Kommentare

Ich sehe das genauso wie im

Ich sehe das genauso wie im Artikel beschrieben.
Und genau darum gehört der Lügenbold Bush Junior nach Den Haag. Wer einen Angriffskrieg gegen fremde Staaten führt ohne selbst bedroht zu sein gehört verurteilt.
Den IS würde es heute nicht geben.

Demokratie

...wäre nicht nur im Irak, sondern auch in Kuwait und Saudi Arabien sinnvoll.

zungenschlag...

"als die USA den ersten irak-krieg begann..."

ist das die richtige ueberschrift? haette man nicht viel besser schreiben sollen: "als der erste irak-krieg begann.."

ich jedenfalls hoere hier einen aggressor durch. und frage mich nach der vorgeschichte.

Sie haben etwas vergessen,

die USA hätten keinen Krieg gegen den Irak geführt, hätten nicht irakische Soldaten bei der Invasion Kuwaits im August 1990 kuwaitische Frühgeborene getötet, indem sie sie aus ihren Brutkästen gerissen und auf dem Boden hätten sterben lassen.

@ DonJohn

#die USA hätten keinen Krieg gegen den Irak geführt, hätten nicht irakische Soldaten bei der Invasion Kuwaits im August 1990 kuwaitische Frühgeborene getötet, indem sie sie aus ihren Brutkästen gerissen und auf dem Boden hätten sterben lassen#
Leben Sie in einer Hoehle? Diese Propagandaluege ist schon dermassen oft in der Presse entlarvt worden, das es unmoeglich sein kann , dass Sie das nicht mitbekommen haben koennen.

Wer dei Hintergruende dieses Angriffs genauer beleuchtet....

stellt schnell fest , das Kuwait damals durch neue Bohrverfahren Lagerstaetten im Irak anbohrte. Zudem ist es bis heute aus irakischer Sicht historisch richtig, das Kuwait Jahrhunderte eine Provinz Iraks war BIS es von den immer selben Willigen abgespalten wurde um sich die reichen Oelvorraete zu sichern. Kuwait ist und bleibt ein Kunstprodukt . Kommt halt drauf an WER es WIE betrachtet.

Irreführende Überschrift

Ich teile die Kritik mit der Überschrift "als die USA..." Denn der Krieg, wie viele, ja eigentlich alle, begann einfach plötzlich ohne das es jetzt unbedingt DEN gibt, der ihn anfing. Das ist es ja gerade, weshalb nach einem Krieg keiner vor dem Internationalen Strafgerichtshof landet. So ein Krieg will keiner und fängt auch keiner an, der begint einfach und dann muss man ihn halt führen und wenn möglich auch gewinnen. Derjenige wäre ja schön doof. Oder wer hat den Krieg in der Ukraine, in Syrien, in Lybien, in Tschetschenien, etc...begonnen?

@DonJohn

"die USA hätten keinen Krieg gegen den Irak geführt, hätten nicht irakische Soldaten bei der Invasion Kuwaits im August 1990 kuwaitische Frühgeborene getötet, indem sie sie aus ihren Brutkästen gerissen und auf dem Boden hätten sterben lassen."

Dieser Propaganda-Unsinn hat politisch nie eine Rolle gespielt, ausser für Verschwörungstheoretiker, die sich daran festbissen zu beweisen, das sei nicht passiert, um damit dann ihre Schlussfolgerung zu belegen, die USA hätten auch 1991 unter gefälschtem Vorwand Krieg geführt, oder so ähnlich. Anhänger dieser Glaubensrichtung werden sich womöglich hier auch bald wieder zu Wort melden.

@um 06:26 von DonJohn

Stimmt! Das war eine der Lügen, mit denen die USA seit 1945 immer wieder Kriege in aller Welt begangen haben.

um 06:26 von DonJohn: Das stimmt so nicht!

Man muss schon sehr differenzieren bei der Brutkastenlüge.
https://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge
siehe Abschnitt Rezeption

Für den UN-Sicherheitsrat war sie als juristische Begründung der UN-Resolution nicht notwendig, weil schon allein der Einmarsch des Irak in Kuwait völkerrechtswidrig war.

Zudem ging sie von Kuwaitern aus, die die öffentliche Zustimmung für diesen Krieg gewinnen wollten.

Sie ist jedoch für die juristische Beurteilung des Krieges unwesentlich. Der Krieg war legal und legitim!

Um 0452 wies ich vorbeugend aber erfolglos darauf hin. Obwohl das mittlerweile zum Allgemeinwissen gehören sollte, muss man die Moderation offensichtlich mit Belegen(->Quellenhinweise bei Wikipedia) überzeugen.

Dabei könnte man das einfach als meine persönliche Meinung betrachten, die ich ebenso wenig wie DonJohn belegen müsste!

06:26 von DonJohn

"Sie haben etwas vergessen, die USA hätten keinen Krieg gegen den Irak geführt, hätten nicht irakische Soldaten bei der Invasion Kuwaits im August 1990 kuwaitische Frühgeborene getötet, indem sie sie aus ihren Brutkästen gerissen und auf dem Boden hätten sterben lassen."
Zitat
Jetzt bin ich mir nicht sicher: ist dieser Kommentar ernst gemeint oder Ironie!
Fakt ist: genau dies wurde medial verbreitet und stellte sich später als unwahr heraus.

Also hat Martin Ganslmeier in seinem guten Artikel nichts vergessen. Sein Bericht hilft, politische Handlungen, auch vom Westen, kritisch zu betrachten.

Ansatzweise ein sehr guter Artikel!.....................

......................, mit überdachten Schlußfolgerungen!

Während der 1. (Krieg) vielleicht heute noch nachvollziebar und verständlich war und etwaige Folgen bedacht worden waren, hat sich seit dem 1 Male, wo Staatsterror angewand wurde, die Sachlage vollkommen geändert.

Heute wird "gebombt", auch wenn die UNO dagegen ist!
Und die Folgen davon, muß ja nicht der "Bomber" verantworten, oder gar bezahlen!

Auch ihre Schlußfolgerungen zum 2. Irak-Krieg sind bemerkenswert.

Warum haben das die "Bomber- A........n" nach dem 2. nicht begriffen, oder waren genau diese Folgen das (heutige) Ziel?!

Ich hoffe das es in der Zukunft noch mehr solche Artikel bei tagesschau.de gibt, auch zu den "Problemen der heutigen Zeit.

Wo "beide" Seiten der Medaillie betrachtet werden, und der "böse Bube" nicht immer wieder nur der Gleiche wie seit 100 Jahren ist!

(Mal sehen, ob es eine "Eintagsfliege" war, welche heute zum Sonntag mal vorbeigeschaut hat.)

Die Mutter allen Uebels

wurde von den beiden Busch Administrationen geschaffen.

Wir duerfen das Unrecht, was beide getan haben ausbaden. Die Folgen sind: 2 Laender total zerstoert. Ein Genozid an Christen und Jessiden im Irak und in Syrien. Entwicklung einer Terrororganisation (IS), die bislang unbekannte Graeuel ausuebt, Vernichtung einer 5000 Jahre alten Kultur in 2 Laendern, Beendigung des ehemals friedlichen Zusammenlebens verschiedener Religionen in dieser Region, Uebertragung des Konfliktes nach Europa durch forcierte Einwanderung von Millionen kulturfremder Menschen, langfristige Destabilisierung Europas, Wiedererstarken des militaerischen Konfliktes zwischen Tuerkei und Kurden, Terrorgefahr in der halben Welt,....

Bravo an beide Bushmans , nicht mal Dschingiskhan haette das in dieser Dimension hingekriegt. Wenn man die Langzeitfolgen abwartet, koenntet Ihr auch noch WWI und WWII ueberrunden.

Leider falsch

Antwort auf Agent lemon (6:51 Uhr)
Kuwait war nie eine Provinz des Iraks. Siehe dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Golfkrieg. Dort ist u. A. folgendes zu lesen:
'Vor dem Ersten Weltkrieg gehörte Kuwait zum Vilâyet Basra, einer Verwaltungseinheit innerhalb des Osmanischen Reiches, die territorial allerdings nicht mit dem Gebiet der heutigen südirakischen Provinz Basra identisch ist. Zu dem erst nach dem Ersten Weltkrieg gegründeten Staat Irak gehörte Kuwait nie.'

25 Jahre Operation Wüstensturm

Von da an ging es bergauf.., mit dem Klub der Willigen.
Rückblickend ist nur eins wichtig, wo stehen wir heute und mit welchen Mitteln werden
zur Zeit die augenblicklichen Kriege, von wem auch immer, zu einem Flächenbrand ausgeweitet. Wer wird davon womöglich Profit ziehen und wer die Opfer stellen.

@kommtdaher

#Denn der Krieg, wie viele, ja eigentlich alle, begann einfach plötzlich ohne das es jetzt unbedingt DEN gibt, der ihn anfing. Das ist es ja gerade, weshalb nach einem Krieg keiner vor dem Internationalen Strafgerichtshof landet. So ein Krieg will keiner und fängt auch keiner an, der begint einfach und dann muss man ihn halt führen und wenn möglich auch gewinnen. #
Ja klar. So ein Krieg , der faellt so einfach vom Himmel. Da bedarf es keinerlei Vorbereitung. Die USA kann einem schon leid tun, einfach so Krieg machen zu MUESSEN. Mir kommen gleich die Traenen.
Das meinen Sie doch sicher nicht ernst oder?

Auffällig...

Mir fällt auf, dass Kriege überwiegend nur in den Gebieten stattfinden, in denen für die Industrieländer wichtige Bodenschätze lagern. Wer steht also hinter den Regierungen und hält die Fäden in der Hand? Es sind also nicht in erster Linie die hehren Ziele dieser Kriege wie Menschenrechte, Demokratie und Freiheit, sondern handfeste wirtschaftliche Interessen.

@wefahrungstraeger

Anbei diese sehr aktuelle ZDF doku, die mehr Klarheit schafft zum Thema. Ich hoffe auf Freigabe.

https://www.youtube.com/watch?v=Ig3uvSnvCFw

Gut das bei der Gelegenheit

Gut das bei der Gelegenheit auch der Bevölkerung Kuwaits Freiheit und Demokratie gebracht wurde.

Die Folgen einer völlig verfehlten Politik….

Eine guter Bericht von Herrn Ganslmeier, der die Geschehnisse gut zusammenfasst.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass im Irak-Iran-Krieg (1980-1988) die westliche Welt, allen voran die USA, den Irak massiv unterstützt haben, was letztendlich erklärt, warum Saddam Hussein glaubte, sich mit Gewalt Kuwait aneignen zu können, ohne das der Westen intervenieren wird.

Ob der damalige Präsident Bush ein Machtvakuum befürchtete und deshalb auf einen Sturz Saddam Ausseins verzichtete, oder schlicht das UN-Mandat 'respektierte', dass nur die Befreiung Kuwaits vorsah, sei dahingestellt.

Fakt ist, dass für das heutige Chaos, vor allem für den in der Region herrschenden Terrorismus, durch die vielfachen Interventionen der USA, vor allem den Irak-Krieg ohne UN-Mandat hervorgerufen wurden, wofür allein die USA die Verantwortung tragen, gleichwohl wir alle nun dieses Desaster ausbaden müssen… .

Über den Imperialismus @Lemon

"Kuwait ist und bleibt ein Kunstprodukt . Kommt halt drauf an WER es WIE betrachtet."

Würde ein Nachbarstaat ihre Wahlheimat annektieren und assimilieren, hätten Sie einen anderen Blick darauf. Da wären wir wieder bei dem "WER" und "WIE".

Bedauerlicherweise hat die Missachtung der Souveränität von Völkern mit Verweis auf eine missverstandene Geschichte eine lange Tradition. Prinzipiell sollte stets die Völker über ihre Regierung entscheiden, nicht die Regierung von Nachbarstaaten, aber bis wird dort ankommen fließt noch viel Wasser die Moldau herunter.

Den IS würde es heute nicht geben.

@Didi
"wofür allein die USA die Verantwortung tragen"
Wenn sie denn Verantwortung trügen. Tun sie aber nicht. Niemand trägt mehr Verantwortung. Politiker sind allesamt verantwortungslos. In God's Own Country geht die Linie bis ganz nach oben.

@y5bernd
Danke für die beste Aussage hier, deswegen hab ich Ihr Zitat als Überschrift gewählt:
Ohne Bush Jr. und seinen Irak-Kreuzzug gäbe es heute keinen IS.

Vorgeschichte zum 2. Golfkrieg von 3

"25 Jahre Operation Wüstensturm - der erste Irak-Krieg der USA"

Naja, der "erste Irak-Krieg der USA" war in Wirklichkeit der zweite Golfkrieg. Den ersten Golfkrieg (Irak gegen Iran) hätte es ohne die USA so auch nicht gegeben.

Die Einmischung der USA beinhalteten nicht nur Waffenlieferungen an den Irak, sondern man griff auch militärisch ein, siehe "Operation Praying Mantis" und "Operation Earnest Will".

Wichtig festzuhalten hierbei ist, dass die USA eindeutig Partei für den Irak ergriff, obwohl Irak der Angreifer gegen den Iran war.

Graf von Sponeck lesen und Irak verstehen!

Das aus Kuweit heraus Irakisches Öl gestohlen wurde, das die USA zunächst grünes Licht gaben zur Invasion des Iraks in Kuweit und das der Krieg Desert Storm bereits mit einer Löge begann! Nämlich der Brutkastenlüge...einer Saudischen Botschaftertochter die sich als heulende kuweitische Krankenschwester ausgab hat der "Reporter" vergessen.

Das danach im Irak 500.000 Kinder an den Sanktionen starben und Frau Madeleine Albright in einem CBC oder CNN Interview sagte das ist zwar ein hoher Preis aber das ist es Wert. Ebenso wie die Iran - Contra Affaire. Oder die Bemerkungen von Henry Kissinger oder auch die Folgen der Uranmunition, Stichwort Frider Wagner! So darf man Amerikas Handeln nicht Verharmlosen!

07:41 von macaniel

Trifft zu, bitte vergessen Sie aber auch nicht das perfide Spiel einer Hillary Clinton, die Hussein bei einem Gespräch zu verstehen gab, dass wenn er in SA einmarschiert, die USA "keinen Grund sähen", einzugreifen...

Sowas nennt man Voll ins Messer laufen lassen, aus dem guten Stabilisator "Saddam" wurde der Teufel...

Brutkastenlüge

Aus gegebenem Anlass ein Bericht der SZ aus dem Jahre 2010 über die PR-Agentur Hill&Knowlton, welche diese Brutkastenlüge inszenierte, und das Image der chinesischen, der saudischen Regierung, des IOC und vielen anderen aufpolierte.

http://tinyurl.com/oelpobl

Lesen und die Glaubwürdigkeit weiterer H&K-Kampanien stehen auf der Stufe von Osterhase&Weihnachtsmann.

Aufgrund des Wissens um diese Lüge konnte ich auch Bush Jr. und seinem PR-Team (ganz vorn die Lügnerin C.Rice) nicht ein einziges Wort glauben.

@Postcar

Je nach Sichtweise haben Sie natuerlich Recht. Die irakische Sichtweise ist eine Andere.

@really

Danke. +1. Es ist wichtig IMMER WIEDER diese Ablaeufe zu schildern , das die wahren Verursacher dieses Desasters sich nicht aus dem Blickfeld stehlen koennen. Die Versuche der Verschleierung sind ueberall wahrzunehmen. Verharmlosung , Relativierung und Abstreiten von Tatsachen zu diesem Thema sind derweil Gang und Gaebe. Der Zynismus der Verantwortlichen ist schlicht unertraeglich.

Grabesruhe statt Frieden

Auch im Irak waren die USA sich für keine Lüge zu schade, um einen Krieg zu beginnen. Und was haben sie dort hinterlassen? Eine Region, in welcher der Frieden instabiler ist, als je zuvor. Was auch für sämtliche Nordafrikanischen Länder und den Nahen Osten zutrifft, die Amerika und seine Verbündeten "befriedeten"...

Damals

wurde der Weg bereitet für den Terrorismus der Gegenward und Zukunft.
Glückwunsch allen die daran beteiligt waren. Die Kriegsgewinnler ( Rüstungsindustrie) sollten nun ihre Zeche zahlen.

09:03 von Tristram

Das "Problem" beim Irak-Iran-Krieg war, daß die USA BEIDE Seiten mit Waffen beliefert hat. Keine der beiden Kriegsparteien sollte so stark sein, daß in kurzer Zeit einer besiegt sein würde. So hielt man den Krieg über lange Zeit am Köcheln. Immer wenn es so aussah, daß eine Seite die Oberhand erhalten könnten, wurde die "unterlegene" Partei aufgerüstet.
Dazu gab's vor kurzem eine gute Reportage im TV.

09:03 von really

Wird oft vergessen. Danke!

09:55 von Hunsrück

"Die Kriegsgewinnler ( Rüstungsindustrie) sollten nun ihre Zeche zahlen."

Haben wir sowas schon erlebt? Ich kann mich nicht erinnern und glaube, daß ich das in meinem Leben auch nicht mehr erleben werde.
Wer kommt denn für die Behandlungskosten für traumatisierte Soldaten auf? Und diese Soldaten werden immer mehr.

Demokratie?

Wie sollen wir Demokratie in Gegenden bringen,die nie etwas damit zu tun hatten und seit Jahrtausenden unter der Knute von Warlords,Königen,Scheichs,etc. gelebt haben?

Vor allem,wenn in Zeiten unbegrenzter Medienverfügbarkeit diese Bevölkerung lesen und sehen kann,wie wir Demokratie leben?

Das kann nicht funktionieren..

Der erste Irakkrieg ...

bzw. der erste Golfkrieg fand 1980 statt. Bei dem Krieg von 1990-1991 spricht man vom zweiten Golfkrieg. Aber unabhängig davon hat der Autor einen guten Beitrag geschrieben.
Ich sehe den 2. Golfkrieg es als gerechtfertigt an. Er wurde vom UN -Sicherheitsrat abgesegnet, Kuwait war Opfer der Aggression Husseins und Kuwait musste geholfen werden. Bush Senior hat weise gehandelt als er Hussein im Amt lies.
Fragwürdig ist allerdings, wie es dazu kam, dass Hussein Kuwait angriff. Gab es doch Im Vorfeld Absprachen mit der USA -> siehe Glaspie und "Freiheit oder Tod". Ebenso fragwürdig wie die Situationen der Flugverbotszonen nach dem Krieg.
Die erlogene Brutkastengeschichte war für die Boulevardblätter der Welt interessant, für die Bewertung der rechtlichen Situation jedoch unbedeutend.
Alles was Bush sen. richtig gemacht hat, hat Bush jr. falsch gemacht.
Er, Rumsfeld und Cheeney sind die Hauptverantwortlichen für die heutige Lage im NO.

10:04 von Sonnenschein un...

Wenn Sie schon das Kind beim Namen nennen, dass die Rèstungsindustrie einer der Kriegsgewinnler ist, dann ist mit der Aussage doch klar, das diese "Kriege" alleine der "Wirtschaftlichkeit" dienen...womit Sie ja auch recht haben.

Und diese "Soldaten" sind freiwillig wegen des Soldes und der Karriere dabei und sie verteidigen nur die Einnahmen der Rüstungsindustrie und keine "edlen Motive"...

Ich sehe.....

y5bernd 4:49 genau auf den Punkt gebracht, danke

Der Krig war von der USA mit langer Hand geplant!

Es wurden zuvor dubiose Geschäfte abgewickelt und Bin-Laden war da nur ein Ausläufer von.

Bevor der Krieg überhaupt begann, hatte Die USA riesige Stützpunkte unweit von Kuwait aufgebaut und ich habe Luftaufnahmen zwei Jahre -vor Kriegsausbruch- gesehen, wobei eigentlich jedem klar sein musste, das es krachen würde. Wer solch ein riesiges Aufgebot aufbaut und finanziert, der zieht anschließend nicht alles ohne Grund wieder ab.
Saddam Hussein war allerdings auch kein Weidenknabe, doch dürfte es vorwigend um Rohstoffe gehandelt haben, weshalb dort Krieg geführt wurde.
Zudem war es für die USA eine gute Gelegenheit seine alten waffne zu entsorgen und neue (in der Realität) auszuprobieren.

Insgesamt ist der dortige Krieg aber zu verurteilen und die genaue Wahrheit (Hintergründe) werden wir wohl nie erfahren.

Grüße

@Katarina88

06:59 von Katarina88:
"Dieser Propaganda-Unsinn [Brutkastenlüge] hat politisch nie eine Rolle gespielt [...]"

Warum gab es diesen "Propaganda-Unsinn" dann, wenn er politisch völlig unwichtig war?
So wie bei der Lüge um die Massenvernichtungswaffen im Irak ging es doch einzig darum, die Kriegsgegner in den eigenen Reihen zum Schweigen zu bringen bzw. sich international zu rechtfertigen.

Es hat sich seit damals leider nicht geändert!

Ich kann mich noch gut an die groß angelegten Medien-Kampagnen damals erinnern. Da wurde wochenlang von den vielen "Massenvernichtungswaffen" im Irak in unseren staatlichen Medien gebetsmühlen-artig berichtet.
Das war so ähnlich wie heutzutage, dass aus Syrien z.B. uns nur hochgebildete Ärzte und Ingenieure kommen täten.
Es hat sich absolut nicht an der Art der Berichterstattung von damals zu heute geändert. Das ist erschreckend!
Außer dass die Glaubwürdigkeit gerade unserer staatlichen Medien langsam gegen Null geht.

Vor dem Einmarsch in Kuwait hatte Saddam Hussein die...

amerikanische Botschafterin im Irak um Erlaubnis für den Einmarsch gebeten!

Und die amerikanische Botschafterin hatte diese Erlaubnis zum Einmarsch sogar erteilt!

Hintergrund war, das Kuwait tatsächlich irakisches Öl stahl! Selbst die USA sah das so!

Die amerikanische Botschafterin ging davon aus, das es sich bei dem Einmarsch nur um eine irakische Strafaktion handeln würde, die nur von kurzer Dauer sein würde!

Durch die Zustimmung der amerikanischen Botschafterin ging Saddam Hussein wiederum irrtümlich davon aus, das die USA nichts gegen eine dauerhafte Besetzung Kuwaits durch den Irak einzuwenden habe!

Die USA und Saddam Hussein haben nur aneinander vorbei geredet! Das war Alles!

Das folgenschwerste Missverständnis aller Zeiten!!

Der

Irak führte vorher stellvertretend für die USA und dem Westen einen sehr zermürbenden achtjährigen Krieg gegen den Iran, dessen Öl- und Gasreichtum nach dem Schahsturz für den Westen verloren gegangen war.Der Irak wollte auch, das die Kuwaitis ihre Kriegsschulden begleichen, was sie nicht taten und so sie eben besetzt worden.
Da war kein edles Gedankengut seitens des Westen mit im Spiel!!

"Zudem ist es bis heute aus

"Zudem ist es bis heute aus irakischer Sicht historisch richtig, das Kuwait Jahrhunderte eine Provinz Iraks war BIS es von den immer selben Willigen abgespalten wurde um sich die reichen Oelvorraete zu sichern. Kuwait ist und bleibt ein Kunstprodukt ."

So betrachtet, sind heute die Mehrheit der Staaten "Kunstprodukte", Kuwait ist und bleibt ein anerkannter Staat und gewaltsame Grenzeinverschiebungen und Annexionen sollen nicht unbestraft bleiben.

@y5bernd

Ein Diktator kann nicht einfach so andere Staaten (Kuwait) wegen Geldnot überfallen. Hier musste gehandelt werden. Es war auch kein Fehler, Saddam zu stürzen. Falsch war/ist nur, dass man das Vakuum nachher nicht richtig gefüllt hat, in dem man nämlich die Schiiten und Sunniten gleichberechtigt in die Regierung einbezogen hätte. Noch heute wurde dieser Fehler nicht korrigiert und die Sunniten werden weiterhin diskriminiert. Auch wenn die USA nun ihrerseits von Dummheit sprechen, glaube ich das nicht. Viel mehr ist es doch so, dass der Konflikt zum Wohl der Waffenindustrie am laufen bleibt.

historisch korrekt erzählen

Der zweite Golfkrieg war der erste mehreren Angriffskriegen in der Golfregion den die USA wissentlich mit Lügen (Brutkastenlüge, Massenvernichtungswaffenlüge, usw.) völkerrechtswidrig angefangen haben. Dies sollte man immer wieder bedenken. Saddam war sicherlich kein Guter, wie viele Despoten in dieser Region. Aber was würden die USA machen wenn Mexiko unter der Grenze lang in Texas nach Öl bohren würden? Man muss die Geschichte auch immer allen Seiten betrachten. Und dann kommen die USA als Hauptaggressor für die meisten Kriege nach 1945 immer schlecht weg.

10:21 von Goj

"Und diese "Soldaten" sind freiwillig wegen des Soldes und der Karriere dabei und sie verteidigen nur die Einnahmen der Rüstungsindustrie und keine "edlen Motive"..."

Ich glaube "nicht nur..."
Wenn ich die Zusammensetzung der (US-)Armee sehe, welche Menschen sich unter welchen Voraussetzungen zur Armee melden, sind sicher genügend dabei, die an die Einnahmen der Rüstungsindustrie keinen Gedanken verschwenden. Da stehen die eigenen Einnahmen (mangels anderer Verdienst-Perspektiven, egal aus welchem Grund) im Vordergrund.
Diese Rüstungsindustrie sollte - gerade wegen der guten Einnahmen - auch an der Behandlung der "Schäden" (psychischer Art usw.) herangezogen werden; z.B. über die Einzahlung in einen Fond.
Ich glaube, daß die psychischen Erkrankungen noch ein Ausmaß erreichen werden (danke Frau v.d.L.), daß die Kosten von den Krankenkassen/Versicherten garnicht mehr zu leisten sind.

Gemaess der offiziellen Kriegsberichterstattung

gehoehrten zu den Koalitionsstreitkraeften des zweiten Golfkrieges (Operation Wuestensturm) auch 17.000 Soldaten aus Syrien darunter eine Panzerdivision.

Welche Interessen der US Administration hat denn Assad gestoert um aus einem Verbuendeten einen Schurken zu machen?

08:31, Didi

"Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass im Irak-Iran-Krieg (1980-1988) die westliche Welt, allen voran die USA, den Irak massiv unterstützt haben, was letztendlich erklärt, warum Saddam Hussein glaubte, sich mit Gewalt Kuwait aneignen zu können, ohne das der Westen intervenieren wird."

Das ist nur 1/4 der Wahrheit.

Die USA unterstützten nämlich auch die andere Seite, den Iran. Stichwort Iran-Contra-Affäre.

So, das wäre die halbe Wahrheit.

Die ganze ist, das auch die UdSSR beide Seiten in diesem Konflikt unterstützte. Und das zu Zeiten des kalten Krieges. Die beiden Supermächte hatten aber ein gemeinsames Interesse: das Hegemonialstreben sowohl des Iraks als auch des Irans zu unterbinden. Man dachte sich, wenn wir den Krieg der beiden Hegemonialmächte in spe unterstützen, dann bindet das Ressourcen und führ dazu, das beide Länder ausbluten.

Ein zynisches Kalkül, aber so ist Weltpolitik nun mal.

Es geht nie um "Freedom and Democracy".

Darstellung: