Kommentare

"Das Wachstum liegt aber im

"Das Wachstum liegt aber im Zielrahmen der Regierung, die rund sieben Prozent angepeilt hatte und trifft exakt die Erwartungen von Experten."
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass die Zahlen kräftig geschönt werden, aber um die bittere Wahrheit nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen, wird der Eindruck vermittelt, die chinesischen Ökonomen seien als einzige auf der Welt fähig, den Gang der Wirtschaft plus / minus ein Zehntelprozent genau vorherzusagen - oder handelt es sich womöglich immer noch um - mirakulös gut funktionierende - Planwirtschaft?

China-Delle

Auch ein Staat wie China ist den Gesetzen des Marktes unterworfen, so banal das klingen mag.
Wenn die chinesischen Politiker jetzt den Binnenmarkt im Focus haben, kann dies helfen ihre Wirtschaft generell zu stabilisieren.
Potenzial und Bedarf haben sie dort auf jeden Fall im Bereich Umweltschutz.
Das ist schon ein riesiger Markt für sich.
Nach Deutschland geblickt bedeutet das derzeitige Szenario: Auch bei uns kann und muss es keine dauerhafte Konjunktur geben.
Stichwort: Globalisierung der Volkswirtschaften.

"Chinas Wachstum

fällt auf 25-Jahres-Tief"
Die Titelzeile klingt, als ob es sich um eine Katastrophe handeln würde.
Angesichts der Probleme mit Umwelt- besonders Luftverschmutzung in China sind 6,9% eigentlich ein zu hohes Wachstum.
Aber Hauptsache der Wirtschaft geht es gut. Ob die Gesundheitsindustrie in China auch dazu zählt?

Ein absoluter WItz

Schon der jetzige Staatschef hat früher in anderer Position zugegeben das die Offiziellen Statistiken aus China absoluter Unsinn sind.

Es kommt immer genau das heraus was vorhergesagt wurde, meist nur mit 0,1 Abweichung.

Am perfidesten ist die Manipulation der Inflationsrate um das reale Wachstum anders darzustellen.

Im Endeffekt ist derzeit eine reale Rate von 3-4,5 Prozent wahrscheinlich.

Für ein Schwellenland ist das eine Katastrophe, vorallem da der Durchschnittliche Chinese immer noch ärmer ist als die ärmsten Europäer.

Der wahre Zukunftsgigant wird wohl eher Indien sein.

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6,9 % !!!

Da würden alle Staaten in Europa in Jubel ausbrechen, bei einem solchen Wachstum.

Hier freut man sich ja schon wenn es mehr als 1,0 % sind.

Und wie sieht es denn in Deutschland aus?

Da geht doch auch immer weniger.
Der asitatische Markt wird die EU in absehbarer Zeit in die Tasche stecken, mit links.
Wie lange das noch dauert, kann man schon besser in Monaten ausdruecken als in Jahren.
Es braucht nur der Oelpreis auf alt gewohnte Werte steigen, und die Wirtschafts-Katasrophe im Westen nimmt ihren Lauf.

Das was sich noch dreht im Westen, dreht sich nur auf Pump.

09:16 von Einfach Unglaublich

Zitat:
"Da würden alle Staaten in Europa in Jubel ausbrechen, bei einem solchen Wachstum"

Abgesehen davon, dass diese Zahlen mit großer Wahrscheinlichkeit "geschönt" sind: Nennen Sie doch bitte die europäischen Schwellenländer, die Sie für diesen Vergleich heranziehen.

@ Einfach Unglaublich

So what? Die relative Entwicklung ist in Deutschland einfach wesentlich weiter, weswegen geringeres Wachstum ganz okay ist.
In China sind viele Sparten eben noch unterentwickelt und das Wachstum ist hinter die Erwartungen gefallen. Insofern ist ihre Aussage relativ inhaltslos.

Nur 6,9 % Wachstum pro Jahr?

Was soll das ZK jetzt machen?

Sich selbst erschießen?

Sich kaputt lachen über eine solche blödsinnige Meldung?

Die eigene Bevölkerung zu Mitleid mit den Zockern in London und Frankfurt aufrufen?

@klaresache 7:53

"Der wahre Zukunfsgigant wird wohl eher Indien sein."

Nichts für ungut, halte das aber für den Witz des Tages. Zum einen Chinas Wachstumsraten sind immer noch Gigantisch, und es war allen klar das China sich massiv um den Binnenmarkt Kümmern muß, das macht sich dann an den Statistigen bemerkbar. Wem Wunderts die wollen ja auch einen hohen Lebensstandart wie wir hier in Europa haben. Und Indien, wo noch immer Hunderttausende Jährlich an Hunger Sterben, mit den Religiösen Konflikten, den Menschenverachtenden Kastensystem, und eine Infrastruktur eines Drittweltlandes, und letztendlich den Uneinigen Korrupten Politischen Verhältnissen ist vielzu sehr mit sich selbst Beschäftigt, als das es ein großer Globalplayer sein kann.

Die Backsteine stehen gegenwärtig ziemlich unter Beschuß

Rußland hat mit zwei Stellvertreterkriegen, Umsturzversuchen, dem künstlichen Ölpreisverfall und einem Handelskrieg zu kämpfen, in Brasilien tobt die Meute gegen die Regierung und in Südafrika soll es auch brodeln, während in China die Aktienmärkte einbrechen und nur Indien Ruhe hat (oder vielmehr hätte, wenn es diese garstigen Naxaliten nicht gäbe). Man merkt es: Die Backsteine stehen mächtig unter Beschuß und dies natürlich von den VSA, was auch nicht verwundert, haben dieser doch die Backsteine mit ihrer Entwicklungsbank und der asiatischen Entwicklungsbank reichlich Ungemach bereitet. Als liberale Staaten sind Brasilien und Südafrika natürlich besonders verwundbar, weil sie über eine erlaubte Opposition verfügen, deren sich die VSA bemächtigen und bedienen können. Erschwerend kommt hier noch hinzu, daß die Regierungen der beiden Länder sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. Es könnte daher nun den VSA gelingen die beiden Ländern aus den Backsteinen herauszubrechen.

wunderbare schlagzeile

das beweist wieder einmal die unglaubliche wirtschaftskompetenz der ARD

Mathematik

Das Wachstum wird ja in Prozent berechnet und deswegen wird selbst bei gleichbleibendem oder sogar leicht steigenden nominellem Wachtum der Prozentsatz ab, da die Basis steigt. Ich lebe seit 11 Jahren in China und habe, im Gegensatz zu einigen Jahren zuvor wärend der Finanzkrise, kein Empfinden, das hier irgendetwas kritisch ist. Die Löhne werden auch in diesem Jahr um mehr als 5% steigen. Sogar die Immobilienpreise ziehen wieder an. Der Umbau der Wirtschaft kommt scheinbar gut voran, vor allem der tertiere Sektor mit besipsielsweise Versicherungen. Die Überschrift entspricht einmal mehr der üblichen Weise, wie über China immer sensationsmässig berichtet wird.

Tja, was machen wir denn da?

Es soll ja sogar bei Pflanzen, Tieren, gar Menschen vorkommen, dass die irgendwann nicht mehr weiter wachsen! Tja, was machen wir denn da? Das darf doch nicht wahr sein!

Unendliches Wachstum ist unmöglich

Eine Wachstumsrate von 7 % führt zu einer Verdoppelung aller hervorgebrachten Güter und Dienstleistungen in einem Zeitraum von rund 10 Jahren. Das ist eine beachtliche Leistung, hat aber auch seine Schattenseiten.

Diese Kehrseite sind ein nicht nachhaltiger Rohstoffverbrauch und eine Umweltverschmutzung, die den Chinesen langsam aber sicher ihre Lebensgrundlage raubt.

Zudem sollte sich irgendwann einmal eine Marktsättigung abzeichnen, d. h. die Güter und Dienstleistungen werden nicht mehr hinreichend nachgefragt, in China und weltweit.

Eine ungleiche Verteilung von finanziellen Möglichkeiten führt zudem zu einer Nachfrageschwäche, da die einen schon alles haben und die anderen es sich nicht leisten können.

Wirtschaftlich mögen die Chinesen jetzt etwas schlechter fahren, ihre Umweltbedingungen könnten sich aber dadurch auf einem niedrigem Niveau stabilisieren. Dieser wichtige Punkt sollte nicht unbeachtet bleiben.

Chinas ist top

Hut ab vor so einem Wirtschaftswachstum von 6,9 Prozent Bruttoinlandsprodukt (BIP), Hut ab vor China und seinem Wirtschaftswachstum. Und das zudem bei einem so großen Land, das durch seine rießige Bevölkerung genug zu tun hat, seine Menschen zu erhalten. Wer Prozentrechnen mit seiner Urstruktur nicht beherrscht, wer versucht dieses gute Wirtschaftswachstum Chinas schlecht zu reden, sollte sich nicht an der Börse tummeln. Wieviele Länder der Welt würden sich bei so einem Wirtschaftswachstum die Finger bis zum Ellbogen abschlecken, wenn sie denn so ein Wirtschaftswachstum hätten.

Wer bei diesem echt guten Wirtschaftswachstum von China meint, dieses Wirtschaftswachstum wäre zu gering, der sollte nochmals die Schulbank drücken und die Klassen, in denen Prozentrechnen und alle daraus sich ableitenden Prozent-Eigenschaften zu ersehen sind neu lernen, neu überdenken, neu verstehen.

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