Kommentare

Selbstverständlich gab es

Selbstverständlich gab es unter Gaddafi einen Staat. Diesem gelang es über Jahrzehnte die Macht-Balance zu halten. Es war eine Riesendummheit ihn weg zu bomben, was immer Kobler nun daraus zu machen versucht. Innerhalb weniger Jahre hat sich Libyen in eine Terroristenbrutstätte verwandelt, mit äusserst negativen Auswirkungen auf einen grossen Teil Afrikas. Eine allfällige weitere westliche Militärintervention würde nur die schwärende Wunde vergrössern. Auch der Versuch, Libyen als Staat um jeden Preis zu erhalten, ist wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt. Es ist jedenfalls nicht am Westen - UNO-Mäntelchen hin oder her - diese Dinge zu entscheiden.

Fehler

"Der Fehler von 2011 ist ganz klar: Man hat nicht an das Morgen gedacht. Man glaubte, es sei mit einem Militäreinsatz getan."

Ist das nicht der Fehler bei nahezu allen militärischen Eingriffen der letzten 66 Jahre gewesen? Ich habe nicht das Gefühl, dass hier dazugelernt wurde...

Vorbild

Libyen scheint ein geeignetes Vorbild für Syrien zu sein: Diktator stürzen und dann gucken, was passiert. Keinen Plan und keine Taktik, aber nach Schuldigen für die Flüchtlinge suchen.
Weiter so!

UN-Sonderbeauftragter:Jetzt müssen auch die Libyer........

Der Artikel ist wieder mal ein Beispiel wie Medien manches ausklammern oder unterschlagen.
Großbritannien,Frankreich und Italien bombardierten Libyen 2011 und produzierten einen failed state.Übrigens hat der olivgrüne Herr Gauck damals auch schon sehr dafür ausgesprochen:"Man soll doch froh sein,daß es endlich los geht!"
Man könnte ja auch mal darauf eingehen,wer heute die Ölquellen nutzt.Das werden sicher BP und ENEL sein.

Vorbild von BonnBeutel

Danke. Sie sprechen mir aus dem Herzen.

Ein langsam vertrautes Szenario

Libyen hatte vor dem NATO-Angriff 2011 den höchsten Lebensstandard aller afrikanischen Staaten, ein kostenloses Bildungs- und Gesundheitssystem, kostenlose Elektrizität, günstige Darlehensmöglichkeiten, bessere Bildungschancen für Frauen sowie auch für diese das Recht auf Kindeserziehung, Scheidung, eigenes Einkommen und Besitz (Variante des „Arabischen Sozialismus“). Zweifelsohne gab es Kritikpunkte, wie die Schließung christlicher Kirchen.
Libyen heute (nach Unterstützung der „Demokratiebewegungen“): Ein zerrüttetes Land, zwei widerstreitende Teilregierungen, marodierende Kriminelle und fanatische Islamisten, die Frauenrechte und westliche Bildung bekämpfen, westl. Botschaften geschlossen wie auch die Grenzen zu den Nachbarstaaten, die Gesundheitsversorgung liegt am Boden, an der Küste scharen von Boatpeople-Anwärtern. Ein wahres Kunstwerk westlicher Politik! Aber die USA haben schon ihren Protege im Ärmel, den CIA-Schüler Khalifa Hifter.

Der Unterschied zwischen Libyen und Syrien

Zwischen Libyen und Europa liegt ein längerer und gefährlicherer Seeweg als auf der Syrien - Türkei - Griechenland Route. Deshalb muss das Thema Libyen bei uns weniger ausführlich behandelt werden.

.............Unter Gaddafi gab es (k)einen Staat,...........

Und weil er sich gewissen Bestrebungen nicht beugen wollte wurde, gab es dann urplötzlich einen Aufstand gegen ihn!

Und den Rest kennt man ja!

Und jetzt will man eine Einheits-Regierung aus dem Kaos formen und installieren!

Jetzt ist es weitaus schlimmer wie erst.

Man kann zu dieser "Umgestalltung" nur gratulieren.

Völkerrechtswidriger Einsatz

in Libyen wurde eine Flugverbotszone als Vorwand verwendet, um Libyen zu bombardieren.

Die Libyer selbst wollten nie einen eigenen Staat!

In Jahrtausenden haben die Libyer nie versucht einen eigenen Staat zu bekommen!

Der Staat Libyen ist ein rein künstliches Konstrukt der UNO, geschaffen nach dem zweiten Weltkrieg!

Die Libyer leben in archaischen Stammesverbände, die sich von nichts und niemanden in ihre Stammesangelegen hinein reden lassen wollen!

Auch Gaddafi war niemals etwas anderes als ein Schiedsrichter zwischen den selbstständigen Stammesfürsten, so wie früher die die Könige im frühen Mittelalter!

Und in solch archaischen Stammessysteme funktioniert Parlamentarismus einfach nicht, denn niemand hört auf das Parlament!

In Afghanistan ist das auch nicht anders!

Denn die Loyalität gehört zuerst und zuletzt dem eigenen Stamm und nicht irgendeinen Parlament in einer fernen Stadt!

Selbstverständlich gab es unter Gaddafi einen Staat?

Eher wohl eine Ein-Mann-Diktatur eines Irren, und was hinter verschlossenen Folterkellern geschah, bekam man hier nicht mit, anders als die jetzigen Kämpfe.

Wer trägt die Verantwortung für das Chaos

Herr Kobler war für die UN im Irak, in Afghanistan, er war in Bosnien und kennt die Situation in Syrien.

Wie ist es möglich, dennoch nicht mit einem Wort zu erwähnen, wer in allen Ländern mindestens eine Mitverantwortung für das Chaos trägt.

Überall sind das Verteidigungsbündnis NATO und die Amerikaner beteiligt. Warum kann er das nicht sagen!

Es geht formell immer um Demokratie und Freiheit. Ich betrachte nur noch die Ergebnisse und die sind Chaos, Mord und Totschlag sowie Flüchtlinge!

M.E. haben wir die Flüchtlingskriese selbst erzeugt!

20:00,@Bundeswehropa

Die Libyer selbst wollten nie einen eigenen Staat!

Unfug!!

Auch Gaddafi war niemals etwas anderes als ein Schiedsrichter zwischen den selbstständigen Stammesfürsten, so wie früher die die Könige im frühen Mittelalter!..............
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Und es hat funktioniert!

Die Sozialleistungen, das Gesundheitswesen, die Bildung, die Familienpolitik, industrielle Entwicklung waren hervorragend (Öl bedeutet auch Geld für sein Land). Von solchen Leistungstandarts kann Deutschland nur träumen!

Um einen Vielvölkerstaat "friedlich" zusammen halten, ist eine gewisse Härte schon nötig (da brauchen wir gar nicht so weit schauen zum Beispiel)

Zugleich hat Lybien viele Flüchtlinge aus Afrika aufgenommen.

Wohl die wohl jetzt sind??

Elend

Das ist alles elendes Elend.

21:31 von meta.plus

20:00,@Bundeswehropa

Die Libyer selbst wollten nie einen eigenen Staat!

Unfug!!

Auch Gaddafi war niemals etwas anderes als ein Schiedsrichter zwischen den selbstständigen Stammesfürsten, so wie früher die die Könige im frühen Mittelalter!..............
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Und es hat funktioniert!

Die Sozialleistungen, das Gesundheitswesen, die Bildung, die Familienpolitik, industrielle Entwicklung waren hervorragend (Öl bedeutet auch Geld für sein Land). Von solchen Leistungstandarts kann Deutschland nur träumen!

Um einen Vielvölkerstaat "friedlich" zusammen halten, ist eine gewisse Härte schon nötig (da brauchen wir gar nicht so weit schauen zum Beispiel)
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Friedlich und akzeptierbare Härte?
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Wer könnte beweisen, dass Gaddafi den Befehl für Lockerbie gegeben hat?

Was hat das denn bitte mit Demokratie zu tun?

"Eine funktionierende Einheitsregierung haben EU und NATO aber zur Voraussetzung für einen möglichen Militäreinsatz gegen den "Islamischen Staat" in Libyen erklärt. ...

Kobler: Derzeit wird an einer Liste mit den Mitgliedern der Einheitsregierung gearbeitet. Das macht der Präsidentschaftsrat in der marokkanischen Stadt Skhirat. Ich hoffe wirklich, dass das Repräsentantenhaus in Tobruk in den nächsten Tagen dieser Liste zustimmt. Die Regierung muss dann ihren Sitz in Tripolis errichten. Dort sind die staatlichen Institutionen. Allerdings muss dort erst die notwendige Sicherheitslage hergestellt werden."

Zuerst verstehe ich nicht warum die NATO hier als Prämissengeber für einen Einsatz "out of area" angeführt wird. Meines Wissen beschließen die NATO Mitgliedsstaaten in ihren Parlamenten einen Einsatz und benutzen dann die NATO als Keule. Oder entscheidet die NATO neuerdings autonom?
Zweitens, wo ist bei dieser Methode Demokratie zusehen und eine Einheitsregierung?

nur noch die Libyer an Bord

Schön das die "internationale Gemeinschaft" sich einig ist. Jetzt werden die Libyer informiert wie sie sich zu entscheiden haben und alles wird gut.

Wenn sich die Libyer einig wären und die "internationale Gemeinschaft" um Unterstützung bäte, könnte es klappen aber in der obigen Konstellation ist alles wieder zum Scheitern verurteilt.

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