Kommentare

Was für eine Ironie

Eine nominell kommunistische Führung versucht sich an einem staatlich gelenkten Aktienhype und unendlichem Wachstum. Was für ein Schwachsinn.

Wenn ich sowas lese, frage

Wenn ich sowas lese, frage ich mich ernsthaft, ob da überhaupt noch ein Bezug zur Realität besteht: Die chinesische Wirtschaft wächst derzeit so langsam wie seit 1990 nicht mehr. In den ersten zwei Quartalen legte sie nur um 7,0 Prozent zu.

Wie das "Wachstum" vorher massiv aufgeblasen wurde, wissen wir ja bereits: Da wurden Städte aus dem Boden gestampft, in denen nicht eine einzige Menschenseele lebt. Es ist vielleicht endlich an der Zeit, mal allgemein über diese Art des Wirtschaftens nachzudenken, weil endlos weiter kann es so jedenfalls nicht gehen.

Börsen"crash" trotz...

Die Entwicklung TROTZ der diversen Begrenzungsmaßnahmen der chinesischen Führung (Aussetzung diverser Aktien, Verkaufsverbot für institutionelle Investoren, Kaufanweisung an staatliche Institutionen, Leerverkaufsverbot...) ist bemerkenswert! Das ist der Nachteil einer gelenkten Wirtschaft - wenn die Lenkung versagt, bekommen die Marktteilnehmer wirklich Angst. Aber es wird nicht einfach so weiter gehen, ein echter Crash passiert meist über einen längeren Zeitraum. Während der Finanzkrise kam der Boden auch erst im März 2009, also ein halbes Jahr nach der Lehman-Pleite. Es kommt zuvor sicher die eine oder andere Bärenmarktrallye.

Crisis?

Fehlen noch zwei wichtige Indices: Dax und Dow. Beide befinden sich auch im Abwärtsgang von zur Zeit über 3% minus. China pumpt Milliarden in den Markt, die FED und die EZB ebenfalls - und nichts wirkt. Ist das der Anfang einer neuen großen Weltwirtschaftskrise?

Sie sind schon da

Die nächste Krise ist - nein, die nächsten Krisen sind schon da und drohen, sich zu einer globalen Existenzkrisen zu vereinen: die bestehenden Kriege, die Flüchtlingskrisen in Europa, dem Nahen Osten, dem Fernen Osten, Afrika, Mittelamerika und Mexiko und die aufziehende Finanzkrise 4.0.

Untätigkeit der BRD-Regierung, Fehlorganisation mit Handlungunfähigkeit der EU und fehlende Einsichten nicht nur bei Putin lassen eine Eskalation befürchten.

Alle diese Krisen lassen sich nicht durch Aussitzen regeln. Im Moment ist der einzig sichtbare lösungsorientierte Steinmeier - das reicht nicht.

Normal

Mit "Einbruch" oder "Absturz" hat das nicht viel zu tun. Es ist einfach so, dass sich auf längere Sicht eben alles wieder normalisiert.

Blob

Es geht wieder los.

Ich sehe in diesem Vorgang

Ich sehe in diesem Vorgang die Macht, die eine vom Staat kontrollierte Finanzpolitik ausüben kann und Länder, die ihre Währungen von jeglichen Sicherheitswerten abgekoppelt haben und unkontrolliert Papier drucken, die die Farbe auf ihm nicht wert sind, in die Knie zwingen kann.
Nun bin ich gespannt wie die US Politik, das heisst, die "Familien Rockefeller, Morgans, Warburgs und Rothschilds, einfluss auf Obamas "Strategien" nehmen...

Die Überschreitung

der psychologischen Grenze verstärkt den Abwärtstrend. Wenn aber die wertorientierte Grenze unterschritten wird, dann beginnt der freie Fall, da dann alle versuchen werden zu retten, was noch zu retten ist. Ich denke, das diese Grenze unmitelbar nah an der psychologischen Grenze liegt. Die Katastrophe wird noch dazu gesteigert, das die finanzierten Wertpapiere die Kosten der Finanzierungen nicht mehr tragen. Dieses Desaster sorgt dann für weitere schwere Erschütterungen in der Finanzwirtschaft. Vermögen auf Pump ist eine finanzwirtschaftliche Ungerade, die für den normalen Verdiener absolut nicht aufgeht. sie geht nur für die auf, die kurzfristig viel Geld in ebenfalls kurzfristige Aktiengeschäfte anlegen können. Hier sind wieder die Banken der Auslöser des Übels, die Produkte an Privatanleger mit Hilfe von Krediten verkauft haben mit dem Märchen, der Aktienwert überschreitet irgendwann die Finanzierungskosten.

Abwärts

Das einzig "Gute" ist doch, dass die deutschen Unternehmen die chinesischen Arbeiter einfach vpr die Tür setzen können. Keine Gewerkschaften, keine Sozialpläne --- herrlich.
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Ist der Markt in Panik - kann es allerdings schell eine große Schleife drehen. Gerade Deutschland hat sich ja von China abhängig gemacht. Nun wird man wieder den Salat haben.
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Die Exporte gehen schon seit Monaten zurück - das war der erste Indikator. Man erinnere sich ans Jahr 2008, Wirtschaftseinbruch von 8%. Mal ebend!
Aber so ergeht es eben einer Exportnation, die davon lebt anderen ihren Mist zu verkaufen.
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Dann kommt eben wieder ein kreditfinanziertes Konjunkturpaket für die Autoindustrie. Die Karren von damals sind ja nun auch schon 7 Jahre alt.
Wurden die Millarden eigentlich mittlerweile zurückgezahlt oder einfach nur oben auf den Schuldenberg gepackt?
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Egal! Schulden kosten ja gerade nichts.
Womit man dann bei der EZB ist, die diesmal keine Munition mehr hat.
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Das kann bitter weden!

Endlich verbieten

Statt sich den Börsen jetzt auch noch mit der Freigabe der Pensionsfonds zu unterwerfen, muss das Zockerunwesen endlich verboten werden - weltweit, und wenn das (noch) nicht möglich ist, muss endlich einmal auch national ein Anfang gemacht werden.

Ich habe unter www.meta.tagesschau.de/... schon oft gewarnt, das uns sonst alle der ungezügelte Kapitalismus über kurz oder lang versklaven wird.

In der Ausgabe 8/2015 warnte selbst das "Manager - Magazin" vor einer unkontrollierbaren weltweiten Finanzkrise, die ihren Ausgang wahrscheinlich in den gegenwärtigen Problemen in China nehmen wird ("Mutter aller Blasen", S. 74ff.).
Wesendlich ist dabei auch der Rückgang der chinesischen Exporte. Jetzt rächt sich die Gier nach Billig-Konsum ohne Rücksicht auf soziale und ökologische Belange. Und dessen Alternativlosigkeit für die Armen hier.

Wenn China sich weiterhin den Zockern unterwirft, wird es die angeblich bis 2025 geplante soziale und ökologische Umgestaltung des Landes vergessen können.

@ Andreas Buntrock

Aehm, wie koennen sie aber zwischen Zockerei und Investition unterscheiden? Vor allem, wie soll ein Land ohne Investition funktionieren?

Wo genau unterwirft sich China den Zockern ihrer Meinung nach?

09:00 von Coachcoach - Sie sind schon da

Sie treffen DIE Nägel auf den Kopf!

8:55 von Ismi

►China pumpt Milliarden in den Markt, die FED und die EZB ebenfalls - und nichts wirkt. ◄

Wenn massiv Geld aus dem Nichts erzeugt und in den Kreislauf gebracht wird, dann wird natürlich Geld wegen höherem Angebot billiger im Vergleich zu anderen Werten. Und zudem entsteht das Geld als Schuldgeld ja im Moment einer Kreditaufnahme. Irgendjemand hofft also, dass 100% der neuen Kredite zum Aufkauf chinesischer, amerikanischer und europäischer Aktien verwendet würden. Ausgerechnet dann, wenn alle anderen Marktteilnehmer leider die Finger davon lassen? Geht schon deshalb nicht, weil ein Teil der neuen Geldmenge zum Stützkauf griech. Anleihen drauf gehen. Aber Russland hat gezeigt, wie es besser klappt: Man lässt die Spekulanten den Rubel fast vernichten und kauft kurz vor Null dann mit einem Blitzschlag Inlandsaktien aus Auslandsbesitz zurück. Oder investiert in Infrastruktur bzw. bei Kriegsgefahr in Landesverteidigung. Die ist dann nämlich so unschlagbar günstig (in Rubeln) zu haben.

@Endlich verbieten 9:32 von Andreas Buntrock

Dazu ist es längst zu spät.
Wenn es überhaupt geht.
- ich zitiere jetzt nicht noch mal Goethe
- mit dem Zauberlehrling

Denn was mir mein bescheidenes eigenes
Finanzprogramm sagt,
- ich traue auch dort erstrecht
- keinem Fremdprogramm
nämlich dass China auf längere Sicht
ein Problem haben wird,
wissen doch auch all die mit vielen $$
gesponserten Profi-Risikobewerter.

Die Folge schwappt so langsam auch
zu uns rüber.
Zum Glück hab ich nicht so viel
und bin mit dem Rest längst aus
der Zockerbude raus.

Mir tun nur die Ärmsten global leid,
die das alles bezahlen werden.

Mal nebenbei

Wenn unsere Exporte wegen deren übermäßiger Abhängigkeit von fremden Wirtschaftsspielchen wie die der KPC abhängen, dann dürfen auch die Industrie und Frau Nahles mal erklären, was denn mit den so gelobten zu selektierenden Facharbeitern unter den lohndrückenden Flüchtlingen als Plan B wird, wenn hier abgebaut werden muss?

9:20 von Ninurta

Eine vom Staat kontrollierte Finanzpolitik in China und Russland hat immerhin das Land aus dem Elend hinein in eine starke Aufsteigerposition in der Gegenwart gebracht, Einkommen des Volkes vervielfacht, den Bildungsstand massiv angehoben - über unser Niveau hinaus. Nicht China hat unkontrolliert Papier gedruckt, sondern die globale Finanzoligarchie hat seit Jahren China zur Aufwertung der chin. Währung gedrängt. Das Problem von Europa und Amerika ist eher, dass da die Oligarchen die Staaten kontrollieren und ihrerseits unkontrolliert Geld aus dem Nichts in Privatbanken erzeugen, durch Lohndumping aber die Kaufkraft + den Binnenabsatz von Waren senken und dadurch lukrativ gemachte Börsenblasen ankurbeln und so viel Geld wieder dem Markt entziehen (für stabile Preise), bis der Zauber nicht mehr wirkt. Dann sucht Kapital panisch neue Häfen. China hat das bessere Blatt und es verzockt sich gerade jemand. Ziel: Destabilisierung. Das hat offenbar Priorität vor Rendite. Für wen wohl?

Die Finanzkrise war doch nie weg.

Sie wurde nur durch jede mögliche Trickserei (EZB) nur in die Zukunft verschoben. Aber irgendwann holt einen die Realität doch ein, da kann man sich noch so viele rosarote Brillen kaufen.
Fast jeder möchte nur noch bequem und auf die schnelle Art Geld verdienen. Das funktioniert aber nur eine gewisse Zeit. Deshalb gehört die Zockerei endlich verboten, genau so wie der Raubtierkapitalismus mit seinem Gewinnmaximierungswahn.

10:00 von Residue

"...Aehm, wie koennen sie aber zwischen Zockerei und Investition unterscheiden? Vor allem, wie soll ein Land ohne Investition funktionieren?
Wo genau unterwirft sich China den Zockern ihrer Meinung nach? ..."

Es gibt Zahlen, die belegen, dass die für Investitionen aufgewendeten Summen in der deutschen Wirtschaft und weltweit immer weiter und dramatisch zurückgehen.
Wenn die Gelder, die Menschen (oder Banken u.a. Anleger) nicht mehr in Innovationen und Mehrproduktion angelegt werden, aber der "Wert" der Aktien trotzdem steigt, so kann das nur an "Zockern" liegen, die die brach liegenden, eigentlich für die Schaffung neuer Produktionslinien gedachten Milliarden und sogar Billionen in spekulative Käufe stecken und die Kurse treiben.
China hat sich wohl, wenn man den Berichten glauben darf, eine eigene Zockerschaft herangezogen, die nun die Grenzen auch des chinesischen Kapitalkommuzialismus lernt. Genaue Zahlen über die Kapitalflüsse und wer in was in China investiert, gibt es wohl nich

Logische Entwicklung in China

Die Entwicklung ist eigentlich ganz einfach zu erklären. China hat sehr viel Liquidität, es gibt zunehmend Privatpersonen mit Kapital. Als vor ein paar Jahren den steigenden Immobilienpreise durch Kaufbeschränkungen begegnet wurde, haben viele Anleger Ihr Geld in Aktien investiert. Nun sind die Beschränkungen wieder aufgehoben worden und so ziehen viele Anleger Ihr Kapital ab und kaufen wieder Immobilien. Die Käufe von Immobilien haben in den letzten Monaten deutlich zugenommen.

Phantasie-Geld

"börsennotierten Aktienunternehmen einen Wertverlust von mehr als fünf Billionen Dollar (4,43 Billionen Euro)."

Oh, soviel Phantasie-Geld ist weg?

Macht nichts, es ist nie da gewesen.

von @artist22

Mir tun nur die Ärmsten global leid,
die das alles bezahlen werden.
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So lange es Menschen gibt, wird gehandelt und auch gezockt!
Das Ganze weltweit verbieten zu wollen ist unrealistische UTOPIE.
Was haben die Ärmsten damit zu tun wenn ich am Aktienmarkt Geld verliere?
In diesem Fall bin ja wohl ich der Ärmste.

@Kaladhor

"Wie das "Wachstum" vorher massiv aufgeblasen wurde, wissen wir ja bereits: Da wurden Städte aus dem Boden gestampft, in denen nicht eine einzige Menschenseele lebt. Es ist vielleicht endlich an der Zeit, mal allgemein über diese Art des Wirtschaftens nachzudenken, weil endlos weiter kann es so jedenfalls nicht gehe"

Dass eine Krise China treffen wird, wusste man schon vor Jahren, und wie immer fängt es an der Immobilienkrise. Schon lange Zeit vorher wurde davor gewarnt. Auch der stolze Schnellzugnetz ist total unrentabel und da wird sich nichts ändern. Einfache Chinesen haben eben kein Geld für neue Wohnung in der Großstadt und reisen zweimal im Jahr mit den billigsten Tickets nach Hause, und in der Stadt leben sie zu zehnt in gemieteten Zimmern...

@baumgart 11:05

Das kann richtig sein aber ändert nichts an dem bestehenden und wachsenden Problem. Die Gelder und damit die Werte werden der weltumlaufenden Aktienwirtschaft entzogen und bringen das hochsensible und anfällige Gefüge der Dividendenwirtschaft zum wackeln. Hier sind nicht Banken bedroht sondern die Weltwirtschaft. Sie stand schon seit der letzten Krise auf tönere Füßen.

Ein kranke System ist am Ende

Merkt die sogenannte Fachwelt nicht, welchem kranken System sie hinterherhecheln?

Lächerlich...

ist dieser Hype um Börsennotierungen. Fast Money for nothing - jeder geistige Tiefflieger (ausser Börsenmaklern) muss inzwischen mitbekommen haben dass dies dauerhaft in der Katastrophe endet. Soviel zum Thema Börsenhandel.
Und vergleicht man mal die Wachstumszahlen China (7%) und BRD (<1%), so müsste man DARÜBER mal in Panik geraten - abgesehen davon das der Letzte verstanden haben müsste das Wachstum nicht immer weitergeht, sondern nur auf Kosten des kleinen Sparers durch Inflation.
Wachstum durch Inflation? Panik vor Deflation weil die Wirtschaft nicht mehr "wächst"? Der Wachstumsglaube bringt uns doch erst in die Krise - Darüber sollte man mal reden.

Börsen in Asien brechen ein.

Vor einiger Zeit konnte man sehen, hören und lesen, die Deutschen sind konservativ bei der Geldanlage.
Nur ca.40 Prozent interessierten sich für Aktien! Der Rest bevorzugt eine konservative Geldanlage. Ich will ganz ehrlich sagen, ich gehöre zu dem Rest.
Denn schaun wir mal, was sich zur Zeit wieder abspielt an den inernationalen "Märkten" , hier Asien. Wie unruhig die sind.
Ich möchte nicht wissen, wie viele wieder ihr Geld verloren haben.

Und diese Unruhe an den Börsen spiegelt sich auch in Deutschland wieder, und wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. -

Es gibt Auswege, aber wohl kaum den politischen Willen, ...

@ 24. 8. 2015, 10.11 Uhr - artist22
@ 24. 8. 2015, 11.01 Uhr - Izmi

...sie umzusetzen. Vielleicht, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt.

Notwendig ist eine globale Währungsreform, die aber von vornherein die bestehenden makroökonomischen Ungleichgewichte solidarisch und für eine breite Öffendlichkeit nachvollziehbar berücksichtigen muss.

Eine saubere Trennlinie zwischen Investitionen und Zockerei kann ich auch nicht ziehen. Aber es gibt immer noch den klassischen Bankkredit, den Unternehmen in Anspruch nehmen könnten, möglichst ohne das dafür von Zentralbanken wie der EZB die Banken erst genudelt werden.

Der Kapitalismus hat ausgespielt. Notwendig wäre eine von ökologischer und sozialer Vernunft basisdemokratisch geleitete Planwirtschaft. Aber schon erste Versuche, die Massen für Politik wirklich kompetent zu machen, scheitern (www.google.de/verwaltungsverfahrens-und-transparenzreform).

Für mich als Christ bleibt Jesus die letzte Hoffnung (siehe u. a. Offenbarung, Kapitel 20f.)

@Residue

"Aehm, wie koennen sie aber zwischen Zockerei und Investition unterscheiden? Vor allem, wie soll ein Land ohne Investition funktionieren?
Wo genau unterwirft sich China den Zockern ihrer Meinung nach?"

Können wir schlecht oder gar nicht unterscheiden. Wenn ich irgendwo Verlust wittere, werde ich selbstverständlich von dort mein Geld abziehen. Und wenn es sich um fremdes Geld handelt, da habe ich sogar Verantwortung dafür.

Schwaches Wachstum?

"Nur" 7% in den ersten 6 Monaten?
Wie bekl..pt ist diese Welt? Bei einem solchen Wachstum in Deutschland währen wir schon bein 15 Tsd im Dax.
Das Schlimme an diesen Börsen ist doch, dass sehr viele (nicht alle) nur durch Spekulation und nicht durch Investition Geld verdienen wollen! Leidtragende sind die Kleinanleger und Investoren mit Sinn für Nachhaltigkeit!

10:21 von guckloch212

... entschuldigung, aber genau das was Sie schreiben, sollte in meinem Kommentar gesagt werden, deshalb habe ich ja auch die US Finanzleitfamilien genannt, diese sind ja die "Gründer" der US FED, die nämlich keineswegs eine staatliche Kontrollfunktion ausübet, sondern, dass muss man sich einmal vorstellen, eine "Bundeszentralbank" in privater Hand...
Der Staat USA hat nichts zu Melden...

@ Izmi

Sie haben immer noch nicht beantwortet, worin der Unterschied zwischen Investition und Spekulation liegt.
Vor allem, was wuerden sie vorschlagen? Aktienverkaeufe fuer Privatpersonen verbieten?

@ Andreas Buntrock

Sie sehen die Dinge viel zu einseitig. So wie es den absoluten Kapitalismus nicht gibt und dieser auch nicht tragfaehig waere, so gibt es auch die komplette Planwirtschaft nicht und sie ist erst recht nicht tragfaehig.

Ihre Hoffnungen auf Jesus in Ehren, aber man muss im hier und jetzt handeln um in naher Zukunft das Leben fuer alle Menschen besser zu machen. Da Jesus in den letzten 2000 Jahren nicht kam, wird er auch in den naechsten 2000 hoechstwahrscheinlich nicht kommen.
Wenn er kommt, dann kommt er, ich wuerde aber keinen Cent drauf verwetten.

Gemach !

Ich glaube, aktuell lösen sich nur "Werte" in Luft auf, die es ohne extreme Manipulation und politische Deregulierung gar nicht gegeben hätte. Wie viele Derivate "verpuffen" wohl gerade weltweit ?
Die Märkte suchen gerade einen neuen Boden und das war, wie wir alle geahnt haben, wohl auch überfällig.
Es kann jetzt nicht wirklich jemand überrascht sein.
So mancher Millionär bzw. Scheinriese wird wohl gerade zum total überschuldeten Bettler, so manche Firma purzelt in die Pleite. Gab es immer und wird es immer wieder geben.

Gier frisst halt immer den Verstand !

der DAx...

liegt realistisch bei 5-6000...eine Blase platzt immer irgendwann...alles im normalen Bereich... hoch und runter...wie immer...

@guckloch212 10:21

Absolut Richtig erkannt. Diese Oligarchen haben auch einen Namen, Rockerfeller, Rothschild und Co. den die unter anderen die Fed gehört und die Lizenz zum Ungebremsten Gelddrucken haben. Durch den Internationalen Warenverkehr kann sich auch China trotz der ein Parteien Politik nicht ganz entziehen. Sie werden aber mit Sicherheit besser aus der Krise rauskommen als unsereins 2008, schon allein wegen der ernormen Devisen Reserven die China hat.

Börsen fallen in China ...

Das war zu erwarten, und ja, man musste es sogar erhoffen. Denn eine Wirtschaft, die sich seit Jahren künstlich Wachstum generiert, und Europa und den USA nichts besseres einfällt, als wie manisch den "Konsumhunger" der Chinesen zu stillen, kann im Grunde froh sein, wenn eine Sättigung eintritt und die gesamte (auch die Europäische) Wirtschaft auf ein Normalmaß zurückfährt. Wann begreift man eigentlich unter diesen ganzen Ökonomen, dass es Grenzen des Wachstums gibt. Wohin soll es eigentlich führen? An dieser Stelle sei ein Buch erwähnt, das vielleicht helfen kann, die Gedanken nach Wachstum neu zu sortieren: Das Ende der Megamaschine.

religöse Züge

Früher kam es erst zur Weltwirtschaftskrise und dann zur Völkerwanderung. Mittlerweile ist die Finanzwirtschaft von der Realität entkoppelt und so verwundert es kaum, dass die Krise erst jetzt die Börsen erreicht. Der Glaube an die Banken und Börsen hat den Grad an Rationalität erreicht den sonst nur eine Religion besitzt.

@Kaladhor

"Wie das "Wachstum" vorher massiv aufgeblasen wurde, wissen wir ja bereits: Da wurden Städte aus dem Boden gestampft, in denen nicht eine einzige Menschenseele lebt. Es ist vielleicht endlich an der Zeit, mal allgemein über diese Art des Wirtschaftens nachzudenken, weil endlos weiter kann es so jedenfalls nicht gehen."

Das ist die eine Seite, die andere Seite ist aber in der Tat ein sehr starkes reales Wachstum in vielen Branchen.

Wer von niedrigem Niveau kommt und das richtige Umfeld hat, kann durchaus viele Jahrzehnte zweistellig gesund wachsen. Allerdings könnte das chinesische Problem sein, dass das Umfeld zwar für kurzfristiges Wachstum gut gewesen sein könnte, aber für einen langfristigen Erfolg gewisse Dinge fehlen.
Die Entwicklung der Aktienmärkte sehe ich gelassen, die Kurse verlaufen meist viel extremer als die Realwirtschaft, wenn z.B. die Hälfte der Anleger mit dem Gewinnausblick unzufrieden ist und aussteigt, kann das Produkt trotzdem stabil weiter vertrieben werden.

@guckloch212

"den Bildungsstand massiv angehoben - über unser Niveau hinaus. "

Naja, das wage ich sehr zu bezweifeln, dass in China und Russland der flächendeckende Bildungsstand westeuropäisches Niveau erreicht hat, zu viele Menschen haben dort keinerlei Zugang zu irgendeiner systematischen Schulbildung.

@ladycat

"Sie wurde nur durch jede mögliche Trickserei (EZB) nur in die Zukunft verschoben. Aber irgendwann holt einen die Realität doch ein, da kann man sich noch so viele rosarote Brillen kaufen.
Fast jeder möchte nur noch bequem und auf die schnelle Art Geld verdienen. Das funktioniert aber nur eine gewisse Zeit. Deshalb gehört die Zockerei endlich verboten, genau so wie der Raubtierkapitalismus mit seinem Gewinnmaximierungswahn."

Ich bezweifele, dass in unserem Rechtssystem "Zockerei" verboten werden kann. In einem freien Land darf jeder Dinge kaufen und so lange behalten bis er/sie meint ein Verkauf sei eine gute Idee. Darüber hinaus würde mich mal interessieren, wie Sie zwischen Zockerei ("böse") und Investment ("gut/ notwendig") unterscheiden wollen?

Sie dreschen hier munter Phrasen, aber da steckt im Prinzip nichts dahinter.

@Zielwasser

""Nur" 7% in den ersten 6 Monaten?
Wie bekl..pt ist diese Welt? Bei einem solchen Wachstum in Deutschland währen wir schon bein 15 Tsd im Dax."

So ein Wachstum hatte D während der Zeiten des Wirtschaftswunders auch, in Anbetracht der polit. Systeme und des Ausgangsniveaus war das noch viel beeindruckender und nicht bekloppt (wird zumindest von vielen Foristen immer wieder als die gute alte Zeit beschworen).

Und egal ob der Dax bei 10000/ 15 Tsd oder irgendwann bei 100 Tsd steht- das ist auch nur eine Zahl ohne direkten realwirtschaftlichen Bezug, also völlig nebensächlich.

@Shuusui

"Oh, soviel Phantasie-Geld ist weg?

Macht nichts, es ist nie da gewesen.
"

Stimmt nur bedingt: Der Anleger der für X gekauft hat und für X-Y verkauft, hat reales Geld weniger! Wer einfach nur das ganze aussitzt und die Anteile behält hat tatsächlich nur "Phantasie-Geld" verloren.

@buchfink

"Nur ca.40 Prozent interessierten sich für Aktien! Der Rest bevorzugt eine konservative Geldanlage. Ich will ganz ehrlich sagen, ich gehöre zu dem Rest."

Aber dann bitte nicht meckern dass das Geld am Sparbuch schmilzt. Es gibt auch ganz konservative Aktienstrategien, die auf Dividendenrendite abzielen und absolut nicht hochspekulativ sind.

Wenn es ums eigene Geld geht sollte man einfach mal nachdenken und sich beraten lassen (nicht von Leuten die etwas verkaufen wollen).

@Justin

"Wenn ich irgendwo Verlust wittere, werde ich selbstverständlich von dort mein Geld abziehen. Und wenn es sich um fremdes Geld handelt, da habe ich sogar Verantwortung dafür."

Wissen Sie: Ich bin eigentlich viel besser anders gefahren: In dem Fall habe ich nur die ZUkäufe gestoppt, den vermuteten Kursverlust abgewartet und dann die gestoppten Zukäufe nachgeholt. GESUNDE Werte erholen sich fast immer wieder über das vorherige Niveau.

@John Remarque

"Mittlerweile ist die Finanzwirtschaft von der Realität entkoppelt und so verwundert es kaum, dass die Krise erst jetzt die Börsen erreicht."

Ich finde die momentane Entwicklung lässt sich sehr gut durch die Realität abbilden- ich sehe hier keine Entkopplung.

@Skywalker

Reales Geld?

Mehr als 90 Prozent des existierenden Geldes hat keinen realen Gegenwert - und Du siehst keine Entkopplung von Finanzwirtschaft und Realität?

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