Kommentare

Einigt euch mit der

Einigt euch mit der Wirtschaft/den Verkäufern. Baut ein neues Produkt. Bei REWE/EDEKA/whatever heißt es dann z.B. " DIE Milch" und kostet entsprechend. 1,50 oder 2...
Wär doch ne klasse Sache. Unter "DIE Milch" könnte man auch noch " gibts auch frisch aus der Mehrwegflasche" schreiben.

Getreideheizung

Wie wenig ein Landwirt für seine Arbeit bekommt, sieht man daran, das es wirtschaftlicher wäre den Weizen zu verheizen als ihn als Lebensmittel zu verkaufen. Wer das nicht glaubt --> Getreideheizung googlen.

Das Problem ist sehr

Das Problem ist sehr simpel... die (Groß-)Betriebe produziern zu viel.
Und warum tun sie das? Weil sie durch Subventionen dazu ermutigt wurden und werden besonders viel zu produzieren und sich nicht an der Nachfrage orientieren.
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Da sind die "Biobauern" in der tat klüger.

Ein sehr guter Bekannter ist...

... selbst Milcherzeuger im hohen Norden von S-H.

Damals, sagte er, war noch alles ein Miteinander.
Heute warten die ''Freunde'' nur darauf, dass einer ihrer Bekannten pleite geht um sich so früh wiemöglich auf das frei gewordene Land stürzen zu können.
Es ist alles nur noch ein Gegeneinander.

Er selbst hat nie wirklich ''expandiert'', was ich persönlich auch gut finde.

Aber alle anderen drum herum nehmen eine extreme Größe an.

Subventionen+Lebensmittelpreise

Nur auf die Lebensmittelpreise zu schauen zeigt nur die teilweisen Kosten. Hat schon jemand mal ausgerechnet was 1 Liter Milch wirklich kostet? Den Preis im Laden + die Subventionen, die darauf laufen. Wie hoch sind die Einkommen der Bauern wirklich? Warum wurde die Veröffentlichung der Subventionen pro landwirtschaftlichen Betrieb vor Gericht wieder gestoppt. Ist da was zu verheimlichen? Leider wird es wohl in der EU nicht umsetzbar sein aber transparenter wäre, die Subventionen komplett zu streichen. Die Preise würden sich zwangsläufig erhöhen, weil niemand mehr in der Lage wäre sich rein über die EKs der Lebensmittelindustrie zu finanzieren.
Vor nicht EU-Produkten muss sich die Landwirtschaft wegen der hohen Qualität ja nicht fürchten.

Burkina Faso .

Die Wahrheit ist: Das Land wird bis aufs Blut von einer winzigen , von F und Kanada gestuetzten Elite ausgenommen. Reichen Mangan und Goldvorkommen werden von Kanada und Frankreich ausgebeutet. Die Lizenzbedingungen sind geheim. Das Volk erreicht NICHTS von dem Geld. Ausserhalb des Zentrums der Hauptstadt gibt es keinen Strom. 5!!! Aerzte auf 100000 Einwohner im Land. BIP ca. 500$ IM JAHR!Das Land wird voellig ausgeblutet. Tendenz steigend. UND DA WUNDERT MAN SICH ueber Angriffe auf die Verursacher und deren Symbole? Dazu muss man noch wissen, das in diesen Laendern die Luxushotels in der Regel die festen Wohnadressen der Ausbeuter sind. Mal sehen, ob diese FAKTEN wieder den roten Balken bekommen.

Die industriele

Die industriele Agrarproduktion macht nicht nur in D Probleme (Arbeitsplätze, Umwelt...) sondern vernichtet die Strukturen weltweit.

Was sollen die Kleinbauern in Äthiopien gegen Großinvestoren machen?

Da man diese Entwicklung nicht aufhalten will (Beispiel Deutschland), werden noch viele arbeitslose Bauern sich wohl auf den Weg nach Europa machen.

Den Großkonzernen wird die Welt gehören! :(

Klassisches Konzentrationsproblem

Der Kollege aus S-H hat nicht erkannt, dass nur Größe das Überleben sichert. Das ist klassischer Kapilaismus, als Marktwirtschaft verbrämt. Bauern verdienen i.d. Regel ja auch nicht so schlecht. Meist sind sie hoch verschuldet, was den Verdienst wieder frisst. So was wie Genossenschaften gibt es viel zu wenig. Die EU-Exporte zerstören weltweit regionale Landwirtschaften. Die Bauern haben zu lange auf die falsche Lobby gesetzt: auf die Großen.

Freihandelsabkommen

In der EU wird es den Bauern zukünftig noch schlimmer ergehen, wenn das Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA von der EU und auch unserer Regierung durchgedrückt wird. Die EU wird dann von US-Agrarprodukten überschwemmt werden, weil die in den USA noch billiger produzieren als wir in der EU. Dann können unsere Landwirte entgültig einpacken.

Siehe Afrika als Beispiel:
Die EU hat ein Teil der afrikanischen Staaten die wirtschaftlich schon besser aufgestellt sind, zum Freihandelsabkommen EPA gezwungen (mit dem Argument, wenn sie nicht EPA unterschreiben kommen auf ihre afrikan. Produkte in der EU hohe Zölle). Diese Staaten werden jetzt mit EU-Agrarprodukten wie Hühnchenschlegel etc. (hochsubventioniert mit EU-Steuergeldern) überschwemmt. Die afrikanischen Bauern können zu diesen Preisen nicht einmal produzieren und verlieren dadurch ihre Existenzgrundlage.

Die Weltmarktpreise purzeln nur so runter

Bis zu 45 % sind die Weltmarktpreise für die Hauptnahrungsmittel gefallen. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Getreide, Weizen, Futterweizen, Trockensoja, Kaffee, Frischgemüse, Frisches Obst, Konserven und und. Dazu sind die Preise am Welttransportmarkt selten so günstg gewesen. Dazu sinken die Produktionskosten, bedingt durch niedrigste Öl und Gaspreisen. Der Landwirt kann kaum noch überleben.

Und der Verbraucher..... der muss im Schlaraffia-Land leben ? Weit gefehlt. In den letzten Monaten sind die meiste Nahrungsmittel wesentlich teuerer geworden. Und werden weiter teurer. Jetzt rächt sich die zunehmende Monopolisierung
des Handels. Denn wo man auch einkaufen geht, die Preise sind deckungsgleich. Der Grund, nicht der starke Wettbewerb, sondern der fehlende Wettbewerb. Betroffen sind insbesondere die 20% der Bevölkerung die unter/am Rande des Minimumeinkommens haben. Wo ist denn hier die soziale Marktwirtschaft ?

Die Gesellschaft hat ein

Die Gesellschaft hat ein grundsätzliches Problem. An Lebensmitteln wird gespart aber Luxusgüter müssen bei Verkaufsstart sofort gekauft werden und da ist das Preisschild egal.

Lebensmittelpreise

Wenn es den Landwirten gelingt besser mit den Verbrauchern in einen ehrlichen Dialog zu kommen, besteht auch die Möglichkeit Einfluss auf das Kaufverhalten der Verbraucher zu nehmen.
Diese Kaufverhalten zwingt dann wiederum die Handelsriesen zum Einlenken bei ihrer Einkaufs- und Preispolitik.
Der Staat und die EU können mit einem Absenken der Agrar-Subventionen ebenfalls zu einer Verknappung der angebotenen Erzeugnisse beitragen. Die Devise muss lauten: Klasse statt Masse.
Wir beziehen einen Teil unserer Lebensmittel über die Mitgliedschaft in einer solidarischen Landwirtschaft und über den Wochenmarkt, sowie "bewussteres" Einkaufen im Supermarkt.

Übersubventioniert

Es ist an der Zeit, dass die Agrarsubventionen komplett gestrichen werden. Nachdem man das bei der Kohle umgesetzt hat, gibt es keinen Grund mehr Landwirte jedes Jahr mit Milliarden des Steuerzahlers zu subventionieren. Wenn ein Bauunternehmen oder eine Bäckerei keine Gewinne mehr erwirtschaftet, dann schreit auch keiner nach staatlichen Subventionen. Das Geld kann man sinnvoller einsetzten oder es dem Steuerzahler belassen.

Die Bauern sind selber Schuld!

Die Überschrift ist natürlich eine pauschale Zuspitzung. Was ich meine:

Wir leben in einer Marktwirtschaft. In dieser bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Wer also auf immer höhere Produktionsmengen setzt, muss verlieren.

Hätten die Bauernverbände in der Vergangenheit, die radikalsten Radikalinskis unter den Tier- und Umweltschützern unterstützt, ginge es ihnen heute viel besser. Denn dann hätte es eine Verknappung der Lebensmittelproduktion im Landesinneren, Einfuhrstopp für alle nicht tier- und umweltschutzgerechten Produkte aus dem Ausland und damit einen enorme Preissteigerung mit entsprechend höheren Gewinnmargen gegeben. Klar, dem Verbraucher - auch mir (!) - hätte es nicht gefallen, obwohl es auch ihm - und mir (!) - vermutlich aufgrund des geringeren Fleischkonsums besser getan hätte.

Hätte, hätte, Fahrradkette. Der Zug ist natürlich abgefahren, weil heute sowieso die EU-Richtlinien bestimmend sind und nicht die nationale Politik.

Bauernschlau ist nicht immer gut.

Essen soll nicht nur satt machen

In Deutschland herrscht noch großenteils die Maxime, dass Essen vor allem satt machen soll. Dass Essen mit einem Genuss oder einem gesellschaftlichen Ereignis (z.B. gemeinsames Kochen) verbunden ist, wird eher selten gesehen.
Wenn sich das ändert, werden auch mehr preisgünstige Monoprodukte konsumiert, was tendenziell eh gesünder ist.

warum zahlen wir mindestens 12 cent für ein ei???

also da scheint sich ja der handel mächtig was in die tasche zu stecken. gerade sind bodenhaltungs-eier im discounter wieder teurer geworden von 99 cent auf 1,2 euro(10 stück).
wer nach noch höheren preisen schreit kennt die realität vieler armer haushalte in deutschland nicht wo abzüglich der miete 70 prozent vom restlichen geld für lebensmittel dauf gehen.wer da höhere preise fordert setzt viele menschen in unseren land dem hunger aus!
das wollen sicher die leute die das problem nicht haben nicht wahrhaben und werden es wieder leugnen.

Was soll der Quatsch mit "wir machen euch satt"

Diesen Spruch der agrarindustrieorientierten Landwirtschaft kann ich nicht mehr hören. Es wird so getan, als wäre es mit ökologischen und kleinbäuerlichen Betrieben nicht möglich, die Bevölkerung zu ernähren.
Es war bis in die 90er Jahre möglich, ohne die heutige naturverachtende Agrarindustrie die Bevölkerung sehr viel mehr als auseichend zu ernähren. Die Bevölkerungszahl Deutchlands (und Europas) hat sich seitdem nicht nennenswert geändert. Lediglich die Gier der Agrarindustrie und ihrer Betriebe nach immer noch mehr Gewinn hat sich geändert.
Angst, dass uns bei einer Reform der Landwirtschaft die Kochtöpfe leer bleiben, müssen wir nicht haben. Angst hat nur die Lobby der Agrarindustrie, dass ihre staatssubventionierten Töpfe nicht mehr überquellen.

was soll den dieses Unterschichtenbashing?

Warum wird der Unterschicht so permanent abgesprochen sich für gesundes Essen zu interessieren, bzw. darauf gepocht das keiner bereit wäre mehr für Essen auszugeben? Es muss doch nicht jeder der wenig verdient gleich ein ungebildeter Vollhorst sein, der nicht erkennt wie wichtig es ist gutes Essen auch fair zu bezahlen. Dann spart man halt an anderer Stelle. Zufällig komme ich aus dem Osten und bin einer der sogenannten Geringverdiener.
Es gibt es genug Menschen aus der jungen Riege die sich für gesunde Ernährung interessieren.
Der Anteil an Vegetariern hat zugenommen, auch im Osten. Saisonales Gemüse aus der Region liegt meisten preislich unter den teuer importieren Waren und wird von mir bevorzugt gekauft. Wenn man die Möglichkeit hat direkt beim Bauern zu kaufen liegt man preislich oft unter den Einkaufspreisen im Laden. Aus Studenten-WGs kenne ich es so das man als Gruppe Gemüsekisten vom lokalen Bauern kauft und dann gemeinsam verkocht oder eben aufteilt.

Transparenz

Mir als Verbraucher fehlt die Transparenz, wie der Preis einer Ware sich zusammensetzt. Beispiel Milch, im Supermarkt kann ich zwischen fünf Sorten Vollmilch wählen. Das sich Bio unterscheidet, ist mir noch klar. Aber verdient der Bauer mehr, wenn die Milch von einer namenhaften Molkerei stammt oder geht das zusätzliche Geld nur in die Werbung? Wenn nicht klar ist, wofür der Mehrpreis ist, greift man doch zum billigsten Produkt. Hier muss mehr Transparenz her. Wenn man einen man den Mehrwert erkennen kann, ist man eher bereit, dafür auch mehr zu zahlen. Ohne Werbung machen zu wollen, fallen mir Ansätze wie „Weidemilch“ oder „Ein Herz für Erzeuger“ ein.

@ Konoeshidan

Ich geben Ihnen Recht! Es ist ein Verdrängungswettkampf in dem die Kleinen von den Großen gefressen werden.
Ich finde diese Entwicklung schrecklich.
Die Politik darf diese quälerische Massentierhaltung nicht mehr unterstützen.
Im Gegenzug muss den kleineren Betriebe geholfen werden, welche für artgerechte und gute Tierhaltung sorgen. Ich bin gerne bereit, für diese Qualität mehr Geld zu zahlen.

Angestellte Naturschützer statt Marktteilnehmer

Es gibt vielleicht eine einfache Lösung:
1. Höfe sind keine Marktteilnehmer mehr und leiden nicht mehr unter Preisverfall. Was mit der Ernte geschieht, ist Sache jedes Einzelnen.
2. Statt die Ernten zu verkaufen zu müssen werden zusätzlich Dienstleistungen vom Staat bezahlt, zB. Bewirtschaftung der Flächen, Pachten für Freizeitnutzung und aktiven Naturschutz. Es erfolgen somit keine Preisstützungen mehr von unverkäuflicher Ware. Andererseits existiert mit dem Mindestlohn eine untere Grenze für die Entlohnung inkl. Sozialversicherung.
3. Natürlich erfolgt die Anrechnung aller sonstigen Subventionen z.B. Pacht für Windkraftanlagen, Faulgas-Subventionen usw.
4. Ausfuhren werden nicht mehr auf fremde Märkte per Subventionen gedrückt und somit wird die Armut der Kleinbauern in diesen Ländern nicht mehr geradezu erzwungen.

Damit wäre allen geholfen.

Da sieht man mal das die

Da sieht man mal das die Marktwirtschaft nicht in allen Bereichen funktioniert, ich finde immer lustig was unsere Regierung will aber nichts dafür tut, Bürger kauft deutsche Produkte, Obst, Gemüse und Fleisch und helft so den heimischen Bauern
Wir brauchen mehr Hofläden

Mitleid

Ich habe Mitleid mit den Bauern, jedesmal, jedesmal wenn ich sehe, wie deren Scheunendächer mit Solarzellen mit fast 10% Rendite zugepflastert sind, jedesmal wenn ich eine Biogasanlage sehe, die mehr als 60% der Energie in ungenutzte Abwärme verschleudert und dennoch überaus wirtschaftlich ist, jedesmal wenn ich die Windräder auf den Äckern sehe, jedesmal wenn ich meine Stromrechnung sehe, jedesmal wenn ich über deren Subventionen lese. Immer dann habe ich Mitleid, jedesmal;-)

laktoseunverträglich

@von 91541matthias

es stimmt schon das der anteil der leute in deutschland der von sich behauptet laktoseintoleranz zu sein höher ist als der anteil der wissenschaftlich belegt ist. aber die aussage das immer weniger leute die milch vertragen stimmt auch. die mutation das die nördlichen völker milch bzw. laktose verdauen können ist im südlichen dänemark passiert daher vertragen auch 99 prozent der usprünglichen skandinavier milch da dies ein überlensvorteil war hat sich die mutation dort durchgesetzt.dieser anteil nimmt aber nach süden ab und durch die einwanderung aus populationen die diese mutation nicht haben nimmt logischer weise auch in deutschland der anteil der bevölkerung die den milchzucker vertragen ab.soweit die wissenschaftlichen fakten.

Herr Schwarz sagt es ja selbst

"Wir produzieren zu viel." Das Problem hat er also erkannt, aber dann? "Das könnte heißen wir sind zu gut." Bitte? Offenbar ist er der Ansicht je mehr Produktion umso besser in der Landwirtschaft, und diese Haltung ist das Problem. Wer mehr produziert als nachgefragt wird ist nicht zu gut sondern witschaftet zu schlecht bzw. er ist einfach überflüssig. Und sein Lösungsvorschlag passt natürlich auch ins Bild: mehr Exporte müssen her. Mit denen wir dann die Märkte in schwächeren Ländern überschwemmen können, vorwiegend in Afrika, und so dort die regionalen Strukturen zerstören. Jemand wie Herr Schwarz gehört aus der ganzen Debatte ausgeklammert weil er entweder den großem Rahmen des Problems nicht erkennt oder nicht erkennen will. Nationaler Egoismus ist das Problem, genau wie in der Flüchtlingsdebatte.

Wofür Geld ausgeben

Lebensmittel kaufen die Meisten natürlich möglichst billig ein.
Qualität und Wertigkeit wird ständig ausgelotet, denn die Verbraucher sind clever!
Man neigt eher zum " Dritturlaub " als bei der Ernährung freiwillig mehr Geld auszugeben. Das neueste Handy + teurem Vertrag ist auch nicht das Problem und die Wohnungseinrichtung soll auch auf dem neuesten Stand sein, weil man das auch gut zeigen kann. Jedoch was ich esse, ist schlecht vorzeigbar und auch weniger prestigeträchtig!

@ ernst_thälmann

Sie haben Recht, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen schon immer Probleme mit der Milch hatten.
Die neue Anzahl der Lebensmittelunverträglichkeiten hängt aber hauptsächlich mit der enormen Antibiotikaeinnahme zusammen. Meine Unverträglichkeiten sind darauf zurück zu führen.
Es heißt ja "Anti bio"

clajuse - Hofläden

...aber nur, wenn diese Hofläden auch die eigenen Erzeugnisse verkaufen.
Es gibt genügend Hofläden-Betreiber, die nichts weiter sind als überteuerte Händler: sie bieten auf ihren Höfen Eier aus Bodenhaltung (!) an und haben noch nicht einmal Hühner, Spargel in der Saison, obwohl in der ganzen Gegend kein Spargel wächst, Obst ohne Obstbäume zu haben etc.
Und sie haben ausreichend Kunden, die offensichtlich auf so einem Gehöft kaufen, weil es so "authentisch" aussieht.

Wir alle können etwas mehr für Eier und Milch bezahlen; wir müssen auch nicht dauernd Fleisch essen, aber wir müssen uns auch darauf verlassen können, dass höhere Preise zu besserer Tierhaltung führen. Dazu brauchen wir ein Landwirtschaftsministerium, das die bestehenden Gesetze und Vorschriften auch durchsetzt (und z. B. internationale Großkonzerne aus der Nahrungsmittelproduktion raushält).

der von Uns Buergern

Unser Aller Dank an:
- EU Agrarpolitk,
- Monopolisten REWE EDEKA etc,
- CDU Agrar Industrie Lobby,
- internationale Duengemittel Multis,
- Freihandelsabkommen,
- die *Geiz-ist-Geil* Buerger ...
Gruss

Wirkliche Alternativen sehen anders aus

Unsere Landwirtschaft ist alles andere als nachhaltig. Und "artgerecht" ist nur eine schwammige Definition, mit der - auch als wirtschaftliche Strategie - Werbung betrieben wird, um das Gewissen des Verbrauchers zu beruhigen. Wir benötigen langfristig einen großen Umbau der Landwirtschaft: Weg von ressourcenfressenden Produkten (insbesondere Fleisch und andere tierische Lebenmittel, die alle eine riesigen ökologischen Fußabdruck aufweisen) hin zu pflanzlichen Lebensmitteln. Das wäre dann auch wirklich artgerecht, weil Tiere dann für ein qualvolles kurzes Leben nicht extra gezüchtet werden müssten. Und so können wir auch (natürlich abgesehen von politischen und infrastrukurellen Problemen abgesehen) die gesammte Weltbevölkerung satt bekommen. Und der Kunde/Käufer hat die Macht etwas zu ändern, denn die Nachfrage regelt ja bekanntlich das Angebot.

@ernst_thälmann

09:08 von ernst_thälmann:
"wer nach noch höheren preisen schreit kennt die realität vieler armer haushalte in deutschland nicht wo abzüglich der miete 70 prozent vom restlichen geld für lebensmittel dauf gehen.wer da höhere preise fordert setzt viele menschen in unseren land dem hunger aus!"

Kein Mensch in Deutschland muss hungern. Auch nicht, wenn die Lebensmittel das kosten, was sie eigentlich wert sind.

Im Studium habe ich von 500 Euro pro Monat gelebt - die Hälfte davon ging für den Wohnheimplatz drauf und ca. 100 Euro für's Essen. Heute sind es vielleicht 200 Euro - gestiegen sind meine Ansprüche und weniger die Preise.

Ich kaufe gelegentlich Bio-Produkte (Eier) und bevorzuge einfache Lebensmittel aus der Region (z.B. Kartoffeln, Äpfel und eben Milch). Ob die nun einen Euro pro Kilo kosten oder das zwei- bis dreifache, ändert an den monatlichen Gesamtkosten nicht wirklich viel.
Anders würde es nur aussehen, wenn täglich ein Schnitzel auf dem Teller liegen müsste.

Veganer Zeitgeist

@91541matthias
Zitat: "....dass angeblich immer weniger Menschen Milch vertragen,halte ich für ein Gerücht. Es ist wohl mehr dem Vegan-laktoseunverträglich-glutenfreien Zeitgeist geschuldet,der uns einreden will,dass wir unsere altbekannten Lebensmittel nicht mehr essen sollen."

Milch ist das perfekte Lebensmittel: Für jedes Neugeborene die Muttermilch der eigenen Spezies.
Ab einem gewissen Alter und zwischen den unterschiedlichen Spezies gibt es Unverträglichkeiten, das hat die Natur bewusst so eingerichtet.
Kuhmilch für Menschen hat mit "Natürlichkeit" wenig zu tun.
Da wäre es sogar noch "natürlicher", ab und zu ein Stück Fleisch zu essen.
Immer mehr Menschen erkennen das, das hat nicht mit "Einreden" zu tun. Ein veganes Leben ist also kein "Zeitgeist", der sich wieder verflüchtigt sondern logische Konsequenz, auch wenn das manchem nicht gefällt......

der Buerger im Luxus

Das Verhalten der Buerger ist abnormal:
- neue Autos nach 3 Jahren, mit Warm-Wasser Licht, Massage Stab fuer den Hund und Frauchen, ,
- 3x mal per Jahr Urlaub, moeglichst hinter 3 Kontinenten, in den *Armen-Haus-Laendern* dieser Erde,
- E-Schrott Versand in Entwicklungslaender,
- 3 Kreuzfahrten pro Jahr,
- 3 neue Smartphones im Jahr fuer Frau und Kinder,
- jedes Jahr neue Ski + Schuhe,
etc etc etc...
*Landwirte*, oder besser *Agrar-Energie-Umwelt* - Technologie Farmen verschleudern Steuergelder...
ABER an den Lebensmitteln wird an jedem Pfennig, pardon Cent, gegeizt...
Verrueckte Welt...
Gruess,
ein Ingenieur Maschinenbau + Energie...

wenn ich das schon lese ....

...laktoseunverträglichkeit ...

wenn ich dieses zeuch aus den molkereien trinken muß, bekomme auch ich immer wieder probleme!

geht zum bauern, trinkt von dort nur durchgeseite milch und ihr vergeßt diesen quatsch mit laktosen .
sollte jemand dann doch noch bauchschmerzen haben, kommen die bestimmt nicht von der milch !
deshalb geht zum bauern, der sein vieh noch auf die weide läßt (wichtig) und so könnt ihr euch gesund ernähren - auch mit der milch ^^

und dafür zahle ich gerne auch etwas mehr, was aber meistens überhaupt nicht nötig -
ÜBERRASCHUNG :-))
lg
f

@ ladycat

ob sie milchzucker als erwachsene verdauen können ist in ihrer DNA festgelegt. mit äußeren umständen hat das nichts.

Wann wird Deutschland endlich einen Agrarminister

haben der Fakten schafft. Verbot der aller Massentierhaltungsbetriebe und gleichzeitig massive Kürzungen der Subventionen. Entsprechende Gesetzesänderung die artgerechte Tierhaltung in den fleischerzeugenden Betrieben (Erhöhung der Fläche für Tiere). Subventionen für landwirtschaftliche Betriebe in der Bio Produktion erhöhen, so dass deren Produkte von einer größeren Zahl der Bevölkerung auch gekauft werden kann. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb man Tiere hunderte Kilometer weit transportieren muss, bevor sie geschlachtet werden. Aber auch der Verbraucher selbst muss umzudenken. Deshalb bin ich auch dafür, dass Kinder anstatt nutzlose Wanderungen zu machen, lieber mal einen Schlachthof besuchen sollten. Vielleicht erkennen sie dann, dass das Schnitzel eben nicht im Supermarkt wächst.

@ von federico

90 prozent der menschen auf der welt können laktose eben nicht verdauen und da hilft auch nicht ihre frischmilch. sie sollten sich mal mit den wissenschaftlichen fakten beschäftigen.ich selber bin zum glück träger des mutierten gens und dadurch großer milchfan.wir haben in unserer familie auch einen guten tagesverbrauch von guten 5 litern.aber trotzdem muß man doch zu kenntnis nehmen das man auf dieser welt zu einer minderheit gehört in sachen verträglichkeit.

"veganes Leben "

@ Klaus Hess
ethisch gibt es sicher gründe so zu leben aber das man versucht den leuten einzureden es wäre gesund ist schon dem zeitgeist geschuldet und läßt sich nicht wissenschaftlich nicht belegen.aus evolutionärer sicht sind wir mehr auf tierische nahrung ausgelegt und tierisches fett war der hauptenergielieferant und innereien die hauptquelle für vitamine und mineralien.getreide war später praktisch eine art notnahrung.lebenserwartung und gesundheit gingen nachweislich zurück mit einführung des ackerbaus.
man kann natürlich sagen das für die ernährung der welt es besser wäre die fleischproduktion zurückzufahren.aber wenn man behauptet das wäre auch gleichzeitig gesund dann wird es zu religion. alles gute ist nunmal nie zusammen.auf lange sicht wird man die ernährung umstellen müssen die dann aber minderwertiger wird um dann vielleicht 15 millarden menschen ernähren zu können. man sollte das nüchtern und sachlich betrachten und nicht aus den augen des lifestyle

@ ernst-thälmann 11.42 Uhr

Mag sein, dass der Milchzucker mit äußeren Umständen nichts zu tun hat.
Aber bei Milcheiweiß, Gluten usw. sieht es anders aus.

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