Kommentare

US-Notenbank Fed hat den Leitzins erstmals seit fast zehn Jahren

angehoben"
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Wenn man weiß, wie die Geldverteilung in den Händen sich einiger Weniger auf der Welt verteilt, dann fragt man sich schon,"Was bringts?"
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Außer, dass die Spielwiese Börsenplatz vergleichbar ist mit einem Golfplatz!
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Eine Spielwiese eben, für dekadenten Reichtum!

Ein Witz...

...und dennoch wird das eben nicht nur in den Schwellenländern für Turbulenzen sorgen. Denn gerade in der größten "Auf-Pump-Volkswirtschaft", den USA selbst, wird es zu Kreditabschreibungen und noch mehr Pleiten kommen.

Wo haben sich denn sehr viele marode, von Steuerausfällen geplagte Regierungen und vom weltweiten Wirtschaftsabschwung gebeutelten Unternehmen hunderte von Milliarden (wenn nicht Billionen) Dollar geliehen ? Wohl doch vorwiegend bei US-Banken bzw. US-Großbanken. Und wo findet man die dazugehörenden Kreditversicherer dieser Schuldner ? Richtig, in den USA und Europa !

Mal sehen wie lange es dauert, bis die FED diese symbolische Zinserhöhung, denn mehr ist es nicht, wieder kassieren muss.

China ?

Da China der größte Gläubiger der USA ist, werden sich seine Schwierigkeiten in Grenzen halten.

Außerdem kauft es sich mit einem stärkeren Dollar leichter durch die weltweiten "Filetstücke", vor allem, da es nun vermehrt zu Überschuldungsproblemen und Zwangsveräußerungen, also "Schnäppchen" kommen wird.

Wahnsinn Finanzmarkt

Ich fass es nicht: Da wird in einem Land der Leitzins erhöht und die ganze Weltwirtschaft spielt verrückt. Wie kann es eigentlich sein, dass eine einzelne Nationalwährung den ganzen Globus so in ihrem Klammergriff halten kann? Das kann doch nicht wahr sein! Und wenn es den Amis beliebt, senken die ihren Leitzins dann wieder, um ihre marode Wirtschaft in Schwung zu bringen und schicken damit gleichzeitig Dutzende Volkswirtschaften rund um den Erdball in die Hölle!

Das darf doch alles nicht wahr sein! Eine Nationalwährung darf doch eigentlich nie und nimmer so eine gewaltige Außenwirkung haben, wie der US-$! Warum wird dagegen nichts unternommen? Ein Weltwährung für alle internationalen Banktransaktionen als Parallelwährung und ansonsten jeder Staat für sich... meinetwegen auch jeder Wirtschaftsraum für sich.

Es wird wirklich Zeit für eine echte Reform der Kapitalmärkte rund um den Globus!

das ist eben...

Das ist eben Kapitalismus pur. Verdienen tuen doch nur die die jetzt schon reich sind,das gilt ja auch für alle US Präsidenten,da sind sich alle gleich. Da rollt dann die nächste Immobilienpleite auf uns zu.

was für ein Theater

wie stabil ist eigentlich ein weltweites Finanzsystem, deren Wohl und Wehe durch eine Zinserhöhung von 0,25 % derart beeinflußt wird ? Die Börsen haben sich von der Realität schon lange abgekoppelt. Die nächste Finanzblase steht bereit zum Platzen. Ein kaputtes System.

@ Odin-HH

Wenn ein Kredit platzt, weil die Zinsen um einen Viertelpunkt hoch gehen, dann war er eh nicht zu halten. Wer als Verbraucher so eine Finanzierung eingeht, ist selbst schuld.

Wann kommt die Zinsanhebung in Deutschland??

Nach dieser Anhebung in den USA frage ich mal: wann kommt die Zinserhoehung auch bei uns hier in Deutschland?? Diese ist ebenfalls ueberfaellig.

Diese Null-Zins-Politik der EZB macht unsere Wirtschaft kaputt. Arbeitsplaetze gehen verloren, weil zwar die Exporte ueberturig laufen, aber die Importe zu teuer sind. Dadurch werden die Verbraucher jetz ihr Geld zusammenhalten und weniger konsumieren. Darueber hinaus geht dadurch - also durch diese falsche Null-Zins-Politik der EZB - der Euro ebenfalls kaputt, weil er immer mehr an Wert verliert! Und dass geht alles zu Lasten von den kleinen Sparern, denen das Geld ausgeht.

Bei mir ist es bald soweit. Und ich frage mich, wann ich endlich mal Zinsen fuer mein Geld sehen werde??

Ende der Niedrigzinsphase?

Die Niedrigzinsphase geht sehr langsam, aber sicher zu Ende. Vor vier Wochern haben wir eine Anschlussfinanzierung für unseren privaten Hauskredit abgeschlossen: 1,98% auf zehn Jahre fest. So günstig ist Geld vielleicht nie wieder.

Weiterhin stelle ich mal diese Fragen dazu

Weiterhin frage ich:

1. wann wird dieser Herr Draghi in der EZB endlich abgesetzt?? Mir waere Herr Jens Weidmann von de Bundesbank an der Spitze der EZB wesentlich lieber! Der ist vernuenftiger und hat mehr Weitblick. Außerdem arbeitet Draghi NICHT im Interesse der EU sondern im Interesse der USA und von Goldman-Sachs. Draghi ist ein ex-Goldman-Sachser.

2. wann werden Blackrock, Blackstone, Goldman-Sachs und Lehmanbrothers endlich zerschlagen, weil sie zu gefaehrlich werden??

3. wann bekommt Europa von den USA sein Geld zurueck??

4. wann endet endlich diese Null-Zins-Politik hier in Europa und Deutschland??

5. wie viel Geld sollen wir Sparer noch verlieren dadurch??

6. wann wird diese Austeritätspolitik zu Lasten der griechischen Buerger endlich beendet?

7. wann ist endlich wirlich Schluss mit diesem "too-big-to-fail"?? Denn bei unseren Politikern sehe ich KEIN Interesse daran.

8. Wann werden diese Pleitebanken endlich vom Markt genommen und geschlossen??

Schön ist das Leben

wenn der Euro fällt, da haben wir dann richtig was davon. Schön wäre wenn man Reich wäre.

Gruß

Der EURO wird weiter geschwächt

Jetzt kommt nochmals ein Sargnagel mehr auf den EURO.
Bin mal gespannt wie lange das noch gut geht.

@ hotschi

"Die Börsen haben sich von der Realität schon lange abgekoppelt."

Wann waren sie denn an die Realität angekoppelt? In der guten alten Zeit?

21:47 von RoyalTramp

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Wir damit meine ich
Otto Normalo und Liechen Müller können noch so fleißig arbeiten,es spielt überhaupt keine Rolle wenn die Finanz Märkte ihre " Spielchen " unter sich austragen. Entweder es geht weiterhin gut mit unserer Arbeit oder wir werden arbeitslos und wissen gar nicht warum unsere Firma plötzlich nicht mehr Konkurrent fähig ist und deshalb pleite gegangen ist. Das alles hat mit sozialer Markwirtschaft so wie sie einmal Ludwig Erhard erdacht nicht mehr zu tun.

Wurde auch Zeit

Seit Jahren spekulieren Anleger auf diese Zinserhoehung und wurden vertroestet. Der US $ ist Leitwaehrung, aber nur so lange, wie man Ihm die Stange haelt. Diese magere Erhoehung des Leitzins, haelt die Anleger bei Laune und verhindert das Abwandern von Kapital in andere Waehrungen oder Rohstoffen. Gleichzeitig ist der Zinssatz zu gering um fuer spuerbare Verschlechterungen in den Kreditmaerkten zu sorgen. Es war ueberfaellig.
Die gesamte Aktion ist nichts anderes als Augenwischerei.

Jetzt....

kommt Druck in die erzeugte Blase.
Buuummmm

Wie sich diese minimale

Wie sich diese minimale Zinserhöhung auswirkt, wird man ja sehen. Jedenfalls stimmt es nicht, dass sich die Wirtschaft erholt hat. Im Gegenteil, sie schleppt sich. Zwar wurden seit '08 Millionen Stellen geschaffen, die Gesamtlohnsumme ist aber gesunken, da es sich zum grossen Teil um schlecht bezahlte (Teilzeit)jobs handelt, die gut bezahlte Industriearbeitsplätze 'ersetzen'. Auch der Anteil der Bevölkerung, der arbeitstätig ist, ist stetig gesunken. Die Arbeitslosenrate ist vor allem deshalb gesunken, weil Millionen aufgegeben haben und nun von was auch immer leben. Über 80 Prozent der us-Amerikaner haben heute ein niedrigeres Einkommen als '08. Die Logik ist; die gut Gepolsterten halten sich, die anderen saufen ab. Die Schulden sind auf Rekordhöhe. Allein die Ausbildungschulden betragen global über 1'000 Milliarden u$. Da werden höhere Zinsen nicht helfen.

Was war noch einmal die Ursache der Euro-/Finanzkrisen?

Was war noch einmal die Ursache der Euro-/Finanzkrisen der letzten Jahre?

1. Sub-Prime-Crises: Kreditblase war 2008-10 geplatzt zurückgehend auf eine Gesetzgebung noch von Clintion, dass bei der Kreditvergabe an Bankkunden niedriger Bonität nicht hinsichtlich Bonität diskriminiert werden dürfen - befeuert durch eine NIEDRIGZINSPOLITIK der FED

2. Immo-Krise in Spanien: Immo-Markt war 2010- geplatzt, weil die EU den Infrasturkturinvestitionen (Immos) massiv subventionierte und Spanien über den Beitritt zum Euro sich zu sehr NIEDRIGEN ZINSEN verschulden konnte

3. Gleiche Ursache in Griechenland: der Eurobeitritt löste eine NIEDRIGZINSPOLITIK aus, der ausschlaggebend dafür, dass sich GR massiv verschuldete

4. Aktuell versucht die EU/EZB der immer noch glimmenden Eurokrise durch eine ... Patah! ... NIEDRIGZINSPOLITIK Herr zu werden, die, wie wir wissen, nicht zu dem gewünschten Aufschwung in GR führt, sondern lediglich massiven Blasen auf dem Immo-/Aktienmarkt auftürmt!
Great success!!

@ 21:53 von Le Compte

Sie schreiben:
"D-Mark
war noch was. Wenn dann die EZB den Euro zu einer Gammelwährung verarbeitet hat können alle Sparer und Rentner gleich sich selbst abmurksen."
*
Kann es sein dass Sie vielleicht noch zu jung sind um zu wissen dass die viel gerühmte DM niemals so stabil war wie es der Euro seit 13 Jahren ist?
Mit der DM haben wir in den 70er und 80er Jahren Inflationsraten von bis zu 8% gehabt. Beim Euro waren es jetzt im Schnitt gerade mal 1,x% Inflation seit 2002.
Als der Euro die DM abgelöst hat war er gerade mal 0,85 US-Dollar wert.
Heute sind es immer noch 1,10 US Dollar, also deutlich mehr Wert!
Bei aller wirklich berechtigten Kritik an der EZB:
Der Euro ist nach wie vor deutlich stabiler als die DM jemals war!
*
Und dass dieses so bleibt sieht man auch jetzt nach der Zinserhöhung der Fed. Denn auch da bewegt sich beim Euro wenig, eben weil er stabil ist!
Heute hat der Euro lediglich 0,2% gegenüber dem Dollar verloren.

Euro durch EZB geschwächt

Die USA haben es geschafft die Wirtschaft zu fördern.
Durch die perverse Finanzpolitik der EZB wird die Realwirtschaft nicht mit Krediten versorgt, das Geld von den Banken zum Zocken auf den Finanzmärkten genutzt, die bankrotten Staaten mit billigem Geld von Reformen abgehalten und die Altersversorgung der Bürger ruiniert.
Es wird höchste Zeit diese üble Geldpolitik zu beenden.

@RoyalTramp, 21:47

Warum wird dagegen nichts unternommen?

Kann ich Ihnen sagen: Weil jeder Finanzminister, der das vorschlägt, sich sein eigenes Grab schaufelt (und das seines Landes gleich dazu).

So etwas nennt sich Hegemonie. Fragen Sie mal im Iran nach, 1953...

Aber vermutlich war Ihre Frage rhetorischer Natur...

@22:10 von harry.berlin

Wenn ein Kredit platzt, weil die Zinsen um einen Viertelpunkt hoch gehen, dann war er eh nicht zu halten.

Das passiert sowieso nicht, da Kredite i.d.R. fest verzinst sind. Die Hauptauswirkung ist, dass bei steigenden Zinsen Investitionen tendenziell zurück gehen. Dafür ist es aber jetzt noch zu früh. Sollten wir tatsächlich jetzt gerade so die Talsohle durchschritten haben, dürften Investitionen eher vorgezogen werden, weil es später teurer wird.

Man befürchtete negative Auswirkungen auf die Börsen, weil die ja die ganze Zeit von fallenden Zinsen profitiert haben.

Wer als Verbraucher so eine Finanzierung eingeht, ist selbst schuld.

Der wohl prominenteste Verbraucher, der mal sein Haus so (mit ständig variablen Zinssatz) finanziert hatte, war Ex-BP Wulff. Damals wurde ihm Vorteilsnahme unterstellt, aber wenn's einem um die Ohren fliegt, ist man selber schuld (weil doof).

@ Le Compte

Autsch, erstens waere die D-Mark heute wesentlich schwaecher als der Euro. Ueberhaupt, die Staerke oder Schwaeche einer Waehrung ist relativ unbedeutend. Es geht darum wie stark die Wirtschaft im jeweilligen Land ist.

Ueberhaupt wird es wahrscheinlich keine oekonomische Katastrophe geben, weil es allen klar war das es ueberfaellig war die Zinsen zu erheben. Absolut richtiger Schritt.

Aber vor allem, viele Kommentare hier entbehren jeglichem Sachverstandes.

@ RoyalTramp

"Wie kann es eigentlich sein, dass eine einzelne Nationalwährung den ganzen Globus so in ihrem Klammergriff halten kann?"

Einfach mal ein Sachbuch zur Hand nehmen, oder The Economist oder Financial Times lesen. Es ist erstaunlich das viele der Zusammenhaenge eigentlich ganz einfach sind. Um die Frage zu beantworten: Weil die US Wirtschaft so stark ist under der Dollar in absehbarer Zeit nicht zusammenbricht.

@ Resistance1405

"Nach dieser Anhebung in den USA frage ich mal: wann kommt die Zinserhoehung auch bei uns hier in Deutschland??"

Ich schätze innerhalb der nächsten drei Jahre.

"Diese Null-Zins-Politik der EZB macht unsere Wirtschaft kaputt. Arbeitsplaetze gehen verloren, weil zwar die Exporte ueberturig laufen, aber die Importe zu teuer sind."

Das ist Quatsch. Der Euro ist stärker denn je, Europa kommt gerade recht billig an importierte Rohstoffe, insbesondere an Öl. Informieren Sie sich bitte besser.

@ cowboy8

"Das passiert sowieso nicht, da Kredite i.d.R. fest verzinst sind."

In Deutschland zumeist ja, in den USA zumeist nein.

@ rossundreiter

"Kann ich Ihnen sagen: Weil jeder Finanzminister, der das vorschlägt, sich sein eigenes Grab schaufelt (und das seines Landes gleich dazu)."

Falsch. Die Geldpolitik ist nicht Sache des Finanzministers, der ist nur der Herr über den Staatshaushalt und das ist etwas völlig anderes.

Die Geldpolitik macht in einem demokratischen Staat eine unabhängige Notenbank. In Ländern wie China oder Russland gibt es diese Gewaltenteilung nicht.

@ RoyalTramp

"Wie kann es eigentlich sein, dass eine einzelne Nationalwährung den ganzen Globus so in ihrem Klammergriff halten kann?"

Nich nötig, gleich wieder auf die antiamerikanische Pauke zu haun, nur weil eine Nachricht aus den USA kommt.

Dass der Dollar die Weltwirschaft so "im Griff" hat, liegt erstens daran, dass die USA 22% des Welt-Bruttosozialproduktes herstellen, und zweitens daran, dass viele Länder den Dollar aus Leitwährung benutzen. Beides Dinge, auf die die USA nur bedingt Einfluss haben.

Eine finanzielle Entscheidung der Euro-Länder (24% des Welt-Bruttosozialproduktes) hätte den gleichen Einfluss auf die Finanzmärkte der Welt gehabt, nur wären dann eben nicht die Amerikaner "schuld" gewesen.

Ich bin absolut für einen gleichberechtigten Markt. Alles was wir dafür brauchen ist eine weltweit gleichstarke Wirtschaft. Sobald Länder wie Bhutan, Liberia oder die Malediven ihr BIP versiebentausendfacht haben, können sie mit den USA und der EU auf Augenhöhe verhandeln.

@ Residue

"Einfach mal ein Sachbuch zur Hand nehmen, oder The Economist oder Financial Times lesen."

Meine Kritik bezog sich darauf, dass kein Land der Welt so viel Macht in der Hand halten dürfte, dass infolge dessen rein nach nationalen Interessen gerichtete monetäre Politik die gesamte Weltwirtschaft absäuft.

Dies gilt übrigens in meinen Augen für jedes Land oder jeden Wirtschaftsraum. Ist also keine Kritik, weil der US-$ Leitwährung ist. Wäre es der CNY würde ich genauso mit Unverständnis reagieren.

Eine einzige Weltwährung und parallel dazu dann die die jeweiligen nationalen Währungen, dann sollte es den Rest der Welt nicht mehr so betreffen, wenn im Land xyz nationale Zinspolitik betrieben wird.

@harry.berlin

in einer Zeit, als die eigentliche Funktion der Börse, den Wert eines Unternehmens widerzuspiegeln war. Die Wirtschaft ist die Realität. Heute leben die Börsen vom billigen EZB Geld, aus der Notenpresse direkt in die Spekulation. Es ist Spielgeld geworden. Und die nächste Blase wird platzen.

@ pipilampumpf

"Manchmal frag ich mich, was wohl passieren würde wenn kein Arsch mehr mit Geld hantieren würde ... wir alle einfach auf Geld als Zahlungsmittel verzichten würden."

Das Experiment mache ich jedes Jahr, denn in der Vorweihnachtszeit bin ich regelmässig pleite.

Nee, im Ernst: Wenn Sie nicht total autark wirtschaften, brauchen Sie einen Vergleichswert, um sich die Dinge einzutauschen, die sie nicht selbst herstellen können. Und da hat sich Geld in den letzten paar tausend Jahren immer wieder als die beste Methode erwiesen.

Wie würde eine "andere Welt" aussehen? John D. Rockefeller hat mal gesagt: "Von mir aus können wir alle Menschen auf der Welt gleich machen und jedem Menschen genau den gleichen Anteil am Reichtum der Welt geben. Am nächsten Morgen wird es Menschen geben, die nichts mehr haben, und Menschen, die doppelt so viel haben, wie am Tag zuvor. Und dieser Vorgang wird sich so oft widerholen, bis wir genau die gleichen Verhältnisse wie heute wiederhaben."

Traurig, aber wahr.

@ RoyalTramp

"Wie kann es eigentlich sein, dass eine einzelne Nationalwährung den ganzen Globus so in ihrem Klammergriff halten kann?"

Was denn für einen "Klammergriff"?
Die meisten Ölproduzenten handeln Öl am liebsten in Dollar, weil diese Währung neutral und stabil ist und man den Preis so am fairsten aushandeln kann. Das gilt auch für andere Rohstoffe. Die amerikanische Notenbank profitiert davon übrigens nicht, sie handelt nicht mit Öl.

@ Resistance1405

"4. wann endet endlich diese Null-Zins-Politik hier in Europa und Deutschland??
5. wie viel Geld sollen wir Sparer noch verlieren dadurch??"

Da haben Sie was verwechselt, keine Zinsen bedeuten nur, dass Ihrem Konto keine Beträge leistungslos gutgeschrieben werden. Wenn man nichts gewinnt ist das immer noch was anderes, als wenn man etwas verliert.

Die Qualität diese Forums

ist ja meistens recht hoch. Bei diesem Thema reden die Mitforisten aber am Hauptfehler des Artikels, der als Nebensatz vorkommt, völlig vorbei und kaprizieren sich deshalb auf Nebenschauplätze:
China wird seinen Platz als größte Volkswirtschaft der Welt, den es seit dem 14. Jahrhundert von Indien übernommen und bis in das Jahr 1850 mit weitem Abstand innehatte, schon in 2016, spätestens 2017 von den USA zurück erobern . China heute als Schwellenland zu bezeichnen, ist deshalb absurd. Schwellenland im Sinne prekärer Lebensbedingungen der Bevölkerung ja, im Sinne der Beherrschung des Planeten ist China gerade dabei, den Weltpolizisten USA abzulösen. TTIP usw. sind der armselige Versuch der G7+, dagegen zu halten. Diese neue Blockbildung, G7+ gegen BRICS muss man verhindern, mit Waffen geht das nicht, es geht nur mit Konsumverweigerung. Stell Dir vor, es ist Wal-Mart und keiner geht hin. Das ist die scharfe Waffe, wer nimmt sie aber in die Hand?

@22:14 von Resistance1405

Diese Null-Zins-Politik der EZB macht unsere Wirtschaft kaputt. Arbeitsplaetze gehen verloren, weil zwar die Exporte ueberturig laufen, aber die Importe zu teuer sind. Dadurch werden die Verbraucher jetz ihr Geld zusammenhalten und weniger konsumieren.

Es verhält sich (wie immer) genau umgekehrt.

Und ich frage mich, wann ich endlich mal Zinsen fuer mein Geld sehen werde??

Für die meisten "Sparer" macht es vermögenstechnisch keinen Unterschied, ob sie 2% oder 10% für ihre Einlage erhalten. Es macht aber einen Unterschied, ob man 2% oder 2,5% Zinsen für seinen Hauskredit bezahlt.

@ 21:35 von Odin-HH

Da China der größte Gläubiger der USA ist, werden sich seine Schwierigkeiten in Grenzen halten.

Stimme Ihrem Kommentar zu. Natürlich hat China auch Nachteile durch die Entscheidung der "Federal Reserve Bank", aber es werden eher die Vorteile überwiegen.

@22:17 von harry.berlin

1,98% auf zehn Jahre fest. So günstig ist Geld vielleicht nie wieder.

Damit haben Sie vermutlich Recht. Glückwunsch.

@ 21:47 von RoyalTramp

Da wird in einem Land der Leitzins erhöht und die ganze Weltwirtschaft spielt verrückt. Wie kann es eigentlich sein, dass eine einzelne Nationalwährung den ganzen Globus so in ihrem Klammergriff halten kann?

Der Dollar an sich ist für andere Nationalstaaten uninteressant. Der "Klammergriff" entsteht durch den Petro- Dollar. Den aber kann und darf man nicht in Frage stellen. Auch dann nicht, wenn man es wirtschaftlich könnte...

Aber wohl keine Auswirkungen in Europa ?

Hier werden den Sparern über 10 Jahre die Zinseinnahmen auf Sparvermögen weiter verwehrt, sie zahlen dem Wahnsinn von Euro und ungehemmte Zuwanderung weiter. Sogar ein Abgeben des Wohlstandes wird eingefordert ( wie der neuen OB Reker in Köln zu vernehmen ist, welche wohl von einem V-Mann angestochen wurde . Ich meine, Umverteilen geht wohl einfacher als zum Beitragen des Wohlstand Deutschlands.

@ 21:54 von Dein ist die He...

Verdienen tuen doch nur die die jetzt schon reich sind,das gilt ja auch für alle US Präsidenten,da sind sich alle gleich. Da rollt dann die nächste Immobilienpleite auf uns zu.

Die Verbindung zwischen Immobilienpleiten á la "Lehmann Brothers" und US- Präsidenten sollten Sie bitte näher erklären. Ich sehe da nämlich keine, außer "Herr" Trump wird der nächste Präsident.

@ 22:53 von PEGIDAHAT2xRECHT

Das haben Sie zwar sehr schön herausgearbeitet, aber leider nicht ganz korrekt. Punkt 3 ist Nonsens. Die Punkte 2 & 4 (bis auf den letzten Satz) sind Reaktionen auf Ihren Punkt 1.

@ 23:00 von peter Schäfer

Durch die perverse Finanzpolitik der EZB wird die Realwirtschaft nicht mit Krediten versorgt, das Geld von den Banken zum Zocken auf den Finanzmärkten genutzt, die bankrotten Staaten mit billigem Geld von Reformen abgehalten

Das ist nicht ganz korrekt. Die EZB verteilt derzeit 60 Milliarden monatlich, damit die Wirtschaft Kredite bekommt. So erhofft man sich -> Eine Erhöhung der Inflationsrate. Da das Geld allerdings im Währungskreislauf verbleibt, kann die Inflationsrate dadurch nicht steigen. Weiß jeder, der mal ein Buch über VWL und BWL durchgeblättert hat. Warum weiß das Herr Draghi nicht?

@five oceans buc... - Viel mehr negatives

Es soll sich jeder einmal fragen, was passieren würde, wenn wir den Euro von heute auf morgen abschaffen und alle Staaten zurück zu ihrer Währung gehen?

Einer der Gründe für den Euro waren Währungsspekulationen einen Riegel vorzuschieben, dieser Schutz würde dann ebenfalls wegfallen. Das Shoppen im Internet wäre nicht mehr ohne weiteres auf EU-Ebene möglich.

Entscheidend ist doch aber - was die EU angeht so hat Deutschland das Sagen (oder zumindest einen großen Anteil daran), dass wir mit ihr nicht glücklich sind liegt daran dass wir nicht in der Lage sind unsere gewählten Repräsentanten dazu zu bringen wozu wir sie auswählten auch umzusetzen. In Deutschland herrscht eine enorme soziale Ungerechtigkeit, diese hat aber nichts das Geringste mit der EU zu tun. Wenn man einen Minderlohn von 8,50 € (und das auch noch mit Ausnahmen) festlegt ist dies kaum noch an Ungerechtigkeit zu überbieten.

um 23:48 von harry.berlin

"Die Geldpolitik macht in einem demokratischen Staat eine unabhängige Notenbank."
Was eine "unabhängige Notenbank" mit Demokratie zu tun haben soll, müssten sie noch erklären. Zumal das Phänomen, dass sie damit umschreiben viel jünger ist als die meisten bürgerlichen Demokratien.

um 00:12 von harry.berlin

"Da haben Sie was verwechselt, keine Zinsen bedeuten nur, dass Ihrem Konto keine Beträge leistungslos gutgeschrieben werden." Nur Grosskapitalisten und Spekulanten bekommen Beträge "leistungslos" gutgeschrieben, wenn die Zinsen gegen Null tendieren. Das führt dazu, dass die oberste paar Prozent in der Vermögenspyramide noch reicher werden, während die unteren 50 Prozent immer weniger haben - trotz Leistung.

@Bernd

Die Inflationsrate misst man nicht daran, was die eigene Währung gegenüber einer anderen Währung wert ist, sondern an der Kaufkraft.

Also was sie sich für den Euro kaufen können.
Wenn ich heute nur ein paar wenige Sachen im Supermarkt einkaufe, dann sind das gleich 40 € die ich für mich alleine ausgebe.
Zur Zeit der DM kosteten die gleichen Sachen ungefähr 35 DM. 35 DM sind in € umgerechnet aber nur 17, 90 €.
Heute zahlt man also für die gleichen Waren 22,10 € mehr.
Der Euro hat also massiv an Kaufkraft verloren, so wie auch der Dollar.
Daher auch ihre Milchmädchenrechnung den Euro mit dem Dollar zu vergleichen um uns zu verschaukeln, in der Hoffnung es würde niemand merken.

Tja und wer das nicht anhand von Lebensmitteln vergleichen möchte, der sollte sich Marktstabile Produkte heraussuchen.
Z.B. Werkzeuge aus Metall, die sind in den letzten 10 Jahren, wenn man die gleiche Qualität kauft, immer teurer geworden weil der Euro an Kaufkraft verloren hat.

@Am 17. Dezember 2015 um

@Am 17. Dezember 2015 um 02:20 von five oceans buc..

Vor einem Jahr hat die Schweizerische Nationalbank die CHF-Euro Bindung aufgehoben.

Der Franke schoss hoch, dann wieder runter. Der Durchschnittsschweizer hat davon kaum was mitbekommen, außer in den Auslandsferien. Das selbe wird auch mit der DM passieren - kein Grund in Panik zu verfallen.

@ pipilampumpf

"... wir alle einfach auf Geld als Zahlungsmittel verzichten würden."

Neben dem von mir weiter oben aufgezeichneten Szenario gibt es natürlich auch noch ein anderes: das kommunisitische Prinzip "Jeder nach seinen Leistungen - jedem nach seinen Bedürfnissen." Das funktionierte unter Jägern und Sammlern, und das funktionierte in den Anfängen der Sowjetunion (vielleicht sogar auch in den Anfängen der DDR). Immer dann, wenn Mangel herrschte und das gerechte Verteilen mal gerade so das Verhungern verhinderte. Am besten erkannt hatte das Mao Tsê-tung, dem das Zitat "Sozialismus ist gleiche Armut für alle" zugeschrieben wird.

Sobald aber mehr produziert wurde, als man sofort essen konnte, sobald es um eine gerechte Verteilung des Mehrwertes ging, wurde der Mensch bisher noch jedes Mal wieder zum Raubtier.

Ich bin gern bereit, ein neues Experiment zu wagen, befürchte aber, dass es genauso katastrophal enden würde, wie alle bisherigen Versuche.

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