Ihre Meinung zu: Flucht über Balkan: Transitstaaten schotten sich weiter ab

19. September 2015 - 13:00 Uhr

Immer mehr setzen Kroatien, Ungarn und Slowenien angesichts des Flüchtlingsandrangs auf Abschottung - notfalls auch mit verstärktem Militäreinsatz. An den deutschen Grenzen hat sich die Lage hingegen zunächst etwas beruhigt.

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Kommentare

Das ist konsequent

Schutz vor der Katastrophe, wann beginnt endlich die Aufklärung in den Herkunftsländern, dass alles für die Sicherheit und Zukunft in den Heimatländern getan werde, dass eine Integration einer Völkerwanderung menschenwürdig nicht funktionieren kann;
wann gibt es endlich erste Ergebnisse zu diplomatischen Verhandlungen mit den Regierungen der Herkunftsländer zur Schaffung von Stabilität und Frieden im Kampf gegen die Kriegtreiber, ggf. mit militärischer Unterstützung, damit der Aufbau einer Demokratie beginnen kann mit der Fachkompetenz und Finanzunterstützung , damit die Menschen dort bleiben können

Eigendynamik

Der Flüchtlings-/Migrantenansturm auf Europa hat eine Eigendynamik entfesselt, die nicht unter Kontrolle ist. Alle Massnahmen laufen bisher ins Leere. Da der Zustrom an Menschen anscheinend nicht aufzuhalten ist, versuchen die einzelnen Länder sich als "Schleuser" zu betätigen und den Migrantenstrom möglichst schnell "durchzureichen". Da sich die Migranten einige wenige "Zielländer" ausgesucht haben, wird es fast zwangsläufig zu gesellschaftlichen Verwerfungen in diesen Ländern kommen. Das Kind ist nicht nur schon in den Brunnen gefallen, es scheint bereits auch schon ertrunken zu sein.

An dieser Misere ist allein die "Politik" schuld. Es wäre fatal, den Flüchtlingen/Migranten hier die Schuld zuzuweisen. Wer ehrlich ist, würde selbst auch so handeln, in einer ähnichen Situation.

Balkan und die EU

Früher waren die Länder an den Aussengrenzen der EU für die einreisenden Flüchtlinge und Asylbewerber zuständig. Das hat Frau Merkel selbst noch vor einigen Jahren gesagt und mehrmals gegenüber Italien und Griechenland bekräftigt.
Doch jetzt soll alles anders sein.
Die Länder im Balkan machen einen Spagat zwischen Humanität und Vorschriften der EU ( Dublin und Schengen ) und wollen nicht die verfehlte Flüchtlingspolitik der EU jetzt oder später ausbaden.
So ist auch das Durcheinander an den Grenzen im Balkan irgendwie zu verstehen. .....
... und wenn man die Medien verfolgt soll das erst der Anfang der Welle sein. Ein Nahostexperte sagte im TV das erst 5 % der Personen die nach Europa wollen hier angekommen sind.

Ungarn - Kroatien

Schon merkwürdig:
Ungarn hat es über WOCHEN mit tausenden Flüchtlingen zu tun, überlegt sich, wie es diesem Ansturm Herr werden kann und bezieht politisch und medial gewaltige Prügel.

Kroatien erklärt sich zum freundlichen Wohltäter, scheitert damit nach nur EINEM TAG - aber Kritik: Fehlanzeige.

Stattdessen schwappt die Empörungswelle nun über Slowenien hinweg, die es doch tatsächlich wagen, ihre Staatsgrenze zu sichern. Verkehrte Welt!

Gewalt und Verzweiflung

Schaut man sich die Bilder an, ist augenscheinlich, dass die Flüchtlinge in ihrer Verzweiflung immer gewaltbereiter werden. Ich fürchte, dass diese Gewalt auch bald Deutschland erreichen wird. Wie wollen wir eigentlich darauf reagieren? Aus der Angst, die ich noch vor einer Woche hatte, wird langsam Panik.

13:39 von Hoffnung für un...

Zitat:
"wann gibt es endlich erste Ergebnisse zu diplomatischen Verhandlungen mit den Regierungen der Herkunftsländer zur Schaffung von Stabilität und Frieden im Kampf gegen die Kriegtreiber, ggf. mit militärischer Unterstützung, damit der Aufbau einer Demokratie beginnen kann "

Sie wollen mit der Regierung des Haupt-Herkunftslandes (also mit Assad) den Aufbau einer Demokratie beginnen? Optimismus ist zwar schön, aber ich fürchte, die Flüchtlinge aus Syrien werden das realistischer sehen.

Humanitärische Katastrophe auf Frau Merkels Rechnung

Es war billig, die Einwanderer nach Europa einzuladen. Frau Merkel trägt die Verantwortung für bereits zahlreiche Toten, u.a. Kinder und Frauen. Mit dem Wintereinbruch kommt die Katastrophe auf dem Balkan.
Ich hätte es nie gedacht, dass deutsche Medien blind zu dieser Aktion assistieren, statt dafür zu plädieren, dass die Zustände an den Syrischen Gränzen verbessert werden.
Schämen!

13:39, Manfred54

"Viele deutsche Politiker sonnen sich jetzt in der Problematik der Flüchtlingssituation und würden am liebsten den Preis des humanistischsten Politikers bekommen."

Wie kann man sich in einer humanitären Katastrophe sonnen?

Ich finde Ihre Formulierung höchst unangemessen, populäres Politikerbashing, das hier im Forum wohl zum guten Ton gehört, hin oder her.

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