kämpfen gegen den IS und Assad" und ich wunderte mich seitwann denn das???

Weder Southfront Analyzes, noch global research.ca noch türkische Medien berichteten dies. Naja Ausrutscher nehme ich an. Nun gilt vermutlich die westliche Logik...Prowestliche Kurden die gegen den IS kämpfen sind GUT...Prorussische Kurden die gegen den IS kämpfen sind schlecht.

Und da wundert sich Politik und Medienwelt das alle über Europa lachen!

Ich mach mir die Welt, wie

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt:
In Paris waren es IS-Attentäter, in Israel sind es stets Palästinenser und in der Türkei eben die Kurden, die für Terrorakte verantwortlich sind!
Wer freund und Feind nicht mehr unterscheiden kann, muss gehen! (zit. Judy Dench in "Ein Quantum Trost"). Diese Filmweisheit sollten sich manche Menschen bitte zu Herzen nehmen! Andernfalls befürchte ich wieder sinnloses Blutvergießen

@ tagesschau

Ich finde den Kommentar gut, er ist zumindest relativ neutral.

Aus meiner Sicht kommt der Kommentator am Ende seines Artikels nur zu einem Fehlschluss.
Langfristig produziert die Türkei noch mehr Flüchtlinge, da der Krieg nur noch in die Länge gezogen wird, und noch mehr Personen betrifft.
Eigentlich ist Erdogan schon Matt gesetzt in seinem politischem Bestreben, er opfert gerade nur noch mehr Bauern und produziert unendlich mehr Leid.

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