Kommentare

Von wegen

Hr. N. sollte sich schämen mit solchen Methoden die EU Mundtod machen zu wollen.

"Die Europäische Union sollte sich schämen"

Aber wer mit dem Recht des Stärkeren Land besetzt und für sich nutzt, muss sich wohl nicht schämen! Ein seltsames Wertsystem hat dieser Herr!

Nun...

Alle Seiten haben nicht Recht und sind nicht bereit, dies einzugestehen.

Nach Recht und Gesetz hat die EU richtig gehandelt. Aber manchmal, nein, immer, sollte man Paragraphen Paragraphen sein lassen und moralisch handeln.

Unserer Welt würde es besser gehen.

Wieso immer und immer wieder das Westjordanland?

Wieso dieser obsessive Fokus auf das Westjordanland? Wieso gerade dieses Fleckchen Erde? Was ist daran so besonders, dass Israel es für sich beansprucht, nachdem es einen aussichtlosen Krieg 1967 gegen unzählige Armeen gewonnen hat, und welcher von Seiten der arabischen Staaten heraufbeschworen wurde? Wieso findet immer wieder diese arabische obsessive Haltung gegenüber dem Westjordanland so viel Resonanz hier bei uns? Im Vergleich zu anderen territorialen Disputen weltweit ist Israel unerträglich stark im Fokus der Bestürzten. Wieso? Ich sehe im Vergleich zu anderen gewaltigen Problemen auf der Welt die "Besatzung" Israels als völlig irrelevant, ausser dass sich darauf die arabische Propaganda fokussiert. Für die Probleme in der Welt oder das Leben der Palästinenser ist es völlig irrelevant ob es Siedlungen dort gibt oder nicht, oder welche Grenzen Israel hat.

Eine Schande...

... ist das Verhalten der rechten Regierung Israels.

Leider bekommen solche Regierungen immer immensen Zuspruch, desto stärker regionale Konflikte eskalieren. Wenn die Lage ernst scheint wünschen sich die Leute leider jene "starke Herrscher", die leider nur allzu oft das genaue Gegenteil dessen sind, was das Land bräuchte, um im Friedensprozess weiter zu kommen.

Die Europäische Union hat jedenfalls völlig korrekt gehandelt - und sie liegt, wie so oft, auf einer Linie mit den Linken in Israel. Denn man darf hier nicht vergessen, dass die Regierung Netanjahu für die rechten Israelis spricht, aber definitiv nicht für alle. Leider passiert dann aber das, was gerade in Deutschland unvermeidbar scheint:

Sobald man als Linker die Meinung linker Juden in Israel hier in Deutschland vertritt, ist man Antisemit. Passt ja dazu, dass die rechts-erzkonservativen gerne die linken Juden im eigenen Land als Volksverräter bezeichnen. Da wundert man sich nicht mehr, dass Frieden unmöglich scheint...

Vorschlag zur Güte:

In Zusammenarbeit mit den Palästinensern Einführung eines, eine Art, Fairtrade-Siegels mit dem bescheinigt wird, dass im Zusammenhang mit der Produktion der Ware/Anbau des landwirtsch. Produkts alles gerecht zuging und niemand ungerecht ausgebeutet/behandelt wurde.

Also, praktisch einfach neben der Kennzeichnung dann zusätzlich das Qualitätssiegel, wäre meine Reaktion, fände ich gut, irgendwie gelassener.

@ gnom 03:27

"Aber manchmal, nein, immer, sollte man Paragraphen Paragraphen sein lassen und moralisch handeln."

Wo haben Sie hier ein Problem mit "Moral"?
Aufgrund der Deklarationspflicht können Kunden "moralisch" entscheiden, ob sie das Produkt aufgrund seines Herstellungsortes nun gerade oder eben nicht kaufen. Wie bei anderen Waren. Die Mehrzahl wird eh kein Augenmerk darauf richten.

Der "Blödsinn", der hier wie so üblich passiert ist, einen Vorgang mit einem völlig unabhängigen in Beziehung zu setzen.
Intelligente Reaktionen wären z.B:
Exportstopp oder -einschränkungen
In "Kernisrael" produzierte Waren für die EU, die aus den Siedlungen für landeseigenen Verbrauch oder andere Märkte
Importeinschränkungen, weil z.B. nicht als "koscher" deklariert

Der Friedensprozess ist eine völlig andere Kiste und sollte daher klugerweise auch nicht in die Waagschale geworfen werden.

"Unserer Welt würde es besser gehen."
Ja. Wenn nicht der Kindergarten ständig unangemessen Dinge vermischen würde.

Die Selektivität ist das Problem

Für die israelische Siedlungspolitik habe ich auch nichts übrig. Das Problem liegt mal wieder daran, dass sich die EU ein leichtes Ziel für ihre plötzliche Gewissensattacke sucht. Wenn wir schon die israelischen Siedlungsprodukte brandmarken wollen, dann aber bitte auch die Produkte, die in chinesischen Straflagern produziert werden. Oder das Benzin, das von undemokratischen Regimen wie Saudi-Arabien geliefert wurde. Aber das würde dann Leuten auf den Schlips treten, die man lieber nicht reizen will, gelle? Unterschwelligen Antisemitismus bedienen ist da doch viel risikoärmer, vor allem weil man ja politisch noch punkten kann, wenn man Netanjahu ärgert.
Wenn die Kennzeichnung kommt, werde ich das Zeug aus Prinzip kaufen.

@ 03:32 von IP

"Wieso immer und immer wieder das Westjordanland?"

Allein unter "schleichende Landnahme Westjordanland" finden sie Artikel in der Taz und im Spiegel und in weiteren Publikationen - Vielleicht beantwortet das Ihre Frage nach dem warum. Ich habe jedenfalls in letzter Zeit bestimmt eine Hand voll Artikel in hiesigen Publikationen gelesen - ohne besonders danach zu suchen.

Und von einem Staat, der sich als Rechtsstaat versteht, erwartet man hier halt auch entsprechendes Verhalten. Wenn Ihnen die Artikel in den Zeitungen/Zeitschriften nicht passen, schreiben Sie doch einfach an die Redaktionen!

Ich bin immer wieder erschrocken, ....

Ich bin immer wieder erschrocken, wie viele Deutsche "Solidarität" mit jenen Leuten hegen, die die Juden erklärtermaßen `ins Meer treiben` wollen. Das mit den "Besetzten Gebieten" ist doch nur Makulatur.

Muß die Türkei nicht Waren

Muß die Türkei nicht Waren aus Zypern (Nord) ebenfalls so kennzeichnen. Ist dieser Teil doch seit den 70er Jahren von der Türkei besetzt.
Aber so ist die EU eben.Unterschiede machen wo es nur geht.

Der Käufer soll entscheiden

Wenn der Käufer sich bewusst für oder gegen das gekennzeichnete Produkt entscheidet , ist doch das Ziel der Kennzeichnung erreicht.
Wenn Netanjahu gegen solch eine Kennzeichnung ist,dann will er doch nur etwas verbergen, was den Käufer durchaus interessiert.
Was ist denn so schlimm daran, den Konsumenten und nicht die Politik entscheiden zu lassen, was er kauft oder eben nicht kauft ?

Mir fällt da die Sache mit Apartheid in Südafrika ein.
Letztenendes hat auch dort nur wirtschaftlicher Druck dazu geführt, dieses System abzuschaffen.

Netanjahu hat absolut recht !

Kann einer der Partei bezieht, als Vermittler zwischen diesen beiden Parteien auftreten ?
Netanjahu hat absolut recht !

Ist doch egal wer vermittelt oder nicht...

Es wird dort eh keinen Frieden geben.

Israel suspendiert EU als Vermittlerin

Endlich wehrt sich Israel gegen die EU Maßnahmen. Auch die EU sollte sich einmal alte Karten von Israel anschauen und wird dabei feststellen daß dasGebiet, wo von die EU meint "Besetztes"Gebiet ist, es sich um israelisches Kerngebiet handelt.
Ich Gratuliere dem israelischen Präsidenten zu dieser Entscheidung

@ 05:46 von ostmann

Ich bin immer wieder erschrocken, ....
Das mit den "Besetzten Gebieten" ist doch nur Makulatur.

Wie bitte????

SOLCHE Meinungen erschrecken mich immer wieder!

Ich verstehe nicht, warum über so was berichtet wird (wie auch über andere unbedeutende Sachen), aber über die täglichen Attacken gegen Zivilisten, wo schon einige Menschen ermordet wurden und etliche verletzt wurden, wird nichts berichtet.
Es gab in den letzten 3 Monaten weit über 600! Attacken.
Stattdessen wird über so was berichtet.
Es gibt momentan eh keine Friedensgespräche und es sind auf längere Sicht aufgrund der ständigen Angriffe auch keine in Aussicht.
Ausserdem hat sich die EU mit dieser Entscheidung als nicht unparteiisch geoutet und ist als Vermittler daher ungeeignet.

Israel suspendiert EU als Vermittlerin

Dann sollte die EU, die jährlichen Milliarden Zahlungen an Israel stoppen! Mit dem Geld werden auch völkerrechtliche Straften an zivile Bevölkerung Seitens Israel finanziert!!

@Jony

"Auch die EU sollte sich einmal alte Karten von Israel anschauen und wird dabei feststellen daß dasGebiet, wo von die EU meint "Besetztes"Gebiet ist, es sich um israelisches Kerngebiet handelt." Am 30. November 2015 um 06:56 von Jony

Auf alten Karten ist vieles anders: Auf vielen gibt es noch gar kein Israel, warum nehmen wir nicht die als Beispiel?

Jedenfalls erklärt diese Einstellung, warum mancher die EU nicht als Vermittlerin will: Ist doch logisch, denn die gibt es auf den alten Karten ja auch nicht.

Ein kleines Wenig an Zukunftsorientierung würde Ihnen nicht schaden.

Zwar kann man akzeptieren, dass Israel mit Gewalt die Grenzen verschiebt (weshalb auch immer), denn das war früher auch so (auch wenn es nicht schön war), aber dann hat wirklich jeder dasselbe Recht und man könnte ganz offiziell Waffen an Palästinenser liefern und es gibt nur noch Mord und Totschlag.
Wollen Sie das wirklich???

israel und palestina

und die vermittlung der eu...naja ich denke nicht das die eu ein großes und sehr lange bestehendes problem lösen kann

die vermittlungskommision sollte aus den usa, moslemischen staaten z.b. den saudis und vl noch den russen bestehen und dann kann sich auch die eu mit an den tisch setzen

die entscheidente karte...von außen...kann nur die usa spielen...und der ablauf kann eigentlich nur lauten
"wenn" es eine gemeinsame lösung gibt DANN wird jeder angriff auf israel von den schutzmächten auch militärisch beantwortet und wenn israel weiter...wie auch immer...versucht land zu nehmen..verliert es seinen schutz

re gnom

"Nach Recht und Gesetz hat die EU richtig gehandelt. Aber manchmal, nein, immer, sollte man Paragraphen Paragraphen sein lassen und moralisch handeln."

Das "moralische" Hinnehmen der israelischen Expansionspolitik hat die EU jahrzehntelang praktiziert.

Auch Politik ist Geben und Nehmen. Israel kennt nur Nehmen.

Regulierungswahn trifft Wahnvorstellungen

Diese Kennzeichnungspflicht ist ein winziger Bestandteil des seit Jahren praktizierten Regulierungsdrangs der EU. Um in diesem bürokratischen Alltag irgendwelchen Antisemitismus zu erkennen, benötigt es schon ein Mindestmaß an Paranoia und Hysterie. Manche Kommentare zeigen allerdings, dass nicht nur Netanjahu hypersensibel ist und überall das Böse wittert.

Würde denn irgendein Verbraucher zwischen den Herkunftsbezeichnungen "Israel" und "von Israel annektiertes Gebiet" unterscheiden?

Entweder man meidet bewusst alle israelischen Produkte oder man lässt es. Dazwischen gibt es nichts.

re katarina88

"Wenn wir schon die israelischen Siedlungsprodukte brandmarken wollen, dann aber bitte auch die Produkte, die in chinesischen Straflagern produziert werden. Oder das Benzin, das von undemokratischen Regimen wie Saudi-Arabien geliefert wurde."

Das Alleinstellungsmerkmal der israelischen Siedlungspolitik: Sie verstößt gegen das Völkerrecht.

Sie können ja ruhig was gegen arabisches Benzin haben. Aber nicht mit diesem Argument.

re tomtomtoy

"Kann einer der Partei bezieht, als Vermittler zwischen diesen beiden Parteien auftreten ?
Netanjahu hat absolut recht !"

Ist einer erst dann unparteiisch, wenn er 100% israelische Standpunkte übernimmt?

re jony

" feststellen daß dasGebiet, wo von die EU meint "Besetztes"Gebiet ist, es sich um israelisches Kerngebiet handelt."

Blanker Unfug. Nicht mal Israel selbst rechnet die illegalen Siedlungen zu seinem Staatsgebiet.

Alte Karten ...

... des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation gehen bis südlich von Rom. Das wird auch niemand ernsthaft wiederhaben wollen
https://goo.gl/wygupo

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