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Wie will denn die

Wie will denn die Bundesregierung die Aufnahme auf 500.000 Migranten ohne drastische Mittel wie zB Aufhebung der Schengenfreiheit beschränken? Es wird nur noch von den Syrien Flüchtlingen gesprochen, aber diese machen in dem Flüchtlingsstrom bekanntlich nur eine Minderheit aus. Was ist mit den Afrikanern und Südasiaten? Wieso soll ungesteuert der Zuzug aus aller Welt wieder sinken? Das Land braucht keine knappen Phrasen sondern ein handfesten Aktionsplan.

unsere politische Elite

unsere politische Elite hat leider den Bezug zur Realität verloren.

Zweifel

Die dt. Politik hat kapituliert und versteckt sich hinter den Begriff "Willkommenskultur". Dabei hebt sich sich selbst auf einen moralischen Sockel und sonnst sich im Zuspruch der Medien. Die Meinung des Volkes wird völlig ausgeblendet oder verzerrt und einseitig wiedergegeben. Wie lange kann das gut gehen?
In mir wachsen große Zweifel, ob ich meine Kinder in einen Land erziehen möchte, in welchen Medien und Politik keinen Wert auf die eigene Identität geben.

Psycho

Der deutsche Michel feiert sich: "Was bin ich doch gut"! Für ein bischen Wohlfühlen stellt er den Verstand ab.

Damit das klar ist

Ich ein entschiedener Vertreter des Rechts auf politisches Asyl und auch für ein Einwanderungs- und Integrationsgesetzespaket.

500.000 Flüchtlinge pro Jahr - und das über Jahre - halte ich aber nicht für verkraftbar. Die jetztige Menschenwelle packen wir. Aber die Fortsetzung einer solchen Masseneinwanderung würde unser Land so sehr verändern, dass die Deutschen es am Ende nicht wiedererkennen würden. Es würden am Ende und auf lange Zeit mehrere Völker nebeneinander leben und eine Integration in die deutsche Gesellschaft und ihre grundgesetzliche Ordnung wäre illusorisch.

Helfen? Ja! Mit aller Kraft. Hier und in den Heimatländern. Aber innerhalb von fünf Jahren z.B. 2,5 Millionen Flüchtlinge? Nein. Das lehne ich ab. Das verkraftet Deutschland nicht. Wir sind nicht nur ein Wirtschaftsstandort sondern auch eine Nation.

Wenn Herr Gabriel auf solchen Prognosen seine Politik aufbauen will, dann werde ich das definitiv nicht unterstützen. Herr Gabriel braucht mehr Realitätssinn.

das Problem mit der...

Verteilung der Fluechtlinge nach einem auszuhandelnden Schluessel, ueber die ganze EU ist doch einfach die Tatsache , dass diese Menschen nicht irgendwohin wollen.... sie wollen nach Deutschland und allenfalls noch nach Schweden. Die anderen Laender machen die Einwanderung so unattraktiv, dass sich eben diese Situation ergibt.

500 tsd jedes Jahr??? Lieber Herr Gabriel, das sind in 10 Jahren 5 Mio Alle 2 Jahre eine Millionenstadt aus dem Boden stampfen???
Da kann sich der kleine Michel aber nur die Augen reiben!!!

Ich bin verwirrt

ob der Zahlen. Gabriel spricht von 500.000 Flüchtlingen, erwartet werden 800.000 und dann steht da : Deutschland soll nach dem Willen der EU-Kommission in den kommenden zwei Jahren 31.000 Menschen aufnehmen .

Geben wir dann wieder welche ab oder sind das dann andere??

selbstüberschätzung

Wenn es stimmt dass unter den migranten geschätzte 15% analphabeten gibt und viele ohne jegliche berufsausbildung, werden viele von ihnen entweder arbeitslos bleiben oder schlechtestbezahlte ausbeuterjobs machen müssen.

Schon jetzt hat D viele jugendliche die keinen schulabschluss vorweisen können und keine berufsausbildung. Genug deutschkurse konnten schon ohne diese neuen migranten nicht angeboten werden. Die finanzielle lage der kommunen und einiger länder ist selbstverschuldet angespannt.

Was gabriel behauptet ist also vollkommen aus der luft gegriffen, pfeiffen lm walde um sich mut zu machen.

Statt zu überlegen wie man die nachbarn v syrien unterstützt (die unhcr hat kaum mehr geld zur unterstützung der flüchtlinge) werden massive wanderungen ausgelöst die nicht helfen.

500000 pro jahr ist vollkommen abstrus und wird jahrzehntelange fatale auswirkungen haben speziell auf die
bereits armen in D und deren kinder. Das trifft besonders auf bereits heutige problembezirke zu.

Diese Bundesregierung versteht nichts von ihrer Arbeit

Die unüberschaubare Zahl an Migranten allein in diesem Jahr zeugt vom gnadenlosen Versagen der deutschen Führung.
In vollkommener Unkenntnis der Sicherheitslage in und um Deutschland destabilisieren Merkel und Gabriel unser eigenes Land.

Offensichtlich ist das deutsche Volk nicht mehr Herr im eigenen Haus und aus diesem Grund lassen sich die Ströme der Asylsuchenden ungehindert auf Deutschland richten.

31.000 in 2 Jahren?

"Deutschland soll nach dem Willen der EU-Kommission in den kommenden zwei Jahren 31.000 Menschen aufnehmen."

Äh...wir reden hier aber von der gleichen EU, der gleichen Flüchtlingswelle und dem gleichen Jahrzehnt....oder?

Im Übrigen verstehe ich den Wert von Gabriels Äußerung nicht: Wir schaffen das, das ist doch schon länger bekannt!

Investieren in Bildung

500.000 Flüchtlinge pro Jahr sind dann verkraftbar, wenn wir genug Geld in deren Bildung investieren. Ganz am Anfang steht hier die Sprachbildung. Deutsch als Fremdsprache kann wiederum nur von Menschen unterrichtet werden, die ein entsprechendes Studium vorweisen können. Sehr gutes Deutsch ist die Grundvorraussetzung für eine gelingende Integration. Hier ist die Bildungsministerin gefordert. Es gibt viele tausende, freiberufliche Dozenten für Deutsch als Fremdsprache. Ein Aufruf der Bildungsministerin und eine entsprechende Bezahlung dieser Dozenten würde hier Soforthilfe in Gang bringen. Ein Sprachniveau im Bereich C1 sollte unbedingt erreicht werden. Bildung steht vor der Wirtschaft, das sollte die Bundesregierung beherzigen. Danke.

Unfug

zum Glück sind ja 2017 Wahlen, dort sollte
der Größenwahn auf kosten der Steuerzahler gestoppt werden!

Gabriel wäre nicht der erste Politiker in Deutschland,

der -wenn er jedwede Übersicht an dem selbstverschuldeten Zustand verloren hat- irrationalen Blödsinn von sich gibt, das Volk belügt und am Ende dann irgendwo abtaucht. Merkt euch seine Worte für die nächsten Wahlen, die allerletzte Chance, Deutschland nicht in Anarchie und Chaos versinken zu lassen!

Meine Interpretation aus diesem Interview sieht ein wenig

anders aus als die mancher Medien.

1)Insgesamt wirkt Gabriel nicht als Macher und Mann der Stunde, sondern sehr verunsichert.

2) Zur Frage der Steuererhöhung aufgrund der höheren Belastung durch Zuwanderer schließt Gabriel eine solche nicht komplett aus, sonst hätte er es klar gesagt. Er umschifft die Aussage indem er darauf hinweist, dass eine Steuererhöhung in ähnlichen Fällen kontraproduktiv sei.

3)Die Frage wie viele Zuwanderer D jährlich verkraften könne beziffert er ebenfalls erst nach erneuter Nachfrage auf 0,5 Mio. p.a.
Wie auch alle anderen Politiker/"Gutmenschen" bezieht er sich
a) auf Spekulationen
b) auf eine rein finanziell machbare Belastbarkeit dabei klammert er erneut die Frage nach einer funktionierenden Integration komplett aus, wie auch die Tatsache, dass Flüchtlinge darüber entscheiden wohin ihre Reise geht.

Thema Abschiebungen komplett ausgeklammert, hier verstoßen die Länder gegen unsere Gesetze.

Unser Fachkräftemangel beginnt hier bereits in der Politik.

Verantwortungslos

Ich bin Mittelständler und trage Verantwortung für meine Betriebe und meine Angestellten. Ich weiß, was es wirklich bedeutet Verantwortung zu tragen und für Entscheidungen gerade zu stehen. Diese Politik aber ist VERANTWORTUNGSLOS!! Die Deutsche Wirtschaft kann diese Zahl von Flüchtlingen unmöglich absorbieren. Wir übernehmen mit jedem Flüchtling Verantwortung für dessen Wohlergehen und das seiner Familie auf Lebenszeit. Die meisten Flüchtlinge werden erst nach etlichen Jahren der Schulung, wenn überhaupt, die Grundvoraussetzungen aufweisen können, um auf dem Deutschen Arbeitsmark wettbewerbsfähig zu sein. Sie müssen über Jahre vom Gesundheitswesen, Sozialwesen und später den Renten mitgetragen werden. Ein Bürger, der erst mit Mitte Zwanzig oder später in das Berufsleben in einen Job mit kleinem Verdienst einsteigt, wird die Beitragslücke nicht mehr schließen können. Es wird zwangsläufig zu geringeren Sozialleistungen und Renten für alle kommen müssen sowie höheren Steuern.

Es geht voran

500.000 plus x sind kein Problem. Jedes Jahr.
Da sehen wir ja rosigen Zeiten entgegen. Arbeitsplätze gibt es genug und der Fachkräftemangel zwingt uns ja zur Aufnahme. Ob das sonstige Verwerfungen erzeugt, wird völlig ausgeblendet. Das ist allerdings ein Experiment, dass man nicht zurücksetzen kann. Sind die Menschen da, bleiben sie auch, für immer!

Neuwahlen wären das beste

Ich kann es gar nicht mehr abwarten bis neu gewählt wird

@ Koelle-am-Ring

Sie haben selbstverständlich Recht! Unsere hoch bezahlten Politiker sind völlig realitätsfremd und kümmern sich überhaupt nicht mehr um das eigene Volk. In ihren Luxusvierteln und mit ihren Luxusgehältern werden sie auch nicht mit den Problemen, welche Flüchtlinge mit sich bringen, konfrontiert. Und von den Medien wird weiterhin alles schön geredet, auch von der Zeitung mit den vier Buchstaben.
Putin hat da mehr Verstand als er sagte, dass Deutschland das auf Dauer nicht stemmen kann.

Diese Politik werden die Arbeiter,

Angestellten, Rentner und Arbeitslosen ausbaden müssen. Denn ihre Leistungen werden mittelfristig gekürzt werden, sie finden keinen bezahlbaren Wohnraum mehr, in ihre Bezirke werden die Flüchtlinge gepfercht werden. So viel zur "Arbeiterpartei SPD" und zur christlichen CDU.

Doch diese Herrschaften betrifft es ja nicht, sie werden staatlich alimentiert, wohnen in besseren Vierteln und schicken ihre Kinder zur Not in Privatschulen.

Die baden im Humanismus und lassen sich im Ausland dafür feiern, aber der Humanismus für die eigenen Armen und von der Gesellschaft vergessenen, den haben sie irgendwie nicht auf dem Schirm

Kopfschüttel

Wo wollen die denn die ganzen Jobs hernehmen? Das ist unfassbar was hier gerade geschieht, und wird uns in den nächsten Jahren noch richtig teuer zu stehen kommen, nicht nur finanziell.

"500000 pro jahr ist

"500000 pro jahr ist vollkommen abstrus und wird jahrzehntelange fatale auswirkungen haben speziell auf die bereits armen in D und deren kinder"
Das dürfte wohl der Hauptgrund sein, Millionen Menschen aus Nordafrika und Arabien aufzunehmen. Billige und willfährige Arbeitskräfte!
Dafür wird alles aufgegeben. Auch die Identität des eigenen Volkes.

Natürlich

Klar das ist alles kein Problem warum nicht gleich eine Million ? Der Mann weiß offensichtlich überhaupt nicht was in diesem Land los ist.

Unbequeme Einsichten ...

Die Regierung Merkel versucht ein zwar legales (u. verfassungsrechtlich gedecktes) "Sozialexperiment", zu welchem sie jedoch nicht ausreichend legitimiert ist. Es reichen eine moralisch empfundene "Menschenpflicht" und die ostentative Emotionalität allein nicht aus, eine Gesellschaft - durch die Integration einer unüberschaubaren Vielzahl an Migranten und Flüchtlingen - unumkehrbar multikulturell verändern zu wollen, ohne dass es hierzu VORAB einen breiten Konsens der betroffenen Bevölkerung (qua Wahl oder Abstimmung) gibt.

Die dieses Experiment unterstützenden Medien täten auch mit Blick auf die Institution "Art. 5 GG" gut daran, sämtliche Meinungen - auch die unliebsamen (gegen Migration und unbegrenzte Aufnahme) - objektiv und neutral zu spiegeln sowie einen fairen Diskurs zu befördern. "Willkommenskultur" lässt sich nicht "herbeischreiben" oder verordnen.

Ursache und Wirkung

Also wenn man sich die Bilder in den Medien so ansieht, wo Flüchtlinge am Münchner Bahnhof mit Geschenken willkommen geheißen werden ... das ist natürlich wunderschön. Da werden dann gleich die Smartphones rausgeholt und die Bilder direkt in die Heimat gesendet. Welche Wirkung wird das in Syrien haben? Da werden noch viel mehr unsere herzliche Einladung annehmen. Deshalb halte ich die Zahl von 500.000 pro Jahr für realitätsfremd. Das Besorgniserregende ist, dass scheinbar unsere Politikelite noch nicht eingesehen hat, dass sie vor allem die Hauptverantwortung für die Massen-Zuwanderung tragen. Ich vertrete die Meinung, dass der ungarische Ministerpräsident das Kind beim Namen genannt hat. Außer Deutschland gehen die meisten anderen EU-Staaten wesentlich verbindlicher mit dem Thema Asyl um. Am deutschen Wesen soll alles genesen? Wohl kaum. Deutschland muss lernen ....

Jeder Gastarbeiter der

seit den 50er Jahren hier arbeiten wollte, die Nachkriegsbedingungen in allen betroffenen Ländern waren teils unaushaltbar, hatte teils heftige Auflagen zu erfüllen um sich ein Bleiberecht zu verdienen. 10 Jahre Bergbau z.B. waren Pflicht um bleiben zu "dürfen"! Hier werden nun Persilscheine verbal gedruckt in der Hoffnung es würden sich daraus brave Steuerzahler entwickeln. Wir werden damit höchstens Wirtschaftsförderung in Ländern betreiben die von den USA vorsätzlich destabilisiert wurden und nun am Boden liegen. Sieht so Nahost-Politik aus deutscher Sicht aus? Wenn Soldaten "aus deutschem Interesse" nach Afghanistan geschickt wurden, so sollte man nun alle verfügbaren Einheiten nach Bagdad schicken um dort für Sicherheit zu sorgen. Immerhin stehen 10Mrd. dafür zur Verfügung.

@ Koelle_am_Rhing - Qualifikationsvergleich fehlt komplett

"Wenn es stimmt dass unter den migranten geschätzte 15% analphabeten gibt und viele ohne jegliche berufsausbildung, werden viele von ihnen entweder arbeitslos bleiben oder schlechtestbezahlte ausbeuterjobs machen müssen."

Vergessen wir dann dabei auch, dass 40% der Zuwanderern gerade einmal die Inhalte aus dem Besuch der Grundschule vermittelt wurden und dabei wiederum die Frage aufgeworfen wird, was wurde dort an Wissen vermittelt. Zudem fehlt dann auch noch ein Wissen zu Schrift und Sprache.

Vergessen wir auch nicht, dass die Wirtschaft sich gerade gemeldet hat, die Zuwanderer müssten zur Aufnahme von Jobs besser vorbereitet werden (Kosten soll natürlich der Bund tragen).

Ich habe selbst zwei Kinder, aber blende dabei meine Ratio nicht aus, die nämlich fehlt mir durchgehend auf allen Seiten
Ursache - Wirkung. Nichts spricht gegen Aufnahme und Hilfe, aber wenn das Thema so mit Hochglanz Bildern von Helfern schön gezeichnet wird, dann muss es uns ganz klar auf die Füße fallen.

Selbst wenn

Selbst wenn man es irgendwie schafft,
Wie sieht die Zukunft unserer Kinder aus?
Fragt mal wirklich einer die Bevölkerung ob Sie das in diesem Ausmaß überhaupt möchte? Seit Jahren fehlt es an Geld für wirklich gute Bildung, Alleinerziehende Mütter, Familien, Streikende Erzieherinnen usw.
Ich persönlich kenne berufsbedingt einen Querschnitt der Bevölkerung vom Arbeiter, Angestellten, Selbständigen, Arzt und Proffessor, so ziemlich alle sind mit dieser Situation nicht einverstanden, sogar meine Mitarbeiter mit migrationshintergrund ( Nigeria, Polen, Rumänien, Türkei, Tunesien, Indonesien)
Sind "besorgte" Bürger.
Alle Rechts?
Die Berichterstattungen sind fern der Realität! Es gibt nur eine Lösung - die Region muss wieder in Frieden leben können, alles andere bringt UNFRIEDEN nach Europa

07:42 von Paul Puma

Wo denn?

Die Politiker feiern sich, die Berichterstattung ist so angelegt das man nur Willkommensfeiern sieht.

Das der deutsche Michel über diese Fehlentwicklung froh ist kann man ausschließen.

500000/Jahr sind nicht zu bewältigen. Oder plant Herr Gabriel jedes Jahr ein paar hunderttausende Deutsche aus dem Land zu jagen damit genügend Platz ist?

Unglaublich

Weiß Herr Gabriel überhaupt, was er da sagt? 500.000 Asylanten pro Jahr? Wieviel Familiennachzug resultiert daraus? 2,5 Mio oder 5 Mio? Alle erhalten Sprachausbildung, berufliche Qualifikation, Eingliederungsmaßnahmen, Wohnungen und so weiter. Unsere Politiker richten das Land zu Grunde und bezeichnen kritische Bürger als Pack. Leider sind erst 2017 Wahlen.

Lieber Herr Gabriel, da kommt

Lieber Herr Gabriel,
da kommt jedes Jahr ein Stadt in der Größenordnung von Frankfurt dazu! Es fehlt doch jetzt schon an bezahlbaren Wohnraum (auch für den deutschen Mittelstand). Das Boot ist voll!
Schaffen Sie einfach Ordnung in den Herkunftsländern und die Menschen sollen ihre Heimat wieder lebenswert machen.

Gabriel: 500.000 Flüchtlinge pro Jahr machbar

Gabriel hat vollkommen recht. In Deutschland hat doch die Aufnahme von Flüchtlingen schon Tradition. Nach dem II. Weltkrieg wurden Millionen von Flüchtlingen aus den ehemal. deutschen Ostgebieten aufgenommen. Danach kamen Hunderttausende aus Russland und den Ex-Sowjetrepubliken zu uns, die sich mit entsprechender Unterstützung eine neue Lebensgrundlage schaffen konnten. Vor und nach 1989 wurden Millionen von EX-DDR-Bürgern aufgenommen, die hier Arbeit und Wohnung fanden.Da dürfte es doch kein allzu großes Problem für Deutschland sein, einige Hunderttausend Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, zu versorgen und ihre Kinder auszubilden. Allerdings ist es notwendig, dass alle EU-Staaten mithelfen. Wozu sind wir denn sonnst eine große Gemeinschaft?

Familiennachzug?

Wie verhält es sich mit dem Familiennachzug?
Müsste der nicht noch hinzu gerechnet werden?

Kosten

Klar sind 500000 Flüchtlinge pro Jahr "machbar". Es ist nur eine Frage des Geldes und des Willens. Wenn wir bereit sind weitere Milliarden in das Projekt Flüchtlingshilfe zu stecken kann das funktionieren. Allerdings sollten diese Milliarden direkt gegenfinanziert werden, d.h. ohne Neuverschuldung, damit jedem die Kosten vor Augen geführt werden und jeder mit dem Wissen um diese Kosten sich dafür oder dagen aussprechen kann. Als Gegenfinanzierung könnte man Sozialleistungen kürzen und Steuern erhöhen.

Realitätsferne?

Es werden auf jeden Fall mehr kommen als nur 500.000 jährlich! Die Signale, die Merkel in die Dritte Welt sendet und Bilder von jubelnden Einheimischen, die um die Welt gehen, tun gerade aktuell Millionen von Menschen bestätigen sich in Richtung Deutschland aufzumachen.

Wir können unmöglich jedes Jahr selbst nur 500.000 Wohnungen aus dem Ärmel schütteln und es ist noch unrealistischer jedes Jahr 500.000 Arbeitsplätze herzuzaubern.

Noch schlimmer ist aber die Weltsicht der neuen Zuwanderer. Da kommen fast nur junge Männer und die meisten sind aus einem nicht kompatiblen Kulturkreis. Die Gleichberechtigung von Frauen oder Religionsfreiheit auch für Andersgläubige werden von einen ganz bestimmten Kulturkreis nicht anerkannt. Wir importieren zusätzlich die ethnischen und religiösen Konflikte mit.

Das alles wird unsere Gesellschaft nachhaltig und nicht positiv verändern und die Zuwanderung kostet uns nicht wenig Geld.

@Gesunder Mensch..., 07:47 Uhr

Deine Verwirrung zeigt gut eines der Grundprobleme bei diesem Thema.
Es wird (von Politik und Medien) mit unterschiedlichen Zahlen und Bezugsgrößen umher geworfen, und am Ende landet alles in einem Topf und die Verwirrung ist komplett.

Bei diesen 31.000 geht es wohl um den Anteil an den 120.000 aus überlasteten Ländern die neu verteilt werden sollen.

Auch eine Interessante Zahl: Laut de.statista.com wurden bis Juli rund 218.000 Asylanträge in DE gestellt. Die Ablehnungsquote lag dabei bei 63,3 %.

Stimmen die Zahlen sprechen wir bis Juli also von rund 80.000 angenommenen Asylanträgen.
Von dem Faktor 10, also 800.000 sind wir da dann ja auch noch weit entfernt - selbst wenn man rasant steigende Zahlen in der zweiten Jahreshälfte unterstellt.

Ich denke, Politik und Medien täten gut daran klare für den Bürger nachvollziehbare Zahlen zu nennen. Denn nicht zuletzt auch diese Zahlenwirrwarr trägt letztendlich bei Teilen der Bevölkerung zu Angst und damit ggf. zu Fremdenhass bei.

Herr Gabriel

Sie glauben, dass wir mit dieser Größenordnung klarkämen und ich bin sicher, dass Sie in Ihrem Elfenbeinturm damit klar kommen.

Jedoch gibt es in Deutschland bereits heute 25.000 Obdachlose. 125.000 Menschen sind auf die Tafel angewiesen.
Rund 7 Millionen Menschen auf staatliche Hilfe, viele trotz "Vollbeschäftigung"

Ihr Glaube ist schön und gut aber in Glaubensfragen wende ich mich an meinen Pfarrer, von Ihnen erwarte ich Antworten.
WIE wollen Sie die zwangsläufig entstehenden Probleme lösen und wieso sollte ich Ihnen glauben obwohl Sie es nicht geschafft haben, die Situation der Ärmsten in Deutschland zu verbessern. Beziehungsweise wurde die Situation in den letzten Jahren eher verschlechtert, denn die Zahl der Tafelgänger steigt stetig und auch die Zahl derer die verarmen

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Was macht Gabriel da?

"500.000 Flüchtlinge jährlich...verkraftbar, vielleicht auch mehr".

Resteuphorie nach der Sonntagnachtsitzung oder schon blanker Fatalismus?

Deutschland wird wohl Viele aufnehmen können, jedoch mit noch nicht absehbaren Folgen.
Wieviele der Asylsuchenden und künftig bei uns Bleibenden haben wirklich eine fundierte Ausbildung, bzw. die Voraussetzungen dafür?
Ist der Wille zur Integration wirklich vorhanden oder sind die Befürchtungen "Parallelgesellschaft" berechtigt?
Wie hoch ist die aus dem unvermeidlich folgenden Familiennachzug entstehende "Dunkelziffer"?
Ja, es sind eben viele junge Männer, die nach Deutschland kommen, auch wenn das von manchen gern als "Stimmungsmache" abgestempelt wird.....

Auf jeden Fall ist Gabriel mit seinen Aussagen schlecht beraten, da nun über Aufnahmequoten der EU-Länder verhandelt wird: der Verteilungsschlüssel beginnt mit dem 500.001. Migranten jährlich, die erste halbe Million übernimmt ja Deutschland.....
So etwa?

Da hat sich Gabriel wohl gedacht

"viel klingt gut" und gleich mal eine Zahl in den Raum geworfen, die absolut realitätsfremd ist.

Ich schätze, dass nach dieser Schreckensnachricht die Zäune in Osteuropa länger und höher werden.

Seit einigen Tagen

bin ich dabei, einen Brief an Herrn Gabriel zu verfassen, mit Kopien an die wichtigsten Vertreter unserer derzeitigen Parteien. Dabei werde ich mir u.a. erlauben, einen "Fall" zu schildern, den ich als Psychologin (ehrenamtl.) betreue, nämlich ein traumatisiertes MigrationsOPFER. Dieses in solchen Foren wie hier zu schildern, bringt mir die sofortige Löschung ein (schon passiert).
Ja, ich oute mich als "besorgte" Bürgerin, dabei spielt der monetäre Aspekt für mich weniger eine Rolle als die Probleme der Integration - nicht nur in unsere Arbeitswelt.
Mir sagte jemand, schade um das schöne Papier, der wandert doch sofort in den Reißwolf. Egal, auch wenn ich mit diesem Brief einem "Ochs ins Horn petze"... ich kann nicht mehr ruhig bleiben...

Russland, Araber usw.

Was ich in dieser Diskussion völlig vermisse - wieviele Flüchtlinge nimmt eigentlich Russland auf? Warum müssen die syrischen Flüchtlinge 4000 km bis Deutschland kommen - warum gehen sie nicht zu ihren islamischen Nachbarn wie Saudi Arabien, Jordanien, Oman, VAE, Kuweit usw.
Warum wird in den letzten Wochen der Begriff "Flüchtlinge" für ganz normale Asylbewerber (ein Grossteil davon aus den Balkanstaaten) genutzt.
Die Nachrichten sind leider zur Märchenstunde verkommen und die Politiker sind die Märchenerzähler.
Die Stimmung in der Bevölkerung ist eine völlig andere.
Und mal zum Nachdenken: 500000 Asylbewerber pro Jahr sind knapp 0,7 Prozent der Bevölkerung. Wie lange soll das gutgehen?

Was sind denn das für Zahlen ?

31 000 soll Deutschland aufnehmen ?
Hallo die kamen an 2 Tagen !
Frankreich sei bereit, 24.000 weitere Flüchtlinge aufzunehmen.
Die kamen an 2 anderen Tagen !
Gibt es da noch ein Deutschland oder Frankreich ?
Oder wieder schöne Zahlen wie die Arbeitslosen !

Ja, da sind sie wieder.

Diese alles Schlechtredner, die in einem Forum meinen, alles besser zu wissen. Diese Unternehmer, die anscheinend nichts mehr unternehmen im Sinne von anpacken können, sondern nur noch Ängste hegen.
Wieviel hier im Forum nutzen Schwarzarbeit oder bieten diese selbst an ? Wieviel parken ihr Vermögen außerhalb des deutschen Zugriffs ? Das sind die eigentlichen Schmarotzer in unserem Land, die auf Kosten anderer Leben.
Deutschland hat den 2 Weltkrieg ausgelöst.
Die Folge waren 60 Mio. Tote, 6 Mio. getötete Juden und 500000 aus anderen Gründen getötete Menschen.
Wir sollten vielleicht etwas demütiger sein und diese Chance zur Wiedergutmachung nutzen.
Think big.

Realitätsfern...

Laut Aussage Gabrieles hält dieser es für verkraftbar, dass Deutschland auch in den nächsten Jahren in großem Stil Flüchtlinge aufnimmt. Dabei spricht dieser von einer Größenordnung von einer halben Million für mehrere Jahre.

Hier sind berechtigte Zweifel angebracht: Die Einwanderung (darum handelt es sich im Grundsatz) von dieser Anzahl von Menschen in unsere Sozialsysteme, unseren Wohnungs- und Arbeitsmarkt, sowie erhebliche kulturelle Unterschiede zu unserem Werte- und Freiheitssystem wird damit zwangsläufig zu erheblichen Verwerfungen führen, die nicht nur die "Willkommenskultur" in dieser Gesellschaft wird umschlagen lassen.

Wer als Politiker suggeriert, dass mit dieser Flüchtlingswelle ausschließlich Fachkräfte unseren Arbeitsmarkt verstärken und sich diese Menschen voll in unser Gesellschaftssystem integrieren und in keinen Parallgesellschaften (wie schon vorhanden) hier leben werden, argumentiert m.E. völlig realitätsfern.

Diese Dimensionen sprengt die Gesellschaft.. .

Stoppt...

diese unerträgliche Art des Politiker-bashing und der Dämonisierung von Flüchtlingen! Wir haben humanitär eine Verpflichtung, der - Gott sei Dank - immer noch die deutliche Mehrheit der Bevölkerung nachkommen will und wird. Und ich geh jede Wette ein: direkten Kontakt zu Flüchtlingen hatte bisher kaum einer aus dieser Ablehnungsfront. Also - kommt raus aus Euren selbstgemachte Bunkern von Ressentiments und ideologisch geschürten Ängsten. Willkommen in der willkommenskultur!

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