Kommentare

Sehr gut

"Weil er schon vor dem offiziellen Beschluss die Finanzmärkte mit großem Getöse auf seine Politik öffentlich einstimmt, können die Gegner im EZB-Rat gegen Mario Draghi nicht viel ausrichten."

Und schon wissen wir, wie europäische Demokratie funktioniert.

Es wäre auch schön gewesen, wenn TS im Bericht erwähnt hätte, das Draghi von Goldman Sachs kommt, und irgendwelche Verniedlichungen a la "Super Mario" völlig deplaziert sind.

Es muss doch irgend wie....

möglich sein die Karre voll vor die Wand zu fahren. Wer glaubt mit immer mehr Gelddruckerei die Sache in den Griff zu bekommen der ist auf dem Holzweg. Leider ist es so, dass mehrere europäische Spitzenpolitiker auch bei diesem ominösen Geldinstitut waren und jetzt ausgerechnet Super Mario bei seinem Tun unterstützen. Griechenland scheint wohl im Augenblick nicht in der ersten Reihe zu sein, denn da wartet noch ein weiteres Desaster.

Damaligen Vorbehalte gegen Draghi richtig

Gegen Herrn Draghi wurde damals bei seiner Nominierung für die EZB eingewandt, dass er aus dem notorisch defizitären Italien stamme. Leider haben sich die Bedenken gegen ihn bestätigt. Er verschafft den südländischen Staaten - wie Italien - eine ungerechtfertigte Ruhepause bei ihren notwendingen Reformen. Anders als häufig behauptet, "kauft" Herr Draghi diesen Staaten nicht Zeit (auf Kosten der Sparer), sondern er verschwendet sie.

Stoppt Draghi!

Leider scheint der Präsident der EZB lernresistent zu sein. Wohin eine lockere Geldpolitik führt, zeigt sich in Japan. Dort sind ähnliche Maßnahmen nicht nur wirkungslos verpufft sondern haben mehr geschadet als genutzt. Die fortgesetzte Gelddruckstrategie zeigt deutlich, was Draghi von den EZB-Richtlinien, speziell von Geldwertstabilität, hält. Spätestens jetzt wären rechtliche Schritte angebracht.
Die Euro-Bürger begreifen scheinbar nicht, dass diese Geldpolitik ihre Vermögen und Renten entwertet. Es ist ein schleichender Prozess, von dem sich nur Wohlhabende durch Anlage in Sachwerten retten können. Die kränkelnden Eurostaaten sollen letztendlich auf Kosten der Bürger künstlich entschuldet werden. Würden einige Jahre im Zeitraffer verstreichen, wäre das deutlich zu sehen.

Nun wenn

der Euro sein Ziel erreicht haben wird, welches gestern in der Börse bei den Öffentlichen Rechtlichen Medien genannt wurde.
Dann werden oder sind die Bürger langsam munter, mal sehen was Sie dann machen.

Wie sagte gestern einer Einer, man hat dem Bürger eine feste Währung versprochen so wie die DM.
Was er jetzt bekommen hat ist aber eher ...... .

Einsperren den Herrn und sein Gefolge.

Gruß

schön wäre auch

wenn die TS seriös berichten würde, daß dieses programm von drahi enteignung der bevölkerung durch die hintertür ist.

also eine währungsreform, sodaß die südländer ohne grosse anstrengungen weiter auf ihren grossen füssen leben können.

Playstation?

Super Mario und Playstation?
1. auf der Playstation gab es nie einen Super Mario
2. Super Mario ist älter als die Playstation

Die Spiele aus dem Super-Mario-Franchise...

... gab es nie für die Playstation, sondern immer nur exklusiv für Nintendo-Systeme.

Und zu allem anderen: It's capitalism, baby.

Im Übrigen hat Herr Jackisch außer Austeritätsorgien auch keine besseren Vorschläge für die Rettung der europäischen Wirtschaft. Und da Austerität die Umverteilungsentwicklungen nur zu Lasten der unteren und mittleren Schichten beschleunigt und ansonsten auch nur Blasen erzeugt, finde ich Jakischs Kritik an Mario Draghi doch sehr wohlfeil.

Druckmaschine

Die Politik des billigen Geldes ist über Jahre hinaus vorprogrammiert. Die Anhebung der Zinsen würde die meisten EU-Staaten, die billionenfach verschuldet sind, in den Ruin treiben. Viele Anleger versuchen ihr zinsloses Geld in den Aktienmarkt zu pumpen, um Renditen zu erzielen. Diese Blase wird bald platzen. Die meisten Aktienunter sind schon völlig überbewertet. Das Anschmeißen der Gelddruckmaschinen wird über kurz oder lang zum Zusammenbruch führen. Der Maschinenführer Mario wird seinen Job nicht so schnell verlieren. Allerdings hat die Geldmenge eine Obergrenze. Dann wird auch Mario seinen gutbezahlten Job verlieren. Der deutsche Sparer wird der Verlierer sein.

Überbewertung im DAX?

Das durchschnittliche KGV der DAX Konzerne schwankt zur Zeit um 15 - damit liegt dieser Wert noch unter dem langjährigen Mittelwert. Unternehmen wie Mü.-rück, BASF, Bayer uä. haben Dividendenrenditen zwischen 3 und 5%. 2000/2001 betrug das KGV ca.. 30.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum dies eine liquiditätsbedingte Überbewertung sein soll.
In überschaubarer Zeit wird es keine nennenswert höhere Zinsen geben - für viele Staaten würde dies Zahlungsunfähigkeit bedeuten. (nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, Japan)
Die Dividende wird zukünftig der Zins sein, den Sparer erzielen werden, aber dafür muss sich in den nachfolgenden Jahren besonders in Dt. die Einstellung zur Aktie ändern - dieser Artikel trägt nicht dazu bei.

Fehlender Sachverstand

von wenigfahrer
Erklären Sie mir bitte den Unsinn, dass der Euro bei vorhandener Preisstabilität eine schwache Währung sein soll. Gerade dies ist ja das Problem der EZB, das Inflationsziel von ca. 2% zu erreichen.
Das Schlimmste, was Volkswirtschaften nämlich passieren kann, ist die Deflation (Geldaufwertung) - dann geht der Konsum zurück und Geld wird nur noch gehortet.
Die DM hatte zu ihren besten Zeiten nicht diese Stabilität.
(Mitte der 70er Jahre unter H. Schmidt 5% Inflation)
Ein wirtschaftliches Problem wird sich für die USA ergeben, wenn der USD weiter an Stärke gewinnen sollte.
Immer schön Außen- und Binnenwert von Währungen unterscheiden!!

Sitzt die Moneten-Mafia in Brüssel?

Vermutlich, denn anders kann ich mir nicht erklären was dort abläuft. Dabei unerklärlich bleibt wieso nicht zumindest einige der vielen dortigen Politiker und Experten lautstark gegen diesen Wahnsinn, die Massenenteignung und den Ruin unserer Kinder protestieren. Geld drucken, Geld irgendwo verschwinden lassen - die EZB und die EU scheinen sich gut zu ergänzen.

Diktatorische Vollmachten

Bei Draghi zeigt sich doch am deutlichsten:

Die EU ist ein durch und durch undemokratisches System, in dem ein Einzelner diktatorisch machen kann was er will.

In welchem Auftrag dieser Mann auch immer handelt - es ist stets zum Schaden Deutschlands.

Aber kein Volk auf Gottes weiter Erde ist politisch derart naiv (geworden) wie das deutsche.

I

@16:44 von federico55

"Die Dividende wird zukünftig der Zins sein, den Sparer erzielen werden, aber dafür muss sich in den nachfolgenden Jahren besonders in Dt. die Einstellung zur Aktie ändern - dieser Artikel trägt nicht dazu bei."
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Dann nehmen Sie doch am Spieltisch schon einmal Platz. Gratisgetränke werden leider nicht gereicht.
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"Viel Geld haben chinesische Kleinanleger zuletzt an der chinesischen Börse verloren. Zocker, Profis und Rentner haben rund fünf Billionen Dollar verspielt."
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"http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/chinas-boersencrash-die-verluste-der-kleinen-leute/12342540.html"

Bis Jahresende Dollar/Euro Parität

In Juli/August 2014 bekam ich noch für - ein Euro - 1,36 - Dollar -. Jetzt bis Jahresende wird die Parität erreicht. Und in kommenden Jahr geht die Geldentwertung des Euros weiter. Denn die Zinsen in Amerika dürften, wenn auch leicht, angezogen werden. Da wird , da hier Negativ-Zinsen bezahlt werden, das Kapital nach Amerika ziehen. Und die Börse und Anleihen in Amerika werden sich freuen. Hier dürfte dann die Börse wohl ins Stocken geraten. Und so einige anderen Sachen auch. Dan wird Super-Mario wohl nach Amerika ziehen.

Was mit der EU als gute Idee begann...

entpuppt sich langsam als Rohrkrepierer.

Inzwischen kommt täglich mehr neuer Streit auf, als gelöst werden kann.

All das wird die EU schwächen, dazu noch eine Finanzpolitik, die sich von der Wirtschaft abkoppelt und den Staaten die Einflussmöglichkeiten entzieht ("Deregulierung").

Das ganze gepaart mit Risikoaktionen in den Brandherden der Welt.

Kein Konzept, Keine Realpolitik, keine guten Aussichten für die Bürger.

Grundgesetz: scheinbar bedeutungslos!

Durchwursteln bis zum Bankrott

Solange unsere Granden noch Tricks finden wie man den Zusammenbruch des €-Systems hinauszögern können, solange wird weitergewurstelt. Dass der € weder Hand noch Fuss hat dürfte jedem klar sein der sich den Aufbau der EZB und deren Regelwerk anschaut.
Alles ist so schwammig dass es sogar einen Schwamm grausen würde.
Dazu noch die totale Abkopplung des "Wer zahlt schafft an"-Prinzips.
Das kann nur in absolut verantwortungslosem Handeln und italienischen Verhältnissen führen.
Alles was die EZB der Bundesbank schuldet kann man abschreiben wenn der Zusammenbruch dann kommt.
Alles was Deutschland in Rettungsschirmen verbürgt hat ebenso.
Wer will diese Rechnung aufmachen?
Einfach Hans-Werner Sinn vom IFO Institut fragen der hat das alles schon ausgerechnet.

Goldman-Sachs Mann...mehr braucht man nicht wissen...

Ob er weiterhin irgendwie mitverdient wissen wir natürlich nicht. Aber er wird seine Connections haben...

Goldman-Sachs und einigen Hedgefonds haben die letzten Jahre bereits zweimal vergeblich versucht gegen den Euro zu wetten. Jetzt kommt der dritte grosse Angriff.

www.welt.de
/finanzen/article146679749/Goldman-prophezeit-historischen-Kollaps-des-Euro.html

Einige Hedgefonds und GS proklamieren schon den totalen Kollaps und - Schelm wer böses dabei denkt - verkaufen Papiere, die genau darauf spekulieren (und investieren wohl auch selber). Draghi unterstützt dies praktischerweise.

Je mehr Leute, die Bank an Bord holt bzw. in Panik versetzt, desto eher geht ihre eigene Prophezeiung in Erfüllung, desto mehr verdienen die Typen.

Es ist widerlich. Man sollte diese und andere ähnliche Banken dichtmachen (wird nie passieren, ich weiss).

Aber wenigstens Draghi ABSETZEN !!

Der arme...

Der arme Herr Jackisch muss mittlerweile aber arg frustriert sein, weil seine seit Jahren im wesentlichen inhaltsgleichen Prognosen zum baldigen Untergang des Euro sich bisher nicht bewahrheitet haben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden - nur wird der Untergang des Euro dann nicht durch die EZB verursacht sein, sondern durch die Politik, die das Interesse an einer Gemeinschaftswährung verloren hat. Angesichts eines abzusehendern massiven Rechtsrucks in vielen EU-Ländern ist das das realistische Szenario für den Untergang des Euro, und nicht die Folgen des Handelns der EZB.

Aber man sieht ja an vielen Kommentaren hier, dass das Ende des Euro ein offensichtlich sehnlichst herbeigewünschtes Ereignis ist, zumindest von Einigen...

@Hanshut

"...Viele Anleger versuchen ihr zinsloses Geld in den Aktienmarkt zu pumpen, um Renditen zu erzielen."

Genau das sagt Herr Jackisch doch in seinem Artikel - ebenso, dass die DAX-Aktien im Durchschnitt jetzt schon 20 % überbewertet sind, d. h. aber, dass dann die Anleger - auch die "Kleinen" - selber schuld sind: sie pusten bei vollem Bewusstsein eine Blase auf, deren Zerplatzen dann wieder alle trifft.
Wir scheinen dieselben Fehler immer schneller immer wieder zu machen.
Die Euro-Krise ist schließlich noch kaum überwunden.

Die indirekte

Die indirekte Staatsschuldenfinanzierung durch den Anleihekauf war ein großer Sündenfall der EZB, da er den Staaten weiterhin unbegrenzte Neuverschuldung fast zum Nulltarif erlaubt und damit die dringend notwendigen Reformen blockiert.

Steigendes Haftungsrisiko für Deutschland

Durch die permanenten Aufkäufe steigt das Haftungsrisiko für D kontinuierlich.
D wird schrittweise in eine TRANSFER-UNION hinein manövriert aus der es vielleicht gar nicht mehr rauskommt!

Hr Draghi schafft vollendete Tatsachen! Wir regen uns vielleicht über Deutschlands Schuldübernahme von GR auf ? Das ist nichts im Vergleich zu der "De-Fakto-Schuldenübernahme mit 28% Anteil aus der EZB Haftung!
Wollen wir das?

Draghi setzt fort, was mit dem Euro begonnen wurde.

Die Einführung des Euro erscheint wie ein Trick, der Politiker ermöglicht, sich uferlos billig zu verschulden. Die Dummen sind Sparer und Steuerzahler.

Nicht zu fassen war schon die unterstützte Trickserei der Griechen beim Eurobeitritt. Der gemogelte Eurobeitritt hat der Staatsverschuldung erst richtig die Tür geöffnet. Die Bedingungen unter denen man den Euro verkauft und eingeführt hat wurden nie erfüllt, sondern zunehmend gebrochen. Die Kriterien werden weder geprüft noch eingehalten. Die Verschuldung im Übermaß ist nicht nur in Griechenland die Folge. Die Finanzierung des Staats- und Beamtenapparats, Vetternwirtschaft, Steuerfreiheit für die Reichen, etc. pp. auf Kosten Dritter ist weder seriös noch hat das eine Zukunft.

Die Schuldenmacher glauben Verträge, Verpflichtungen und Schulden könne man abwählen, das sei rechtstaatliche Demokratie. Die EZB ist zur Bad-Bank zum Mittäter verkommen.
Rechtsstaatlichkeit im Eimer!
Wer das nicht will muss austreten. Raus aus dem Euro! EU?

ökonom. Gesetze wirken objektiv und sind nicht durch D.

der durch das "Sachs System "ging beeinflussbar.
Niedrige Zinsen durch das öffnen der Geldschleusen zerstört die ökon. Grundlage. Schlechte Firmen können sich günstig refinanzieren, die Gewinne steigen scheinbar, der Wettbewerb wird verzerrt, die Immo und Aktienblase entsteht. Die Staatschulden erscheinen tragbar, da man sich ja günstig refinanzieren kann zu Lasten des kleinen Mannes ( Altersvorsorge usw.) Man sollte sich das geringe Wachstum trotz Billiggeld+ Ölpreis anschauen. Auch die Arbeitslosenzahlen in Europa vor den Hintergrund des demogr. Wandels und d.v.g. Aspekten spricht für das Scheitern des Drahgi-Plans. Ein Ausstieg aus dieser Droge ist schwer. Das billige Geld verschärft die Fliehkräfte in der EU= unterschiedliche Wirtschaftskraft, auf lange Sicht. Der derzeitige Zins spiegelt nicht das Risiko wieder. Geldmengenwachstum geht in diesen Fall mit Verlust von Wettbewerbsfähigkeit einher. Wo wird das enden?

Guter Beitrag

Erst einmal ein Lob an den Autor: Ein vernünftiger Beitrag, der viele Faktoren beeinhaltet.

Fast fehlt war die Kapitalflucht aus der Eurozone und das Einbüßen in der Relevants, gerade auf den Bezug des Yuan und seine Aufnahme als Weltwährung.

Was Herr Jackisch hier anführt,

ist ja längst nicht alles.Er ist wohl müde, es zu wiederholen, ich bin es auch. Spätestens dann, wenn die Zinsen wieder steigen sollen, platzt die Blase. So war es auch in den USA mit den Giftpapieren.

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