Ihre Meinung zu: Euroschau: Will die EZB jetzt noch mehr Geld drucken?

21. Oktober 2015 - 13:34 Uhr

Malerische Kulisse, zähe Debatten: Der EZB-Rat tagt diesmal auf der Mittelmeerinsel Malta. Das große Thema: Kommt jetzt sogar "QE2"? Oder einfacher ausgedrückt: Will Mario Draghi allen Ernstes noch mehr Geld drucken?

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Kommentare

Außer Kontrolle....

Die EZB ist außer Kontrolle. Sie ist ein Spielball der Politik geworden, also gerade das, was sie nie sein sollte und durfte.
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Und der Ex-Goldman-Sachs Mitarbeiter Draghi, der maßgeblich den Griechenland betrug eingefädelt hatte, sitzt nun an der Spitze und schmeißt unser Steuergeld in wahren Tanklaster-Ladungen heraus.
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Schlimme Entwicklung.

Sind denn alle außer Rand und Band?

Wer will Inflation? Und weshalb soll ich eine solche Politik demokratisch legitimieren?
Ich will in Ruhe arbeiten und für mein Alter vorsorgen. Fischer und Schröder haben die Sozialsysteme entwertet, die CDU hat jetzt die Zinsen abgeschafft.
Ich will meine Ruhe. Keiner kann auf Dauer mehr ausgeben als er einnimmt, hat schon Abraham Lincoln gesagt. Dann macht Politik vielleicht nicht mehr soviel Spaß, aber so sind die wirtschaftlichen Spielregeln. Alles andere ist wissenschaftlicher Spielkram (c.p.).
Draghi nutzt Vertrauen aus und nimmt, was Generationen aufgebaut haben und viele meinen, jetzt noch schnell etwas mitnehmen zu können, bevor das System kollabiert.
Für heute habe ich genug und wenn ich weiter für morgen vorsorgen will und soll, dann brauche ich eine Währung, mit der das geht. Sonst kann ich gleich aufhören, weiter zu arbeiten, gebe aus, was da ist und warte auf den großen Krach.

Leeres Geld drucken

hat wohl noch nie Sinn gemacht auf Dauer.
Die Idee war ja mal das hinter einer Münze auch ein Wert steht, da Wertschöpfung heute durch Spekulation und Zockerbanden an der Börse entsteht.

Also vereinfacht mit nichts Geld verdient wird, der überschäumende Konsum findet doch bei der Oberschicht statt.

Wo soll das Geld bei der Unterschicht dafür herkommen Herr Draghi ?.

Das Ganze was wirklich von Wert ist ( nicht den Spielgeld Teuro ) hat die Oberschicht doch lange an sich gerissen.

Setzt jetzt Inflation ein, dann fällt der Konsum noch mehr und weniger Umsatz sind weniger Arbeitsplätze.
Wo soll da die Logik sein, keine Inflation und stabile Preise für Waren sind da eher ein Motor.

Kriminelle Börsenspekulanten und Blasen bekämpfen wäre mal eine Option Herr Draghi.

Aber Sie merken ja bei Ihrer Nähe und Gehalt nicht was auf der Straße los ist.

Gruß

So wie Herr Draghi da oben

auf dem Foto dargestellt wird, wer weiss woher er kommt,nichts ist unmöglich.
Wo man doch schon eigentlich hat feststellen müssen, die Unternehmer haben trotz des billigen Geldes,der grassierenden Gelddruckerei kaum investiert.
Kurz gesagt: Man hat die Pferde zur Tränke geführt,gesoffen haben sie trotzdem nicht.
Wo die Massenkaufkraft fehlt,weil die Kohle von unten nach oben verteilt wird,zum Konsum kaum noch was übrigbleibt,wird Draghis ganz genialer Plan wieder in die Hose gehen.
Die prekären Beschäftigungsverhältnisse, die Aufteilung von Vollzeit Jobs in mehere Einheiten,auch so kommen unsere ,, guten"
Arbeitslosenzahlen zustande,verfehlen eben nicht ihre Wirkung.

Hört auf zu jammern..

Allen war bewusst, wer Herr Draghi war und woher er kam.
Er kam aus einem der Südländer, wo teilweise zweistellige Inflationsrate nichts aussergewöhnliches waren.
Und wieso hat jemand geglaubt, dass dieser Herr, in Verantwortung des €, nicht in dieselbe Richtung arbeiten würde.
Es wird jetzt Geld gedruckt bis wir eine entsprechende Inflationsrate haben. Basta!

Dem ESM sei Dank!

Hängt alles zusammen. Die Krisen, die Kriege und Goldmännchen Draghi mittendrin. Man könnte fast annehmen dass das Zinssytem was wir haben der Knackpunkt von vielem Desaster ist.

Die EZB sollte das

Die EZB sollte das Ankaufprogramm sofort einstellen. Es zeigt nur negative Auswirkungen, in dem es die Zinsen für Staatsschulden künstlich niedrig hält, als verbotene verdeckte Staatsfinanzierung wirkt und den Druck zu Haushaltskonsolidierungen verringert.

Hat er sich schön ausgedacht

nur der kleine Bürger will einfach nicht konsumieren. Man soll erst gar nicht mit Lohnerhöhungen kommen, dass ist Gift für die Wirtschaft und könnte vielleicht etwas bewirken. Herr Draghi wird sicherlich nicht als Retter des Euro und des Euroraumes in die Geschichte eingehen. Er nicht. Basta.

eine weitere Enteignung der Sparer, mehr nicht

Man muss auch Banken die nicht überlebensfähig sind, pleite gehen lassen.

Sparer sind schon längst die Verlierer

Neulich bekam ich wieder eine Mitteilung über den Wert meiner Lebensversicherung sowie dem vorläufigen Auszahlungsbetrag, der mittlerweile viel niedriger als damals prognostiziert ausfällt. Schuld hat vor allem die miese Zinspolitik Dragis.
Aber halt!
Das hat der doch nicht allein zu verantworten. Immerhin haben wir ja eine Regierung, die ja zum Wohle Deutschlands eingesetzt wurde. Die hat ja zugestimmt.
Da der Nutzen nachweislich ausgeblieben ist (das haben bereits im Vorfeld Fachleute prognostiziert), frage ich mich, wie eine Regierung mit angeblich guten Fachleuten diesen Schritt machen konnte.
Und ich frage mich, ob noch immer dieselben Berater tätig sind.
Von dem Parlament erwarte ich ohnehin nichts mehr - ob CDU, SPD, (FDP), CSU oder Grüne: Sie haben bewiesen, dass gesunder Menschenverstand in manchen Kreisen eben nicht selbstverständlich ist.
Aber immerhin haben wir etwas Gutes getan: die Kassen der Banken gefüllt (+ sie "gerettet") und Griechenland geholfen.
Mann, bin ich edel.

Wenn das tatsächlich geschehen sollte,

gehört Draghi entlassen und die EZB reformiert. Im Endeffekt läuft die EZB-Politik auf folgendes hinaus: Niedrigzinspolitik plus 2% Inflation, um die Schulden der süddeuropäischen Staaten und damit gleichzeitig die Vermögen der Bürger im Euroraum zu entwerten. Haupthaftung liegt anteilmäßig bei Deutschland, wie immer.
Wer glaubt, er sei nicht betroffen irrt, denn das trifft auch Renten aller Art, denn die werden dadurch auch real abgewertet.
Der Witz an der Sache ist, dass der gewünschte Effekt der leichteren Kreditvergabe an Unternehmen zur wirtschaftlichen Ankurbelung ausbleibt. Damit agiert die EZB mit inakzeptablem Risiko.
Betrachtet man gleichzeitig, welche Solidarität unserem Land im Gegenzug bei der Flüchtlingsfrage entgegengebracht wird, tragen wir Deutschen in der Zwischenzeit die Hauptlast an dem unsäglichen Pokerspiel Draghis. Spielsucht ist eine Krankheit und gehört behandelt.

Wer stoppt endlich diesen Draghi,

bevor er die nächste dicke Berta loslässt, welche wie üblich nur die Börsenkurse befeuert.
Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn die Inflation bei 0,1 % liegt. Davon profitiert die Binnenkonjunktur.

Lachnummer,

da verteilt man 480 Milliarden Euro an Zocker und Bankster und wundert sich, warum das Geld nicht in den Wirtschaftskreislauf zurückfließt? Soll das ein Scherz sein?
Herr Draghi, verteilen Sie doch nochmal 480 Milliarden - aber diesmal an die unteren Einkommensschichten. Sie werden sehen, wie die Wirtschaft läuft, dann klappts auch mit der Inflation.
Achja, wo wir gerade dabei sind: Wieso soll ich einen Kredit mit horrenden Zinsen aufnehmen, wenn die Banken sich die Kohle für lau beschaffen? Sehen die Leute wirklich so dämlich aus? Übrigens: ich habe schon einen Flachbildfernseher und ein Smartphone. Ich denke, jeder weiß was ich meine. Schönen Gruß an unsere Ökonomie- und Lehrbuchtheoretiker.

Da macht es Spaß, in der REALwirtschaft zu arbeiten!

Da macht es Spaß, in der REALwirtschaft zu arbeiten!

Meinen kleinen Nichten habe ich schon beigebracht, das Verbrechen sich nicht lohnt!

Viel einfacher ist es, sich eine kleine Zentralbank zuzulegen, sich das Geld selber zu drucken, sich auf auf Teufel komm raus, zu verschulden.
Erst wird dann schon noch irgendwelche Idioten (Deutsche) geben, die noch REALE Produkte in REALEN Unternehmen entwickeln und herstellen.
Räuberbanden wie früher muss man dann auch nicht Räuberbanden vorbeischicken, um den ganzen Plunder zu klauen, nein, druckt man sich das Geld selber, bringen die oben genannten Idioten das DIebesgut auch noch selber vorbei, mit einer Schleife und Gewährleistungspflichten.

Praktisch!

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