Ihre Meinung zu: Deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal um 0,4 Prozent

14. August 2015 - 8:02 Uhr

Die Deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2015 wieder zurück auf Wachstumskurs. Das BIP legte um 0,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Wachstumstreiber waren demnach vor allem die Exporte und der Konsum.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.4
Durchschnitt: 2.4 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

goldenes Kalb bedeutet heute Wachstum

bin mal gespannt, bis es Wirtschaftsexperten an verantwortender Stelle gibt die mit weniger Wachstum umgehen können?
Wirtschaftsweise, Politiker und Berichterstatter sollten nachdenken ob es auch anders geht?

Ewiges Wachstum

Also ehrlich 0.4% Wachstum sind kein Wachstum. Das ist kaum mehr als die Inflation. Zudem muss vom Wachstum noch die Produktivitätssteigerung abgezogen werden, würde man wissen wollen ob dies einen positiven Effekt auf die Beschäftigungszahlen hat. Insgesamt ist das natürlich wenig. Offenkundig scheinen die paar Asylbewerber keinen Nachfrageschub auszulösen.

Die Armut wächst auch

Mich würde nicht nur das Wirtschaftswachstum interessieren, sondern auch, wie parallel dazu die Armut in Deutschland wächst. Das würde dann aufzeigen, wie von dem Wirtschaftswachstum tatsächlich nur einige wenige profitieren, nämlich die reiche Oberschicht.

Das Wachstum sollte nun auch in sozialen Einrichtungen ankommen

Ich bemühe mich um eine ehrenamtliche Tätigkeit im Sozialen Bereich. Warum? Damit ich nach Jahren ausschließlich leistungsbezogener beruflicher Tätigkeiten meine neu definierte Sinnstiftung auch im beruflichen Sektor bedienen kann. Ich erwarte kein Dankeschön, weil es mir gut tut, Menschen zur Seite zu stehen. Ein schönes emotionales Erlebnis. Und vielen hilfebedürftigen Menschen würde es gut tun, Rückhalt, aufrichtige Zuwendung, menschliche Wärme sowie angemessene soziale Leistungen zu erhalten. Nur das Wachstum kommt dort nicht in der notwendigen Höhe an! Unsere Regierung fordert, fördert jedoch wo es einfach in das politische Konzept passt. Doch hier geht es nicht um Politik, sondern um herzbezogene, rein menschliche Aktivitäten. Die Soziale Arbeit erfordert einen kritischen Umgang mit den sozialpolitischen Rahmenbedingungen. Unsere Gemeinwesenarbeit findet in sozialen Netzwerken statt, die auch immer wieder korrektiv finanziert werden müssen! Wachstum? Wer wächst ganz konkret?

D profitiert enorm von GR

"Begünstigt wurden die Ausfuhren von einem schwachen Euro und dem niedrigen Ölpreis. Das macht Waren "Made in Germany" außerhalb der Eurozone günstiger."

Diese Effekte sind ebenfalls Griechenland zu "verdanken" und kommen zu den letzte Woche diskutierten Zinseffekten dazu.

D profitiert so enorm von der Situation, dass man eigentlich noch viel mehr Transfers in Richtung Griechenland (am besten Richtung Bevölkerung) schicken könnte. Das würde auch das Ansehen wieder etwas steigern...

Wachstum 0,4 % - Schön, sollte mehr sein.

Export - gut
Konsum - gut
Inland-Investitionen - Nicht gut
Wo fehlen Investitionen - Nicht nur Bau, sondern überall. Kommunal, Regional und National. Hier ist der Wirtschaftsminister gefragt, hier könnte sich die SPD profilieren.
Es fehlt an allen Ecken und Enden. Einfach mal mit offenem Auge durch Deutschland fahren.

@friedrich peter...

"Es fehlt an allen Ecken und Enden. Einfach mal mit offenem Auge durch Deutschland fahren."

Ja, dann packen Sie doch einfach mit an...?
Ich sehe auf jeden Fall Baustellen an allen Ecken und Enden wo gearbeitet wird und kann im weltweiten Vergleich (bin beruflich sicherlich 50% meiner Zeit unterwegs) nicht wirklich große Unterschiede feststellen, zumindest nicht in die Richtung die Sie meinen. Es gibt einige Länder da sieht es ein bisschen besser aus, aber in den meisten ist es VIEL schlechter.

Ein Staat kann nicht gleichzeitig so viel wie kaum ein anderer für Sozialleistungen ausgeben und dann auch noch mehr als andere für Infrastruktur UND Bildung UND...

Wollen Sie mehr Ausgaben in anderen Bereichen, dann müssen Sie irgendwo kürzen- die Einnahmeseite ist in Deutschland nämlich in Ordnung.

Überschrift REdundant

Liebe Redaktion...

Was jetzt?

Das BIP, Das Brutto BIP, das Inlands BIP (Untertitel) Oder vielleicht das BIP Produkt?

@ 10:15 von Thomas Wohlzufrieden

Mich würde es auch interessieren.

Aber sicherlich kann man das nicht linear zum Wachstum betrachten.

Der Weg rauf dauert lange.
Runter geht es weitaus schneller!

Die Rentenentwicklung der letzten Jahre führt zu immer größerer Altersarmut.
Leih- und Zeitarbeit, befristete Arbeitsverhältnisse sowie Teilzeit- und Minijobs trifft immer mehr die jüngeren. Da kann man sich schon heute ausrechnen wie hoch der Anteil derer in der Altersarmut sein wird.

Unsere deutschen Reformen von Hartz IV verhalfen ja nicht Schröder sondern Merkel zu einer weiteren Amtszeit, da wir mit den Hartz IV Reformen einigermaßen in der Finanzkrise überleben können.

So wird das auch sein wenn wir der großen Armut ins Auge schauen.
Dann wird die heute aktuelle Regierung nicht mehr dafür veratntwortlich sein.

Amut wächst

Sagen die Foristen. Dann müsste doch Deutschland ein Auswanderungsland sein. Ist es aber nicht. Deutschland ist ein Einwanderungsland. Kurze Frage: Wo läuft es besser als bei uns, abgesehen von Skandinavien?

Fehler

Liebe Redaktion, ich will ja nicht nerven, aber mit meinem letzten Kommentar wollte ich auf einen Fehler hinweisen.

Im Untertitel bzw. über der Überschrift heißt es "Inlands-BIP steigt um 0,4 Prozent"

Also "Inlands-Bruttoinlandsprodukt". Da ist ein "Inland" zu viel drinn.

Viele Grüße!

Kaufen Kaufen Kaufen

Wirtschaftswachstum... das 'Deutsche Wort' schlechthin. Und wohin führt der Weg? Wo sind die maßvollen Ideen der 60er und 70er Jahre geblieben??? Damals wünschte man sich mehr Lebensqualität durch mehr freie Zeit. Heute arbeitet der 'Durchschnitt' mehr als damals. Und wofür? Für noch mehr Wachstum und noch mehr Konsum. Na Bravo. Da bleiben einem die Worte im Halse stecken. Unser Land ist auf dem größten Irrweg in der Menschheitsgeschichte. Ich sage nur eines: ohne ein Zurück zum Handwerk und zur kleinteiligen, ökologischer Landwirtschaft ist die Menschheit verloren. Das sagen auch meine Philosophen-Kollegen. Dann hätten wir zwar kein Wirtschaftswachstum, aber wir wären wieder glücklich. Glück sollte das Ziel einer Regierung sein. An Materie ersticken wir irgendwann. Danke für die Veröffentlichung.

Außenbeitrag

Super, der "Aufschwung" beruht auf folgendem Satz: "Vor allem die Warenexporte legten gegenüber dem Vorquartal deutlich zu."
Und dieser Exportanstieg ist dem billigen Öl und dem billigen Euro zu verdanken, d.h. nichts selbstgemachtes.

Und vor allem - wer kauft denn da immer mehr? Verschuldet sich dieser jemand und muß bei seiner bank dann die weiße Fahne hissen? Und weil er nicht der einzigste war - muß dann die Bank die weiße fahne hissen? und weil es nicht die einzigste Bank war und sowieso systemrelevant, muß der dortige Steuerzahler wieder einspringen bis das Land pleite ist (vgl. GR)?
Wir erkaufen uns das Wachstum aus der Schwäche anderer und nicht aus der eigenen Stärke. Ein BIP-Anstieg kann man auch erreichen, in dem man faire Löhne zahlt.

@ caledonii

Vielen Dank für Ihren ausgezeichneten Kommentar.
Nur leider denken noch viel zu viel Leute, dass Geld das Wichtigste ist.

@caledonii

"Und wohin führt der Weg? Wo sind die maßvollen Ideen der 60er und 70er Jahre geblieben??? Damals wünschte man sich mehr Lebensqualität durch mehr freie Zeit. Heute arbeitet der 'Durchschnitt' mehr als damals. "

Wie können Sie so voller Überzeugung Falschaussagen machen, die jeder in 10 Sekunden ergoogeln kann? Die Arbeitszeiten sind heute erheblich kürzer als früher. Zu Beginn der 60er gab es noch die 6 Tage Woche und 48h Wochen...
Heute ist 37h nicht ungewöhnlich. Ich bin in den 80ern noch Samstag zur Schule gegangen.

@caledonii

"Wirtschaftswachstum... das 'Deutsche Wort' schlechthin. Und wohin führt der Weg? Wo sind die maßvollen Ideen der 60er und 70er Jahre geblieben???

...Das sagen auch meine Philosophen-Kollegen. Dann hätten wir zwar kein Wirtschaftswachstum, aber wir wären wieder glücklich. "

Schön, oder nicht schön wenn Sie unglücklich sind- in meinem Bekanntenkreis sind alle zufrieden und glücklich.

Ansonsten sind Ihre Aussagen zum Wirtschaftswachstum auch völlig an der Realität vorbei.

Gerade in den 60ern hat D mit Wachstumsraten von "maßvollen" 7,5% besonders stark im Vergleich zu anderen Ländern abgeschnitten. Die Wirtschaftskrise der 70er Jahre hat dann auch hart zugeschlagen und den Schnitt in D auf 2,8% gesenkt.

In der Tat sind wir da heute mit unseren irren 1-2% Wachstumsraten der Profitgier anheim gefallen und nur noch ein Schatten unseren müßiggangbestimmten beschaulichen 60/70er Jahreszeit...(?!?!?!)

Darstellung: