Kommentare

dieser Bericht....

Dieser Bericht könnte auch für viele Straßen,Wohngebiete,Nahverkehr in Deutschland gelten. Seit 2002 sollte die S21 fertiggestellt sein und fahren,bis heute fährt sie nicht. Die U-Bahn Verlängerung der U-2 verzögert sich jetzt bis 2021,also fast 20 Jahre später als geplant. Die ganzen Verlängerungen liegen auf Eis. Die U3 zum Alex liegt im Dornröschenschlaf. Trotz Rekordeinnahmen des Staates verkommt unser Land immer mehr. Also kann man New Yorker Verhältnisse auch auf Deutschland übertragen. Ein Land schafft sich ab.

Guter Bericht. Man sieht sehr

Guter Bericht. Man sieht sehr gut was passiert, wenn die Mittel (Steuern) nicht vorhanden sind. Öffentliche Daseinsfürsorge braucht ausreichend Steuermittel, sonst geht es bergab.

Die Bürgermeister aus dem Ruhrpott könnten mal einen Ausflug nach NY machen (es sind ja noch Steuermittel da) und sich deren Zukunft genau anschauen.

Streckenstilllegung ist das geflügelte Wort bei uns vor Ort.

@14:29 von Dein ist die He... New Yorker Verhältnisse

Wenn Sie von den Mängeln der Berliner U / S-Bahn berichten, dürfen Sie eines nicht vergessen.

Der neue Berliner Flughafen hat die Stadt Berlin bisher schon ca. 1,65 Milliarden Euro gekostet und eine Ende ist nicht in Sicht.

Woher soll denn da noch Geld für U und S-Bahn kommen?

Und während der neue Flughafen eher für die Besserverdienenden gebraucht wird und die Umwelt belastet, wäre die U / S Bahn etwas Umweltfreundliches, das eher für die ärmeren Menschen unserer Gesellschaft gebraucht wird.

Wo die Prioritäten liegen, wenn investiert wird, müssen wir nicht vertiefen, oder?

@Dein ist die He...

danke, dass Sie den "Alex" erwähnt haben, so tippe ich darauf, dass Sie von Berlin reden.

"Trotz Rekordeinnahmen des Staates"

Wenn Sie schon in aufgebretzelten Berlin und seinen Milliardenprojekten jammern, was sollen wir dann erst im Westen sagen?

Mit den Ratten im Waggon-marode New Yorker U-Bahn.....

Und worum geht es dabei ? Man läßt Infrastruktur verkommen.Am Ende können sich nur wenige Reiche ohne Probleme von Punkt A nach Punkt B bewegen.
Ein Grund dafür sind sicherlich die klammen Städte,klamm auch wegen der Steuerpolitik.
Arme können nicht viel zahlen,Reiche und Unternehmen werden mit Absicht nur gering besteuert.

Es wär ja mal interessant zu erfahren,welche Positionen die Bewerber zu den US-Präsidentschaftswahlen dazu haben. Die Karrierefrau Clinton,oder Bush und Trump.
Wahrscheinlich keine.It´ your problem,sagen die wohl.

Nicht vergleichbar

Die Probleme in NY und bei uns in Deutschland sind nicht die gleichen. In den USA fehlt das Geld, weil es zum einen von den Reichen nicht eingenommen wird, und zum anderen in andere Töpfe, wie den Militärhaushalt fließt. Bei uns ist das Geld vorhanden, wird jedoch von den Verantwortlichen legal veruntreut. Ob nun für S21 bewusst die Ausschreibung ohne geologisches Gutachten erfolgte (obwohl jedes Kind in BW bereits in der Schule gelernt hat, dass Stuttgart auf Karst gebaut ist), oder Herr Wowereit in Berlin die fertigen Terminals praktisch abreißen ließ, um sie allein für den A380 doppelstöckig neu aufbauen zu lassen, es ist Untreue, wie sie für den öffentlichen Dienst erlaubt ist.
Im Endeffekt aber das selbe - das Geld fehlt dort, wo es wirklich gebraucht wird.

19:25, EulenachAthen

>>danke, dass Sie den "Alex" erwähnt haben, so tippe ich darauf, dass Sie von Berlin reden.

"Trotz Rekordeinnahmen des Staates"

Wenn Sie schon in aufgebretzelten Berlin und seinen Milliardenprojekten jammern, was sollen wir dann erst im Westen sagen?<<

Sie kennen Berlin nicht. Die Stadt ist strukturschwach. Das ist eine Altlast von kaltem Krieg und Wendezeit. Die Industrie zog weg, zu großen Teilen nach Bayern. Siemens ist das beste Beispiel. Die waren mal der größte Arbeitgeber der Stadt. Nun residieren sie in München. Was meinen Sie, was das für Bayern steuerlich bedeutet?

Und der Flughafen ist großenteils ein Bundesprojekt. Genauer gesagt ein Gemeinschaftsprojekt vom Bund, dem Stadtstaat Berlin und dem Land Brandenburg.

Allerorten

Berichte dieser Art sind insgesamt keine Seltenheit, auch und erst recht nicht in Deutschland. Selten ist es eher, dass derartige Berichte den Weg über die Lokalmedien hinaus finden.
Der ÖPNV wird vielerorts als Wirtschaftsgut angesehen und soll nicht nur kostendeckend sondern möglichst gewinnorientiert unterwegs sein. Nicht nur dieser Umstand ist eine Folge ständiger Privatisierungen in Kapitalgesellschaften. Es ändert sich auch nichts daran, wenn die öffentliche Hand Mehrheitsgesellschafter ist.
Der ÖPNV gehört zu den Aufgaben der Öffentlichkeit, ähnlich wie die Energie- und Wasserversorgung. Auch wie die Gesundheitsversorgung.
Bei dem Privatisierungswahn der öffentlichen Hand darf man sich also nicht wundern, wenn sich Zustände häufen, wie im Bericht beschrieben. Und man darf sich auch nicht wundern, wenn bei dieser Qualität des öffentlichen Transportwesens der Individualverkehr zunimmt - nicht nur in den Städten, erst recht in eher ländlichen Gebieten.

Das ist ein globales Problem ...

solange es neu ist und toll funktioniert alles kein Problem.

Aber sobald mal etwas älter wird, es kleinere Fehlfunktionen gibt und es an brenzligen Knotenpunkten liegt, dann wird gezögert, notdürftig geflickt bis alle Stränge reißen.

In den USA sind die öffentlichen Verkehrsmittel wohl kaum besser finanziert als in Deutschland. Und wenn hier mal Busse, Straßenbahnen, oder U-Bahn-Stationen ausfallen dann ist das Geschrei groß und ein gewisses Unverständnis dafür macht sich breit.
Bestes Beispiel: Deutsche Bahn
Das Schienennetz ist gewaltig und muss stets erneuert werden, dann kann es ohne Probleme mal zu mehreren Tagen zu Verzögerungen und Ausfällen kommen. Dabei muss man aber sagen das Oberirdisch noch alles recht einfach zu regeln ist.

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